Die Strecke in Leogang hat sich seit dem letzten Rennen vor einem Jahr kaum verändert – vielleicht liegt es daran, dass die Geschwindigkeiten ab dem ersten Trainingslauf richtig hoch waren. Mit noch etwas weniger Trainingszeit als in den Vorjahren und einem noch härteren Quali-Modus – selbst gestandene Podiumsfahrer können nun jederzeit rausfliegen – bleibt auch nicht wirklich viel Zeit, um auf absoluter Racepace unterwegs zu sein.
Auf der eher bikeparkigen, bis auf den unteren Teil kaum technischen anspruchsvollen Strecke ist es schwer zu sagen, wer sein Arbeitsgerät besonders schnell gen Tal bewegt. Das Timed Training gibt erste Hinweise, die nach einem wiedererstarkten Lokalmatador aussehen: Andi Kolb konnte sich vor zwei Jahren seinen ersten World Cup-Sieg in Leogang sichern und bis jetzt erinnern die Bedingungen extrem an das damalige Wochenende. Bei den Frauen schein Anna Newkirk ihre starke Form aus den vergangenen zwei Rennen zu bestätigen – sie war hier im vergangenen Jahr immerhin Zweite hinter Vali Höll, die in unmittelbarer Nähe zur Rennstrecke aufgewachsen ist.
Überschattet wurde das Training von insgesamt 3 ziemlich harten Stürzen – gleich zweimal musste der Helikopter fliegen, was lange Streckensperrungen zur Folge hatte. Prominentestes Opfer ist bisher Nathan Pontvianne, der vor wenigen Tagen in Loudenvielle das Podium nur knapp verpasst hat. Scheinbar sind alle schweren Stürze auf dem Motorway, direkt nach der bekannten Scrub-Brücke aufgetreten. Die Stelle wurde nicht groß verändert, allerdings ist der Motorway bis dorthin renoviert worden und dadurch rutschiger und eventuell auch schneller. Es bleibt zu hoffen, dass die Fahrer mittlerweile Bescheid wissen, dass sie hier besonders vorsichtig sein müssen. Ob es hilft, scheint fraglich – zu wichtig ist es, den Motorway mit absoluter Maximalgeschwindigkeit zu bewältigen, da hier viel Zeit verloren werden kann.
Wer macht auf dich den besten Eindruck in Leogang?
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29 Kommentare
» Alle Kommentare im ForumWer schreibt denn die Artikel?
Konstanz ist eine Stadt. Konsistent oder besser Ausdauer ist denke ich das Wort, nach dem der Autor sucht...
Super lustige & kreative Bildunterschriften mal wieder. Musste oft lachen. 😅 🫶
Live ist live...
Das nicht mehr passiert ist ein Segen. Es herrschte teilweise heftig(st)er Wind. Ein "Hemd" wie Goldstone im falschen Moment von einer echten Böe erfasst am falschen Ort (zb Sprung in den WallRide)...
Aber ich denke man hat das ALLES bedacht und im Griff. Und ja, die Fahrer wissen ja was sie tun...
Der Sport hat sich völlig falsch entwickelt aus meiner Sicht.
Beim Enduro sehe ICH bessere Action und da "kämpfen" die Leute gegen die Strecken und Widrigkeiten des Wetters. Das sieht man, spürt man und man ist auch viel näher dran, als beim DH. Einzig die Fernsehübertragungen in die Wohnzimmer hievt das dann für viele auf ein übergeordnetes Level. Aber in echt...?
DH war iwie, so lala - auch wenn ich mich für HK wirklich gefreut habe, gerade auch über die Art und Weise wie er gefahren ist!
Aber ich hatte ja schon vor Jahren geschrieben, dass wenn kein einschneidendes Erlebnis oder ein gravierender Crash, Spuren hinterlassen, er ganz oben anklopfen wird.
Beim Enduro war das Wetter echt shite, die Strecken cremig, die Action aber top. Da gibt es wirklich etwas zu sehen. Und manchmal sogar zu lernen ;-).
Und ich stelle fest, das wir als Nation a.) gut vertreten und b.) gerade auch im Nachwuchsbereich wirklich was zu bieten haben. "Wir" haben definitiv aufgeholt und sind aktuell nicht schlecht unterwegs.
Würde nur Zeit, dass das mal jemand merkt und auch würdigt! Die meisten "unserer" Fahrer sind ja eher als privateer unterwegs und die Unterstützung ist eher mau, bis null!
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