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Was ein Brummer!
Was ein Brummer! - Das Huraxdax der bayrischen Firma Maxx bringt es mit 80 mm breiten Felgen und fetten 4,8"-Reifen auf satte 17,7 kg.
Viel hilft viel!
Viel hilft viel! - Neben den 4,8"-Reifen die ohnehin schon eine Menge Federweg bereit stellen, bietet das Fahrwerk 120 mm Federweg an der Front und 140 mm am Heck.
Durchdacht bis ins Detail
Durchdacht bis ins Detail - Nicht nur die Vario-Stütze selbst ist ein echter Pluspunkt am Maxx, auch die innen verlegten Züge mit sauberem Ein- und Ausgang verdienen Lob.
120 mm Federweg und Lock Out
120 mm Federweg und Lock Out - An einem bergab orientierten Bike wie dem Huraxdax hätten wir auf den Remote-Lock-Out der Gabel gerne zugunsten einer einstellbaren Druckstufe verzichtet.
Mehr sollte es dann nicht sein.
Mehr sollte es dann nicht sein. - Der 4,8"-Reifen passt gut durch die Gabelbrücke, weniger Freiraum sollte es aber nicht sein.
Kleines Teil mit großer Wirkung
Kleines Teil mit großer Wirkung - Via Adapter wird der Umwerfer von der Direct Mount-Aufnahme auf Höhe der Kettenlinie gebracht.
Schöne Details
Schöne Details - Viele kleine Details zeichnen das Huraxdax aus.
Leichtfüßigkeit ist nicht die Stärke des Huraxdax.
Leichtfüßigkeit ist nicht die Stärke des Huraxdax.
Macht´s noch Spaß?
Macht´s noch Spaß? - Auf Schotter-Uphills wie diesem macht das Super-Fattie in der Tat Spaß: der brachiale Grip und die kleine Übersetzung sorgen auf jedem Untergrund für Vortrieb.
Verzeiht viele, wirklich viele Fehler!
Verzeiht viele, wirklich viele Fehler! - Spielereinen sind kein Problem solange das Bike nicht noch in Schwung gebracht werden muss.
Platz da ich komme!
Platz da ich komme! - Wie ein Bulldozer wühlt sich das Huraxdax vom Berg ins Tal. Je mehr man laufen lassen kann, desto besser das Fahrverhalten.
Ein bisschen Spaß muss sein!
Ein bisschen Spaß muss sein! - Spaß haben lässt sich mit dem Huraxdax zweifelsohne, solang man Spaß nicht mit spritzigem Vorankommen gleichsetzt.
Aus 51 mm Dämpferhub zaubert der Hinterbau 140 mm Federweg
Aus 51 mm Dämpferhub zaubert der Hinterbau 140 mm Federweg - Die Einbaulänge des Monarch Plus Dämpfers beträgt 200 mm. Die Kennlinie gleicht der des All Mountains FAB4.
Das Maxx Huraxdax Pro FL
Das Maxx Huraxdax Pro FL - ein Fatbike für Abfahrer.

Maxx Huraxdax – aus dem oberbayrischen Rosenheim kommt der nächste Kandidat unseres großen Fatbike-Tests: Die traditionsreiche Firma Maxx Bikes verschreibt sich seit einiger Zeit dem individualisierten Bike-Aufbau. In einem Online-Konfigurator kann der Kunde je nach Gusto sein Traum-Bike zusammenstellen. Für Trail-Biker besonders interessant ist dabei das von uns bereits vorgestellte All Mountain-Fully FAB4 (hier zum Artikel). Von genau diesem Bike wurde auch das erste Fatbike-Fully aus dem Hause Maxx abgeleitet. Das auf den Namen Huraxdax getaufte Fattie soll vor allem eins können: kompromisslos talwärts surfen. Mit 140 mm Federweg und mächtig fetten 4,8″-Schlappen ist es das ausgefallenste Bike unseres Tests.

Maxx Huraxdax Pro FL – Modell 2015

Kurz und bündig

  • Alu-Fully-Rahmen mit Viergelenk-Hinterbau
  • Federweg: 140 mm am Heck, 120 mm an der Front
  • Reifenfreiheit: bis 5″
  • Einsatzbereich: Adventure-Touren, Bergab-Einsätze, Sondereinsätze (Schnee, Sand, ect.)
  • in fünf Größen erhältlich: S, M, L, XL, und XXL
  • Gewicht: 17,7 kg (bei Größe “L”, ohne Pedale)
  • Preis: ab 3.399 Euro 
Was ein Brummer!
# Was ein Brummer! - Das Huraxdax der bayrischen Firma Maxx bringt es mit 80 mm breiten Felgen und fetten 4,8"-Reifen auf satte 17,7 kg.

Was das Huraxdax können soll

Dicke 4,8″ Jumbo Jim Schlappen machen das Maxx zu einem echten Hingucker und führen nicht zuletzt zu fragenden Blicken: Für was braucht man so was? Wie uns Maxx Bikes Geschäftsführer Uwe Matthies schon im ersten Artikel verriet, soll ein solches Fatbike vor allem eins können: Freude am lässigen Trail-Surfen bereiten.

Die Dämpfung durch Federgabel und gefedertem Hinterbau unterbindet die spürbaren Eigenfederungs-Tendenzen der fetten Reifen, vor allem auf Trails. Dieses Gefährt hat das Riesenpotenzial eines spaßbringenden, alles niederwalzenden Trailbikes, wo Du nicht mehr sonderlich drauf achten musst, was gerade wieder im Trail auf Dich zukommt. Einfach drüber mit einem fetten Grinsen!” Uwe Matthies, Geschäftsführer Maxx Bikes

Für Fragezeichen in den Augen dürfte jenseits des Weißwurst-Äquators wohl auch die Namensgebung sorgen. Huraxdax, darunter versteht man im Altbayrischen so viel wie “aufbruchsfreudiger Elan”, doch auch als Synonym für den “Teufel” findet Huraxdax verwendet. Beide Synonyme lassen sich auf das Fattie aus dem Hause Maxx beziehen. Mit 140 mm Heck soll das Huraxdax eine teuflische Trail-Fräse sein, die vom Volumen der monströsen 4,8″-Reifen nicht nur in Sachen Grip profitieren soll, sondern auch ein ordentliches Plus an Federweg bereitstellen kann.

Viel hilft viel!
# Viel hilft viel! - Neben den 4,8"-Reifen die ohnehin schon eine Menge Federweg bereit stellen, bietet das Fahrwerk 120 mm Federweg an der Front und 140 mm am Heck.

Nicht nur durch die überdimensionierten Reifen zeichnet sich das Huraxdax aus, ebenfalls überdimensioniert ist auch so manche Rahmengröße im Hause Maxx. Die Rosenheimer wollen für jeden Mountainbike-Enthusiasten das passende Rad im Angebot haben, daher gibt es neben den üblichen Rahmengrößen von S bis L zusätzlich die Größen X-Large, ja sogar XX-Large. Auch beim Fatbike Huraxdax ist das nicht anders.

Um das Huraxdax vollends als Abfahrts-Maschine zu rüsten, wurden dem Rad standfeste Shimano Zee Bremsen, ein 780 mm breiter Boobar Lenker und eine Kind Shock Vario-Stütze spendiert. All das, was talwärts so viel Spaß verheißen lässt, sorgt beim Check auf der Waage für dunkle Mienen: satte 17,7 kg bringt das Bike ohne Pedale auf die Waage. Ob sich das zugunsten des Fahrspaßes bezahlt macht?

Durchdacht bis ins Detail
# Durchdacht bis ins Detail - Nicht nur die Vario-Stütze selbst ist ein echter Pluspunkt am Maxx, auch die innen verlegten Züge mit sauberem Ein- und Ausgang verdienen Lob.

Der erste Kontakt

Für unseren Test orderten wir Rahmengröße “L”: Auf den ersten Blick scheint die Geometrie recht modern zu sein. Ein Bike mit 140 mm Federweg und einem Reach von 445 mm, das lässt im ersten Moment ein spaßig abfahrtsorientiertes All Mountain-Bike vermuten. Beim weiteren Stöbern durch die Geometriedaten sorgen hingegen der steile Lenkwinkel von 69,5°, die Rahmenhöhe von 500 mm und der lange Hinterbau von 455 mm für Verwunderung. Nun gut, die langen Kettenstreben sind nötig, denn anderenfalls würde der dicke Reifen beim Einfedern das Sattelrohr touchieren. Den Lenkwinkel und die Rahmenhöhe können wir uns jedoch nicht erklären.

Wo das Huraxdax an der einen Stelle Fragen aufwirft, lässt es an anderer Stelle keine Fragen offen: Anhand der Ausstattung ist unmissverständlich abzuleiten, wie das Rad eingesetzt werden möchte. Ein 60 mm kurzer Truvativ Holzfeller Vorbau hält einen 780 mm breiten Boobar Lenker, an dem sich Ergon GE1 Enduro-Griffe befinden – ganz klar, dieses Rad wurde von Bikern zusammengestellt, die es bergab gerne krachen lassen. Alles in allem ist die Ausstattung durchaus wertig, nur die billigen Kurbeln fügen sich nicht so recht in dieses Bild.

120 mm Federweg und Lock Out
# 120 mm Federweg und Lock Out - An einem bergab orientierten Bike wie dem Huraxdax hätten wir auf den Remote-Lock-Out der Gabel gerne zugunsten einer einstellbaren Druckstufe verzichtet.
Mehr sollte es dann nicht sein.
# Mehr sollte es dann nicht sein. - Der 4,8"-Reifen passt gut durch die Gabelbrücke, weniger Freiraum sollte es aber nicht sein.
Kleines Teil mit großer Wirkung
# Kleines Teil mit großer Wirkung - Via Adapter wird der Umwerfer von der Direct Mount-Aufnahme auf Höhe der Kettenlinie gebracht.

Setup und andere Anpassungen

Wie bereits im zweiten Teil unserer Fatbike-Testserie erklärt, ist der Reifendruck am Fatbike von besonderer Bedeutung. Je größer dazu das Luftvolumen, desto mehr profitiert man von einem akkuraten Setup. Wie schon beim Canyon Dude mit 4″ Schwalbe Jumbo Jim Reifen, pumpten wir auch die 4,8″-Version am Maxx mit 0,4 bis 0,5 Bar auf. Im Gegensatz zum Canyon kommen die 4,8″ Pneus nicht nur aufgrund ihrer Größe fetter zur Geltung, sondern auch, weil sie auf extra breiten 80-mm-Felgen aufgezogen sind.

  • Luftdruck Vorderrad: 0,4 Bar
  • Luftdruck Hinterrad: 0,5 Bar

Wie an jedem Fully gilt es auch am Huraxdax das Fahrwerk gewissenhaft abzustimmen: Bei der 120 mm hubstarken Rock Shox Gabel gehen wir auf 15 % SAG, am Hinterbau hingegen auf ganze 25 %, wodurch wir tiefer im Federweg stehen und so einen etwas flacheren Lenkwinkel generieren. Alles in allem fühlen sich alle Tester pudelwohl auf dem Maxx, alles wirkt vertraut und weckt den Eindruck, ein Enduro-Bike unter dem Hintern zu haben.

Schöne Details
# Schöne Details - Viele kleine Details zeichnen das Huraxdax aus.

Das Maxx Huraxdax in der Praxis

Alltagseinsatz

Es wäre gelogen, würden wir schreiben, das Huraxdax könne im Praxiseinsatz das gewohnte Gefühl eines Mountainbikes wecken. Ganz im Gegenteil: Das Rad wirkt behäbig und kommt eher einem Monstertruck als einem Sportwagen gleich, ja selbst das Synonym SUV wäre hier noch zu hoch gegriffen. Zwar rollen die Reifen besser als erwartet, doch sowohl das Gewicht der Laufräder wie auch das hohe Gesamtgewicht machen sich bei jedem Beschleunigungsvorgang deutlich bemerkbar.

Begibt man sich nicht vom Startpunkt seiner Runde direkt auf den Trail oder einen groben Schotterweg, so wird die Anfahrt, bis man zum spaßigen Teil der Sache kommt, wirklich mühsam. In diesem Fall ist man gut damit beraten, die Reifen doch etwas praller aufzupumpen und den Luftdruck am Übergang ins Gelände wieder zu senken.

Leichtfüßigkeit ist nicht die Stärke des Huraxdax.
# Leichtfüßigkeit ist nicht die Stärke des Huraxdax.

Bergauf

Bergauf nimmt man sich mit dem Huraxdax einiges vor: Zwar ist der Antrieb mit seiner 2×10-Schaltung angenehm klein übersetzt, doch das hohe Gewicht macht lange Uphills zum Kraftakt. Im kleinsten Gang kurbelt es sich gemächlich dahin, aber – man fährt und muss nicht absteigen. Spaß macht das Huraxdax dann, wenn der Untergrund des Uphills so grob wird und man im Wissen ist, mit einem normalen MTB längst schieben zu müssen. Hier überwiegt die Freude über die enorme Traktion und lässt den Krafteinsatz zum Bewegen der Masse ins Hintertreffen geraten. Die Sitzposition ist angenehm und dank der langen Kettenstreben lastet auch bei steilen Auffahrten so viel Druck auf dem Vorderrad, dass man entspannt sitzend im kleinsten Gang hinaufstrampeln kann, ohne sich ständig bemühen zu müssen, das Vorderrad am Boden zu halten.

Macht´s noch Spaß?
# Macht´s noch Spaß? - Auf Schotter-Uphills wie diesem macht das Super-Fattie in der Tat Spaß: der brachiale Grip und die kleine Übersetzung sorgen auf jedem Untergrund für Vortrieb.

Im spaßigen Singletrail-Einsatz

Wer spritzige Singletrail-Ausfahrten liebt, der wird mit dem Huraxdax genau das erleben, wovor sich viele Fatbike-Gegner fürchten: ein träges Fahrverhalten, das den sonst so locker von der Hand gehenden Trail-Spaß deutlich einschränkt. Insbesondere die schweren Laufräder machen das Rad behäbig, was bei jedem erneutem Beschleunigungsvorgang unnötig Kraft und letzten Endes Fahrfreude kostet. Das kann auch der enorm hohe Fahrkomfort des Huraxdax nicht wett machen. Wenn die Ausfahrt mit dem knapp 18 kg schweren Boliden wirklich Spaß machen soll, dann sollte der Trail ein gewisses Gefälle vorweisen.

Verzeiht viele, wirklich viele Fehler!
# Verzeiht viele, wirklich viele Fehler! - Spielereinen sind kein Problem solange das Bike nicht noch in Schwung gebracht werden muss.

Ab in die Abfahrt

Das Maxx bügelt über alles hinweg, was sich ihm in den Weg stellt. Mit 140 mm Federweg am Heck und 120 mm an der Front schluckt das Fahrwerk auch gröbste Schläge. Hinzu kommt das beachtliche Plus der wirklich dicken 4,8″ Jumbo Jim Reifen, die im Vergleich zur 4″-Version allerdings nicht ganz so souverän überzeugen konnten.

Am Huraxdax macht sich der Self-Steering-Effekt deutlich bemerkbar, vor allem beim Bremsen. Der Fahrer muss aktiv gegenlenken, was zum einen das Sicherheitsempfinden dämpft, auf Dauer aber auch in die Arme geht. Teilweise hat man selbst auf losem Schotter das Gefühl, als würde der Reifen wie auf matschigem Untergrund aufschwimmen. Zwar rutscht der Reifen dann, doch passiert dies so kontrolliert, dass man keine Überraschungen zu fürchten braucht. Eine schmalere Felge könnte das Problem beheben, da sich der Reifen runder ausformen würde, was der Fahrdynamik an einem Fatbike zweifellos zu gute kommt.

Obwohl das Bike viel Potenzial für die Abfahrt besitzt, so wundert es, dass der Lenkwinkel mit 69,5° ziemlich steil ausfällt. Das bringt dem Huraxdax zwar ein agiles Handling ein, doch würde der Wohlfühlfaktor auf schnellen Abfahrten von einem flacheren Lenkwinkel profitieren. Besonders begeistert zeigten sich unsere Tester von der leisen Geräuschkulisse des Bikes – geht es auch noch so ruppig dahin, dem Huraxdax ist nur ein dumpfes Brummen anzuhören. Wie unser Tester Frank so schön anmerke: “Da scheppert´s einfach noch mal deutlich weniger als auf nem normalen Rad. Das macht vielleicht nicht unbedingt schneller, aber mir macht´s so einfach mehr Spass!”

Platz da ich komme!
# Platz da ich komme! - Wie ein Bulldozer wühlt sich das Huraxdax vom Berg ins Tal. Je mehr man laufen lassen kann, desto besser das Fahrverhalten.

Maxx Huraxdax – Fazit

Mit 140 mm Federweg am Heck und 120 mm an der Front lässt sich das Maxx Huraxdax fast schon als Fat-Enduro bezeichnen. Die stabile Ausstattung und die standfesten Bremsen lassen in Sachen Abfahrt keine Zweifel aufkommen – dieses Bike will talwärts bewegt werden! Das Fully bietet viel Potenzial für all jene, die auf Abenteuer-Touren abseits aller befestigten Wege ein hohes Maß an Komfort suchen und ein ordentliches Mehrgewicht dafür gerne in Kauf nehmen. Vor allem aber spricht das Huraxdax Funsportler an, die sich gerne mal mit dem Lift auf den Berg befördern lassen, um anschließend entspannt ins Tal zu rollen – gerade für ungeübte Biker bietet der enorme Grip und die beachtliche Bremstraktion ein hohes Maß an Sicherheit. Für den herkömmlichen Mountainbike-Einsatz hat das Maxx allerdings zu viel Übergewicht. Von einem leichteren Laufradaufbau (schmalere, leichtere Reifen und Felgen) würde das sonst recht überzeugende Huraxdax deutlich profitieren.

Pro:

  • gutes Fahrwerk
  • viel Federweg für ein Fattie
  • Vario-Stütze
  • extrem viel Grip

Contra:

  • limitierter Einsatzbereich
  • zu schwer
  • 4,8″-Reifen grenzwertig
Ein bisschen Spaß muss sein!
# Ein bisschen Spaß muss sein! - Spaß haben lässt sich mit dem Huraxdax zweifelsohne, solang man Spaß nicht mit spritzigem Vorankommen gleichsetzt.

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Alle Details zum Bike und Test

Unser Testbike

Rahmen: Maxx Huraxdax, Aluminium Rahmen, Größe “Large”
Gabel: Rock Shox Bluto RL Remote, 120 mm Fw.
Dämpfer: Rock Shox Monarch Plus RT3
Steuersatz: Tange ZS 22 LT tapered
Vorbau: Truvativ Holzfeller, 60 mm
Lenker: Truvativ Boobar, 20 mm rise, 780 mm breit
Bremsen: Shimano Zee, 200 mm / 180 mm
Naben: Maxx Fatbike Special
Felgen: Maxx Fatbike Special, 32 Loch, 80 mm breit
Reifen: Schwalbe Jumbo Jim Performance 4.8″
Kurbeln: Maxx Fatbike Special, 2-fach
Antrieb: Shimano XT und SLX, 2 x 10
Kette: Shimano
Sattelstütze: Kindshock LEV DX, 125 mm
Sattel: Fizik Nisene III

Gewicht: 17,7 kg (bei Größe “L”, ohne Pedale)

Aus 51 mm Dämpferhub zaubert der Hinterbau 140 mm Federweg
# Aus 51 mm Dämpferhub zaubert der Hinterbau 140 mm Federweg - Die Einbaulänge des Monarch Plus Dämpfers beträgt 200 mm. Die Kennlinie gleicht der des All Mountains FAB4.

Wo wurde das Bike getestet?

  • bayrisches Voralpenland (GER)
  • bayrische und tiroler Zugspitzregion (AUT, GER)
  • rund um Augsburg (GER)
  • rund um Innsbruck (AUT)

Infos zu den Testfahrern

Getestet wurde das Huraxdax von unseren Test-Redakteuren Dommaas und Maxi. Ergänzt wurden ihre Fahreindrücke durch die Erfahrungen der Tester Frank und Andreas. Auch Enduro-Profi Max Schumann bezogen wir in den Test des Huraxdax mit ein. Um die geschilderten Eindrücke besser nachempfinden zu können, möchten wir euch wie immer ein Testerprofil präsentieren.

Testerprofile ausklappen

Test-Redakteur Maxi

  • Körpergröße: 1,81 m
  • Gewicht (fahrfertig): 80 kg
  • Schrittlänge: 88 cm
  • Armlänge: 62 cm
  • Oberkörperlänge: 59 cm
  • Fahrstil: rustikal, aggressiv und schnell; immer auf der Suche nach der schnellsten Linie; nutzt das Gelände für sich
  • Was fährst du hauptsächlich: Singletrails im Voralpenland mit dem Trail- und XC-Bike; abfahrtsorientiertes Enduro; Downhill im Bikepark
  • Vorlieben bezüglich des Fahrwerks: ca. 25 – 30 % SAG am Heck, deutlich straffere Front; Zugstufe allgemein sehr schnell; allgemein viel LSC; vorne gern mit viel Progression
  • Vorlieben bezüglich des Rahmens: Abhängig vom Einsatzzweck: für den verspielten Einsatz = vorne lang, hinten kurz // für den Speed-orientierten Einsatz: vorne lang, hinten Mittelmaß
  • Persönliche Anmerkung: Es lässt sich erst dann die volle Leistung eines Bikes abrufen, wenn das Rad in jedem Punkt perfekt an den Fahrer angepasst ist.

Test-Redakteur Dommaas

  • Körpergröße: 1,71 m
  • Gewicht (fahrfertig): 66kg
  • Schrittlänge: 81 cm
  • Armlänge: 60 cm
  • Oberkörperlänge: 54 cm
  • Fahrstil: aufrecht, leicht hinter dem Sattel; saubere und flüssige Linien
  • Was fährst zu hauptsächlich: XC über Marathon bis hin zu Trail und leichtem All Mountain
  • Vorlieben bezüglich des Fahrwerks: straff und möglichst antriebsneutral (gerne progressiv), schnelle Zugstufe
  • Vorlieben bezüglich des Rahmens: kurzer Hinterbau, nicht zu flacher Lenkwinkel (gestreckte Sitzposition)

Testfahrer Frank

  • Körpergröße: 1,84 m
  • Gewicht (fahrfertig): 97 kg
  • Schrittlänge: 88 cm
  • Armlänge: 62 cm
  • Oberkörperlänge: 61 cm
  • Fahrstil: eskalativ
  • Was fährst du hauptsächlich: Dirt, Pumptrack, Enduro, Downhill (runter ist mir allgemein lieber)
  • Vorlieben bezüglich des Fahrwerks: Hauptsache Öl ist im Dämpfer, der Rest geht nach Gefühl
  • Vorlieben bezüglich des Rahmens: vorne lang, hinten kurz

Enduro-Profi Max Schumann (Team: Carver Trailfoundation)

  • Körpergröße: 1,81 m
  • Gewicht (fahrfertig): 77 kg
  • Schrittlänge: 83 cm (mit Schuh)
  • Armlänge: 60 cm
  • Oberkörperlänge: 55 cm
  • Fahrstil: sportlich-elegant (bedeutet: Vmax, ohne Rücksicht auf Verluste, präzise Linienwahl)
  • Was fährst du hauptsächlich: “Enduro”, Trails in allen Formen (unter 2 m Breite)
  • Vorlieben bezüglich des Fahrwerks: eher progressiv, unauffällig schnell
  • Vorlieben bezüglich des Rahmens: vorne eher lang, hinten nicht zu kurz; tiefes Tretlager

Das Maxx Huraxdax Pro FL
# Das Maxx Huraxdax Pro FL - ein Fatbike für Abfahrer.

Die technischen Daten des Bikes 

HerstellerMaxx
ModellHuraxdax
Modelljahr2015
Rahmenmaterial6005-T6 Aluminium (Superlite Triple Butted)
EinsatzbereichAdventure-Touren, Bergab-Einsätze, Sondereinsätze (Schnee, Sand, ect.)
TestkategorieFatbike (Komplett-Bike)
HinterbausystemViergelenker
Federweg (Rahmen)140 mm
Laufradgröße26" (Fatbike)
Federweg Gabel (Herstellerempfehlung)120 mm - 140 mm
Dämpfereinbaulänge / Hub200 mm x 51 mm
Steuerrohr1,5" tapered (semi-integriert, AD 61 / 44 mm)
TretlagerBSA, 100 mm
Umwerferaufnahmedirect mount (mit Maxx Fatbike-Schelle)
Kettenführungsaufnahmenein
Sattelrohrdurchmesser31,6 mm
BremssattelaufnahmePost Mount 160
Ausfallenden12 mm x 197 mm (X12 Steckachse)
Austauschbares Schaltaugeja
Verstellbare Geometrie nein
Reifenfreiheitbis 5"
Gepäckträgeraufnahmenein
Rahmengewicht-----
Komplett-Bike-Gewicht17,7 kg [bei Größe "L", ohne Pedale]
Preisab 3.399 Euro im Konfigurator (4.300 Euro für die getestete Version)

Geometrie

GrößeSmallMediumLargeX-LargeXX-Large
Sattelrohrlänge420 mm460 mm500 mm550 mm 600 mm
Reach421 mm433 mm445 mm458 mm471 mm
Stack599 mm608 mm619 mm631 mm650 mm
Lenkwinkel69.5°69.5°69.5°69.5°69.5°
Sitzwinkel74°74°74°74°74°
Oberrohrlänge (horizontal)590 mm605 mm620 mm637 mm655 mm
Hinterbaulänge455 mm455 mm455 mm455 mm455 mm
Radstand1.132 mm1.148 mm1.164 mm1.182 mm1.202 mm
Tretlagerhöhe347 mm347 mm347 mm347 mm347 mm
Tretlagerabsenkung-35 mm-35 mm-35 mm-35 mm-35 mm
Überstandshöhe774 mm794 mm821 mm846 mm877 mm
Offset 50 mm50 mm50 mm50 mm50 mm
Steuerrohrlänge105 mm115 mm125 mm140 mm160 mm

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  • Redaktion: Thomas Fritsch, Maxi Dickerhoff
  • Testfahrer: Maxi Dickerhoff, Thomas Fritsch, Max Schumann, Frank Vilgertshofer
  • Bilder: Manuel Sulzer, Maxi Dickerhoff
  • Weitere Informationen: maxx.de
  • MTB-News.de

Fatbike Test 2015 – alle Artikel:

  1. benutzerbild

    zoomer

    dabei seit 07/2010

    Na ja,
    vielleicht ist die windige Bluto daran gar nicht extra ausgesucht worden,
    sondern schlicht das Einzige von namhaften Gabelherstellern das man im
    Moment kriegen kann

    Das wird sich in naher Zukunft ja hoffentlich mal ändern.
    Dann gibt es von MAXX sicher eher Specs mit einer Fat-Pike mit 150 mm.
    Warum das allein schon bei der Bluto sooo lange gedauert hat bis sie da
    war ist mir allerdings ein Rätsel.


    Man kann die Redakteure vom Enduro holen, aber man kriegt niemals die
    Enduros aus den Redakteuren

    Huradax mit 4.0 ?
    Kann man machen.
    Kann man beim Laufradbauer seiner Wahl einen Tune/CX-Ray/MargeLite oder
    Carbonlaufradsatz mit Milch und 4.0 Jumbo Jim in Lightskin ordern.

    Aber warum kauft man sich dann nicht einfach gleich ein Enduro, wenn man die
    Fahreigenschaften eines Enduros haben will.


    Selbiges beim Gewicht.
    Bei den ganzen Freeridern und DH's waren die 18 kg for ein paar Jahren auch kein
    Problem.
    Ein Fatbike wird immer schwerer sein als ein herkömmliches MTB. Und das Gewicht
    konzentriert sich dann auch vor allem an den Laufrädern. Das ist so !

    Mir macht es Spass dass die schweren Räder, wenn einmal aufgezogen/beschleunigt,
    die gespeicherte Energie an der nächsten Wurzel/Rampe auch wieder abgeben.
    Nur beim Bremsen ist die Energie verloren.
    Wer Spass daran hat ständig agil zu beschleunigen, der soll sich doch lieber nach einem
    Rad mit CC-Laufradsatz umsehen.

    Manche Leute fahren mit Freude einen Surly Ice Cream Truck.
    Der hat als reines Stahlstarrrad auch schon fast das Gewicht des Huradax.
  2. benutzerbild

    RobG301

    dabei seit 08/2012

    Sehe gerade das Alutech auch ein Fanes Fatbike bringt!

    Wäre auch schön, dass mal im Vergleich zu sehen mit dem Maxx! Selbst Bulls hat jetzt Fatbikes, sogar als Fully! Also scheint der "Trend" sich doch bei allen Marken durchzusetzen, sodass man zumindest auf den Zug aufspringt!
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  4. benutzerbild

    yggr

    dabei seit 02/2009

    Ist bei Alutech nur ein Projekt, soweit ich weiss.
    Der Jü war noch unschlüssig, ob das in Serie gehen soll...

    Oder ist das mittlerweile auch auf der Website?
  5. benutzerbild

    RobG301

    dabei seit 08/2012

    yggr schrieb:
    Ist bei Alutech nur ein Projekt, soweit ich weiss.
    Der Jü war noch unschlüssig, ob das in Serie gehen soll...

    Oder ist das mittlerweile auch auf der Website?


    Ist es als "vorbestellbar"! 4,0 Zoll Bereifung, 120er Bluto, steht nur nicht wieviel mm hinten aber schaut optisch ansprechender aus als das Maxx!
  6. benutzerbild

    Aragonion

    dabei seit 03/2007

    Gibts Händler im Osnabrücker Landkreis oder nette Privat Leute wo man es sich mal sichten dürfte in Naturel ?

    Kann Mir das ganze sehr gut als E-Bike Hybrid Basis für 2017 vorstellen als AllTerrain Ganzjahresvehicle.

    Für Touren mehr Kendra Jugernaut 4.0 Pro im Sommer und im Winter gleich Dillinger 5 oder Snowshoe XL drauf gestachelt.

    Mit den Kendras bin Ich am Ende übrigends bei 15,3 Kilo mit Bluto/15,5 mit der Upsite Downgabel von 150mm (mit Sixpack Icon Pedale wohlgemerkt) wenn Ich um den Rahmen alles selber grad durch kalkuliere und nicht all zu schweres nehme aber auch bei 3800 bis 4300 am Ende.

    Gut Winterreifen und 4,8 und wir sind wieder 2 Kilo höher das ist so ^^

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