Hunt Enduro V3 Enduro-Laufräder ohne Kompromisse

Nach über zwei Jahren Entwicklungszeit und unzähligen Testkilometern im Labor sowie auf dem Trail hat Hunt die dritte Generation seiner Aluminium-Laufräder vorgestellt. Die neuen Enduro V3 Laufräder sollen dank FEA-gestütztem Felgen-Design, front- und heck-optimiertem Aufbau und eingehenden Praxistests extrem widerstandsfähig sein. Außerdem gibt es ein neues Naben-System mit Rachet-Freilauf, das für einen schnellen Kraftschluss und hohe Belastbarkeit sorgen soll. 
Titelbild

Hunt Enduro V3: Infos und Preise

Beim Hunt Enduro V3 Laufradsatz sind Vorder- und Hinterrad jeweils für ihren Einsatzort optimiert: Eine 31,5 mm breite Felge soll mehr Kontrolle am Vorderrad bieten, während das 30 mm-Profil hinten laut Hersteller für eine höhere Stabilität bei regelmäßigen Schlägen ausgelegt ist. Beide Felgen bestehen aus einer hochfesten Aluminiumlegierung, die 30 % mehr Zugfestigkeit als herkömmliches 6061-Alu aufweist, heißt es. Komplettiert wird das Ganze durch einen neuen Ratchet-Freilauf-Mechanismus, der 40 Eingriffspunkte bietet. Hunt Enduro V3 Laufradsätze sind in 29″, 27,5″ sowie als Mullet-Option erhältlich, wobei sich Gewichtsangaben zwischen 2 und 2,1 Kg halten. Sie gehen für knapp 600 Euro (UVP) über die Ladentheke.

  • Laufradgrößen 29″, 27,5″, Mullet
  • Felgenbreite 31,5 mm (vorne), 30 mm (hinten)
  • Material G609-Aluminiumlegierung
  • Speichen 28 (vorne), 32 (hinten), dreifach konifiziert, mit Messingnippeln und Unterlegscheiben
  • Naben H_Ratchet XL 40T DBL-System mit 9° Eingriff, 6-Loch-Bremsscheibenaufnahme, Enduro ABEC 5 Lager
  • Freilauf Shimano HG, Microspline & SRAM XD
  • Gewichte 2.096 g (29″), 2.022 g (27,5″), 2.057 g (Mullet) (Herstellerangaben)
  • Verfügbarkeit Ende April 2025
  • www.eu.huntbikewheels.com
  • Preis 599 € (UVP)
Die dritte Generation der Hunt Enduro Laufräder setzt auf FEA-optimierte Aluminium-Felgen mit unterschiedlichen Profilen, Breiten und Speichenzahlen für Front und Heck.
# Die dritte Generation der Hunt Enduro Laufräder setzt auf FEA-optimierte Aluminium-Felgen mit unterschiedlichen Profilen, Breiten und Speichenzahlen für Front und Heck. – Für 599 EUR (UVP) bekommt man knapp 2,1 kg an drehbarem Material, in 29", 27,5" oder als Mullet.
Diashow: Hunt Enduro V3: Enduro-Laufräder ohne Kompromisse
Die dritte Generation der Hunt Enduro Laufräder setzt auf FEA-optimierte Aluminium-Felgen mit unterschiedlichen Profilen, Breiten und Speichenzahlen für Front und Heck.
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Die Daten zum Impakt-Vergleichstest stammen von Hunt.
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Die hintere Felge ist etwas schmäler und besitzt einen stabilen, V-förmigen Querschnitt.
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Die vordere Felge ist breiter und für viel Traktion und Seitenführung optimiert.
# Die vordere Felge ist breiter und für viel Traktion und Seitenführung optimiert. – Sie wird mit 28 Speichen an die Nabe gebunden.
Die hintere Felge ist etwas schmäler und besitzt einen stabilen, V-förmigen Querschnitt.
# Die hintere Felge ist etwas schmäler und besitzt einen stabilen, V-förmigen Querschnitt. – Die 32 Speichen kann dabei so schnell nichts beeindrucken.
Der Freilauf setzt auf einen Rachet-Mechanismus mit 40 Eingriffpunkten.
# Der Freilauf setzt auf einen Rachet-Mechanismus mit 40 Eingriffpunkten.
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Um die Enduro V3 zu entwickeln, setzt Hunt nach eigenen Angaben sowohl auf Labortests als auch auf Feedback von Fahrern, die die Prototypen unter echten Wettkampfbedingungen gefahren sind. Die Briten haben eigenen Aussagen zufolge über 146 Stunden Finite-Elemente-Analysen durchgeführt und dabei vor allem auf realistische Impact-Szenarien Wert gelegt. So wurden unterschiedliche Einschlagswinkel sowie hohe Dauerbelastungen getestet, um die Felgen möglichst bruch- und dellenresistent zu machen.

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Feldforschung mit Kittel und Maßband
# Feldforschung mit Kittel und Maßband – Bei Hunt setzt man noch auf die wissenschaftliche Methode.

In ihren eigenen Tests bescheinigt Hunt den Enduro V3 Laufrädern eine der höchsten Gesamtenergie-Bewertungen mit 560 J in Bezug auf Impakt-Energie. Beim Impakt-Test wird gemessen, wie viel Energie notwendig ist, um bei der getesteten Felge sowohl erste, leichte Schäden als auch Schäden bis zur Versagensgrenze zu verursachen. Die Aufschlagsenergie ist ein Produkt aus der Masse des Einschlagobjekts, der Fallhöhe sowie der Erdbeschleunigung.

Die Daten zum Impakt-Vergleichstest stammen von Hunt.
# Die Daten zum Impakt-Vergleichstest stammen von Hunt.
Auch die Gegenüberstellung von Impakt-Energie und Laufradgewicht stammt von Hunt.
# Auch die Gegenüberstellung von Impakt-Energie und Laufradgewicht stammt von Hunt.

Die Vorderrad-Felge ist dabei laut Hunt auf etwas mehr Flex und Traktion ausgelegt, die Hinterrad-Felge soll dank des V-förmigen Querschnitts wiederholte Durchschläge und raue Trails besser wegstecken. Neben den leicht unterschiedlichen Felgenbreiten ist auch die Speichenzahl optimiert: Während vorne 28 der dreifach konifizierten Speichen für mehr Nachgiebigkeit sorgen, schrecken am Hinterrad die 32 Speichen auch harte Einschläge nicht.

Ich habe dem Enduro V3 Laufradsatz richtig zugesetzt, und sie halten immer noch wie am ersten Tag – nicht mal eine Delle ist zu sehen. Die EV3 bieten so viel Bodenhaftung, was mir besonders bei nassen Wurzeln und Felsen sehr hilft.

Joe Connel, schottischer DH Champion
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Infos und Bilder: Pressemitteilung Hunt

23 Kommentare

» Alle Kommentare im Forum
  1. Bestimmt...

  2. Hier ist nichts zu lesen, was gegen dei 511er von DT spricht…
    Naja, wenn DT Swiss es immer noch nicht hin bekommt dass die Felgen am Felgenstoß dicht sind wäre das für mich ein Punkt der gegen DT Swiss spricht. Und das DT Swiss das weiß und dem Kunden empfiehlt, das Laufrad auf den Boden zu knallen damit es dicht wird macht es da nicht besser.
    Auch der Umstand, dass es bei mir war und bei nem Kollegen Jahre später spricht nicht für DT Swiss.
  3. Ohne Kompromisse heißt jetzt mit oder ohne Gewichtsbeschränkung? Denn weder das eine noch das andere findet man.

  4. jk72
    Dabei seit 02/2015

    Die Hunt V3 gefallen mir recht gut.
    Hinten 32 Speichen finde ich ganz gut.
    Mir hat es nicht nur einmal am Hinterrad aus verschiedenen Gründen ein, zwei Speichen durchtrennt. Das 32-Speichen Laufradl hat nach ein wenig Zentrieren auf dem Trail und Speichenwickeln der durchtrennten Speichen die restliche Abfahrt klaglos hingenommen. Sonst hätte ich jeweils bis zu 1000 Tm schieben müssen.
    Mir einem 28-Speichen-Laufradl wird das eher schwierig, da es mEn bei so einem Schaden sehr viel mehr eiert.

    Ich persönlich hätte vorne allerdings auch lieber 32 Speichen. Ist aber bestimmt Geschmackssache.

    Den Preis finde ich für einen stabilen Satz im Rahmen.

    Ich bleib, weil mir halt rein gar nix fehlt, bei DT 350 / EX511 32 Loch mit 2.0 / 1.8 J-Bend und (bisher) Alunippel. Mit dem DT-Speichenschlüssel habe ich bisher noch keinen Nippel abgedreht. Kürzlich habe ich nach 3 Jahren mal zerdellte/verbogene Speichen und sämtliche Nippel ausgetauscht. Der Satz stammt ursprünglich von Whizz Wheels. Die bauen mit recht hoher Spannung auf, so dass, nachdem die Reifen aufgezogen sind, immer noch ausreichend Spannung drauf ist. Da ist Nachzentrieren nicht wirklich nötig. Außer halt, wenn die Felge was abbekommen hat.

    Auf Hunt bin ich bereits um 2020 aufmerksam geworden, als ich bei Pipedream einen Moxie Rahmen geordert hatte. Gut, dass sich Konkurrenz zu DT, Hope etc. anscheinend etabliert hat.

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