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Die Knog PWR Trail (unten) und die Knog PWR Rider (oben) im direkten Vergleich
Die Knog PWR Trail (unten) und die Knog PWR Rider (oben) im direkten Vergleich
Die Knog PWR Rider ist kompakt und leicht
Die Knog PWR Rider ist kompakt und leicht - Smartphones und mehr lassen sich über einen USB-Anschluss aufladen, auf das modulare Konzept von Akkus und Lampenköpfen muss man hier allerdings verzichten
Die kompakte Knog PWR Rider verfügt über eine LED ...
Die kompakte Knog PWR Rider verfügt über eine LED ...
... während die Knog PWR Rider gleich mit drei LED aufwartet
... während die Knog PWR Rider gleich mit drei LED aufwartet
Bei der Knog PWR Rider sind Akku bzw. Leuchtkopf austauschbar
Bei der Knog PWR Rider sind Akku bzw. Leuchtkopf austauschbar - so lassen sich unterschiedliche Akkus und Leuchtköpfe miteinander kombinieren
Die Knog PWR Rider wird per Gummiband am Lenker befestigt
Die Knog PWR Rider wird per Gummiband am Lenker befestigt
Die schwerere Knog PWR Trail verfügt über eine Befestigung per klappbarem Klemm-Mechanismus
Die schwerere Knog PWR Trail verfügt über eine Befestigung per klappbarem Klemm-Mechanismus
Die Helmhalterung wird einfach in ein Belüftungsloch geschraubt
Die Helmhalterung wird einfach in ein Belüftungsloch geschraubt - simpel, aber effektiv und stabil
Die leichte Knog PWR Rider macht auf dem Helm eine gute Figur ...
Die leichte Knog PWR Rider macht auf dem Helm eine gute Figur ...
... während die Knog PWR Trail für einen sinnvollen Einsatz auf dem Kopf schlicht zu schwer ist
... während die Knog PWR Trail für einen sinnvollen Einsatz auf dem Kopf schlicht zu schwer ist
Die Knog PWR Beleuchtung
Die Knog PWR Beleuchtung

Knog PWR Beleuchtung im Test: Ein modulares Leuchten-System, bei dem man einfach aus verschieden großen Akkus und Lampenköpfen mit unterschiedlichen Leuchtstärken wählen kann und das sich zudem sowohl am Lenker als auch auf dem Helm befestigen lässt? Genau dieses Konzept verfolgen die Australier mit der Knog PWR Trail Beleuchtung. Wir haben die Knog PWR Rider und die Knog PWR Trail Leuchte für euch ausprobiert.

Knog PWR Beleuchtung: kurz & knapp

Knog PWR ist ein modulares System für portable Elektronik – von Leuchten bis hin zur Bluetooth-Box. Herz des neuen Systems ist die Powerbank, umfangreich haben wir euch das Knog PWR-System bereits hier vorgestellt. Knog bietet zwei Varianten von Leuchten an: Die einfachen „Charger“ Leuchten verfügen über eine integrierte Powerbank, das modulare System verfügt über austauschbare Leuchtenköpfe und Powerbanks. Egal für welches System man sich entscheidet – GPS-Gerät und Smartphone können problemlos unterwegs geladen werden. Dies geschieht über einen Micro USB-Anschluss.

Die PWR Commuter verfügt über 450 Lumen und 850 mAh, die von uns getestete PWR Rider ebenfalls über 450 Lumen, aber satte 2.200 mAh.

Dazu hatten wir noch eine Leuchte aus der modularen Serie im Test. Hier kann man beispielsweise einen Akku mit verschiedenen Leuchtköpfen nutzen: ein leichterer Leuchtkopf mit weniger Lichtstrom für den Weg zur Arbeit, einen schwereren mit mehr Lichtstrom für den Mountainbike-Nightride. Die USB-Ladebuchse befindet sich allerdings unter dem Leuchtkopf – kann also, anders als bei den kleineren Charger Leuchten, nicht während der Benutzung der Leuchte verwendet werden. Folgende Varianten werden angeboten:

  • PWR Road: 600 Lumen
  • PWR Trail: 1.000 Lumen
  • PWR Mountain: 1.800 Lumen

Bei den Powerbanks hat man folgende Möglichkeiten:

  • PWR Bank (S): 3.350 mAh
  • PWR Bank (M): 5.000 mAh
  • PWR Bank (L): 10.000 mAh

Webseite: www.knog.com.au

Preis: ab 55 / 115 € (UVP) | Bikemarkt: Knog PWR kaufen

Die Knog PWR Trail (unten) und die Knog PWR Rider (oben) im direkten Vergleich
# Die Knog PWR Trail (unten) und die Knog PWR Rider (oben) im direkten Vergleich

In der Hand

Sowohl Knog PWR Rider wie auch die Know PWR Trail bestehen aus CNC-gefrästem Aluminium, sind ordentlich verarbeitet und machen einen edlen, schlichten Eindruck. Die Leuchten sind wasserfest, allerdings nicht komplett wasserdicht. Vier kleine rote LEDs geben einen Überblick über den Ladestand der Akkus. Für den Straßenverkehr ist keine der Leuchten aus der Knog PWR Serie zugelassen.

Die Bedienung der kleineren Leuchte aus der „Charger“ Serie geschieht über einen kleinen Knopf. Mit langem Drücken wird die Leuchte ein- oder ausgeschaltet. Mit einem kurzen Druck wechselt man durch die Leuchtmodi oder bekommt im ausgeschalteten Zustand den Batteriestand angezeigt. Die Bedienung der großen, modularen Leuchte setzt auf das gleiche Prinzip, allerdings verfügt sie statt eines Buttons über einen Drehmechanismus am Lampenkopf, der die gleiche Funktion erfüllt.

Die Knog PWR Rider ist kompakt und leicht
# Die Knog PWR Rider ist kompakt und leicht - Smartphones und mehr lassen sich über einen USB-Anschluss aufladen, auf das modulare Konzept von Akkus und Lampenköpfen muss man hier allerdings verzichten
Die kompakte Knog PWR Rider verfügt über eine LED ...
# Die kompakte Knog PWR Rider verfügt über eine LED ...
... während die Knog PWR Rider gleich mit drei LED aufwartet
# ... während die Knog PWR Rider gleich mit drei LED aufwartet

Beide Leuchten verfügen über zwei bzw. drei verschiedene Modi mit unterschiedlich starkem Lichtstrom und weiterhin drei bzw. vier verschiedene Modi mit pulsierendem oder blinkendem Licht. Die Modi lassen sich jedoch in einer für Windows und Mac erhältlichen App frei anpassen – konfigurieren lässt sich die Reihenfolge der Modi, wie viel Lichtstrom sie ausstrahlen und wie genau die Blink-Modi aussehen. Dazu wird die Leuchte per USB mit dem Computer verbunden. Da die App sich aktuell noch im Entwicklungsstadium befindet, hatten wir allerdings keine Möglichkeit, diese Funktion zu testen.

Standard-Konfigurationen ausklappen

Knog PWR Trail

ModusLichtstrom [Lumen]Laufzeit [Stunden]
Dauerlicht 100%10001,9
Dauerlicht 55%3206,7
Dauerlicht 10%8021
Pulsierender Blinkmodus3008
Stroboskop Blinkmodus22514
Eco-Flash-Blinkmodus15300

Knog PWR Rider

ModusLichtstrom [Lumen]Laufzeit [Stunden]
Dauerlicht-Fahrmodus4501,75
Dauerlicht-Pendler-Modus1905,5
Stamina-Blinkmodus5016
Pulsierender Blinkmodus3207
Stroboskop Blinkmodus19010
Eco-Flash-Blinkmodus5090

Bei den kleineren Leuchten aus der „Charger“ Serie verbirgt sich der USB-Anschluss zum Aufladen der Leuchte oder dem Laden von anderen Geräten auf der Rückseite der Leuchte. So lässt sich zum Beispiel das GPS-Gerät auch während der Fahrt bei Benutzung der Leuchte aufladen.

Bei der Knog PWR Rider sind Akku bzw. Leuchtkopf austauschbar
# Bei der Knog PWR Rider sind Akku bzw. Leuchtkopf austauschbar - so lassen sich unterschiedliche Akkus und Leuchtköpfe miteinander kombinieren

Auch bei der Montage unterscheiden sich die beiden Leuchten. Beide können zwar sowohl am Lenker als auch auf dem Helm montiert werden, allerdings gibt es hier Unterschiede: Die Leuchten des „Charger“ Serie werden mit einem Gummiband am Lenker befestigt. Dieses wird mit einer kleinen Schraube in der Lampe befestigt und bietet einen seitlichen Verstellbereich in feinen Schritten um bis zu 10°, sodass die Lampe je nach Position am Lenker geradeaus ausgerichtet werden kann. Das Gummiband verfügt über zwei Löcher, um die Kompatibilität mit verschiedenen Lenkerdurchmessern zu gewährleisten und sorgt für einen sehr sicheren Halt. Dafür ist aber auch etwas Kraftaufwand nötig, um das Band zu befestigen.

Die größere Knog PWR Trail Leuchte wird mit einer klassischen Kunststoff-Halterung befestigt, diese ist für Lenker mit einem Durchmesser von 31,6 mm ausgelegt. Im Lieferumfang befindet sich zusätzlich ein Gummi-Ring, sodass sich die Halterung auch an schmaleren Lenkern befestigen lässt.

Die Knog PWR Rider wird per Gummiband am Lenker befestigt
# Die Knog PWR Rider wird per Gummiband am Lenker befestigt
Die schwerere Knog PWR Trail verfügt über eine Befestigung per klappbarem Klemm-Mechanismus
# Die schwerere Knog PWR Trail verfügt über eine Befestigung per klappbarem Klemm-Mechanismus

Beide Leuchten lassen sich über eine optional erhältliche Halterung, die in die Belüftungsöffnung eines Helms geschraubt wird, auch am Helm montieren. Zudem sind sie grundsätzlich mit GoPro-Aufnahmen kompatibel. In Sachen Gewicht liegt die kleinere Knog PWR Rider bei leichten 115 g, die Knog PWR Trail liegt bei stattlichen 218 g.

Auf dem Trail

Die Knog PWR Beleuchtung überzeugt auf Anhieb durch die einfache Montage und Bedienung. Der Leuchtkegel fällt leicht oval aus, was ein größeres Sichtfeld zu den Seiten hin bietet. Diese Form der Ausleuchtung hat uns auf dem Trail vor allem in Kurven sehr gut gefallen. Die kleine Knog PWR Rider Leuchte reicht mit ihren 450 Lumen Lichtstrom für Ausfahrten mit gemäßigter Geschwindigkeit auf Schotterwegen, auf dem Trail ist sie nur als Zusatzleuchte zu empfehlen. Dank ihres geringen Gewichts kann sie bequem sowohl auf dem Helm als auch am Lenker montiert werden.

Die Helmhalterung wird einfach in ein Belüftungsloch geschraubt
# Die Helmhalterung wird einfach in ein Belüftungsloch geschraubt - simpel, aber effektiv und stabil
Die leichte Knog PWR Rider macht auf dem Helm eine gute Figur ...
# Die leichte Knog PWR Rider macht auf dem Helm eine gute Figur ...
... während die Knog PWR Trail für einen sinnvollen Einsatz auf dem Kopf schlicht zu schwer ist
# ... während die Knog PWR Trail für einen sinnvollen Einsatz auf dem Kopf schlicht zu schwer ist

Die größere Knog PWR Trail Leuchte bietet maximal 1.000 Lumen Lichtstrom und macht damit auch auf dem Trail eine gute Figur. Dank der fest sitzenden Kunststoffhalterung sitzt sie sicher am Lenker. Auch auf dem Helm kann sie montiert werden, was aufgrund des hohen Gewichts von 218 g allerdings nicht empfehlenswert ist. Allerdings wird Knog als optionales Zubehör bald ein Verlängerungskabel anbieten, das den Leuchtkopf mit dem Akku verbindet – so kann der Akku in den Rucksack wandern.

Die Powerbank-Funktion ist praktisch: Die kleine PWR Rider hatte zwar im Test mit dem Aufladen einiger Android Smartphones (z.B. OnePlus 3T) Probleme, mit anderen funktionierte es allerdings anstandslos. Wer diese Funktion in Verbindung mit Android Smartphones nutzen möchte, sollte vorher ausprobieren, ob die Kombination funktioniert.

Fazit – Knog PWR Beleuchtung

Sicherlich findet man hellere und günstigere Leuchten am Markt – aber: die Knog PWR Beleuchtung überzeugt mit einem durchdachten modularen Gesamtkonzept, hoher Qualität und praktischen kleinen Zusatzfunktionen. Spätestens, wenn die App und alle Zubehörteile verfügbar sind, kann das System für viele Fahrer richtig interessant werden. Allerdings würden wir empfehlen, eine der modularen Leuchten mit möglichst hohem Lichtstrom zu wählen, denn auf dem Trail gilt: viel hilft viel.

Pro
  • einfache, sichere Befestigung
  • Praktische Zusatzverwendung als Powerbank
Contra
  • Powerbank-Funktion der kleinen PWR Rider Leuchte hat nicht mit allen getesteten Android-Smartphones funktioniert
Die Knog PWR Beleuchtung
# Die Knog PWR Beleuchtung

Preisvergleich Knog PWR

  1. benutzerbild

    c-racer

    dabei seit 08/2011

    Vielleicht liest hier ja mal jmd von Knog mit... den eigenen Vertreter und Händler scheint man ja zu ignorieren:
    Schön, dass es jetzt ein modulares System gibt.
    Die Pflege und Ersatzteilversorgung aller anderen Baureihen und Modelle deswegen einfach im Sand verlaufen zu lassen, geht aber auch nicht.

    Ich warte seit September letzten Jahres auf den Garantieersatz der Gummihalterung meiner Blinder 170. Die ich natürlich einschicken musste dafür (sonst kein Ersatzteil), sonst hätt ich mir selber was gebastelt.

    Das nur als Warnung für alle, die mit verfügbaren Nachrüstteilen rechnen...
  2. benutzerbild

    garbel

    dabei seit 08/2004

    MCSanAndreas92 schrieb:


    Falls jemand den Unterschied zwischen 'Lumen und Lux nicht kennt hier die Kurzfassung:
    Lux: was aus der Lampe kommt und auf einer Fläche bei einen Bestimmten Abstand aufkommt
    Lumen: Allgemeine produzierte Helligkeit, wird auch bei normalen Zimmer Lampen verwendet.


    Nur: mit wenig Lumen schaffe ich auch wenig (fahrradtaugliche) Lux.

    Ein Laser hat auf einer ganz kleinen Fläche bestimmt ganz viel Lux, nur bringen mir diese vielen Lux für's Radfahren nix. Der Lichtstrom Lumen ist schon entscheidend und dann die richtige Verteilung desselben.
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  4. benutzerbild

    ralfbonne

    dabei seit 12/2017

    vielleich noch zur Ergänzung der Funktion als Powerbank. Auf der Homepage von Knog wird die Ladefunktion bei dem Commuter Model als Notfall-Ladung bezeichnet. Dies kommt bei den mAh-Werten auch hin. Es gibt dort eine kleine Übersicht über die Ladekapazität am Beispiel eines iPhone7.
  5. benutzerbild

    whitewater

    dabei seit 06/2009

    garbel schrieb:
    Nur: mit wenig Lumen schaffe ich auch wenig (fahrradtaugliche) Lux.

    Ein Laser hat auf einer ganz kleinen Fläche bestimmt ganz viel Lux, nur bringen mir diese vielen Lux für's Radfahren nix. Der Lichtstrom Lumen ist schon entscheidend und dann die richtige Verteilung desselben.

    Letztlich ist Beleuchtungsstärke genauso wie Lichtstrom Augenwischerei, wenn ohne Verteilung über den Raumwinkel betrachtet.
    Wenn mans päpstlich sieht, ist aber die Beleuchtungsstärke die sinnvolle Grösse, denn genau darum geht es. Um die Stärke der Beleuchtung der Dinge im Blickfeld (letzteres eine deutlich subjektive und diskutable Grösse, ich weiß ).
    Damit wird aber deutlich, warum die Beleuchtungsstärke schon sinnvoller ist. Was interssiert mich, was in den restlichen 8/9 (oder was immer) der Vollkugel noch so an Restlicht strömt, wichtig ist, wie hell es dort ist, wo es wichtig ist. Hier ist die Richtcharakteristik des Reflektors in der Beleuchtungsstärke voll mitbewertet.
    Dem Lichtstrom ist die Richtcharakteristik erstmal egal, letztere für eine Kunden vergleichbar darzustellen scheint die Hersteller zu überfordern.

    P.S.: nicht umsonst fallen die Hersteller mit Vorliebe für die schön grossen Zahlen für den Lichtstrom normalerweise durch ziemliche Einfallslosigkeit bzgl. der erhältlichen Reflektoren auf, während gerade dort, wo nicht nur Beleuchtungsstärke angegeben wird, sondern auch Zulassungen eingeholt werden, die Reflektortechnik genauso wichtig genommen wird, wie das Leuchtmittel.
    Btw. warum noch keiner mit mLux wirbt?
  6. benutzerbild

    schlumo

    dabei seit 09/2007

    Bilder der Ausleuchtung wären sinnvoll gewesen (evtl. mit wenigstens einer anderen Lampe zum Vergleich).
    Zudem fände ich einen Test der Mountain Variante interessanter.

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