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Greifbar nahe: beidbeinige Leistungsmessung zum Mitnehmen für verschiedene Geländeräder oder Touren
Greifbar nahe: beidbeinige Leistungsmessung zum Mitnehmen für verschiedene Geländeräder oder Touren
Der USB-Anschluss sitzt nur geclipped auf der Achse und wird...
Der USB-Anschluss sitzt nur geclipped auf der Achse und wird...
...für den Einsatz entfernt – es bliebt ein Mini-Kontakt, der unempfindlich gegen Dreck und Staub sein soll
...für den Einsatz entfernt – es bliebt ein Mini-Kontakt, der unempfindlich gegen Dreck und Staub sein soll
Die Auslösehärte des SPD-Bindungssystems ist wie gewohnt einstellbar
Die Auslösehärte des SPD-Bindungssystems ist wie gewohnt einstellbar
Die Achse ist 3-fach gelagert, von dieser Seite sind die Lager zugänglich
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SRM XPower jg-5
SRM XPower jg-5

Mit den neuen SRM XPower wurden neue Leistungsmesspedale für MTB und Gravelbike vorgestellt. Die Pedale sind eine Eigenentwicklung der Dürener und sollen für rund 1.000 € zu haben sein. Hier die Infos von der Premiere auf der Eurobike.

SRM XPower 2020: Infos und Preise

  • Wattmessung am SPD-Pedal von SRM
  • Beidseitige Leistungsmessung
  • Pedalkörper und Achse von SRM entwickelt / Bindung von Exustar
  • Signalübertragung an Radcomputer und Smart-Devices via ANT+ und BLE
  • Integrierte Trittfrequenz-Messung
  • Gewicht ca. 330 bis 300 g pro Set
  • USB ladbarer Lithium-Polymer Akku für 50 bis 60 Stunden Laufzeit
  • Achse 3-fach gelagert (2x Nadel-, 1x Kugellager)
  • Verfügbar voraussichtlich ab Frühjahr 2020
  • www.srm.de
  • Preis zirka 1.000 € (noch nicht final)
Greifbar nahe: beidbeinige Leistungsmessung zum Mitnehmen für verschiedene Geländeräder oder Touren
# Greifbar nahe: beidbeinige Leistungsmessung zum Mitnehmen für verschiedene Geländeräder oder Touren
Diashow: Eurobike 2019 - SRM XPower-Leistungsmessung am SPD-Pedal
SRM XPower jg-5
Die Achse ist 3-fach gelagert, von dieser Seite sind die Lager zugänglich
Der USB-Anschluss sitzt nur geclipped auf der Achse und wird...
Die Auslösehärte des SPD-Bindungssystems ist wie gewohnt einstellbar
Greifbar nahe: beidbeinige Leistungsmessung zum Mitnehmen für verschiedene Geländeräder oder Touren
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Mit den neuen SRM XPower-Pedalen rückt Leistungsmessung am SPD-Pedal fürs MTB oder Gravelbike in greifbare Nähe. Die Pedale verfügen über ein SPD-Bindungssystem von Exustar und achsbasierte Leistungsmessung von SRM, die bereits in den Look-Rennradpedalen im Einsatz ist.

=> Hier findet ihr die Infos zu den Look Exakt-Pedalen mit SRM-Technik

Leistungsmess-Pionier SRM stellte die neuen serienreifen Pedale jetzt auf der Eurobike vor. Sie durchlaufen im Winter noch eine Testphase und sollen voraussichtlich im Frühjahr 2020 auf den Markt kommen. Bislang sind kurbelbasierte Leistungsmesssysteme die einzige Lösung für den Einsatz mit SPD-Bindung und geländefähigen Schuhen.

Der USB-Anschluss sitzt nur geclipped auf der Achse und wird...
# Der USB-Anschluss sitzt nur geclipped auf der Achse und wird...
...für den Einsatz entfernt – es bleibt ein Mini-Kontakt, der unempfindlich gegen Dreck und Staub sein soll
# ...für den Einsatz entfernt – es bleibt ein Mini-Kontakt, der unempfindlich gegen Dreck und Staub sein soll

Die XPower sind eine Eigenentwicklung und verfügen über die gleiche Messgenauigkeit (8 Messgitter) wie das Look Exakt-System. Im Unterschied zu diesen stellt SRM nun aber auch den Pedalkörper in Eigenregie her – die Aluminium-Verarbeitung erfolgt im gleichen deutschen Betrieb, der die Spider für die Wattkurbeln fertigt. Mit dreifacher Lagerung sollen die XPower für den harten Geländeeinsatz gerüstet sein. Außen auf der Achse sitzt ein Kugellager, innen sitzen zwei Nadellager. Das Gewicht gibt SRM mit 330 g bis 350 g je nach finaler Ausführung an – was ein niedriger Aufschlag für dasLeistungsmessungs-Feature wäre.

Die Auslösehärte des SPD-Bindungssystems ist wie gewohnt einstellbar
# Die Auslösehärte des SPD-Bindungssystems ist wie gewohnt einstellbar
Die Achse ist 3-fach gelagert, von dieser Seite sind die Lager zugänglich
# Die Achse ist 3-fach gelagert, von dieser Seite sind die Lager zugänglich

Die Wattmessung wird über einen Lithium-Polymer-Akku gespeist. Seine Energie soll für 50 bis 60 Stunden Fahrzeit reichen. Clever: Die USB-Buchse wird nur zum Laden aufgesteckt, der Kontakt ins sensible Innere liegt staubgeschützt hinter einem Mini-Loch. Die Pedale funken die Leistung und die Trittfrequenz über ANT+ und BLE an alle gängigen Radcomputer oder Smart-Devices. SRM hat die Kalibrierung vereinfacht. Es genügt demnach, einen Kurbelarm an den unteren Totpunkt zu stellen und das am Endgerät zu bestätigen. Eine LED an der Innenseite der Achse blinkt, um den Betrieb zu signalisieren.

SRM XPower jg-5
# SRM XPower jg-5

Endlich flexible Leistungsmessung für den Einsatz abseits der Straße oder Touren – was meint ihr?


Alle Artikel zur Eurobike 2019

  1. benutzerbild

    getFreaky

    dabei seit 07/2006

    Da hast du vollkommen recht, auf das habe ich nicht gedacht. Ich habe die oben genannten Rechnungen zu gunsten der Batteriesystemen gemacht.

    Annahme überschlagsmäßig:
    Netzteil ausgangsseitig 5V, 2A Wirkungsgrad 0,85, Ladezeit 3h, das wären 5*2*3/0,85 = 35,3 Wh (aufgerundet)
    1kWh kostet 0,05€ (50Cent, das ist schon sehr hoch angesetzt, aber ist doch regionsspezifisch).

    Somit lade ich mit 50Cent das System 1000/35,3= 28x (abgerundet), entspricht bei 50Betriebsh/Akkuladung 1400 Betriebsh

    Oder anders: Mit dem oben genannten Preis einer Varta 1,25€ lade ich die Akkus 1,25/0,5*28 = 70x was bei 50 Betriebsstunden/Akkuladung 3500h entspricht, im Vergleich dazu 250h Herstellerangabe seitens Quarq.

    Habe jetzt im großen und Ganzen alle Werte zu Gunsten von Quarq genommen, zBsp 50Cent für die kWh, 50h Betriebsdauer (50-60h laut Hersteller), Werte abgerundet, Batterie von Amazon (im Einzelhandel ist der Stückpreis höher als hier für das 2er Set) etc... alles nur überschlagsmäßig

    Aber die ganzen Ladesysteme mit ihren Spezialstecker bringen natürlich einen riesen Nachteil mit sich, wenn man den Stecker vergisst und der Akku wird leer, dann ist Zappenduster, sollte man vielleicht bedenken.

    PS; Dass ich es zum 3.x erwähnt habe, ich fahre selbst ein Quarq an meinem Racebike, will Quarq nicht schlecht machen oder deresgleichen, bin mit meiner voll und ganz zufrieden, und nachdem ich aufgeklärt wurde, dass der Preis der neuen Version mehr als konkurenzfähig ist, ist der absolut kein Negativargument. Von den Leistungswerten was Akku etc betrifft spielen alle Hersteller in ähnlichen Ligen. Ausnahme die SRM Kurbeln muss man einschicken, da hat man aber dann auch wirklich lange eine Ruhe.
  2. benutzerbild

    checky

    dabei seit 04/2001

    getFreaky schrieb:

    Ausnahme die SRM Kurbeln muss man einschicken, da hat man aber dann auch wirklich lange eine Ruhe.

    Nicht zwingend. Wenn man mit einem kleinen Lötkolben umgehen kann, dann ist es eine Kleinigkeit die Batterien bei den SRM's selber zu wechseln. Die Batterien selber kosten ca. 12€ das Stück.
  3. Anzeige

  4. benutzerbild

    getFreaky

    dabei seit 07/2006

    Ich habs heuer geschafft, durch einen Bruch des Kettenblatts und den damit verursachten Kettenabwurf auf Zypern dass alles offen zu legen und die Batterie abzureißen. Lötkolben und Löttechnik wäre kein Problem, aber wie bekomme ich die Kunststoffabdeckung runter? Ist das danach noch dicht? Hättest du eine Anleitung für mich?
    Danke für die Info
  5. benutzerbild

    hgxl64

    dabei seit 10/2010

    Ich verstehe ehrlich gesagt die Bedenkenträger nicht. Der Preis geht in Ordnung und ist nicht höher als für vergleichbare Systeme, seien es Pedale (z.B. Garmin Vector) oder Kurbeln (z.B. Quarq). Einzig einseitige Messung a'la Stages ist preiswerter zu haben.

    Was den Verschleiß angeht: das ist ja wohl eine Frage des Einsatzes. Nur weil man SPD-Pedale nutzt, muß man deswegen nicht gleich Hardcore Downhill machen. Ich fahre bspw. an allen meinen Rädern SPD. Sowohl am MTB als auch am Crosser als auch am Rennrad. Einfach deswegen, weil ich Schuhe und Pedale und Cleats beliebig hin- und hertauschen können will. Und SPD deswegen, weil man in diesen Schuhen auch laufen kann (im Gegensatz zu SPD-SL oder Look). Der Verschleiß ist für meine Pedale nicht ungewöhnlich hoch. Ein paar Kratzer haben sie natürlich. Und einmal hatte ich ein festes Lager (war reparabel). Ich rechne mit wenigstens 5 Jahren Lebensdauer.

    Am MTB und Rennrad habe ich je einen Stages-Kurbelarm. Aber da stört mich die einbeinige Messung. Und nach einer Regenfahrt ist auch gerne mal Wasser im Batteriefach. Außerdem kann ich den nicht mit ins Trainingslager nehmen, weil ich da nicht weiß, welche Kurbel am Leihrad sein wird. Bei Pedalen ist das deutlich einfacher. Und gerade im Trainingslager interessiert mich die Wattmessung.

    Ich werde mir die SRM X-Power auf jeden Fall klicken. Die kommen dann ans Rennrad bzw. fahren mit in den Urlaub. Und der Stages Kurbelarm wandert an den Crosser.
  6. benutzerbild

    Erdnah

    dabei seit 02/2018

    hgxl64 schrieb:

    Ich verstehe ehrlich gesagt die Bedenkenträger nicht. ...


    Das ist doch aber leicht verständlich?!
    Die Drehmoment Messung geschieht durch mehrere geeichte Dehnmessstreifen. Jede schockartige Belastung kann schädlich sein oder aber eine Neueichung nötig machen. Ob und wann das nötig ist, kann man nur bei Vorliegen einer Datenreihe mit den Kalibrierungswerten (die man zB vor jeder Nutzung machen sollte), dh Langzeitbeobachtung, herausfinden. Und dann fehlt immer noch der Faktor Alterung des Messstreifens. Insofern ist ein Messsystem, dass weit(er) entfernt von hohen Lastspitzen montiert ist (zB Nabe, Kurbelstern, Kurbel vs Pedalachse) grundsätzlich langlebiger. Dass pedal-basierte Powermeter ohne stress peaks ebenfalls lange funktionieren, ist damit auch klar.
    Wenn man dann noch bedenkt, dass nicht nur die Cleats abnutzen, sondern auch noch der Pedalkörper / Cleathalterung, sollte man eben einplanen den Pedalkörper zu gegebener Zeit wechseln zu müssen (was meist technisch einfach ist - solange verfügbar...).
    Ich fahre meine Favero daher ausschließlich wegen der leichten Montage an verschiedenen Rädern.
    Erdnah

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