Ihr erinnert euch an das im Januar angekündigte Vorhaben von Endura, eine Million Bäume zu pflanzen? Nun gab die schottische Bekleidungsfirma bekannt, dass sie auf sehr gutem Kurs sind: Über 600.000 Bäume sind bereits gepflanzt worden. Alle Infos in der Pressemitteilung!

Das Unternehmen ist auf bestem Wege, sein Ziel zu erreichen, jedes Jahr eine Million Bäume zu pflanzen: Bisher wurden bereits ganze 619.962 Bäume gepflanzt. Die Bäume werden auf einem von Endura gesponserten Gelände in Mosambik gepflanzt und sind nicht nur ein wichtiger Beitrag für die Natur, sondern stellen auch eine Art soziale Hilfe vor Ort dar: Die Organisation Eden Reforestation Projects, die den Großteil der Bäume von Endura pflanzt, trägt laut Endura dazu bei, bittere Armut zu reduzieren und Wälder wieder herzustellen, da sie die Dorfbewohner in den jeweiligen Ländern selbst einstellt und diese dadurch dann jedes Jahr Millionen von Bäumen pflanzen. Durch diese Herangehensweise werden Arbeitsplätze und damit auch Einkommen geschaffen. Gleichzeitig lernen die Einheimischen die Bedeutung der Bäume für die Ökosysteme kennen.

Insbesondere, weil Endura ein Unternehmen aus der Textilindustrie ist, liegt den Schotten laut eigener Aussage viel daran, den globalen Fußabdruck mehr zu reduzieren und PFC-freie Kleidung (Endura ist seit 2018 PFC-frei) zu produzieren, die länger getragen werden kann – und wenn etwas kaputtgeht, wird dies vom hauseigenen Reparaturservice wieder auf Vordermann gebracht. Last, but not least: 1 % des Nettogewinns von Endura werden an wohltätige Zwecke gespendet.

„Das, worauf wir uns jetzt konzentrieren müssen, ist der Klimanotstand. Wenn die Pole einmal geschmolzen sind, werden sie nicht so schnell wieder gefrieren. Deshalb haben wir die ‚One Million Trees Initiative‘ ins Leben gerufen.“

Jim McFarlane, Unternehmensgründer und Geschäftsführer Endura

Die Mangrovenkanäle Mosambiks, in denen auch Enduras Bäume gepflanzt werden, sowie viele andere Küstengebiete dienen laut des Eden Reforestation Projects als Grundlage für zahlreiche kommerzielle Fischbestände und sind äußerst effizient bei der Absorption von Kohlenstoff aus der Atmosphäre, sowie der Freisetzung von Sauerstoff. Sie bieten zudem auch wichtige Lebensräume für bedrohte Vogel- und Säugetierarten. Endura arbeitet außerdem an einem Projekt im heimischen Schottland, mit dessen Hilfe noch weitere Bäume gepflanzt werden.

„Wir haben nur diese eine Welt, deshalb werden wir überall Bäume pflanzen, wo es auf eine schnelle und günstige Art und Weise möglich ist, und der Schutz der Bäume gewährleistet werden kann. Wir werden weiterhin hart daran arbeiten, Nachhaltigkeit langfristig in der gesamten Produktpalette und im ganzen Unternehmen zu verankern. Es liegt aber noch ein steiniger Weg vor uns“.

Pamela Barclay, Mitbegründerin und Markendirektorin Endura

Info: Pressemitteilung Endura
  1. benutzerbild

    xxxT

    dabei seit 05/2010

    Wald hält Feuchtigkeit, schafft sich ein eigenes mikroklima,verhindert Erosion,Naherholungsgebiete,,, wenn man es richtig macht, Lebensräume für flora und Fauna. eigentlich nur gute Eigenschaften.
  2. benutzerbild

    Tyrolens

    dabei seit 03/2003

    Wald kann genauso Biodiversität vernichtet. In den Alpen ist das so.
    Und Bäume kann man halt nicht essen und im Wald wohnt es sich auch nicht besonders gut.
  3. benutzerbild

    xxxT

    dabei seit 05/2010

    Tyrolens schrieb:

    Wald kann genauso Biodiversität vernichtet. In den Alpen ist das so.
    Und Bäume kann man halt nicht essen und im Wald wohnt es sich auch nicht besonders gut.

    Wenn der Supermarkt inklusive Parkplätze und sonstige Infrastruktur auch im “ wald" stehen, bleibt halt kein Wald übrig. Anbaugebiete gibt es hier eigentlich genug,wenn man nicht soviel export betreiben würde.
    Optimal wäre es wenn man Freiflächen einfach der Natur überlassen würde, Wald ist hier halt der natürliche Bewuchs. Es steht ja wohl ausser frage das Wälder auch klimarelevant sind.
  4. benutzerbild

    Tyrolens

    dabei seit 03/2003

    Für unsere aktuellen Ernährungsgewohnheiten haben wir zu wenig Anbaufläche. Wenn du nur mehr Wald stehen hast, schafft das ja gerade keine Diversität. Die Vorteile des Waldes sind unbestritten, aber gerade in Bezug auf Biodiversität ist er halt auch nur ein Lebensraum von vielen. Wärmeliebende Insekten haben es im Wald nicht so gut. Große Greifvögel wie der Bussard auch nicht und denke an Spezialisten wie die Feldlerche.
  5. benutzerbild

    xxxT

    dabei seit 05/2010

    Tyrolens schrieb:

    Für unsere aktuellen Ernährungsgewohnheiten haben wir zu wenig Anbaufläche. Wenn du nur mehr Wald stehen hast, schafft das ja gerade keine Diversität. Die Vorteile des Waldes sind unbestritten, aber gerade in Bezug auf Biodiversität ist er halt auch nur ein Lebensraum von vielen. Wärmeliebende Insekten haben es im Wald nicht so gut. Große Greifvögel wie der Bussard auch nicht und denke an Spezialisten wie die Feldlerche.

    Es wird zb. mehr Schweinefleisch exportiert als importiert...
    Bauern die Flächen dauerhaft ruhen lassen sollten von der EU dauerhaft gefördert werden,und nicht nach 3 Jahren die sich entwickelte Naturfläche zerstören müssen weil sie sonst keine Subventionen mehr erhalten.
    bezüglich spezialisten kann man mit diverser bewirtschaftung verschiedene habitate fördern.

Was meinst du?

Wir laden dich ein, jeden Artikel bei uns im Forum zu kommentieren und diskutieren. Schau dir die bisherige Diskussion an oder kommentiere einfach im folgenden Formular:

Verpasse keine Neuheit. Trag dich für den MTB-News-Newsletter ein!