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Insanity of Gravity
Insanity of Gravity - Wahnsinn Marke Eigenbau. Stefan Laile hat das Bike komplett konstruiert und dann den Rahmen bauen lassen. Er besteht aus Titan und Frästeilen aus Aluminium.
Wenn man selbst konstruiert, findet sich auch ordentlich Platz für Aufnahmen für Tools und Flaschenhalter.
Wenn man selbst konstruiert, findet sich auch ordentlich Platz für Aufnahmen für Tools und Flaschenhalter.
insanity of gravity titan Bike (6 von 11)
insanity of gravity titan Bike (6 von 11)
insanity of gravity titan Bike (10 von 11)
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64,5° Lenkwinkel, ein Reach von 510 mm und ein Stack von 688 mm sind die Eckdaten dieses Eigenbaus.
64,5° Lenkwinkel, ein Reach von 510 mm und ein Stack von 688 mm sind die Eckdaten dieses Eigenbaus.
insanity of gravity titan Bike (9 von 11)
insanity of gravity titan Bike (9 von 11)
insanity of gravity titan Bike (11 von 11)
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Stefan denkt schon daran, die nächste Entwicklungsstufe mit virtuellem Drehpunkt und Kettenumlenkung umzusetzen!
Stefan denkt schon daran, die nächste Entwicklungsstufe mit virtuellem Drehpunkt und Kettenumlenkung umzusetzen!

Was tun, wenn der Bikemarkt das passende Bike nicht hergibt, man mit der Körpergröße zusätzlich außerhalb der Norm liegt, Ahnung von CAD hat und sich in die konstruktionstechnischen Aspekte von MTBs so richtig reingefuchst hat? Einfach selbst konstruieren und bauen lassen natürlich! Stefan Laile ist uns auf der Eurobike mit seinem „Insanity of Gravity“-Eigenbau über den Weg gelaufen, was wir uns natürlich genauer ansehen mussten.

Mit einer Körpergröße von 1,94 m war es bei Mountainbikes oder generell bei Fahrrädern bis vor einigen Jahren fast schon unmöglich, einen passenden Rahmen zu bekommen. In der Regel werden dann Kompromisse eingegangen, die selten zum Vorteil gereichen. Stefan Laile ist das ganze komplett anders angegangen und hat schlicht und einfach sein eigenes Enduro-Bike konstruiert und bauen lassen.

Insanity of Gravity
# Insanity of Gravity - Wahnsinn Marke Eigenbau. Stefan Laile hat das Bike komplett konstruiert und dann den Rahmen bauen lassen. Er besteht aus Titan und Frästeilen aus Aluminium.
Diashow: Eurobike 2021 – Marke Eigenbau: Insanity for Gravity Titanmountainbike
Insanity of Gravity
64,5° Lenkwinkel, ein Reach von 510 mm und ein Stack von 688 mm sind die Eckdaten dieses Eigenbaus.
Stefan denkt schon daran, die nächste Entwicklungsstufe mit virtuellem Drehpunkt und Kettenumlenkung umzusetzen!
Wenn man selbst konstruiert, findet sich auch ordentlich Platz für Aufnahmen für Tools und Flaschenhalter.
insanity of gravity titan Bike (9 von 11)
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Das „Insanity of Gravity“ kommt mit einem Titanrahmen und Frästeilen aus Aluminium daher, besitzt einen Lenkwinkel von 64,5°, einen Stack von 688 mm und einen Reach von 510 mm. 17 kg bringt das Bike auf die Waage! Wenn man möchte, könnte man auch sagen, dass es sich dabei um das „Insanity of Gravity II“ handelt, denn Stefan hatte davor schon einen Boliden konstruiert, der mit einem ultraflachen Lenkwinkel von 62° und einem Reach von 530 mm daherkam. Auf Dauer war das aber einfach zu lang und zu flach, weswegen ein neues Bike her musste.

Wenn man selbst konstruiert, findet sich auch ordentlich Platz für Aufnahmen für Tools und Flaschenhalter.
# Wenn man selbst konstruiert, findet sich auch ordentlich Platz für Aufnahmen für Tools und Flaschenhalter.
insanity of gravity titan Bike (6 von 11)
# insanity of gravity titan Bike (6 von 11)
insanity of gravity titan Bike (10 von 11)
# insanity of gravity titan Bike (10 von 11)

Bei der Konstruktion hat sich Stefan für einen High Pivot-Hinterbau entschieden. Das Bike soll vornehmlich im Park bewegt werden, weswegen die Uphill-Qualitäten zu vernachlässigen sind. Mit dem hohen Drehpunkt samt Kettenumlenkung steigen die Verluste im Antrieb um 1–2 %, was zwar nicht allzu viel ist, auf Dauer aber im Uphill bemerkbar sein dürfte.

64,5° Lenkwinkel, ein Reach von 510 mm und ein Stack von 688 mm sind die Eckdaten dieses Eigenbaus.
# 64,5° Lenkwinkel, ein Reach von 510 mm und ein Stack von 688 mm sind die Eckdaten dieses Eigenbaus.

Erfahrungen hat Stefan Laile zuvor mit andern Rädern gesammelt – etwa dem Pole Evolink, das nach seiner Aussage als erstes Rad von der Größe her passend war, oder einem MDE Damper, welches er sich nach Maß hat bauen lassen. All das ist in seine Konstruktionen mit eingeflossen. Dabei ist noch lange nicht Schluss! Als Nächstes wird eine Bremsmomentabstützung montiert, mit deren Hilfe er einen Anti-Rise von 50 % oder gar 100 % testen will. Außerdem hat er schon wieder neue Ideen, wie etwa, den High Pivot mit einem virtuellen Drehpunkt zu kombinieren, was teilweise schon ausgearbeitet ist. Wie das in der Praxis aussehen könnte, sieht man aktuell am Commencal Supreme DH-Prototyp, der im Downhill World Cup getestet wird.

insanity of gravity titan Bike (9 von 11)
# insanity of gravity titan Bike (9 von 11)
insanity of gravity titan Bike (11 von 11)
# insanity of gravity titan Bike (11 von 11)

Zunächst ist er aber mit dem bestehenden Bike zufrieden und wird es erst mal ein wenig fahren. Wovon er sich aber verabschiedet, ist das ovale Kettenblatt. Das harmoniert mit der Kettenumlenkung dann doch nicht so wirklich. Aber dafür macht Stefan das ja – alles ausprobieren, was geht, und die richtigen Schlüsse ziehen.

Stefan denkt schon daran, die nächste Entwicklungsstufe mit virtuellem Drehpunkt und Kettenumlenkung umzusetzen!
# Stefan denkt schon daran, die nächste Entwicklungsstufe mit virtuellem Drehpunkt und Kettenumlenkung umzusetzen!

Was sagt ihr zum „Insanity of Gravity“ von Stefan Laile?


Alle Artikel zur Eurobike 2021

  1. benutzerbild

    freetourer

    dabei seit 03/2006

    Leider ist er nicht mehr Teil des Forums. ...

    Warum das?
  2. benutzerbild

    Darth Happy

    dabei seit 10/2008

    Nein, denn die Kettenrichtung ist dafür nicht entscheidend, sondern der Krafteintrag des Fahrenden, daher die Kurbelstellung, und nicht die Kette. Physikalisch kann durch das Bein die Kraft nach unten aufgebracht werden, bei 90° Stellung der Kurbel, wo die Kette das Kettenblatt umschlingt ist unerheblich.
    Als Empfehlung, es gibt verschiedene Studien zu unrunden Kettenblättern, da wird es im Detail erklärt.
    Also am Anfang hat mich das schon auch nachdenklich gemacht, was du da geschrieben hast smilie
    Kraft ist ja schließlich Kraft. Aber nur an diesem einen Punkt und es geht ja um die Hebelverhältnisse... und man will ja kein Biopace ^^
    Ich denke, es ging dem Erbauer darum, für ihn, als großen Menschen ein ähnliches Fahrverhalten zu realisieren, wie es die Bikes für mittelgroße Menschen bieten.
    Mich würde noch mal interessieren, wie er den hohen Stack konstruktiv genau umgesetzt hat.
    Entweder das, oder er mag hohe Fronten. Kann ich verstehen ^^
    Also liegt es ja nahe, gleich ein längeres Steuerrohr zu verbauen, statt sich dann später den Reach durch Spacer wieder zu verkürzen.
  3. benutzerbild

    sauerlaender75

    dabei seit 07/2018

    Warum das?
  4. benutzerbild

    Monolithic

    dabei seit 04/2007

    Der Mann sieht besser aus als sein Bike.
  5. benutzerbild

    trialsrookie

    dabei seit 11/2005

    nicht mehr lange und es sind endlich Sitzwinkel größer als 90° erreicht smilie
    Der Sitzwinkel ist schon recht derb, aber wenn das Bike de facto ein Park-only Bike ist, dann ist dieser Wert eh vernachlässigbar. In Hinblick auf den generellen Trend finde ich aber (auch?), dass es jetzt langsam gut ist mit "bissl steiler geht noch".
    17cm Steuerrohr, 29"
    Finde ich super. Mit sind bei "nur" 190 viele Bikes in der Höhe unangenehm kurz, also sowohl das Sattelrohr als auch das Steuerrohr. Ok es gibt ja lange Dropper, aber wenn trotz 210er Dropper nochmal 10 cm fixes Rohr rausragen ist das doch auch nicht optimal. Abgesehen von der Optik (Fahnenstange...) hat man dann auch heftige Hebelkräfte.

    Vorne ähnliches Problem, 3,5cm Spacer bzw. BMX-Lenker wären mit hohem Rahmen-Stack vermeidbar.

    Als reines Parkbike hätte ich den Lenkwinkel noch etwas flacher gemacht!

    Last not least: coole Bionicon (XLC) Kettenführung. Die hab ich noch an meinem 2012er Bike smilie

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