Tipp: du kannst mit der Tastatur blättern
Der Mavic Deemax Elite-Laufradsatz ist sowohl in 27,5" als auch in 29" erhältlich und soll sich vor allem an Enduro- und Trailbiker richten
Der Mavic Deemax Elite-Laufradsatz ist sowohl in 27,5" als auch in 29" erhältlich und soll sich vor allem an Enduro- und Trailbiker richten - die 649 € teuren Laufräder bringen 2.052 g auf die Waage
Die Felgen kommen nicht etwa in knalligem Mavic-Gelb, sondern in einem schlichten Schwarz mit grauen Decals.
Die Felgen kommen nicht etwa in knalligem Mavic-Gelb, sondern in einem schlichten Schwarz mit grauen Decals.
Der Zahnscheiben-Freilauf verfügt über einen Einrastwinkel von 9°.
Der Zahnscheiben-Freilauf verfügt über einen Einrastwinkel von 9°.
Die Laufräder sind mit je 28 zweifach konifizierte Messerspeichen aufgebaut.
Die Laufräder sind mit je 28 zweifach konifizierte Messerspeichen aufgebaut.
Die Felgen werden nachträglich abgefräst, sodass Material nur an den Stellen zurückbleibt, an denen es wirklich benötigt wird
Die Felgen werden nachträglich abgefräst, sodass Material nur an den Stellen zurückbleibt, an denen es wirklich benötigt wird - dadurch entsteht das charakteristische Wellen-Design der Felge.
mavic-deemax-56844
mavic-deemax-56844
mavic-deemax-55133
mavic-deemax-55133
Die Felgeninnenbreite liegt bei 30 mm.
Die Felgeninnenbreite liegt bei 30 mm.
Der Mavic Deemax Elite-Laufradsatz kann mit einem guten Mix aus Steifigkeit und Flex überzeugen
Der Mavic Deemax Elite-Laufradsatz kann mit einem guten Mix aus Steifigkeit und Flex überzeugen - dadurch steht immer genügend Grip und Komfort zur Verfügung, ohne dass die Effizienz zu kurz kommt.
Die Haltbarkeit des Mavic Deemax Elite-Laufradsatzes konnte uns vollends überzeugen
Die Haltbarkeit des Mavic Deemax Elite-Laufradsatzes konnte uns vollends überzeugen - mit diesen Laufrädern muss man sich auch in grobem Gelände keine Gedanken über einen Defekt machen.
Hagelschaden: Den andauernden Steinbeschuss quittierte die Felge mit zahlreichen Lackabplatzern
Hagelschaden: Den andauernden Steinbeschuss quittierte die Felge mit zahlreichen Lackabplatzern - davon abgesehen ließen sich die Mavic-Laufräder im punkto Haltbarkeit nichts zu schulden kommen.
Durch das gesteckte Naben-System lässt sich der Freilaufkörper einfach ausbauen
Durch das gesteckte Naben-System lässt sich der Freilaufkörper einfach ausbauen - passiert dies jedoch unbeabsichtigt beim Reifen-Flicken auf dem Trail und die gefetteten Bauteile landen auf dem Boden, so ist das sehr ärgerlich.
Der Mavic Deemax Elite-Laufradsatz kann sowohl mit einer ausgewogenen Fahr-Performance als auch mit einer sehr guten Haltbarkeit überzeugen
Der Mavic Deemax Elite-Laufradsatz kann sowohl mit einer ausgewogenen Fahr-Performance als auch mit einer sehr guten Haltbarkeit überzeugen - Schwächen leistet sich der französische Laufradsatz hingegen beim Preis-Gewichts-Verhältnis. Hier hat die Konkurrenz die Nase vorn.

Mavic Deemax Elite-Laufradsatz im Test: Bereits seit einer gefühlten Ewigkeit sind Mavic Deemax-Laufräder im abfahrtsorientiertem Mountainbike-Bereich unterwegs. Mit dem 2018 vorgestelltem Mavic Deemax Elite-Laufradsatz wollen die Franzosen jedoch nicht Downhill-Racer, sondern Trail- und Enduro-Biker ansprechen. Der Laufradsatz ist sowohl mit Boost als auch mit Non-Boost-Einbaumaß erhältlich und kommt in den gängigen Laufradgrößen 27,5″ und 29″. Wir haben uns den Laufradsatz gründlich zur Brust genommen um herauszufinden, wie er sich auf dem Trail schlägt. Hier gibt’s unseren Testeindruck.

Mavic Deemax Elite-Laufradsatz: Infos und Preise

Der Mavic Deemax Elite-Laufradsatz hat mit seinem populären gelben Namensvetter, den viele aus dem Downhill-Sport kennen, nicht mehr allzu viel gemein. Nicht nur die Laufradgröße und das Einbaumaß haben sich über die Jahre verändert, auch die Farbe und vor allem der Einsatzbereich unterscheiden die aktuellen Deemax Elite von ihrem Urahn. So richtet sich der schwarz-graue Laufradsatz an Enduro- und Trail-Fahrer, die einen robusten Laufradsatz für ruppige Strecken und Bikepark-Einsätze suchen. Um für diesen Einsatzbereich die beste Performance zu gewährleisten, setzt Mavic auf eine 30 mm Breite Felge, die von je 28-Straightpull-Speichen in der Mitte gehalten werden soll.

Die Laufräder sind in 29″ und 27,5″ sowie mit Boost und Non-Boost-Einbaumaß für einen Preis von 649 € erhältlich. Zudem kann der Kunde zwischen allen drei gängigen Freilaufkörpern wählen. Der von uns getestet Laufradsatz mit 29″-Durchmesser, Boost-Einbaubreite und SRAM XD-Freilaufkörper bringt 2.052 g auf die Waage. Wem das zu schwer ist, der könnte mit dem etwas höherpreisigen Deemax Pro-Laufradsatz glücklich werden. Abgerundet wird die Mavic Deemax-Familie von den extrastabilen Downhill-Laufrädern.

  • Laufradgröße 29″ / 27,5″
  • Einbaumaße Boost / Non-Boost
  • Material Aluminium
  • Maulweite Felge 30 mm
  • Freilauf SRAM XD / Shimano HG / Shimano Microspline
  • Gewicht 2.052 g (29″, Boost, SRAM XD)
  • Farbe Schwarz
  • www.mavic.com

Preis: 649 € (UVP) | Bikemarkt: Mavic Deemax Elite kaufen

Der Mavic Deemax Elite-Laufradsatz ist sowohl in 27,5" als auch in 29" erhältlich und soll sich vor allem an Enduro- und Trailbiker richten
# Der Mavic Deemax Elite-Laufradsatz ist sowohl in 27,5" als auch in 29" erhältlich und soll sich vor allem an Enduro- und Trailbiker richten - die 649 € teuren Laufräder bringen 2.052 g auf die Waage
Diashow: Mavic Deemax Elite-Laufradsatz im Test - Großer Name, große Leistung?
Die Laufräder sind mit je 28 zweifach konifizierte Messerspeichen aufgebaut.
mavic-deemax-56844
Die Felgen kommen nicht etwa in knalligem Mavic-Gelb, sondern in einem schlichten Schwarz mit grauen Decals.
Die Felgeninnenbreite liegt bei 30 mm.
Der Mavic Deemax Elite-Laufradsatz kann mit einem guten Mix aus Steifigkeit und Flex überzeugen
Diashow starten »

Im Detail

Der Mavic Deemax Elite-Laufradsatz kommt Mavic-untypisch in einem dezenten Schwarz-Grau. Lediglich minimalistische, gelbe Details geben Auskunft über den Hersteller. Beim Aufbau bleibt sich Mavic hingegen treu und setzt auf Straightpull-Naben, die mittels je 28 zweifach konifizierten Messerspeichen mit den Felgen verbunden sind. Der auf den Namen Instant Drive 360 hörenden Freilauf ähnelt DT Swiss’ Ratchet-System und setzt auf zwei sich gegenüberliegende Zahnscheiben, wodurch ein Einrastwinkel von 9° realisiert wird. Da sich Mavic für eine gesteckte Naben-Konstruktion entschieden hat, geht die Wartung sehr schnell und vor allem werkzeugfrei von der Hand. So ist zum Beispiel der Freilaufkörper in Windeseile ausgetauscht. Hier hat der Kunde die Qual der Wahl und kann sich zwischen dem klassischen Shimano-, dem neuen Microspline- oder dem SRAM XD-Standard entscheiden.

Die Felgen kommen nicht etwa in knalligem Mavic-Gelb, sondern in einem schlichten Schwarz mit grauen Decals.
# Die Felgen kommen nicht etwa in knalligem Mavic-Gelb, sondern in einem schlichten Schwarz mit grauen Decals.
Der Zahnscheiben-Freilauf verfügt über einen Einrastwinkel von 9°.
# Der Zahnscheiben-Freilauf verfügt über einen Einrastwinkel von 9°.
Die Laufräder sind mit je 28 zweifach konifizierte Messerspeichen aufgebaut.
# Die Laufräder sind mit je 28 zweifach konifizierte Messerspeichen aufgebaut.

Bei der Felgeninnenweite geht Mavic keine Risiken ein und stattet die Deemax Elite-Laufräder mit einer Breite von 30 mm aus. Diese soll sich perfekt für Reifen mit Breiten von 2,25″ bis 3,0″ eignen. Die Konstruktion des Felgenrings hebt sich dagegen von der Masse ab: Die Felgen werden beim ursprünglichen Fertigungsschritt sozusagen überdimensioniert mit extra breiten Wandstärken gefertigt. Daraufhin wird das zusätzliche Material größtenteils weggefräst und bleibt nur dort zurück, wo es wirklich benötigt wird. So entsteht das charakteristische, wellige Design mit den sichtbar höheren Wandstärken im Bereich der Speichenlöcher und des Ventils.

Die Felgen werden nachträglich abgefräst, sodass Material nur an den Stellen zurückbleibt, an denen es wirklich benötigt wird
# Die Felgen werden nachträglich abgefräst, sodass Material nur an den Stellen zurückbleibt, an denen es wirklich benötigt wird - dadurch entsteht das charakteristische Wellen-Design der Felge.
mavic-deemax-56844
# mavic-deemax-56844
mavic-deemax-55133
# mavic-deemax-55133
Die Felgeninnenbreite liegt bei 30 mm.
# Die Felgeninnenbreite liegt bei 30 mm.

Die Bremsscheiben werden klassisch mittels 6-Loch-Aufnahme befestigt eine Variante mit Centerlock-Aufnahme gibt es nicht. Selbstverständlich sind die Laufräder dank eines recht dicken, durchsichtigen Tapes und den mitgelieferten Ventilen Tubeless-Ready. Das Profil der Felge ermöglicht, dass Reifen recht einfach ins Felgenbett gleiten, wodurch man Tubeless-Reifen auch mit kleinvolumigen Luftpumpen montieren kann. Wir haben die Mavic Deemax Elite-Laufräder in Kombination mit Reifen von Specialized, Schwalbe und Maxxis ausprobiert und konnten bei keiner Paarung Probleme feststellen.

Marke ModellUVPGewichtInnenweiteMaximalgewicht 
MavicDeemax Elite649,00 €2052 g30 mm120 kg
bcLoamer399,00 €1740 g28 mm100 kgTestbericht lesen
Fun WorksAM Ride 30499,90 €1768 g30 mm120 kgTestbericht lesen
HopeTech Enduro485,00 €2063 g28 mmN/ATestbericht lesen
NewmenEvolution SL A.30698,00 €1669 g30 mm 125 kgTestbericht lesen
Stans NoTubesZTR Flow MK3599,90 €1918 g29 mm113 kgTestbericht lesen

Auf dem Trail

Zu Beginn eines jeden Komponenten-Tests steht natürlich die Montage. Hier hielten die Mavic Deemax Elite-Laufräder erwartungsgemäß keine Überraschungen für uns bereit. Die Bremsscheiben sind schnell befestigt und auch die Kassette lässt sich nicht lange bitten. Sollte nicht direkt der passende Freilaufkörper montiert sein, so kann dieser dank des gesteckten Naben-Aufbaus spielend einfach und ohne Werkzeuge ausgewechselt werden. Auch die Reifen-Montage geht leicht von der Hand. Der Reifenwulst setzt sich auf Anhieb geschmeidig ins Felgenbett, sodass man weder Kompressor noch Luft-Tank oder eine großvolumige Pumpe zum Montieren benötigt.

Doch wie schlagen sich die Laufräder mit den klangvollen Namen auf den Trail? Bergauf fallen die Mavic Deemax Elite-Laufräder weder besonders positiv noch negativ auf. Das für einen Trail- und Enduro-Laufradsatz verhältnismäßig hohe Gewicht beschneidet die Spritzigkeit zwar ein Stück weit, ohne das Bike jedoch wirklich träge wirken zu lassen. Der Einrastwinkel des Freilaufs liegt bei 9° und ist damit ausreichend klein, sodass man auch in technischen Anstiegen keine unangenehmen Tritte ins Leere fürchten muss. So kann man das Bike auch dann noch gut in Richtung Gipfel steuern, wenn es genau auf das richtige Timing ankommt.

Geht es schließlich bergab, so kann der Mavic Deemax Elite-Laufradsatz mit einem guten Mix aus Nachgiebigkeit und Steifigkeit überzeugen. Dies ermöglicht dem Fahrer präzise Linien zu wählen, ohne dabei Einbußen beim Fahrkomfort machen zu müssen. Auch in schnellen, ruppigen Kurven stellt der Deemax-Laufradsatz so genügend Grip zur Verfügung. Hier hat Mavic unserer Meinung nach einen guten Mittelweg gefunden.

Der Mavic Deemax Elite-Laufradsatz kann mit einem guten Mix aus Steifigkeit und Flex überzeugen
# Der Mavic Deemax Elite-Laufradsatz kann mit einem guten Mix aus Steifigkeit und Flex überzeugen - dadurch steht immer genügend Grip und Komfort zur Verfügung, ohne dass die Effizienz zu kurz kommt.

Doch nicht nur bei den Fahreigenschaften kann der Mavic-Laufradsatz überzeugen – auch die Haltbarkeit lässt nicht zu wünschen übrig. Nach zahllosen Kilometern auf ruppigen Trails hatten wir weder mit losen Speichen noch mit Dellen zu Kämpfen. Die Lager laufen nach wie vor weich. Zudem überstanden auch die Reifen einige Durchschläge, bei denen wir im Geiste bereits die Pumpe ausgepackt hatten, gänzlich unbeschadet. Ob dies an der von Mavic propagierten Nachgiebigkeit der Felge liegt, die es dem Laufrad ermöglichen soll, Schläge besser zu absorbieren oder einfach an dem abgerundeten, nicht zu schmalem Felgenhorn, können wir nicht mit Sicherheit sagen.

Insgesamt bekommt man mit dem Mavic Deemax Elite-Laufradsatz einen sehr soliden Begleiter fürs Trail- und Enduro-Bike, mit dem man sich auch auf ruppigsten Strecken keinerlei Gedanken über die Haltbarkeit seiner Laufräder machen muss. Auf der Kehrseite steht jedoch das relativ hohe Gewicht der französischen Laufräder.

Die Haltbarkeit des Mavic Deemax Elite-Laufradsatzes konnte uns vollends überzeugen
# Die Haltbarkeit des Mavic Deemax Elite-Laufradsatzes konnte uns vollends überzeugen - mit diesen Laufrädern muss man sich auch in grobem Gelände keine Gedanken über einen Defekt machen.

Das ist uns aufgefallen

  • Haltbarkeit In Sachen Haltbarkeit kann der Mavic Deemax Elite-Laufradsatz voll und ganz überzeugen. Speichenspannung und Lagerung sind nach Abschluss des mehrmonatigen Tests noch in einem mustergültigen Zustand, auch Dellen konnten wir dem Laufradsatz überraschenderweise keine zufügen. Lediglich der Lack musste dem Steinbeschuss Tribut zollen und hat an einigen Stellen gelitten.
  • Gewicht Mit einem Gewicht von 2.052 g gewinnt der Deemax-Laufradsatz keine Preise im Enduro- oder gar Trailbike-Segment.
  • Montage Die Montage der Reifen ging spielend einfach von der Hand. Egal ob Maxxis-, Schwalbe- oder Specialized-Reifen: alles Pneus konnten mit einer gängigen Standpumpe montiert werden.
  • Gestecktes System Das gesteckte Naben System ermöglicht einen schnellen und werkzeugfreien Freilaufkörper-Wechsel. Dies führt jedoch auch dazu, dass sich der Freilaufkörper samt Kassette schnell von der Nabe löst, wenn man im ausgebauten Zustand unachtsam mit dem Laufrad umgeht. Das ist besonders dann ungünstig, wenn die gefetteten Teile in den staubigen Waldboden fallen.
Hagelschaden: Den andauernden Steinbeschuss quittierte die Felge mit zahlreichen Lackabplatzern
# Hagelschaden: Den andauernden Steinbeschuss quittierte die Felge mit zahlreichen Lackabplatzern - davon abgesehen ließen sich die Mavic-Laufräder im punkto Haltbarkeit nichts zu schulden kommen.
Durch das gesteckte Naben-System lässt sich der Freilaufkörper einfach ausbauen
# Durch das gesteckte Naben-System lässt sich der Freilaufkörper einfach ausbauen - passiert dies jedoch unbeabsichtigt beim Reifen-Flicken auf dem Trail und die gefetteten Bauteile landen auf dem Boden, so ist das sehr ärgerlich.

Fazit – Mavic Deemax Elite-Laufradsatz

Der Mavic Deemax Elite Laufradsatz kann vor allem mit einer sehr guten Haltbarkeit sowie einer einfachen Tubeless-Montage überzeugen. Zudem waren wir vor allem von der Dellen-Resistenz der Felgen begeistert. Auch die Bergab-Fahreigenschaften der Laufräder können sich sehen lassen. Abzüge gibt es jedoch für das Gewicht, das gerade im Bezug auf den nicht ganz geringen Kaufpreis zu hoch ausfällt.

Pro
  • gute Haltbarkeit und Dellen-Resistenz
  • leichte Reifen-Montage
  • gelungener Mix aus Steifigkeit und Nachgiebigkeit
Contra
  • hohes Gewicht
Der Mavic Deemax Elite-Laufradsatz kann sowohl mit einer ausgewogenen Fahr-Performance als auch mit einer sehr guten Haltbarkeit überzeugen
# Der Mavic Deemax Elite-Laufradsatz kann sowohl mit einer ausgewogenen Fahr-Performance als auch mit einer sehr guten Haltbarkeit überzeugen - Schwächen leistet sich der französische Laufradsatz hingegen beim Preis-Gewichts-Verhältnis. Hier hat die Konkurrenz die Nase vorn.

Testablauf

Die Mavic Deemax Elite-Laufräder mussten sich knapp ein Jahr lang in unserem Specialized Stumpjumper Evo-Testbike beweisen. Dabei wurden die Laufräder auf unterschiedlichsten Strecken und mit verschiedenen Reifen getestet. Von Donwhill-Strecken in den Alpen über technische Singletrails bis hin zu angelegten Flowtrails war alles dabei.

Testerprofile ausklappen

Tester-Profil: Arne Koop
67 cm74 kg87 cm63 cm184 cm
Arne ist seit 2010 auf dem Mountainbike unterwegs. Am liebsten scheucht er Enduro- oder Trailbikes auf ruppigen, natürlichen Trails bergab. Wenn sich die Gelegenheit bietet, springt er jedoch auch gerne mal aufs Downhill-Bike oder dreht eine Runde mit dem Rennrad.
Fahrstil
sauber, hohes Grundtempo
Ich fahre hauptsächlich
Enduro
Vorlieben beim Fahrwerk
vorne straffer als hinten, schneller Rebound, nicht zu viel Dämpfung
Vorlieben bei der Geometrie
geräumiger Reach, keine zu kurzen Kettenstreben, flacher Lenkwinkel

  1. benutzerbild

    SKa-W

    dabei seit 09/2005

    Mavic würde ich mitlerweile nichtmal mehr fahren, wenn ich die Dinger geschenkt bekomme.

    Bei meinen 29" XA Elite Laufrädern hat es mir nach sage und schreibe 500m Radweg an der Hinterradnabe direkt das Gewinde der Einschraubspeiche ausgerissen, sodass die Nabe irreparabel kaputt war.

    Nach entspannten 6 Monaten Streitereien mit dem Mavic Kundenservice, indem sie mir mehrmals einen Garantieaustausch abgelehnt und stattdessen ein neues Hinterrad zum Preis des kompletten Laufradsatzes angeboten hatten, hat es dann schlussendlich mein Händler geschafft das Laufrad auf Garantie tauschen zu lassen. Weitere 2 Monate später habe ich dann zwar ein neues Hinterrad bekommen, allerdings nichtmehr in der selben Farbe wie das von mir eingesendete.

    Die Deemax waren mal kult, mitlerweile können andere wesentlich mehr. Meine Newmen A.30 habe ich jetzt eine Saison lang geschunden bis zum bitteren Ende (mit knapp 140kg Systemgewicht) und die Laufen immer noch perfekt rund und haben keinerlei Beulen, Dellen oder sonstwas. Bei den Newmen kommts natürlich auch sehr viel auf die Einspeichqualität an, aber wenn die passt, dann bricht (wie in meinem Fall) eher die Hinterachse, als das die Felge kollabiert.

    Die Mavic fallen mitlerweile halt gefühlt vom anschauen schon auseinander. Das ganze dann noch garniert mit einem unterirdischen Service.
  2. benutzerbild

    nesertema

    dabei seit 09/2010

    gibt es Infos zu den Maßen der HR-Achse? ich meine die innere Achse der Nabe. ausreichend dimensioniert?
    frage nur aus Neugier nach, nach 3 Sätzen von Mavic LR die ich in Vergangenheit hatte, bin ich definitiv geheilt
  3. Anzeige

  4. benutzerbild

    Sub-Zero

    dabei seit 07/2011

    OT
    SKa-W schrieb:

    Nach entspannten 6 Monaten Streitereien mit dem Mavic Kundenservice, indem sie mir mehrmals einen Garantieaustausch abgelehnt und stattdessen ein neues Hinterrad zum Preis des kompletten Laufradsatzes angeboten hatten, hat es dann schlussendlich mein Händler geschafft das Laufrad auf Garantie tauschen zu lassen. Weitere 2 Monate später habe ich dann zwar ein neues Hinterrad bekommen, allerdings nichtmehr in der selben Farbe wie das von mir eingesendete.

    Warum hast du nicht den Händler zwecks Gewährleistung in die Pflicht genommen?
  5. benutzerbild

    SKa-W

    dabei seit 09/2005

    Sub-Zero schrieb:

    OT

    Warum hast du nicht den Händler zwecks Gewährleistung in die Pflicht genommen?


    Habe ich, der hat mich die ersten male einfach direkt an den Mavic Kundenservice verwiesen, da ich bis dato kaum Erfahrung mit Reklamationsfällen hatte, war ich natürlich so blöd und hab das dann auch gemacht. Ernsthafte Reaktionen vom Händler kamen dann erst, nachdem ich die Geschichte im 2018er Mavic News Thread gepostet habe.
  6. benutzerbild

    Sub-Zero

    dabei seit 07/2011

    Danke...Unschön wenn der Händler die Unwissenheit des Kunden ausnutzt um das Problem abzuwälzen.

Was meinst du?

Wir laden dich ein, jeden Artikel bei uns im Forum zu kommentieren und diskutieren. Schau dir die bisherige Diskussion an oder kommentiere einfach im folgenden Formular:

Verpasse keine Neuheit. Trag dich für den MTB-News-Newsletter ein!