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Die RockShox Zeb Ultimate im Langzeit-Test
Die RockShox Zeb Ultimate im Langzeit-Test - wir haben die 29"-Gabel mit 170 mm Federweg nach dem ersten Kurztest weiter bewegt und auf Herz und Nieren getestet.
Wuchtige 38 mm Standrohre werden in der Krone der RockShox Zeb Ultimate verpresst
Wuchtige 38 mm Standrohre werden in der Krone der RockShox Zeb Ultimate verpresst - diese ist nun auch gefräst und entsprechend kantig.
SKF-Staubabstreifer und alle Infos aufgeklebt
SKF-Staubabstreifer und alle Infos aufgeklebt - mit der Ultimate-Baureihe wurden von RockShox neue Dichtungen und auch Staubabstreifer eingeführt.
Markante Brücke am Casting
Markante Brücke am Casting - Leitungsführung und Casting erinnern eher an die Boxxer, als an die kleineren Gabeln im Portfolio.
Post-Mount 200 mm-Aufnahme und Boost 110 mm-Ausfallenden
Post-Mount 200 mm-Aufnahme und Boost 110 mm-Ausfallenden - als einziger Hersteller setzt RockShox auf die Post-Mount-Aufnahme für große Scheiben. 180 mm? Fehlanzeige. Mit Torque-Caps und 15 mm-Achse soll ausreichend Lenkpräzision gewährleistet werden.
Links die Luftfeder
Links die Luftfeder - hier gibt es einen veränderten Topout-Anschlag und die Anpassung an den größeren Rohrdurchmesser. Abgesehen davon bleibt die DebonAir-Feder auf dem letzten Stand – also geschieht auch hier der Luftkammerausgleich bei voll ausgefahrener Gabel.
Charger 2.1 für dicke Standrohre an der RockShox Zeb Ultimate
Charger 2.1 für dicke Standrohre an der RockShox Zeb Ultimate - auch die Charger-Dämpfung bleibt auf dem zuletzt vorgestellten Stand. An der Zeb Ultimate wird die RC2-Ausführung verbaut.
Doppelte Setup-Hilfe
Doppelte Setup-Hilfe - via Tabelle oder via App. Dazu der auffällige Sag-Indikator und die einfach ablesbare Skala – so soll jeder ohne große Schwierigkeiten ein ideales Setup finden.
… und hopp!
… und hopp! - Das Gewicht hält sich in Grenzen. Einer aktiven Fahrweise ist die Zeb Ultimate nicht abgeneigt.
Spielen …
Spielen …
… draufhalten …
… draufhalten …
Da geht's lang!
Da geht's lang! - Die RockShox Zeb Ultimate reagiert sehr flott auf Lenkinput und kann dementsprechend auch leicht auf exakten Linien bewegt werden. Hierfür bezahlt man etwas mit Einbußen beim Komfort, wenn die Abfahrt mal etwas länger wird.
Mehr Sicherheitsgefühl, wenn es mal steiler wird
Mehr Sicherheitsgefühl, wenn es mal steiler wird - Optionen bis hin zu 190 mm sorgen für eine Menge Pufferzone. Aber auch mit 170 mm kann man sich im Bikepark sehr wohl fühlen.
Hoch genug im Federweg
Hoch genug im Federweg - wurde RockShox in der Vergangenheit manchmal angekreidet, nicht hoch genug im Federweg zu stehen, macht die neue Luftfeder hiermit Schluss.
Für aufgebohrte Enduros oder Freerider
Für aufgebohrte Enduros oder Freerider - die RockShox Zeb Ultimate ist eine gelungene Option zwischen Lyrik und Boxxer. Sei es für scheppernde Enduro-Strecken oder große Kicker und Freerider.

RockShox Zeb Ultimate im Test: RockShox war Vorreiter für Singlecrown-Federgabeln mit dicken Standrohren – mit satten 40 mm Querschnitt stammt die legendäre Totem jedoch aus einer anderen Epoche unseres Sports. Um den Anforderungen moderner Enduro-Racebikes gerecht zu werden, sollte deswegen etwas Neues, Eigenständiges her – die Zeb war geboren. Mit bis zu 190 mm Federweg, 38 mm Standrohren und in der Steifigkeit optimiertem Chassis soll sie das neue Werkzeug für die Erfolge von Sam Hill und Co. sein. Nach unserem ersten Test haben wir die Zeb jetzt im Langzeittest auf die Probe gestellt.

RockShox Zeb Ultimate – Infos und Preise

„… für die Grenzbereiche der härtesten Enduro-Strecken der Welt“ wurde die RockShox Zeb entwickelt. Zwar ist die Gabel eine komplette Neuentwicklung, viele der verwendeten technischen Lösungen und Ansätze kennen wir aber bereits aus der restlichen Produktpalette. Mit 27,5″- oder 29″-Casting und jeweils zwei Offset-Optionen ist die Gabel gerüstet für moderne, langhubige Enduro- und Freeride-Bikes.

An die große Schwester Boxxer rückt Zeb dank bis zu 190 mm Federweg gefährlich nahe heran. Aber auch mit der Lyrik gibt es Überschneidungen, denn los geht es an der neuen Gabel bei 150 mm Hub. Mit Post-Mount 200 mm-Bremsaufnahme ist Zeb kompromisslos auf große Bremsscheiben ausgelegt. Da man bei RockShox aber weiterhin auf die 15 mm-Achse (RockShox-typisch optional mit Torque-Caps) und herkömmliche tapered Gabelschäfte setzt, bleibt die Zeb rückwärts kompatibel und kommt ohne neue Standards aus.

Neben der Ultimate-Ausführung gibt es die neue Gabel auch in den inzwischen etablierten Select und Select+ Baureihen. Als E-MTB-Ausführung wird die Zeb zudem mit Federwegs-Absenkung via Dual-Position-Air angeboten.

  • Laufradgrößen 27,5″ / 29″ (getestet)
  • Federweg 150–190 mm (170 mm im Test)
  • Federung DebonAir, Dual Position Air
  • Dämpfung Charger 2.1 RC2
  • Farben schwarz glänzend, schwarz matt, grau
  • Achsmaß Boost 15 x 110 mm
  • Achsen Maxle Stealth-Schraubachse
  • Offset 37 mm, 44 mm, 51 mm
  • Gewicht 2.265 g (Herstellerangabe), 2.245 g (gewogen, 29″, 170 mm, Zeb Ultimate)
  • www.sram.com

Preis 1.089 € (UVP) | Bikemarkt: RockShox Zeb Ultimate kaufen

Die RockShox Zeb Ultimate im Langzeit-Test
# Die RockShox Zeb Ultimate im Langzeit-Test - wir haben die 29"-Gabel mit 170 mm Federweg nach dem ersten Kurztest weiter bewegt und auf Herz und Nieren getestet.

Im Detail

Wie beschrieben, fand bei der Zeb einiges an Technologie-Transfer statt. Los geht es schon weit oben bei der Krone. Waren diese bei Lyrik und Pike zuletzt organisch und rund, wurde für die neue Sid Ultimate auf eine neue Produktionsmethode umgeschwenkt: CNC-Fräsen. Auch an der neuen Enduro-Race-Gabel kommt eine gefräste Krone zum Einsatz, in die der tapered Schaft und die voluminösen 38 mm-Standrohre verpresst sind. Optisch ideal an die Standrohre angeglichen, ist auch die Krone schwarz eloxiert.

Wuchtige 38 mm Standrohre werden in der Krone der RockShox Zeb Ultimate verpresst
# Wuchtige 38 mm Standrohre werden in der Krone der RockShox Zeb Ultimate verpresst - diese ist nun auch gefräst und entsprechend kantig.

Das gibt auch schon Aufschluss über die Bauart: Right-Side-Up, wie bei RockShox gewohnt. Hier macht man keine Experimente. Aber das Casting ist neu und erinnert in seiner Bulligkeit eher an die Boxxer – nicht nur wegen der gleichen, metallischen Leitungshalterung. Es ist im Vergleich zu Lyrik und Pike wesentlich kantiger geworden. Bedingt durch die größeren Standrohre hat die Gabel auch einiges an Volumen zugelegt – Form und Volumen tragen optisch auf und versprechen ein brachiales Werkzeug für harte Abfahrten.

Auf Höhe der markanten Casting-Brücke sitzen auch die SKF-Staubabstreifer, welche sich langsam aber sicher an immer mehr Federungs-Produkten wiederfinden. Wie von RockShox gewohnt, sind auf den Standrohren in diesem Bereich Skalen sichtbar. Hier kann man simpel und schnell das Setup durchführen und überprüfen.

SKF-Staubabstreifer und alle Infos aufgeklebt
# SKF-Staubabstreifer und alle Infos aufgeklebt - mit der Ultimate-Baureihe wurden von RockShox neue Dichtungen und auch Staubabstreifer eingeführt.
Markante Brücke am Casting
# Markante Brücke am Casting - Leitungsführung und Casting erinnern eher an die Boxxer, als an die kleineren Gabeln im Portfolio.

An der Unterseite des Castings sehen wir die bekannten, großen Überlappungs-Flächen für die Naben-Endkappen, genannt Torque-Caps, sowie die geschraubte Maxle Lite-Steckachse mit 15 mm Durchmesser. Bekannt ist außerdem die Post-Mount-Aufnahme mit 200 mm Ausführung – bisher allerdings eher von Doppelbrücken-Gabeln. Kleinere Scheiben sind nicht möglich.

Wovon man nichts sieht: Auch im Inneren gab es Anpassungen! Optimierte Längen der Gleitbuchsen und deren Überlappung sollen Verwindungen stärker unterbinden und ein feineres Ansprechverhalten unter Last mit sich bringen. Diese und die strukturellen Änderungen sollen natürlich auch für erhöhte Steifigkeit sorgen. Trotzdem liegt die Zeb laut RockShox im Vergleich zu einer 180 mm-Lyrik nur bei etwa 2 % Steifigkeits-Zugewinn in Fahrtrichtung. Höher fällt hingegen die erhöhte Seitensteifigkeit mit +7 % aus – einen deutlichen Zugewinn mit +21,5 % soll es bei der Torsionssteifigkeit geben.

Post-Mount 200 mm-Aufnahme und Boost 110 mm-Ausfallenden
# Post-Mount 200 mm-Aufnahme und Boost 110 mm-Ausfallenden - als einziger Hersteller setzt RockShox auf die Post-Mount-Aufnahme für große Scheiben. 180 mm? Fehlanzeige. Mit Torque-Caps und 15 mm-Achse soll ausreichend Lenkpräzision gewährleistet werden.

Federung & Dämpfung

Dass sich bei Federung und Dämpfung nichts grundsätzlich ändern würde, dürfte nach der stetigen Weiterentwicklung von Charger-Dämpfung und DebonAir-Feder sehr klar sein. Insofern erwartet uns im Inneren der beiden Gabelholme keine Überraschung, sondern vielmehr bewährte Technologie, welche wir in ähnlicher Architektur von anderen RockShox-Federgabeln kennen.

Federung

DebonAir – der Name verrät auf jeden Fall schon, dass es sich hier um eine Luftfeder handelt. Diese setzt seit dem letzten Update im Frühjahr auf einen Ausgleich der Positiv- und Negativ-Luftfeder im Ruhezustand der Gabel. Vorgestellt wurde dieses Update an der nagelneuen Sid Ultimate, durch ein verändertes, nachrüstbares Innenleben wurde die bestehende Lyrik daraufhin angepasst. Kritisch für dieses Update ist die Position des Überströmkanals, der auf der Innenseite des Standrohrs angebracht ist und den Druckausgleich zwischen den zwei Luftkammern gewährleistet.

Links die Luftfeder
# Links die Luftfeder - hier gibt es einen veränderten Topout-Anschlag und die Anpassung an den größeren Rohrdurchmesser. Abgesehen davon bleibt die DebonAir-Feder auf dem letzten Stand – also geschieht auch hier der Luftkammerausgleich bei voll ausgefahrener Gabel.

An der neu entwickelten Gabel konnte die Position des Kanals frei gewählt werden – die Zeb kann diese Funktionalität also ohne große Spacer am Airshaft leisten. Am Airshaft befindet sich trotzdem eine kleine Neuheit, die sich auf die Topout-Geschwindigkeit auswirkt. Damit die Federgabel beim Ausfahren nicht spürbar anschlägt, verwendet RockShox einen Gummi-Puffer. Dieser läuft jetzt in eine Schalen-ähnliche Form, anstatt einfach gegen eine plane Oberfläche zu stoßen.

RockShox verwendet einen großen Luftkolben und viel Volumen im Standrohr – das senkt die Betriebsdrücke der Gabel maßgeblich ab. Die Federcharakteristik zum Ende des Federwegs, lässt sich auch weiterhin durch Tokens anpassen.

Dämpfung

Auch die Charger 2.1-Kartusche im verbauten Ultimate-Modell ist inzwischen altbekannt. Grundsätzliches System ist ein Monotube-Aufbau mit Gummi-Balg zum Volumenausgleich. Auch hier setzt RockShox auf Bushings von SKF, gepaart mit neuen Schmierstoffen für minimale Reibung. In der Abstimmung der Kartusche hat RockShox vor zwei Jahren eine Anpassung vorgenommen, die auch weiterhin Status Quo ist.

Charger 2.1 für dicke Standrohre an der RockShox Zeb Ultimate
# Charger 2.1 für dicke Standrohre an der RockShox Zeb Ultimate - auch die Charger-Dämpfung bleibt auf dem zuletzt vorgestellten Stand. An der Zeb Ultimate wird die RC2-Ausführung verbaut.

Für die Zeb wurde die bestehende Kartusche natürlich überarbeitet – allerdings lediglich strukturell, um in die größeren Standrohre zu passen. Abgesehen davon gilt an der RC2-Kartusche weiterhin: Von außen lassen sich Lowspeed-Zug- und Druckstufe in 17 Klicks sowie die Highspeed-Druckstufe in 5 Positionen einstellen.

Setup

RockShox möchte möglichst kundenfreundlich sein und das Setup nicht nur schnell, sondern auch möglichst simpel gestalten. Auf der Rückseite der Gabel befindet sich eine Tabelle, aus welcher man den notwendigen Luftdruck ablesen kann. Dafür gilt es lediglich, das Gewicht, inklusive kompletter Ausrüstung wie Helm, Schuhe und gegebenenfalls dem Rucksack mit einer Personenwaage zu ermitteln.

Der zugehörige Luftdruck wird über eine Dämpferpumpe über das Ventil unter dem Deckel im linken Gabelholm eingestellt. Angenehm ist, dass durch das neue Luftkammersystem hierbei die Federgabel nicht mehr durchgefedert werden muss, denn beide Luftkammern (negativ und positiv) erhalten ihren Druck gleichzeitig. Ein kleiner Vorteil gegenüber den meisten anderen Herstellern, wo ein Vernachlässigen dieses Schrittes zu einem falschen Luftdruck führt. Wer es dann noch genauer wissen möchte, muss dem Link trailhead.rockshox.com folgen und dort die Seriennummer eintragen, welche hinten auf der Gabelbrücke zu finden ist. Je nach eingegebenem Gewicht bekommt man dort auch noch eine Empfehlung für die Klicks der Lowspeed-Zugstufe.

Doppelte Setup-Hilfe
# Doppelte Setup-Hilfe - via Tabelle oder via App. Dazu der auffällige Sag-Indikator und die einfach ablesbare Skala – so soll jeder ohne große Schwierigkeiten ein ideales Setup finden.

Bei den Druckstufen hat man fünf Klicks für die Highspeed- und 17 für die Lowspeed-Druckstufe zur Verfügung. Auch hier gilt bei RockShox „weniger ist mehr“ und man macht das Setup übersichtlicher mit weniger Möglichkeiten/Klicks. Je nach Vorliebe kann man sich nun von komplett offener Druckstufe oder aber der mittleren Einstellung zur persönlichen Vorliebe vorarbeiten.

Wer die Progression anpassen möchte, kann mit einem Kassettenschlüssel – nach dem Ablassen der Luft – einfach, sauber und schnell sogenannte Tokens (Kunststoffteile zur Verkleinerung der Größe der Luftkammer) in die Gabel einbringen. Mehr Tokens machen die Gabel progressiver und weniger erleichtern die Freigabe des kompletten Federwegs. Ab Werk ist in unserer Test-Zeb mit 170 mm ein Token montiert.

Technische Daten

Alle technischen Daten, Details, Standards und Infos zum Service der RockShox Zeb Ultimate findet ihr im folgenden Abschnitt zum Ausklappen:


 DVO Onyx SC D1Fox 38Manitou MezzerMarzocchi Z1 CoilRockShox Zeb UltimateTrust Shout
Federweg160 – 180 mm160 – 180 mm140 – 180 mm150 – 170 mm150 – 190 mm178 mm
Verfügbare Laufradgrößen27,5"
29"
27,5"
29"
27,5"
29"
27,5"
29"
27,5"
29"
27,5"
29"
FederLuft–Stahl, OTT-Negativfeder-EinstellerLuft–Luft, Ausgleich beim EinfedernLuft–Luft, simultane Befüllung über ein Ventil, IRTLuft–Luft, Ausgleich beim EinfedernLuft–Luft, Ausgleich in NullstellungLuft–Luft, Ausgleich beim Einfedern, Zweiseitige Feder
Lowspeed DruckstufeExtern, 6 KlicksExtern, 16 KlicksExtern, 10 KlicksExtern, Stufenlos, HSC
und LSC gleichzeitig
Extern, 17 KlicksExtern, 20 Klicks
Highspeed DruckstufeExtern, 29 KlicksExtern, 8 KlicksExtern, 4 KlicksExtern, Stufenlos, HSC
und LSC gleichzeitig
Extern, 4 KlicksIntern
Lowspeed ZugstufeExtern, 25 KlicksExtern, 9 KlicksExtern, 10 KlicksExtern, XX KlicksExtern, 17 KlicksExtern, 20 Klicks
Highspeed ZugstufeInternExtern, 8 KlicksInternInternInternIntern
Volumen-
veränderung
Intern, ÖlIntern, Volumen-SpacerKeine, dafür
hydraulischer
Durchschlagschutz und IRT
Intern, Volumen-SpacerIntern, Volumen-Spacer
Weiteres TuningOTT, 11 UmdrehungenFox Factory TuningIRT LuftfederMedium Einstellung 5 Klicks
Einbauhöhe592 mm (29", 180 FW)593,7 mm (29", 180 FW)594 mm (29", 180 FW)577,1 mm (29", 170 FW)596 mm (29", 180 FW)580 mm (29", 178 FW)
SchaftTapered 1 1/8"-1,5"Tapered 1 1/8"-1,5"Tapered 1 1/8"-1,5"Tapered 1 1/8"-1,5"Tapered 1 1/8"-1,5"Carbon, Tapered 1 1/8"-1,5"
Standrohr-
durchmesser
36 mm38 mm37 mm36 mm38 mm
BremsaufnahmePM7" (180 mm)PM7" (180 mm)PM7" (180 mm)PM7" (180 mm)PM8" (200 mm)PM7" (180 mm)
max. Bremsscheibe220 mm230 mm220 mm203 mm220 mm203 mm
AchseSchraubachse 15 mmQR oder Schraubachse, 15 mm SteckachseSchraubachse 15 mmQR 15 mm SteckachseSchraubachse 15 mmSchraubachse 15 mm
Offset44 mm (29")
42 mm (27,5")
44, 51 mm (29")
37, 44 mm (27,5")
44, 51 mm (29")
37, 44 mm (27,5")
44, 51 mm (29")
37 mm (27,5")
44, 51 mm (29")
38, 44 mm (27,5")
Dynamisch
Einbaubreite110 mm110 mm110 mm110 mm110 mm110 mm
ReifenfreiheitDetails im Artikel, ca. 2,6"2,6″2,6″ mit Schutzblech / 2,8″ ohne Schutzblech2,6″2,8"29" x 2,6"; 27.5" x 2,8"
Farbenschwarz, grün, blauschwarz, orange, pistachioschwarzschwarz, rotschwarz, grau, schwarz-mattanthrazit
Gewicht (Herstellerangabe)2.250 gab 2180 g2.060 gab 2.525 g2.265 g2.165 g
Gewicht (nachgewogen, gekürzter Schaft, Kralle, Achse)2.335 g2.332 g2.080 g2.470 g2.245 g2.116 g
Preis (getestete Version)1.099 €1.589 €1.090 €949 €1.089 €2.299 €

Auf dem Trail

Die wenigsten Bikes mit 170 mm sind großartige Sprinter am Berg und nur wenige Nutzer werden einen Lockout vermissen. Wer sich seine Höhenmeter entspannt im Sitzen erkurbelt, wird mit der Zeb wenig Energie verpuffen lassen. Sie spricht zwar auch bei niedrigen Uphill-Geschwindigkeiten noch fein an und verschluckt fleißig Wurzeln und Steine – solange man aber nicht wild pumpt, behält man eher sein Momentum, anstatt Energie zu verlieren. Im brutalen Wiegetritt arbeitet die Zeb dafür sehr engagiert – wer sich hiervon gestört fühlt, kann die Druckstufen etwas reindrehen. Notwendig? Wir finden nicht.

Sehr willig folgte die Zeb auch dem kleinsten Input am Lenker und ermöglichte so das exakte Anpeilen von kreativen und raceigen Linien über den Trail.

Im ersten Test attestierten wir der Zeb ein äußerst direktes Fahrgefühl auf dem Trail. Hier waren sich alle Tester einig – auch im Dauertest, durch die verschiedenen Gewichtsklassen hindurch und auf den verschiedensten Trails, bestätigt sich das. Sehr willig folgt die RockShox Zeb Ultimate auch dem kleinsten Input am Lenker und ermöglicht eine exakte Linienwahl. Anpeilen ist hier nicht der richtige Begriff – mit der Zeb zielt man! Egal, ob auf die nächste kreative, natürliche Abschussrampe oder die schnellstmögliche Rennlinie. Hier liefert RockShox ab und gibt den Nutzern, denen die Lyrik im Bikepark und auf harten Strecken etwas unterdimensioniert war, das gewisse Plus, welches sie vielleicht vermisst haben.

Höhere Steifigkeit bringt aber nicht nur Vorteile! Wurde der Untergrund unstet und rutschig, kehrt sich die Medaille im Grenzbereich des Grips. Trotz sensiblem Ansprechverhalten kommt es an der Zeb schneller zu Grip-Abrissen als beispielsweise bei ihrer kleineren Schwester Lyrik. Die Gabel filtert weniger laterale und seitliche Belastungen heraus, um die sich dann Laufrad und Reifen kümmern müssen. Hierfür brauchte es eine gewisse Eingewöhnungsphase und es galt, mehr am Lenker zu arbeiten und zu korrigieren, andere Linien zu wählen oder sich einfach damit abzufinden, dass man die Traktion vorne etwas aktiver mitbestimmen muss. All das kostet Kraft. Sehr gut trainierte Fahrer monierten dies weniger.

Spielen …
# Spielen …
… draufhalten …
# … draufhalten …
… und hopp!
# … und hopp! - Das Gewicht hält sich in Grenzen. Einer aktiven Fahrweise ist die Zeb Ultimate nicht abgeneigt.

Ein Gelände, welches 170 mm Federweg würdig ist, und eine Streckenführung, die hohe Grundgeschwindigkeit zulässt, passt gut zur RockShox Zeb. Alle Tester fühlten sich mit der Gabel in diesem Fall am glücklichsten. Ihre Steifigkeit erhöht das Sicherheitsgefühl deutlich und man lässt die Bremse öfters unberührt. Bei größeren Schlägen und Landungen galt es sich insbesondere mit dem Luftdruck und der Anzahl der Tokens genauer auseinanderzusetzen. Eine gut angepasste (Luft-)Federkennlinie mit adäquater, zum Fahrstil passender Progression ist bei jeder Federgabel essenziell für eine ideale Funktion.

Aufgrund des großen Luftkammervolumens an der Zeb fallen hier winzige Unterschiede schon deutlich spürbarer ins Gewicht. Während 2 psi bei anderen Gabeln nur eine leichte Veränderung der Gewichtsverteilung mitbringen, konnten sie an der Zeb für empfindliche Naturen zwischen Top und Flop entscheiden. Wir machten wiederholt Vergleichsfahrten mit wenigen psi Unterschied, die entscheidende Vor- und Nachteile hinsichtlich Fahrkomfort, dynamischer Fahrhöhe und Gesamtbalance mit sich brachten. Hier empfehlen wir mehr Experimentierfreudigkeit, um das Optimum zu finden. Insbesondere wem die hohe Steifigkeit dann doch manchmal etwas zu viel wurde, konnte das über eine etwas weichere Feder wieder ausgleichen.

Da geht's lang!
# Da geht's lang! - Die RockShox Zeb Ultimate reagiert sehr flott auf Lenkinput und kann dementsprechend auch leicht auf exakten Linien bewegt werden. Hierfür bezahlt man etwas mit Einbußen beim Komfort, wenn die Abfahrt mal etwas länger wird.

Hat man seine Kennlinie im Griff, lässt sich über die beiden Druckstufen weiter Feintuning betreiben. Hier landeten wir je nach Strecke und/oder Bedingungen zumeist in der Mitte oder etwas mehr im offenen Einstellbereich der Druckstufen. Während die Lowspeed-Druckstufe schnell für ein etwas harscheres Fahrverhalten sorgt, ist die Highspeed-Druckstufe angenehmer nutzbar. Die Klicks sorgen für deutlichen Zuwachs an Gegenhalt, ohne dass sich die Gabel zu schnell unangenehm anfühlt. Steigt das Tempo auf knackigen Strecken, steht man dynamisch höher, allerdings ermüdet hier der Oberkörper etwas schneller. Ergo: schnellere Runs, aber weniger davon! Solange wir nicht auf entsprechend groben und natürlichen Trails unterwegs waren, drehten wir die Dämpfung auch selten weiter zu. Zielführender ist hier definitiv der Weg über die Optimierung der Luft-Kennlinie. Je besser man diese auf die eigenen Bedürfnisse angepasst hat, desto komfortabler fährt sich die RockShox Zeb Ultimate.

Während die Zeb im Vergleich zu Lyrik und Pike deutliche Zugewinne in Sachen Kontrolle gemacht hat, muss man sich etwas mehr mit ihr auseinandersetzen, um diese hohe Kontrolle auch mit hohem Fahrkomfort zu verknüpfen. Luftdruck, Volumenspacer, Zugstufe und die beiden Druckstufen wollen in verschiedenen Kombinationen probiert werden. Gegebenenfalls muss man die gesamte Balance seines Bikes überdenken und auch am Heck optimieren, um ein perfektes Gleichgewicht zu erlangen. Insgesamt hat RockShox mit der Neuschöpfung also einen guten Job gemacht, der nur im Grenzbereich und für anspruchsvolle Fahrer noch etwas Luft nach oben lässt.

Mehr Sicherheitsgefühl, wenn es mal steiler wird
# Mehr Sicherheitsgefühl, wenn es mal steiler wird - Optionen bis hin zu 190 mm sorgen für eine Menge Pufferzone. Aber auch mit 170 mm kann man sich im Bikepark sehr wohl fühlen.
Hoch genug im Federweg
# Hoch genug im Federweg - wurde RockShox in der Vergangenheit manchmal angekreidet, nicht hoch genug im Federweg zu stehen, macht die neue Luftfeder hiermit Schluss.

Das ist uns aufgefallen

  • Ansprechverhalten Das Ansprechverhalten über den gesamten Testzeitraum blieb konstant sehr gut.
  • Komfort RockShox hat der Zeb ordentlich Steifigkeit spendiert. Das hilft bei der direkten Linienwahl. Wer gerne lange Abfahrten am Stück fährt, sollte etwas mehr Kraft in den Armen mitbringen. Optional kann man auch über einen etwas weicheren, beziehungsweise komfortableren Laufradsatz nachdenken. Aus dem gleichen Haus gäbe es hierfür auch etwas von Zipp.
  • Dämpfung Wir erreichten für uns das ideale Fahrgefühl über Feintuning der Luftfeder und der Progression. Wer zu viel Dämpfung reindreht, wird etwas schneller Abstriche im Komfort machen. Es gilt, lieber mehr an der Luftfeder zu optimieren.
  • Komplexität Luftdruck und Zugstufe nach Herstellerempfehlung einstellen, Druckstufen in die Mitte und ab geht’s. Die RockShox Zeb Ultimate ist sehr anwenderfreundlich. Lediglich an die kleinen Werte beim Feintunen muss man sich am Anfang gewöhnen – deshalb sollte man auch unbedingt eine digitale Dämpferpumpe verwenden!
Die SID war der Vorreiter, die Zeb zieht nach mit eigenem Schutzblech.
# Die SID war der Vorreiter, die Zeb zieht nach mit eigenem Schutzblech.
Drei Schräubchen halten den Spritzschutz in Position.
# Drei Schräubchen halten den Spritzschutz in Position.
Setup – aber schnell
# Setup – aber schnell - für das erste Setup kann man das Maßband in der Werkzeugkiste liegen lassen.
Torque Caps
# Torque Caps - wer sich noch mehr Formschluss zwischen Nabe und Gabel wünscht, kann Naben mit größeren Endkappen fahren.

Fazit – RockShox Zeb Ultimate

Nach erfolgreicher Feinabstimmung der Luftkammer macht die RockShox Zeb nicht nur Rennfahrer glücklich. Auch Liebhaber eines direkten und steifen Fahrverhaltens werden ohne Flex um Spitzkehren zirkeln. Bikepark? Selbst hier fühlt sich die Zeb nicht überfordert. Mit dem Federwegs-Bereich von 150 bis 190 mm deckt sie zusätzlich ein breites Spektrum ab. So kann sie die speziellen Anforderungen schwerer und schneller Fahrer bedienen, die gerne mit weniger Federweg unterwegs sind. Aber auch Liebhaber von viel Hub, die eine Singlecrown-Federgabel einer Doppelbrücke vorziehen, könnten bei der Zeb fündig werden.

Pro
  • direktes Fahrverhalten
  • steif
  • einfaches Setup
  • gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
Contra
  • auf längeren Abfahrten etwas anstrengend
  • Steifigkeit mindert den Grip
Für aufgebohrte Enduros oder Freerider
# Für aufgebohrte Enduros oder Freerider - die RockShox Zeb Ultimate ist eine gelungene Option zwischen Lyrik und Boxxer. Sei es für scheppernde Enduro-Strecken oder große Kicker und Freerider.

Landet die RockShox Zeb mit ihrem einfachen Setup und strammen Fahrverhalten für euch einen Homerun?


Testablauf

Einige der Federgabeln waren schon zur Vorstellung in kurzen Tests hier auf MTB-News zu sehen. Seither wurden sie von einer Vielzahl an Testern in unterschiedlichsten Regionen und auf einer großen Varianz von Trails bewegt. Von Hometrails über Bikepark-Einsätze mussten sich die Gabeln überall beweisen. Für jeden Tester wurde dabei ein stimmiges Setup erarbeitet und Empfehlungen zur Performance-Steigerung ausprobiert.

Um einen finalen Überblick und direkte Vergleiche zu bekommen, wurden die Federgabeln auch im Direktvergleich gefahren: gleicher Tag, gleiche Strecke, gleiche Linie. Lange, Enduro-rennwürdige Strecken sollten das Material noch einmal ans Limit bringen und Unterschiede sowie individuelle Stärken und Schwächen ans Licht bringen.

Hier haben wir die RockShox Zeb Ultimate getestet

  • Hometrails Vielseitige Trails mit verschiedenen Untergründen
  • Bikepark Oberammergau Alles, was eine Federgabel will: Wurzeln, Anlieger, Sprünge
  • Reschenpass Ruppige Highspeed-Trails
  • Vogesen Schnelle und teils steile Trails
Tester-Profil: Kai Christian
„5863 kg82 cm„56184 cm
Fährt gerne Fahrrad!
Am liebsten im Wald oder in den Bergen, egal wie die Industrie den Einsatzzweck gerade nennt. Enduro, Hardtail, Pumptrack, Downhill …zum Einkaufen.
Gerne schnell technisch und ruppig aber auch flowig. Besondere Vorliebe für groooße Jumplines.
Fahrstil
Hinterherfahrer sagen Ihm einen verspielten, sprunglastigen und katzengleichen Fahrstil nach.
Ich fahre hauptsächlich
Singletrails Alpin, Pumptrack, Downhill
Vorlieben beim Fahrwerk
Plush mit genügend Gegenhalt für Fahrerinput.
Vorlieben bei der Geometrie
Kettenstreben ab 440mm, Reach eher lang, Lenkwinkel Flach! (65° abwärts).
Tester-Profil: Andreas Knodel
„60108 kg86 cm„56184 cm
Andreas ist einer der Biker, der versucht so viel wie möglich aufs Bike zu kommen aber es aus beruflichen Gründen oft nicht schafft. Fitness und Gewichtsklasse könnten dementsprechend besser sein. 12 weit abgestufte Gänge, eine angenehme Sitzposition und eine Geometrie sowie Suspension die Sicherheit bietet, nimmt er gerne mit, um sich die Ausfahrten mit den trainierteren Kollegen zu erleichtern.
Fahrstil
Gerne schnell mit technischen Abschnitten im Gelände. Eher mehr Bodenkontakt als Vorliebe für Luftakrobatik.
Ich fahre hauptsächlich
Singletrails und Bikepark.
Vorlieben beim Fahrwerk
Komfortabel
Vorlieben bei der Geometrie
Langer Reach für einen langen Oberkörper. Vorbau nicht zu kurz und Lenker nicht zu schmal.
Tester-Profil: Christoph Spath
49 cm70 kg94 cm60 cm190 cm
Chris fährt gerne alles, von Dirt Jump über Trail und Enduro bis Downhill, gerne schnell, in grobem Gelände und mit viel Luftstand
Fahrstil
flüssig
Ich fahre hauptsächlich
Downhill, Enduro
Vorlieben beim Fahrwerk
auf der straffen Seite, viel Druckstufe, Balance zwischen Front und Heck
Vorlieben bei der Geometrie
vorne lang, hinten mittellang, flacher Lenkwinkel
Tester-Profil: Yannick Noll
55 cm74 kg90 cm56 cm178 cm
Yannick kommt aus dem DH-Racing und fährt gerne steile Trails, aber lässt keine Gelegenheit aus an einer Wurzel abzuziehen und an Kickern Airtime zu sammeln.
Fahrstil
Sehr gerne in der Luft
Ich fahre hauptsächlich
Hauptsächlich Enduro und etwas Dirt. Auf den richtigen Strecken auch mit dem Big Bike
Vorlieben beim Fahrwerk
Lieber straffer und an der Front etwas schneller
Vorlieben bei der Geometrie
Ein bisschen kürzer und verspielter
Tester-Profil: Joshua Roth
68 cm75 kg82 cm54 cm175 cm
Josh kommt aus dem DH-Race-Bereich und fährt am liebsten steile Techtrails, aber auch schöne technische Jump-Lines und Skinny’s dürfen in seinem Leben nicht fehlen.
Fahrstil
sauber, Linien-orientiert und schnell
Ich fahre hauptsächlich
Von Enduro über große Sprünge, bis hin zu Downhill alles
Vorlieben beim Fahrwerk
Etwas langsamer, Front etwas weicher als das Heck
Vorlieben bei der Geometrie
Das Gesamtkonzept muss passen. Primär bevorzuge ich kürzere und verspieltere Räder
Tester-Profil: Michael Heizenberg Auth
63 cm85 kg84 cm66 cm185 cm
Ich fahre grundsätzlich gerne auf zwei Rädern. In der Jugend bin ich im ADAC Motorrad Trial Gefahren. Mitte des Physik Studiums habe ich bei einem Auslandsaufenthalt in Griechenland, kann ich nur Empfehlen, Enduro für mich entdeckt. Danach habe ich direkt mit Donwhill Rennen begonnen, denn dort lernt man wie man schnell gute Linien fährt (zwei Jahre bei den Elite Men). Seitdem nehme ich immer wieder an Enduro- und Downhill Rennen teil. Gelegentlich fahre ich auch mal Motorrad und Motocross.
Fahrstil
Eher aggresiv und auf Geschwindigkeit bedacht, als auf Style
Ich fahre hauptsächlich
Singletrails, sprunglastiger Local Spot, Freeride, DH
Vorlieben beim Fahrwerk
Eher satt für mehr Bodenkontakt und Kontrolle
Vorlieben bei der Geometrie
Es muss stimmig sein. Wenn es kürzer ist und funktioniert taugt mir das genauso wie wenn es länger ist und funktioniert.
Tester-Profil: Jens Staudt
60 cm95 kg91 cm61 cm190 cm
Jens fährt von Bahnrad bis Downhill alles, was zwei Räder und eine Kette hat. Bikes fürs Gelände am liebsten in herausforderndem, technischen und steilem Gelände, egal mit welchem Federweg.
Fahrstil
Schnellste Linie, auch wenn es mal ruppig ist
Ich fahre hauptsächlich
Singletrails, sprunglastiger Local Spot, Freeride, DH
Vorlieben beim Fahrwerk
Straff, gutes Feedback vom Untergrund, viel Druckstufe, moderat progressive Kennlinie
Vorlieben bei der Geometrie
Kettenstreben nicht zu kurz (ca. 430 mm oder gerne länger), Lenkwinkel tendenziell eher flacher

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  1. benutzerbild

    hardtail rider

    dabei seit 06/2005

    haben Tokens keine Abhilfe geschaffen ? Ich finde die Zeb im Standard Setup schon sehr linear

    Abhilfe beim Durchschlagen? Klar da helfen Token, bin ne Zeit lang 3 gefahren. Aber dann ist sie so progressive, dass ich mit meinem Gewicht kaum Komfort hatte.

    hab keine halben Token oder sowas ausprobiert.
    nachdem sie bei mir nach kurzer Zeit angefangen hat zu knacken und klappern ist sie rausgeflogen.
    zudem hat sie sich angefühlt wie ein loser Steuersatz. Bin am gleichen Tag wieder auf meine Lyrik und das Problem war weg.
  2. benutzerbild

    YRider

    dabei seit 02/2020

    Abhilfe beim Durchschlagen? Klar da helfen Token, bin ne Zeit lang 3 gefahren. Aber dann ist sie so progressive, dass ich mit meinem Gewicht kaum Komfort hatte.

    hab keine halben Token oder sowas ausprobiert.
    nachdem sie bei mir nach kurzer Zeit angefangen hat zu knacken und klappern ist sie rausgeflogen.
    zudem hat sie sich angefühlt wie ein loser Steuersatz. Bin am gleichen Tag wieder auf meine Lyrik und das Problem war weg.
    Wie viel Sag hattest du? Wahrscheinlich zu viel. Aber das mit dem Knacken sollte doch Garantie sein, oder nicht?
  3. benutzerbild

    hoschik

    dabei seit 08/2004

    Abhilfe beim Durchschlagen? Klar da helfen Token, bin ne Zeit lang 3 gefahren. Aber dann ist sie so progressive, dass ich mit meinem Gewicht kaum Komfort hatte.

    hab keine halben Token oder sowas ausprobiert.
    nachdem sie bei mir nach kurzer Zeit angefangen hat zu knacken und klappern ist sie rausgeflogen.
    zudem hat sie sich angefühlt wie ein loser Steuersatz. Bin am gleichen Tag wieder auf meine Lyrik und das Problem war weg.
    ich denke für leichte Fahrer ist die Gabel nicht optimal, für meine 90-100Kg aber ein echter Segen.
    Bin ebenfalls mit 3 Token unterwegs 20% Sag und die läuft soweit recht gut, nicht ganz auf dem Level wie der MST getunte SD Ultimate Coil im Heck, aber da kann man ja Abhilfe schaffen. Dämpfung hat halt die typischen RS Schwächen. Geräusche macht meine gar keine, hat auch kein Spiel oder ähnliches.
  4. benutzerbild

    hardtail rider

    dabei seit 06/2005

    Wie viel Sag hattest du? Wahrscheinlich zu viel. Aber das mit dem Knacken sollte doch Garantie sein, oder nicht?
    Höchst warscheinlich nicht. Bzw auf keinen Fall...
    Ja klar Garantie.
    Für mich hatte die Gabel aber keinen Vorteil zur Lyrik und wie schon geschrieben find ich die 38 noch besser
  5. benutzerbild

    YRider

    dabei seit 02/2020

    Höchst warscheinlich nicht. Bzw auf keinen Fall...
    Ja klar Garantie.
    Für mich hatte die Gabel aber keinen Vorteil zur Lyrik und wie schon geschrieben find ich die 38 noch besser
    Kann ich verstehen smilie
    Freue mich auf meine 38er 😍

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