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Das Santa Cruz Chameleon C will der perfekte Trail-Allrounder sein und mit jeder Herausforderung bestens zurecht kommen
Das Santa Cruz Chameleon C will der perfekte Trail-Allrounder sein und mit jeder Herausforderung bestens zurecht kommen - dafür setzt das edle Carbon-Hardtail auf 29"-Laufräder und 120 mm Federweg an der Front. Gewichtstechnisch pendelt sich das Chameleon ohne Pedale bei 11,9 kg ein.
Schalt- und Bremsleitung werden im Inneren des Oberrohrs verlegt und treten kurz vor dem Sitzrohr wieder aus dem Rahmen hinaus.
Schalt- und Bremsleitung werden im Inneren des Oberrohrs verlegt und treten kurz vor dem Sitzrohr wieder aus dem Rahmen hinaus.
santa-cruz-produkt-4168
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santa-cruz-produkt-4165
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Durch die wechselbaren Ausfallenden lässt sich das Santa Cruz Hardtail bei Bedarf auch mit 27,5"+ oder mit Singlespeed-Antrieb fahren.
Durch die wechselbaren Ausfallenden lässt sich das Santa Cruz Hardtail bei Bedarf auch mit 27,5"+ oder mit Singlespeed-Antrieb fahren.
santa-cruz-produkt-4173
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santa-cruz-produkt-4197
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santa-cruz-produkt-4170
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Ein Kunststoff-Protektor schützt das Unterrohr des teuren Carbon-Rahmens vor Steinschlägen.
Ein Kunststoff-Protektor schützt das Unterrohr des teuren Carbon-Rahmens vor Steinschlägen.
Auch bei der Geometrie des Chameleons lässt sich der Allround-Ansatz des Carbon-Hardtails erkennen. Die gewählten Geo-Werte fallen weder besonders abfahrts- noch uphill-lastig aus..
Auch bei der Geometrie des Chameleons lässt sich der Allround-Ansatz des Carbon-Hardtails erkennen. Die gewählten Geo-Werte fallen weder besonders abfahrts- noch uphill-lastig aus..
Die Fox 34 Float Performance Federgabel stellt 120 mm Federweg zur Verfügung.
Die Fox 34 Float Performance Federgabel stellt 120 mm Federweg zur Verfügung.
Das Cockpit besteht aus einem 50 mm langen Race Face Aeffect Vorbau, der einen 780 mm breiten Lenker des selben Namens klemmt.
Das Cockpit besteht aus einem 50 mm langen Race Face Aeffect Vorbau, der einen 780 mm breiten Lenker des selben Namens klemmt.
Die SRAM Guide R-Bremse sorgt für eine rasche Verzögerung.
Die SRAM Guide R-Bremse sorgt für eine rasche Verzögerung.
Angetrieben wird das Santa Cruz Chameleon von der SRAM GX-Eagle Schaltgruppe.
Angetrieben wird das Santa Cruz Chameleon von der SRAM GX-Eagle Schaltgruppe.
Die RockShox Reverb-Variostütze sorgt dafür, dass man in der Abfahrt jede Menge Bewegungsfreiheit hat und nicht am Sattel hängen bleibt.
Die RockShox Reverb-Variostütze sorgt dafür, dass man in der Abfahrt jede Menge Bewegungsfreiheit hat und nicht am Sattel hängen bleibt.
Bergauf macht dem Santa Cruz Chameleon C in unserem Vergleichstest keiner was vor
Bergauf macht dem Santa Cruz Chameleon C in unserem Vergleichstest keiner was vor - das leichte Hardtail klettert ausgesprochen effizient und zügig zum Gipfel.
Auf flowigen Trails kann das Chameleon mit seinem direkten und spritzigen Fahrverhalten überzeugen.
Auf flowigen Trails kann das Chameleon mit seinem direkten und spritzigen Fahrverhalten überzeugen.
Santa-Cruz-4958
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Santa-Cruz-2
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Auch wenn es ruppig wird, kann man es mit dem Carbon-Hardtail ordentlich stehen lassen
Auch wenn es ruppig wird, kann man es mit dem Carbon-Hardtail ordentlich stehen lassen - allerdings ist das steife Bike nicht ganz so laufruhig und fehlerverzeihend wie so mancher abfahrtslastiger Konkurrent.
Im Vergleich mit dem Nukeproof Scout hat das Chameleon zwar im Downhill das Nachsehen, fährt sich dafür jedoch spritziger und direkter als das Scout
Im Vergleich mit dem Nukeproof Scout hat das Chameleon zwar im Downhill das Nachsehen, fährt sich dafür jedoch spritziger und direkter als das Scout - zudem hat das Santa Cruz im Uphill klar die Nase vorn.
Das Liteville H-3 MK3 ähnelt dem Santa Cruz Chamelon in seinen Fahreigenschaften. Die beiden Bikes teilen sich den spritzigen und antrittsstarken Charkter
Das Liteville H-3 MK3 ähnelt dem Santa Cruz Chamelon in seinen Fahreigenschaften. Die beiden Bikes teilen sich den spritzigen und antrittsstarken Charkter - während sich das Chameleon allerdings etwas direkter und präziser fährt, hat das Liteville mehr Reserven zur Verfügung, wenn es gröber wird.
Dank der wechselbaren Ausfallenden lässt sich das Chameleon C vielseitig aufbauen und für verschiedenste Einsatzbereiche nutzen
Dank der wechselbaren Ausfallenden lässt sich das Chameleon C vielseitig aufbauen und für verschiedenste Einsatzbereiche nutzen - sogar ein Singlespeed-Aufbau ist dadurch möglich.
Das Santa Cruz Chameleon C kann vor allem mit seinem spritzigen Charakter, der guten Antrittsstärke und dem hohen Fahrspaß auftrumpfen
Das Santa Cruz Chameleon C kann vor allem mit seinem spritzigen Charakter, der guten Antrittsstärke und dem hohen Fahrspaß auftrumpfen - nicht ganz in seinem Element ist das steife Carbon-Bike hingegen in gröberem Geläuf.

Santa Cruz Chameleon C im Test: Mit dem Santa Cruz Chameleon wollen die Kalifornier ein echtes Do-it-all-Hardtail im Programm haben, das sowohl auf der Hometrail-Runde als auch beim Bikepacking-Abenteuer eine gute Figur macht. Das schicke Carbon-Bike rollt auf 29″-Laufrädern und verfügt über 120 mm Federweg an der Front. Wir haben das Santa Cruz Chameleon auf die Trails ausgeführt um herauszufinden, wie es sich im Mountainbike-Einsatz schlägt. Hier gibt’s den Testbericht.

Steckbrief: Santa Cruz Chameleon C

EinsatzbereichCross Country, Trail
Federweg120 mm (vorn)
Laufradgröße29ʺ
RahmenmaterialCarbon
Gewicht (o. Pedale)11,9 kg
RahmengrößenS M L XL
Websitewww.santacruzbicycles.com
Preis: 5.999 €

Bereits der Name lässt es erahnen: Santa Cruz hat mit dem Chameleon ein sehr wandelbares Mountainbike-Hardtail im Programm. Das schicke Bike ist wahlweise mit Carbon- oder Aluminium-Rahmen erhältlich und bietet gleichermaßen 29″- und 27,5″+ Laufrädern Platz. Je nach gewählter Laufradgröße stehen an der Front 120 mm oder 130 mm Federweg zur Verfügung. Doch damit nicht genug: Mittels wechselbarer Ausfallenden ist es sogar möglich, das Chameleon bei Bedarf mit einem Singlespeed-Antrieb auszustatten. Dank dieser Vielseitigkeit des Chameleons soll das Hardtail einen extrem breiten Einsatzbereich abdecken und fast alles mitmachen, was der Fahrer ihm vorsetzt.

Wir haben das Santa Cruz Chameleon C mit 120 mm Federweg, 29″-Laufrädern und selbstverständlich mit einem klassischem Antriebsstrang für euch getestet. Unser Testbike in Größe L wurde mit einer hochpreisigen, aktuell nicht mehr erhältlichen Ausstattungsvariante geliefert und bringt in Größe L 11,9 kg auf die Waage.

 LaufradgrößeFederwegRahmenmaterialGewichtPreis
Decathlon Rockrider AM 100 HT27,5" Plus130 mmAluminium13,32 kg1.199 €
Liteville H-3 Mk3 XT27,5" Plus150 mmAluminium11,78 kg4.299 €
Nukeproof Scout 29029"140 mmAluminium13,70 kg2.499 €
Radon Cragger 8.029"130 mmAluminium13,22 kg1.999 €
Santa Cruz Chameleon C SE 29 Reserve29"120 mmCarbon11,94 kg5.999 €
Das Santa Cruz Chameleon C will der perfekte Trail-Allrounder sein und mit jeder Herausforderung bestens zurecht kommen
# Das Santa Cruz Chameleon C will der perfekte Trail-Allrounder sein und mit jeder Herausforderung bestens zurecht kommen - dafür setzt das edle Carbon-Hardtail auf 29"-Laufräder und 120 mm Federweg an der Front. Gewichtstechnisch pendelt sich das Chameleon ohne Pedale bei 11,9 kg ein.
Diashow: Santa Cruz Chameleon C im Test: Das klassische Mountainbike
Die RockShox Reverb-Variostütze sorgt dafür, dass man in der Abfahrt jede Menge Bewegungsfreiheit hat und nicht am Sattel hängen bleibt.
Angetrieben wird das Santa Cruz Chameleon von der SRAM GX-Eagle Schaltgruppe.
Dank der wechselbaren Ausfallenden lässt sich das Chameleon C vielseitig aufbauen und für verschiedenste Einsatzbereiche nutzen
Schalt- und Bremsleitung werden im Inneren des Oberrohrs verlegt und treten kurz vor dem Sitzrohr wieder aus dem Rahmen hinaus.
Santa-Cruz-2
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Im Detail

Das Santa Cruz Chameleon C kommt mit einer schlichten, leicht gerundeten Rahmenform ohne besonders ausufernde Design-Merkmale. Dadurch macht das Hardtail einen schön puristischen Eindruck und sieht aus, wie man sich die Carbon-Variante eines klassischen Mountainbikes vorstellt. Schaltzug und Bremsleitung sind im Inneren des Oberrohrs verlegt und treten kurz vor dem Sitzrohr wieder aus dem Rahmen aus. Von dort laufen die beiden Züge extern zu ihren Bestimmungsorten. Das kurze Intermezzo im Rahmen hätte man sich unserer Meinung nach an dieser Stelle allerdings sparen können: Eine externe Zugführung am Unterrohr würde die Wartung entschieden vereinfachen und auch optisch kaum Nachteile mit sich bringen. Der Zug für die Variostütze verläuft hingegen gänzlich im Inneren des Rahmens.

Schalt- und Bremsleitung werden im Inneren des Oberrohrs verlegt und treten kurz vor dem Sitzrohr wieder aus dem Rahmen hinaus.
# Schalt- und Bremsleitung werden im Inneren des Oberrohrs verlegt und treten kurz vor dem Sitzrohr wieder aus dem Rahmen hinaus.
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santa-cruz-produkt-4165
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Die absolute Besonderheit des Santa Cruz Chameleon sind wohl zweifelsohne die wechselbaren Ausfallenden. Diese ermöglichen es, das Carbon-Hardtail sowohl mit 29″ als auch mit 27,5″+ Laufrädern und sogar mit einem Singlespeed-Antrieb zu fahren. Während die Kettenschaltungs-Ausfallenden Boost-Naben mit 148 mm Breite aufnehmen, sind die Singlespeed-Ausfallenden 142 mm breit. Dadurch sind diese mit gängigen Singlespeed-Naben kompatibel. Das ist allerdings nicht der einzige Clou, den die Ausfallenden mitbringen: Die Kettenstrebenlänge lässt sich je nach Gusto von 415 mm bis 430 mm verstellen.

Durch die wechselbaren Ausfallenden lässt sich das Santa Cruz Hardtail bei Bedarf auch mit 27,5"+ oder mit Singlespeed-Antrieb fahren.
# Durch die wechselbaren Ausfallenden lässt sich das Santa Cruz Hardtail bei Bedarf auch mit 27,5"+ oder mit Singlespeed-Antrieb fahren.
santa-cruz-produkt-4173
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Weitere schicke Details wie der angeschraubte Kunstoffschutz am Unterrohr oder der großzügige Kettenstrebenschutz runden das hochwertige Gesamtbild ab, auch das geschraubte Tretlager erfreut. Einen weiteren Beitrag zur Vielseitigkeit steuern derweil die Flaschenhalter-Aufnahmen bei: Während innerhalb des vorderen Rahmendreiecks eine klassische Aufnahme für die Trinkflasche platziert ist, findet sich an der Unterseite des Unterrohrs eine Cargo-Aufnahme mit drei Befestigungschrauben. Hier kann man entweder einen gewöhnlichen Flaschenhalter oder aber sein Bikepacking-Equipment befestigen. Das Santa Cruz Chameleon ist also auch für eine Mehrtages-Tour bestens gerüstet.

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Ein Kunststoff-Protektor schützt das Unterrohr des teuren Carbon-Rahmens vor Steinschlägen.
# Ein Kunststoff-Protektor schützt das Unterrohr des teuren Carbon-Rahmens vor Steinschlägen.

Geometrie

Nicht nur bei der Variablität des Rahmens, auch bei der Geometrie des Chameleon lässt sich der Allround-Ansatz des Hardtails erkennen. Santa Cruz hat dem Chameleon weder eine besonders abfahrtslastige Enduro-Geometrie noch die auf Effizienz getrimmten Werte eines Race-Bikes verpasst: Der Lenkwinkel liegt bei 67,3°, die Kettenstreben messen wahlweise 415 mm bis 430 mm und der Sitzwinkel pendelt sich bei 72,8° ein. In Größe L beträgt der Reach 457 mm, während der Stack 627 mm misst. Das Sitzrohr ist in Rahmengröße Large 450 mm lang.

RahmengrößeSMLXL
Reach412 mm437 mm457 mm487 mm
Stack613 mm618 mm627 mm636 mm
Lenkwinkel67.3°67.3°67.3°67.3°
Steuerrohrlänge95 mm100 mm110 mm120 mm
Sitzwinkel72.8°72.8°72.8°72.8°
Sitzrohrlänge390 mm420 mm450 mm490 mm
Kettenstrebenlänge415 mm - 430mm415 mm - 430mm415 mm - 430mm415 mm - 430mm
Tretlagerhöhe 315 mm315 mm315 mm315 mm
Tretlagerabsenkung55 mm55 mm55 mm55 mm
Radstand1112 mm1139 mm1163 mm1197 mm
Oberrohrlänge596 mm622 mm646 mm684 mm
Überstandshöhe695 mm711 mm733 mm748 mm
Auch bei der Geometrie des Chameleons lässt sich der Allround-Ansatz des Carbon-Hardtails erkennen. Die gewählten Geo-Werte fallen weder besonders abfahrts- noch uphill-lastig aus..
# Auch bei der Geometrie des Chameleons lässt sich der Allround-Ansatz des Carbon-Hardtails erkennen. Die gewählten Geo-Werte fallen weder besonders abfahrts- noch uphill-lastig aus..

Ausstattung

Santa Cruz bietet das Chameleon aktuell in drei Aluminium- sowie 2 Carbon-Ausstattungsvarianten zum Kauf an. Dabei steht pro Rahmen-Material je ein Modell mit Plusreifen zur Verfügung, während die anderen Bikes auf 29″-Laufrädern rollen. Alle Ausstattungsvarianten setzen auf SRAM Eagle-Antriebe und WTB-Laufräder. Bis auf das günstigste Modell werden alle Komplettbikes mit einer Fox 34 Rhythm-Federgabel ausgeliefert. Preislich gehts für 2.199 € los, das Topmodell schlägt mit 3.399 € zu Buche. Neben den fünf Komplettbikes bietet Santa Cruz den Chameleon-Rahmen auch einzeln zum Kauf an. In Carbon schlägt dieser mit einem Preis von 1.499 € zu Buche, während der Aluminium-Rahmen für einen Preis von 899 € über die Ladentheke wandert.

Bei dem von uns getesteten Bike handelt es sich um ein aktuell nicht mehr erhältliches Vorjahres-Modell mit einer sehr hochpreisigen Ausstattung. Die durchweg etwas leichteren Komponenten und vor allem der verbaute Santa Cruz Reserve-Laufradsatz führen zu einem recht geringen Gesamtgewicht von 11,9 kg. Dies hat allerdings seinen Preis: Fast schon aberwitzige 5.999 € wurden für das Santa Cruz Chameleon C SE 29 Reserve aufgerufen. Verzichtet man allerdings auf die sündhaft teuren Reserve-Laufräder, so justiert sich der Preis für das Komplettrad schnell deutlich nach unten.

  • Federgabel Fox 34 Float Performance (120 mm)
  • Antrieb SRAM GX Eagle
  • Bremsen SRAM Guide R
  • Laufräder Santa Cruz Reserve
  • Reifen Maxxis Minion DHF / Maxxis Ardent Race
  • Cockpit Race Face Aeffect R (780 mm) / Race Face Aeffect R (50 mm)
  • Sattelstütze RockShox Reverb Stealth
Komplette Ausstattung zum Ausklappen
AusstattungsvarianteDRRRR
Rahmen-MaterialAluminiumAluminiumAluminiumCarbon CCarbon C
FedergabelRockShox Recon RL, 120 mm, 29"Fox Rhythm 34,130mm, 29"Fox Rhythm 34,120 mm, 29"Fox Rhythm 34,130 mm, 29"Fox Rhythm 34,120 mm, 29"
SchaltwerkSRAM SX EagleSRAM NX EagleSRAM NX EagleSRAM NX EagleSRAM NX Eagle
SchalthebelSRAM NX EagleSRAM NX EagleSRAM NX EagleSRAM NX EagleSRAM NX Eagle
KurbelgarniturSRAM SX Eagle, 30tSRAM NX Eagle, 30tSRAM NX Eagle, 30tSRAM NX Eagle, 30tSRAM NX, 30t
KassetteSRAM PG1210, 11-50tSRAM PG1230, 11-50tSRAM PG123, 11-50tSRAM PG1230, 11-50tSRAM PG1230, 11-50t
KetteSRAM SX EagleSRAM NX EagleSRAM NX EagleSRAM NX EagleSRAM NX Eagle
TretlagerSRAM DUBSRAM DUBSRAM DUBSRAM DUBSRAM DUB
BremsenSRAM LevelSRAM Guide TSRAM Guide TSRAM Guide TSRAM Guide T
BremsscheibenAvid Centerline 180 mmAvid Centerline 180 mmAvid Centerline 180 mmAvid Centerline 180 mmAvid Centerline 180 mm
SteuersatzCane Creek 10Cane Creek 10Cane Creek 10Cane Creek 10Cane Creek 10
LenkerRace Face RideRace Face RideRace Face RideRace Face RideRace Face Ride
VorbauRace Face Ride StemRace Face Ride StemRace Face Ride StemRace Face Ride StemRace Face Ride Stem
GriffeSanta Cruz Palmdale GripsSanta Cruz Palmdale GripsSanta Cruz Palmdale GripsSanta Cruz Palmdale GripsSanta Cruz Palmdale Grips
NabenSRAM MTH SRAM MTH SRAM MTH SRAM MTH SRAM MTH
FelgenWTB ST i30 TCS 2.0 29"WTB ST i40 TCS 2.0 29"WTB ST i25 TCS 2.0 29"WTB ST i40 TCS 2.0 29"WTB ST i25 TCS 2.0 29"
SpeichenSapim RaceSapim RaceSapim RaceSapim RaceSapim Race
VorderreifenMaxxis Minion DHF, 29" x 2.3", 3C EXO TRMaxxis Rekon 27.5" x 2.8", EXO, TRMaxxis Minion DHF, 29" x 2.3", 3C EXO TRMaxxis Rekon 27.5" x 2.8", EXO, TRMaxxis Minion DHF, 29" x 2.3", 3C EXO TR
HinterreifenMaxxis Ardent Race 29" x 2.35", EXO, TRMaxxis Rekon 27.5" x 2.8", EXO, TRMaxxis Ardent Race 29" x 2.35", EXO, TRMaxxis Rekon 27.5" x 2.8", EXO, TRMaxxis Ardent Race 29" x 2.35", EXO, TR
SattelstütueSDG TellisSDG TellisSDG TellisSDG Tellis DropperSDG Tellis Dropper
SattelWTB Sliverado CompWTB Silverado RaceWTB Silverado RaceWTB Silverado RaceWTB Silverado Race
Gewicht13,61 kg13,16 kg12,8 kg 13,04 kg12,46 kg
Preis (UVP)2.199 €2.799 €2.799 €3.399 €3.399 €
Die Fox 34 Float Performance Federgabel stellt 120 mm Federweg zur Verfügung.
# Die Fox 34 Float Performance Federgabel stellt 120 mm Federweg zur Verfügung.
Das Cockpit besteht aus einem 50 mm langen Race Face Aeffect Vorbau, der einen 780 mm breiten Lenker des selben Namens klemmt.
# Das Cockpit besteht aus einem 50 mm langen Race Face Aeffect Vorbau, der einen 780 mm breiten Lenker des selben Namens klemmt.
Die SRAM Guide R-Bremse sorgt für eine rasche Verzögerung.
# Die SRAM Guide R-Bremse sorgt für eine rasche Verzögerung.
Angetrieben wird das Santa Cruz Chameleon von der SRAM GX-Eagle Schaltgruppe.
# Angetrieben wird das Santa Cruz Chameleon von der SRAM GX-Eagle Schaltgruppe.
Die RockShox Reverb-Variostütze sorgt dafür, dass man in der Abfahrt jede Menge Bewegungsfreiheit hat und nicht am Sattel hängen bleibt.
# Die RockShox Reverb-Variostütze sorgt dafür, dass man in der Abfahrt jede Menge Bewegungsfreiheit hat und nicht am Sattel hängen bleibt.

Auf dem Trail

Um herauszufinden, wie sich das Santa Cruz Chameleon in der Praxis schlägt, haben wir das leichte Carbon-Hardtail ausgiebig über die Trails gescheucht. Das Setup an der Federgabel ist schnell eingestellt, nun müssen nur noch die Reifen mit Luft gefüllt werden und schon kann es losgehen. So ein puristisches Mountainbike ohne gefedertes Heck hat schon seine Vorzüge: Bergauf macht das Santa Cruz Chameleon erwartungsgemäß eine ausgezeichnete Figur. Das geringe Gesamtgewicht und die leichten Carbon-Laufräder verleihen dem Chameleon einen sehr spritzigen, antrittsstarken Charakter. In Kombination mit dem leicht rollenden Maxxis Ardent Race-Reifen am Heck und dem ebenfalls passabel rollenden Maxxis Minion DHF an der Front sorgt dies schnell für eine hohe Durchschnittsgeschwindigkeit auf dem Weg zum Gipfel.

Wer zudem noch das allerletzte Quäntchen Effizienz aus dem Fahrrad herauskitzeln will, kann auf ebenem Untergrund die Druckstufe der Grip-Kartusche der Fox-Federgabel schließen. Dies kommt einem Lockout sehr nahe. Die Sitzposition ist wohl am besten als angenehm sportlich zu beschreiben: Man sitzt weder zu aufrecht, noch hat man das Gefühl, auf einer Streckbank Platz genommen zu haben. Auch auf steilen technischen Anstiegen bleibt der gute Eindruck ungetrübt. Das Chameleon klettert hier eifrig und zielstrebig der Sonne entgegen und lässt sich gut auf der Linie halten. Lediglich wenn es besonders steil wird muss man, wie bei fast jedem Mountainbike, sein Gewicht aktiv nach vorne verlagern, um ein Steigen der Front zu verhindern.

Bergauf macht dem Santa Cruz Chameleon C in unserem Vergleichstest keiner was vor
# Bergauf macht dem Santa Cruz Chameleon C in unserem Vergleichstest keiner was vor - das leichte Hardtail klettert ausgesprochen effizient und zügig zum Gipfel.

Minimal ausgebremst wird das Carbon-Hardtail in solchen Sektionen jedoch von seiner Ausstattung: Der leicht rollende Ardent Race-Reifen bietet bei matschigem Untergrund nicht mehr allzuviel Grip und rutscht so des Öfteren durch. Ebenfalls etwas störend empfanden wir den nicht besonders kleinen Einrastwinkel der verbauten Hope-Nabe. Zwar kamen wir an abfahrtsorientierteren Bikes bislang problemlos mit dieser Nabe zurecht, nach Zwischensprints und bei schnellen Antritten traten wir jedoch öfter kurz ins Leere.

Zeigt der Trail bergab, so behält das Santa Cruz seinen grundlegenden Charakter bei: Gerade auf nicht ganz so ruppigen Trails macht das Chameleon mit seinem spritzigen und direkten Fahrverhalten jede Menge Spaß. Alle Fahrerinputs werden direkt umgesetzt, Behäbigkeit ist für das Santa ein Fremdwort. Kurven, Sprünge, kleine Wellen: genau hier ist das Chameleon zu Hause und sorgt für ein fettes Grinsen im Gesicht des Fahrers. Das relativ steife Bike sorgt mit seinem direkten Lenkverhalten dafür, dass man seine Linien punktgenau treffen kann, rüttelt den Fahrer im Gegenzug allerdings auch etwas mehr durch als ein nachgiebigeres Modell. Insgesamt waren wir anfangs etwas überrascht, wie gut sich das Chameleon bergab fahren lässt.

Auf flowigen Trails kann das Chameleon mit seinem direkten und spritzigen Fahrverhalten überzeugen.
# Auf flowigen Trails kann das Chameleon mit seinem direkten und spritzigen Fahrverhalten überzeugen.
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# Santa-Cruz-4958
Santa-Cruz-2
# Santa-Cruz-2

Wagt man sich allerdings auf steile, ruppige Trails der Enduro-Kategorie vor, sollte man es erstmal etwas langsamer angehen lassen und nicht direkt auf KOM-Jagd gehen. Zwar muss man diese Trails keinesfalls scheuen und man kann auch dort jede Menge Spaß haben, allerdings sollte man wissen was man tut – oder lieber einen Gang herausnehmen. Das Chameleon bietet hier erwartungsgemäß nicht so viel Laufruhe und fährt sich nervöser als etwas abfahrtsorientiertere Bikes. Durch den steilen Lenkwinkel wird die Front schneller unruhig, als einem auf dieser Art Trail lieb ist und vermittelt dadurch nicht besonders viel Sicherheit. Zudem kann das steife Hardtail vor allem härtere, schnell aufeinanderfolgende Schläge nicht so gut verarbeiten, hier ist es von Vorteil, mit Klickpedalen unterwegs zu sein. Dazu kommt, dass der Hinterrad-Reifen in diesem Terrain nicht besonders gut aufgehoben ist. Gerade wenn es matschig wird, mangelt es so schnell an Kurven- und Brems-Grip.

Auch wenn es ruppig wird, kann man es mit dem Carbon-Hardtail ordentlich stehen lassen
# Auch wenn es ruppig wird, kann man es mit dem Carbon-Hardtail ordentlich stehen lassen - allerdings ist das steife Bike nicht ganz so laufruhig und fehlerverzeihend wie so mancher abfahrtslastiger Konkurrent.

Diese Schwächen in groben Gelände kann man dem Chameleon allerdings problemlos zugestehen, denn als Allrounder muss das Hardtail wahrlich kein reines Abfahrts-Ass sein. Vielmehr begeistert es mit seiner Vielseitigkeit, denn egal welche Art von Mountainbiken auf dem Programm steht – völlig falsch ist man mit dem Santa Cruz Chameleon in fast keiner Kategorie aufgehoben.

Im Vergleich

Im Vergleich mit den anderen Bikes in unserem Vergleichstest macht dem Santa Cruz Chameleon im Uphill keiner was vor. Lediglich das leichte Liteville kann bei den Anstiegen mit dem Carbon-Flitzer mithalten. Zusammen lassen die beiden hochpreisigsten Bikes in unserem Vergleichstest die Konkurrenz bergauf im Staub stehen. Auch bergab sind die beiden Bikes vom Fahrverhalten relativ ähnlich und vermitteln gerade auf einfachen Trails sehr viel Fahrspaß. Das Santa Cruz ist allerdings insgesamt etwas steifer und präziser unterwegs als das Liteville, das etwas mehr Reserven zur Verfügung hat.

Wenn es wirklich ruppig wird, kann das Chameleon nicht mit dem Radon Cragger und dem Nukeproof Scout mithalten. Beide Bikes weisen eine deutlich höhere Laufruhe auf und sind in diesem Terrain spürbar besser aufgehoben. Ebenfalls zu erwähnen ist, dass das Santa Cruz Chameleon preislich in einer komplett anderen Liga spielt als die übrigen Testbikes. Für den Preis des Santa Cruz’ könnte man sage und schreibe fünf Decathlon Rockrider kaufen.

Im Vergleich mit dem Nukeproof Scout hat das Chameleon zwar im Downhill das Nachsehen, fährt sich dafür jedoch spritziger und direkter als das Scout
# Im Vergleich mit dem Nukeproof Scout hat das Chameleon zwar im Downhill das Nachsehen, fährt sich dafür jedoch spritziger und direkter als das Scout - zudem hat das Santa Cruz im Uphill klar die Nase vorn.
Das Liteville H-3 MK3 ähnelt dem Santa Cruz Chamelon in seinen Fahreigenschaften. Die beiden Bikes teilen sich den spritzigen und antrittsstarken Charkter
# Das Liteville H-3 MK3 ähnelt dem Santa Cruz Chamelon in seinen Fahreigenschaften. Die beiden Bikes teilen sich den spritzigen und antrittsstarken Charkter - während sich das Chameleon allerdings etwas direkter und präziser fährt, hat das Liteville mehr Reserven zur Verfügung, wenn es gröber wird.

Das ist uns aufgefallen

  • Hope-Nabe Der recht hohe Einrastwinkel der Hope-Nabe fiel in Kombination mit dem antrittstarken und spritzigen Charakter des Carbon-Hardtails auf: Bei schnellen Antritten traten wir des Öfteren kurz ins Leere.
  • Maxxis Ardent Race-Reifen Der Maxxis Ardent Race-Reifen kann bergauf mit seinem geringen Rollwiderstand begeistern, stellt allerdings nicht besonders viel Grip zur Verfügung. Wenn man also öfter auf gröberen Trails unterwegs ist und kein Problem damit hat, etwas mehr Kraft in den Uphill zu investieren, sollte man überlegen, einen griffigeren Reifen zu montieren.
  • Vielseitigkeit Dank der wechselbaren Ausfallenden lässt sich das Chameleon äußerst vielseitig aufbauen und nutzen. Egal ob man Bock auf einen Singlespeeder, ein gemütliches Plusbike oder einen flinken 29er hat, mit dem Chameleon wird jeder glücklich.
Dank der wechselbaren Ausfallenden lässt sich das Chameleon C vielseitig aufbauen und für verschiedenste Einsatzbereiche nutzen
# Dank der wechselbaren Ausfallenden lässt sich das Chameleon C vielseitig aufbauen und für verschiedenste Einsatzbereiche nutzen - sogar ein Singlespeed-Aufbau ist dadurch möglich.

Fazit – Santa Cruz Chameleon C

Das Santa Cruz Chameleon ist zweifelsohne das Bike in unserem Vergleichstest, dass einem klassischen Mountainbike am nächsten kommt. Der schicke Carbon-Flitzer kann mit hervorragenden Uphill-Eigenschaften sowie einem agilen und sehr spaßigen Fahrverhalten begeistern. Erst wenn es wirklich steil und ruppig wird, fühlt sich das Chameleon nicht mehr ganz so wohl in seiner Haut. Wer allerdings auf der Suche nach einem schicken Carbon-Hardtail mit einem sehr breit aufgestelltem Einsatzbereich ist, der ist mit dem Santa Cruz Chameleon bestens beraten.

Pro
  • hervorragende Uphill-Performance
  • agiles und direktes Handling
  • hoher Fahrspaß
  • großer Einsatzbereich
Contra
  • hoher Preis
  • Laufruhe auf ruppigen Trails ausbaufähig
Das Santa Cruz Chameleon C kann vor allem mit seinem spritzigen Charakter, der guten Antrittsstärke und dem hohen Fahrspaß auftrumpfen
# Das Santa Cruz Chameleon C kann vor allem mit seinem spritzigen Charakter, der guten Antrittsstärke und dem hohen Fahrspaß auftrumpfen - nicht ganz in seinem Element ist das steife Carbon-Bike hingegen in gröberem Geläuf.

Testablauf

Für unseren Hardtail-Vergleichstest haben wir die fünf Modelle über mehrere Wochen auf unseren Hometrails rund um Bad Kreuznach und im Taunus getestet. Ein Großteil der Höhenmeter wurde dabei aus eigener Kraft erkurbelt. Abschließend mussten sich die Hardtails an einem Shuttle-Tag auf ein- und derselben rund zweiminütigen Teststrecke im direkten Vergleich gegeneinander beweisen. Alle Hardtails im Testfeld wurden von mehreren Testern gefahren, um Eindrücke im direkten Vergleich zu sammeln. Abgesehen von kleineren individuellen Anpassungen wie der Lenkerhöhe, der Position der Bremsgriffe und natürlich dem Federgabel-Setup sind die fünf Hardtails gegenüber ihrer Serienausstattung zunächst unverändert geblieben. Anpassungen, die wir im Testverlauf vornehmen mussten, sind entsprechend vermerkt.

Hier haben wir das Santa Cruz Chameleon C getestet

  • Bad Kreuznach abwechslungsreiche und flowige Trails auf trockenem, teils steinigen Boden
  • Taunus naturbelassene Trails mit zahlreichen Wurzeln und Steinen von flach bis steil
Testerprofil Arne Koop
Tester-Profil: Arne Koop
67 cm74 kg87 cm63 cm184 cm
Arne ist seit 2010 auf dem Mountainbike unterwegs. Am liebsten scheucht er Enduro- oder Trailbikes auf ruppigen, natürlichen Trails bergab. Wenn sich die Gelegenheit bietet, springt er jedoch auch gerne mal aufs Downhill-Bike oder dreht eine Runde mit dem Rennrad.
Fahrstil
sauber, hohes Grundtempo
Ich fahre hauptsächlich
Enduro
Vorlieben beim Fahrwerk
vorne straffer als hinten, schneller Rebound, nicht zu viel Dämpfung
Vorlieben bei der Geometrie
geräumiger Reach, keine zu kurzen Kettenstreben, flacher Lenkwinkel

Testerprofil Moritz Zimmermann
Tester-Profil: Moritz Zimmermann
61 cm93 kg85 cm61 cm186 cm
Moritz ist seit vielen Jahren auf dem Mountainbike unterwegs – vor allem auf Enduro- und Trailbikes, gerne aber auch im Bike Park.
Fahrstil
Räder auf dem Boden, saubere Linienwahl
Ich fahre hauptsächlich
Trail, Enduro
Vorlieben beim Fahrwerk
relativ straff mit viel Dämpfung, Heck eher langsam
Vorlieben bei der Geometrie
mittellanges Oberrohr, hoher Stack, lange Kettenstreben, flacher Lenkwinkel


Hier findest du alle weiteren Artikel unseres Hardtail-Vergleichstest 2020:

  1. benutzerbild

    Jaerrit

    dabei seit 10/2014

    BaerLee schrieb:

    Als

    „Als wie“ wenn überhaupt. Interessiert aber dennoch kein Schwein
  2. benutzerbild

    Danimal

    dabei seit 12/2003

    OK, die Komplettbikes machen keinen Sinn, das ist mal klar. Aber das Rahmenkit gibt's bestimmt demnächst wieder irgendwo für einen (für mich) akzeptablen Preis - und dann ist das Ding auf einmal wieder total attraktiv!
  3. benutzerbild

    isartrails

    dabei seit 01/2004

    pulina schrieb:

    wer Santa kauft guckt auch nicht so auf´s Geld.
    Das redet man/frau sich so zurecht. Also ich guck schon aufs Geld und ja, ich würde mich zu den einkommensmäßig Untervorteilten zählen. So what? Für insgesamt 5 verschiedene Santa-Rahmen (Blur LT2 Alu, Blur TRc, Bronson CC, Chameleon C) hab ich noch nie den offiziellen VK bezahlt, meist eher so um 40 Prozent darunter (Neuware von Händlern, einmal sogar bei einem offiziellen Distributor eines europäischen Landes). Man darf sich halt nicht zu schade zum Handeln sein. Das hier getestete Chameleon C habe ich 2019 in meiner Größe für 799 hier im Internet gekauft, bei einem offiziellen Händler, der SC führt. Ein nach meinen persönlichen Vorstellungen gerade noch so angemessener Preis. 1499 ist natürlich viel zu hoch, ein reiner Phantasiepreis fürs Papier. Das weiß der Hersteller genauso wie der Distributeur, alle Händler und zumindest die informierten Kunden. Die Unwissenden (oder die, denen es egal ist - aber wem ist es schon egal? Nicht mal dem Zahnarzt...) zahlen 1499, die anderen je nach Glück und Geschick weniger.

    Neiddebatte? - Kann sein. Ich glaube eher, dass diese von Leuten betrieben wird, die sich damit die Anschaffung ihres mit weniger Image und geringerem Kultfaktor ausgestatteten Hobels schönreden möchten. Wobei mir persönlich Image und Kult ziemlich am Popo vorbeigehen. Mein allererstes SC-Bike (Blur LT2 Alu) in anodisiertem kupferbraun hat mich vom ersten Aufsitzen an mit einem nicht erwarteten Aha-Effekt überrascht. Davor war ich 8 Jahre Rocky Mountain gefahren (auch eine nicht gerade für ihre günstigen Preise bekannte ehemalige Kultschmiede aus Kanada). Danach war Mountainbiken etwas völlig anderes, nie zuvor Gekanntes. Den Unterschied empfand ich als so eklatant, dass ich mich ernsthaft fragte, wie mir so eine Erfahrung zuvor so lange verborgen bleiben konnte.
    Nein, ich habe nichts geraucht. Einfach mal ausprobieren und selber urteilen.

    Das hier getestete Chameleon C (meine letzte Anschaffung) hat mich übrigens nicht überzeugt. Zu schwer und vor allem viel zu bocksteif (für mein Alter). Ein schönes Bike zwar, aber schmerzhaft ermüdend für die meisten aller Normalobiker auf langen tagesfüllenden Strecken. Für Prügler mit guter Rumpfmuskulatur, bestens gedehnten Sehnen, guten Skills für Airtime, mag diese Mühle das Richtige sein, für die allermeisten Biker hier ist sie es nicht.
  4. benutzerbild

    Jaerrit

    dabei seit 10/2014

    isartrails schrieb:

    Das hier getestete Chameleon C (meine letzte Anschaffung) hat mich übrigens nicht überzeugt. Zu schwer und vor allem viel zu bocksteif (für mein Alter)

    Was leddsde Brais?
  5. benutzerbild

    isartrails

    dabei seit 01/2004

    Jaerrit schrieb:

    Was leddsde Brais?

    Issdir zu klein, smohl.

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