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Das neue Pivot Switchblade ist der Trail- und Enduro-Allrounder im Angebot der US-Amerikaner
Das neue Pivot Switchblade ist der Trail- und Enduro-Allrounder im Angebot der US-Amerikaner - 160 mm Federweg an der Front, 142 mm am Heck, 29"- oder 27,5"-Laufräder, knackig blau oder olivgrün.
Neu ist der im Drehpunkt versteckte Flipchip am Switchblade nicht, er wird an diesem Modell aber zum ersten Mal verwendet
Neu ist der im Drehpunkt versteckte Flipchip am Switchblade nicht, er wird an diesem Modell aber zum ersten Mal verwendet - Das Teil ist Baugleich zum am Firebird verwendeten und ermöglicht es, die Winkel um ein halbes Grad steiler zu stellen und das Tretlager dabei anzuheben.
Pivot Switchblade Race XT, 29"
Pivot Switchblade Race XT, 29" - Fox 36 Grip Performance-Gabel, DPX2 Performance-Dämpfer, SLX/XT-Antrieb, SLX-Bremsen, DT Swiss M1900-Laufräder – 6.199 €
Pivot Switchblade Race GX, 29"
Pivot Switchblade Race GX, 29" - Fox 36 Grip Performance-Gabel, DPX2 Performance-Dämpfer, GX Eagle-Antrieb, Guide-Bremsen, DT Swiss M1900-Laufräder – 6.559 €
Pivot Switchblade Pro XT ohne Upgrades, 29"
Pivot Switchblade Pro XT ohne Upgrades, 29" - Fox 36 Grip 2 Factory-Gabel, DPX2 Factory-Dämpfer, XT/XTR-Antrieb, XT-Bremsen, DT Swiss M1700-Laufräder – 7.649 €
Pivot Switchblade Pro XT ohne Upgrades, 27,5"
Pivot Switchblade Pro XT ohne Upgrades, 27,5" - Fox 36 Grip 2 Factory-Gabel, DPX2 Factory-Dämpfer, XT/XTR-Antrieb, XT-Bremsen, DT Swiss M1700-Laufräder – 7.649 €
Pivot Switchblade Pro X01 ohne Upgrades
Pivot Switchblade Pro X01 ohne Upgrades - Fox 36 Grip 2 Factory-Gabel, DPX2 Factory-Dämpfer, X01 Eagle-Antrieb, G2 RSC-Bremsen, DT Swiss M1700-Laufräder – 8.249 €
Pivot Switchblade Pro XT mit Laufrad-Upgrade
Pivot Switchblade Pro XT mit Laufrad-Upgrade - Fox 36 Grip 2 Factory-Gabel, DPX2 Factory-Dämpfer, XT/XTR-Antrieb, XT-Bremsen, Reynolds/Industry Nine-Laufräder – 9.099 €
Pivot Switchblade Team XX1 ohne Upgrades, 29"
Pivot Switchblade Team XX1 ohne Upgrades, 29" - Fox 36 Grip 2 Factory-Gabel, DPX2 Factory-Dämpfer, XX1-Antrieb, G2 Ultimate-Bremsen, Reynolds/Industry Nine-Laufräder – N/A €
Pivot Switchblade Team XX1 AXS mit Live Valve-Upgrade, 27,5"
Pivot Switchblade Team XX1 AXS mit Live Valve-Upgrade, 27,5" - Fox Live Valve-Gabel, Live Valve-Dämpfer, XX1 AXS-Antrieb, G2 Ultimate-Bremsen, Reynolds/Industry Nine-Laufräder – 13.999 €
Pivot Switchblade Team XTR mit Live Valve-Upgrade, 29"
Pivot Switchblade Team XTR mit Live Valve-Upgrade, 29" - Fox Live Valve-Gabel, Live Valve-Dämpfer, XTR-Antrieb, XTR-Bremsen, Reynolds/Industry Nine-Laufräder – 12.299 €
Pivot Switchblade Team XX1 mit Live Valve-Upgrade, 29"
Pivot Switchblade Team XX1 mit Live Valve-Upgrade, 29" - Fox Live Valve-Gabel, Live Valve-Dämpfer, XX1 Eagle-Antrieb, G2 Ultimate-Bremsen, Reynolds/Industry Nine-Laufräder – N/A €
Angetrieben wird wahlweise von Shimano oder SRAM, alle Modelle kommen mit 12-fach-Antrieb
Angetrieben wird wahlweise von Shimano oder SRAM, alle Modelle kommen mit 12-fach-Antrieb - Unser Testexemplar kommt aus der Pro XT/XTR-Reihe, setzt auf ein XTR-Schaltwerk, XT-Kassette und Schalthebel, sowie eine RaceFace-Kurbel.
Am Heck arbeitet ein von Fox in Zusammenarbeit mit Pivot weiterentwickelter Float DPX2
Am Heck arbeitet ein von Fox in Zusammenarbeit mit Pivot weiterentwickelter Float DPX2 - Hier wurde nicht nur die Abstimmung geändert, es kommt ein angepasstes Innenleben zum Einsatz.
An der Front arbeitet die bewährte Fox 36 in Factory-Ausführung mit Grip2-Dämpfung
An der Front arbeitet die bewährte Fox 36 in Factory-Ausführung mit Grip2-Dämpfung - Als Upgrade kann man am Switchblade das Fox Live-Valve-System kaufen – dann gibt es zwar weniger Einstellmöglichkeiten, dafür aber ein automatisches Fahrwerk.
Pivot stattet das Switchblade mit einem eigens entwickelten Cockpit aus, das bei namhaften Herstellern produziert wird
Pivot stattet das Switchblade mit einem eigens entwickelten Cockpit aus, das bei namhaften Herstellern produziert wird - Gebremst wird am Pro XT/XTR-Bike mit der Shimano Vierkolben-XT-Bremse aus der M8120-Serie.
Klarer Unterschied zwischen dem XS-Rahmen und den anderen Rahmengrößen
Klarer Unterschied zwischen dem XS-Rahmen und den anderen Rahmengrößen - Das kurze Sitzrohr benötigt einen anderen Sattel, aber Pivot macht nicht nur bei der Ausstattung Anpassungen je Rahmengröße.
Rohrquerschnitte und Carbon-Layup sind auf jede Rahmengröße angepasst
Rohrquerschnitte und Carbon-Layup sind auf jede Rahmengröße angepasst - Dadurch sollen sich die Rahmen ähnlich anfühlen. Praktisch: Alle Rahmengrößen bieten Platz für große Trinkflaschen.
Der DW-Link wurde überarbeitet und kommt jetzt mit vertikal angeordnetem Dämpfer im Rahmen
Der DW-Link wurde überarbeitet und kommt jetzt mit vertikal angeordnetem Dämpfer im Rahmen - War das alte Switchblade nicht für Stahlfeder-Dämpfer ausgelegt, ist das neue dank der veränderten Anlenkung und einer progressiveren Kennlinie auch für Coil-Federbeine freigegeben.
Am neuen Switchblade verzichtet man auf die Umwerfer-Aufnahme
Am neuen Switchblade verzichtet man auf die Umwerfer-Aufnahme - Die Zugführung ist weiterhin größtenteils im Inneren des Rahmens, am Übergang zwischen Hauptrahmen und Hinterbau treten die Züge kurz nach draußen.
Am Steuerrohr werden die Leitungen in den Rahmen geführt
Am Steuerrohr werden die Leitungen in den Rahmen geführt - Werden aufgrund von AXS-Komponenten keine Züge verlegt, gibt es wasserdichte Kappen. Werden Züge verlegt, lassen sich diese spannen und dann klemmen, um Geräusche zu unterbinden.
Ein großzügiger Schoner schützt das Unterrohr
Ein großzügiger Schoner schützt das Unterrohr - Das Di2-Fach ist noch in den Rahmen integriert und hilft bei der Zugverlegung – ob da außerdem was neues elektronisches von Shimano kommt?
Am Hinterbau wird Kettenschlagen gedämpft
Am Hinterbau wird Kettenschlagen gedämpft - Den hohlen Kettenstreben-Schutz und die Schoner an Sitzstrebe und der Verbindung zwischen Sitz- und Kettenstrebe tauscht Pivot übrigens recht kulant aus, wenn die Teile kaputtgehen.
Pivot arbeitet schon eine Weile mit dem SAG-Indikator in dieser Bauweise
Pivot arbeitet schon eine Weile mit dem SAG-Indikator in dieser Bauweise - Auch am Switchblade soll er das Setup wieder erleichtern.
Hinter der Bremsscheibe ist eine weitere Öffnung im Rahmen
Hinter der Bremsscheibe ist eine weitere Öffnung im Rahmen - Hier wird der Live-Valve-Sensor montiert.
Platz ohne Ende?
Platz ohne Ende? - Wir sind Fans der Super Boost Plus-Idee. Rückwärts kompatibel, kein Problem mit der Fersen-Freiheit an den Streben, ordentlich Matsch-Freiheit.
Auch mit geöffnetem Dämpfer geht es mit dem Pivot Switchblade sehr antriebsneutral bergauf
Auch mit geöffnetem Dämpfer geht es mit dem Pivot Switchblade sehr antriebsneutral bergauf - Den Plattform-Hebel und den Lockout benötigt man nicht besonders oft.
Direkt in die Abfahrt starten? Da muss nur der Sattel abgesenkt werden
Direkt in die Abfahrt starten? Da muss nur der Sattel abgesenkt werden - Ordentlich Gegenhalt aus der Kinematik und das effiziente Verhalten unter Kettenzug machen das Rad zum Spielgefährten.
Kurvenwechsel gelingen spielerisch einfach
Kurvenwechsel gelingen spielerisch einfach - Der kompakte Rahmen und der angenehme Hinterbauflex sorgen für ein intuitives Fahrgefühl und sorgen dafür, dass das Switchblade leicht aufs Hinterrad und in die Luft geht.
Pop, um es in die Luft zu bekommen und Endprogression, um fehlende Landungen auszugleichen
Pop, um es in die Luft zu bekommen und Endprogression, um fehlende Landungen auszugleichen - Bei der Hinterbauabstimmung hat Pivot den Sweetspot sehr genau getroffen. Das Heck arbeitet sensibel, selbst ohne viel zugeschaltete Druckstufe lässt es sich aber leicht durchs Gelände pushen und vom Boden abziehen.
Leichtfüßiger und gutmütiger Allrounder
Leichtfüßiger und gutmütiger Allrounder - Das Switchblade bietet das Potenzial, sehr viele Fahrer glücklich zu machen, denn es deckt ein breites Spektrum an Einsatzmöglichkeiten ab.
Gelungene Neuauflage: die neue Evolutionsstufe des Pivot Switchblade konnte uns wie der Vorgänger große Freude bereiten
Gelungene Neuauflage: die neue Evolutionsstufe des Pivot Switchblade konnte uns wie der Vorgänger große Freude bereiten - Das Pivot Switchblade zielt auf einen Fahrertypen ab, dem es um maximalen Fahrspaß, exzellente Funktion bergauf und bergab geht, der aufsitzt und sich wohlfühlen möchte – klingt nach dir? Dann könntest du mit diesem Rad goldrichtig liegen.

Pivot Switchblade 2020 im Test: Pivot legt das Switchblade neu auf! Das Trail- und Enduro-Bike bekommt in der neuen Evolutionsstufe etwas mehr Federweg am Heck und wird noch variabler. Wir konnten das neue Modell des amerikanischen Premium-Herstellers bereits über die Trails scheuchen – wie schlägt sich das Vollcarbon-Rad in der Praxis und im Vergleich zu Vorgänger und anderen populären Vertretern seiner Kategorie? Wir haben alle Infos und einen ersten Fahreindruck für euch.

Steckbrief: Pivot Switchblade

EinsatzbereichAll-Mountain, Enduro
Federweg160 mm/142 mm
Laufradgröße27.5ʺ, 29ʺ
RahmenmaterialCarbon
Gewicht (o. Pedale)13,1 kg
RahmengrößenXS, S, M, L, XL
Websitewww.pivotcycles.com
Preis: ab 6.199 Euro

Mit dem Switchblade brachte Pivot 2015 einen echten Underdog auf den Markt – irgendwo zwischen Enduro und Trail, schnell bergauf und bergab. Ein Underdog, weil es zwischen den Kategorien steht, der Enduro-Pilot lieber zum Firebird griff, der Trail-Pilot nicht so viel Federweg wollte. Jetzt wird das Rad komplett neu aufgelegt und übernimmt die Vielseitigkeit des Vorgängers – auch hinsichtlich der Laufradgrößen: 29″, Mullet oder 27,5″ mit dicken Pneus? Alles machbar. Sonst haben das alte und das neue Switchblade aber nicht mehr viel gemeinsam. Der Federweg ist am Heck auf 142 mm gewachsen, die Front wurde schon am alten Modell mit dem MY2019 auf 160 mm aufgebohrt. Der Rahmen ist komplett neu konstruiert und ist mit Geometrie-Verstellung sowie vertikaler DW-Link-Dämpfer-Aufhängung ausgestattet. Was bleibt? Pivot sieht das Rad weiterhin in der All-Mountain-Kategorie zu Hause.

Das neue Pivot Switchblade ist der Trail- und Enduro-Allrounder im Angebot der US-Amerikaner
# Das neue Pivot Switchblade ist der Trail- und Enduro-Allrounder im Angebot der US-Amerikaner - 160 mm Federweg an der Front, 142 mm am Heck, 29"- oder 27,5"-Laufräder, knackig blau oder olivgrün.

Geometrie

Vergleicht man die neue Switchblade-Evolutionsstufe mit dem originalen Switchblade, fällt auf: so viel ist da gar nicht passiert. Die Rahmengrößen wirken dezent nach oben skaliert. 20 mm mehr Reach an den Größen XS und S, 15 mm mehr am M, 10 mm mehr am L, 5 mm mehr am XL – allesamt unter der 500 mm-Marke. Ebenso ist aber der Stack etwas gewachsen, die Räder dürften also minimal größer ausfallen. Trotzdem bewegt sich Pivot hier in einem sehr etablierten Bereich, anstatt nach vorne zu preschen. Ähnliches haben wir auch kürzlich bei Banshee festgestellt – wird sich hier ein Gegengewicht zur Kategorie “Hauptsache länger” bilden?

Minimal gewachsen ist auch die Kettenstrebenlänge, der Sitzwinkel fällt ein Stück steiler aus, der Lenkwinkel liegt bei 66° in der flachen Einstellung. Auch hier spiegeln sich die Detailverbesserungen wider. Radikal wird es dafür beim Sitzrohr: Kurz. Richtig kurz. Ein mutiger Schritt, die Sitzrohre durch die Bank recht niedrig zu halten, aber: gefällt uns. Kombiniert mit einem geraden Sitzrohr gibt es ausreichend Platz für lange Vario-Sattelstützen.

RahmengrößeXSSMLXL
Sitzrohrlänge343 mm368 mm394 mm432 mm470 mm
Oberrohrlänge569 mm592 mm620 mm638 mm661 mm
Steuerrohrlänge85 mm90 mm102 mm108 mm120 mm
Lenkwinkel66°/66,5°66°/66,5°66°/66,5°66°/66,5°66°/66,5°
Sitzwinkel75,5°/76°75,5°/76°75,5°/76°75,5°/76°75,5°/76°
Kettenstrebenlänge431 mm431 mm431 mm431 mm431 mm
Tretlagerhöhe346 mm / 352 mm346 mm / 352 mm346 mm / 352 mm346 mm / 352 mm346 mm / 352 mm
Tretlagerabsenkung28 mm /19 mm28 mm /19 mm28 mm /19 mm28 mm /19 mm28 mm /19 mm
Radstand1147 mm1169 mm1193 mm1216 mm1241 mm
Reach410 mm430 mm455 mm470 mm490 mm
Stack610 mm614 mm625 mm630 mm641 mm
Neu ist der im Drehpunkt versteckte Flipchip am Switchblade nicht, er wird an diesem Modell aber zum ersten Mal verwendet
# Neu ist der im Drehpunkt versteckte Flipchip am Switchblade nicht, er wird an diesem Modell aber zum ersten Mal verwendet - Das Teil ist Baugleich zum am Firebird verwendeten und ermöglicht es, die Winkel um ein halbes Grad steiler zu stellen und das Tretlager dabei anzuheben.

Ausstattung

Wie gewohnt spielt Pivot im teuren Sektor, durch die Bank findet man dafür an den Kompletträdern kein wirklich fragwürdiges Teil. Jedes Ausstattungs-Level wird als Shimano- und als SRAM-Version geführt. Man hat also die Möglichkeit nach persönlicher Präferenz zu entscheiden. Als günstigste Ausstattungsvarianten werden die Race-Modelle zwar mit Fox Performance-Fahrwerk ausgestattet, dafür gibt es aber überall Vierkolben-Bremsen und einen Antriebsmix aus Shimano XT/SLX bzw. SRAM X01/GX. Die “Einstiegs-Modelle” sind damit preislich schon sehr hoch angesetzt und beginnen bei stolzen 6.199 €.

Ab der Pro-Ausstattung gibt es die Option auf das Upgrade zum Fox Live Valve-Fahrwerk. Diese Varianten kann man optional auch mit hochwertigen Reynolds/Industry Nine Carbon-Laufrädern ausrüsten. Mit den Pro-Modellen gibt es schon das Factory-Fahrwerk von Fox und den Carbon-Lenker von Pivot. Angetrieben wird mit einem Mix aus XTR/XT bzw. einer X01 Eagle-Gruppe. Die Bremse am Shimano-Spec kommt aus der neuen XT-Serie, an der SRAM-Ausstattung kommt die G2 RSC zum Einsatz.

Der Zusatz “Team” bezeichnet bei Pivot den absoluten High-End-Spec. Ein Laufrad-Upgrade braucht man hier nicht mehr: ab Werk sind die Carbon-Laufräder von Reynolds montiert. Per Seilzug wird am Team XTR- und dem Team XX1-Modell geschaltet. Zusätzlich hat man am Team XX1 AXS-Bike die Option auf die kabellose Schaltung aus dem Hause SRAM. Auch an den High-End-Bikes gibt es die Möglichkeit, auf das Fox Live Valve-Fahrwerk zurückzugreifen.

  • Federgabel Fox 36 Factory Grip2 (160 mm)
  • Dämpfer Fox Factory Float DPX2 (142 mm)
  • Antrieb Shimano XT/XTR-Mix
  • Bremsen Shimano XT
  • Laufräder Reynolds/Industry Nine
  • Reifen Maxxis Minion DHF/DHR
  • Cockpit Pivot Phoenix (770 mm) / Pivot Phoenix (45 mm)
  • Sattelstütze Fox Factory Transfer (175 mm)
Pivot Switchblade 2020 – alle Ausstattungen zum Ausklappen

Firmenname ModellnahmeTeam XTRTeam XX1 AXSTeam XX1Pro XT/XTRPro X01Race XTRace X01
RahmenmaterialCarbonCarbonCarbonCarbonCarbonCarbonCarbon
FedergabelFox 36 Factory GRIP2Fox 36 Factory GRIP2Fox 36 Factory GRIP2Fox 36 Factory GRIP2Fox 36 Factory GRIP2Fox 36 Performance GRIPFox 36 Performance GRIP
DämpferFox DPX2 FactoryFox DPX2 FactoryFox DPX2 FactoryFox DPX2 FactoryFox DPX2 FactoryFox DPX2 PerformanceFox DPX2 Performance
VorbauPivot Phoenix Team Enduro/TrailPivot Phoenix Team Enduro/TrailPivot Phoenix Team Enduro/TrailPivot Phoenix Team Enduro/TrailPivot Phoenix Team Enduro/TrailPivot Phoenix Team Enduro/TrailPivot Phoenix Team Enduro/Trail
LenkerPhoenix Team Low Rise CarbonPhoenix Team Low Rise CarbonPhoenix Team Low Rise CarbonPhoenix Team Low Rise CarbonPhoenix Team Low Rise CarbonPhoenix Race Low Rise AluminiumPhoenix Race Low Rise Aluminium
GriffePhoenix Factory LockOnPhoenix Factory LockOnPhoenix Factory LockOnPhoenix Factory LockOnPhoenix Factory LockOnPhoenix Factory LockOnPhoenix Factory LockOn
BremsenShimano XTR M8120 SRAM G2 UltimateSRAM G2 UltimateShimano XT M8120 SRAM G2 RSCShimano SLX M7120 SRAM Guide RE
SchaltungShimano XTR 12-fachSRAM XX1 Eagle AXSSRAM XX1 EagleShimano XTR/XT 12-fachSRAM X01Shimano XT/SLX 12-fachSRAM X01/GX Eagle
LaufräderReynolds Blacklabel Enduro Wide Trail/Industry NineReynolds Blacklabel Enduro Wide Trail/Industry NineReynolds Blacklabel Enduro Wide Trail/Industry NineDT M1700DT M1700DT M1900 (29") / DT M1700 (27,5")DT M1900 (29") / DT M1700 (27,5")
Reifen 29"Maxxis Minion DHF 2,5", DHR2 2,4"Maxxis Minion DHF 2,5", DHR2 2,4"Maxxis Minion DHF 2,5", DHR2 2,4"Maxxis Minion DHF 2,5", DHR2 2,4"Maxxis Minion DHF 2,5", DHR2 2,4"Maxxis Minion DHF 2,5", DHR2 2,4"Maxxis Minion DHF 2,5", DHR2 2,4"
Reifen 27,5"Maxxis Rekon 2,8"Maxxis Rekon 2,8"Maxxis Rekon 2,8"Maxxis Rekon 2,8"Maxxis Rekon 2,8"Maxxis Rekon 2,8"Maxxis Rekon 2,8"
SattelstützeFox Transfer FactoryFox Transfer FactoryFox Transfer FactoryFox Transfer FactoryFox Transfer FactoryFox Transfer FactoryFox Transfer Factory
Sattel Phoenix WTB Team Hightail Trail / Team VigoPhoenix WTB Team Hightail Trail / Team VigoPhoenix WTB Team Hightail Trail / Team VigoPhoenix WTB Pro Hightail Trail / Pro VigoPhoenix WTB Pro Hightail Trail / Pro VigoPhoenix WTB Race Hightail Trail / Race VigoPhoenix WTB Race Hightail Trail / Race Vigo
GewichtN/AN/A 13,1 kgN/AN/AN/AN/A
Live Vale Upgrade?Ja + 2.150 €Ja + 2.150 €Ja + 2.150 €Ja + 2.200 €Ja + 2.150 €NeinNein
Laufrad-Upgrade?NeinNeinNeinReynolds Blacklabel Enduro Wide Trail/Industry Nine + 1.450 €Reynolds Blacklabel Enduro Wide Trail/Industry Nine + 1.450 €27,5" Ausführung + 500 €27,5" Ausführung + 450 €
Preis10.149 €11.849 €7.649 €8.249 €6.199 €6.559 €

Pivot Switchblade Race XT, 29"
# Pivot Switchblade Race XT, 29" - Fox 36 Grip Performance-Gabel, DPX2 Performance-Dämpfer, SLX/XT-Antrieb, SLX-Bremsen, DT Swiss M1900-Laufräder – 6.199 €
Pivot Switchblade Race GX, 29"
# Pivot Switchblade Race GX, 29" - Fox 36 Grip Performance-Gabel, DPX2 Performance-Dämpfer, GX Eagle-Antrieb, Guide-Bremsen, DT Swiss M1900-Laufräder – 6.559 €

Pivot Switchblade Pro XT ohne Upgrades, 29"
# Pivot Switchblade Pro XT ohne Upgrades, 29" - Fox 36 Grip 2 Factory-Gabel, DPX2 Factory-Dämpfer, XT/XTR-Antrieb, XT-Bremsen, DT Swiss M1700-Laufräder – 7.649 €
Pivot Switchblade Pro XT ohne Upgrades, 27,5"
# Pivot Switchblade Pro XT ohne Upgrades, 27,5" - Fox 36 Grip 2 Factory-Gabel, DPX2 Factory-Dämpfer, XT/XTR-Antrieb, XT-Bremsen, DT Swiss M1700-Laufräder – 7.649 €

Pivot Switchblade Pro X01 ohne Upgrades
# Pivot Switchblade Pro X01 ohne Upgrades - Fox 36 Grip 2 Factory-Gabel, DPX2 Factory-Dämpfer, X01 Eagle-Antrieb, G2 RSC-Bremsen, DT Swiss M1700-Laufräder – 8.249 €
Pivot Switchblade Pro XT mit Laufrad-Upgrade
# Pivot Switchblade Pro XT mit Laufrad-Upgrade - Fox 36 Grip 2 Factory-Gabel, DPX2 Factory-Dämpfer, XT/XTR-Antrieb, XT-Bremsen, Reynolds/Industry Nine-Laufräder – 9.099 €

Pivot Switchblade Team XX1 ohne Upgrades, 29"
# Pivot Switchblade Team XX1 ohne Upgrades, 29" - Fox 36 Grip 2 Factory-Gabel, DPX2 Factory-Dämpfer, XX1-Antrieb, G2 Ultimate-Bremsen, Reynolds/Industry Nine-Laufräder – N/A €
Pivot Switchblade Team XX1 AXS mit Live Valve-Upgrade, 27,5"
# Pivot Switchblade Team XX1 AXS mit Live Valve-Upgrade, 27,5" - Fox Live Valve-Gabel, Live Valve-Dämpfer, XX1 AXS-Antrieb, G2 Ultimate-Bremsen, Reynolds/Industry Nine-Laufräder – 13.999 €

Pivot Switchblade Team XTR mit Live Valve-Upgrade, 29"
# Pivot Switchblade Team XTR mit Live Valve-Upgrade, 29" - Fox Live Valve-Gabel, Live Valve-Dämpfer, XTR-Antrieb, XTR-Bremsen, Reynolds/Industry Nine-Laufräder – 12.299 €
Pivot Switchblade Team XX1 mit Live Valve-Upgrade, 29"
# Pivot Switchblade Team XX1 mit Live Valve-Upgrade, 29" - Fox Live Valve-Gabel, Live Valve-Dämpfer, XX1 Eagle-Antrieb, G2 Ultimate-Bremsen, Reynolds/Industry Nine-Laufräder – N/A €

Angetrieben wird wahlweise von Shimano oder SRAM, alle Modelle kommen mit 12-fach-Antrieb
# Angetrieben wird wahlweise von Shimano oder SRAM, alle Modelle kommen mit 12-fach-Antrieb - Unser Testexemplar kommt aus der Pro XT/XTR-Reihe, setzt auf ein XTR-Schaltwerk, XT-Kassette und Schalthebel, sowie eine RaceFace-Kurbel.
Am Heck arbeitet ein von Fox in Zusammenarbeit mit Pivot weiterentwickelter Float DPX2
# Am Heck arbeitet ein von Fox in Zusammenarbeit mit Pivot weiterentwickelter Float DPX2 - Hier wurde nicht nur die Abstimmung geändert, es kommt ein angepasstes Innenleben zum Einsatz.
An der Front arbeitet die bewährte Fox 36 in Factory-Ausführung mit Grip2-Dämpfung
# An der Front arbeitet die bewährte Fox 36 in Factory-Ausführung mit Grip2-Dämpfung - Als Upgrade kann man am Switchblade das Fox Live-Valve-System kaufen – dann gibt es zwar weniger Einstellmöglichkeiten, dafür aber ein automatisches Fahrwerk.
Pivot stattet das Switchblade mit einem eigens entwickelten Cockpit aus, das bei namhaften Herstellern produziert wird
# Pivot stattet das Switchblade mit einem eigens entwickelten Cockpit aus, das bei namhaften Herstellern produziert wird - Gebremst wird am Pro XT/XTR-Bike mit der Shimano Vierkolben-XT-Bremse aus der M8120-Serie.

Im Detail

Größenspezifische Ausstattung und Rahmen
Dass sich die Pivot-Macher einiges bei ihren Bikes denken, ist nichts neues. Während die meisten Hersteller zwischenzeitlich verschieden lange Sattelstützen durch die Größen hindurch ausstatten, zieht Pivot das Thema Größenspezifizierung auf ein etwas anderes Level. Sattel, Vorbau-Länge, Lenker-Breite und Stützen-Hub sind angepasst auf die Rahmengröße. Aber nicht nur bei der Komponenten-Auswahl wird verschiedenes eingesetzt, um den Anforderungen gerecht zu werden. Jede Rahmengröße ist mit speziell für die Fahrer ausgelegten Rohrquerschnitten und Carbon-Layups versehen. Neben dem sehr kleinen XS-Rahmen mit filigran wirkenden Formen steht das XL-Rad sehr viel präsenter und voluminöser da. Diesen Ansatz verfolgt Pivot am Switchblade aber nur am Hauptrahmen. Das Hinterbau-Dreieck ist durch alle Größen hindurch gleich. Am S-Rahmen bleibt die Waage somit bei 2,57 kg ohne Dämpfer stehen.

Klarer Unterschied zwischen dem XS-Rahmen und den anderen Rahmengrößen
# Klarer Unterschied zwischen dem XS-Rahmen und den anderen Rahmengrößen - Das kurze Sitzrohr benötigt einen anderen Sattel, aber Pivot macht nicht nur bei der Ausstattung Anpassungen je Rahmengröße.
Rohrquerschnitte und Carbon-Layup sind auf jede Rahmengröße angepasst
# Rohrquerschnitte und Carbon-Layup sind auf jede Rahmengröße angepasst - Dadurch sollen sich die Rahmen ähnlich anfühlen. Praktisch: Alle Rahmengrößen bieten Platz für große Trinkflaschen.

Vertikale Dämpfer-Aufhängung mit Flip Chip
Mit dem Firebird 29 brachte Pivot eine Neuerung: Den Flip Chip an der Dämpfer-Anlenkung. Elegant im Drehpunkt versteckt, hat es dieser jetzt auch ans Switchblade geschafft. Das soll die Vielseitigkeit erhöhen. Wie am alten Switchblade auch, gibt es zusätzlich eine 17 mm Steuersatz-Schale. Entweder verwendet man diese beiden Mittel zur Geometrie-Verstellung, um das 29″-Bike auf seine Anforderungen zu trimmen, oder setzt auf ein 27,5″-Hinterrad, bzw. einen kompletten 27,5″-Aufbau mit breiten 2,8″-Reifen.

Neu ist auch die vertikale Dämpfer-Anordnung. Pivot bleibt dem DW-Link treu, ordnet aber analog zum Mach 4 SL den Dämpfer jetzt vertikal an. Dieses neue Design soll vor allem für kleine Fahrer und Fahrerinnen viele Vorteile bieten: Sogar im XS-Rahmen ist ausreichend Stauraum für eine große Trinkflasche. Zusätzlich konnte der Rahmen kompakter gestaltet werden, damit mehr Bewegungsfreiheit geboten wird. Zu guter Letzt soll die Integration der Fox Live Valve-Controller-Einheit im neuen Rahmen besser funktionieren.

Neben 7 mm mehr Federweg am Heck hat Pivot auch die Kinematik des Switchblades angepasst. War das Vorgängermodell nur für Luftdämpfer freigegeben, hat man dem neuen Rad etwas mehr Progression verpasst. Damit kann das neue Switchblade jetzt auch mit Coil-Dämpfer gefahren werden. Übrigens: Egal ob Stahlfeder- oder Luftdämpfer – es soll mit jedem Dämpfer ausreichend Platz für die große Trinkflasche übrig bleiben.

Der DW-Link wurde überarbeitet und kommt jetzt mit vertikal angeordnetem Dämpfer im Rahmen
# Der DW-Link wurde überarbeitet und kommt jetzt mit vertikal angeordnetem Dämpfer im Rahmen - War das alte Switchblade nicht für Stahlfeder-Dämpfer ausgelegt, ist das neue dank der veränderten Anlenkung und einer progressiveren Kennlinie auch für Coil-Federbeine freigegeben.

Rahmendetails
Neben der Live Valve-Integration finden sich am Switchblade-Rahmen auch weitere interessante Details. Vor der Live Valve-Aufnahme sind am Oberrohr noch zwei weitere Gewindelöcher angebracht. Hier kann man entweder die Trinkflasche montieren, wenn man sie nicht ans Unterrohr bauen will, oder aber Werkzeuge am Rahmen mitführen. Auch unter dem Unterrohr nahe dem Tretlager gibt es eine weitere Aufnahme für Tools oder ähnliches. Geblieben ist auch das Di2-Batteriefach – obwohl das Switchblade keine Integration der Di2-Kabel bietet, wie sie noch an früheren Modellen des Herstellers zu finden war. Das Loch im Rahmen vereinfacht aber die Verlegung der Züge um ein vielfaches.

Am neuen Switchblade verzichtet man auf die Umwerfer-Aufnahme
# Am neuen Switchblade verzichtet man auf die Umwerfer-Aufnahme - Die Zugführung ist weiterhin größtenteils im Inneren des Rahmens, am Übergang zwischen Hauptrahmen und Hinterbau treten die Züge kurz nach draußen.
Am Steuerrohr werden die Leitungen in den Rahmen geführt
# Am Steuerrohr werden die Leitungen in den Rahmen geführt - Werden aufgrund von AXS-Komponenten keine Züge verlegt, gibt es wasserdichte Kappen. Werden Züge verlegt, lassen sich diese spannen und dann klemmen, um Geräusche zu unterbinden.

Verlegt sind alle Leitungen fast vollständig im Inneren des Rahmens. Pivot verwendet dafür schon seit einigen Jahren das Cable Port-System. Große Öffnungen im Carbon erleichtern das Einfädeln der Züge, an der Bremsleitung muss man nicht die Olive abschneiden. Da die Züge durch kleine Plättchen geklemmt werden, kann man die Züge auf Spannung bringen, um Klappern zu verhindern.

Auch der umfangreiche Schutz gegen Kettenschlagen soll für Ruhe sorgen. Die Form kennen wir bereits vom Mach 4 SL – am Switchblade wird der Kettenstrebenschutz analog verwendet, die Sitzstrebe wird aber auch weit nach oben mit dem dämpfenden Gummi beklebt. Wer Kettenschlagen von Haus aus reduzieren will, kann via ISCG05-Aufnahme eine Kettenführung anbringen.

Ein großzügiger Schoner schützt das Unterrohr
# Ein großzügiger Schoner schützt das Unterrohr - Das Di2-Fach ist noch in den Rahmen integriert und hilft bei der Zugverlegung – ob da außerdem was neues elektronisches von Shimano kommt?
Am Hinterbau wird Kettenschlagen gedämpft
# Am Hinterbau wird Kettenschlagen gedämpft - Den hohlen Kettenstreben-Schutz und die Schoner an Sitzstrebe und der Verbindung zwischen Sitz- und Kettenstrebe tauscht Pivot übrigens recht kulant aus, wenn die Teile kaputtgehen.
Pivot arbeitet schon eine Weile mit dem SAG-Indikator in dieser Bauweise
# Pivot arbeitet schon eine Weile mit dem SAG-Indikator in dieser Bauweise - Auch am Switchblade soll er das Setup wieder erleichtern.
Hinter der Bremsscheibe ist eine weitere Öffnung im Rahmen
# Hinter der Bremsscheibe ist eine weitere Öffnung im Rahmen - Hier wird der Live-Valve-Sensor montiert.

Super Boost Plus
Pivot Cycles ist davon überzeugt, dass Boost 148 für alles, was auf 29″-Laufrädern rollt und viel Federweg hat, nicht ideal ist. Der Hersteller brachte mit dem originalen Switchblade den ersten Super Boost Plus-Rahmen auf den Markt. Das Grundprinzip ähnelt dem Boost-Prinzip: Die Nabenflansche werden näher an Kassette und Bremsaufnahme platziert, der Speichenwinkel wird somit flacher. Das ganze baut aber auf dem bestehenden OLD 150/157-Standard auf. Laut Pivot hat das diverse Vorteile und keine wirklichen Nachteile. Vor allem Bedenken bei der Fersenfreiheit an Ketten- und Sitzstrebe sollen unbegründet sein. Dafür bekommt man: Mehr Laufrad-Steifigkeit, mehr Reifenfreiheit und eine verbreiterte Abstützung der unteren DW-Link-Wippe, die den Rahmen steifer und haltbarer machen soll. Ausgehend vom klassischen Tretlager-Standard wird dafür einfach das Kettenblatt etwas näher zum Kurbelarm gerückt – all diese Vorteile verschlechtern also auch nicht den Q-Faktor.

Platz ohne Ende?
# Platz ohne Ende? - Wir sind Fans der Super Boost Plus-Idee. Rückwärts kompatibel, kein Problem mit der Fersen-Freiheit an den Streben, ordentlich Matsch-Freiheit.

Technische Daten

Alle technischen Daten, Details und Standards des Pivot Switchblade 2020 findet ihr in der folgenden Tabelle zum Ausklappen:

Technische Daten zum Ausklappen

KinematikDW-Link 
Verschiedene Lager-Größen3im Hinterbau
Gesamtzahl Lager im Hinterbau10Anzahl
Lagerbezeichungen6902 Extended, 6902, 6900Herstellerangabe
Hinterbau Einbaumaß157 x 12 mmEinbaubreite x Achsdurchmesser
Maximale Reifenfreiheit Hinterbau29" x 2,6" und 27,5" x 2,8"
Dämpfermaß185 mm x 55 mmGesamtlänge x Hub
Trunnion-Mount?Ja
Dämpferhardware erstes AugeTrunnionBolzendurchmesser x Einbaubreite
Dämpferhardware zweites AugeM8 x 30 mmBolzendurchmesser x Einbaubreite
Freigabe für StahlfederdämpferJa
Freigabe für LuftdämpferJa
Empfohlener Hinterbau-SAG16,5 mmIn % oder mm,
Steuerrohr-Durchmesser44 mm, 56 mmoberer Durchmesser, unterer Durchmesser
Maximale Gabelfreigabe160 mm, keine DoppelbrückenfreigabeFederweg bzw. bis zu welcher Einbauhöhe
TretlagerPressfit 92 mmwelcher Standard, Durchmesser, Breite
KettenführungsaufnahmeISCG05-Aufnahme
Umwerferaufnahme
Schaltauge17 €Typ, Kosten in €
Optimiert auf welches Kettenblatt32 tZahnzahl
BremsaufnahmePM 7" – 180 mm Scheibe ohne Adapterwelcher Standard
Maximale Bremsscheibengröße203 mm
Sattelrohrdurchmesser30,9 mm
Sattelklemmendurchmesser34,9 mm
Maximale Stützen-EinstecktiefeXS: 245 mm, S: 270 mm, M: 290 mm, L: 325 mm, XL: 360 mmNur durch Sitzrohrlänge limitiert, durchgängiges Sitzrohr
Kompatibel mit Stealth-Variostützen?Ja
Messung SitzwinkelDurchschnittliche SattelhöheTretlager zu Sattelhöhe
FlaschenhalteraufnahmeJaEine, Oberseite des Unterrohrs
Andere Extras, WerkzeugfächerFlip Chip zur Geometrieverstellung, austauschbare Steuersatzschale
Gewicht Rahmen2,57 kgGröße S, ohne Dämpfer
Gesamtgewicht Bike13,1 kgGr. M, Team XTR
Garantie/Service10 Jahre Garantie auf Carbon-Rahmen für Erstbesitzer. Details: www.pivotcycles.com

Auf dem Trail

Nach dem Einstellen des Setups mit Unterstützung vom Pivot-Chef höchstpersönlich geht es am nächsten Morgen zunächst per Shuttle auf den Berg, bevor uns ein Forstweg zum Trail bringt. Der Weg schlängelt sich am Hang entlang und wechselt in kurzen Abständen zwischen Auf- und Abfahrt. Steine und loses Geröll begleiten uns, der Dämpfer bleibt zunächst offen und stellenweise im mittleren Modus. Auffällig ist, wie neutral das Rad unter Kettenzug klettert. Trödelt man und bringt nicht besonders viel Druck aufs Pedal, lässt sich im Hinterbau durchaus ein leichtes Wippen feststellen. Diese Charakteristik sorgt für wenige Griffe zum Dämpfer. Fährt man nicht gerade auf Asphalt, kommt man mit der offenen Stellung bereits effizient nach oben. Im Wiegetritt arbeitet das Rad im offenen Modus dann aber ordentlich mit. Hier muss man sich entscheiden: maximale Effizienz oder maximaler Grip? Zweiteres gibt es nämlich en masse. Auch steilere Rampen auf weichen, sandigen Untergründen bekommt man mit dem Pivot Switchblade gut erklommen.

Auch mit geöffnetem Dämpfer geht es mit dem Pivot Switchblade sehr antriebsneutral bergauf
# Auch mit geöffnetem Dämpfer geht es mit dem Pivot Switchblade sehr antriebsneutral bergauf - Den Plattform-Hebel und den Lockout benötigt man nicht besonders oft.

Praktisch, wenn man im offenen Modus bleibt: Man kann direkt in die Abfahrt starten, ohne die Hand vom Lenker zu nehmen. Ab den ersten Metern besticht das neue Pivot Switchblade mit einer Eigenschaft, die wir am Vorgänger sehr zu schätzen gelernt haben: Das intuitive, einfache Handling. Das Rad zirkelt spielerisch über den Trail, macht schnelle Richtungswechsel ohne viel Kraftaufwand mit und lässt sich leicht in die Luft bekommen. Selbst steinige, ruppige Strecken werden so fast zum Pumptrack. Ständig sucht man neue Linien, Insides, Offcamber-Stücke am Streckenrand oder schanzt von Stein zu Stein und pusht sich selbst durch gröberes Geläuf vergnügt hindurch.

Direkt in die Abfahrt starten? Da muss nur der Sattel abgesenkt werden
# Direkt in die Abfahrt starten? Da muss nur der Sattel abgesenkt werden - Ordentlich Gegenhalt aus der Kinematik und das effiziente Verhalten unter Kettenzug machen das Rad zum Spielgefährten.
Kurvenwechsel gelingen spielerisch einfach
# Kurvenwechsel gelingen spielerisch einfach - Der kompakte Rahmen und der angenehme Hinterbauflex sorgen für ein intuitives Fahrgefühl und sorgen dafür, dass das Switchblade leicht aufs Hinterrad und in die Luft geht.

Grundvoraussetzung dafür ist die verbesserte DW-Link-Abstimmung. Feinfühliger als noch am Vorgänger arbeitet das Heck und harmoniert gut mit der Front. Selbst bei wenig Druckstufen-Dämpfung am Federbein kommt aus der Kinematik eine sanft einsetzende Progression, die Gegenhalt bietet und so dynamisches Fahren unterstützt. Anders ausgedrückt: Das Heck bietet ordentlich Pop und die kompakte Geometrie hilft dabei, das Rad auch in ruppigen Streckenabschnitten in die Luft oder auf andere Linien zu bekommen. Auf die Linienwahl kann man sich auch voll konzentrieren, denn Reserven bietet das Switchblade im ersten Test genügend. Der Hinterbau wurde nicht ans Federwegs-Ende gebracht, Probleme mit dem Pedal-Grip gab es selbst auf den steinigen Pisten nicht. Einwände? Keine!

Pop, um es in die Luft zu bekommen und Endprogression, um fehlende Landungen auszugleichen
# Pop, um es in die Luft zu bekommen und Endprogression, um fehlende Landungen auszugleichen - Bei der Hinterbauabstimmung hat Pivot den Sweetspot sehr genau getroffen. Das Heck arbeitet sensibel, selbst ohne viel zugeschaltete Druckstufe lässt es sich aber leicht durchs Gelände pushen und vom Boden abziehen.

Auch die Rahmensteifigkeit spielt eine wichtige Rolle beim Handling des Bikes. Trotz steifer Carbon-Laufräder verprügelt das Pivot Switchblade seinen Piloten nicht. Das Heck bietet auch auf den rutschigen Böden sehr lange Grip und neigt erst bei provokanter Fahrweise in Kurven zum Ausbrechen. Wie beschrieben gelingen schnelle Richtungswechsel und kreative Linien trotzdem sehr gut – das Rad bietet ein gutes Maß an Lenkpräzision.

Leichtfüßiger und gutmütiger Allrounder
# Leichtfüßiger und gutmütiger Allrounder - Das Switchblade bietet das Potenzial, sehr viele Fahrer glücklich zu machen, denn es deckt ein breites Spektrum an Einsatzmöglichkeiten ab.

Das ist uns aufgefallen

  • Preis Mit den Preisen, die Pivot aufruft, platziert sich der amerikanische Hersteller im absoluten Premium-Segment. Wenn man sich aber anschaut, mit welchen Detaillösungen und mit welchem Qualitätsanspruch Pivot seine Bikes baut, relativieren sich die hohen Kosten zumindest ein Stück weit wieder. Auch wenn es 10 Jahre Garantie auf den Carbon-Rahmen gibt und der Support in Deutschland hervorragend läuft (Ersatz- und Verschleißteile z. T. kostenlos auf Nachfrage, Service bei Demo-Events, etc.) – das ist trotzdem richtig viel Geld.
  • Super Boost Plus Inzwischen haben wir einige Kilometer auf dem alten Switchblade zurückgelegt und können ruhigen Gewissens sagen: Super Boost Plus regelt. Vor allem Fans von widrigen Bedingungen bekommen hier Reifenfreiheit en masse. Wo an anderen Rahmen der Hinterreifen stecken bleibt, rollt man mit dem SB+ Bike entspannt weiter. Nachteile haben wir bisher keine aufgedeckt. Der „alte” Standard bietet eher noch Vorteile: Je nach Fahrergewicht und Vorliebe kann man unterschiedlich steife Laufräder bauen. Leichtere Fahrer verwenden einfach klassische 157 mm-Naben ohne breite Abstützung.
  • Fox Live Valve Die Live Valve-Option spielt dem Switchblade gut in die Karten. Das Rad war und ist ein Rad zum Draufsetzen und Losfahren. Wer nicht ständig die härtesten Trails fährt, viele Wechsel zwischen Up- und Downhill hat und grundsätzlich gerne sportlich unterwegs ist, kann vom Live Valve profitieren!
  • Lenkwinkel Mit 66° fällt der Lenkwinkel auf dem Papier nicht super flach aus. Für den größten Teil des breiten Einsatzspektrums ist der Wert aber auf dem Trail passend. Wer anstrebt nicht mit einem Firebird, sondern mit dem Switchblade primär auf wilden, ruppigen Trails unterwegs zu sein, könnte über einen Winkelsteuersatz nachdenken.

Im Vergleich

Pivot Switchblade vs. Banshee Titan
Wer den kürzlich erschienenen Test des Titan gelesen hat, wird gegebenenfalls über das Wort “intuitiv” gestolpert sein, das auch hier im Bericht erscheint. Beide Räder besitzen diese Eigenschaft und ähneln sich in dieser Hinsicht – Unterschiede gibt es trotzdem. Das Titan ist etwas größer, bietet minimal mehr Reach, etwas mehr Stack, einen flacheren Lenkwinkel, längere Kettenstreben und etwas mehr Federweg. In der Abfahrtswertung hat es im Direktvergleich zwar nicht ganz den Spieltrieb, liegt aber ruhiger und kann vor allem durch sein beeindruckendes Kurvenverhalten glänzen. Das Switchblade ist aber der bessere Allrounder, der vor allem durch geringeres Gewicht und spritzigeres Fahrverhalten bergauf und in der Ebene punktet – dann wäre da aber noch der Preis als Entscheidungskriterium.

Pivot Switchblade vs. Ibis Ripmo
Ripmo und Switchblade ähneln sich inzwischen noch mehr: Vergleichbare Geometrie, Hinterbauten mit DW-Link und beide mit dem Potenzial, den Geldbeutel ein gutes Stück zu erleichtern. Auch im Fahrverhalten sind die Bikes nah zusammen und im Blindtest würde es wohl sehr schwerfallen, die beiden Carbon-Boliden auseinander zu halten. Auch wir trauen uns ohne einen Back-to-back-Vergleich auf ähnlichen Strecken keine klare Differenzierung im Fahrverhalten zu treffen – was nimmt man also? Wer Live-Valve fahren will bekommt das nur beim Switchblade. Das Pivot bietet außerdem etwas mehr Endprogression als das Ibis mit Float X2. Ansonsten kann man sich anhand der weiteren Eckdaten entscheiden: Garantie, Rahmendetails, usw.

Fazit – Pivot Switchblade

In einer Zeit, in der Räder immer länger werden, hinterfragt und bewertet Pivot Trends und folgt nicht blind der Masse. Das neue Switchblade ist ein moderner Vertreter der Kategorie Spaßbike und eignet sich hervorragend für alle, die einen Allrounder für den Trail- bis Enduro-Einsatz suchen. Hoher Spieltrieb, einfaches Handling, ausgewogenes Fahrwerk und viel Grip lassen das Rad in jedem Geschwindigkeitsbereich glänzen. Die neue Evolutionsstufe baut damit auf der guten Funktion des Vorgängers auf, erweitert aber das Einsatzspektrum vor allem für den härteren Einsatz ordentlich.

Pro
  • aufsitzen, losfahren, wohlfühlen
  • antriebsneutraler Hinterbau
  • feinfühlig, aber mit ordentlich Pop und Reserven
  • Rahmendetails
Contra
  • Preis
Gelungene Neuauflage: die neue Evolutionsstufe des Pivot Switchblade konnte uns wie der Vorgänger große Freude bereiten
# Gelungene Neuauflage: die neue Evolutionsstufe des Pivot Switchblade konnte uns wie der Vorgänger große Freude bereiten - Das Pivot Switchblade zielt auf einen Fahrertypen ab, dem es um maximalen Fahrspaß, exzellente Funktion bergauf und bergab geht, der aufsitzt und sich wohlfühlen möchte – klingt nach dir? Dann könntest du mit diesem Rad goldrichtig liegen.

Testablauf

Das Pivot Switchblade wurde im Rahmen eines Pressecamps auf Gran Canaria für knapp zwei Tage getestet. Neben diversen Shuttle-Runs sind wir mit dem Rad auch immer wieder bergauf gefahren – auf kurzen Gegenanstiege und auch längeren Tretpassagen. Die Kosten für das Pressecamp wurden von Pivot getragen. Die CO₂-Emissionen der Flüge wurden von Pivot über den Kauf von Zertifikaten kompensiert.

Hier haben wir das Pivot Switchblade getestet

  • Gran Canaria Staubig, sehr steinig, von moderatem Tempo bis sehr schnell. Kleine, gebaute Sektionen, ansonsten eher naturbelassen.
Testerprofil Christoph Spath – bitte ausklappen
Tester-Profil: Christoph Spath
49 cm70 kg94 cm60 cm190 cm
Chris fährt gerne alles, von Dirt Jump über Trail und Enduro bis Downhill, gerne schnell, in grobem Gelände und mit viel Luftstand
Fahrstil
flüssig
Ich fahre hauptsächlich
Downhill, Enduro
Vorlieben beim Fahrwerk
auf der straffen Seite, viel Druckstufe, Balance zwischen Front und Heck
Vorlieben bei der Geometrie
vorne lang, hinten mittellang, flacher Lenkwinkel

  1. benutzerbild

    maettu99

    dabei seit 03/2004

    Ich wiege knapp 80kg...
    Ich hab noch die 2020 Gabel, aber in den letzten Wochen zwei Switchblade mit 2021 Gabeln aufgebaut.
    Sieht gut aus die 21er Fox 36, auch wenn ich das Handling zum Laufradausbau etwas mühsam finde...
    Wie es von der Performance gegenüber der 2020 Version aussieht, kann ich nicht sagen...
  2. benutzerbild

    chorge

    dabei seit 05/2002

    maettu99 schrieb:

    Ich wiege knapp 80kg...
    Ich hab noch die 2020 Gabel, aber in den letzten Wochen zwei Switchblade mit 2021 Gabeln aufgebaut.
    Sieht gut aus die 21er Fox 36, auch wenn ich das Handling zum Laufradausbau etwas mühsam finde...
    Wie es von der Performance gegenüber der 2020 Version aussieht, kann ich nicht sagen...

    Zumindest ist sie lauter und zischelt fröhlich... 😂
  3. benutzerbild

    CasterTroy

    dabei seit 08/2016

    Guten Morgen,

    so 100%ig gehört es nicht hierher, ich könnte aber keine Infos zum Gesuchten finden. Derzeit habe ich ein Switchblade von 2018 in Rahmengröße L. Nun überlege ich zu wechsel. Etwas mehr FW im Heck dürfte es schon sein, daher ist der Gedanke zum Firebird 29 zu wechseln. Ich habe mir die Geodaten mal angesehen und die Werte vom mit meinem verglichen. Nun zur Frage, vielleicht stand jemand vor einer ähnlichen Entscheidung. Bei einer Körpergröße von 1,83cm und einer Schrittlänge bin ich bei den meisten Herstellern glatt in L, da sowohl das Firebird als auch das Switchblade nicht gerade kurz sind, geht vielleicht auch M?

    Eine Größenempfehlung konnte ich nicht finden, auch sehr wenig Erfahrungsberichte.

    Danke, Grüße und einen schönen Sonntag
    Markus
  4. benutzerbild

    chorge

    dabei seit 05/2002

    Definitiv L!!!
    Bezüglich FB oder SB würde ich probefahren! Ich komme vom Last Coal (vorn 170, hinten 160mm), und bin mit dem SB mehr als ausreichend versorgt. Das Firebird war mir too much irgendwie....
  5. benutzerbild

    CasterTroy

    dabei seit 08/2016

    Danke Dir für Deine Einschätzung.

    Grüße

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