Mario Mittermayer-Weinhandl und Georg Blenk riefen zur KENDA Enduro One und die Mountainbiker kamen in Scharen. Eine Endurostrecke mit alpinen Anspruch erfreute die rund 500 Teilnehmer und brachte sie gleichzeitig kräftig ins Schwitzen.

Eigentlich hätte Aschau bereits Anfang Mai im E1 Tourplan gestanden, doch der heftige Wintereinbruch mit Neuschnee bis ins Tal verhinderte das Rennen am Fuße der Kampenwand. Beim Ersatztermin Ende Juni bot sich den E1 Fans nun ein völlig anderes Bild. Keine Wolke war am Himmel zu sehen und die Temperaturen kletterten in der Spitze bis auf 35 Grad. Da kam es mehr als gelegen, dass die Event Area erstmals direkt am Natur-Freibad platziert war.

Fast noch angenehm waren die Temperaturen zum Rennen der E1 Wild Childs am Samstagvormittag. Die Jüngsten zeigten den Zuschauern und stolzen Eltern ihr Können auf der Finalstage unweit der Event Area.

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Rennbericht und Ergebnisse

E1 Wild Childs U10: Nils Beckenbauer (BunGuard Racing Team)
E1 Wild Childs U13: Lukas Lämmlein (DSG Seigelstein)
E1 Wild Childs U16: David Salbrechter (-)

Nach dem Training der Hauptklassen ging es weiter mit der Spezialstage der E-Biker. Wieder einmal war es Marc Oppermann, der der Konkurrenz keine Chance ließ. Die Form für die Brose Deutsche E-Bike Meisterschaft stimmt. Für die Hauptklassen war dann der Prolog die erste Formbestimmung. Mit Corinna Zohner und Jasper Jauch standen auch hier zwei bekannte Gesichter ganz oben auf dem Treppchen.

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E-Bike-Stage: Marc Oppermann (Team BULLS)
Prolog: Corinna Zohner (29er-Racing/ BSB Bayreuth)
Prolog: Jasper Jauch (Santa Cruz Bicycles)

Angesichts der Hitze entschied sich die Rennleitung, den Start am Sonntag eine Stunde früher zu legen. Nach rund 24 Kilometern mit steilen 1.000 Höhenmetern hatten sich die Teilnehmer den Sprung ins kühle Nass des Freibades dann redlich verdient. Sieben Stages, gespickt mit anspruchsvollen Felspassagen und alpinen Steilstücken, galt es zu absolvieren.

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Jasper Jauch hatte vom Rennen in Winterberg, wo ihm ein Kettendefekt den Sieg kostete, noch eine Rechnung offen. In Aschau setzte er im Hauptrennen fort, was er im Prolog begonnen hatte. Sechs Mal legte er die schnellste Stagezeit vor und machte seinen ersten Sieg in der E1 Serie nun endlich perfekt. Bei den Damen verzichtete Prologsiegerin Corinna Zohner auf einen Start am Sonntag. Der Weg war frei für das 17-jährige Nachwuchstalent Helen Weber.

E1 Guest: Bernhard Kammel (-)
E1 Beginner: Markus Folz (Your Mom´s Favorite Team)
E1 Junior: Valentin Schleicher (-)
E1 Super Senior: Marcel Weil (Team FujiBike Rockets/ AMC Rodheim Bieber)
E1 Senior: Steven Triesch (Die MANNschaft e.V / Trailhunter)
E1 Pre Senior: Mario Pröll (The Soil Samplers / Herobikes)
E1 Sport: Dominike Euba (-)
E1 E-Bike: Marc Oppermann (Team BULLS)
E1 Woman: Helen Weber (Procraft Racing Team)
E1 Pro: Jasper Jauch (Santa Cruz Bicycles)

KENDA Super Stage: Helen Weber (Procraft Racing Team)
KENDA Super Stage: Jasper Jauch (Santa Cruz Bicycles)

Alle Ergebnisse, eine große Bildergalerie mit Bestellmöglichkeit sowie das offizielle Video zum Event sind unter www.enduro-one.com zu finden.

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Nächster Stopp: Kirchberg i.T.

In der KENDA Enduro One Serie ist nun schon die Halbzeit erreicht. Weiter geht es nach kurzer Sommerpause in Kirchberg in Tirol (31. August/ 1. September). Nennungen sind aktuell noch in allen Klassen möglich.

Info: Pressemitteilung Baboons | Fotos: Baboons
  1. benutzerbild

    jr.tobi87

    dabei seit 06/2003

    War richtig geil dieses Jahr. Endlich hab ich mich bei einem Rennen dieses Jahr mal wohl gefühlt und war mit meinem Rennen zufrieden. Aber die Temperaturen waren schon krass. Laut Strava waren es dann um die 1100 hm.
    Man hätte evtl noch überlegen können, Stage 6 an dem Tag zu streichen, der Anstieg war schon dann nochmal brutal. Aber mit genügend Flüssigkeit ging es schon.

    Für mich war Stage 6 auch unglücklich gewählt an Tag bzw. Wasser nach 5 im Tal gefehlt.

    Erwähnen sollte man auch, dass die späteren Fahrer ohne Verpflegung und bei höheren Temperaturen doppelt Pech hatten.

    Da hilft auch kein übertrieben gutes Fahrerlager mit Freibad...

    Zu den Stages:
    -teilweise sehr anspruchsvoll, aber noch vertretbar
    -2, 3, 4, 5 fande ich zu einseitig, da alle am Stück gefahren wurden, sowas wie 1 oder 6 zur Abwechslung wäre gut gewesen
    -3, 4 Stellenweise zu schlecht gesichert
    -Wer letztes Jahr da war und Samstag trainiert kannte alle Stages?!?

    Alles im allem muss man aber dem Veranstalter und freiwilligen Helfer sehr dankbar sein.

    Hier wurde trotz Rennverschiebung usw. wirklich was sehr gutes auf die Beine gestellt.smilie

    Besonders Eklig: Einige Wanderer die sich über die Streckensperrung extrem aufgeregt und teilweise hinwegsetzt haben.
  2. benutzerbild

    FxAxBxI

    dabei seit 08/2018

    Enduro-Walking-Series. smilie

    Hab noch nie so viel geschoben bei nem Rennen bzw allgemein beim biken. Lag auch daran dass die Strecken, auch was das Treten angeht, echt fordernd waren. Man brauchte die Körner einfach auf dem Trail und musste es bergauf lockerer angehen lassen.
    Meiner Meinung nach waren die Trails für den Voralpenraum ausgewogen. Drei von vier waren ruppig/felsig (zum Glück konnte man die 2. Stage trainieren ^^). Zwei davon blind geraced, war ne Ansage (war noch nicht in Aschau). Der Rest war frischer Waldboden, Geschwindigkeit halten in OffCamber-Kurven und teils gut verblockt (die 5er).
    Das Waldbad hat einigen das Leben gerettet glaub ich. Zumindest hab ich niemanden getroffen der nach dem Training nicht komplett im Eimer war.
    Startzeit-Vorverlegung war absolut richtig. Einzig die erste Verpflegungsstation hätte man etwas besser ausstatten können wenn schon Fahrer zweimal vorbei fahren und somit der doppelte Andrang vorherrscht.

    War meine erste E1 und ich war schon auf wesentlich schlechter organisierten Rennen, ohne Verpflegung, mit weitaus einseitigeren Strecken und "dümmeren" Transfers.
  3. benutzerbild

    JohSch

    dabei seit 08/2013

    Vor zwei Jahren bzw. halt die erste Ausgabe waren die Stages überhaupt gar nix:

    Einmal die Kampenwand hoch (da haben die Flachlandindianer dann alle geschoben) und dann einmal runterfahren (auf 3 geteilt) auf dem "Reitweg", den unser Vermieter uns am Tag vorher zum hochfahren empfohlen hatte (und das ging auch gut).

    Dann noch eine schnürlgerade Stage mit einer paar Steinchen ein Stückchen weiter und dann noch einen Schotter-Kinderwagenweg von einer Burg/Schloß runter.

    Und wieso reden hier jetzt bei 24km 1100hm schon welche von Streichen? Das ist doch höchstens grade erst genug für das Startgeld kostet eh mehr als genug?
    Damals warens 14km 700hm und Mittag schon alle fertig smilie
  4. benutzerbild

    Arcbound

    dabei seit 03/2009

    Vor zwei Jahren bzw. halt die erste Ausgabe waren die Stages überhaupt gar nix:

    Einmal die Kampenwand hoch (da haben die Flachlandindianer dann alle geschoben) und dann einmal runterfahren (auf 3 geteilt) auf dem "Reitweg", den unser Vermieter uns am Tag vorher zum hochfahren empfohlen hatte (und das ging auch gut).

    Dann noch eine schnürlgerade Stage mit einer paar Steinchen ein Stückchen weiter und dann noch einen Schotter-Kinderwagenweg von einer Burg/Schloß runter.

    Und wieso reden hier jetzt bei 24km 1100hm schon welche von Streichen? Das ist doch höchstens grade erst genug für das Startgeld kostet eh mehr als genug?
    Damals warens 14km 700hm und Mittag schon alle fertig smilie
    Warum werden jetzt wieder die Bedingungen von vor 2 Jahren rausgeholt?

    Und du hast mitbekommen, dass am Sonntag ~35° im Schatten waren? Bei anderen Sportveranstaltungen am Wochenende sind auch Teilnehmer zusammengebrochen, kann man bei nem Enduro-Rennen auch immer gebrauchen. Die Leute waren zum Teil um die 5h unterwegs.
  5. benutzerbild

    Hüby

    dabei seit 01/2009

    schöne Vid von JJ dazu.. smilie

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