Als Greg Minnaar sich auf einem Trip nach Europa mit Covid-19 angesteckt hat, war er dank eines leichten Verlaufs der Krankheit noch guter Dinge. Mittlerweile hat der Downhill-Profi die eigentliche Infektion seit zwei Wochen hinter sich gelassen und für den jetzigen Zeitpunkt war angedacht, schon wieder voll im Training zu stehen. Leider sind die Nachwirkungen der Krankheit doch größer, als anfangs erwartet, wie er jetzt selbst in einem Instagram-Post berichtet.

Dass der mehrfache Downhill-Weltmeister Greg Minnaar sich mit Covid-19 angesteckt hat, hat der ein oder andere vielleicht schon mitbekommen. Der Südafrikaner hat Glück im Unglück gehabt und lediglich einen leichten Verlauf der Krankheit erlebt. Unerwartet kam allerdings auch für ihn, dass er mit den Nachwirkungen jetzt länger zu kämpfen hat als gedacht.

Wir hatten eine gute Reise nach Europa vor ein paar Wochen und ich bin danach zurück nach Südafrika, um weiter zu trainieren, und bin leider an Covid erkrankt. Ich muss ehrlich sagen, dass ich wirklich Glück hatte, einen milden Verlauf zu haben und mich ziemlich schnell erholt habe.

Meine Erkrankung ist jetzt zwei Wochen her und ich dachte, ich könnte wieder trainieren, was aber nicht der Fall ist. Also habe ich jetzt mit meinen Ärzten und meinem Trainer Stefan sowie Alan Milway geredet, um eine Lösung zu finden, damit ich in den nächsten Wochen wieder voll trainieren kann.

Es ist nicht ganz das, was ich gewohnt bin, also dachte ich, ich erzähle in den nächsten Wochen ein bisschen darüber, was wir tun, um die Herzfrequenz niedrig zu halten und den Körper sich vollständig erholen zu lassen, bevor wir wieder mit Volldampf für die World Cup-Saison trainieren.

Greg Minnaar

Wir wünschen Greg Minnaar eine gute und schnelle Besserung und hoffen, ihn zum Saison-Start in alter Form zu sehen!


Update: Mittlerweile geht es Greg schon besser, das neuste Update gibt’s hier:

 

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Habt ihr schon Genesungserfahrungen mit Covid-19 gemacht?

  1. benutzerbild

    senkaeugen

    dabei seit 06/2008

    Du hast einen IgG Wert von 50mg/dl und deine Eltern von 150 mg/dl??? Sicher? smilieops: Die Untergrenze bei gesunden Erwachsenen liegt bei 700 mg/dl. Sollte das wirklich so sein, würde ich mich mal unbedingt bei einer Immundefekt Ambulanz vorstellen. Das klingt stark nach einem Primären Immundefekt (PID). Da gibt es die verschiedensten Arten. Ich selbst habe auch nur durch Zufall erfahren, dass ich einen selektiven IgM Mangel habe. Danach war mir aber schnell klar, warum ich ständig krank und null leistungsfähig war.

    Empfehlen kann ich dir das Centrum für Chronische Immundefizienz (CCI) an der Uniklinik Freiburg. Gerne mehr per PM.

    Bin halt nur selten krank und ne richtige Grippe hat es bei mir auch noch nie gegeben. Nach der ganzen Panikberichterstattung Anfang des Jahres hab ich mich durchchecken lassen - alles bestens 👍

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  2. benutzerbild

    der-gute

    dabei seit 12/2007

    Du hast einen IgG Wert von 50mg/dl und deine Eltern von 150 mg/dl??? Sicher? smilieops: Die Untergrenze bei gesunden Erwachsenen liegt bei 700 mg/dl. Sollte das wirklich so sein, würde ich mich mal unbedingt bei einer Immundefekt Ambulanz vorstellen. Das klingt stark nach einem Primären Immundefekt (PID). Da gibt es die verschiedensten Arten. Ich selbst habe auch nur durch Zufall erfahren, dass ich einen selektiven IgM Mangel habe. Danach war mir aber schnell klar, warum ich ständig krank und null leistungsfähig war.

    Empfehlen kann ich dir das Centrum für Chronische Immundefizienz (CCI) an der Uniklinik Freiburg. Gerne mehr per PM.

    Äpfel und Birnen?

    spezifische IgG versus unspezifische?
  3. benutzerbild

    tont

    dabei seit 06/2020

    Äpfel und Birnen?

    spezifische IgG versus unspezifische?
    Er sprach von IgG, gemeint war jedoch Anti SARS-CoV2 IgG. Das ist natürlich was anderes. Ansonsten wären die Werte wirklich besorgniserregend niedrig.
    Mit Panikmache hat das nichts zu tun. PIDs sind seltene Erkrankungen. Bei mir mit einer Prävalenz von ca. 30 auf 1 Million. Viele Ärzte sind wenig sensibilisiert dafür oder wissen schlicht nichts davon. Die Langzeitfolgen können jedoch schwerwiegend sein und oft stochern Betroffene jahrelang im Nebel und niemand kann ihre massiven Beschwerden erklären. Daher einfach mein Tipp.
  4. benutzerbild

    senkaeugen

    dabei seit 06/2008

    Er sprach von IgG, gemeint war jedoch Anti SARS-CoV2 IgG. Das ist natürlich was anderes. Ansonsten wären die Werte wirklich besorgniserregend niedrig.
    Mit Panikmache hat das nichts zu tun. PIDs sind seltene Erkrankungen. Bei mir mit einer Prävalenz von ca. 30 auf 1 Million. Viele Ärzte sind wenig sensibilisiert dafür oder wissen schlicht nichts davon. Die Langzeitfolgen können jedoch schwerwiegend sein und oft stochern Betroffene jahrelang im Nebel und niemand kann ihre massiven Beschwerden erklären. Daher einfach mein Tipp.
    Es gab Mitte Januar eine deutliche Anhäufung von Berichten bezüglich "long/post-covid" was schon nach Panikmache erinnert hatte!

    Da ich zu diesem Zeitpunkt bereits halbwegs ordentlich trainieren konnte, 90-95% des Vorcoronaniveau, mich aber nach nem harten workout deutlich erschöpfter fühlte als es üblich hätte sein sollen, überkamen selbst mich leichte Panik bezüglich post-corona, Herzmuskelentzündung usw. und deshalb bin ich auch zum Arzt. Im Nachhinein war es höchstwahrscheinlich nur etwas Übertraining bzw. eine Überlastung des noch nicht völlig wiederhergestellten Nervensystems. Die Symptome waren Reizbarkeit, Müdigkeit, Abgeschlagenheit, leichte Übelkeit und Schwindel. Was ich so eigentlich nur von einer Koffeinüberdosis kenne! Zu dem Zeitpunkt war aber mein Koffeinkonsum (3-5 Espressi am Tag) nicht höher als vor Corona. Hab ihn aber trotzden runtergeschraubt um das NS nicht unnötig zu belasten.
  5. benutzerbild

    Matrahari

    dabei seit 08/2010

    Ich habe mir lediglich die letzten vier Beiträge durchgelesen. Greg Minaar hat jetzt nur gesagt, dass er noch nicht richtig trainieren kann? Aber ist nicht genau auf konkrete Probleme eingegangen? War das wirklich eine Meldung wert? Selbst mit ner Erkältung wird man nach zwei Wochen vermutlich nicht wieder voll auf der Höhe sein. Geschweige denn bei Grippe.
    Hatte 2017/2018 das erste Mal seit langem Grippe. Da hats mich richtig umgehauen. Nach zwei Wochen hätte ich da niemals an Training denken können.

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