Für das Modelljahr 2018 erweitert der belgische Radhersteller Ridley, bislang eher aus dem Cyclocross- und Rennradbereich bekannt, sein Portfolio um ein Carbon-Racefully: das Ridley Sablo. Bei der Geometrie legt Ridley viel Wert auf Agilität und präzises Lenkverhalten, kombiniert mit einem leichten Gewicht. Wir haben uns das Bike auf den Eurobike Mediadays genauer angeschaut.

Ridley Sablo – Kurz und knapp

  • Rahmenmaterial: Carbon
  • Rahmengewicht (M): 2050 g
  • Lenkwinkel: 70°
  • Reach (M): 427 mm
  • Modellvarianten: drei (XX1 Eagle, XO1 Eagle, XT 2×11)
  • Verfügbarkeit: November 2017
  • Preis: Noch nicht bekannt
Ridley nun auch mit XC-Fully im Portfolio
# Ridley nun auch mit XC-Fully im Portfolio
Bis auf die Bremsleitung verschwinden alle Leitungen im Rahmen
# Bis auf die Bremsleitung verschwinden alle Leitungen im Rahmen - Platz für eine Variostütze gibt es ebenfalls
Der massive Tretlagerbereich und die rechte Kettenstrebe sollen für eine hohe Antrittssteifigkeit sorgen.
# Der massive Tretlagerbereich und die rechte Kettenstrebe sollen für eine hohe Antrittssteifigkeit sorgen.

Technische Daten

Rahmendetails

Cyclocross-Räder müssen den widrigsten Bedingungen standhalten – und das am Besten dauerhaft. So legt Ridley neben der bereits erwähnten Effizienz auch beim ersten XC-Fully der Kollektion Wert auf Langlebigkeit, um harte Rennbedingungen ohne Probleme zu überstehen. Für das Fully holten sie sich daher Fox und Enduro Bearings als Partner für den Hinterbau mit an Bord, um die Kompetenz in diesem für sie recht unbekanntem Gebiet zu erweitern. Bei allen Modellvarianten wird für der Fox Float Factory Dämpfer mit Kashima Beschichtung verbaut, kombiniert mit doppelt gedichteten Lagern.

Ein oder zwei Kettenblätter
# Ein oder zwei Kettenblätter - Der Rahmen bietet beide Optionen
Schlanker und deutlich einfacher
# Schlanker und deutlich einfacher - der Daumenhebel von Fox steuert mit einem Druck beide Federelemente an
Massiv wo nötig, schlank wo möglich
# Massiv wo nötig, schlank wo möglich - Der Ridleyrahmen sticht aus der Menge heraus, trotz sehr klassischem Hinterbaukonzept

Geometrie

Die Geometrie des Ridley Sablo deutet auf ein agiles Handling hin. Durch den nicht zu kurzen Reach sollte es aber für die meisten XC-Strecken trotzdem ausreichend Laufruhe mit sich bringen.

Ridley SabloSMLXL
Sitzrohr [mm]385432483533
Oberrohr [mm]570600620640
Steuerrohr [mm]105105120130
Sitzrohrwinkel [°]74747474
Lenkwinkel [°]70707070
Kettenstrebenlänge [mm]435435435435
Tretlagerabsenkung [mm]42,542,542,542,5
Radstand [mm]1083111311331155
Stack [mm]602602616625
Reach [mm]397427443461

Ausstattung

Neben dem auf den Bildern gezeigten Modell bietet Ridley vorerst noch zwei andere Ausstattungsvarianten an. Das Topmodell hat die SRAM XX1 Eagle verbaut und zielt somit ebenfalls auf XC-Rennfahrer ab. Wem die Gangsprünge der Eagle zu groß sind oder wer lange Marathons fährt, findet eine weitere Variante mit der XT 2×11 Schaltgruppe. Ridley vertraut bei allen 3 Rädern auf ein Fox-Fahrwerk und die hauseigenen 4ZA Anbauteile.

Ridley Sablo XX1 Eagle
# Ridley Sablo XX1 Eagle
Ridley Sablo XT 2x11
# Ridley Sablo XT 2x11
Bei allen Modellen wird der Fox Float Factory mit Kashima Beschichtung verbaut
# Bei allen Modellen wird der Fox Float Factory mit Kashima Beschichtung verbaut
Die Anbauteile stammen von der Eigenmarke 4ZA
# Die Anbauteile stammen von der Eigenmarke 4ZA - erwecken aber einen durchwegs hochwertigen Eindruck

Meinung MTB-News

„Die sinnvolle Erweiterung des Ridley-Portfolios durch ein XC-Racefully lässt sich auf den ersten Blick sehen: Das geringe Gewicht, die stimmige Ausstattung und nicht zuletzt die passende gewählte Geometrie deuten auf ein renntaugliches Rad hin. Sofern die Hinterbaukinematik ebenfalls gut funktioniert, kann das Ridley Sablo ganz vorne mit den anderen XC-Fullsuspensions mitspielen.“


Weitere Informationen

Website: www.ridley-bikes.com
Text & Redaktion: Thomas Fritsch
Bilder: Jens Staudt

  1. benutzerbild

    Hanzz88

    dabei seit 09/2012

    komisches rad ,wirkt wie aus der zeit gefallen -auf der anderen seite, was weiß ich schon über cc racebikes

    erst denken dann posten (!!!!!) und im zweifel einfach mal garnichts posten.
  2. benutzerbild

    Dommaas

    dabei seit 05/2011

    das suggeriert, dass anbauteile einer eigenmarke eher schlecht sind.

    besser:
    Die Anbauteile, welche einen durchweg hochwertigen Eindruck vermitteln, stammen von der Eigenmarke 4ZA.

    Ist leider meistens der Fall. Deshalb die Aussage.
  3. benutzerbild

    bugfix

    dabei seit 06/2003

    Ist leider meistens der Fall. Deshalb die Aussage.
    Auf wen beziehst du dich da? Mir fallen spontan Syncros, Syntace, Bontrager, Roval,.... ein ... meistens schlecht?
  4. benutzerbild

    Dommaas

    dabei seit 05/2011

    Im Einstiegsbereich um die 500 - 1000€ sind an vielen Rädern Eigenmarken, welche eher mäßig sind.
    Die genannten Marken (Bontrager, Syntace und co) kommen ja auch bei den Topmodellen zum Einsatz, das ist was anderes. Doch selbst bei denen würde ich eher zu anderen Produkten greifen.
  5. benutzerbild

    __Stefan__

    dabei seit 08/2009

    Hat was, das Bike. Ridley baut allgemein ganz ahnsehnliche Rahmen. Der Belgier versteht halt was vom Radfahren. Wird es denn auch einen Rahmenset geben? Ist das Gewicht mit oder ohne Dämpfer? Auf bikerumour steht "with hardware". Schätze mal, dass heißt ohne Dämpfer?

    Interessant finde ich auch die Begründung für nicht flexende Sitzstreben, sondern den Lagern da hinten (auf Bikerumour zu lesen). Habe auch den Eindruck bei meinem Fully, dass da hinten so Lager im Endeffekt doch ein definierteres Ansprechverhalten böten.

    Auch das noch ein S angeboten wird, ist ja heute keine Selbstverständlichkeit mehr. Und wenn, dann oft nur in 27.5.

    Und was auch sehr nett ist, dass Topmodell ist für einen 4-stelligen Betrag zu haben. Hatte in letzter Zeit den Eindruck, der Preis pendelt sich so bei 5-stelligen Beträgen ein?

    Jedenfalls schön für uns Konsumenten, dass es mehr Auswahl gibt.

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