Tipp: du kannst mit der Tastatur blättern
Das Dune ist sehr genau zwischen Summum und Foxy platziert
Das Dune ist sehr genau zwischen Summum und Foxy platziert
Schon am M Rahmen ist der Abstandt von Tretlager zur Vorderradachse...
Schon am M Rahmen ist der Abstandt von Tretlager zur Vorderradachse...
...sehr viel größer als bei anderen Herstellern.
...sehr viel größer als bei anderen Herstellern.
Steuerrohr
Steuerrohr
27,5 ist in der Enduro-Disziplin am stärksten vertreten – das Dune ist keine Ausnahme
27,5 ist in der Enduro-Disziplin am stärksten vertreten – das Dune ist keine Ausnahme
Prägnante Rahmenform und der Eingang für die Züge
Prägnante Rahmenform und der Eingang für die Züge
Die Rahmendekore wirken auch schon mal schnell
Die Rahmendekore wirken auch schon mal schnell
Die Abdeckung klemmt zugleich das Kabel um Klappern vorzubeugen
Die Abdeckung klemmt zugleich das Kabel um Klappern vorzubeugen
Das Carbonmodell ermöglicht die Anpassung der Kettenstrebenlänge
Das Carbonmodell ermöglicht die Anpassung der Kettenstrebenlänge
Ausgang der Züge sowie der Unterfahrschutz
Ausgang der Züge sowie der Unterfahrschutz
Schlanker Mondraker gebrandeter SG Sattel
Schlanker Mondraker gebrandeter SG Sattel
Ab Werk waren die Crossmax XL tubeless bestückt
Ab Werk waren die Crossmax XL tubeless bestückt
Crossmax Charge XL Ltd Front 2.4
Crossmax Charge XL Ltd Front 2.4 - Gute Selbstreinigung und gut kontrollierbarer Grenzbereich. Die Mavic Reifen machten einen guten Job.
Crossmax Quest XL Ltd Rear 2.4
Crossmax Quest XL Ltd Rear 2.4 - Hier darf man sich nicht von den kleinen Stollen täuschen lassen. Der Reifen am Heck sorgte für guten Bremsgrip.
Marc erklärt uns Formsprache...
Marc erklärt uns Formsprache...
...und Formfindung.
...und Formfindung.
Dune XR 2009
Dune XR 2009
Dune XR 2010
Dune XR 2010
Dune XR 2011 – noch ohne Forward Geometry
Dune XR 2011 – noch ohne Forward Geometry
2013 wurde eine recht radikale Foward Geometry eingeführt
2013 wurde eine recht radikale Foward Geometry eingeführt
Der aktuelle Stand 2015 des Aluminium Dune XR
Der aktuelle Stand 2015 des Aluminium Dune XR
Das Schnittmodell des Dune Rahmens zeigt die starken Unterschiede in der Wandstärke
Das Schnittmodell des Dune Rahmens zeigt die starken Unterschiede in der Wandstärke
Selbst die kleinsten Streben...
Selbst die kleinsten Streben...
...oder das Steuerrohr sind hohl ausgeführt.
...oder das Steuerrohr sind hohl ausgeführt.
Wandstärke am Sitzdom
Wandstärke am Sitzdom
Zugeingang der Reverb mit einlaminiertem Gewinde von innen
Zugeingang der Reverb mit einlaminiertem Gewinde von innen
Man setzt auf ein regulär geschraubtes Tretlager
Man setzt auf ein regulär geschraubtes Tretlager
Der Hauseigene onoff 35 mm Carbon Lenker mit 780 mm und schlanken 1,3 cm Rise
Der Hauseigene onoff 35 mm Carbon Lenker mit 780 mm und schlanken 1,3 cm Rise
Forward Geometrie mit 30 mm Vorbau
Forward Geometrie mit 30 mm Vorbau - 20 mm und 10 mm werden optional angeboten
Eine zentrale Position über dem Bike funktionierte für mich am besten für die Forward Geometrie
Eine zentrale Position über dem Bike funktionierte für mich am besten für die Forward Geometrie
Kinematikansicht
Kinematikansicht
Unsere Racer wollten kein 2-fach. Also wird es diese Option nicht geben. - Mondraker
Unsere Racer wollten kein 2-fach. Also wird es diese Option nicht geben. - Mondraker
Mondraker Dune Carbon Testbike in Rahmengröße XL
Mondraker Dune Carbon Testbike in Rahmengröße XL
Ein Reach von 508 mm am XL ist definitiv eine Ansage
Ein Reach von 508 mm am XL ist definitiv eine Ansage
Der obere Carbon Umlenkhebel ist in einem Stück gefertigt
Der obere Carbon Umlenkhebel ist in einem Stück gefertigt
Schlagschutz an der Kettenstrebe sowie ein Carbonring hinter dem Kettenblatt sollen negativen Umwelteinflüssen vorbeugen
Schlagschutz an der Kettenstrebe sowie ein Carbonring hinter dem Kettenblatt sollen negativen Umwelteinflüssen vorbeugen
Der Überarbeitete Float X bietet unter anderem
Der Überarbeitete Float X bietet unter anderem
...eine verbesserte Kennlinie
...eine verbesserte Kennlinie
Zero nennt Mondraker sein Kinematiksystem
Zero nennt Mondraker sein Kinematiksystem
Am ersten Tag wurde es mit dem Float X getestet
Am ersten Tag wurde es mit dem Float X getestet - In der Serienausstattung findet sich hier ein Float X2
„Der durchschnittliche Fahrer ist meiner Meinung nach mit einem „normalen“ Bike bestens versorgt“
„Der durchschnittliche Fahrer ist meiner Meinung nach mit einem „normalen“ Bike bestens versorgt“ - Justin hat eine relativ deutliche Meinung zu Rädern wie beispielsweise dem Mondraker Dune Carbon.
Keine Sorge – Mondraker gibt ein Basissetup vor nach dem man sich richten kann
Keine Sorge – Mondraker gibt ein Basissetup vor nach dem man sich richten kann
Nicht werkzeugfrei verstellbar...
Nicht werkzeugfrei verstellbar...
... aber für Fans von guter Dämpfung ein Muss.
... aber für Fans von guter Dämpfung ein Muss.
Geometrie und Fahrwerk sorgten in jeder Situation für Grip, Reserven und ein Gefühl von viel Kontrolle und somit Sicherheit
Geometrie und Fahrwerk sorgten in jeder Situation für Grip, Reserven und ein Gefühl von viel Kontrolle und somit Sicherheit
Technische Details des X2
Technische Details des X2
Am XR Modell kommt die 36 mit 170 mm Federweg
Am XR Modell kommt die 36 mit 170 mm Federweg
Neu für 2016 – Fox 36 mit 15 mm Schnellverschlussachse
Neu für 2016 – Fox 36 mit 15 mm Schnellverschlussachse
Hier ist das Dune zu Hause. Auf Sekundenjagd durchs Gehölz.
Hier ist das Dune zu Hause. Auf Sekundenjagd durchs Gehölz.
Bremsen auf und durch ist die Devise
Bremsen auf und durch ist die Devise
Wer verschachtelte alpine Singletrails mit dem Dune fährt sollte eine dynamische Fahrweise mitbringen
Wer verschachtelte alpine Singletrails mit dem Dune fährt sollte eine dynamische Fahrweise mitbringen
Der schwächste Punkt im Gesamtpaket – die Bremsleistung der Guide wusste nicht zu überzeugen
Der schwächste Punkt im Gesamtpaket – die Bremsleistung der Guide wusste nicht zu überzeugen
An Front und Heck sollten 180 mm Scheiben reichen. Bei meiner Gewichtsklasse und Fahrweise war das leider zu schwach.
An Front und Heck sollten 180 mm Scheiben reichen. Bei meiner Gewichtsklasse und Fahrweise war das leider zu schwach.
Mitgelieferte Schalen ermöglichen die Anpassung des Lenkwinkels
Mitgelieferte Schalen ermöglichen die Anpassung des Lenkwinkels
Kürzer oder länger? Beides ist möglich.
Kürzer oder länger? Beides ist möglich.
Dune Carbon XR
Dune Carbon XR
Dune Carbon XR
Dune Carbon XR
Dune Carbon XR
Dune Carbon XR
Dune Carbon RR
Dune Carbon RR
Dune Carbon RR
Dune Carbon RR
Dune Carbon RR
Dune Carbon RR
Dune Carbon R
Dune Carbon R
Dune Carbon R
Dune Carbon R
Dune Carbon R
Dune Carbon R
Zu guter Letzt – Ein Rad das auch bei großen Leuten optisch passt
Zu guter Letzt – Ein Rad das auch bei großen Leuten optisch passt - Das Dune konnte überzeugen! Foto: Multitalent Innes Graham

Mondraker Dune Carbon im Test: “Warum sollten wir ein Bike bauen wie von Marke X, Y oder Z? Die gibt’s alle schon. Wir hören auf unsere Teamfahrer und wir bauen das Bike so, wie sie es gerne gebaut haben möchten.” Mit dieser Aussage beginnt die Präsentation zum neuen Endurobike von Mondraker – und dass deren Teamfahrer schnell sind, steht außer Frage. Wie dieses Teamfahrer-Wunschkonzert aussieht und wie gelungen das Hybridbike aus dem Trailbike Foxy Carbon [hier im Test] und dem Downhiller Summum Carbon [hier im Test] gelungen ist – davon durften wir uns an zwei Testtagen in Leogang überzeugen.

Mondraker Dune Carbon – in aller Kürze

Mondraker schickt mit seinem Dune Carbon ein zwar sündhaft teures, aber extrem durchdachtes Enduro ins Rennen, das mit der Forward Geometry vor allem Leute mit Hang zu hohen Geschwindigkeiten glücklich machen dürfte. Wer keine Unsummen ausgeben möchte, kann mit der Aluminiumoption von den (annähernd) gleichen Fahreigenschaften profitieren, welche die Einstellbarkeit von so manchem Downhillbike in den Schatten stellen.

Das Dune ist sehr genau zwischen Summum und Foxy platziert
# Das Dune ist sehr genau zwischen Summum und Foxy platziert
Schon am M Rahmen ist der Abstandt von Tretlager zur Vorderradachse...
# Schon am M Rahmen ist der Abstandt von Tretlager zur Vorderradachse...
...sehr viel größer als bei anderen Herstellern.
# ...sehr viel größer als bei anderen Herstellern.
Steuerrohr
# Steuerrohr
27,5 ist in der Enduro-Disziplin am stärksten vertreten – das Dune ist keine Ausnahme
# 27,5 ist in der Enduro-Disziplin am stärksten vertreten – das Dune ist keine Ausnahme
Prägnante Rahmenform und der Eingang für die Züge
# Prägnante Rahmenform und der Eingang für die Züge
Die Rahmendekore wirken auch schon mal schnell
# Die Rahmendekore wirken auch schon mal schnell
Die Abdeckung klemmt zugleich das Kabel um Klappern vorzubeugen
# Die Abdeckung klemmt zugleich das Kabel um Klappern vorzubeugen
Das Carbonmodell ermöglicht die Anpassung der Kettenstrebenlänge
# Das Carbonmodell ermöglicht die Anpassung der Kettenstrebenlänge
Ausgang der Züge sowie der Unterfahrschutz
# Ausgang der Züge sowie der Unterfahrschutz
Schlanker Mondraker gebrandeter SG Sattel
# Schlanker Mondraker gebrandeter SG Sattel
Ab Werk waren die Crossmax XL tubeless bestückt
# Ab Werk waren die Crossmax XL tubeless bestückt
Crossmax Charge XL Ltd Front 2.4
# Crossmax Charge XL Ltd Front 2.4 - Gute Selbstreinigung und gut kontrollierbarer Grenzbereich. Die Mavic Reifen machten einen guten Job.
Crossmax Quest XL Ltd Rear 2.4
# Crossmax Quest XL Ltd Rear 2.4 - Hier darf man sich nicht von den kleinen Stollen täuschen lassen. Der Reifen am Heck sorgte für guten Bremsgrip.

Design und Historie des Mondraker Dune Carbon

“Like a shark – the form flows but still it’s aggressive and it can kill you!” Marc Bieto, Industriedesigner bei Mondraker

Wie viele Präsentationen ich von neuen Bikes in den letzten Jahren gesehen habe, weiß ich nicht – es waren viele. Die wenigsten davon sahen ein Zeitfenster für den Industrie-Designer vor. Mit seinen Wurzeln im Designbüro Zero von Cesar Rojo war es nicht verwunderlich, dass Marc Bietos Augen glänzten, als er über die Formensprache referierte.

Skizzen des Rahmens, Bilder von Kampfjets und Concept-Cars zischten über den Bildschirm und doch wurde Mark erst langsam warm. Er erklärte mit großer Leidenschaft sämtliche Details von Kabeleingängen und Schlagschutzgummierungen.

Marc erklärt uns Formsprache...
# Marc erklärt uns Formsprache...
...und Formfindung.
# ...und Formfindung.

Die Dune-Plattform wurde vor 6 Jahren bei Mondraker gestartet und durchlief eine vielfältige Entwicklung. Nicht von Anfang an setzte man auf die “Forward Geometry”, sondern erst ab 2013.

Dune XR 2009
# Dune XR 2009
Dune XR 2010
# Dune XR 2010
Dune XR 2011 – noch ohne Forward Geometry
# Dune XR 2011 – noch ohne Forward Geometry
2013 wurde eine recht radikale Foward Geometry eingeführt
# 2013 wurde eine recht radikale Foward Geometry eingeführt
Der aktuelle Stand 2015 des Aluminium Dune XR
# Der aktuelle Stand 2015 des Aluminium Dune XR

Als die Geometrie feststand und die Mould für den Carbon-Rahmen geöffnet wurde, war die Arbeit der Entwicklung allerdings noch lange nicht getan. Bei Mondraker weiß man, dass man einen Rahmen nicht nach bloßen Steifigkeitsnummern bewerten kann, die auf einem Prüfstand ermittelt werden. Ein Fahrradrahmen ist weitaus komplexer und das Fahrverhalten des Bikes muss sich im Gelände beweisen, in dem es später bewegt wird.

So experimentierte man mit unterschiedlichsten Layouts der Carbonlagen, um eine ideale Mischung aus Flex, Steifigkeit und Gewicht zu erreichen.

Das Schnittmodell des Dune Rahmens zeigt die starken Unterschiede in der Wandstärke
# Das Schnittmodell des Dune Rahmens zeigt die starken Unterschiede in der Wandstärke
Selbst die kleinsten Streben...
# Selbst die kleinsten Streben...
...oder das Steuerrohr sind hohl ausgeführt.
# ...oder das Steuerrohr sind hohl ausgeführt.
Wandstärke am Sitzdom
# Wandstärke am Sitzdom
Zugeingang der Reverb mit einlaminiertem Gewinde von innen
# Zugeingang der Reverb mit einlaminiertem Gewinde von innen
Man setzt auf ein regulär geschraubtes Tretlager
# Man setzt auf ein regulär geschraubtes Tretlager

Forward Geometry

Das Konzept der Forward Geometry verfolgt Mondraker seit 2013 und war in verschieden starken Ausprägungen an allen High-End Modellen der Marke zu finden. Vor allem in Zusammenarbeit mit Fabien Barel erreichte es teilweise recht extreme Ausarbeitungen, mit denen nicht immer jeder Endkunde zurecht kam. Das Dune Carbon ist ebenfalls auf der Basis der Forward Geometry entwickelt, kommt ab Werk aber mit einem moderaten 30 mm Vorbau. Mondraker bietet optional noch einen 20 mm und einen 10mm Vorbau an.

Der Hauseigene onoff 35 mm Carbon Lenker mit 780 mm und schlanken 1,3 cm Rise
# Der Hauseigene onoff 35 mm Carbon Lenker mit 780 mm und schlanken 1,3 cm Rise
Forward Geometrie mit 30 mm Vorbau
# Forward Geometrie mit 30 mm Vorbau - 20 mm und 10 mm werden optional angeboten
Eine zentrale Position über dem Bike funktionierte für mich am besten für die Forward Geometrie
# Eine zentrale Position über dem Bike funktionierte für mich am besten für die Forward Geometrie

Der Rahmen

Carbon, wohin man blickt. Bis auf den unteren Umlenkhebel am Hinterbau und Ausfallenden ist fast alles aus dem schwarzen Werkstoff gefertigt. Interne Zugführung sorgen für eine aufgeräumte Optik, dürften aber so manchen Schrauber einiges an zusätzlicher Zeit kosten. Größere Lager sowie durchgängige Aluminiumachsen sollen die Lebensdauer der Lager und die entstehenden Seitenkräfte besser auffangen.

Systemintegration nimmt mehr und mehr Einzug in der Fahrradwelt. Zum Glück: Denn langsam aber sicher sind die Zeiten von schlauchumwickelten Kettenstreben vorbei. Auch am Dune setzt man auf entsprechende Schlagschutzelemente, welche für ein leises Fahrerlebnis sorgen sollen. Der Dämpfer soll ebenfalls vor Schlammbeschuss geschützt werden. Hier sorgt ein herausnehmbares Carbonschild für Schutz und weniger Matschansammlung in den Umlenkhebeln.

“Everything is designed – we payed attention to every detail” Marc Bieto, Industriedesigner bei Mondraker

Im Zuge der dick/dünn-Kettenblätter und gedämpften Schaltwerke wurden Kettenführungen in den meisten Fällen überflüssig. Hierbei entfiel allerdings oft auch der Kettenblattschutz in Form von Tacos oder ähnlichen Konstruktionen. Mondraker setzt am Dune auf eine eigene Carbonkonstruktion, die nicht nur dem Steinkontakt vorbeugen soll, sondern auch so nah am Kettenblatt sitzt, dass ein Abwurf der Kette in Richtung Rahmen ziemlich unmöglich sein sollte.

In diesem Bereich findet sich ein zwischenzeitlich etwas selten gewordenes Bild: Ein geschraubtes BB73 Tretlagergehäuse. Zum einen scheint der Platz für das Zero-Suspension-Design benötigt worden zu sein, zum anderen wurde mir gesagt, dass man hier weitaus weniger Geräuschprobleme via Knacken bekommen hätte. Und das ist definitiv zu begrüßen.

Zero Suspension System

Ein virtueller Drehpunkt sorgt zusammen mit einem schwimmend gelagerten Dämpfer, der von beiden Seiten komprimiert wird, für ein sehr sattes Fahrwerksgefühl. Gegen Ende des Federwegs am Dune ist eine sehr angenehme Progression in der Kennlinie spürbar.

Kinematikansicht
# Kinematikansicht
Unsere Racer wollten kein 2-fach. Also wird es diese Option nicht geben. - Mondraker
# Unsere Racer wollten kein 2-fach. Also wird es diese Option nicht geben. - Mondraker

Je nach Dämpfer (Float X oder Float X2) herrscht auch wenig Bewegung beim Pedalieren: Wer mit dem Float X mehr Ruhe möchte, kann diese über den bekannten kleinen blauen Hebel schaffen. Im Gegenzug bringt der Float X2 vom Grundsetup etwas mehr Lowspeed-Druckstufe mit sich, was (bei entsprechendem Setup in dieser Richtung) den Hebel des Float X nicht wirklich vermissen lässt.

Mondraker Dune Carbon Testbike in Rahmengröße XL
# Mondraker Dune Carbon Testbike in Rahmengröße XL
Ein Reach von 508 mm am XL ist definitiv eine Ansage
# Ein Reach von 508 mm am XL ist definitiv eine Ansage
Der obere Carbon Umlenkhebel ist in einem Stück gefertigt
# Der obere Carbon Umlenkhebel ist in einem Stück gefertigt
Schlagschutz an der Kettenstrebe sowie ein Carbonring hinter dem Kettenblatt sollen negativen Umwelteinflüssen vorbeugen
# Schlagschutz an der Kettenstrebe sowie ein Carbonring hinter dem Kettenblatt sollen negativen Umwelteinflüssen vorbeugen

Bergab

Bedingt durch die gerade erst anlaufende Produktion des Fox Float X2 waren nicht alle Dune XR Testbikes mit diesem Dämpfer bestückt. So verbrachte ich den ersten Tag des Pressecamps auf dem Fox Float X Modelljahr 2016 und erst den zweiten Tag auf dem X2, der auch der Serienausstattung des XR Modells entspricht. Am mittleren RR Modell ist der Float X verbaut. Daher möchte ich beide Fahreindrücke schildern.

Der Überarbeitete Float X bietet unter anderem
# Der Überarbeitete Float X bietet unter anderem
...eine verbesserte Kennlinie
# ...eine verbesserte Kennlinie

Fox Float X 2016

Der verbaute Float X entsprach bereits Modelljahr 2016 und weist einige Neuerungen auf. So bezieht sich die schwarze dreiteilige Unterabstimmung unterhalb des Haupthebels nicht mehr auf die mittlere Low-Speed Kompression (und Hebeleinstellung), sondern auf die offene. Wechsle ich in die mittlere Position, bekomme ich eine Abstimmung, die über den dreien der ersten Position liegt und obendrauf noch die “festeste” auf der dritten Position.

An meinem Testbike in dieser Ausführung nicht verbaut, bietet der Float nun auch die Möglichkeit, bei der Verwendung einer Fernbedienung vom Lenker aus die Feinabstimmung des (offenen) Modus zu behalten. Diese Möglichkeit verlor man beim alten Float.

Fahrfertige 95kg machen den Float X und mich seit Jahren nicht zu den allerbesten Freunden. Der hohe Druck, der bei dieser Gewichtsklasse erforderlich ist, bedeutet eine hohe Beanspruchung der Druck- sowie Zugstufen. Extern nur an der Low-Speed Zugstufe einstellbar, machte mich auch dieses Mal der Dämpfer als Flatpedal-Fahrer nicht 100% glücklich. Möchte ich gewährleisten, dass ich bei harten Einschlägen (Nutzung von viel Federweg) nicht herauskatapultiert werde und den Pedalkontakt verliere, bin ich hier gezwungen eine etwas langsamere Abstimmung zu wählen. Diese macht mir dann wiederum Probleme bei extremeren Situationen mit vielen schnellen Schlagfolgen. Hier konnte sich das Fahrwerk nicht immer schnell genug erholen, um auf das nächste Hindernis zu reagieren. In Summe bedeutet dies ein nicht immer gewährleisteter Kontakt zum Plattformpedal.

Dieses Problem entsteht allerdings primär in meiner Gewichtsklasse (oder darüber). Verschiedene Tests mit leichteren Fahrern in der Vergangenheit zeigten hier weniger bis keine Probleme.

Zero nennt Mondraker sein Kinematiksystem
# Zero nennt Mondraker sein Kinematiksystem
Am ersten Tag wurde es mit dem Float X getestet
# Am ersten Tag wurde es mit dem Float X getestet - In der Serienausstattung findet sich hier ein Float X2

Trotz dieser Einschränkung in meiner Gewichtsklasse war die Abstimmung auf die Kinematik des Dune sehr gelungen. Um in Passagen mit unterschiedlichen Anforderungen (Pedalierbarkeit, Gegenhalt oder Grip auf losem Untergrund) glücklich zu werden, ertappte ich mich aber dennoch dabei, des Öfteren zum Dämpfer zu greifen, um zum Beispiel auf flowigeren Passagen mehr Gegenhalt vom Fahrwerk zu bekommen.

„Der durchschnittliche Fahrer ist meiner Meinung nach mit einem „normalen“ Bike bestens versorgt“
# „Der durchschnittliche Fahrer ist meiner Meinung nach mit einem „normalen“ Bike bestens versorgt“ - Justin hat eine relativ deutliche Meinung zu Rädern wie beispielsweise dem Mondraker Dune Carbon.

Fox Float X2

Mit großer Erwartung startete ich dann am zweiten Testtag mit einem kleinen Upgrade am Dune XR. In dieser Ausstattungsvariante kommt der Rahmen bestückt mit dem neuen Fox Float X2 ins Haus. Wir passten den Sag an und richteten uns an der Einstellungsempfehlung von Fox aus, was die vier Einstellmöglichkeiten für Druck- und Zugstufen anging. Dann ging es ab auf die Strecke.

Bereits auf den ersten Metern war der Unterschied sehr klar spürbar. Trotz der beschränkten Einstellbarkeit des Float X vom Vortag und den geschilderten Nachteilen für mich als schwerem Flatpedal-Fahrer, fühlte ich mich sehr sicher auf dem Rad. Nun glänzte das Dune mit einem stark verbesserten Streckengefühl. Straff – mit Pop, Feedback und Reserven – ohne dabei auf Schlägen harsch zu wirken, gab mir dieses Fahrwerk ein noch höheres Vertrauen bei hohen Geschwindigkeiten. Und das, obwohl die Strecke in Matsch ertrank und man zu Fuß kaum auf ihr laufen konnte, ohne nicht nach 2 Metern auf dem Hinterteil zu sitzen.

Keine Sorge – Mondraker gibt ein Basissetup vor nach dem man sich richten kann
# Keine Sorge – Mondraker gibt ein Basissetup vor nach dem man sich richten kann
Nicht werkzeugfrei verstellbar...
# Nicht werkzeugfrei verstellbar...
... aber für Fans von guter Dämpfung ein Muss.
# ... aber für Fans von guter Dämpfung ein Muss.
Geometrie und Fahrwerk sorgten in jeder Situation für Grip, Reserven und ein Gefühl von viel Kontrolle und somit Sicherheit
# Geometrie und Fahrwerk sorgten in jeder Situation für Grip, Reserven und ein Gefühl von viel Kontrolle und somit Sicherheit
Technische Details des X2
# Technische Details des X2

Fox 36 – 2016

Lange fragte man sich, wann sich Fox endlich von der doch etwas umständlichen 20mm-Achsklemmung der 36 abwenden werde. Dieser Punkt ist jetzt gekommen: Fans der 20mm Achse werden damit vielleicht nicht glücklich werden, denn das optionale Casting der 36 mit Schnellverschluss gibt es lediglich mit 15 mm Achse.

Am XR Modell kommt die 36 mit 170 mm Federweg
# Am XR Modell kommt die 36 mit 170 mm Federweg
Neu für 2016 – Fox 36 mit 15 mm Schnellverschlussachse
# Neu für 2016 – Fox 36 mit 15 mm Schnellverschlussachse

Zusätzlich gibt es eine Variante der 36 für Piloten, die sich nicht mit einer Unmenge an Klicks für die keine minutiös genaue Abstimmung wünschen, sondern lieber schnell und einfach zwischen offener, fester oder geschlossener Low-Speed-Einstellung wechseln möchten. Die Drei-Positionen-Logik des Float X findet sich nun auch an der 36 in der Modellvariante Dune Carbon RR und hört auf den Namen Fox 36 Float 3Pos.

Hier ist das Dune zu Hause. Auf Sekundenjagd durchs Gehölz.
# Hier ist das Dune zu Hause. Auf Sekundenjagd durchs Gehölz.

Das Fahrwerk

Beeindruckt von der ersten Abfahrt mit dem X2, ging es dann für mich um die Feinabstimmung des Fahrwerks und die Optimierung auf meine Vorlieben sowie die aktuellen Begebenheiten. Dies bedeutete:

  • Erhaltung der Geometrie auch im gröbsten Geläuf
  • Balance
  • Reserven bei harten Landungen
  • Grip

Wer sich auf dem Rad wohl und vor allem sicher fühlt, kann höhere Geschwindigkeiten fahren, ohne in Stress zu geraten. Bei einem Enduro-Race-Bike sollte dies immer die Kernkompetenz sein. Das Dune sorgte – trotz der widrigen Streckenbedingungen – genau für dieses Gefühl bei mir.

So fing ich an, ruppige Passagen einfach ungebremst zu nehmen, Kanten und Absätze zu überfliegen und zu versuchen, an Teamfahrer Markus Pekoll dranzubleiben (leider immer noch erfolglos). In Summe sorgte diese kompromisslose Fahrweise, die so auch im Enduro-Rennzirkus betrieben wird, für eine solide Auslotung der Grenzen des Fahrwerks. So wanderten im weiteren Testverlauf bei gleichem Luftdruck zwei große Volumenspacer in die 36 und am Dämpfer erhöhte sich klickweise mit jeder Fahrt die Druckstufeneinstellung.

“Das Dune dürfte als Gesamtkonzept aktuell eines der ausbalanciertesten Räder am Markt sein.” Jens, Testfahrer

Was mit am Dune am meisten beeindruckt, ist die Balance des Gesamtkonzepts. Lässt man sich auf das Rad ein und gibt die Zweifel am Streckeneinstieg ab, sind einem von Seiten des Fahrrads kaum Grenzen gesetzt. Egal ob im Enduro-Terrain oder im Bikepark. Die Streckenbedingungen bei uns waren in Summe recht bescheiden und rutschige Wurzeln mit losem Schotter wechselten sich ab. Oft sorgen solche Bodenverhältnisse für Zurückhaltung was die Geschwindigkeit und Entschlossenheit des Piloten angeht. Das Dune schürte hier aber nur kontinuierlich mein Vertrauen das das schon geht – auch ohne Bremse.

Fing das Heck an auszubrechen oder das Vorderrad den Grip auf einer matschigen Wiese kurzzeitig vergeblich zu suchen, bedeutete das nicht, dass man die Geschwindigkeit drosseln musste. Zuverlässig gewann das Rad den Grip innerhalb kürzester Zeit zurück und fing erneut an zu fragen, warum man eigentlich nicht schneller fahren würde.

Ein Ende der Fahnenstange war für mich an diesen beiden Tagen definitiv nicht erreicht und gerne hätte ich noch mehrere Tage dieses Ziel verfolgt. Leider lässt das kleine Zeitfenster der Testtage bei mir die Frage offen, wo denn nun wirklich bergab die Grenzen dieses Rades liegen.

Bremsen auf und durch ist die Devise
# Bremsen auf und durch ist die Devise

Bergauf

Auch hier denkt man sich auf den ersten Metern: Was eine lange Kiste! Nicht nur der Anblick des Dune in XL ist einfach ungewohnt, sondern jedes bekannte Fahrmanöver. Ein Reach von 508 mm und ein Radstand von 1265 mm sorgt allerdings für ein durchaus angenehmes Kletterverhalten. Man sitzt zentral und die schiere Länge sorgt, trotz der 430er Kettenstreben dafür, dass das Vorderrad auch in steilen Abschnitten solide am Boden bleibt. Lediglich der flache Lenkwinkel von 66° in Kombination mit dem kurzen 30 mm Vorbau macht die Lenkzentrale bei langsamer Fahrt etwas kippelig. Hier gilt es, ähnlich wie auch schon für die Abfahrt, eine gewisse Grundgeschwindigkeit an den Tag zu legen, um nicht in Balanceakten in Korrigierungseskapaden zu verfallen, die unnötige Kraft kosten.

Schattenseiten

Beim obligatorischen Fotoshooting des Bikes hatten wir nicht immer den Schwung und die Geschwindigkeit, die man beim flüssigen Abfahren einer Strecke mit sich bringt. So zeigte sich das Dune – insbesondere in der von mir gefahrenen XL Version – etwas unwillig, wenn es enger wurde. Identische Passagen, die ich beim Durchfahren ohne Stop, ohne Probleme meistern konnte, wurden plötzlich zu einer unerwartet komplizierten Angelegenheit. Das Bike wollte einfach nicht rum um die Kurve… es war zu lang und unhandlich. Es fehlte die Dynamik, die aus der Geschwindigkeit heraus entsteht.

Wer verschachtelte alpine Singletrails mit dem Dune fährt sollte eine dynamische Fahrweise mitbringen
# Wer verschachtelte alpine Singletrails mit dem Dune fährt sollte eine dynamische Fahrweise mitbringen

Wer Strecken nicht attackiert und nicht eine gewisse Grundgeschwindigkeit und Fluss beim Fahren mit sich bringt, wird vermutlich mit der regulären Größenempfehlung von Mondraker seine Probleme bekommen. Hier sollte man sich vorher fragen, wo die persönlichen Schwerpunkte liegen und entweder die Rahmengrößen nach unten korrigieren, um mehr Wendigkeit zu erreichen, oder aber Bikes mit einer weniger geschwindigkeitsorientierten Geometrie wählen.

Das Dune ermöglicht nicht nur eine rabiate und schnelle Fahrweise, es provoziert sie geradezu. Die Wahl der Bremsanlage mag sicher auch nach Gewichtsgesichtpunkten erfolgt sein, aber die Guide RSC mit 180er Scheiben an Front und Heck vermochte mein Gewicht, in Kombination mit kurzen, harten Bremsmanövern auf den Strecken in Leogang, nicht immer ganz Stand zu halten. Fading und schwache Bremsleistung trübten den sonst so brillanten Eindruck des Komplettbikes etwas. Leichtere Fahrer sollten hier wahrscheinlich keine Probleme bekommen, aber schwere Fahrer sollten eventuell über 200er Scheiben oder Code-Sättel nachdenken, um die Geschwindigkeit im Grenzbereich immer verlässlich anpassen zu können.

Der schwächste Punkt im Gesamtpaket – die Bremsleistung der Guide wusste nicht zu überzeugen
# Der schwächste Punkt im Gesamtpaket – die Bremsleistung der Guide wusste nicht zu überzeugen
An Front und Heck sollten 180 mm Scheiben reichen. Bei meiner Gewichtsklasse und Fahrweise war das leider zu schwach.
# An Front und Heck sollten 180 mm Scheiben reichen. Bei meiner Gewichtsklasse und Fahrweise war das leider zu schwach.

Anpassbare Geometrie

Im Auslieferungszustand kommt das Dune mit einem 66* Lenkwinkel. Klar gebe es Trends – so Mondraker – hier auch bei Endurobikes noch extremer zu gehen, aber dieser Wert sei, insbesondere mit der Forward Geometrie, die nicht so sehr auf einen flachen Lenkwinkel für Laufruhe angewiesen ist, ein sehr guter Mittelwert. Wer seinen Schwerpunkt anders setzen möchte, kann den Lenkwinkel über mitgelieferte Schalen auf 65 Grad abflachen oder auf 67 Grad erhöhen.

Die Kettenstrebenlänge ist ebenfalls über ein mitgeliefertes Ausfallende anpassbar. Hier stehen dem Kunden 430 mm und 440 mm zur Verfügung. In Leogang habe ich das Dune lediglich mit 430 mm getestet.

Mitgelieferte Schalen ermöglichen die Anpassung des Lenkwinkels
# Mitgelieferte Schalen ermöglichen die Anpassung des Lenkwinkels
Kürzer oder länger? Beides ist möglich.
# Kürzer oder länger? Beides ist möglich.

In Summe werden vom Dune Carbon vier Rahmengrößen angeboten. S, M, L und XL.

Ausstattungsvarianten

Dune Carbon XR
# Dune Carbon XR
Dune Carbon XR
# Dune Carbon XR
Dune Carbon XR
# Dune Carbon XR
 Dune Carbon XRDune Carbon RRDune Carbon R
RahmenDune Steath full Carbon Zero Suspension System FG 160 mmDune Steath full Carbon Zero Suspension System FG 160 mmDune Steath full Carbon Zero Suspension System FG 160 mm
GrößenS: 380 mm / M: 420 mm / L: 470 mm / XL: 510 mmS: 380 mm / M: 420 mm / L: 470 mm / XL: 510 mmS: 380 mm / M: 420 mm / L: 470 mm / XL: 510 mm
DämpferFox Float X2 Factory Kashima 215 x 63,5 mmFox Float X 3Pos lever Adjust Factory Kashima 215 x 63,5 mmRockShox Monarch Plus RC3 DebonAir HV Eyelet, 215 x 63,5 mm
GabelFox 36 27,5 Float HSC LSC FIT Factory Kashima 15 mm Tapered 170 mmFox 36 27,5 Float 3Pos Lever FIT4 Factory Kashima 15 mm Tapered 160 mmRockShox Pike 27,5 RC 15 mm Axle Tapered 160 mm
SteuersatzFSA N°42 ACB Bearings integrated Tapered 1-1/8"->1/5"Fsa N°57 Tapered 1-1/8"->1/5"Fsa N°57 Tapered 1-1/8"->1/5"
VorbauOnoff Stoic FG 35 mmOnoff Stoic FG 35 mmOnoff Stoic FG 30 mm
LenkerOnoff Stoic UD Carbon 0,5" rise 780 mmOnoff Stoic UD Carbon 0,5" rise 780 mmMondraker Dune R Carbon custom design 1" rise 780 mm
GriffeOnoff Diamond, 1lock-on, 130 mmOnoff Diamond, 1lock-on, 130 mmOnoff Diamond, 1lock-on, 130 mm
SattelstützeRockShox Reverb Stealth 31,6 mmRockShox Reverb Stealth 31,6 mmRockShox Reverb Stealth 31,6 mm
SattelSDG Circuit MTB, high density PU foam, TI-crmo rails, black cordura sidesSDG Circuit MTB, high density PU foam, silver crmo railsSDG Circuit MTB, high density PU foam, silver crmo rails
BremsenSram Guide RSC 180 mm / 180 mmSram Guide RS 180 mm / 180 mmSram Guide R 180 mm / 180 mm
BremsgriffeSram Guide RSC Forged alloy lever with bearing lever pivotSram Guide RS Forged alloy lever with bushing lever pivotSram Guide R Forged alloy lever with bushing lever pivot
FelgenMavic Crossmax Pro XL LTD 27,5 23 mm internal width, tubeless. 24HDT E1700 Spline 27,5 Tubeless Ready, 25 mm inner width, 28HDT E1900 Spline 27,5 Tubeless Ready wheelset
SpeichenMavic Zicral, straight pull, roundDT Competition, Straight pullDT Champion
Vorderrad-NabeMavic Crossmax XL, alloy axle, adjustable sealed bearings, 15 mmDT E1700 Spline 15 mm x 100 mmDT E1900 Spline 15 mm
Hinterrad-NabeMavic Crossmax XL,, alloy axle, 12 x 142 mm XXD 1x11 Rear axle DT RWSDT E1700 Spline 12x142 mm XXD 1x11 Rear axle DT RWSDT E1900 Spline 12x142 mm XXD 1x11 freehub. Rear axle DT RWS
ReifenF: Crossmax Charge XT Ltd Front 2,4 / R: Crossmax Quest XL Ltd Rear 2,4Maxxis High Roller II 27,5x2,3 Tubeless Ready Dual compound ExoMaxxis High Roller II 27,5x2,3 Tubeless Ready Dual compound Exo
KurbelSram X01, 24 mm spindle, 94 BCD, 170 mm, 32T X-SYNK chainringRace Face Aeffect SL 24mm spindle Spiderless Direct Mount 32TRace Face Aeffect SL 24mm spindle Spiderless Direct Mount 32T
TretlagerSram GXP XR, sealed bearings, 73 mmRace Face X-Type, sealed bearings, 73 mmRace Face X-Type, sealed bearings, 73 mm
KetteSram PXC1 11sSram PCX1 11sShimano HG60011 11s
SchaltwerkSram X01 Type2 1x11s carbon long cage X-Horizon actuationSram X01 Type2 1x11s carbon long cage X-Horizon actuationShimano XT SGS RDM8000 Shadow Plus 11s
TriggerSram Trigger X01 11s, carbon. X-Actuation, Zero Loss TechnologySram Trigger X01 11s, carbon. X-Actuation, Zero Loss TechnologyShimano XT SLM8000, Rapidfire plus, 11 speed rear
KassetteSram PG-1180, 10-42T 11s, XXD freehub onlySram PG-1175, 10-42T 11s, XXD freehub onlyShimano XT CSM8000 11-42T 11s
Gewicht (ohne Pedale)12,9 kg12,6 kg12,9 kg
Preis8.999€7.499€5.999€
Dune Carbon RR
# Dune Carbon RR
Dune Carbon RR
# Dune Carbon RR
Dune Carbon RR
# Dune Carbon RR
Dune Carbon R
# Dune Carbon R
Dune Carbon R
# Dune Carbon R
Dune Carbon R
# Dune Carbon R

Geometrie

Durch die 170 mm 36 im XR Modell fällt die Geometrie gegenüber RR und R mit 160 mm Federweg minimal anders aus.

Dune XR Geometrie

RahmengrößeSMLXL
Sattelrohrlänge380 mm420 mm470 mm510 mm
Oberrohrlänge610 mm630 mm655 mm673 mm
Tretlagerabsenkung5 mm5 mm5 mm 5 mm
Tretlagerhöhe350 mm350 mm350 mm350 mm
Kettenstrebenlänge430 mm430 mm430 mm430 mm
Sitzwinkel69,9°69,9°69,9°69,9°
Sitzwinkel (effektiv)74,7°74,7°74,7°74,7°
Lenkwinkel66°66°66°66°
Gabel Offset44 mm44 mm44 mm44 mm
Radstand1198 mm1218 mm1243 mm1265 mm
Steuerrohrlänge110 mm110 mm120 mm130 mm
Reach452 mm472 mm493 mm508 mm
Stack596 mm596 mm606 mm613 mm

Dune RR und R Geometrie

RahmengrößeSMLXL
Sattelrohrlänge380 mm420 mm470 mm510 mm
Oberrohrlänge610 mm630 mm655 mm673 mm
Tretlagerabsenkung5 mm5 mm5 mm 5 mm
Tretlagerhöhe347 mm347 mm347 mm347 mm
Kettenstrebenlänge430 mm430 mm430 mm430 mm
Sitzwinkel70°70°70°70°
Sitzwinkel (effektiv)75°75°75°75°
Lenkwinkel66,5°66,5°66,5°66,5°
Gabel Offset44 mm44 mm44 mm44 mm
Radstand1193 mm1213 mm1238 mm1260 mm
Steuerrohrlänge110 mm110 mm120 mm130 mm
Reach452 mm472 mm493 mm508 mm
Stack593 mm593 mm603 mm610 mm

Preise

Durch die Bank ist jedem Hersteller wichtig, vor allem bei der ersten Präsentation, einen möglichst guten Eindruck zu machen. So werden Testfahrten in der Regel (wie auch bei dem Launch des Dune Carbon) immer auf dem Topmodell ausgeführt. Als dessen Preis verkündet wurde, ging aber auch ein kleines Raunen durch die Reihen der Medienvertreter.

Betrachtet man das XR Top-Modell, finden sich dementsprechend auch fast keine Kritikpunkte an der Qualität der Ausstattung. Wo sind denn die Carbonfelgen, mag der eine oder andere fragen? Aber diese würden vermutlich den Preis in den fünfstelligen Bereich bringen.

Aber bevor man – wie so oft – losschreit, wie teuer das alles ist, muss man auch sagen, dass von diesem Bike ebenfalls eine Aluminiumvariante angeboten wird, welche preislich weitaus attraktiver ist. Hier verzichte ich lediglich auf die Verstellmöglichkeiten der Kettenstrebe (430 als fester Wert) und bleibe bei einem Lenkwinkel von 66 Grad.

Aluminium

  • 3299 € Dune – Mondraker blue orange
  • 3999 € Dune R – Lime Mondraker blue
  • 4999 € Dune RR – Flame red lime
  • 1899 € Dune RR Frameset – Flame red lime (Fox Float X Dämpfer, Steuersatz, 30 mm Vorbau, 142×12 Achse, Sattelstützklemme, Dämpferschutz, Umwerfermontageadapter)

Carbon

  • 5499 € Dune Carbon R – White orange
  • 6999 € Dune Carbon RR – Lime Mondraker blue
  • 8799 € Dune Carbon XR – Mondraker blue yellow
  • 3899 € Dune Carbon XR Frameset – Mondraker blue yellow(Fox Float X2 Factory Dämpfer, Steuersatz mit Winkelanpassungsschalen, 30 mm Vorbau, 142×12 Achse, Sattelstützklemme, Dämpferschutz, Bashguard, Ausfallende für 430 und 440 mm Kettenstrebenlänge, Bremssatteladapter für entsprechende Anpassung)

Test-Fazit zum Mondraker Dune Carbon

“Ultimate Enduro Race Bike” – so der vollmundige Anspruch von Mondraker, der den Beschreibungstext zum Dune betitelt. Superlativen in der Bikebranche sind zwischenzeitlich so überstrapaziert, dass eigentlich niemand ihnen noch Glauben schenken mag. Aber wie steht’s damit beim Dune?

Was ich über das Dune nach zwei Tagen Testfahrt sagen kann ist, dass es definitiv mit seinem Konzept aus (annähernd) kompromissloser Ausstattung, Design und Forward Geometry, aus der Masse der aktuellen Enduro-Bikes heraussticht.

Die vermittelte Sicherheit, selbst in gröbstem Geläuf und Balance im Grenzbereich, ist sehr beeindruckend. Nach jedem Lauf war ich gefordert, die Druckstufen härter abzustimmen, um den durch die immer schnellere Fahrweise und den damit verbundenen höheren Kräften entgegen zu wirken. Wo letztendlich für mich das Limit lag, konnte ich in zwei Tagen nicht herausfahren. Was ich aber sagen kann ist, dass mich dieses Rad schneller gemacht hat. Die Möglichkeiten der Anpassung der Geometrie und dem Fahrwerk geht sogar über die mancher Downhillbikes hinaus. All dies in einem 14,2 kg (Rahmengröße XL) Paket, das sich ohne große Tränen in den Augen bergauf fahren ließ.

In Summe ist das Dune Carbon ein Bike für Leute, die wissen was sie wollen und so ziemliche jede Situation am Berg über Geschwindigkeit lösen. Je schneller man das Rad fährt, desto besser funktioniert es und verlangt immer noch nach mehr. Insofern kann ich Mondrakers Superlativ-Anspruch “Ultimate Enduro Race Bike” hier einmal guten Gewissens bestätigen.

Zu guter Letzt – Ein Rad das auch bei großen Leuten optisch passt
# Zu guter Letzt – Ein Rad das auch bei großen Leuten optisch passt - Das Dune konnte überzeugen! Foto: Multitalent Innes Graham

Preisvergleich Mondraker Dune Carbon

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Testerprofil Jens:
  • Körpergröße: 1,90 m
  • Gewicht (fahrfertig): 92kg
  • Schrittlänge: 91cm
  • Armlänge: 58cm
  • Oberkörperlänge: 56cm
  • Fahrstil: Schnellste Linie, auch wenn es mal ruppig ist.
  • Was fährst du hauptsächlich: Singletrails, Sprunglastiger Localspot, Freeride, DH
  • Vorlieben bezüglich des Fahrwerks: Straff, gutes Feedback vom Untergrund, viel Druckstufe, progressive Kennlinie
  • Vorlieben bezüglich des Rahmens: Kettenstreben nicht zu kurz (ca. 430 mm), Lenkwinkel tendenziell eher flacher.


Foto: Nathan Hughes, Jens Staudt

Video: eine Abfahrt in Leogang mit dem Mondraker Dune Carbon

Rainy run in Leogang von GrinsekaterMehr Mountainbike-Videos

Zusammenfassung
Datum
Produkt
Mondraker Dune Carbon
Bewertung
51star1star1star1star1star
  1. benutzerbild

    Gunnar98

    dabei seit 08/2011

    Hat jemand schon eine Vorsprung Luftkammer in seinem Dune getestet?

    Außerdem habe ich etwas Probleme mit den Schrauben am Hinterbau. Diese sitzen alle extrem fest, zwei bekomme ich gar nicht auf, ohne die Schrauben zu zerstören.. jemand eine Idee?
  2. benutzerbild

    Thiel

    dabei seit 10/2007

    Erhitzen ist das Rätsels Lösung.
  3. benutzerbild

    Gunnar98

    dabei seit 08/2011

    Natürlich! Dass mir das nicht selbst eingefallen ist ....smilie
  4. benutzerbild

    Deleted 168318

    dabei seit 01/1970

    Hallo
    Gibt es einen besonderen unterschied beim Dune XR und RR Carbon. Einsatzgebiet oder nur Ausstattung? Danke
  5. benutzerbild

    MiJo-Bikes

    dabei seit 01/2015

    Die Rahmen sind identisch. Nur die Farbe sowie Ausstattung unterscheiden sich.

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