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Das Format ist mittlerweile hinreichend bekannt
Das Format ist mittlerweile hinreichend bekannt - den ganzen Tag Radfahren und Abends wird im Zelt geknackt!
Erfunden wurde es von ihm hier: Ash Smith!
Erfunden wurde es von ihm hier: Ash Smith! - Der ehemalige Tourguide und jetzige Bier-Brauer wollte Enduro-Rennen mit Entdeckergeist vermischen.
Nach 800 Tiefenmetern in extremem Gelände kann man mal wie ein Schluck Wasser auf dem Rad hängen. Gestürzt bin ich dabei übrigens nicht.
Nach 800 Tiefenmetern in extremem Gelände kann man mal wie ein Schluck Wasser auf dem Rad hängen. Gestürzt bin ich dabei übrigens nicht. - Für mich waren die Stages jedoch mit Abstand das Härteste am Rennen.
Immer wieder gab es nicht nur gefährliche Abhänge, sondern auch super rutschige und schlecht einschätzbare Steinpassagen zu bewältigen.
Immer wieder gab es nicht nur gefährliche Abhänge, sondern auch super rutschige und schlecht einschätzbare Steinpassagen zu bewältigen.
Mein Race-Buddy Wolfgang Eysholdt schiebt sein Rad viel lieber, als dass er es fährt
Mein Race-Buddy Wolfgang Eysholdt schiebt sein Rad viel lieber, als dass er es fährt - er konnte solche Passagen mitten in der Stage wirklich kaum erwarten und sprang geradezu mit Vorfreude vom Rad.
Ah Serpentinen … an Tag Zwei waren einige wirklich geniale, wie dieses wunderschöne Modell dabei
Ah Serpentinen … an Tag Zwei waren einige wirklich geniale, wie dieses wunderschöne Modell dabei - später wurde es dann etwas enger … viel enger!
Die Landschaft … noch Fragen?
Die Landschaft … noch Fragen?
Das Gestocher durch die Ruinen an Tag vier hat mir gar nichts ausgemacht
Das Gestocher durch die Ruinen an Tag vier hat mir gar nichts ausgemacht - man konnte mit etwas Mühe seinen Flow behalten und außerdem war die Gegend ziemlich cool!
1900 … da waren vermutlich manche der Trails, die wir befahren sind, schon längst in Vergessenheit geraten, bis sie vom Fahrerfeld wieder unsanft aus ihrem Schlummer erweckt wurden.
1900 … da waren vermutlich manche der Trails, die wir befahren sind, schon längst in Vergessenheit geraten, bis sie vom Fahrerfeld wieder unsanft aus ihrem Schlummer erweckt wurden.
Sechs Tage locker mit dem Radl durch die Alpen cruisen?
Sechs Tage locker mit dem Radl durch die Alpen cruisen? - nicht ganz!
Die hohe Konzentration, die auf den Stages gefordert war, verlangte einem auch alles ab.
Die hohe Konzentration, die auf den Stages gefordert war, verlangte einem auch alles ab.
Ja … Rennen gefahren wird auch. Für die meisten ging es allerdings ums gut durchkommen.
Ja … Rennen gefahren wird auch. Für die meisten ging es allerdings ums gut durchkommen.
Hat auch nach 20 min Hardcore-Enduro noch gut lachen
Hat auch nach 20 min Hardcore-Enduro noch gut lachen - Tanja Naber.
Einer der besten Momente im Leben eines Trans Provence-Teilnehmers
Einer der besten Momente im Leben eines Trans Provence-Teilnehmers - locker die letzten Stufen ans Meer cruisen!

Die Trans Provence ist Geschichte! Ja richtig gehört, nicht nur die 2019er Edition ist rum – das traditionsreiche Event, das Inspiration für die Gründung der Enduro World Series war und so im Prinzip einer kompletten Wettkampf-Disziplin zumindest mal einen ordentlichen Schub gegeben hat, wird nicht mehr stattfinden. Ich konnte mir einen der begehrten Startplätze sichern und habe mich sechs Tage lang durch die faszinierende aber gnadenlosen französischen Südalpen gekämpft – Zeit für einen kleinen Rückblick!

Mehrtages-Enduro-Rennen, Trans-Rennen, MTB-Rallyes, wie auch immer man es nennen will – Rennen dieser Art sind mittlerweile weltweit verbreitet und beliebt. Und wer hat’s erfunden? Erstaunlicherweise nicht die Schweizer, obwohl man in der Eidgenossenschaft bestimmt gleich mehrere Wochen am Stück mit dem Bike über unzählige Pässe und Täler buckeln kann, bis der Arzt kommt. Es war ein Brite, besser gesagt, ein in Frankreich ansässiger Brite: Ash Smith. Aus der Idee, eine geführte Tour durch die französischen Seealpen anzubieten, entstand im Jahr 2009 die Trans Provence – ein Mix, aus dem zu dieser Zeit besonders in Südfrankreich und Italien aufkommenden Enduro-Format sowie einer mehrtägigen Entdeckungstour. Aus zirka 30 Freunden und Bekannten ist mittlerweile ein internationales Starterfeld von knapp 90 Leuten – inklusive einiger Top-Profis – geworden. Unverändert hingegen ist das Format: Sechs Tage Enduro-Racing mit je vier langen und anspruchsvollen Stages und einem Mix aus Shuttles sowie aus eigener Kraft gefahrenen oder getragenen Anstiegen. Das Orga-Team kümmert sich dafür um das Gepäck, die Verpflegung und die Übernachtung im Ein-Mann-Zelt.

Das Format ist mittlerweile hinreichend bekannt
# Das Format ist mittlerweile hinreichend bekannt - den ganzen Tag Radfahren und Abends wird im Zelt geknackt!
Erfunden wurde es von ihm hier: Ash Smith!
# Erfunden wurde es von ihm hier: Ash Smith! - Der ehemalige Tourguide und jetzige Bier-Brauer wollte Enduro-Rennen mit Entdeckergeist vermischen.
Diashow: Gregor in Gefahr bei der Trans Provence 2019 - Warum tut man sich das eigentlich an?
Das Gestocher durch die Ruinen an Tag vier hat mir gar nichts ausgemacht
Einer der besten Momente im Leben eines Trans Provence-Teilnehmers
Das Format ist mittlerweile hinreichend bekannt
Die Landschaft … noch Fragen?
Sechs Tage locker mit dem Radl durch die Alpen cruisen?
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Das macht das ganze Format im Vergleich zu anderen MTB-Events derartig aufwendig und stellt auch einen solchen Anspruch an die lokalen Gegebenheiten – man muss erstmal ein Gebiet mit mindestens 24 Race-würdigen Stages finden –, dass Nachahmer lange auf sich warten ließen. Mittlerweile gibt es jedoch mit der Trans Madeira, Trans NZ, dem NZ Enduro, der Trans Nomad, Trans Cascadia, Trans Sierre Norte, dem Kingdom Enduro und vielen anderen eine unglaubliche Menge an vergleichbaren und wohl ähnlich epischen Renn-Events. So bin auch ich auf den Geschmack gekommen und konnte mir die letzte Gelegenheit, an diesem prestigeträchtigen Rennen teilzunehmen, auf gar keinen Fall entgehen lassen.

Wie ist sie also die Trans Provence? Hart! Sie ist recht hart … hart wie der südfranzösische Granit (eigentlich vor allem Kalkstein), der Rad und Fahrer konstant malträtiert und bei (fast unvermeidbaren) Stürzen ordentlich zusetzt. Die Tage sind durchaus lang, was aber beispielsweise bei der Trans Madeira nicht so viel anders war. Während mein Race-Begleiter Wolfi und ich in Madeira jedoch öfter mal eine entspannte Pause im nächsten Café einlegten, waren wir zumindest an den ersten vier Tage der Trans Provence ziemlich pausenlos am Ackern. Die Anstiege waren oft nicht auf entspannten Asphalt-Straßen sondern auf rumpeligen Fireroads und Trails – immerhin war der Anteil an Tragepassagen relativ gering. Geschoben hingegen wurde des Öfteren. Irgendwann kam ich jedoch in so eine Art Trott: Ich war zwar froh, als das Rennen nach sechs Tagen zuende war, hätte jedoch was die Uphills angeht sogar noch einen siebten oder vielleicht achten Tag dranhängen können, ohne mich gefährlich zu verausgaben. Was mir aber den Rest gegeben hat, waren die Stages. Die waren oft an die 10 Minuten lang, teilweise deutlich länger, und führten über die anspruchsvollsten Trails, die ich in meinem Leben gefahren bin.

Nach 800 Tiefenmetern in extremem Gelände kann man mal wie ein Schluck Wasser auf dem Rad hängen. Gestürzt bin ich dabei übrigens nicht.
# Nach 800 Tiefenmetern in extremem Gelände kann man mal wie ein Schluck Wasser auf dem Rad hängen. Gestürzt bin ich dabei übrigens nicht. - Für mich waren die Stages jedoch mit Abstand das Härteste am Rennen.
Immer wieder gab es nicht nur gefährliche Abhänge, sondern auch super rutschige und schlecht einschätzbare Steinpassagen zu bewältigen.
# Immer wieder gab es nicht nur gefährliche Abhänge, sondern auch super rutschige und schlecht einschätzbare Steinpassagen zu bewältigen.
Mein Race-Buddy Wolfgang Eysholdt schiebt sein Rad viel lieber, als dass er es fährt
# Mein Race-Buddy Wolfgang Eysholdt schiebt sein Rad viel lieber, als dass er es fährt - er konnte solche Passagen mitten in der Stage wirklich kaum erwarten und sprang geradezu mit Vorfreude vom Rad.
Ah Serpentinen … an Tag Zwei waren einige wirklich geniale, wie dieses wunderschöne Modell dabei
# Ah Serpentinen … an Tag Zwei waren einige wirklich geniale, wie dieses wunderschöne Modell dabei - später wurde es dann etwas enger … viel enger!

„Bei der Trans Provence gibt es nicht von Start bis Ziel links und rechts Flatterband – Navigation, vorausschauendes Fahren und Fehler vermeiden sind angesagt. Auch die Sicherheitsvorkehrungen fallen eher spärlich aus. Es besteht durchaus an einigen Stellen auf den Stages Absturzgefahr – alpine Absturzgefahr. Wenn man an solchen Stellen nach fünf Minuten Vollgas ankommt, liegt es am Fahrer allein, so zurückhaltend und dennoch schnell zu fahren, dass Risiko und Speed in einem gesunden Verhältnis balanciert werden. Unterm Strich kann ich sagen, dass ich mich wirklich quälen musste, dass es wirklich geil war, dass die Landschaft unglaublich war, dass ich über mich hinausgewachsen bin und dass ich schon auch stolz bin, die Trans Provence 2019 auf dem 20. Platz beendet zu haben.“ – Wolfgang Eysholdt

An den ersten beiden Tagen waren die Stages zwar hochalpin und anspruchsvoll, aber durchaus Mountainbike-freundlich und auch für Nicht-Bikebergsteiger “blind” gut zu bewältigen. Insbesondere am zweiten Tag schwelgten wir über weite Teile im Kurven-Himmel (Merke: Hinter jeder Rechtskurve kommt eine Linkskurve!).
Spätestens ab Tag 3 wurde das Rennen jedoch über große Teile immer wilder und folgte uralten, von den Organisatoren teils mühselig wieder von der Natur zurückeroberten Ziegenpfaden. Als jemand, der seine (äußerst erfolglose) Rennkarriere auf dem Downhill-Bike begonnen hat, hatte ich dort definitiv Probleme, so etwas wie „Flow“ zu finden. Und damit meine ich nicht den einfachen Einsteiger-Flow, den aktuell überall auf dem Planeten aus dem Boden sprießende Flowtrails versprechen. Wir haben während des Rennens viel darüber diskutiert und ich glaube herausgefunden zu haben, dass Flow für mich ist, wenn ich auf einem Trail in einen Fahrrythmus komme, in dem ich eine halbwegs gleichmäßige Geschwindigkeit durchziehen und aufrecht halten kann. Stage 15 beispielsweise war vielen Fahrern viel zu eng und verblockt. Ich hingegen fand sie supergut, weil ich immer mit derselben (langsamen) Geschwindigkeit durchrollen und mir meine Lines suchen konnte. Wenn die Line dann halbwegs glatt funktioniert, freut mich das und Freude macht Spaß!

Die Landschaft … noch Fragen?
# Die Landschaft … noch Fragen?
Das Gestocher durch die Ruinen an Tag vier hat mir gar nichts ausgemacht
# Das Gestocher durch die Ruinen an Tag vier hat mir gar nichts ausgemacht - man konnte mit etwas Mühe seinen Flow behalten und außerdem war die Gegend ziemlich cool!
1900 … da waren vermutlich manche der Trails, die wir befahren sind, schon längst in Vergessenheit geraten, bis sie vom Fahrerfeld wieder unsanft aus ihrem Schlummer erweckt wurden.
# 1900 … da waren vermutlich manche der Trails, die wir befahren sind, schon längst in Vergessenheit geraten, bis sie vom Fahrerfeld wieder unsanft aus ihrem Schlummer erweckt wurden.
Sechs Tage locker mit dem Radl durch die Alpen cruisen?
# Sechs Tage locker mit dem Radl durch die Alpen cruisen? - nicht ganz!
Die hohe Konzentration, die auf den Stages gefordert war, verlangte einem auch alles ab.
# Die hohe Konzentration, die auf den Stages gefordert war, verlangte einem auch alles ab.
Ja … Rennen gefahren wird auch. Für die meisten ging es allerdings ums gut durchkommen.
# Ja … Rennen gefahren wird auch. Für die meisten ging es allerdings ums gut durchkommen.
Hat auch nach 20 min Hardcore-Enduro noch gut lachen
# Hat auch nach 20 min Hardcore-Enduro noch gut lachen - Tanja Naber.

Unflowig für mich war hingegen die oft erfolgende Mixtur aus langen, schnellen Geraden gefolgt von plötzlichen, super engen Umsetz-Kurven. Das löste zu Beginn ohne Frage ziemlich Frustration aus. Ich kam zwar mit der Zeit etwas besser mit dieser Art des Fahrens zurecht, allerdings waren dann meine Arme vom ständigen hart Anbremsen und Rumwuchten – und auch bedingt durch meine noch nicht ganz auskurierte Verletzung – bereits so platt, dass ich allergrößte Mühe hatte, mich überhaupt auf dem Rad zu halten.

Warum tut man sich das also an?

Diese Frage habe ich mir während des Rennens mehrfach gestellt. Ein Grund ist sicherlich, dass die Landschaft absolut atemberaubend ist. Außerdem ist die Trans Provence in den letzten 10 Jahren eine Institution geworden: Dieses Rennen erfolgreich zu beenden ist der ultimative Enduro-Ritterschlag. Zusätzlich gab es immer wieder ziemlich coole und spannende Trails.

Und: es ist dann irgendwie doch ganz geil! Bei diesem Rennen geht es nicht darum, den nächsten fetten Bike-Trail zu entdecken, auf dem im nächsten Sommer dann Horden von Bike-Touristen hoch und runter geshuttled werden, dass das ganze Gebirge erzittert. Stattdessen bewegt man sich teilweise derartig abseits jeglicher bekannter Routen, dass man vor dem Routenplanungs- und Trailbau-Team nur seinen Hut ziehen kann. Einen etwas besseren Einblick in die Motivation und den Anspruch des Organisators Ash Smith bekommt man in der Itinerology-Videoserie, die ihn bei der Vorbereitung der letzten Trans Provence aller Zeiten begleitet hat:

Fazit vom Fazit

Gäbe es eine weitere Trans Provence, würde ich dann nochmal daran teilnehmen? Ich weiß es nicht … gerade auf jeden Fall nicht. Allerdings weiß ich, dass ich Leiden und Schmerzen ziemlich schnell vergesse und romantisiere … von daher … war doch eigentlich ganz geil oder nicht?
Bin ich froh, die letzte Chance an dem Rennen teilzunehmen, genutzt zu haben? Definitiv! Ich glaube viel intensiver und naturnaher kann man Mountainbiken gar nicht erleben.
Würde ich das nächste Mal vorher etwas mehr Serpentinen-Fahren üben? Auf alle Fälle! Bevor es mich nochmal in diese Region zieht, werde ich im Thüringer Wald die Einhundert Todeskurven des Todes bauen und nicht eher ruhen, als bis ich sie perfekt beherrsche!

Einer der besten Momente im Leben eines Trans Provence-Teilnehmers
# Einer der besten Momente im Leben eines Trans Provence-Teilnehmers - locker die letzten Stufen ans Meer cruisen!

Hier findet ihr alle Artikel zur Trans Provence 2019:

  1. benutzerbild

    ufp

    dabei seit 12/2003

    Gregor schrieb:

    Die Trans Provence ist Geschichte! Ja richtig gehört, nicht nur die 2019er Edition ist rum,..., wird nicht mehr stattfinden.

    die letzte Gelegenheit
    der letzten Trans Provence aller Zeiten
    Bin ich froh, die letzte Chance an dem Rennen teilzunehmen, genutzt zu haben

    Viele Worte, aber keine Erklärung warum :.
    Lange Rede kurzer Sinn:
    Was ist jetzt der Grund für "die wirklich letzte Trans Provence"?


    Und: es ist dann irgendwie doch ganz geil! Bei diesem Rennen geht es nicht darum, den nächsten fetten Bike-Trail zu entdecken, auf dem im nächsten Sommer dann Horden von Bike-Touristen hoch und runter geshuttled werden, dass das ganze Gebirge erzittert. Stattdessen bewegt man sich teilweise derartig abseits jeglicher bekannter Routen, dass man vor dem Routenplanungs- und Trailbau-Team nur seinen Hut ziehen kann.

    So schön idyllisch und verklärt das alles sein soll, und ich hoffe dass das so bleibt, aber leider tritt oft der gegenteilige Effekt ein (siehe Salzkammergut Trophy, Sölden, Ischgl, Kitzalp Bike usw usf).
    Und oft steht in den Ausschreibungen: Die Strecke ist exklusiv nur für die (Massen Mega Over-:rolleyes:)Veranstaltung frei gegeben :aufreg:.

    Wenn einmal ein Gebiet bekannt ist, von Funk- und Fernsehen, bzw heutzutage von sozialen Medien verbreitet wird und das Gebiet einigermaßen gut erreichbar ist sowie eine Infrastruktur (dh vor allem Sauf- und Freßgelegenheiten) vorhanden ist, dann gibt es oft kein halten mehr (Ballermann)...

    Wie gesagt, ich hoffe dass es nicht so enden wird und das Gebiet eher einschläft und (ein) "geheim" Tipp bleibt.
  2. benutzerbild

    roliK

    dabei seit 04/2010

    Allein schon aufgrund der Schwierigkeit und Länge der Strecke wird sowas ein Nischenprogramm bleiben.
  3. Anzeige

  4. benutzerbild

    Gregor

    dabei seit 02/2017

    ufp schrieb:

    Viele Worte, aber keine Erklärung warum :.
    Lange Rede kurzer Sinn:
    Was ist jetzt der Grund für "die wirklich letzte Trans Provence"?


    So schön idyllisch und verklärt das alles sein soll, und ich hoffe dass das so bleibt, aber leider tritt oft der gegenteilige Effekt ein (siehe Salzkammergut Trophy, Sölden, Ischgl, Kitzalp Bike usw usf).
    Und oft steht in den Ausschreibungen: Die Strecke ist exklusiv nur für die (Massen Mega Over-:rolleyes:)Veranstaltung frei gegeben :aufreg:.

    Wenn einmal ein Gebiet bekannt ist, von Funk- und Fernsehen, bzw heutzutage von sozialen Medien verbreitet wird und das Gebiet einigermaßen gut erreichbar ist sowie eine Infrastruktur (dh vor allem Sauf- und Freßgelegenheiten) vorhanden ist, dann gibt es oft kein halten mehr (Ballermann)...

    Wie gesagt, ich hoffe dass es nicht so enden wird und das Gebiet eher einschläft und (ein) "geheim" Tipp bleibt.

    Was soll man daran denn noch erklären? Die Veranstalter wollen keine mehr machen, also ist es die letzte.

    Die Trans Provence ist das Gegenteil von einem Massen-Event, sondern extrem exklusiv – etwas zu exklusiv wie ich finde, um vllt. nochmal etwas mehr Kritik ins Spiel zu bringen. Warum jetzt genau wer für das Event ausgewählt wurde, konnte ich überhaupt nicht nachvollziehen, das ging glaub ich viel nach Sympathien.
    Die Strecken sind alle sehr geheim, die findet man auch mit der Karte und meinen Berichten wohl kaum – ich würde es auch nicht mehr finden. Ich glaube schon, dass die Veranstalter noch irgendetwas in der Zukunft planen, aber definitiv in einem anderen Format und kein Massen-Event. Aber das ist Spekulation, von ihnen gibt es da gar keine Infos.
  5. benutzerbild

    Hammer-Ali

    dabei seit 11/2016

    Krasse Nummer. Eigentlich nur mit 26" machbar..
  6. benutzerbild

    _Kuschi_

    dabei seit 10/2002

    @ufpin der Provence sind die Strecken, zumindest in den niedrigen Lagen, ruckzuck wieder zugewachsen. Mangelnde Infrastruktur trägt wahrscheinlich auch dazu bei, dass das ganze nicht überlaufen wird.

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