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DSC 5627
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Der letzte Tag kann beginnen!
Der letzte Tag kann beginnen!
Nach dem Tief gestern startet der Tag heute deutlich besser
Nach dem Tief gestern startet der Tag heute deutlich besser
TP2017 Day6 DuncanPhilpott-6412
TP2017 Day6 DuncanPhilpott-6412
Manche Passagen mussten zu Fuß hoch gesprintet werden
Manche Passagen mussten zu Fuß hoch gesprintet werden
6 Tage bei 30 Grad Hitze & beißendem Staub sind fast vorbei
6 Tage bei 30 Grad Hitze & beißendem Staub sind fast vorbei
Beach please!
Beach please!
Felsige Treppenstufen führen die letzte Stage hinab
Felsige Treppenstufen führen die letzte Stage hinab
Kurz vorm Ziel...
Kurz vorm Ziel...
Erleichterte...
Erleichterte...
...und glückliche Gesichter nach der letzten Stage
...und glückliche Gesichter nach der letzten Stage
Nur noch ein paar Meter bis zum Meer
Nur noch ein paar Meter bis zum Meer
Zum Meer gehts da lang!
Zum Meer gehts da lang!
Geschafft! Platz 15 insgesamt und Platz 5 in der Amateur-Klasse am Ende.
Geschafft! Platz 15 insgesamt und Platz 5 in der Amateur-Klasse am Ende.
Zeltplatz mit Aussicht
Zeltplatz mit Aussicht - und das letzte Mal im Zelt schlafen
Das wohlverdiente Bad!
Das wohlverdiente Bad!
Glückliche Gewinner und ein Sieg für Marco Osborne
Glückliche Gewinner und ein Sieg für Marco Osborne
TP17 Day6 SvenMartin O5A4671
TP17 Day6 SvenMartin O5A4671
Martin Osborne wird hart gefeiert
Martin Osborne wird hart gefeiert
Ines Thoma kann sich über ihren Sieg in der Damenwertung freuen.
Ines Thoma kann sich über ihren Sieg in der Damenwertung freuen.
Na wen haben wir denn da? Mit Platz 5 kam Sebastian mit aufs Podium der Amateur-Klasse
Na wen haben wir denn da? Mit Platz 5 kam Sebastian mit aufs Podium der Amateur-Klasse
Auf Wiedersehen Trans-Provence! Vielleicht bis zum nächsten Jahr?
Auf Wiedersehen Trans-Provence! Vielleicht bis zum nächsten Jahr?
Ergebnisse Tag 6
Ergebnisse Tag 6

Die finale Etappe der Trans Provence: Von Sospel geht es bis nach Menton ans Meer, wo das lange Etappenrennen sein Ende findet. Noch einen Tag Gas geben, aber sicher genug fahren, um es ohne Verletzung oder Defekt bis ins Ziel zu schaffen. Los gehts!

Heute steht uns eine relativ entspannte Schluss-Etappe mit lediglich 37,13 km und 1.230 Höhenmetern bevor. Dazu gilt dank zwei Shuttle-Fahrte 2.691 Tiefenmeter und vier gezeitete Stages zu überwinden.

  • Distanz: 37,13 km
  • Höhenmeter: 1.230 m
  • Tiefenmeter: 2.691 m
  • Stages: 4
Höhenprofil Tag 6
# Höhenprofil Tag 6

Stage 21: Barquiera

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# DSC9681
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# DSC 5627
Der letzte Tag kann beginnen!
# Der letzte Tag kann beginnen!

Heute können wir etwas länger schlafen, denn Frühstück gibt es erst ab 6:00 Uhr und die zweite Shuttle-Welle startet erst um 9:00 Uhr Richtung Berg. Mit einem guten Gefühl und viel besserer Stimmung als gestern starten wir in den letzten Tag.

Für einen großen Lacher wird dann direkt am Shuttle-Ausstieg gesorgt. Ein Fahrer vermisse sein Bike, er habe es in der Nähe der Shuttle-Busse neben der Toilette abgestellt und es sei verschwunden gewesen, als er mit seinem Geschäft fertig war. Er sei davon ausgegangen, dass es jemand in den Bus geladen hat, doch am Ausstieg fehlte es jetzt. Einen kurzen Anruf von Renn-Organisator Ash später gibt es die Aufklärung: Bike, Rucksack und Timing Chip liegen noch neben dem Zelt des Fahrers. Der werte Herr ist also einfach ohne Ausrüstung in den Bus gestiegen – die harte Woche zeigt wohl ihre Wirkung. Die Meute lacht und applaudiert. Das Bike wird aber natürlich noch von einem der Shuttle-Fahrer geholt und der Tag kann starten.

Nach dem Tief gestern startet der Tag heute deutlich besser
# Nach dem Tief gestern startet der Tag heute deutlich besser

Zunächst erwartet uns ein recht kurzer und entspannter Schotter-Uphill, bevor wir auf einem flowigen Trail-Transfer auf losem Waldboden zum Start der ersten Stage rollen. Meine Beine fühlen sich noch immer Recht fit an, meine Unterarme fühlen sich aber nicht so gut an und mein Handgelenk ist nach dem gestrigen Sturz etwas blau.

TP2017 Day6 DuncanPhilpott-6412
# TP2017 Day6 DuncanPhilpott-6412

Trotzdem starte ich motiviert in die erste Stage, die mir noch von Santa Cruz Nomad-Pressecamp bekannt ist. Sie sollte ursprünglich etwas länger sein, wurde aber verkürzt, da aktuell Schäfer mit ihren Herden im oberen Teil unterwegs sind. Schnelle Geraden auf losem Waldboden wechseln sich mit ewigen, steilen Spitzkehren, die mit losem Schotter aufwarten. Ich komme recht gut durch, meine Trail-Kenntnis scheint mir aber nicht wirklich zu helfen – ich kann mich an keine der Schlüsselstellen erinnern. Zufrieden komme ich nach 455 Tiefenmetern im Ziel an.

Stage 22: Saint-Ouen

Schon 100 Meter weiter wartet die zweite Stage des Tages auf uns. Spitzkehren auf losem Waldboden laden zum driften ein. Einige engere, felsige Passagen erfordern zwischendurch volle Konzentration.

Ich komme insgesamt gut durch, doch kurz vorm Ziel wartet noch eine 180° Spitzkehre, die vorher kaum zu sehen ist. So verpasse ich sie auch prompt, muss vom Rad springen, es rumheben und dann schnell ins Ziel sprinten. Nach kurzen 172 Tiefenmetern komme ich glücklich im Ziel an.

Manche Passagen mussten zu Fuß hoch gesprintet werden
# Manche Passagen mussten zu Fuß hoch gesprintet werden

Danach rollen wir über einen steilen Transfer-Trail ins Tal zu unserer Food-Station. Dann geht es mit dem Shuttle bergauf, bevor uns ein Uphill auf einer Schotterstraße mit entspannter Steigung erwartet. Über 30°C und eine hohe Luftfeuchtigkeit machen uns das Leben trotzdem zur Hölle.

Oben angekommen geht es einen technischen Trail hinab. Steile felsige Spitzkehren in alpinem Gelände fordern auf dieser nicht-gezeiteten Passage trotzdem alles. Auf dem Weg tauchen wir in tief hängende Wolken ein, was die Temperatur deutlich erträglicher macht. Dann erreichen wir den Start von Stage 3.

Stage 23: Foret de Menton

Stage 3 ist die vorletzte Stage, die uns vom Meer trennt. Ein flowiger Trail mit entspannten Spitzkehren auf perfektem Waldboden. Dank kleinen Singletrail-Anstiegen und einem längeren Schotter-Uphill bleibt es trotzdem anstrengend. Ich komme gut durch, lasse es auf dem Schotter-Uphill aber entspannt angehen. Kurz danach geht es nochmal in einen knackigen, aber sehr kurzen Singletrail – etwas mehr Gas hätte ich also vielleicht schon geben können. Aber ich wollte nicht riskieren, nochmal komplett blau in eine technische Sektion zu fahren und der Trail hatte insgesamt immerhin 431 Tiefenmeter. Insgesamt bin ich mit meiner Leistung aber zufrieden und mache mich auf den Asphalt-Transfer zur letzten Stage des Tages. Auf dem Weg lässt sich endlich der Blick aufs Meer genießen.

6 Tage bei 30 Grad Hitze & beißendem Staub sind fast vorbei
# 6 Tage bei 30 Grad Hitze & beißendem Staub sind fast vorbei

Stage 24: Hecklers Rock

Beach please!
# Beach please!

Unsere finale Stage startet auf einem flowigen Waldtrail. Mit Vollgas pedaliere ich also in die Stage – zum Abschluss nochmal alles geben. Nach etwa der Hälfte der Stage wartet ein nahezu unüberwindbares Steinfeld bergauf. Abspringen und hochsprinten ist angesagt. Danach verwandelt sich der Trail in ein Chaos aus Treppenstufen mit verschiedenen Abständen und Höhen. Es gilt den Lenker festzuhalten und die Bremse aufzulassen. Ich komme gut hindurch und kann sogar die Schlüsselstelle, eine merkwürdig hoch heraustehende Treppenstufe, überspringen. Kurz vor dem Ziel hat sich ein Großteil der vorausgehenden Fahrer versammelt und feuert mich an. Glücklich und zufrieden komme ich ins Ziel und geselle mich zu den anderen – anfeuern macht fast noch mehr Spaß als fahren.

Felsige Treppenstufen führen die letzte Stage hinab
# Felsige Treppenstufen führen die letzte Stage hinab
Kurz vorm Ziel...
# Kurz vorm Ziel...
Erleichterte...
# Erleichterte...
...und glückliche Gesichter nach der letzten Stage
# ...und glückliche Gesichter nach der letzten Stage
Nur noch ein paar Meter bis zum Meer
# Nur noch ein paar Meter bis zum Meer

Dann geht es im Train geschlossen die letzten Treppenstufen bis zum Meer hinab. Es wird fröhlich abgeklatscht und alle freuen sich einfach, es geschafft zu haben. Dann geht es ins Meer und natürlich darf auch das ein oder andere Bier nicht fehlen. Danach werden natürlich auch noch die Platzierungen gecheckt. Bei den Profis gewinnt der Amerikaner Marco Osborne, gefolgt von den Franzosen Francois Bailly-Maitre und Ludo May. Auf den Plätzen vier und fünf landen Jamie Nicoll und Max Schumann. Bei den Damen sichert sich Ines Thoma den Sieg. Glückwunsch vor allem an euch drei, aber natürlich auch an alle anderen Finisher! Ich schaffe es bei den Amateuren auf Platz fünf und sichere mir damit auch noch einen Platz neben dem Podium – und darf an dem Sektduschen-Spaß teilhaben. Sehr geil! Damit hätte ich eigentlich nicht gerechnet.

Das Abendessen genießen wir auf einer Terasse mit Blick aufs Meer. Heldengeschichten der Woche werden ausgetauscht und die gemeinsame Teilnahme an weiteren Events diskutiert.

Zum Meer gehts da lang!
# Zum Meer gehts da lang!
Geschafft! Platz 15 insgesamt und Platz 5 in der Amateur-Klasse am Ende.
# Geschafft! Platz 15 insgesamt und Platz 5 in der Amateur-Klasse am Ende.

Rückblickend muss ich sagen, dass es einfach eine grandiose Woche war. So viele Trails in so unterschiedlichem Gelände zu fahren, die grandios vielseitige Landschaft zu erleben: das dürfte man sonst so gut wie nirgendwo finden. Die Mischung aus Müdigkeit, harten Trails und Zeitnahme hat mich zwar das eine oder andere zu Boden geschickt, aber es war trotzdem eine unglaubliche Erfahrung, Teil dieses Abenteuers zu sein. Also dann bis nächstes Jahr? (!)

Zeltplatz mit Aussicht
# Zeltplatz mit Aussicht - und das letzte Mal im Zelt schlafen
Das wohlverdiente Bad!
# Das wohlverdiente Bad!
Glückliche Gewinner und ein Sieg für Marco Osborne
# Glückliche Gewinner und ein Sieg für Marco Osborne
TP17 Day6 SvenMartin O5A4671
# TP17 Day6 SvenMartin O5A4671
Martin Osborne wird hart gefeiert
# Martin Osborne wird hart gefeiert
Ines Thoma kann sich über ihren Sieg in der Damenwertung freuen.
# Ines Thoma kann sich über ihren Sieg in der Damenwertung freuen.
Na wen haben wir denn da? Mit Platz 5 kam Sebastian mit aufs Podium der Amateur-Klasse
# Na wen haben wir denn da? Mit Platz 5 kam Sebastian mit aufs Podium der Amateur-Klasse
Auf Wiedersehen Trans-Provence! Vielleicht bis zum nächsten Jahr?
# Auf Wiedersehen Trans-Provence! Vielleicht bis zum nächsten Jahr?

Ergebnisse

Ergebnisse Tag 6
# Ergebnisse Tag 6

Video: Trans Provence 2017 – Tag 6


Hier findest du alle Artikel zur Trans Provence 2017

Weitere Informationen: www.trans-provence.com
Text & Redaktion: Sebastian Beilmann | MTB-News.de 2017
Bilder: Sebastian Beilmann, Sven Martin, Sam Needham, Gary Perkin, Duncan Philpott

  1. benutzerbild

    m4.stR

    dabei seit 05/2010

    Gratulation!!!

    Und vielen Dank für den tollen Bericht! Es war sicher nicht einfach am Ende der strapaziösen Tage noch die Artikel zu verfassen, Respekt!
  2. benutzerbild

    ufp

    dabei seit 12/2003

    Aber das wirklich interessante(ste) wurde nicht erwähnt: Ob 29 Zoll (nicht) gewonnen hat oder zumindest weit vorne war.
  3. Anzeige

  4. benutzerbild

    MrBrightside

    dabei seit 03/2017

    Mich interessiert noch der Specialized-Kettennieter.
    Ich glaube du hattest den für Carbon-Schäfte der nur geklemmt wird.
    Der normale soll einfach mit Kralle funktionieren.
  5. benutzerbild

    jojo2

    dabei seit 09/2007

    Wohl ein Teilnehmervideo,
    aber der ...
    Ach egal.
    ich verlink das jetzt hier einfach mal,
    denn ich fands gut
    (natürlich in HD gucken)

    Ein Benutzer TP Video
  6. benutzerbild

    insonja

    dabei seit 12/2009

    Well done! Tolle Leistung, toller Bericht, tolle Pics & Vids. "Stay on y'r Bike Seb!"(© Reporter @ UCI Downhill WC 2011, Danny Hart's run)

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