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Sieht aus wie das Altitude in den Rockys, ist in Wirklichkeit aber das neue Instinct im deutschen Mittelgebirge: Das neue Rocky Mountain Instinct ist der neue kleine Trail-Bruder des Enduro-Racers Altitude
Sieht aus wie das Altitude in den Rockys, ist in Wirklichkeit aber das neue Instinct im deutschen Mittelgebirge: Das neue Rocky Mountain Instinct ist der neue kleine Trail-Bruder des Enduro-Racers Altitude - im Alleskönner mit 140 mm Federweg am Heck soll wie gewohnt eine Extraportion Kanada stecken.
Ganz schön clean: Das neue Rocky Mountain Instinct hinterlässt mit einem sehr aufgeräumten Erscheinungsbild sofort einen positiven Ersteindruck.
Ganz schön clean: Das neue Rocky Mountain Instinct hinterlässt mit einem sehr aufgeräumten Erscheinungsbild sofort einen positiven Ersteindruck.
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Kleines Detail, große Wirkung: Die vordere Dämpfer-Aufnahme besteht aus Aluminium und ist von unten mit dem Carbon-Rahmen verschraubt. Nur diese und der Dämpfer selbst unterscheiden das Instinct vom Altitude
Kleines Detail, große Wirkung: Die vordere Dämpfer-Aufnahme besteht aus Aluminium und ist von unten mit dem Carbon-Rahmen verschraubt. Nur diese und der Dämpfer selbst unterscheiden das Instinct vom Altitude - ansonsten sind die Rahmen identisch. Dieser modulare Ansatz ist sehr spannend und dürfte zukünftig interessante Optionen ermöglichen!
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Das verschachtelte Ride 9-System wirkt sich nicht nur auf die Funktion des Hinterbaus, sondern auch auf die Geometrie aus …
Das verschachtelte Ride 9-System wirkt sich nicht nur auf die Funktion des Hinterbaus, sondern auch auf die Geometrie aus …
… was in Kombination mit dem kurzen oder langen Kettenstreben-Setting zahlreiche Optionen ermöglicht.
… was in Kombination mit dem kurzen oder langen Kettenstreben-Setting zahlreiche Optionen ermöglicht.
Getestet haben wir das 6.500 € teure C70-Modell mit Fox Performance Elite-Fahrwerk
Getestet haben wir das 6.500 € teure C70-Modell mit Fox Performance Elite-Fahrwerk - dieses kommt serienmäßig allerdings nicht mit schwarz-türkisem, sondern mit violett-beigem Rahmen.
Der Shimano XT-Antrieb kombiniert eine Bandbreite von 510 % mit einer gewohnt zuverlässigen Schaltperformance.
Der Shimano XT-Antrieb kombiniert eine Bandbreite von 510 % mit einer gewohnt zuverlässigen Schaltperformance.
Dieses Mal haben die Shimano XT Vierkolben-Bremsen mit einer konstanten Performance überzeugen können. Etwas schade sind die billigen Bremsscheiben.
Dieses Mal haben die Shimano XT Vierkolben-Bremsen mit einer konstanten Performance überzeugen können. Etwas schade sind die billigen Bremsscheiben.
Fox 36, Race Face-Cockpit, griffige Maxxis Minions mit Exo Plus-Karkasse
Fox 36, Race Face-Cockpit, griffige Maxxis Minions mit Exo Plus-Karkasse - an der Ausstattung merkt man, dass das Rocky Mountain Instinct ein ziemlich kanadisches Trailbike ist. Mit gut 14 kg ist das Instinct kein Leichtgewicht. Dafür kann man es aber bergab krachen lassen.
Rocky Mountain Instinct C99
Rocky Mountain Instinct C99 - 11.500 €
Rocky Mountain Instinct C90
Rocky Mountain Instinct C90 - 9.900 €
Rocky Mountain Instinct C70
Rocky Mountain Instinct C70 - 6.500 €
Rocky Mountain Instinct C50
Rocky Mountain Instinct C50 - 4.900 €
Rocky Mountain Instinct A50
Rocky Mountain Instinct A50 - 3.700 €
Rocky Mountain Instinct Rahmenset
Rocky Mountain Instinct Rahmenset - 3.700 €
Auf technischen Anstiegen bietet der Hinterbau viel Traktion. Geht es länger und gleichmäßig bergauf sollte man den Plattform-Hebel am Fox-Dämpfer umlegen
Auf technischen Anstiegen bietet der Hinterbau viel Traktion. Geht es länger und gleichmäßig bergauf sollte man den Plattform-Hebel am Fox-Dämpfer umlegen - der Hinterbau des Instincts neigt nämlich bergauf zum Wippen.
Auf sie mit Gebrüll: Das Rocky Mountain Instinct macht keinen Hehl aus seiner Herkunft
Auf sie mit Gebrüll: Das Rocky Mountain Instinct macht keinen Hehl aus seiner Herkunft - und fühlt sich auf anspruchsvollen, naturbelassenen und mit Wurzeln durchsetzten Trails wie ein Fisch im Wasser.
In schnellen Anliegern bietet der Hinterbau viel Gegenhalt. Wer das Maximum an Laufruhe aus dem Instinct kitzeln will, sollte das lange Kettenstreben-Setting wählen
In schnellen Anliegern bietet der Hinterbau viel Gegenhalt. Wer das Maximum an Laufruhe aus dem Instinct kitzeln will, sollte das lange Kettenstreben-Setting wählen - die kurze Einstellung erhöht hingegen den Spieltrieb.
Statt stumpf über den Trail zu bolzen lässt sich das Trailbike mühelos in die Luft bewegen
Statt stumpf über den Trail zu bolzen lässt sich das Trailbike mühelos in die Luft bewegen - insgesamt ist das Handling intuitiv. Verpatzte Landungen sind dank ausreichender Progression kein allzu großes Problem.
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Ist das noch Trail oder schon Enduro? Dem Instinct ist es relativ egal. Im sehr breiten Trailbike-Spektrum sortiert sich die kanadische Trailfräse tendenziell etwas näher am Enduro-Pol ein als so mancher Konkurrent.
Ist das noch Trail oder schon Enduro? Dem Instinct ist es relativ egal. Im sehr breiten Trailbike-Spektrum sortiert sich die kanadische Trailfräse tendenziell etwas näher am Enduro-Pol ein als so mancher Konkurrent.
Das neue Hugene überzeugt mit einer starken Balance, hat auch bergauf die Nase vorn.
Das neue Hugene überzeugt mit einer starken Balance, hat auch bergauf die Nase vorn. - Insgesamt verfolgt Propain aber einen etwas anderen, allroundigeren Ansatz.
Dank enorm progressiver Geometrie fühlt man sich an Bord des Privateer 141s eher wie der Kapitän eines Enduro-Schiffs
Dank enorm progressiver Geometrie fühlt man sich an Bord des Privateer 141s eher wie der Kapitän eines Enduro-Schiffs - so extrem fällt der Eindruck beim Instinct nicht aus. Beide Räder sind aber sehr spannende Mini-Enduros für typisch-deutsche Mittelgebirgs-Strecken.
Wellenreiter
Wellenreiter - der wellenförmige Kettenstrebenschutz verhindert ein nerviges Klappern sehr effektiv. Insgesamt ist das Instinct ein angenehm leises Bike.
Kleiner Schutz, große Wirkung
Kleiner Schutz, große Wirkung - die kleine Abdeckung hält Schmutz zuverlässig ab. Insgesamt bietet der Rahmen kaum Stellen, wo sich viel Dreck sammeln kann.
Das neue Rocky Mountain Instinct ist eine gelungene Interpretation eines eher abfahrtslastigen Trailbikes
Das neue Rocky Mountain Instinct ist eine gelungene Interpretation eines eher abfahrtslastigen Trailbikes - vor allem die Qualitäten in ruppigem Gelände konnten in unserem ersten Test überzeugen. Es gibt allerdings leichtere und effizientere Trailbikes. Wer sich daran nicht stört, bekommt einen sehr soliden und spaßigen Begleiter!

Neues Rocky Mountain Instinct 2021 im ersten Test: Mit dem neuen Instinct schickt Rocky Mountain für 2021 einen komplett überarbeiteten Alleskönner ins Rennen, der bergauf wie bergab glänzen soll – und gleichzeitig ab sofort die koexistierenden Trailbike-Plattformen der kanadischen Kultfirma vereint. Wir konnten das neue Rocky Mountain Instinct 2021 bereits testen!

Steckbrief: Rocky Mountain Instinct 2021

EinsatzbereichTrail
Federweg150 mm/140 mm
Laufradgröße27.5ʺ, 29ʺ
RahmenmaterialAluminium, Carbon
Gewicht (o. Pedale)14,1 kg
RahmengrößenXS, S, M, L, XL (im Test: L)
Websitewww.bikes.com
Preis: ab 3.700 €

Nachdem Rocky Mountain im vergangenen Sommer mit dem neuen Altitude ein Bike für den harten EWS-Einsatz präsentiert hat, ist nun das Trail-Segment an der Reihe. Mit dem neuen Instinct bekommt das Altitude nun im wahrsten Sinne des Wortes einen kleinen Trailbike-Bruder an die Seite gestellt. 140 mm Federweg am Heck sollen das Instinct zu einem echten Allrounder machen, je nach Rahmengröße kommen 27,5″- oder 29″-Laufräder zum Einsatz. Außerdem verschlankt Rocky Mountain mit dem Instinct 2021 das Lineup: Wo es bislang die beiden Plattformen Thunderbolt (27,5″) und Instinct (29″) gab, bieten die Kanadier nun nur noch ein einziges Trailbike an.

Sieht aus wie das Altitude in den Rockys, ist in Wirklichkeit aber das neue Instinct im deutschen Mittelgebirge: Das neue Rocky Mountain Instinct ist der neue kleine Trail-Bruder des Enduro-Racers Altitude
# Sieht aus wie das Altitude in den Rockys, ist in Wirklichkeit aber das neue Instinct im deutschen Mittelgebirge: Das neue Rocky Mountain Instinct ist der neue kleine Trail-Bruder des Enduro-Racers Altitude - im Alleskönner mit 140 mm Federweg am Heck soll wie gewohnt eine Extraportion Kanada stecken.
Diashow: Neues Rocky Mountain Instinct 2021 im ersten Test: Trailfräse mit Enduro-Instinkt (EMBARGO 09.03. 09:01 Uhr!!!!)
Fox 36, Race Face-Cockpit, griffige Maxxis Minions mit Exo Plus-Karkasse
Statt stumpf über den Trail zu bolzen lässt sich das Trailbike mühelos in die Luft bewegen
Ganz schön clean: Das neue Rocky Mountain Instinct hinterlässt mit einem sehr aufgeräumten Erscheinungsbild sofort einen positiven Ersteindruck.
In schnellen Anliegern bietet der Hinterbau viel Gegenhalt. Wer das Maximum an Laufruhe aus dem Instinct kitzeln will, sollte das lange Kettenstreben-Setting wählen
Auf technischen Anstiegen bietet der Hinterbau viel Traktion. Geht es länger und gleichmäßig bergauf sollte man den Plattform-Hebel am Fox-Dämpfer umlegen
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Im Detail

Betrachtet man erstmals das neue Rocky Mountain-Trailbike und übersieht dabei den dezent auf der Innenseite der Kettenstrebe platzierten Instinct-Schriftzug, dann könnte man glatt denken, dass man es hier mit dem aktuellen Altitude zu tun hat. Der im letzten Sommer vorgestellte Enduro Race-Bolide und das neue Instinct sehen sich extrem ähnlich, was daran liegt, dass das vordere Rahmendreieck und der Hinterbau identisch sind. Das kleine, aber feine Detail, das auf dem Trail einen großen Unterschied machen soll, ist die verschraubte Dämpfer-Aufnahme aus Aluminium. Durch diese ergibt sich in Kombination mit einem kürzeren Dämpfer nun eine Rahmen-Plattform, die 140 mm Federweg am Heck bietet und diese mit 150 mm an der Front kombiniert.

Ganz schön clean: Das neue Rocky Mountain Instinct hinterlässt mit einem sehr aufgeräumten Erscheinungsbild sofort einen positiven Ersteindruck.
# Ganz schön clean: Das neue Rocky Mountain Instinct hinterlässt mit einem sehr aufgeräumten Erscheinungsbild sofort einen positiven Ersteindruck.
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Die vordere Dämpfer-Aufnahme ist auch der Aspekt, der rein optisch das neue Instinct am stärksten von den bisherigen Trailbikes aus dem Hause Rocky Mountain unterscheidet. Wo die Kanadier bislang zwischen Thunderbolt (140 mm, 27,5″) und Instinct (140 mm, 29″) unterschieden haben, wird die Trail-Kategorie der Kanadier nun komplett mit dem neuen Instinct abgedeckt. Dazu bietet Rocky Mountain das neue Instinct in ganzen 5 Rahmengrößen an, wobei die Größen XS und S auf 27,5″-Laufräder und einen kürzeren Dämpfer setzen. Außerdem ist hier die Überstandshöhe besonders niedrig – das dürfte gerade kleinere Fahrerinnen und Fahrer freuen.

Kleines Detail, große Wirkung: Die vordere Dämpfer-Aufnahme besteht aus Aluminium und ist von unten mit dem Carbon-Rahmen verschraubt. Nur diese und der Dämpfer selbst unterscheiden das Instinct vom Altitude
# Kleines Detail, große Wirkung: Die vordere Dämpfer-Aufnahme besteht aus Aluminium und ist von unten mit dem Carbon-Rahmen verschraubt. Nur diese und der Dämpfer selbst unterscheiden das Instinct vom Altitude - ansonsten sind die Rahmen identisch. Dieser modulare Ansatz ist sehr spannend und dürfte zukünftig interessante Optionen ermöglichen!

Vor allem in Zeiten von High Pivot-Rahmen mit Kettenumlenkung, aufwändigsten wie innovativsten Produktionsarten und allen möglichen Speziallösungen, dank derer sich das neue Modell von der breiten Masse abheben soll, macht das neue Rocky Mountain Instinct einen erfreulich unaufgeregten Eindruck. Rocky Mountain setzt wie gewohnt auf einen klassischen Horst Link-Hinterbau, durch die horizontale Dämpferposition ist im vorderen Rahmendreieck mehr als genug Platz für eine große Trinkflasche.

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# rocky-mountain-instinct-produkt-9535

Das Ride 9-System, das eine Anpassung der Geometrie sowie der Hinterbau-Kinematik erlaubt, kennt man schon länger von Rocky Mountain. Mit dem Altitude eingeführt wurden in der Länge anpassbare Kettenstreben. Dieses Feature übernimmt das neue Instinct – durch diese Kombination bietet das neue Trailbike der Kanadier also zahlreiche Möglichkeiten, die Geometrie nach seinen eigenen Vorstellungen anzupassen. Alle Kabel laufen selbstredend durch den formschönen Carbon-Rahmen. Für ein besonders leises Fahrrad soll außerdem der wellenförmige Schutz auf den Kettenstreben sorgen. Neben vier Komplettvarianten aus Carbon wird das neue Rocky Mountain Instinct auch für 3.700 € in der A50 Tour-Version in Aluminium angeboten. Wie beim Altitude gibt es die Alu-Version allerdings nur als Komplettbike – wer einen individuellen Aufbau bevorzugt, muss zum Rahmenset aus Carbon greifen.

Geometrie

Vielfältig anpassbar, dazu in fünf verschiedenen Größen erhältlich: Das neue Rocky Mountain Instinct deckt ein sehr breites Größenspektrum ab. In Größe XS und S sind nicht nur die Laufräder kleiner, auch die für kleine Personen besonders wichtige Überstandshöhe fällt besonders niedrig aus. Und in Größe XL bietet das neue Instinct je nach Einstellung des Ride 9-Systems über 520 mm Reach mit einem bis zu 448 mm langen Heck – stattlich! Die Eckdaten unseres Testbikes in Größe L: 29″-Laufräder, rund 480 mm Reach und ein Lenkwinkel, der im flachsten Setting knapp über der 65°-Marke liegt.

Geometrie Rocky Mountain Instinct 2021
# Geometrie Rocky Mountain Instinct 2021
Geometrie Rocky Mountain Instinct 2021
# Geometrie Rocky Mountain Instinct 2021
Das verschachtelte Ride 9-System wirkt sich nicht nur auf die Funktion des Hinterbaus, sondern auch auf die Geometrie aus …
# Das verschachtelte Ride 9-System wirkt sich nicht nur auf die Funktion des Hinterbaus, sondern auch auf die Geometrie aus …
… was in Kombination mit dem kurzen oder langen Kettenstreben-Setting zahlreiche Optionen ermöglicht.
# … was in Kombination mit dem kurzen oder langen Kettenstreben-Setting zahlreiche Optionen ermöglicht.

Ausstattung

Rocky Mountain bietet das neue Instinct in fünf verschiedenen Komplettvarianten an. Die günstigste A50 Tour-Version wechselt für 3.700 € den Besitzer und ist die einzige mit Aluminium-Rahmen. Für denselben Preis kann man wunschweise auch das Carbon-Rahmenset inklusive Fox Float DPX2 Factory-Dämpfer erwerben. Die Preisspitze bildet das 11.500 € teure C99-Modell inklusive kabelloser SRAM XX1 Eagle AXS-Schaltung und Carbon-Laufrädern aus dem Hause Race Face. Unser C70-Testbike ist für 6.500 € erhältlich und bietet ein Fox-Fahrwerk, Bremsen und Schaltung der Shimano XT-Reihe und diverse Komponenten von Race Face.

  • Federgabel Fox 36 Performance Elite GRIP 2 (150 mm)
  • Dämpfer Fox DPX2 Performance Elite (140 mm)
  • Antrieb Shimano XT
  • Bremsen Shimano XT
  • Laufräder Race Face AR 30 / DT Swiss 370
  • Reifen Maxxis Minion DHF / Maxxis Minion DHR
  • Cockpit Race Face Turbine R (780 mm) / Rocky Mountain 35 AM (40 mm)
  • Sattelstütze Race Face Turbine R (175 mm)
Getestet haben wir das 6.500 € teure C70-Modell mit Fox Performance Elite-Fahrwerk
# Getestet haben wir das 6.500 € teure C70-Modell mit Fox Performance Elite-Fahrwerk - dieses kommt serienmäßig allerdings nicht mit schwarz-türkisem, sondern mit violett-beigem Rahmen.
Der Shimano XT-Antrieb kombiniert eine Bandbreite von 510 % mit einer gewohnt zuverlässigen Schaltperformance.
# Der Shimano XT-Antrieb kombiniert eine Bandbreite von 510 % mit einer gewohnt zuverlässigen Schaltperformance.
Dieses Mal haben die Shimano XT Vierkolben-Bremsen mit einer konstanten Performance überzeugen können. Etwas schade sind die billigen Bremsscheiben.
# Dieses Mal haben die Shimano XT Vierkolben-Bremsen mit einer konstanten Performance überzeugen können. Etwas schade sind die billigen Bremsscheiben.
Fox 36, Race Face-Cockpit, griffige Maxxis Minions mit Exo Plus-Karkasse
# Fox 36, Race Face-Cockpit, griffige Maxxis Minions mit Exo Plus-Karkasse - an der Ausstattung merkt man, dass das Rocky Mountain Instinct ein ziemlich kanadisches Trailbike ist. Mit gut 14 kg ist das Instinct kein Leichtgewicht. Dafür kann man es aber bergab krachen lassen.

ModellRocky Mountain Instinct A50 TourRocky Mountain Instinct C50 TourRocky Mountain Instinct C70Rocky Mountain Instinct C90Rocky Mountain Instinct C99
FedergabelRockShox Pike Select RC, 150 mmRockShox Pike Select RC, 150 mmFox 36 Performance Elite, 150 mmFox 36 Factory, 150 mmRockShox Pike Ultimate RC2
DämpferRockShox Deluxe Select+RockShox Deluxe Select+Fox DPX2 Performance EliteFox DPX2 FactoryRockShox Super Deluxe Ultimate
LaufräderWTB ST Light i30 TCS 2.0 / DT Swiss 370WTB ST Light i30 TCS 2.0 / DT Swiss 370Race Face AR 30 / DT Swiss 350Race Face ARC Carbon / DT Swiss 350Race Face Next R Carbon
SchaltwerkShimano XTShimano XTShimano XTShimano XTRSRAM XX1 AXS
SchalthebelShimano XTShimano XTShimano XTShimano XTRSRAM Eagle AXS
KassetteShimano XT 10-51TShimano XT 10-51TShimano XT 10-51TShimano XTR 10-51TSRAM XG-1299 10-52T
KetteShimano M8100Shimano M8100Shimano M8100Shimano XTRSRAM XX1 Eagle
KettenführungOneUp Top GuideOneUp Top GuideOneUp Top GuideOneUp Top GuideOneUp Top Guide
KurbelnRace Face RideRace Face RideShimano XTRace Face Next RSRAM XX1 Carbon Eagle
BremsenShimano XTShimano XTShimano XTShimano XTRSRAM G2 Ultimate
SattelstützeRocky Mountain Toonie DropRace Face ÆffectRace Face Turbine RRace Face Turbine RRockShox Reverb AXS
LenkerRocky Mountain AM, 780 mmRocky Mountain AM, 780 mmRace Face Turbine R, 780 mmRace Face Next R, 780 mmRace Face Next R, 780 mm
VorbauRocky Mountain 35 AMRocky Mountain 35 AMRocky Mountain 35 CNCRocky Mountain 35 CNCRace Face Turbine R, 40 mm
ReifenSchwalbe Nobby Nic (2,35", Performance) / Schwalbe Nobby Nic (2,35", Performance)Schwalbe Nobby Nic (2,35", Super Trail) / Schwalbe Nobby Nic (2,35", Super Trail)Maxxis Minion DHF (2,5" WT, EXO+) / Maxxis Minion DHR II (2,4" WT, EXO+)Maxxis Minion DHF (2,5" WT, EXO+) / Maxxis Minion DHR II (2,4" WT, EXO+)Maxxis Minion DHF (2,5" WT, EXO+) / Maxxis Minion DHR II (2,4" WT, EXO+)
SattelWTB Volt Race 142WTB Volt Race 142WTB Volt Race 142WTB Volt Race 142WTB Volt Team 142 Ti
SteuersatzOrbitOrbitFSA OrbitFSA OrbitCane Creek Hellbender 70
GriffeErgon GE1 EVOErgon GE1 EVOErgon GE1 EVOErgon GE1 EVOErgon GE1 EVO
Preis3.700 €4.900 €6.500 €9.900 €11.500 €

Rocky Mountain Instinct C99
# Rocky Mountain Instinct C99 - 11.500 €
Rocky Mountain Instinct C90
# Rocky Mountain Instinct C90 - 9.900 €
Rocky Mountain Instinct C70
# Rocky Mountain Instinct C70 - 6.500 €
Rocky Mountain Instinct C50
# Rocky Mountain Instinct C50 - 4.900 €

Rocky Mountain Instinct A50
# Rocky Mountain Instinct A50 - 3.700 €
Rocky Mountain Instinct Rahmenset
# Rocky Mountain Instinct Rahmenset - 3.700 €
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Auf dem Trail

Keine Kategorie ist so breit definiert und so vielseitig wie die der Trailbikes. Entsprechend gespannt waren wir vor der ersten Ausfahrt auf dem neuen Rocky Mountain Instinct. Bevor man den edlen Kanadier aber in den Wald entführen kann, muss man sich für die passenden Geometrie-Einstellungen entscheiden – was gar nicht so leicht ist. Das verschachtelte Ride 9-System wirkt sich nicht nur auf die Geometrie, sondern auch auf die Kinematik des Hinterbaus aus. Dazu lässt sich die Länge des Hecks anpassen. Für unseren Test haben wir die Kombination aus neutralem Ride 9-Setting, kurzen Kettenstreben und 30 % Sag am Heck gewählt. Vor der Abfahrt werfen wir noch einen Blick auf die Waage, die bei 14,08 kg stehen bleibt. Das ist für ein Carbon-Trailbike kein überragend leichter Wert. Allerdings lassen die Fox 36 an der Front und die aggressive Maxxis-Bereifung mit Exo Plus-Karkasse ohnehin vermuten, dass das Rocky Mountain Instinct kein auf maximale Effizienz und Leichtigkeit getrimmtes Tourenrad sein will.

Auf technischen Anstiegen bietet der Hinterbau viel Traktion. Geht es länger und gleichmäßig bergauf sollte man den Plattform-Hebel am Fox-Dämpfer umlegen
# Auf technischen Anstiegen bietet der Hinterbau viel Traktion. Geht es länger und gleichmäßig bergauf sollte man den Plattform-Hebel am Fox-Dämpfer umlegen - der Hinterbau des Instincts neigt nämlich bergauf zum Wippen.

Bergauf nimmt man eine bequeme Position ein: Geräumig, aber nicht unbedingt gestreckt fühlt sich das Rocky Mountain Instinct im Sitzen an. Laut Geometrie-Tabelle ist der Sitzwinkel im neutralen Setting 76,7° steil. Auf dem Trail ist das Instinct allerdings keines der hypermodernen Räder, die den Fahrer bei vollem Sattelstützen-Auszug gefühlt über dem Vorbau positionieren. Stattdessen sitzt man zentral, tritt leicht von hinten und bekommt die persönlichen PS so gut in die Pedale. Wurzeliges Terrain und technische Anstiege stellen das Instinct vor keine großen Probleme, auch die Front schießt nicht in die Höhe. Aber: Das Heck wippt beim gleichmäßigen Pedalieren spürbar. Selbst ein Griff an den gut erreichbaren Cheat-Hebel am Dämpfer lässt das Heck nicht ganz in Ehrfurcht erstarren.

Auf sie mit Gebrüll: Das Rocky Mountain Instinct macht keinen Hehl aus seiner Herkunft
# Auf sie mit Gebrüll: Das Rocky Mountain Instinct macht keinen Hehl aus seiner Herkunft - und fühlt sich auf anspruchsvollen, naturbelassenen und mit Wurzeln durchsetzten Trails wie ein Fisch im Wasser.
In schnellen Anliegern bietet der Hinterbau viel Gegenhalt. Wer das Maximum an Laufruhe aus dem Instinct kitzeln will, sollte das lange Kettenstreben-Setting wählen
# In schnellen Anliegern bietet der Hinterbau viel Gegenhalt. Wer das Maximum an Laufruhe aus dem Instinct kitzeln will, sollte das lange Kettenstreben-Setting wählen - die kurze Einstellung erhöht hingegen den Spieltrieb.

Nachdem man eine gewisse Altitude erreicht und den Gipfel erklommen hat, ist das Instinct bergab voll in seinem kanadischen Element und wird zu einem echten Trail-Slayer. Ohne eine großartige Eingewöhnungszeit fühlt man sich sofort wohl, alles kommt dem Piloten vertraut vor. Böse Überraschungen oder Start-Schwierigkeiten? Fehlanzeige. Souverän marschiert das Rocky Mountain Instinct ins Tal. Kleinere Hindernisse oder Wurzelteppiche bringen den Kanadier nicht aus der Ruhe. Ein Bügeleisen, das jedem Steinfeld den Schrecken raubt, ist das Instinct nicht, aber es ist doch eher auf der enduroigen Seite des Trailbike-Segments. Zum Glück bleibt der Popp dabei nicht auf der Strecke – wer kreativ mit dem Gelände spielen möchte, kann das durchaus tun. Hier wirkt sich das kurze Kettenstreben-Setting positiv aus. Wer lieber mit vMAX ballern will, sollte hingegen das lange Setting wählen.

Statt stumpf über den Trail zu bolzen lässt sich das Trailbike mühelos in die Luft bewegen
# Statt stumpf über den Trail zu bolzen lässt sich das Trailbike mühelos in die Luft bewegen - insgesamt ist das Handling intuitiv. Verpatzte Landungen sind dank ausreichender Progression kein allzu großes Problem.
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# rocky-mountain-instinct-1130

Der positive Abfahrts-Eindruck verfestigt sich auch auf ruppigeren Trails. Das Rocky Mountain Instinct glänzt mit der angenehm-zurückhaltenden Gelassenheit, die man typischerweise von den Kanadiern kennt. Entscheidet man sich auf dem Trail dann für eine Aktion, die zum Herkunftsland des Bikes passt, bietet das Instinct auch für nicht ganz präzise Landungen ausreichend Reserven. Die 140 mm Federweg am Heck fühlen sich insgesamt nach etwas mehr an, als sie zunächst vermuten lassen. Es gibt sicherlich Trailbikes, die bergauf wie bergab effizienter unterwegs sind – als kanadische Interpretation eines Alleskönners macht das neue Instinct aber in praktisch jeder Lebenslage viel Spaß.

Ist das noch Trail oder schon Enduro? Dem Instinct ist es relativ egal. Im sehr breiten Trailbike-Spektrum sortiert sich die kanadische Trailfräse tendenziell etwas näher am Enduro-Pol ein als so mancher Konkurrent.
# Ist das noch Trail oder schon Enduro? Dem Instinct ist es relativ egal. Im sehr breiten Trailbike-Spektrum sortiert sich die kanadische Trailfräse tendenziell etwas näher am Enduro-Pol ein als so mancher Konkurrent.

Im Vergleich

Rocky Mountain Instinct vs. Privateer 141

Was den Federweg angeht, hat das Privateer ganz knapp die Nase vorne: Mit 141 mm am Heck hat der britische Bolide genau 1 mm mehr als das Rocky Mountain Instinct, vorne setzen beide auf 150 mm. Und auch auf dem Trail haben beide Bikes einen nicht ganz unähnlichen Ansatz: Beide Modelle fühlen sich eher im abfahrtsorientierten Bereich des Trailbike-Spektrums pudelwohl, beide Geräte sind eigentlich ziemlich optimale Alman-Enduros. Die Geometrie des Privateer 141 fällt eine ganze Ecke progressiver aus. Bei der Verarbeitung könnte sich Privateer eine dicke Scheibe von Rocky Mountain abschneiden.

Das neue Hugene überzeugt mit einer starken Balance, hat auch bergauf die Nase vorn.
# Das neue Hugene überzeugt mit einer starken Balance, hat auch bergauf die Nase vorn. - Insgesamt verfolgt Propain aber einen etwas anderen, allroundigeren Ansatz.
Dank enorm progressiver Geometrie fühlt man sich an Bord des Privateer 141s eher wie der Kapitän eines Enduro-Schiffs
# Dank enorm progressiver Geometrie fühlt man sich an Bord des Privateer 141s eher wie der Kapitän eines Enduro-Schiffs - so extrem fällt der Eindruck beim Instinct nicht aus. Beide Räder sind aber sehr spannende Mini-Enduros für typisch-deutsche Mittelgebirgs-Strecken.

Rocky Mountain Instinct vs. Propain Hugene

Eines der heißesten Trailbikes, das es derzeit gibt, ist sicherlich das neue Propain Hugene, das zu Beginn des Jahres vorgestellt wurde. Bei der Neuauflage des Trailbikes wollte Propain aber explizit ein Rad bauen, das ein wirklicher Alleskönner ist und eben kein etwas verkleinertes Möchtegern-Enduro. Gewichtstechnisch hat das Propain die Nase vorn, auch bergauf dürfte das Hugene dank spürbar antriebsneutralerem Hinterbau das Duell für sich entscheiden. Dafür glänzt das Rocky Mountain Instinct mit einer Anpassbarkeit, die man beim Propain vergeblich sucht – und dank der man das Instinct gerade bergab perfekt an seine individuellen Bedürfnisse anpassen kann. Keine Frage: Beide Räder sind tolle Trailbikes, allerdings mit unterschiedlichem Ansatz.

Das ist uns aufgefallen

  • Erfrischend unauffällig In Zeiten von immer ausgefalleneren Rahmendesigns tanzt das neue Rocky Mountain Instinct fast schon etwas aus der Reihe. Der Rahmen ist sehr schlicht, ziemlich unauffällig und glänzt mit Understatement. Dazu tragen auch Details wie die von außen verdeckten Lager bei. Die Plakette am Steuerrohr ist angemessen edel. Die Lackierungen der Rahmen – je nach Variante schwarz-türkis oder violett-beige – dürften allerdings polarisieren.
  • Anpassbarkeit Dass man die Länge des Hecks unkompliziert variieren kann, ist prinzipiell ein gern gesehenes Feature. Auch mit dem hauseigenen Ride 9-System bietet Rocky Mountain dem Kunden zahlreiche Möglichkeiten, die Geometrie und die Kinematik des Hinterbaus an die eigenen Bedürfnisse anzupassen. Für die individuell stimmige Kombination aus anpassbarem Heck, Ride 9-System und natürlich Dämpfer-Einstellungen inklusive Anpassung der Progression über Volumenspacer sollte man aber eine gewisse Experimentierbereitschaft mitbringen.
  • Modularer Ansatz Abgesehen vom Dämpfer und der vorderen, verschraubten Dämpfer-Aufnahme sind der Rahmen des neuen Instincts und der des bekannten Altitudes identisch – was für eine eher kleine Firma wie Rocky Mountain in Anbetracht der hohen Kosten für die Produktion eines Carbon-Rahmens definitiv sinnvoll erscheint. Wenn Rocky Mountain zukünftig austauschbare Dämpfer-Aufnahmen zum Nachrüsten anbietet, dürfte das für bestehende Besitzer eines Instinct- oder Altitude-Rahmens eine sehr spannende Option sein.
  • Komponenten-Report Unser immerhin 6.500 € teures C70-Testbike hat sich hinsichtlich der Ausstattung keine Blöße gegeben, was man bei dem Preis allerdings auch erwarten darf. Das Fox-Fahrwerk hat prächtig funktioniert, die Race Face Aluminium-Felgen mit Maxxis Exo Plus-Bereifung haben sich als sehr adäquat für den angedachten Einsatzbereich erwiesen. Auch der Shimano XT-Antrieb und die Bremsen aus derselben Baureihe haben keinerlei Grund zur Beanstandung geboten. Lediglich die billigen Bremsscheiben sind einem Rad dieser Preis-Kategorie nicht würdig.
Wellenreiter
# Wellenreiter - der wellenförmige Kettenstrebenschutz verhindert ein nerviges Klappern sehr effektiv. Insgesamt ist das Instinct ein angenehm leises Bike.
Kleiner Schutz, große Wirkung
# Kleiner Schutz, große Wirkung - die kleine Abdeckung hält Schmutz zuverlässig ab. Insgesamt bietet der Rahmen kaum Stellen, wo sich viel Dreck sammeln kann.

Fazit – Rocky Mountain Instinct 2021

Das Rocky Mountain Instinct ist ein gelungenes Trailbike, das vor allem bergab voll in seinem Element und ein sehr passender Alleskönner für die meisten typisch-deutschen Strecken ist. Der modulare Ansatz, durch den man sein Instinct theoretisch in ein waschechtes Enduro Race-Bike verwandeln kann, dürfte zukünftig eine sehr spannende Option darstellen. Fans von hypermodernen Geometrien oder Effizienz-Fetischisten spricht das Instinct weniger an. Wer über leichte Schwächen bei der Bergauf-Performance hinwegsehen kann und auf der Suche nach einem schicken Trailbike ist, dem man seine kanadischen Wurzeln definitiv anmerkt, sollte einen Blick aufs neue Rocky Mountain Instinct werfen!

Pro
  • vielfältig anpassbarer und edler Rahmen
  • modularer Ansatz bietet theoretisch spannende Möglichkeiten
  • intuitives Handling mit ordentlichen Nehmerqualitäten
Contra
  • spürbar wippender Hinterbau
  • angemessener, aber leider nicht ganz günstiger Preis
Das neue Rocky Mountain Instinct ist eine gelungene Interpretation eines eher abfahrtslastigen Trailbikes
# Das neue Rocky Mountain Instinct ist eine gelungene Interpretation eines eher abfahrtslastigen Trailbikes - vor allem die Qualitäten in ruppigem Gelände konnten in unserem ersten Test überzeugen. Es gibt allerdings leichtere und effizientere Trailbikes. Wer sich daran nicht stört, bekommt einen sehr soliden und spaßigen Begleiter!

Wie gefällt euch das neue Rocky Mountain Instinct?


Testablauf

Wir konnten das neue Rocky Mountain Instinct vorab für einige Ausfahrten rund um Bad Kreuznach und im Taunus bewegen. Von Wurzeln und Steinen über naturbelassene Böden bis hin zu gebauten Anliegern und Sprüngen hat das Rocky Mountain Instinct dabei verschiedene Trails gesehen, die alle aus eigener Kraft erkurbelt wurden.

Hier haben wir das Rocky Mountain Instinct getestet

  • Bad Kreuznach abwechslungsreiche und flowige Trails auf meist trockenem, teils steinigen Boden
  • Taunus naturbelassene Trails mit zahlreichen Wurzeln und Steinen von flach bis steil, teils gebaute Sprünge und Anlieger
Tester-Profil: Moritz Zimmermann
61 cm93 kg85 cm61 cm186 cm
Moritz ist seit vielen Jahren auf dem Mountainbike unterwegs – vor allem auf Enduro- und Trailbikes, gerne aber auch im Bike Park.
Fahrstil
Räder auf dem Boden, saubere Linienwahl
Ich fahre hauptsächlich
Trail, Enduro
Vorlieben beim Fahrwerk
relativ straff mit viel Dämpfung, Heck eher langsam
Vorlieben bei der Geometrie
mittellanges Oberrohr, hoher Stack, lange Kettenstreben, flacher Lenkwinkel

Tester-Profil: Arne Koop
67 cm74 kg87 cm63 cm184 cm
Arne ist seit 2010 auf dem Mountainbike unterwegs. Am liebsten scheucht er Enduro- oder Trailbikes auf ruppigen, natürlichen Trails bergab. Wenn sich die Gelegenheit bietet, springt er jedoch auch gerne mal aufs Downhill-Bike oder dreht eine Runde mit dem Rennrad.
Fahrstil
sauber, hohes Grundtempo
Ich fahre hauptsächlich
Enduro
Vorlieben beim Fahrwerk
vorne straffer als hinten, schneller Rebound, nicht zu viel Dämpfung
Vorlieben bei der Geometrie
geräumiger Reach, keine zu kurzen Kettenstreben, flacher Lenkwinkel

  1. benutzerbild

    robzo

    dabei seit 11/2013

    Anstatt den kompletten Samstag Nachmittag mit so ner sinnlosen Diskussion zu vergeuden, könnte man sich ja auch einfach ein paar Stunden aufs Bike schwingen und einige hm abspulen. Wenn man das regelmäßig macht, ergibt sich der positive Nebeneffekt, das man sich im uphill nichtmehr so schwer tut. Nichtmann wenn das Bike mehr als 13kg wiegt.

    Ihr weight weenie Luschen!smilie
    Habe meine 40 Km auf dem Downcountry heute Morgen schon absolviert und darf jetzt von der Couch aus posten smilie
  2. benutzerbild

    Dirty Track

    dabei seit 04/2001

    @Daniel_R_aus_S
    Zu regnerisch, dazu noch richtig stürmisch, passt nicht so gut.
    Aber das macht dir wahrscheinlich nichts aus, richtig?smilie
  3. benutzerbild

    robzo

    dabei seit 11/2013

    Zu regnerisch, dazu noch richtig stürmisch, passt nicht so gut.
    Aber das macht dir wahrscheinlich nichts aus, richtig?
    Wenn Du mich meinst:
    Der Regen hat bei uns um 14 Uhr begonnen, da war ich gerade zurück.
    Der Sturm war ätzend. Teilweise ging es nur mit heftigem Treten bergab und mancher Anstieg war gefühlt 10 Grad steiler.
    Zum Glück habe ich ja ein aufgebohrtes XC-Race-Bike mit entsprechend sportlich-windschnittiger Sitzposition, da macht das dann gar nix smilie
  4. benutzerbild

    Dirty Track

    dabei seit 04/2001

  5. benutzerbild

    fugazi

    dabei seit 04/2014

    Ich finde die Rockys immer sehr schön und ich war jahrelang ein Fan. Das letzte Instinct habe ich 2 Jahre gefahren. So richtig kann ich da keine Weiterentwicklung sehen. Was sollte jemanden dazu bewegen das neue zu kaufen. fit Kartusche beim C70 geht garnicht und die Ausstattung ist eher Mager im Verhältnis zum Preis. Die Optik ist sicherlich Top! Bin nach Jahren Rocky auf das neue Stumpjumper Evo expert umgestiegen und bin von der Qualität GEO und Anpassung begeistert! Das Rad ist ab Werk mit Schutzfolie beklebt und macht einen Mega soliden Eindruck. Trotzdem wünsche ich Rocky alles Gute und Erfolg!

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