Die Red Bull Rampage 2018 ist Geschichte – und einmal mehr wurden beim Spektakel in der Wüste Utahs riesige Drops, waghalsige Tricks und gigantische Sprünge gezeigt. Am Ende konnte sich der Kanadier Brett Rheeder vor Andreu Lacondeguy und dem Lokalmatador Ethan Nell durchsetzen. 

Am Ende wurde der zweite Run von Brett Rheeder zur Ehrenrunde: Mit einem starken Trickfeuerwerk im ersten Lauf konnte sich der kanadische Trek-Fahrer bereits in Durchgang Nummer 1 an die Spitze setzen und wurde von der Gold-Position nicht mehr verdrängt. Andreu Lacondeguy wäre ihm fast in die Quere gekommen, doch ein Sturz beim finalen Sprung zerstörte all seine Hoffnungen auf den ersten Platz – der Spanier musste sich am Ende mit Platz 2 vor dem Amerikaner Ethan Nell, der nur unweit des Red Bull Rampage-Geländes lebt, zufrieden geben. Der Award für den besten Trick ging an Tom Van Steenbergen für einen absolut gigantischen Backflip Flat Drop, der People’s Choice Award wurde Adolf Silva verliehen. Für Diskussionen hat die Wertung für den Lauf von Brendan Fairclough gesorgt, der in den Augen zahlreicher Zuschauer mit 67.66 Punkten deutlich zu schlecht bewertet wurde. Der Brite durfte sich am Ende immerhin über den Kelly McGarry Spirit Award freuen. Sehr erfreulich: Im Finale kam es zwar zu einigen Stürzen, die jedoch allesamt harmlos ausgegangen sind.

Ergebnisse Finale

Platz 1 – Brett Rheeder: 89.66
Platz 2 – Andreu Lacondeguy: 87.33
Platz 3 – Ethan Nell: 86.33
Platz 4 – Tom Van Steenbergen: 84.66
Platz 5 – Thomas Genon: 83.33
Platz 6 – Tyler McCaul: 82.00
Platz 7 – Kyle Strait: 80.33
Platz 8 – Szymon Godziek: 75.00
Platz 9 – Kurt Sorge: 74.00
Platz 10 – Brendan Fairclough: 67.66

Red Bull Rampage Ergebnisse 2018
# Red Bull Rampage Ergebnisse 2018

Red Bull Rampage Ergebnisse 2018 - ab Platz 11
# Red Bull Rampage Ergebnisse 2018 - ab Platz 11

Alle Artikel zur Red Bull Rampage 2018

  1. benutzerbild

    Trail Surfer

    dabei seit 03/2004

    Mit rainscobike unterm Allerwertesten hätte Nell gewonnen. Period.
  2. benutzerbild

    Flohjob

    dabei seit 04/2010

    roudy_da_tree schrieb:
    Meine Aufmerksamkeit endete schon beim Lauf von Godziek, als es ihm beim Sturz den Helm vom Kopf gezogen hat.
    Wie kann man als Fahrer seinen Helm nicht schließen!? (irritiert)
    ...und nach dem Sturz unverletzt (danke) den Helm wieder aufsetzten, wieder nicht schließen und weiterfahren.

    Danach war ich raus.

    Ich war von soviel Leichtsinn auch schockiert
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  4. benutzerbild

    LB Jörg

    dabei seit 12/2002

  5. benutzerbild

    fone

    dabei seit 09/2003

    525Rainer schrieb:

    Das Gelände hat mir heuer top gefallen. Da wären und waren so richtig schöne freeride lines dringewesen. Leider ist die Vogelperspektive das denkbar schlechteste um das abzubilden.

    Hab ich mir auch gedacht, wer kommt auf die Idee, solche Lines senkrecht von oben zu filmen? Da sieht man doch nichts. :ka:
    Schlechteste Kameraführung ever!!1 Fang schon wieder an mich zu ärgern...
  6. benutzerbild

    3rdNERD

    dabei seit 10/2015

    fone schrieb:
    Hab ich mir auch gedacht, wer kommt auf die Idee, solche Lines senkrecht von oben zu filmen? Da sieht man doch nichts. :ka:
    Schlechteste Kameraführung ever!!1 Fang schon wieder an mich zu ärgern...

    Zumal auch unterdurchschnittlich intellektuell Begabte das schon vorher hätten wissen können. Die Idee von @525Rainer mit den Racedrohnen gefällt mir. 3 Drohenpiloten, die jeweils 6 Lines vorab trainieren und dann optimale Bilder liefern. Oder 6 Piloten, die jeweils zu zweit einen Lauf abdecken, damit sich immer einer der beiden schon am nächsten Feature positionieren kann. Ist natürlich mehr Arbeit für die Bildregie. Aber vermutlich immer noch günstiger als das olle Fliewatüüt von Red Bull.

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