Pauline Ferrand-Prévot ist zweifelsohne eine absolute Ausnahmeathletin im Zweirad-Sport. Mit unzähligen und vor allem Kategorie übergreifenden Weltmeister-Titeln hat sich die 32-jährige Französin ein Denkmal geschaffen, das seinesgleichen sucht. Niemand ist enger, mit dem Regenbogen-Trikot verbunden als Pauline Ferrand-Prévot.
Jetzt hat die Französin die Katze aus dem Sack gelassen und ihr Karriereende im Mountainbike-Bereich angekündigt. In einem Interview-Clip auf Instagram erklärt Pauline gegenüber Eurosport, dass 2024 ihr letztes Jahr auf dem Mountainbike werden wird. Ende des Jahres ist also Schluss. Als Grund dafür nennt die hochdekorierte Rennfahrerin, dass sie auf dem Mountainbike bereits alles erreicht habe. Dabei soll die Saison keineswegs ein gemütliches Ausklingen werden. Mit den Olympischen Spielen in Paris steht im Sommer das absolute Saisonhighlight an. Das große Ziel: Mountainbike-Olympiasiegerin auf heimischem Boden.
Ich denke, ich habe alles auf dem MTB erreicht und, ja, es macht mir immer noch Spaß, aber es macht keinen Sinn, weiterzumachen. Und außerdem ist es meine letzte Chance, zu Hause Olympiasieger zu werden. Das ist gut so aufzuhören.
Pauline Ferrand-Prévot
Wie genau es für Pauline Ferrand-Prévot 2025 weitergeht, wird in dem kurzen Interviewclip nicht thematisiert. Mit ihrem Team Ineos Grenadiers und ihren sehr breit aufgestellten Fähigkeiten stehen der erfolgreichen Französin allerdings alle Möglichkeiten offen. Egal, ob auf der Straße, im Cross oder im Gravelsport, wir sind sicher, dass Pauline Ferrand-Prévot auch über das Jahr 2024 hinaus weiterhin regelmäßig Rennsiege feiern darf und drücken die Daumen.
Das entsprechende Eurosport-Interview findet ihr hier: Pauline Ferrand-Prévot Instagram Interview
Was sagt ihr zum MTB Karriereende von Pauline Ferrand-Prévot – wie geht es für die Französin eurer Meinung nach 2025 weiter?
12 Kommentare
» Alle Kommentare im ForumVor drei Wochen ist ihr Opa gestorben, zu dem sie wohl eine sehr innige Beziehung hatte und der ein großer Radsportfan war. Schon auf dem Zielfoto vom Europameisterschaftssieg sieht sie sieht man ihr kein bisschen Freude an, und auch gestern wirkte es fast als würde sie heulen als sie im Ziel war.
Vielleicht hat sie das einfach so mitgenommen das sie sich einfach nicht mehr drüber freuen kann
https://www.instagram.com/p/C6mVypPNFSp/
Schade nur, dass das Damen-Starterfeld wieder etwas kleiner wird.
Da bin ich mal gespannt. Sie mag mich Lügen strafen, aber so richtig als Teamplayerin hätte ich sie in den letzten Jahren nicht unbedingt wahrgenommen. Mal schaun wie sie so ankommt im Peleton.
Und gewonnen, Respekt vor dieser Dame und dazu noch Platz 3 an Jenny R. nach deren sicher schwierigen Jahren, nach dem Rio Olympia- Sieg.
Wir laden dich ein, jeden Artikel bei uns im Forum zu kommentieren und diskutieren. Schau dir die bisherige Diskussion an oder kommentiere einfach im folgenden Formular: