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Mit den Revel Wheels präsentiert Revel Bikes überraschend eigene Laufräder und Felgen
Mit den Revel Wheels präsentiert Revel Bikes überraschend eigene Laufräder und Felgen - zum Einsatz kommt dabei die Fusion Fiber-Technologie, die laut Revel zahlreiche Vorteile bieten soll. Erhältlich sind die Felgen und Laufräder als 27,5"- und 29"-Variante. Die Innenweite liegt bei 29 mm.
Die Felge verzichtet komplett auf Epoxid-Harze und setzt auf ein völlig neuartiges Fertigungsverfahren
Die Felge verzichtet komplett auf Epoxid-Harze und setzt auf ein völlig neuartiges Fertigungsverfahren - dadurch ist die Felge unter anderem komplett recyclebar.
Bei den Naben hat man die Wahl zwischen zwei verschiedenen Industry 9-Optionen
Bei den Naben hat man die Wahl zwischen zwei verschiedenen Industry 9-Optionen - auf die Laufräder bietet Revel eine lebenslange Garantie und ein Crash Replacement-Programm.
Neben schicken Rahmen bietet die kleine Firma aus Colorado zukünftig auch Laufräder an.
Neben schicken Rahmen bietet die kleine Firma aus Colorado zukünftig auch Laufräder an.
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Vor gut einem Jahr hat Revel Bikes mit den beiden Modellen Rail und Rascal sein Debüt gefeiert. Nun zieht die kleine Firma aus Colorado, die bis dato ausschließlich Rahmen produziert hat, nach und erweitert das Produktportfolio um Carbon-Laufräder, die sich mit einigen spannenden Features von der Konkurrenz abheben wollen. Wir haben erste Infos zu den Revel Wheels für euch!

Revel Wheels: Infos und Preise

Bislang war Revel Bikes in erster Linie für das schicke 29″-Trailbike Rascal und das nicht minder schöne 27,5″-Enduro Rail bekannt. Mit diesen beiden Rahmen im Portfolio hat die kleine Firma aus Colorado im vergangenen Februar das Licht der Welt erblickt – das Rascal konnte in unserem ersten Kurztest bereits begeistern. Statt mit einem neuen Rahmen überraschen die US-Amerikaner nun mit der Ankündigung, zukünftig auch Laufräder aus Carbon anzubieten. Diese hören auf den Namen Revel Wheels und sollen sich durch einige interessante Features von der Carbon-Konkurrenz unterscheiden. Der wichtigste Aspekt dürfte der Einsatz der sogenannten Fusion Fiber Carbon-Technologie sein. Dieser Ansatz soll laut Revel Bikes nicht nur für eine leichtere, stabilere und bessere Felge sorgen, sondern auch deutlich umweltfreundlicher und 100 % recyclebar sein. Die Laufräder, die komplett in den USA produziert werden, sind ab sofort als 27,5″ oder 29″-Variante mit zwei verschiedenen Naben-Optionen von Industry Nine erhältlich. Außerdem können die Felgen separat erworben werden.

  • Carbon-Laufradsatz für Trail und Enduro
  • Laufradgröße 27,5″ / 29″
  • Felgeninnenweite 29 mm
  • Freilauf SRAM XD / Shimano Micro Spline
  • Bremsaufnahme 6-Loch
  • Naben-Optionen Industry 9 1/1 / Industry Nine Hydra
  • Gewichte 
    • Felge 27,5″: 440 g
    • Felge 29″: 480 g
    • 27,5″-Laufrad mit Industry 9 Hydra-Naben: 1.730 g
    • 29″-Laufrad mit Industry 9 Hydra-Naben: 1.840 g
  • Verfügbarkeit sofort
  • www.revelbikes.com

Preis Revel Bikes RW 30-Felge: $ 699
Preis Revel Bikes RW 30 mit Industry 9 1/1-Naben: $ 1.975
Preis Revel Bikes RW 30 mit Industry 9 Hydra-Naben: $ 2.200

Mit den Revel Wheels präsentiert Revel Bikes überraschend eigene Laufräder und Felgen
# Mit den Revel Wheels präsentiert Revel Bikes überraschend eigene Laufräder und Felgen - zum Einsatz kommt dabei die Fusion Fiber-Technologie, die laut Revel zahlreiche Vorteile bieten soll. Erhältlich sind die Felgen und Laufräder als 27,5"- und 29"-Variante. Die Innenweite liegt bei 29 mm.
Die Felge verzichtet komplett auf Epoxid-Harze und setzt auf ein völlig neuartiges Fertigungsverfahren
# Die Felge verzichtet komplett auf Epoxid-Harze und setzt auf ein völlig neuartiges Fertigungsverfahren - dadurch ist die Felge unter anderem komplett recyclebar.
Bei den Naben hat man die Wahl zwischen zwei verschiedenen Industry 9-Optionen
# Bei den Naben hat man die Wahl zwischen zwei verschiedenen Industry 9-Optionen - auf die Laufräder bietet Revel eine lebenslange Garantie und ein Crash Replacement-Programm.

Fusion Fiber Carbon-Technologie

In den letzten Jahren sind zahlreiche Carbon-Felgen auf den Markt gekommen. Schenkt man den Aussagen von Revel Bikes Glauben, dann handelt es sich bei der neuen Fusion Fiber-Technologie, die bei ihren neuen Felgen zum Einsatz kommt, um eine kleine Revolution. Die Felgen, die in Utah gefertigt werden, kommen komplett ohne Epoxid-Harze aus. Stattdessen setzt Revel Bikes auf ein hochleistungsfähiges Verbundpolymer, das für eine leichtere und haltbarere Felge mit besseren Dämpfungs-Eigenschaften sorgen soll. Entwickelt wurde die Technologie nach eigenen Aussagen in Kooperation mit einer der weltweit führenden Produktionsstätten der Luft- und Raumfahrt-Industrie in Utah.

Die Fusion Fiber Carbon-Technologie setzt nicht auf umweltschädliches Epoxid-Harz, das üblicherweise bei der Carbon-Fertigung zum Einsatz kommt. Stattdessen werden als Matrix fortschrittliche Polymere verwendet, bei denen es sich laut Revel Bikes um Nylon auf einem komplett neuen Niveau handeln soll. Beim unverarbeiteten Rohmaterial handelt es sich um unidirektionalen, langfaserigen Kohlenstoff, der mit diesem Polymer imprägniert ist. In dieser Rohform muss das Material anders als üblich nicht in einem Kühlraum gelagert werden und soll zudem vollkommen stabil mit einer unbegrenzten Haltbarkeit sein.

Neben schicken Rahmen bietet die kleine Firma aus Colorado zukünftig auch Laufräder an.
# Neben schicken Rahmen bietet die kleine Firma aus Colorado zukünftig auch Laufräder an.

Auch der Fertigungsprozess unterscheidet sich grundlegend von dem, was man üblicherweise aus diesem Bereich kennt. Die Carbon-Matten werden nicht per Hand, sondern von einem Roboter in die Form gelegt – so bleibt keinerlei Platz für menschliche Fehler. Anschließend werden die Felgen abbrennstumpfgeschweißt und haben eine deutlich schnellere Aushärtungszeit als gewöhnlich. Normalerweise dauert dieser Prozess rund 45 Minuten, hier dauert es laut Revel gerade einmal 20 Sekunden – und das in einer vollständig kontrollierten Umgebung. Nachdem die Felge aus der Form kommt, muss zudem kein schädliches Epoxid-Harz abgeschliffen werden – außerdem brauchen die Felgen keinen Klarlack. Ein gravierender Vorteil hiervon: Es müssen Revel zufolge keine umwelt- oder gesundheitsschädlichen Chemikalien eingesetzt werden. Laut Revel weisen Felgen mit der Fusion Fiber-Technologie eine wesentlich bessere Schlagfestigkeit pro Gramm als herkömmliche Carbon-Felgen auf. Außerdem sollen die Felgen aufgrund des eher flexiblen Nylons statt des spröden Epoxids für ein ruhiges und gedämpftes Fahrgefühl sorgen.

Ein weiterer Vorteil durch den Verzicht auf Epoxid-Harze ist, dass die Felgen laut Revel komplett recyclebar sein sollen. Dazu müssen lediglich die Vinyl-Aufkleber von der Felge entfernt werden. Anschließend werden die beschädigten Felgen in kleine Schnipsel geshreddert und zusammengeschmolzen. Aus diesem Materialblock lassen sich dann neue Produkte fertigen – spezifischer wird Revel an dieser Stelle nicht, spricht aber von einer sehr vielversprechenden Methode, die für möglichst geringe negative Auswirkungen auf die Umwelt sorgen soll. Außerdem bietet Revel eine lebenslange Garantie gegen Materialdefekte und ein Crash Replacement-Programm inklusive Ersatz-Laufrädern, während der eigene Laufradsatz repariert wird.  

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Meinung @MTB-News

Über die Vor- und Nachteile von Carbon-Laufrädern lässt sich vortrefflich diskutieren. Auch bei dem neuen Angebot von Revel Wheels wird der hohe Anschaffungspreis sicherlich viele Leute abschrecken. Unabhängig davon klingt die neue Fertigungstechnologie aber sehr spannend. Dass die Felge komplett recyclebar und der Herstellungsprozess deutlich umweltfreundlicher sein soll, ist definitiv zu begrüßen. Wenn dazu auch die Behauptungen hinsichtlich der besseren Haltbarkeit und Fahrqualität seitens Revel stimmen, dann dürfte es sich bei den neuen Revel Wheels um eine hervorragende Wahl für alle Fans von Carbon-Laufrädern handeln!

Carbon-Felgen, die besser, haltbarer, recyclebar und umweltfreundlicher sein sollen: Was haltet ihr von dem Ansatz?

Infos und Bilder: Pressemitteilung Revel Bikes
  1. benutzerbild

    HeidesandNord

    dabei seit 09/2015

    ufp schrieb:

    Die paar Carbonfelgen, weltweit, machen das Kraut, den Kohl, auch nicht fett.
    Zum Umweltschutz beitragen, gut und schön, aber man kann es auch übertreiben.
    Danke auch Amerika, Russland, China, Indien, Brasilien,...

    Dieser Maxime folgend braucht ja keiner irgendetwas zu tun und kann immer auf jemand anderen zeigen. Nennt sich übrigens „whataboutism“ und schon ist das Leben schön einfach. Schwaches Argument!
  2. benutzerbild

    ufp

    dabei seit 12/2003

    HeidesandNord schrieb:

    Dieser Maxime folgend braucht ja keiner irgendetwas zu tun und kann immer auf jemand anderen zeigen.

    Tja, leider.
    Aber, Realität.
    Trotzdem wirds besser bzw ändert es sich eh. Bzw machen sich andere eh Gedanken darüber. Und für manche ist es eben auch ein Verkaufts- sowie ein Kaufargument.

    Nennt sich übrigens „whataboutism“

    Was auch immer.


    und schon ist das Leben schön einfach. Schwaches Argument!

    Und es zeigt, das es funktioniert. Siehe oben.
  3. benutzerbild

    Geisterfahrer

    dabei seit 02/2004

    HeidesandNord schrieb:

    Dieser Maxime folgend braucht ja keiner irgendetwas zu tun und kann immer auf jemand anderen zeigen. Nennt sich übrigens „whataboutism“ und schon ist das Leben schön einfach. Schwaches Argument!

    Andererseits ist "Whataboutism" auch ein schöner Totschlagbegriff, um jegliche Form von Verhältnismäßigkeitsprüfung auszuschalten...
    Es gibt einfach Maßnahmen, die solch geringe Auswirkungen haben, dass es sich nicht lohnt, die damit verbundenen erheblichen Beschränkungen in Kauf zu nehmen. Ob das jetzt unbedingt für Carbonfelgen gelten muss, mag jeder für sich entscheiden.
  4. benutzerbild

    NEWMEN-Team

    dabei seit 09/2017

    NEWMEN-Team schrieb:

    Tut uns Leid, dass du mit unserem Service unzufrieden bist. Könntest du dich nochmal hier per PN, unter unserer E-Mail Adresse, oder der Telefonnummer auf unserer Website bei uns melden? Ich bekomme fast alle Reklamationen die eingehen mit und ich kann mich gerade nicht daran erinnern, dass es jemals eine A.30 Felge gab welche am Stoß gerissen ist (meinst du der Stoß ist aufgegangen?), geschweige denn gleich zwei mal der gleiche Fall bei einer Person. Außerdem haben wir meines Wissens noch nie ein Crash Replacement bei Felgen abgelehnt. Generell ist meine Auffassung, dass wir als sehr hilfsbereit und Kulant wahrgenommen werden - das ist auch unser Ziel...

    Viele Grüße
    Tim

    @SKa-W Hat sich dein Fall jetzt doch von selbst erledigt? Hast dich ja soweit ich weiß nicht mehr gemeldet bei uns...

    Viele Grüße
    Tim

    Edit: PN leider nicht mitbekommen, Mail Benachrichtigung deaktiviert..
  5. benutzerbild

    SKa-W

    dabei seit 09/2005

    NEWMEN-Team schrieb:

    @SKa-W Hat sich dein Fall jetzt doch von selbst erledigt? Hast dich ja soweit ich weiß nicht mehr gemeldet bei uns...

    Viele Grüße
    Tim


    Hallo Tim,

    Ich habe dir noch am 28.02. eine ausführliche PN gesendet und seitdem keine Antwort darauf bekommen.

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