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Viel wird für einen Luftkammer-Service nicht benötigt
Viel wird für einen Luftkammer-Service nicht benötigt - Dämpfer, Schmieröl, Dichtungsfett, Olfilterschlüssel, Excavator/Zahnstocher, Dämpferpumpe/Tool zum Luftablassen
Los gehts: Torben lässt die Luft kontrolliert via Torx-Schlüssel ab
Los gehts: Torben lässt die Luft kontrolliert via Torx-Schlüssel ab - wer den Luftdruck vorher prüft und notiert, kann auch langsam über die Dämpferpumpe ablassen
Zieht sich der Dämpfer zusammen, kann man ihn im Rahmen wieder auseinanderziehen, wenn man nicht gerade ein paar alte Boxxer-Standrohre für dieses Werkzeug übrig hat
Zieht sich der Dämpfer zusammen, kann man ihn im Rahmen wieder auseinanderziehen, wenn man nicht gerade ein paar alte Boxxer-Standrohre für dieses Werkzeug übrig hat - Dadurch gleichen sich Positiv- und Negativ-Luftkammer aus, so bleibt kein Überdruck in der Negativkammer
Die Luftkammer wird zunächst mit dem Ölfilterschlüssel gegen den Uhrzeigersinn abgeschraubt
Die Luftkammer wird zunächst mit dem Ölfilterschlüssel gegen den Uhrzeigersinn abgeschraubt - Tipp: Um die Decals nicht zu beschädigen, am besten daneben ansetzen
Die Hülse lässt sich jetzt nach hinten vom Dämpfer abziehen...
Die Hülse lässt sich jetzt nach hinten vom Dämpfer abziehen...
...und gibt den Blick auf's Innenleben frei
...und gibt den Blick auf's Innenleben frei
Schritt für Schritt werden jetzt die Dichtungen aus dem Dämpferkörper und der Luftkammer entfernt
Schritt für Schritt werden jetzt die Dichtungen aus dem Dämpferkörper und der Luftkammer entfernt - Tipp: Reihenfolge merken und am besten die Dichtungen nach der Reihenfolge der Demontage auf einem Papiertuch ablegen
Los geht es mit der Dichtung über dem Gewinde der Dämpfungseinheit
Los geht es mit der Dichtung über dem Gewinde der Dämpfungseinheit
Die Gleitringe sind geschlitzt und lassen sich so leicht entnehmen...
Die Gleitringe sind geschlitzt und lassen sich so leicht entnehmen...
Sind beide Gleitringe entnommen, lässt sich die X-Ring Dichtung leicht vom Dämpfer entfernen.
Sind beide Gleitringe entnommen, lässt sich die X-Ring Dichtung leicht vom Dämpfer entfernen.
Vorsicht beim Ausbau: Reihenfolge beachten, die Ringe sind unterschiedlich dick.
Vorsicht beim Ausbau: Reihenfolge beachten, die Ringe sind unterschiedlich dick.
Der dickere Ring sitzt auf der Luftkammer-Seite, der dünne auf der Seite des schwarzen Kolbens
Der dickere Ring sitzt auf der Luftkammer-Seite, der dünne auf der Seite des schwarzen Kolbens
Weiter geht es an der Luftkammer-Hülse. Hier wird zunächst die Dichtung oberhalb des Gewindes entfernt
Weiter geht es an der Luftkammer-Hülse. Hier wird zunächst die Dichtung oberhalb des Gewindes entfernt
Anschließend lässt sich der Staubabstreifer entnehmen, der den Blick auf die letzen Dichtungen frei gibt.
Anschließend lässt sich der Staubabstreifer entnehmen, der den Blick auf die letzen Dichtungen frei gibt.
Zu guter Letzt werden auch an der Hülse X-Ring Dichtung...
Zu guter Letzt werden auch an der Hülse X-Ring Dichtung...
...und Gleitring entfernt
...und Gleitring entfernt
Hat man alles richtig gemacht, sollten diese Dichtungen und Gleitringe aus dem Dämpfer entnommen sein
Hat man alles richtig gemacht, sollten diese Dichtungen und Gleitringe aus dem Dämpfer entnommen sein
Bei der Montage müssen alle Dichtungen wieder Schritt für Schritt am richtigen Platz angebracht werden. Dabei ist vor allem auf einen guten Sitz der O-Ringe zu achten.
Bei der Montage müssen alle Dichtungen wieder Schritt für Schritt am richtigen Platz angebracht werden. Dabei ist vor allem auf einen guten Sitz der O-Ringe zu achten.
Sind alle Dichtungen montiert, kann der Zusammenbau beginnen. Zuerst werden die X-Ringe mit Dynamic Seal Grease benetzt.
Sind alle Dichtungen montiert, kann der Zusammenbau beginnen. Zuerst werden die X-Ringe mit Dynamic Seal Grease benetzt.
Das Fett wird mit dem Finger auf der Dichtung verteilt.
Das Fett wird mit dem Finger auf der Dichtung verteilt.
Auch der Dichtring in der Hülse muss gefettet werden.
Auch der Dichtring in der Hülse muss gefettet werden.
An die X-Ringe kommt das Schmieröl nur sehr schwer, deswegen wird hier Fett verwendet.
An die X-Ringe kommt das Schmieröl nur sehr schwer, deswegen wird hier Fett verwendet.
Auch die Innenfläche der Hülse wird mit Fett benetzt
Auch die Innenfläche der Hülse wird mit Fett benetzt
Jetzt wird die Luftkammer wieder über den Dämpfer gestülpt und bis oben ans Gewinde gedrückt
Jetzt wird die Luftkammer wieder über den Dämpfer gestülpt und bis oben ans Gewinde gedrückt - da durch die Dichtungen keine Luft entweicht, entsteht mit dem Überstülpen ein Überdruck in der Negativ-Luftkammer. Die Hülse muss mit etwas Kraft nach oben geschoben werden.
Wird die Hülse bis über den Ausgleichs-Kanal geschoben, kann der Überdruck in der Negativ-Kammer ausgeglichen werden.
Wird die Hülse bis über den Ausgleichs-Kanal geschoben, kann der Überdruck in der Negativ-Kammer ausgeglichen werden. - Die Luftkammer-Hülse federt jetzt nicht mehr zurück
Durch den verbliebenen Spalt werden jetzt 5 ml Schmieröl eingefüllt
Durch den verbliebenen Spalt werden jetzt 5 ml Schmieröl eingefüllt
Vorsicht beim Aufschrauben der Luftkammer: Die Dichtungen über den Gewinden sollen nicht gequetscht werden, sondern sauber aufliegen.
Vorsicht beim Aufschrauben der Luftkammer: Die Dichtungen über den Gewinden sollen nicht gequetscht werden, sondern sauber aufliegen. - Das lässt sich am Widerstand leicht feststellen – ist dieser auf den letzten Umdrehungen zu groß, wird empfohlen, die Luftkammer hin und her zu drehen, bis die Dichtung sitzt.
Der Dämpfer kann wieder aufgepumpt und verbaut werden
Der Dämpfer kann wieder aufgepumpt und verbaut werden - Beim ersten Aufsitzen wird bei ca. 18 % des Hubs wieder zwischen Positiv- und Negativ- Luftkammer ausgeglichen – hier geht etwas Druck in die Negativ-Kammer verloren. Pumpe erneut ansetzen und wieder auf gewünschten Druck aufpumpen.<br> Fertig ist der Volumenspacer-Einbau!

In unserer Artikelserie MTB-Montage findet ihr regelmäßig Anleitungen mit Tipps für die Werkstatt. In Bild und Video zeigen euch Profis, wie Teile am Rad montiert, demontiert werden oder wartet. Heute: Luftkammer Service am Dämpfer selbst gemacht.

Fahrwerksservice ist für viele ein Hexenwerk. Zu groß der Respekt vor den Sicherheitshinweisen des Herstellers, zu groß die Angst, etwas falsch und damit kaputt zu machen. Dabei sind viele Service-Tätigkeiten an Gabeln und Dämpfern technisch keine große Herausforderung und mit etwas Fingerspitzengefühl ein Kinderspiel. Wir haben uns von Torben Borowy von SRAM erklären lassen, welche Schritte für den einfachen Luftkammer-Service nötig sind und uns einige Tipps mit auf den Weg geben lassen.

Luftkammer-Service am Beispiel Rock Shox Super Deluxe

Benötigtes Werkzeug für den Luftkammer-Service

  • Dämpferpumpe
  • Excavator (Zahnarztwerkzeug) oder ähnliches
  • Ölfilterschlüssel
  • 5 ml 15w50 Öl
  • Dynamic Seal Grease
  • Dämpfer Service Kit
Viel wird für einen Luftkammer-Service nicht benötigt
# Viel wird für einen Luftkammer-Service nicht benötigt - Dämpfer, Schmieröl, Dichtungsfett, Olfilterschlüssel, Excavator/Zahnstocher, Dämpferpumpe/Tool zum Luftablassen

Worauf ist besonders zu achten?

Wie schon angesprochen sind die Sicherheitshinweise der Hersteller für viele eine Abschreckung: Zu Recht? In Federgabeln und Dämpfern herrschen hohe Drücke, mit denen in jedem Fall nicht zu spaßen ist. Bei jeder Service-Tätigkeit sollte man Vorsicht walten lassen und nicht unüberlegt experimentieren.

SRAM empfiehlt nicht nur, die Luft aus den Bauteilen zu lassen, sondern auch das Schrader-Ventil herauszuschrauben, um zu garantieren, dass die Luftkammer auf jeden Fall leer ist. Wer sich seiner Sache nicht sicher ist, sollte genau den Ablauf der SRAM-Anleitung befolgen, oder sich Beistand von erfahrenen Fahrwerks-Tüftlern aus dem Bekanntenkreis holen. Hält man sich an die Hinweise und die Vorgehensweise und trägt die empfohlene Schutzausrüstung, ist der Service unbedenklich.

Der Arbeitsplatz und das zu wartende Teil sollten während der Service-Prozedur sauber sein. Dreck, Metallspäne oder ähnliches, die durch Unachtsamkeit ins Innere des Dämpfers gelangen, können großen Schaden an den Gleitflächen oder Dichtungen anrichten und so zu einem Defekt führen. Vorbereitung ist die halbe Miete: Wer sich saubere Tücher, Werkzeug, Öl und Fett bereitstellt, kann den Ablauf ununterbrochen durchführen, die Gefahr, einen Schritt oder eine Dichtung zu vergessen, sinkt.

Luftkammer-Service: Schritt für Schritt

Vorbereitung

Los gehts: Torben lässt die Luft kontrolliert via Torx-Schlüssel ab
# Los gehts: Torben lässt die Luft kontrolliert via Torx-Schlüssel ab - wer den Luftdruck vorher prüft und notiert, kann auch langsam über die Dämpferpumpe ablassen
Zieht sich der Dämpfer zusammen, kann man ihn im Rahmen wieder auseinanderziehen, wenn man nicht gerade ein paar alte Boxxer-Standrohre für dieses Werkzeug übrig hat
# Zieht sich der Dämpfer zusammen, kann man ihn im Rahmen wieder auseinanderziehen, wenn man nicht gerade ein paar alte Boxxer-Standrohre für dieses Werkzeug übrig hat - Dadurch gleichen sich Positiv- und Negativ-Luftkammer aus, so bleibt kein Überdruck in der Negativkammer

Vorbereitung zusammengefasst:

  1. Luftdruck und Einstellungen notieren
  2. Luft kontrolliert über die Pumpe ablassen
  3. Gegebenenfalls zusammengezogenen Dämpfer durch Ziehen am Sattel und Niederhalten des Reifens auseinanderziehen
  4. Dämpfer demontieren

Demontage der Luftkammer

Die Luftkammer wird zunächst mit dem Ölfilterschlüssel gegen den Uhrzeigersinn abgeschraubt
# Die Luftkammer wird zunächst mit dem Ölfilterschlüssel gegen den Uhrzeigersinn abgeschraubt - Tipp: Um die Decals nicht zu beschädigen, am besten daneben ansetzen
Die Hülse lässt sich jetzt nach hinten vom Dämpfer abziehen...
# Die Hülse lässt sich jetzt nach hinten vom Dämpfer abziehen...
...und gibt den Blick auf's Innenleben frei
# ...und gibt den Blick auf's Innenleben frei
Schritt für Schritt werden jetzt die Dichtungen aus dem Dämpferkörper und der Luftkammer entfernt
# Schritt für Schritt werden jetzt die Dichtungen aus dem Dämpferkörper und der Luftkammer entfernt - Tipp: Reihenfolge merken und am besten die Dichtungen nach der Reihenfolge der Demontage auf einem Papiertuch ablegen
Los geht es mit der Dichtung über dem Gewinde der Dämpfungseinheit
# Los geht es mit der Dichtung über dem Gewinde der Dämpfungseinheit
Die Gleitringe sind geschlitzt und lassen sich so leicht entnehmen...
# Die Gleitringe sind geschlitzt und lassen sich so leicht entnehmen...
Sind beide Gleitringe entnommen, lässt sich die X-Ring Dichtung leicht vom Dämpfer entfernen.
# Sind beide Gleitringe entnommen, lässt sich die X-Ring Dichtung leicht vom Dämpfer entfernen.
Vorsicht beim Ausbau: Reihenfolge beachten, die Ringe sind unterschiedlich dick.
# Vorsicht beim Ausbau: Reihenfolge beachten, die Ringe sind unterschiedlich dick.
Der dickere Ring sitzt auf der Luftkammer-Seite, der dünne auf der Seite des schwarzen Kolbens
# Der dickere Ring sitzt auf der Luftkammer-Seite, der dünne auf der Seite des schwarzen Kolbens
Weiter geht es an der Luftkammer-Hülse. Hier wird zunächst die Dichtung oberhalb des Gewindes entfernt
# Weiter geht es an der Luftkammer-Hülse. Hier wird zunächst die Dichtung oberhalb des Gewindes entfernt
Anschließend lässt sich der Staubabstreifer entnehmen, der den Blick auf die letzen Dichtungen frei gibt.
# Anschließend lässt sich der Staubabstreifer entnehmen, der den Blick auf die letzen Dichtungen frei gibt.
Zu guter Letzt werden auch an der Hülse X-Ring Dichtung...
# Zu guter Letzt werden auch an der Hülse X-Ring Dichtung...
...und Gleitring entfernt
# ...und Gleitring entfernt
Hat man alles richtig gemacht, sollten diese Dichtungen und Gleitringe aus dem Dämpfer entnommen sein
# Hat man alles richtig gemacht, sollten diese Dichtungen und Gleitringe aus dem Dämpfer entnommen sein

Demontage zusammengefasst:

  1. Bei Debon-Air Luftkammern: Debon-Air Kammer Dichtung entnehmen, Kammer abziehen
  2. Luftkammer abschrauben
  3. Dichtungen herausnehmen und in richtiger Reihenfolge auflegen

Montage

Bei der Montage müssen alle Dichtungen wieder Schritt für Schritt am richtigen Platz angebracht werden. Dabei ist vor allem auf einen guten Sitz der O-Ringe zu achten.
# Bei der Montage müssen alle Dichtungen wieder Schritt für Schritt am richtigen Platz angebracht werden. Dabei ist vor allem auf einen guten Sitz der O-Ringe zu achten.
Sind alle Dichtungen montiert, kann der Zusammenbau beginnen. Zuerst werden die X-Ringe mit Dynamic Seal Grease benetzt.
# Sind alle Dichtungen montiert, kann der Zusammenbau beginnen. Zuerst werden die X-Ringe mit Dynamic Seal Grease benetzt.
Das Fett wird mit dem Finger auf der Dichtung verteilt.
# Das Fett wird mit dem Finger auf der Dichtung verteilt.
Auch der Dichtring in der Hülse muss gefettet werden.
# Auch der Dichtring in der Hülse muss gefettet werden.
An die X-Ringe kommt das Schmieröl nur sehr schwer, deswegen wird hier Fett verwendet.
# An die X-Ringe kommt das Schmieröl nur sehr schwer, deswegen wird hier Fett verwendet.
Auch die Innenfläche der Hülse wird mit Fett benetzt
# Auch die Innenfläche der Hülse wird mit Fett benetzt
Jetzt wird die Luftkammer wieder über den Dämpfer gestülpt und bis oben ans Gewinde gedrückt
# Jetzt wird die Luftkammer wieder über den Dämpfer gestülpt und bis oben ans Gewinde gedrückt - da durch die Dichtungen keine Luft entweicht, entsteht mit dem Überstülpen ein Überdruck in der Negativ-Luftkammer. Die Hülse muss mit etwas Kraft nach oben geschoben werden.
Wird die Hülse bis über den Ausgleichs-Kanal geschoben, kann der Überdruck in der Negativ-Kammer ausgeglichen werden.
# Wird die Hülse bis über den Ausgleichs-Kanal geschoben, kann der Überdruck in der Negativ-Kammer ausgeglichen werden. - Die Luftkammer-Hülse federt jetzt nicht mehr zurück
Durch den verbliebenen Spalt werden jetzt 5 ml Schmieröl eingefüllt
# Durch den verbliebenen Spalt werden jetzt 5 ml Schmieröl eingefüllt
Vorsicht beim Aufschrauben der Luftkammer: Die Dichtungen über den Gewinden sollen nicht gequetscht werden, sondern sauber aufliegen.
# Vorsicht beim Aufschrauben der Luftkammer: Die Dichtungen über den Gewinden sollen nicht gequetscht werden, sondern sauber aufliegen. - Das lässt sich am Widerstand leicht feststellen – ist dieser auf den letzten Umdrehungen zu groß, wird empfohlen, die Luftkammer hin und her zu drehen, bis die Dichtung sitzt.

Montage zusammengefasst:

  1. Frische Dichtungen montieren
  2. Dynamic Seal Grease auf X-Ring Dichtungen und Luftkammer-Innenfläche aufbringen
  3. Luftkammer überstülpen und bis über Ausgleichsbohrung drücken
  4. Schmier-Öl in Luftkammer einfüllen
  5. Luftkammer zuschrauben. VORSICHT: auf Dichtung aufpassen, diese könnte aus der Nut herausrutschen
  6. Bei Debon Air Dämpfern: Debon-Air Kammer überstülpen, Dichtung einsetzen

Einbau zusammengefasst:

Der Dämpfer kann wieder aufgepumpt und verbaut werden
# Der Dämpfer kann wieder aufgepumpt und verbaut werden - Beim ersten Aufsitzen wird bei ca. 18 % des Hubs wieder zwischen Positiv- und Negativ- Luftkammer ausgeglichen – hier geht etwas Druck in die Negativ-Kammer verloren. Pumpe erneut ansetzen und wieder auf gewünschten Druck aufpumpen.
Fertig ist der Volumenspacer-Einbau!
  1. Einbau des Dämpfers in den Rahmen
  2. Dämpfer aufpumpen
  3. Einfedern, um Luftkammern auszugleichen
  4. Dämpfer auf notierten Druck aufpumpen

Weiterlesen

Zum Weiterstöbern empfehlen wir dir die fünf neuesten Beiträge in unserer Serie MTB-Montage:


Weitere Informationen

Weitere Informationen: www.sram.com/service

Text und Redaktion: Christoph Spath | MTB-News.de 2017
Fotos: Jens Staudt

  1. benutzerbild

    MSTRCHRS

    dabei seit 07/2010

    Airshot schrieb:
    beim Monarch plus geht dat wirklich so einfach ,bei Fox ????


    Im Prinzip ist der Luftkammerservice überall gleich. Demontage – alte Dichtungen raus – neue Dichtungen rein – Montage. Die Demontage der Luftkammer kann sich aber durchaus als etwas anspruchsvoller herausstellen, wie z.B. beim Vivid Air.

    Slow-Mo92 schrieb:
    Muss man dabei das alte Fett & Öl irgendwie entfernen oder einfach neues drauf/rein und was vorher drin war bleibt auch da?


    Ja, das sollte raus. Am besten mit Isopropyl Alkohol aus der Apotheke.

    ale2812 schrieb:
    den kauf eines bandschlüssels bzw "ölfilterschlüssel" kann man sich sparen, ein alter schlauch funktioniert mind. genauso gut.


    Ich habe vor kurzem einen Dämpfer mit einem alten Schlauch und dem abschraubbaren Griff einer Bohrmaschine geöffnet. Der Kauf eines Ölfilterschlüssel ist nicht zwingend nötig, wenn man kreativ ist. Wer sein Fahrwerk regelmäßig serviert, profitiert trotzdem von vernünftigen Werkzeugen.
  2. benutzerbild

    Domingo_Chavec

    dabei seit 10/2006

    Großes Lob an die Hersteller, dass sie für, fast alle ihrer Produkte mal mehr oder weniger detailierte Serviceanleitungen online zur Verfügung stellen. Ich hab auf diesen Weg, autodidaktisch nennt sich das(?), bisher alle meine Federelemente(Vivid, Vivid Air, Fox 36er sowohl Luftkammer als auch Dämpfungskartusche) und Sattelstützen(Reverb und KindShock) komplett geserviced. Natürlich sollte man ein gewisses mechanisches Grundverständnis von den Dingen an denen man arbeitet schon haben. Aber ein Hexenwerk ist das nicht. Das ein oder andere Spezialwerkzeug noch und der Fisch ist geputzt. Teilweise fertige ich mir die Werkzeuge auch selbst an, wenn es wirtschaftlich ist. Wirklich jedes Werkzeug, das da Vorgeschlagen wird benötigt man auch nicht. Wie z. B. das Haltewerkzeug beim RS Vivid Air für die Luftkammer.

    Was micht nervt, ist dass jeder Hersteller offensichtlich für jedes neue Produkt wieder zwei neue Schmiermittel einführen muss. Mittlerweile hab ich zig verschiedene Öle und Fette des kompletten Farbspektrums zu Hause.
  3. benutzerbild

    xalex

    dabei seit 08/2003

    Wie krass knallt denn Rock Shox die Luftkammer zu?
    Gibt es da irgendeinen technischen Grund dafür , dass da soviel Drehmoment drauf kommt?
  4. benutzerbild

    LeDidi

    dabei seit 05/2007

    Wenn es schwer auf geht, ist unter Umständen noch Druck drauf! Achtung!
    Hast du einen Stackdown? Dann bloß aufpassen, dass dir beim Aufschrauben das Ding nicht unkontrolliert um die Ohren fliegt
  5. benutzerbild

    xalex

    dabei seit 08/2003

    LeDidi schrieb:
    Wenn es schwer auf geht, ist unter Umständen noch Druck drauf! Achtung!
    Hast du einen Stackdown? Dann bloß aufpassen, dass dir beim Aufschrauben das Ding nicht unkontrolliert um die Ohren fliegt


    Ne, ne, alles wie es soll. Nur einfach richtig angezogen.
    Ich finde es schwer, mit dem Ölfilterschlüssel Drehmomente zu schätzen, aber ich hätte jetzt mal 10 gesagt

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