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Der Lazer Jackal Helm ist in drei Größen und vier Farben für einen Preis von knapp 200 € erhältlich
Der Lazer Jackal Helm ist in drei Größen und vier Farben für einen Preis von knapp 200 € erhältlich - in Größe M bringt der Enduro- und Trail-Helm 394 g auf die Waage.
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Zahlreiche Belüftungsöffnungen sorgen für Durchzug.
Zahlreiche Belüftungsöffnungen sorgen für Durchzug.
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Der praktische Fidlock-Veschluss ist bei uns immer gern gesehen.
Der praktische Fidlock-Veschluss ist bei uns immer gern gesehen.
Auch mit Goggles ist der Helm absolut kompatibel.
Auch mit Goggles ist der Helm absolut kompatibel.
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Mit den straffen Bügeln des Advanced Turnfit-Systems waren die meisten unserer Tester nicht ganz glücklich.
Mit den straffen Bügeln des Advanced Turnfit-Systems waren die meisten unserer Tester nicht ganz glücklich.
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Der Lazer Jackal kann mit zahlreichen durchdachten und stimmigen Details begeistern, leistet sich aber Schwächen beim Tragekomfort.
Der Lazer Jackal kann mit zahlreichen durchdachten und stimmigen Details begeistern, leistet sich aber Schwächen beim Tragekomfort.

Lazer Jackal MTB-Helm im Test: Erst kürzlich präsentierte der belgische Fahrradhelm-Hersteller Lazer einen spannenden neuen Halbschalen-Helm für den Enduro- und Trail-Einsatz. Wir konnten den neuen Helm mittlerweile ausgiebig testen und haben für euch herausgefunden, wie er sich in der Praxis schlägt.

Lazer Jackal MTB-Helm: Infos und Preise

Der neue Lazer Jackal bringt alles mit, was ein guter MTB-Helm benötigt. Vom MIPS-Liner über zahlreiche Belüftungsöffnungen bis hin zum großzügig verstellbarem Visier ist alles mit von der Partie. Dadurch soll der Jackal bestens für jegliche Mountainbike-Abenteuer gewappnet sein und den Fahrer mit einem hohen Komfort sowie einer optimalen Schutzwirkung verwöhnen. Um herauszufinden, ob dies der Wahrheit entspricht, haben wir den Helm einem gründlichen Test unterzogen.

Der Lazer Jackal-Helm bringt in Größe M 394 g auf die Waage und ist in drei Größen sowie vier verschiedenen Farben für einen Preis von rund 200 € erhältlich.

  • Mountainbike-Helm für den Trail- und Enduro-Einsatz
  • inklusive Mips Brain Protection-System
  • Goggle-kompatibles, großzügig verstellbares Visier
  • Advanced Turnfit-Einstellsystem
  • Magnet-Verschluss
  • inklusive Actioncam-Halterung
  • 19 Belüftungsöffnungen
  • Größen S / M / L
  • Farben Schwarz / Weiß / Grau / Grün
  • Gewicht 394 g (Größe M)
  • www.lazersport.com
  • Preis 199,95 € (UVP) | Bikemarkt: Lazer Jackal kaufen
Der Lazer Jackal Helm ist in drei Größen und vier Farben für einen Preis von knapp 200 € erhältlich
# Der Lazer Jackal Helm ist in drei Größen und vier Farben für einen Preis von knapp 200 € erhältlich - in Größe M bringt der Enduro- und Trail-Helm 394 g auf die Waage.
Diashow: Lazer Jackal MTB-Helm im Test: Voll Lazer!
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Zahlreiche Belüftungsöffnungen sorgen für Durchzug.
Mit den straffen Bügeln des Advanced Turnfit-Systems waren die meisten unserer Tester nicht ganz glücklich.
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Im Detail

Bei einem Helm steht natürlich immer die Sicherheit des Fahrers an erster Stelle. Um diese zu gewährleisten, vertraut Lazer auf eine insgesamt siebenteilige Helmschale, die zusammen mit dem MIPS-System zuverlässig vor Kopfverletzungen schützen soll. Des Weiteren sorgen insgesamt 19 Belüftungsöffnungen dafür, dass man auch dann noch einen kühlen Kopf bewahrt, wenn es heiß hergeht.

Zahlreiche Belüftungsöffnungen sorgen für Durchzug.
# Zahlreiche Belüftungsöffnungen sorgen für Durchzug.
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Für die optimale Passform des Kopfschutzes ist das sogenannte Advanced Turnfit-Einstellsystem zuständig. Hierbei lässt sich der Kopfumfang des Helmes über ein Ratschen-System feinfühlig einstellen. Wie stark das System den Kopf im Nacken umschließt, kann in insgesamt sieben Positionen festgelegt werden. Komplettiert wird das Passform-Paket durch den praktischen Fidlock-Magnetverschluss, der ein schnelles An- und Ausziehen des Jackal-Helms ermöglicht.

Der praktische Fidlock-Veschluss ist bei uns immer gern gesehen.
# Der praktische Fidlock-Veschluss ist bei uns immer gern gesehen.

Auch bei den übrigen Details lässt sich der Lazer-Helm nicht lumpen. So ist im Lieferumfang zum Beispiel eine perfekt passende Actioncam-Halterung enthalten. Weiterhin ist der Helm sowohl für die Benutzung mit einer normalen MTB-Brille als auch mit einer Goggle bestens geeignet. So bietet das in drei Positionen verstellbare Visier genügend Platz, um bei Bedarf die Goggle darunter zu verstauen. Zudem kommt an der Rückseite des Helmes ein extra griffiges Material zum Einsatz, damit das Brillenband nicht verrutscht.

Auch mit Goggles ist der Helm absolut kompatibel.
# Auch mit Goggles ist der Helm absolut kompatibel.
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# lazer-jackal-9774

Auf dem Trail

Auf dem Datenblatt sahnt der Lazer Jackal schon mal die volle Punktzahl ab. Doch wie schlägt sich der MTB-Helm in der Praxis? Fangen wir bei der Passform an: Dank der umfangreichen Einstellmöglichkeiten von Ratschensystem und Gurten kann man den Helm gut an die eigene Kopfform angepasst werden. So sitzt der Kopfschutz bereits nach wenigen Handgriffen ziemlich gut, umschließt den Kopf zuverlässig. Gerade im Enduro-Segment gibt es allerdings einige Helme, die an der Rückseite noch etwas tiefer gezogen sind.

Insgesamt könnte man hier trotzdem von einer sehr gelungenen Passform sprechen – gäbe es da nicht dieses eine, störende Problem. Dieses findet sich an der Rückseite des Helmes, genauer an den Bügeln des Einstellsystems. Diese sind aus sehr hartem und nicht besonders flexiblem Kunststoff gefertigt. Dadurch schmiegen sich die Bügel nicht wie gewünscht angenehm an den Kopf an, sondern sorgen bei vielen Testern für nervige Druckstellen. Durch Variationen bei den Einstellungen ist es zwar möglich den Druck zu minimieren. Ganz abstellen konnten wir es aber leider nie.

Mit den straffen Bügeln des Advanced Turnfit-Systems waren die meisten unserer Tester nicht ganz glücklich.
# Mit den straffen Bügeln des Advanced Turnfit-Systems waren die meisten unserer Tester nicht ganz glücklich.

Für mich persönlich war diese Symptomatik zwar nervig. Trotzdem konnte ich mit dem Jackal-Helm problemlos längere Touren fahren, ohne mich während der Fahrt übermäßig daran zu stören. Meist nahm ich das Druckgefühl nach den ersten gefahrenen Metern nicht mehr wirklich wahr. Trotzdem ist es unserer Meinung nach mehr als ratsam, den Helm vor Kauf gründlich anzuprobieren.

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# arne-helm-0290

Abgesehen davon gibt es am Lazer Jackal-Helm nicht viel zu bemängeln. Die zahlreichen Belüftungsöffnungen erledigen einen ausgezeichneten Job und sorgen dafür, dass man auch an steilen Rampen nicht übermäßig ins Schwitzen kommt. Auch der Fidlock-Verschluss ist dank seiner einfachen und intuitiven Bedingung immer wieder positiv zu erwähnen. Die gute Goggle-Kompatibilität dürfte sportliche Enduristen erfreuen. Nicht ganz so gut harmonierte der Helm hingegen mit den recht langen Brillenbügel der Melon Optics Alleycat-Brille. Hier kommt es zu unangenehmen Druckstellen. Mit anderen MTB-Brillen wie beispielsweise der Oakley Jawbreaker hatten wir hingegen keinerlei Probleme.

Last but not least ist es immer wieder schön, wenn ein Helm mit coolen Gimmicks wie einer Actioncam-Halterung aufwarten kann. Diese lässt sich im Fall des Jackals blitzschnell montieren und ermöglicht eine sehr saubere, wackelfreie und vor allem schnell reversible Befestigungsmöglichkeiten für eure Kamera oder Bike-Beleuchtung.

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# arne-helm-9971

Im Vergleich

Was den Tragekomfort und das Sicherheitsempfinden angeht, kann der Lazer Jackal aufgrund der erwähnten Druckstelle nicht ganz mit dem POC Tectal mithalten. Dafür trumpft der Jackal allerdings mit jeder Menge praktischen Details und einer besseren Goggle-Kompatibilität auf.

Auch im Vergleich mit dem kürzlich vorgestellten Troy Lee Designs A3 hat der Lazer-Helm in der Komfort-Wertung das Nachsehen. Dafür sticht er auch diesen Helm bei den Details aus. Zudem weiß der Lazer Jackal mit dem deutlich besseren Visier zu überzeugen.

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Fazit – Lazer Jackal MTB-Helm

Die belgischen Helm-Experten von Lazer schicken mit dem Jackal einen interessanten Kopfschutz für den Enduro- und Trail Bike-Sektor ins Rennen. Der schicke Helm kann mit einem sicheren Tragegefühl und jeder Menge durchdachten Details überzeugen. So begeistert der Jackal neben einer hohen Goggle-Kompatibilität auch mit der im Lieferumfang enthaltenen Actioncam-Halterung. Schade ist allerdings, dass der Tragekomfort des Helms aufgrund von Druckstellen im Bereich des Hinterkopfes zu Wünschen übrig lässt.

Pro
  • sicheres Tragegefühl
  • durchdachte und sinnvolle Details
  • inklusive Actionkamera-Halterung
Contra
  • störende Druckstellen am Hinterkopf
Der Lazer Jackal kann mit zahlreichen durchdachten und stimmigen Details begeistern, leistet sich aber Schwächen beim Tragekomfort.
# Der Lazer Jackal kann mit zahlreichen durchdachten und stimmigen Details begeistern, leistet sich aber Schwächen beim Tragekomfort.

Wie gefällt euch der Lazer Jackal-Helm?


Preisvergleich Lazer Jackal

Warum MTB-News Helme nicht auf dem Prüfstand testet

Jeder Helm muss verschiedene Tests und Normen bestehen, bevor er auf dem europäischen Markt verkauft werden darf. Die Praxisrelevanz dieser Normen, bei denen die Helme nach einem standardisierten Verfahren auf einem Prüfstand getestet werden, wird teilweise kontrovers diskutiert. Um eine Verkaufserlaubnis für den europäischen Markt zu erhalten, müssen Fahrradhelme bestimmte Standards erfüllen.

Hierzulande besonders relevant ist die Prüfnorm DIN EN 1078. Bei dieser Norm fällt der Helm – inklusive Prüfkopf, dessen Masse zwischen 3,1 und 6,1 kg beträgt – zunächst aus einer Höhe von etwa 150 cm mit einer Aufprallgeschwindigkeit von 19,5 km/h auf eine Stahlplatte. Anschließend fällt der Helm aus einer Höhe von circa 110 cm auf ein dachförmiges Ziel. Die Aufprallgeschwindigkeit beträgt hier 16,5 km/h. Im Prüfkopf befindet sich ein Sensor, der die Beschleunigung misst. Liegt diese unter 250 g, gilt der Test als bestanden und die Norm ist erfüllt.

Die Hersteller der Helme kommunizieren nur, wenn der Helm den Test bestanden hat – nicht jedoch mit einem konkreten Prüfergebnis. Die schwedische Versicherung Folksam hat 2015 mit einem aufwändigen Versuchsaufbau mehrere Helme auf dem Prüfstand getestet und anschließend die Ergebnisse veröffentlicht. Studien aus dem American Football zeigen, dass Gehirnerschütterungen ab einer Einwirkung von 60 bis 100 g auftreten können. Bei einer Einwirkung von 250 g – also dem Höchstwert, den ein Helm bei der DIN EN 1078 aufweise darf – liegt ein 40-prozentiges Risiko für eine Schädelfraktur vor.

Bei unseren Helmtests haben wir uns gegen einen Test auf dem Prüfstand entschieden. Dieses Thema haben wir vorab redaktionsintern diskutiert und uns dabei unter anderem folgende Fragen gestellt:

  • Simuliert man auf dem Prüfstand nur die beiden Situationen, die auch für die Erfüllung der DIN EN 1078-Norm relevant sind?
  • Wie relevant ist ein Aufprall aus einer Höhe von 150 cm mit einer Aufprallgeschwindigkeit von 19,5 km/h auf eine Stahlplatte für einen Trail- oder Enduro-Helm?
  • Und wie relevant ist ein Aufprall aus einer Höhe von 110 cm auf ein dachförmiges Ziel für einen Trail- oder Enduro-Helm?
  • Sollte man nicht auch die auf den Kopf einwirkenden Rotationskräfte messen?
  • Wie simuliert man im Labor einen bei einer Trailfahrt typischen Sturz?
  • Müsste man nicht mehrere Ausführungen ein und desselben Helmes auf dem Prüfstand testen, um eine Serienstreuung auszuschließen?
  • Wie, wo und wann testet man?
  • Wie viel Schutz bietet ein Helm, der im Labor hervorragend funktioniert, in der Praxis aber schlecht auf dem eigenen Schädel sitzt?
  • Wie viele Helme müsste uns eigentlich jeder Hersteller zuschicken, damit wir jedes Modell sinnvoll im Labor und auf dem Trail testen können?

Die Antwort auf die Frage, weshalb wir die Helme nicht im Labor auf dem Prüfstand getestet haben, ist also komplexer, als man zunächst annehmen würde. Unter idealen Bedingungen hätten wir natürlich gerne jeden Helm auch hinsichtlich seiner konkreten Schutzwirkung möglichst objektiv, reliabel und valide getestet. Generell begrüßen wir es, wenn die Hersteller der Helme den Fokus vor allem auf sicherheitsrelevante Aspekte legen und würden uns eine praxisrelevante Überarbeitung der aktuell für Trail- und Enduro-Helme notwendigen DIN EN 1078 wünschen.

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Weitere aktuelle Tests von MTB-Helmen findest du hier:

  1. benutzerbild

    xMARTINx

    dabei seit 12/2006

    Wo ist der der Fox im Vergleich? 50 Euro zu günstig ?
  2. benutzerbild

    Fluhbike

    dabei seit 02/2017

    Zuwenig seitenschutz für mich...🤷
  3. benutzerbild

    helmat

    dabei seit 01/2021

    Ich hatte den Helm im Frühjahr/Sommer für ein paar Monate bis ich mich am Trail drauf gelegt habe, hat seinen Zweck perfekt erfüllt. Optik sehr gut, Passform und Komfort war aber nicht 100% optimal. Hab jetzt einen Smith Forefront 2 das is eine andere Welt, fühlt sich an wie eine zweite Haut.
  4. benutzerbild

    dirtpaw

    dabei seit 10/2001

    blaue Seite vom Radiergummi...
  5. benutzerbild

    bruelltaube

    dabei seit 08/2021

    Ich hatte den Helm im Frühjahr/Sommer für ein paar Monate bis ich mich am Trail drauf gelegt habe, hat seinen Zweck perfekt erfüllt. Optik sehr gut, Passform und Komfort war aber nicht 100% optimal. Hab jetzt einen Smith Forefront 2 das is eine andere Welt, fühlt sich an wie eine zweite Haut.
    Ohne Quatsch… wegen deiner kurzen Erwähnung des Forefronts hab ich ihn mir mal angeschaut und bestellt… und… es ist der ERSTE Helm, der mir mit meinen 57.5cm wirklich gut und auf anhieb passt, ohne, dass ich aussehe wie ein Pilz oder angst haben muss, dass mein Kopf umknickt und mir das Genick bricht.
    Noch dazu sieht er echt schick aus, ist ausgesprochen gut verarbeitet und kann super angenehm eine Sportbrille tragen.
    Meine Helmsuche ist damit vorerst beendet 🎉😄

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