Das Mountainbike Tourismusforum Deutschland e. V. ruft zur Teilnahme am Mountainbike Monitor auf. Bei der großen Umfrage soll die Zukunft des Mountainbikens in Deutschland und Europa bestimmt werden. An der Erhebung, die mittlerweile zum 3. Mal durchgeführt wird, darf jeder teilnehmen. 8-15 Minuten Zeit sollte man mitbringen, um seine Erfahrungen und Meinungen einfließen zu lassen. Als Dankeschön werden unter allen Teilnehmer*innen attraktive Preise verlost.

Bereits zum dritten Mal findet der Mountainbike Monitor statt: eine Erhebung des Mountainbike Tourismusforum Deutschland e. V., bei der nach den Erfahrungen und Empfehlungen von Mountainbikern gefragt wird. Die Daten sollen dem Verein dabei helfen, wichtige Erkenntnisse für zukünftige Bike-Angebote zu ermitteln. Alle gewonnenen Daten werden dann dazu verwendet, um Kommunen und Regionen richtig zu beraten und die Angebote nach den Wünschen der Mountainbiker zu gestalten.

Die Umfrage dreht sich dabei etwa um die persönlichen Vorlieben beim Mountainbiken, welche Art Trail man bevorzugt, wo und wie oft man mit seinem Bike unterwegs ist, ob man eher Trail Bike oder Enduro fährt, welcher Bikepark gerne besucht wird oder welche Bikeregion bei einem Bikeurlaub auf keinen Fall fehlen darf. Schon jetzt haben über zehntausend Biker am Mountainbike Monitor teilgenommen. Mit jeder weiteren Antwort verspricht sich das Mountainbike Tourismusforum e. V. ein noch klareres Bild davon, wie der Mountainbikesport in Deutschland gelebt wird und in welche Richtung er sich entwickelt. Noch bis zum 14. Dezember 2021 kann an der Befragung teilgenommen werden. Unter allen Teilnehmer*innen werden außerdem attraktive Preise von Bontrager, Cube, Rose und Vaude verlost!

Hier geht es zur Umfrage

Wer von euch nimmt an der Umfrage teil?

Infos: Pressemitteilung Mountainbike Tourismusforum e. V. / Bild: David Karg
  1. benutzerbild

    GrazerTourer

    dabei seit 10/2003

    @jalgrattad
    Ja, Österreich ist da speziell. Dort wo man sich eine goldene Nase mit Touristen verdient, hat man vor allem Angst, das man nicht kennt.

    Ich will ja garnicht sagen, dass ich touristische Angebote nicht auch gut find. Aber hey, wo der Rubel rollt, ergibt sich das eh von selbst! Solche Umfragen braucht man also nicht.

    Und was ich vorhin mit "ohne einen Euro" gemeint habe: schnelle Runde, nach der Arbeit usw. Ich geb genug Geld auf Hütten/in Gasthäusern und so beim Biken (vor allem mit Familie) aus. Das mach ich gern! Aber wenn ich zu den meisten Hütten nicht einmal legal hinfahren darf, erledigt sich das. Ich mach bei diesen Umfragen nur noch in dem Sinn mit, dass ich denen meine Meinung sag. Ich bin Sportler und schätze meine Freizeit. Aber ich bin kein Business Case.
  2. benutzerbild

    mad raven

    dabei seit 08/2003

    Bergab orientierte Biker sind wie Alpinski Fahrer. Die brauchen Infrastruktur und bezahlen auch gern dafür
    Da ist viel wahres dran und leider wird das immer wieder vergessen. Einerseits von aktiven Bikern, aber anderseits wird es aus der Umfrage kaum deutlich.
    Ich bin meistens Enduro/DH mäßig unterwegs und da will ich nicht alleine querfeldein unbeschilderte trails hochschieben sondern freue mich über ein passendes Angebot.
    Aber ich sehe das ein Tourenbiker vllt andere Ansprüche hat.
  3. benutzerbild

    jalgrattad

    dabei seit 05/2010

    Aber ich bin kein Business Case.
    Gut, wenn Du das Gefühl hast, es geht darum, wie man in einen Business Case gequetscht werden kann, kann ich Deine genervte Reaktion verstehen.
    Da, wo ich meist fahre, ist die rechtliche Situation entspannter, der Nutzungsdruck geringer, die Tourismusindustrie weniger bedeutend usw. Da kann ich dann wohl entspannter mit dem Thema umgehen smilie
  4. benutzerbild

    mw.dd

    dabei seit 07/2006

    Theoretisch ja. Praktisch wohl eher in D nicht möglich, da ja Umweltschutz und (Holz)Wirtschaft von öffentlichen Stellen regelmäßig deutlich höher bewertet werden als die Erholung. Sprich das in der Form genehmigt zu bekommen sehe ich als ziemlich aussichtslos an.
    Tausche Betretungsrecht gegen ein paar nett gebaute Trails mit Eintrittsgeld? Nein danke.
    Wirkt irgendwie, als hätten das Freitag Nachmittag die Praktikanten zusammen gestellt.
    Teils völlig hirnlose Fragen. Wäre wirklich interessant wie das zustande gekommen ist…
    Die Fragen sind so gestellt, dass man dem geneigten Touristiker das Thema MTB-Tourismus so hinbiegen kann, das er das Paket aus App, Schildern und einer "Ausspielung" des GPS-Tracks auf komoot und Konsorten beim Ersteller der Umfarge kauft.
    Finde ich aber auch okay, wenn da jmd. paar Euros abstaubt, wenn dadurch überhaupt mal Angebote entstehen.
    Dafür ist weder das "Mountainbike Tourismusforum Deutschland" noch absolut-gps bekannt (also das da irgendwas ensteht), Es geht um den Verkauf von Konzepten auf der Grundlage des bestehenden.
    sondern wie man bikeghettos möglichst attraktiv macht,
    Meinten Sie "Forststraßenrunden"?
    und 7stanes als Geschäftsmodell eingeschossen haben
    Das wäre schön, kann ich aber aus der von absolut gps gemachten MTB-Fachplanung" für Sachsen nicht herauslesen. Im Gegenteil, da wird jeder Bezug zu Schottland oder anderen erfolgreichen Projekten (wie z.B. singltrek pod smrkem), die nicht entweder von absolut gps oder dem Kreis um das Mountiketourismusforum "gemacht" worden sind vermieden.
  5. benutzerbild

    Tabletop84

    dabei seit 05/2008

    Apropos, Konzepte, Genehmigungen, Versicherungen, Beschilderungen, GPS tracks und Portalen:

    Davon haben wir reichlich! Teilweise soviel dass man den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht. Komoot ist hauptsächlich von Forstwegsrittern zugespammt. Das Problem ist ja nicht dass man mit der vorhandenen Technik die Trails nicht finden würde, sondern dass man sie nicht befahren und instandhalten darf.

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