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Die Konkurrenten - Adidas Terrex Trail Cross Protect im Duell gegen Five Tens Freerider High
Die Konkurrenten - Adidas Terrex Trail Cross Protect im Duell gegen Five Tens Freerider High
High Tech Optik und schöne Verarbeitung...
High Tech Optik und schöne Verarbeitung... - ...die Einzelteile sind passgenau und sauber verklebt. Praktisches Detail: Der Schnürsenkelhalter
Nähte finden sich am Schuh nur wenige, dafür ganz klassisch die drei Streifen
Nähte finden sich am Schuh nur wenige, dafür ganz klassisch die drei Streifen - Die Sohle ist im Mittelfußbereich verstärkt
Die mit d3o Schaum bestückte Lasche, soll den Knöchel schützen.
Die mit d3o Schaum bestückte Lasche, soll den Knöchel schützen.
Die Stealth Sohle ist im Mittelfußbereich für Pedale ausgelegt...
Die Stealth Sohle ist im Mittelfußbereich für Pedale ausgelegt... - ...an den Zehen und der Ferse ist das Profil für den Auf bzw. Abstieg optimiert
Die Lasche wird per Klettverschluss geschlossen
Die Lasche wird per Klettverschluss geschlossen
Die Schnürung reicht nicht besonders weit nach oben, sorgt aber für einen guten Sitz
Die Schnürung reicht nicht besonders weit nach oben, sorgt aber für einen guten Sitz
Weniger High Tech, dafür um ein vielfaches stylisher: Der Freerider High
Weniger High Tech, dafür um ein vielfaches stylisher: Der Freerider High
Das Obermaterial ist ein Mix aus Leder und Veloursleder
Das Obermaterial ist ein Mix aus Leder und Veloursleder - Der Schuh ist im Vergleich zum Adidas eher auf der weichen Seite
Die Schnürung des Schuhs geht bis über das Sprunggelenk...
Die Schnürung des Schuhs geht bis über das Sprunggelenk... - ...das Gelenk lässt sich mithilfe einer strammen Schnürung gut unterstützen
Die bekannte Stealth S1 findet auch am Freerider High Verwendung
Die bekannte Stealth S1 findet auch am Freerider High Verwendung
Der Halt am Pedal könnte mit dem Adidas für den härteren Einsatz besser sein, für den Allroundeinsatz ist er ausreichend.
Der Halt am Pedal könnte mit dem Adidas für den härteren Einsatz besser sein, für den Allroundeinsatz ist er ausreichend.
Der Halt am Pedal ist bei Five Tens Freerider High ein gutes Stück besser.
Der Halt am Pedal ist bei Five Tens Freerider High ein gutes Stück besser. - Die Pins können sich mehr in die Sohle bohren und erzeugen so mehr Grip
Des einen Freud, des anderen Leid – die Sohlensteifigkeit ist Geschmackssache
Des einen Freud, des anderen Leid – die Sohlensteifigkeit ist Geschmackssache - Während die steifere Sohle des Adidas besser schützt und für effizienteres Fahren sorgt, kann die Sohle des FiveTen mit besserem Grip und mehr Gefühl am Pedal punkten.
Die steife Sohle des Terrex sorgt für bessere Kraftübertragung...
Die steife Sohle des Terrex sorgt für bessere Kraftübertragung... - ...fühlt sich jedoch im direkten Vergleich etwas stelzig an
Der Terrex hilft den Fuß vor allem gegen Schläge von allen Seiten zu schützen, die Stabilisation des Sprunggelenks könnte besser sein.
Der Terrex hilft den Fuß vor allem gegen Schläge von allen Seiten zu schützen, die Stabilisation des Sprunggelenks könnte besser sein.
Schnürt man den Schuh eng, stützt er das Sprunggelenk effektiv ab, die weiche Sohle kann sich aber leichter verbiegen.
Schnürt man den Schuh eng, stützt er das Sprunggelenk effektiv ab, die weiche Sohle kann sich aber leichter verbiegen. - Rammt man den Fuß frontal in einen Baumstumpf nimmt man eher Schaden als mit dem Trail Cross Protect
Pin-Einschlag am Obermaterial
Pin-Einschlag am Obermaterial
Die Schnürsenkel sind nicht besonders stabil.
Die Schnürsenkel sind nicht besonders stabil.
Der Adidas Terrex Trail Cross Protect fühlt sich im Trail- und Enduro-Einsatz wohl
Der Adidas Terrex Trail Cross Protect fühlt sich im Trail- und Enduro-Einsatz wohl - hier kann er seine Stärken ausspielen
Der Freerider High macht auch auf dem Trail Spaß
Der Freerider High macht auch auf dem Trail Spaß - Der Schuh funktioniert über einen breiten Einsatzbereich sehr gut, liegt aber bei der Effizienz klar hinten

Five Ten Freerider High und Adidas Terrex Trailcross Protect im Test: Bikeschuhe mit hohem Schaft machen in mehrerer Hinsicht Sinn. Die hohen Innenseiten schützen Knöchel und Fuß besser, außerdem wird das Sprunggelenk stabilisiert. Nicht zuletzt kann nicht allzu schnell Pfützenwasser von oben eindringen. Wir haben zwei aktuelle, überknöchelhohe Schuhe im Vergleichstest gegeneinander antreten lassen.

Kurz & knapp

Die Konkurrenten - Adidas Terrex Trail Cross Protect im Duell gegen Five Tens Freerider High
# Die Konkurrenten - Adidas Terrex Trail Cross Protect im Duell gegen Five Tens Freerider High

Der Adidas Terrex Trail Cross Protect zielt auf mehr als nur eine Zielgruppe ab: Der Schuh soll ein guter Allrounder sein und sich neben dem Fahrradfahren auch zum Wandern eignen – vor allem im Bikebergsteigerbereich. Aber auch für alle, die mehr Schutz für den Knöchel suchen, soll er ideal sein.

Auch der Five Ten Freerider High möchte vor allem mit seinen Allround-Eigenschaften punkten. Der Schuh ist vom BMX-Bereich inspiriert und soll sowohl auf dem als auch abseits des Pedals Grip bieten. Five Ten siedelt den Schuh in seiner Produktpalette im AllMountain-Bereich an, schreibt dem Schuh aber durchaus Downhill- und Dirt-Qualitäten zu.

Adidas Terrex Trail Cross Protect

  • Atmungsaktives Obermaterial
  • Verschweißte Nähte für lange Haltbarkeit
  • Pro Moderator Innensohle für ideale Kraftübertragung
  • d30 Knöchelschutz
  • Klettverschluss-Lasche am Knöchel
  • Stealth Sohle
  • Verkaufsstart: Januar 2017
  • Gewicht (nachgewogen): 900 g/Paar bei Grüße 42,5

Preis: 140 € (UVP) | Bikemarkt: Adidas Terrex Trail Cross Protect kaufen

Five Ten Freerider High

  • Wildleder / Mesh Gewebe Obermaterial
  • Einteilig geformte “Cup”-Innensohle für mehr Schutz
  • Extra Material auf Knöchelhöhe
  • Schnürung bis über den Knöchel
  • Stealth S1 Sohle
  • Gewicht (nachgewogen): 969 g/Paar bei Größe 42

Preis: 119,90 € (UVP) | Bikemarkt: Five Ten Freerider High kaufen

In der Hand

Adidas Terrex Trailcross Protect

Die Verarbeitung des Adidas Terrex Trail Cross Protect ist sehr gut. Die Einzelteile des Schuhs sind verklebt oder verschweißt, hier finden sich nur wenige Nähte. Nirgends stehen Ecken über, genau so soll das bei einem 140 € teuren Schuh sein. Die Materialien des Schuhs lassen ihn sehr wertig und sportlich wirken, der Schuh sieht mehr wie ein Hightech-Laufschuh als ein klassischer Bikeschuh aus.

High Tech Optik und schöne Verarbeitung...
# High Tech Optik und schöne Verarbeitung... - ...die Einzelteile sind passgenau und sauber verklebt. Praktisches Detail: Der Schnürsenkelhalter
Nähte finden sich am Schuh nur wenige, dafür ganz klassisch die drei Streifen
# Nähte finden sich am Schuh nur wenige, dafür ganz klassisch die drei Streifen - Die Sohle ist im Mittelfußbereich verstärkt
Die mit d3o Schaum bestückte Lasche, soll den Knöchel schützen.
# Die mit d3o Schaum bestückte Lasche, soll den Knöchel schützen.

 

Schlüpft man in den Adidas, schnürt ihn und schließt die Lasche, gibt es ein erstes Aha-Erlebnis: Die Sohle fühlt sich direkt sehr steif an, der Schuh selbst sitzt gut. Schließt man die Lasche stramm, fühlt man sich mit dem Schuh gegen jegliche Form des Umknickens gewappnet, ohne dass diese drückt. Im Schuh drückt ansonten auch nichts, der Vorderfußbereich ist allerdings an den Seiten eher schmal – am besten anprobieren.

Die Stealth Sohle ist im Mittelfußbereich für Pedale ausgelegt...
# Die Stealth Sohle ist im Mittelfußbereich für Pedale ausgelegt... - ...an den Zehen und der Ferse ist das Profil für den Auf bzw. Abstieg optimiert
Die Lasche wird per Klettverschluss geschlossen
# Die Lasche wird per Klettverschluss geschlossen
Die Schnürung reicht nicht besonders weit nach oben, sorgt aber für einen guten Sitz
# Die Schnürung reicht nicht besonders weit nach oben, sorgt aber für einen guten Sitz

Five Ten Freerider High

Auch der Five Ten Freerider High ist gut verarbeitet. Durch die anderen Materialien wirkt der Freerider gleich ganz anders: Weniger hightech, dafür auch alles passgenau und mit geraden Nähten. Der Five Ten kommt eher locker daher und macht so rein optisch auch im Alltag eine gute Figur.

Weniger High Tech, dafür um ein vielfaches stylisher: Der Freerider High
# Weniger High Tech, dafür um ein vielfaches stylisher: Der Freerider High

Um den Five Ten Freerider High anzuziehen, muss man erst die Schnürsenkel an den oberen zwei Ösen etwas lockern, dann kann man ohne Probleme hineinschlüpfen. Der Schuh fühlt sich als Komplettpaket weicher an. Schnürt man den Schuh etwas fester, stabilisiert er das Sprunggelenk sehr gut und umschließt den Fuß angenehm ohne zu drücken. Im Vorderfuß-Bereich bietet der Freerider etwas mehr Platz.

Das Obermaterial ist ein Mix aus Leder und Veloursleder
# Das Obermaterial ist ein Mix aus Leder und Veloursleder - Der Schuh ist im Vergleich zum Adidas eher auf der weichen Seite
Die Schnürung des Schuhs geht bis über das Sprunggelenk...
# Die Schnürung des Schuhs geht bis über das Sprunggelenk... - ...das Gelenk lässt sich mithilfe einer strammen Schnürung gut unterstützen
Die bekannte Stealth S1 findet auch am Freerider High Verwendung
# Die bekannte Stealth S1 findet auch am Freerider High Verwendung

Auf dem Trail

Nachdem die Schuhe in der Hand für gut befunden wurden, haben wir beiden mit diversen Pedalen im Praxiseinsatz ausprobiert. Für den Flatpedalfahrer ist in erster Linie der Grip eines Schuhs wichtig. Der Halt am Pedal hängt natürlich auch stark von eben diesem ab, deshalb wurden die Schuhe jeweils mit einem sehr griffigen und einem weniger griffigen Pedal ausgeführt.

Der Terrex bietet guten Grip auf beiden Pedalen. In ruppigen Passagen, oder beim Nach-vorne-ziehen beim Treten, verliert man dann aber doch mal den Kontakt zum Pedal: Die Pins der Pedale dringen nicht so stark in die Sohle ein wie in der klassischen Five Ten-Sohle; man steht eher auf dem Pedal, als darin verankert zu sein. Aufgrund dieser Eigenschaft lässt sich der Schuh am Pedal aber leicht in eine andere Stellung bringen, ohne dass man ihn vom Pedal heben muss.

Der Grip des Freerider High ist um ein gutes Stück höher, die Pins bohren sich weiter in die etwas weichere Sohle. Mit griffigen Pedalen kommt hier fast Klickpedalfeeling auf. Wo man mit dem Trail Cross die Fersen nach unten klappt, um mehr Grip zu generieren, kann man mit dem Freerider noch unbeeindruckt reinhämmern. Überraschend leicht gestaltet sich trotzdem das Ändern der Fußstellung: Mit leichtem Anheben, jedoch ohne den Fuß komplett vom Pedal heben zu müssen, lässt sich die Position anpassen.

Der Halt am Pedal könnte mit dem Adidas für den härteren Einsatz besser sein, für den Allroundeinsatz ist er ausreichend.
# Der Halt am Pedal könnte mit dem Adidas für den härteren Einsatz besser sein, für den Allroundeinsatz ist er ausreichend.
Der Halt am Pedal ist bei Five Tens Freerider High ein gutes Stück besser.
# Der Halt am Pedal ist bei Five Tens Freerider High ein gutes Stück besser. - Die Pins können sich mehr in die Sohle bohren und erzeugen so mehr Grip

Die Sohlensteifigkeit der Schuhe fällt sehr unterschiedlich aus. Während der Adidas mit einer steifen Sohle vor allem auf Touren und beim Pedalieren zu überzeugen weiß, punktet der weichere Freerider mit viel Gefühl am Pedal. Der Freerider ist auf langen Touren klar im Nachteil, viel Energie wird aufgrund der weichen Sohle verschenkt. Mit der steifen Sohle des Adidas kommt mehr Kraft am Pedal an, die Fahrt wird effizienter. Präziseren Input aufs Pedal konnten wir jedoch mit dem Five Ten erzielen.

Des einen Freud, des anderen Leid – die Sohlensteifigkeit ist Geschmackssache
# Des einen Freud, des anderen Leid – die Sohlensteifigkeit ist Geschmackssache - Während die steifere Sohle des Adidas besser schützt und für effizienteres Fahren sorgt, kann die Sohle des FiveTen mit besserem Grip und mehr Gefühl am Pedal punkten.
Die steife Sohle des Terrex sorgt für bessere Kraftübertragung...
# Die steife Sohle des Terrex sorgt für bessere Kraftübertragung... - ...fühlt sich jedoch im direkten Vergleich etwas stelzig an
Der Terrex hilft den Fuß vor allem gegen Schläge von allen Seiten zu schützen, die Stabilisation des Sprunggelenks könnte besser sein.
# Der Terrex hilft den Fuß vor allem gegen Schläge von allen Seiten zu schützen, die Stabilisation des Sprunggelenks könnte besser sein.

Gegen Wettereinflüsse ist der Adidas Terrex bestens gewappnet. Das Obermaterial des Schuhs lässt Wind und Wasser abperlen, der Schuh hält dicht. Wenn man eine Pfütze mitnimmt und große Wassermengen von oben auf den Schuh treffen, wird’s natürlich trotzdem irgendwann nass.

Der Freerider kann hier nicht so lange mithalten. Das Obermaterial kann Wettereinflüsse für einen gewissen Zeitraum abhalten, sobald der Schuh aber zuviel Wasser abbekommt, saugt sich das Material voll und im Schuh wird es ungemütlich nass. Gegen Wind schützt das Material aber souverän, solange kein Wasser eindringt, ist der Schuh angenehm warm. Das liegt auch an der Belüftung: Diese ist beim Freerider quasi nicht gegeben, im Sommer schwitzt man im Schuh. Der Adidas schneidet hier etwas besser ab – als luftig könnte man ihn zwar nicht bezeichnen, schwitzende Füße treten allerdings nicht so schnell auf.

Schnürt man den Schuh eng, stützt er das Sprunggelenk effektiv ab, die weiche Sohle kann sich aber leichter verbiegen.
# Schnürt man den Schuh eng, stützt er das Sprunggelenk effektiv ab, die weiche Sohle kann sich aber leichter verbiegen. - Rammt man den Fuß frontal in einen Baumstumpf nimmt man eher Schaden als mit dem Trail Cross Protect

Nach einer Sprunggelenksverletzung im Oktober letzten Jahres war ich vor allem auf die Schutzwirkung der beiden Schuhe gespannt. Auch hier unterscheiden sich die Schuhe sehr stark: Der Terrex punktet vor allem durch seine Schutzpolsterung auf den Seiten und auch die steife Sohle trägt zur Sicherheit des Schuhs bei. Bei Steinschlägen auf den Schuh ist der Knöchel gut abgepolstert und trägt keine Schäden davon. Auch in Richtung Rahmen hilft die Polsterung bei ungewollter Kollision mit dem Rahmen oder der Kurbel. Wenn man den Fuß frontal gegen ein Hindernis setzt, hilft sie Sohle. Diese fängt einen Großteil der Energie ab und verhindert das Schlimmste.

Die Beweglichkeit des Sprunggelenks ist jedoch nicht so stark gedämpft wie am Freerider. Die Schnürung des Trail Cross reicht genau so weit wie die eines normalen Schuhs und die elastische Lasche mit Klettverschluss kann hier nicht die erhoffte Stützung des Gelenks hervorbringen. Der Fuß knickt leicher nach hinten um.

Der Freerider schafft dies besser. Die Schnürung lässt hier mehr Freiheiten: wer sein Gelenk stützen will, kann den Schuh enger binden – oder eben lockerer, wenn es etwas flexibler sein soll. Bei Sprüngen ins Flat oder ruppigen Strecken verhindert der Schuh ein schmerzhaftes Umknicken des Fußes nach hinten. Wie auch der Adidas kann die Polsterung des Five Ten vor Schlägen von Steinen oder Rahmenteilen schützen. Die weichere Sohle des Five Ten bietet allerdings nicht so viel Unterstützung wie die Sohle des Adidas und ist damit bei frontalen Schlägen auf den Fuß im Nachteil.

Haltbarkeit

Im Testzeitraum zeigten die Adidas keine Schwächen, was die Haltbarkeit anging. An einem der beiden Five Ten Schuhe konnte ein Pedalpin ein kleines Loch in die Seite bohren. Die Schnürsenkel der Freerider Modelle zeigten sich auch nicht als besonders robust.

Pin-Einschlag am Obermaterial
# Pin-Einschlag am Obermaterial
Die Schnürsenkel sind nicht besonders stabil.
# Die Schnürsenkel sind nicht besonders stabil.

Fazit: Five Ten Freerider vs. Adidas Terrex Trailcross Protect

Die beiden Schuhe haben unterschiedliche Zielgruppen: Der Adidas Terrex Trail Cross Protect ist eher für den sportlicheren Fahrer gedacht, der Wert auf Effizienz legt. Er hat sich auf längeren Touren bewährt und ist auch im Aufstieg angenehm. Der Five Ten Freerider spricht mit dem besseren Gefühl und dem höheren Grip eher den abfahrtsorientierten Fahrer an. Beide Schuhe können in ihrem jeweiligen Spezialgebiet ihre Stärken ausspielen. Auch die Unterstützung für den Knöchel fällt unterschiedlich aus: Der Five Ten lässt sich bis oben sehr stramm schnüren und unterstützt so das Sprunggelenk besser, der Adidas schützt vor allem vor Schlägen von den Seiten oder von vorne.

Der Adidas Terrex Trail Cross Protect fühlt sich im Trail- und Enduro-Einsatz wohl
# Der Adidas Terrex Trail Cross Protect fühlt sich im Trail- und Enduro-Einsatz wohl - hier kann er seine Stärken ausspielen
Der Freerider High macht auch auf dem Trail Spaß
# Der Freerider High macht auch auf dem Trail Spaß - Der Schuh funktioniert über einen breiten Einsatzbereich sehr gut, liegt aber bei der Effizienz klar hinten

 

Stärken

Adidas Terrex Trail Cross Protect

  • Gute Kraftübertragung
  • Wasserabweisend

Five Ten Freerider High

  • Grip
  • gutes Gefühl am Pedal
  • Sprunggelenksstabilisation

Schwächen

Adidas Terrex Trail Cross Protect

  • Grip könnte höher sein
  • weniger Support für den Knöchel

Five Ten Freerider High

  • Nicht wasserabweisend
  • Kraftübertragung und Schutz vor Schlägen

Hier haben wir die Schuhe getestet

  • Hometrails an der Albkante: schnell, teilweise steil. Steinig
  • Schladming, Semmering: Von ruppigen Downhill Strecken bis zu Brechsand Pisten
  • Single Trek Pod Smrkem: schnell, Brechsand, permanente und harte Gegenanstiege
Testerprofil ausklappen

  • Testername: Christoph Spath
  • Körpergröße: 1,90 cm
  • Gewicht: 68 kg
  • Gewicht (mit Riding-Gear): 73 kg
  • Schrittlänge: 94 cm cm
  • Armlänge: 60 cm
  • Oberkörperlänge: 49 cm
  • Beschreibe deinen Fahrstil kurz und knackig: schnell bergauf und bergab, sauber, selten überm Limit
  • Was fährst du hauptsächlich: Von Dirtjump, über Trail & Enduro bis Downhill, gerne schnell, in grobem Gelände und mit viel Luftstand
  • Besondere Vorlieben bzgl. Fahrwerk: Viel Lowspeed Compression am Dämpfer, Front etwas straffer als Heck, hinten gerne progressiv
  • Besondere Vorlieben bzgl. Rahmen: Vorne lang, hinten je nach Einsatzbereich kurz bis mittellang, flach


Weitere Informationen

Website: www.adidas.de und www.fiveten.com
Text & Redaktion: Christoph Spath | MTB-News.de 2016
Bilder: Jens Staudt, Johannes Herden, Frank Marbet

  1. benutzerbild

    Mo(n)arch

    dabei seit 09/2008

    Kann hier jemand was zum neuen Impact high sagen? Sind die immer noch so schwer und dick gepolstert?
    Ich würde gerne meine Sombrio X-Slats ersetzen, da die leider durch sind. Und auf Hightop will ich nicht mehr verzichten.
  2. benutzerbild

    Lovdew

    dabei seit 11/2016

    Deswegen trage ich auch nur hohe Fahrradschuhe. Ich will nämlich nicht falls mir was am Fuß passiert pause machen mit Downhill. Unter anderem kann mir jemand neue empfehlen meine sind schon ziemlich abgenutzt.

    Danke im Vorraus
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  4. benutzerbild

    Enginejunk

    dabei seit 03/2010

    Mo(n)arch schrieb:
    Kann hier jemand was zum neuen Impact high sagen? Sind die immer noch so schwer und dick gepolstert?
    Ich würde gerne meine Sombrio X-Slats ersetzen, da die leider durch sind. Und auf Hightop will ich nicht mehr verzichten.

    um welches modelljahr gehts?
  5. benutzerbild

    Mo(n)arch

    dabei seit 09/2008

    Enginejunk schrieb:
    um welches modelljahr gehts?

    2016, also der mit den genieteten Ösen:
  6. benutzerbild

    Enginejunk

    dabei seit 03/2010

    achso, ne hab nur die 15er.

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