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Das neue Rocky Mountain Slayer 2020
Das neue Rocky Mountain Slayer 2020 - 27,5" oder 29", bis zu 180 mm Federweg, Ride4-System zur Geometrieverstellung, moderne Geometrie und dem Einsatzbereich entsprechende Ausstattung.
Ein großer Schritt in die Moderne ist die neue Geometrie des Slayer
Ein großer Schritt in die Moderne ist die neue Geometrie des Slayer - Längere Kettenstreben und Hauptrahmen, flach, tief – brauchbar für das, wofür es konzipiert wurde.
Wir konnten neben dem XL C70 auch das C90-Modell fahren
Wir konnten neben dem XL C70 auch das C90-Modell fahren - Die Räder sind durch die Bank sinnvoll ausgestattet, los geht es bei 3.500 €
Slayer 27.5 C90 – schwarz
Slayer 27.5 C90 – schwarz
Slayer 27.5 C90 rot
Slayer 27.5 C90 rot
Slayer 275 C70 schwarz
Slayer 275 C70 schwarz
Slayer 275 C70 rot
Slayer 275 C70 rot
Slayer 27.5 A50 schwarz
Slayer 27.5 A50 schwarz
Slayer 27.5 A50 rot
Slayer 27.5 A50 rot
Slayer 27.5 A30 schwarz
Slayer 27.5 A30 schwarz
Slayer 27.5 A30 rot
Slayer 27.5 A30 rot
Slayer 29 C90 schwarz
Slayer 29 C90 schwarz
Slayer 29 C90 rot
Slayer 29 C90 rot
Slayer 29 C50 schwarz
Slayer 29 C50 schwarz
Slayer 29 C50 rot
Slayer 29 C50 rot
Slayer 29 C70 schwarz
Slayer 29 C70 schwarz
Slayer 29 C10 rot
Slayer 29 C10 rot
Slayer 29 A50 schwarz
Slayer 29 A50 schwarz
Slayer 29 A50 rot
Slayer 29 A50 rot
Slayer 29 A30 schwarz
Slayer 29 A30 schwarz
Slayer 29 A30 rot
Slayer 29 A30 rot
Geschützt wird der Rahmen von einem weit nach oben gezogenen Unterrohrschutz
Geschützt wird der Rahmen von einem weit nach oben gezogenen Unterrohrschutz - Dieser ist auch mit Shuttle-Uphills im Hinterkopf entworfen worden und soll Lack und Rahmen vor ungewollten Schäden schützen.
An der Kettenstrebe setzt man auf kleine Finnen
An der Kettenstrebe setzt man auf kleine Finnen - Am Trail merkt man, dass Rocky am Sounddesign gearbeitet hat: Das Slayer ist super leise.
Reifenfreiheit für bis zu 2,5" große Pneus
Reifenfreiheit für bis zu 2,5" große Pneus
Sehr matschig sollte es nicht sein
Sehr matschig sollte es nicht sein
Die Züge werden mit Linern im Rahmeninneren verlegt
Die Züge werden mit Linern im Rahmeninneren verlegt - Am Hinterbau ist das sehr schön gelungen – die Lösung sollte außerdem sehr praktikabel und einfach zu bedienen sein.
Auch am Heck wird das Kabel via Liner verlegt
Auch am Heck wird das Kabel via Liner verlegt - Sitz- und Kettenstrebe werden von innen per Schraube verbunden – über den größeren Lagern sitzt jetzt noch eine zusätzliche Dichtung.
Viel wurde an der Kinematik gearbeitet
Viel wurde an der Kinematik gearbeitet - Vor allem den Anti-Squat hat man sich vorgenommen.
Mit an Bord ist das einfachere Ride4-System zur Geometrieverstellung
Mit an Bord ist das einfachere Ride4-System zur Geometrieverstellung - Vier Stellungen lässt es zu, die nicht nur die Geometrie, sondern auch die Kinematik beeinflussen.
Kennlinien-Vergleich (durchgehende Linie) und Anti-Squat-Vergleich (gestrichelte Linie)
Kennlinien-Vergleich (durchgehende Linie) und Anti-Squat-Vergleich (gestrichelte Linie) - Rot: Slayer 2020 29"<br> Schwarz: Slayer 2020 27,5"<br> Grau: Slayer 2017-2019 27,5"
Ki Ki Ki Ma Ma Ma
Ki Ki Ki Ma Ma Ma
Ob der kanadische Killer seinem Ruf gerecht wird?
Ob der kanadische Killer seinem Ruf gerecht wird?
Spaß macht das neue Rocky Mountain Slayer 2020 ab Minute 1
Spaß macht das neue Rocky Mountain Slayer 2020 ab Minute 1 - Genau das soll es auch – Rocky will im Slayer große Nehmerqualitäten und spaßiges Fahrverhalten vereint haben.
Im Fahrwerk herrscht eine angenehme Balance
Im Fahrwerk herrscht eine angenehme Balance - Das Rocky Mountain Slayer 2020 liegt satt auf dem Trail.
Auch bei der Geometrie hat man einen guten Kompromiss gefunden
Auch bei der Geometrie hat man einen guten Kompromiss gefunden - Das Rad fühlt sich auch in Kurven ausgewogen an.
Das satte Fahrwerk und die gute Geometrie schaffen viel Vertrauen
Das satte Fahrwerk und die gute Geometrie schaffen viel Vertrauen - So kann man das Slayer recht entspannt in herausforderndem Gelände bewegen.
Erster Eindruck? Wir haben Blut geleckt und wollen mehr!
Erster Eindruck? Wir haben Blut geleckt und wollen mehr! - Ein Langzeittest des Rocky Mountain Slayer 2020 ist in Planung.

Rocky Mountain Slayer 2020 im Test: Ziemlich genau drei Jahre ist es her, dass Rocky Mountain sein traditionsreiches Modell Slayer rundum erneuert hat. Drei Jahre, in denen viel passiert ist und ein Trend unaufhaltbar war: Viel Federweg kombiniert mit dem Vormarsch der großen 29″-Laufräder. Nachdem das Rocky Mountain EWS-Rennteam schon länger auf dem 29″-Instinct unterwegs ist, war es nur eine Frage der Zeit, bis auch der große Bruder auf 29″-Räder gestellt wird. Heute ist zwar nicht Freitag der 13., sondern Dienstag der 13. – die Zeit für das neue Slayer ist trotzdem gekommen. Das Rad ist für 2020 in neuem Gewand zurück und sieht vielversprechend aus – wir konnten bereits vorab Infos sammeln und einen ersten Eindruck des neuen Enduro-Bikes gewinnen.

Steckbrief: Rocky Mountain Slayer 2020

EinsatzbereichEnduro, Freeride, Downhill
Federweg170-180 mm/170-180 mm
Laufradgröße27.5ʺ, 29ʺ
RahmenmaterialAluminium, Carbon
Gewicht (o. Pedale)15,4 kg
RahmengrößenS, M, L, XL
Websitewww.bikes.com
Preis: ab 3.500 Euro

Rocky Mountain definiert für das Downhill-Bike Maiden und das Slayer eine eigene Kategorie: Big Mountain. Große Sprünge sowie schnelle und technische Abfahrten sollen das Steckenpferd dieser Klasse sein. Dazu sind die Räder mit ordentlich Federweg ausgestattet. Um die etwas kleineren Laufräder zu kompensieren, bekommt man an den 27,5″-Varianten satte 180 mm Federweg. Mit 170 mm geizt aber auch das groß bereifte Bike nicht mit Hub.

Bisher standen alle Modelle der Kategorie Big Mountain noch auf 27,5″-Laufrädern. Mit dem neuen Slayer 2020 ändert sich das jetzt: sowohl 27,5″ als auch 29″ sind möglich. Rocky Mountain geht hier aber keine Kompromisse ein. Für beide Laufradgrößen gibt es speziell konstruierte Rahmen. Am 27,5″-Modell gibt es vier Rahmengrößen von S bis XL, wer 29″ fahren will, wird erst ab M bedient. Auch hier ist bei XL aber Schluss.

Kompromisslos sieht auch die Ausstattung aus. An allen fünf Ausstattungsvarianten sorgen Shimano-Vierkolbenbremsen für die Verzögerung. Am Heck kontrolliert jeweils ein Stahlfeder-Dämpfer den Federweg, die Front ist mit Luftgabeln ausgestattet. Dem Einsatzbereich entsprechend, verbaut Rocky Mountain Maxxis-Reifen mit Double Down-Karkasse. Das C90-Topmodell kommt so in 29″-Konfiguration bei Rahmengröße M auf 15,4 kg, das A50-Bike in 29″ und M auf 16,8 kg. Wer lieber selbst aufbaut, kann auch den Rahmen einzeln erwerben – das Kit mit Fox DHX2 und SLS-Feder kostet mit 4.200 € aber gleich viel wie die teure Alu-Ausstattungsvariante. Das Rahmengewicht des 29″-Rahmen mit Dämpfer, allen Achsen, Kettenführung in Rahmengröße M, liegt bei 4,2 kg.

“Unsere ultimative Waffe ist für schnelles Biken und technische Abfahrten entworfen worden. So designt, dass man jeden Berggipfel erklimmen kann, aber dennoch Anlieger shredden, Gaps springen und einfach aggressiver fahren kann als je zuvor.” – Rocky Mountain

Das neue Rocky Mountain Slayer 2020
# Das neue Rocky Mountain Slayer 2020 - 27,5" oder 29", bis zu 180 mm Federweg, Ride4-System zur Geometrieverstellung, moderne Geometrie und dem Einsatzbereich entsprechende Ausstattung.

Diashow: Rocky Mountain Slayer 2020 im ersten Test - Canadian Huck Wagon
Im Fahrwerk herrscht eine angenehme Balance
Spaß macht das neue Rocky Mountain Slayer 2020 ab Minute 1
Slayer 29 C90 schwarz
Auch am Heck wird das Kabel via Liner verlegt
Ob der kanadische Killer seinem Ruf gerecht wird?
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Geometrie

Wo 2019 noch XL drauf steht, würde 2020 L stehen – im Zuge der Modernisierung wachsen alle Rahmengrößen um ein gutes Stück. Mit kurzem Steuerrohr, bis zu 428 mm Reach und unter 600 mm Stack geht es am 27,5″ S-Rahmen los. Ab Rahmengröße M bekommt man dann die Wahl zwischen 29″ und 27,5″ – die Geometrie ähnelt sich trotz unterschiedlicher Laufradgrößen. So steigen die Reach-Werte für beide Varianten konstant an und liegen am Ende gerade oberhalb der 500 mm-Marke, wenn man das Rad in der steilen Einstellung fährt. Selbst in der steilen Einstellung liegt der Lenkwinkel aber unter 65° und ist schon recht flach. Tatsächlich steil ist der Sitzwinkel: Mit knappen 77° sollte sich eine sehr komfortable Sitzposition ergeben. Dem Einsatzbereich Richtung Bikepark entsprechend wurden die Sitzrohre sehr kurz gehalten – Platz für langhubige Vario-Stützen bleibt trotzdem.

Natürlich gibt es auch Unterschiede – naheliegend sind diese beim Stack, den Kettenstreben und der Tretlagerabsenkung. Bei den Stack-Werten überragt das 29er den kleinen Bruder um jeweils ca. 20 mm. Insgesamt fallen sie recht passend aus, die Front ist hoch genug, um keinen riesigen Spacerturm fahren zu müssen, erlaubt aber auch Fans von tiefen Lenkern etwas Spielraum nach unten. Bei der Kettenstrebenlänge hat man nicht in Richtung superkurz getrimmt, sondern ein angemessenes Maß gefunden: 429 – 431 mm am 27,5″-Rad und 441–443 mm am 29er lassen auf eine angenehme Balance schließen. Gemessen am Federweg ist das Tretlager recht tief. Wer das Rad primär als Enduro-Allrounder zum Selbsttreten verwenden will, kann das Tretlager aber dank Ride4-System auch ein gutes Stück anheben.

Wirft man das Slayer in einen Topf mit anderen Rädern dieser Kategorie, liegt es mitten in einem modernen Feld. Die Kanadier trauen sich zwar an inzwischen etablierte Werte, in die Extreme reißt man aber höchstens mit der Tretlagerabsenkung aus.

RahmengrößeMLXL
Ride4-Einstellungflachste Einstellungsteilste Einstellungflachste Einstellungsteilste Einstellungflachste Einstellungsteilste Einstellung
Sitzrohrlänge420 mm420 mm445 mm445 mm480 mm480 mm
Oberrohrlänge600 mm595 mm628 mm623 mm657 mm652 mm
Steuerrohrlänge95 mm95 mm110 mm110 mm125 mm125 mm
Lenkwinkel63.8°64.8°63.8°64.8°63.8°64.8°
Sitzwinkel75.8°76.8°75.8°76.8°75.8°76.8°
Kettenstrebenlänge443 mm441 mm443 mm441 mm443 mm441 mm
Tretlagerabsenkung34 mm18 mm34 mm18 mm34 mm18 mm
Radstand1220 mm1215 mm1249 mm1244 mm1286 mm1281 mm
Reach462 mm453 mm469 mm478 mm492 mm503 mm
Stack622 mm614 mm635 mm627 mm649 mm641 mm

Ein großer Schritt in die Moderne ist die neue Geometrie des Slayer
# Ein großer Schritt in die Moderne ist die neue Geometrie des Slayer - Längere Kettenstreben und Hauptrahmen, flach, tief – brauchbar für das, wofür es konzipiert wurde.

Geometrie 27,5-Modell zum Ausklappen

RahmengrößeSMLXL
Ride4-Einstellungflachste Einstellungsteilste Einstellungflachste Einstellungsteilste Einstellungflachste Einstellungsteilste Einstellungflachste Einstellungsteilste Einstellung
Sitzrohrlänge380 mm380 mm420 mm420 mm460 mm460 mm480 mm480 mm
Oberrohrlänge570 mm572 mm596 mm596 mm624 mm621 mm660 mm658 mm
Steuerrohrlänge90 mm90 mm95 mm95 mm110 mm110 mm125 mm125 mm
Lenkwinkel63.9°64.8°63.9°64.8°63.9°64.8°63.9°64.8°
Sitzwinkel75.4°76.3°75.4°76.3°75.4°76.3°75.4°76.3°
Kettenstrebenlänge431 mm429 mm431 mm429 mm431 mm429 mm431 mm429 mm
Tretlagerabsenkung18 mm6 mm18 mm6 mm18 mm6 mm18 mm6 mm
Radstand1180 mm1177 mm1205 mm1202 mm1234 mm1231 mm1273 mm1270 mm
Reach419 mm428 mm444 mm453 mm469 mm478 mm494 mm503 mm
Stack595 mm589 mm600 mm594 mm614 mm608 mm627 mm621 mm

Ausstattung

Shimano ist zurück! Hatten wir in den letzten zwei Jahren noch eine große Dominanz von SRAM bei Bremsen und Antrieben gesehen, verbaut Rocky Mountain am Slayer nur einen einzigen SRAM 12-fach-Antrieb. Alle anderen Bikes werden mit Shimano 12-fach-Antrieben ausgerüstet – von XTR bis hin zum XT/SLX-Mix. Bei den Bremsen sehen wir seit langer Zeit zum ersten Mal nur Shimano-Produkte in der Ausstattungstabelle. Dem Einsatzbereich angemessen werden Vierkolben-Bremsen der Japaner verbaut.

Um Shimano-Antriebe verbauen zu können, sind allerdings spezielle Laufräder nötig. Hier setzt man nicht auf Kompletträder von Race Face oder WTB, sondern ist auf eine DT-Swiss Nabe angewiesen. Auf den Laufrädern aufgezogen sind Maxxis DHF- und Aggressor-Reifen in Double Down-Ausführung.

Wer beim Fahrwerk jetzt auf viel Fox getippt hätte, liegt daneben: Zwar stattet man das Carbon 90 Top-Modell mit Fox Factory-Suspension aus, alle anderen Varianten kommen dafür mit RockShox-Fahrwerk. Die Lyrik wird in Ultimate- und Select-Version mit dem Super Deluxe Ultimate kombiniert, am günstigsten Alu-Modell gibt es eine Yari und einen Super Deluxe Select.

  • Federgabel Fox 36 Float Factory Grip2 (170 mm)
  • Dämpfer Fox DHX2 (170 mm)
  • Antrieb Shimano XTR
  • Bremsen Shimano XTR
  • Laufräder RaceFace ARC30 Offset
  • Reifen Maxxis Minion DHF/DHR2
  • Cockpit Race Face SiXc (820 mm) / Rocky Mountain
  • Sattelstütze Race Face Turbine (150 mm)
Komplette Ausstattung zum Ausklappen

Rocky Mountain SlayerCarbon 90Carbon 70Carbon 50Alloy 50Alloy 30
RahmenmaterialCarbon/AluminiumCarbon/AluminiumCarbon/AluminiumAluminiumAluminium
FedergabelGabel Fox 36 Float EVOL GRIP2RockShox Lyrik Ultimate RC2RockShox Lyrik Select RCRockShox Lyrik Select RCRockShox Yari RC
DämpferFox DHX2 Factory, RockShox Super Deluxe Coil Ultimate RCTRockShox Super Deluxe Coil Ultimate RCTRockShox Super Deluxe Coil Ultimate RCTRockShox Super Deluxe Coil Select
VorbauRocky Mountain 35 CNCRocky Mountain 35 AMRocky Mountain 35 AMRocky Mountain 35 AMRocky Mountain 35 AM
LenkerRace Face SixCRace Face AtlasRocky Mountain AMRocky Mountain AMRocky Mountain AM
GriffeRocky Mountain Lock On XCRocky Mountain Lock On XCRocky Mountain Lock On XCRocky Mountain Lock On XCRocky Mountain Lock On XC
BremsenShimano XTRShimano XTShimano SLXShimano SLXShimano MT520
SchaltungShimano XTR Shimano XTShimano SLX/XTShimano SLX/XTSRAM SX Eagle
LaufräderDT Swiss 350Race Face ARC30DT Swiss 370/Race Face AR30DT Swiss 370/ WTB i30 DT Swiss 370/ WTB i30 Shimano MT400/ WTB i30
ReifenMaxxis Minion DHF/ AggressorMaxxis Minion DHF/ AggressorMaxxis Minion DHF/ AggressorMaxxis Minion DHF/ AggressorMaxxis Minion DHF/ Aggressor
SattelstützeRace Face TurbineOneUp DropperOneUp DropperRace Face Aeffect R DropperRocky Mountain Toonie Drop
Sattel WTB Volt Race 142WTB Volt Race 142WTB Volt Race 142WTB Volt Race 142WTB Volt Race 142
Preis8.600 Euro6.500 Euro5.300 Euro4.200 Euro3.500 Euro

Wir konnten neben dem XL C70 auch das C90-Modell fahren
# Wir konnten neben dem XL C70 auch das C90-Modell fahren - Die Räder sind durch die Bank sinnvoll ausgestattet, los geht es bei 3.500 €
Alle Farbvarianten und Ausstattungsvarianten zum Ausklappen

Slayer 27.5 C90 – schwarz
# Slayer 27.5 C90 – schwarz
Slayer 27.5 C90 rot
# Slayer 27.5 C90 rot

Slayer 275 C70 schwarz
# Slayer 275 C70 schwarz
Slayer 275 C70 rot
# Slayer 275 C70 rot

Slayer 27.5 A50 schwarz
# Slayer 27.5 A50 schwarz
Slayer 27.5 A50 rot
# Slayer 27.5 A50 rot

Slayer 27.5 A30 schwarz
# Slayer 27.5 A30 schwarz
Slayer 27.5 A30 rot
# Slayer 27.5 A30 rot

Slayer 29 C90 schwarz
# Slayer 29 C90 schwarz
Slayer 29 C90 rot
# Slayer 29 C90 rot

Slayer 29 C50 schwarz
# Slayer 29 C50 schwarz
Slayer 29 C50 rot
# Slayer 29 C50 rot

Slayer 29 C70 schwarz
# Slayer 29 C70 schwarz
Slayer 29 C10 rot
# Slayer 29 C10 rot

Slayer 29 A50 schwarz
# Slayer 29 A50 schwarz
Slayer 29 A50 rot
# Slayer 29 A50 rot

Slayer 29 A30 schwarz
# Slayer 29 A30 schwarz
Slayer 29 A30 rot
# Slayer 29 A30 rot

Im Detail

Das Rocky Mountain Slayer hat sich stark gewandelt. Vom senkrecht im Rahmen stehenden Dämpfer mit dicker Umlenkwippe, wurde es in seiner Designsprache stark an die kurzhubigeren Bikes der Kanadier angelehnt. Im Vergleich zum Altitude sind Ober- und Unterrohr aber noch durch eine dicke Strebe verbunden. Wer Rocky Mountains News aufmerksam verfolgt hat, dem wird eventuell eine gewisse Ähnlichkeit auffallen: Das für Wade Simmons gebaute Pipedream diente als einer der ersten Prototypen für das neue Rad, um die bewährte Kinematik mit der neuen Geometrie zu testen.

Geschützt wird der Rahmen von einem weit nach oben gezogenen Unterrohrschutz
# Geschützt wird der Rahmen von einem weit nach oben gezogenen Unterrohrschutz - Dieser ist auch mit Shuttle-Uphills im Hinterkopf entworfen worden und soll Lack und Rahmen vor ungewollten Schäden schützen.
An der Kettenstrebe setzt man auf kleine Finnen
# An der Kettenstrebe setzt man auf kleine Finnen - Am Trail merkt man, dass Rocky am Sounddesign gearbeitet hat: Das Slayer ist super leise.
Reifenfreiheit für bis zu 2,5" große Pneus
# Reifenfreiheit für bis zu 2,5" große Pneus
Sehr matschig sollte es nicht sein
# Sehr matschig sollte es nicht sein

Mit der Strebe zwischen Ober- und Unterrohr sowie weiteren Verbesserungen des Layups am Hauptrahmen will man das Slayer für den brachialsten Einsatz vorbereitet haben. Ob für EWS-Profi Rémi Gauvin auf den Trails der Sea-to-Sky-Area rund um Squamish und Whistler oder Carson Storch auf Mission in den zerklüfteten roten Felsen Utahs – laut Werbevideo soll es alles mitmachen und ist sogar für Doppelbrücken-Federgabeln freigegeben. Sogar den Vergleich zum Downhill-Bike Maiden muss das neue Rad nicht scheuen, Rocky Mountain schreibt dem Slayer eine noch höhere Haltbarkeit zu.

Nicht nur die angepasste Rahmenform und das Carbon-Layup sollen für die härtere Gangart vorbereiten. Auch der Hinterbau wurde überarbeitet. Eine zusätzliche Verstrebung zwischen den Sitzstreben soll für 30 % mehr Steifigkeit im Vergleich zum Vorgänger sorgen. Viel Arbeit wurde außerdem in die Details gesteckt. So kommt das neue Slayer erstmals mit doppelten Kugellagern an den Hauptdrehpunkten. Zusätzlich wurden die Lager besser gegen Einflüsse von außen geschützt.

Die Züge werden mit Linern im Rahmeninneren verlegt
# Die Züge werden mit Linern im Rahmeninneren verlegt - Am Hinterbau ist das sehr schön gelungen – die Lösung sollte außerdem sehr praktikabel und einfach zu bedienen sein.
Auch am Heck wird das Kabel via Liner verlegt
# Auch am Heck wird das Kabel via Liner verlegt - Sitz- und Kettenstrebe werden von innen per Schraube verbunden – über den größeren Lagern sitzt jetzt noch eine zusätzliche Dichtung.

Am Carbon-Rahmen setzt der Hersteller auf innen geführte Züge im Hauptrahmen. Der Übergang zwischen Hauptrahmen und Hinterbau ist besonders spannend gelöst: Damit die Kabel möglichst wenig bewegt werden, treten Bremsleitung und Schaltzug direkt am Hauptdrehpunkt aus dem Hauptrahmen. Direkt danach geht es schon durch vorgebohrte Führungen in die Kettenstreben. Im Alu-Rahmen werden die Leitungen intern zwar nicht geführt, dafür sollen die Öffnungen im Rahmen groß genug sein, dass auch Schaumstoff-Röllchen ins Innere gezogen werden können – so soll auch an der Alu-Variante alles möglichst leise zugehen. Für wenig Geräuschkulisse und die sichere Führung der Kette soll auch die eigens konstruierte Kettenführung sorgen, die sich direkt am Hinterbau anbringen lässt.

Bei der Kinematik bleibt Rocky sich treu und setzt weiterhin auf einen Viergelenk-Hinterbau, den die Kanadier „Smoothlink“ getauft haben. Auch das Ride4-System zur Verstellung der Geometrie und der Hinterbau-Kennlinie führt man mit der neuen Baureihe weiter. Lenk- und Sitzwinkel lassen sich damit um bis zu 1° manipulieren, die Tretlagerhöhe lässt sich am 29″-Rad um 16 mm anpassen, am 27,5″-Bike um 12 mm.

Viel wurde an der Kinematik gearbeitet
# Viel wurde an der Kinematik gearbeitet - Vor allem den Anti-Squat hat man sich vorgenommen.
Mit an Bord ist das einfachere Ride4-System zur Geometrieverstellung
# Mit an Bord ist das einfachere Ride4-System zur Geometrieverstellung - Vier Stellungen lässt es zu, die nicht nur die Geometrie, sondern auch die Kinematik beeinflussen.

Die Kennlinie selbst soll für Luft- und Stahlfeder-Dämpfer funktionieren. Zum Federwegs Ende hat man dem Slayer etwas mehr Endprogression verpasst. Als größte Änderung am Hinterbau führt man aber den optimierten Anti-Squat auf. Dieser soll beim Vorgänger zwar im Sag sehr gut gepasst haben, die Anti-Squat-Kurve ist aber ansonsten sehr stark abgefallen. Die neue Anti-Squat-Kurve liegt im Sag gleichauf mit der alten, fällt aber wesentlich weniger stark ab. Das Rad soll somit viel sensibler auf kleine Schläge reagieren und trotzdem gut bergauf fahren. Soviel zur Kinematik. Beim Federelement gibt es zusätzlich noch den Ride Specific Tune – nicht nur verschiedene Federn verbaut man je nach Rahmengröße, auch die Dämpfungs-Einstellungen sind für jeden Rahmen individuell ausgelegt.

Kennlinien-Vergleich (durchgehende Linie) und Anti-Squat-Vergleich (gestrichelte Linie)
# Kennlinien-Vergleich (durchgehende Linie) und Anti-Squat-Vergleich (gestrichelte Linie) - Rot: Slayer 2020 29"
Schwarz: Slayer 2020 27,5"
Grau: Slayer 2017-2019 27,5"

Zu guter Letzt wagen wir noch eine Spekulation – wirft man einen Blick auf die gesamte Rocky-Produktpalette, kommt man an den Powerplay-Modellen nicht vorbei. Der Motor sitzt tief im Rahmendreieck, dort wo beim alten Slayer noch der Dämpfer montiert war. Mit der neuen Positionierung des Dämpfers ist ein elektrifiziertes Slayer möglich – wir sind gespannt, ob die Kanadier hier nachlegen werden.

Auf dem Trail

Ki Ki Ki Ma Ma Ma
# Ki Ki Ki Ma Ma Ma
Ob der kanadische Killer seinem Ruf gerecht wird?
# Ob der kanadische Killer seinem Ruf gerecht wird?

Im Rahmen des Presse-Events konnten wir leider nur ein L-Bike mit 29″-Rädern etwas länger testen, das XL-Rad konnte nur einen Run gefahren werden. Nach einer Tour über die Mittagsstunden folgte der Kurztest der XL-Variante auf den Bikepark-Strecken in Sölden. Viel lässt sich noch nicht zum Slayer sagen, das Fahrverhalten lässt aber auf ein sehr großes Potential schließen. Bergauf klettert das Slayer überraschend gut, den Plattform-Hebel am Dämpfer nutzt man aber auf Asphalt-Abschnitten gerne. In technischem Gelände muss man in der tiefen Einstellung etwas auf die Bodenfreiheit achten, ausreichend Traktion für schwierige Uphills liefert das Rad aber. Am L-Rahmen reichte der Auszug der Sattelstütze noch, um bei großer Schrittlänge auf eine passende Sitzhöhe zu kommen – die Sitzposition ist aufgrund des steilen Sitzwinkels sehr aufrecht. Der XL-Rahmen passt besser und fühlt sich bei 190 cm Körpergröße harmonischer an.

Bergab fühlt man sich schnell wohl auf dem neuen Rad. Das Fahrwerk und die Geometrie sind sehr stimmig ausbalanciert und machen das Rad sehr berechenbar. Anfängliche Zweifel, ob der 30% steifere Hinterbau zu steif ist, werden schnell ausgeräumt. In Kurven fühlt sich das Rad nicht stelzig an, über Offcamber-Sektionen bietet das Hinterrad viel Grip. All das führt früh zu einem sehr großen Vertrauen in das Rad und man lässt die Bremse gerne offen – das Slayer belohnt mit massig Laufruhe.

Spaß macht das neue Rocky Mountain Slayer 2020 ab Minute 1
# Spaß macht das neue Rocky Mountain Slayer 2020 ab Minute 1 - Genau das soll es auch – Rocky will im Slayer große Nehmerqualitäten und spaßiges Fahrverhalten vereint haben.
Im Fahrwerk herrscht eine angenehme Balance
# Im Fahrwerk herrscht eine angenehme Balance - Das Rocky Mountain Slayer 2020 liegt satt auf dem Trail.
Auch bei der Geometrie hat man einen guten Kompromiss gefunden
# Auch bei der Geometrie hat man einen guten Kompromiss gefunden - Das Rad fühlt sich auch in Kurven ausgewogen an.
Das satte Fahrwerk und die gute Geometrie schaffen viel Vertrauen
# Das satte Fahrwerk und die gute Geometrie schaffen viel Vertrauen - So kann man das Slayer recht entspannt in herausforderndem Gelände bewegen.

Das ist uns aufgefallen

  • Micro Spline Sieht auf den ersten Blick nach einem weiteren Hersteller aus, der Micro Spline bauen darf, anstatt Race Face-Naben muss Rocky Mountain aber auf DT Swiss und Shimano zurückgreifen, um die Antriebe von Shimano verbauen zu können. Schade Shimano!
  • Reifenwahl Für den Allround-Einsatz passend, wer den Fokus auf Bikepark und Shuttle-Touren legt, könnte den Aggressor am Heck gegen etwas mit mehr Bremstraktion austauschen. Die richtige Wahl hat Rocky mit der DD-Karkasse getroffen: EXO-Reifen könnten das Gewicht der Komplettbikes zwar drücken, leichtere Reifen aber haben an Rädern dieser Klasse nichts verloren.
  • Lenkerbreite Kürzen geht immer – mit 820 mm gehört der Lenker aber schon eher in die Kategorie „Streckbank“.

Fazit – Rocky Mountain Slayer 2020

Das neue Rocky Mountain Slayer präsentiert sich im ersten Eindruck von einer sehr guten Seite. Durchdacht und mit interessanten Lösungen für den angedachten Einsatzbereich ausgestattet, positioniert es sich weiterhin in der abfahrtslastigen Ecke. Hier bietet es dank moderner Geometrie, Doppelbrücken-Freigabe und vernünftigen Uphill-Fähigkeiten das Potential zum gelungenen Allrounder. Auf dem Trail konnte die gelungene Balance im Fahrwerk und in der Geometrie sehr schnell für Wohlempfinden sorgen. Kombiniert mit viel Federweg fühlt sich das Slayer auch auf anspruchsvollen Strecken bereits nach kurzer Zeit sicher an und schlägt eine Brücke vom Enduro bis hin zum Downhill-Einsatz.

Erster Eindruck? Wir haben Blut geleckt und wollen mehr!
# Erster Eindruck? Wir haben Blut geleckt und wollen mehr! - Ein Langzeittest des Rocky Mountain Slayer 2020 ist in Planung.

Top oder Flop? Was sagt ihr zum neuen Rocky Mountain Slayer 2020?


Testablauf

Im Rahmen der Pressevorstellung konnten wir das Slayer bereits einen Tag fahren. Der kurze Testzeitraum lässt noch kein endgültiges Urteil zum Slayer zu, wir bemühen uns um ein Bike für einen ausführlichen Test. Zur Vorstellung des Slayer 2020 wurden wir vom Hersteller eingeladen. Die Unterbringungskosten wurden von Rocky Mountain/Bike Action übernommen.

Die Action-Fotos sind in Zusammenarbeit mit Friedrich Simon Kugi und Christoph Berger-Schauer vom Lines Mag entstanden.

Hier haben wir das Rocky Mountain Slayer 2020 getestet

  • Sölden: Alpine Singletrails, schnelle und ruppige Naturtrails, Flowtrails mit Sprüngen
Testerprofile ausklappen

Tester-Profil: Christoph Spath
49 cm70 kg94 cm60 cm190 cm
Chris fährt gerne alles, von Dirt Jump über Trail und Enduro bis Downhill, gerne schnell, in grobem Gelände und mit viel Luftstand
Fahrstil
flüssig
Ich fahre hauptsächlich
Downhill, Enduro
Vorlieben beim Fahrwerk
auf der straffen Seite, viel Druckstufe, Balance zwischen Front und Heck
Vorlieben bei der Geometrie
vorne lang, hinten mittellang, flacher Lenkwinkel

  1. benutzerbild

    luftschaukel

    dabei seit 01/2017

    Dreamworks schrieb:

    Könnte mir schon vorstellen das Rocky hier in Sachen Wandstärke sowohl Alu als auch Carbon etwas großzügiger ausgelegt hat. Es wirbt ja mit sehr starken nehmerqualitäten und die müssen ja woher kommen. Auch die strebe am Dämpfer bringt sicherlich einiges mehr mit. In Summe mit den vergleichsweise schweren Naben summiert sich das wohl. Allerdings finde ich den Sprung vom alten Slayer schon arg groß. Am alten Rahmen gefeilt, auf 170 mm hinten und vielleicht ne 29 Option hm wäre lecker gewesen.



    Das neue Slayer hat keine Systemgewichtsbegrenzung!
  2. benutzerbild

    Sushi1976

    dabei seit 10/2007

    nettes Video zum Slayer......

  3. Anzeige

  4. benutzerbild

    Dreamworks

    dabei seit 04/2012

    Den Trail fahr ich jeden morgen um 6:00 ganz genau so!
  5. benutzerbild

    TrailDancerFR.

    dabei seit 12/2009

    Tyrolens schrieb:

    Vor allem bei diesem Rahmengewicht hätte man locker weg von Carbon gehen können.
    Wenn's so weiter geht, wird mein Alu Panzer bald als normalgewichtig gelten.

    Ab der Enduro Klasse, verarbeitet man Carbon nicht unbedingt des Gewichtes wegen !
  6. benutzerbild

    TrailDancerFR.

    dabei seit 12/2009

    Das Rad ist einfach massiv gebaut.Ist halt nix für den deutschen Bike Magazin Fahrer. Gott sei dank gehen immer mehr Firmen weg von dem Gewichtswahn....! Das Slayer hat auch eine offizielle Doppelbrücken Freigabe. Was es für viele Interessant macht, die auch mal etwas ackern beim tackern und nicht nur wie ein totes Stück Fleisch sich am Lenker festhalten. Der Bolzen oben im Rocker ist aus Stahl. Da weiss man schon was Sache ist bei dem Bike. Kannst die Kiste auch mal quer Landen ohne das sie gleich kaputt geht. Canadian Huck Wagon halt🤟

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