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Schmale Gassen in Macanet de Cabreynes
Schmale Gassen in Macanet de Cabreynes
Das Wetter hat ganz gut mitgespielt und wir konnten bei angenehmen Temperaturen Rennen fahren
Das Wetter hat ganz gut mitgespielt und wir konnten bei angenehmen Temperaturen Rennen fahren
Ein schöner Fleck nahe der spanischen Pyräneen, der uns nicht wenig an das EWS-Rennen in Olargues/Frankreich, erinnert
Ein schöner Fleck nahe der spanischen Pyräneen, der uns nicht wenig an das EWS-Rennen in Olargues/Frankreich, erinnert
Rund 40 km und 1600 Höhenmeter gab es im Rennen zu erklimmen
Rund 40 km und 1600 Höhenmeter gab es im Rennen zu erklimmen
Teilweise neu angelegte Trails führten uns quer durch den Wald
Teilweise neu angelegte Trails führten uns quer durch den Wald
Eine präzise Linienwahl in den engen Felspassagen war wichtig, um im Fahrflow zu bleiben
Eine präzise Linienwahl in den engen Felspassagen war wichtig, um im Fahrflow zu bleiben
Stage 4 war die längste Stage des Tages und mit zahlreichen technischen Felspassagen gespickt. Anita gelingt ein sehr guter Run und so kann sie Caro ordentlich Zeit abnehmen
Stage 4 war die längste Stage des Tages und mit zahlreichen technischen Felspassagen gespickt. Anita gelingt ein sehr guter Run und so kann sie Caro ordentlich Zeit abnehmen
T-Winning fühlt sich toll an und gibt Selbstvertrauen für die EWS
T-Winning fühlt sich toll an und gibt Selbstvertrauen für die EWS
Robin Wallner kann das Rennen der Elite-Herren für sich entscheiden
Robin Wallner kann das Rennen der Elite-Herren für sich entscheiden
Das sehr kleine Startfeld spiegelte sich leider auch bei den Frauen wider
Das sehr kleine Startfeld spiegelte sich leider auch bei den Frauen wider

Unsere beiden schnellen Bloggerinnen aus der Schweiz, Caro und Anita Gehrig, waren in Spanien unterwegs, um zwischen den großen EWS-Rennen an ihrer Form zu feilen. Viel Spaß mit ihrem Bericht über das EWS Qualifier-Rennen in Salinas, Spanien!

Das erste EWS European Rennen der Saison wollten wir uns nicht entgehen lassen und haben uns kurzfristig angemeldet. Wenn man es sich schön redet, hat es quasi „auf dem Weg“ gen Süden nach Sospel gelegen, wo wir nach dem Rennen hinwollen. Die elf Stunden Autofahrt splitten wir auf und verbringen die Nacht auf einem Parkplatz neben der französischen Autobahn, das gute alte Bett im Bus lässt grüßen.

Schmale Gassen in Macanet de Cabreynes
# Schmale Gassen in Macanet de Cabreynes
Diashow: Gehrig-Twins-Blog - EWS Qualifier-Rennen Salinas – Formarbeit in den Pyrenäen
Eine präzise Linienwahl in den engen Felspassagen war wichtig, um im Fahrflow zu bleiben
Schmale Gassen in Macanet de Cabreynes
Das Wetter hat ganz gut mitgespielt und wir konnten bei angenehmen Temperaturen Rennen fahren
T-Winning fühlt sich toll an und gibt Selbstvertrauen für die EWS
Rund 40 km und 1600 Höhenmeter gab es im Rennen zu erklimmen
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Das Wetter hat ganz gut mitgespielt und wir konnten bei angenehmen Temperaturen Rennen fahren
# Das Wetter hat ganz gut mitgespielt und wir konnten bei angenehmen Temperaturen Rennen fahren

Freitags können wir bereits drei der fünf Abfahrtetappen trainieren, diese sind nach einem längeren Aufstieg alle mehr oder weniger aneinandergereiht. Der starke Regen, der uns kurz nach unserer Einfahrt empfängt, hat die Trails nicht etwa sehr feucht und rutschig gemacht, sondern den Boden in recht griffigen „Hero Dirt“ gewandelt.

Die ziemlich kurze Stage 3, mit der wir beginnen, ist frisch in den Wald geschnitten und überrascht mit losen Kurven und einigen schönen Rinnen, gerade recht, um Körper und Geist nach der langen Reise zu reaktivieren. In der nächsten Etappe geht es einiges wilder und technischer zu: viel Stein, Sand und enge Passagen, die man mit Geschick angehen muss. Langsame, technischere Manöver wechseln sich mit Highspeed ab. Im unteren Teil schießen wir mit Mach Drei durch eine Art Rinne mit Wahnsinnskurven und wir sind uns sogleich einig: Es hat sich schon jetzt gelohnt, den weiten Weg auf uns zu nehmen. Die letzte Etappe ist ziemlich Freestyle abgesteckt und führt über Wald und Wiese und ein paar engen Kehren direkt zurück ins Event-Village.

Ein schöner Fleck nahe der spanischen Pyräneen, der uns nicht wenig an das EWS-Rennen in Olargues/Frankreich, erinnert
# Ein schöner Fleck nahe der spanischen Pyräneen, der uns nicht wenig an das EWS-Rennen in Olargues/Frankreich, erinnert

Im Training schonen wir uns nicht und fahren am Freitag einen Teil der Stages und nochmals den kompletten Kurs am Samstag. Wir wollen vor den Shuttle-Tagen mit unseren Freunden in Sospel noch ein paar „große“ Tage auf den Pedalen verbringen, um uns auf das bevorstehende EWS-Rennen in Madeira vorzubereiten.

Rund 40 km und 1600 Höhenmeter gab es im Rennen zu erklimmen
# Rund 40 km und 1600 Höhenmeter gab es im Rennen zu erklimmen

Nach dem Training äußern wir dem Veranstalter ein paar Bedenken zu den veröffentlichten Transferzeiten. Wir glauben, dass diese etwas sehr knapp bemessen sind. Am Abend erfahren wir, dass zwei mal zehn Minuten hinzugefügt wurden und somit sollte das passen. Zurück im Bungalow auf dem nahegelegenen Camping kümmern wir um unsere Bikes und präparieren diese für das Rennen am nächsten Tag. Am Sonntag heißt es für uns früh aufstehen, Startzeit ist bereits um 8.15 Uhr morgens! Dafür sollten wir auch schon vor 14 Uhr zurück sein. Das kommt uns ganz gelegen, denn wir haben danach nochmals eine weite Autofahrt vor uns …

In die erste Stage starten wir angefeuert von Damien Oton, der mit seiner Handverletzung leider immer noch außer Gefecht ist. Auf den technischen Felspassagen heißt es Linie halten und flüssig fahren. Uns beiden gelingt ein guter Lauf. Im Transfer zur nächsten Stage merken wir, dass die Zeit trotz Zugabe immer noch reichlich knapp bemessen ist und wir müssen uns ganz schön sputen, um die vorgegebene Startzeit einzuhalten. Auf der folgenden Stage gibt es einige recht verblockte Felspassagen, die sich im Training als sehr anspruchsvoll präsentierten. Im Rennlauf gelingt es deutlich besser und die Schlüsselstellen sind plötzlich schon durch und vorbei, bevor man überhaupt realisiert, dass dies eigentlich gerade die Angststellen aus dem Training waren.

Teilweise neu angelegte Trails führten uns quer durch den Wald
# Teilweise neu angelegte Trails führten uns quer durch den Wald
Eine präzise Linienwahl in den engen Felspassagen war wichtig, um im Fahrflow zu bleiben
# Eine präzise Linienwahl in den engen Felspassagen war wichtig, um im Fahrflow zu bleiben

Im Ziel der zweiten Stage heißt es für uns sofort ohne Pause weiter auf den Transfer – dennoch merken wir sehr schnell, dass wir das Tempo erhöhen müssen, um zur rechten Zeit oben am Start zu stehen. Uns fangen die Beine ganz schön an zu brennen und wir überholen zig der vor uns startenden Männer, die das Tempo nicht halten können. Oben angekommen, haben wir nur etwa vier Minuten übrig bis zum Start und keine andere der teilnehmenden Frauen ist in Sicht.

Wir lassen uns nicht beirren und haben auf den letzten technischen Etappen des Tages Spaß und lassen es ordentlich laufen. Stage 4 ist die längste und technischste und obwohl ich alle Wertungsprüfungen zuvor gewonnen habe, nimmt Anita mir auf der vierten Stages ganz schön Zeit ab. Mich hat auf ein paar Linien der Mut verlassen und ich büße mächtig Zeit ein …

Stage 4 war die längste Stage des Tages und mit zahlreichen technischen Felspassagen gespickt. Anita gelingt ein sehr guter Run und so kann sie Caro ordentlich Zeit abnehmen
# Stage 4 war die längste Stage des Tages und mit zahlreichen technischen Felspassagen gespickt. Anita gelingt ein sehr guter Run und so kann sie Caro ordentlich Zeit abnehmen

Na ja, für ein Doppelpodium hat es trotzdem gereicht, die Konkurrenz war leider etwas mager für ein EWS European Series-Rennen und somit tragen wir den Wettkampf unter uns alleine aus. Komisch, dass sich nicht mehr Spanier und Franzosen für das Rennen in Maçanet angemeldet hatten, denn die Trails in der Region sind absolut klasse und wir hoffen, dass sich das Ziel der Veranstalter, dort bald ein richtiges EWS-Rennen durchzuführen, verwirklichen lässt!

Robin Wallner kann das Rennen der Elite-Herren für sich entscheiden
# Robin Wallner kann das Rennen der Elite-Herren für sich entscheiden
T-Winning fühlt sich toll an und gibt Selbstvertrauen für die EWS
# T-Winning fühlt sich toll an und gibt Selbstvertrauen für die EWS
Das sehr kleine Startfeld spiegelte sich leider auch bei den Frauen wider
# Das sehr kleine Startfeld spiegelte sich leider auch bei den Frauen wider

Für uns hat sich der Abstecher nach Spanien auf jeden Fall gelohnt und wir sind happy, dort das Rennen für uns entschieden zu haben! Mit etwas extra Taschengeld nehmen wir die Weiterreise nach Sospel in Angriff, wo wir mit unseren Freunden ein paar Tage auf den fantastischen Trails fahren werden. Shred Camp ist angesagt! ;-)

Viva Espana!!

Wer war schon mal in den Pyrenäen zum Biken?


Mehr Berichte von unseren schnellen Gehrig-Twins findet ihr hier: 

Text und Bilder: Anita und Caro Gehrig
  1. benutzerbild

    ufp

    dabei seit 12/2003

    Was ist eigentlich in deinem Lauf Rucksack (Weste) drinnen?
    Wasser ist ja in der Flasche.
    Und deine Schwester fährt gänzlich ohne Rucksack.

    Die rote Farbkombination, von eigentlich eh allem, bis auf die gelben runden Magura Ringe, ist Recht interessant. Und wohl auch ungewöhnlich bzw unüblich.

    Und zahlt sich ein wechselbarer Helm also mit abnehmbaren Kinnschutz) nicht aus oder seid ihr bzw die anderen Fahrer alle mit normalen Vollvisier Helme unterwegs?
  2. benutzerbild

    xforce1

    dabei seit 05/2012

    Vielen Dank für den Bericht. Ist schön zu lesen
    Ich bin in Kürze auch ganz in der Nähe
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  4. benutzerbild

    caro_gehrig

    dabei seit 05/2013

    @ufp

    Hi, im Rucksack von Anita ist Werkzeug, Food, Jacke etc, ich habe das alles in meine Protection Weste gestopft... Fahre aber auch recht oft mit dem kleinen Camelback Rucksack sobald ich eine Jacke mitnehmen muss! Das rote Bike lieben wir, schaut einfach super aus. Die Farbe der Magura Bremsen können wir als gesponserte Fahrer nicht aussuchen, aber ein Hingucker sind sie auf jeden Fall!!

    Abnehmbare Kinnschutz Helme tragen wir nicht, da wir dem Schutz für Enduro Rennen zu wenig Vertrauen, ich trage lieber einen richtigen Fullface Helm, no regrets!

    Cheers,
    Caro
  5. benutzerbild

    xforce1

    dabei seit 05/2012

    p.s. hier ein Einblick was Schuhe und Pedale der Twins angeht, leider ein wenig kurz das Interview

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