Natalia Fischer Egusquiza und Fabian Rabensteiner haben die Marathon-EM im tschechischen Jablonné v Podještědí jeweils für sich entschieden. Die Spanierin triumphierte vor Janina Wüst und Claudia Peretti, bei den Herren komplettierten Krzysztof Lukasik und Olympiasieger Jaroslav Kulhavy das Podium. Beste deutsche Fahrerin war Stefanie Dohrn auf Rang neun, Jakob Hartmann wurde Achter.

Auf der 90 km langen EM-Strecke der Damen setzte sich Natalia Fischer Egusquiza die Krone auf und verteidigte damit ihren Titel aus dem Vorjahr. Die Spanierin triumphierte vor Janina Wüst aus der Schweiz und Claudia Peretti (Italien). Stefanie Dohrn vom Team Canyon-Northwave landete als beste deutsche Dame auf Rang neun.

Bei den Herren ging der Sieg etwas überraschend an Fabian Rabensteiner. Der Italiener gehört zwar seit einigen Jahren zu den weltbesten Langstrecken-Spezialisten, zählte bei den Buchmachern im Vorfeld allerdings nicht zu den absoluten Top-Favoriten. Der Wilier-Pirelli-Fahrer verbuchte damit seinen größten Karriereerfolg. Auf dem Silberrang landete der Pole Krzysztof Lukasik vor dem überraschend starken Altmeister Jaroslav Kulhavy. Bester BDR-Fahrer war nach 100 km Jakob Hartmann, der ein starkes Rennen ablieferte und auf Rang acht überzeugte. Simon Schneller schaffte auf Rang zehn ebenfalls den Sprung unter die Top 10, während Marathon-Weltmeister Andreas Seewald auf Rang 16 finishte.

Fabian Rabensteiner feierte in Tschechien seinen größten Karriereerfolg und wurde erstmals Marathon-Europameister.
# Fabian Rabensteiner feierte in Tschechien seinen größten Karriereerfolg und wurde erstmals Marathon-Europameister. - Foto: Wilier-Pirelli / Michele Mondini

Bei den Masters 40-44 sicherte sich Karl Platt die Bronzemedaille.

Alle Ergebnisse findet ihr hier:

Ergebnisse Damen (90 km):

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Ergebnisse Herren / Masters (100 km):

20220619_euc_eu_champ_a

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  1. benutzerbild

    aka

    dabei seit 09/2004

    Warum es so ist, wie es manchmal (z.B. hier) ist: Fotos von Veranstaltern ist manchmal sehr gut, aber leider sehr oft sehr mau. Ist schade, da dies für ein Event eigentlich essentiell wichtig ist, steht aber bei einigen Organisatoren auch 2022 noch nicht ganz oben auf der Prioritätenliste. Warum, kann ich dir nicht eindeutig beantworten. Mein Eindruck ist, dass viele Veranstalter die Wichtigkeit der Medien noch zu wenig auf dem Schirm haben. Hier spreche ich explizit von XC- und Marathon-Events. Im Gravity/Enduro-Bereich ist die Wichtigkeit klar und die Veranstalter haben ein großes Interesse medialen Content zu produzieren, der der Presse sofort nach Eventende zur Verfügung gestellt wird. Hier sollte sich in der ganzen XC- und Marathon-Branche etwas ändern (ausgenommen von einigen wenigen Veranstaltungen).
    Eventuell nehmen die Veranstalter die Medien nicht so wichtig, weil die Veranstaltung vom Nischensport als solche ihrerseits in den Medien selbst sehr unwichtig ist?
    Das allgemeine Interesse an XC/XC Marathon als Leistungssport ist ja, von ein paar Freaks abgesehen, sehr gering.
    Das kommt allenfalls in der Zeitung wenn es einen lokalen Sportler gibt der erfolgreich dabei ist. Oder es eine lokale Veranstaltung ist.

    Damit teilt diese Facette des Radsports das Schicksal von vielen Randsportarten.

    Euch vielen Dank für die zeitnahe und ausführliche Berichterstattung, Fotos hin oder her!
  2. benutzerbild

    Geplagter

    dabei seit 09/2008

    Eventuell nehmen die Veranstalter die Medien nicht so wichtig, weil die Veranstaltung vom Nischensport als solche ihrerseits in den Medien selbst sehr unwichtig ist?
    Das mag an dieser Stelle der Fall gewesen sein, aber dann wäre es meiner Ansicht nach an der Zeit, dass UCI und UEC hier entsprechend Druck aufbauen und die Bereitstellung von entsprechendem Fotomaterial quasi zur Voarussetzung für die Vergabe des Events machen.
    Es gibt viele kleinere Veranstaltungen, die nicht das Format einer WM oder EM haben, und dort schafft man es teilweise sogar einen Livestream über YouTube anzubieten.
    Vieles hängt also offenbar davon ab, wie der Ausrichter die mediale Präsenz gewichtet und welche Möglichkeiten vor Ort vorhanden sind. Im Jahr 2022 sollte es aber für jeden Ausrichter in jedem Fall problemlos möglich sein, ein paar Fotos zur Verfügung zu stellen.
  3. benutzerbild

    aka

    dabei seit 09/2004

    Das mag an dieser Stelle der Fall gewesen sein, aber dann wäre es meiner Ansicht nach an der Zeit, dass UCI und UEC hier entsprechend Druck aufbauen und die Bereitstellung von entsprechendem Fotomaterial quasi zur Voarussetzung für die Vergabe des Events machen.
    Es gibt viele kleinere Veranstaltungen, die nicht das Format einer WM oder EM haben, und dort schafft man es teilweise sogar einen Livestream über YouTube anzubieten.
    Vieles hängt also offenbar davon ab, wie der Ausrichter die mediale Präsenz gewichtet und welche Möglichkeiten vor Ort vorhanden sind. Im Jahr 2022 sollte es aber für jeden Ausrichter in jedem Fall problemlos möglich sein, ein paar Fotos zur Verfügung zu stellen.
    Da hast du natuerlich recht, auf der Webseite der Veranstaltung findet sich eine umfangreiche 'offizielle' Fotogalerie verlinkt.
  4. benutzerbild

    Thronfolger

    dabei seit 10/2007

    Danke für den Bericht! Der Malevil Cup ist seit Jahren eine der schönsten und anspruchsvollsten Strecken im Mittelgebirge! Ich finds stark, dass man da jetzt mal (wieder) die Marathon EM ausgetragen hat.
    Das Thema Bilder ist immer schwer, aber die Veranstalter haben sich da in den letzten Jahren enorm verbessert. Bei FB gibts ausreichend Bilder vom Rennen und Sieger*innen-ehrung (ist das richtig geschrieben?)
    Für alle, die sowas einfach mal auf kürzer Strecke und aus Gaudi mitfahren wollen: Spätestens ab Verpflegungspunkt 2 gibts auf Nachfrage immer Bier 😉 ist ja in CZ absolutes Grundnahrungsmittel und kann somit beim Sport auch nicht schädlich sein smilie
  5. benutzerbild

    vw155

    dabei seit 04/2008

    Spätestens ab Verpflegungspunkt 2 gibts auf Nachfrage immer Bier
    Ob das in diesem Jahr so eine gute Idee gewesen wäre?! 🍺Im Ziel schmeckte es auf alle Fälle.🍻

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