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Auf dem Weg Richtung Bad Aibling!
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Wir haben es zu Andi Wittmann geschafft!
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Andi hat übrigens auch ein ziemlich schnelles Fahrzeug mit vier Rädern …
Andi hat übrigens auch ein ziemlich schnelles Fahrzeug mit vier Rädern …
… mit dem Steffi …
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… und Andi dann auch unterwegs waren.
… und Andi dann auch unterwegs waren.

Von der Homestory bei André Wagenknecht im Vogtland führt der „Send it! Deutschland Ride“ nun über 300 km zu Andi Wittmann nach Oberbayern. Lest und seht selbst, wie es Steffi und Tobi auf der Reise durch die Republik erging und was es alles bei Andi Wittmann zu Hause zu entdecken gibt!

Episode 2: Andi Wittmann

Tag 2

Heute sollte eigentlich ein Ruhetag sein, um in den kommenden zwei bis drei Tagen gestärkt bis ins über 300 Kilometer entfernte Bad Aibling zu kommen. Wir waren noch bei André Wagenknecht im Vogtland und es fing an zu regnen. Mist! Trotzdem entschieden wir uns, ein paar Kilometer hinter uns zu bringen, denn wir wollen nicht schon am 2. Tag des Deutschland Rides in den roten Bereich fahren. So denken wir: „50 Kilometer gehen immer“. Auf den 50 Kilometer nach Rehau musste ich ganz schön kämpfen – mit den schweren Beinen des Vortags und vor allem wegen des schlechten Wetters. André begleitete uns am Anfang noch ein Stück, was die Sache etwas angenehmer machte – dann waren Tobi und ich wieder solo in Richtung Franken unterwegs.

Auf dem Weg Richtung Bad Aibling!
# Auf dem Weg Richtung Bad Aibling!

Tag 3

Die Fahrt von Rehau nach Regensburg wird unsere längste Etappe der Tour sein. 174 Kilometer in knapp zehn Stunden stehen am Ende auf unserem Tacho … es war sehr hart! Wir wussten: Es geht am Anfang etwas bergauf und dann nur noch bergab bis Regensburg. Auch wenn es auf dem Profil so einer langen Route manchmal so aussieht: Es geht definitiv NIE „nur noch bergab“. Die kleinen Gegenanstiege machten uns zu schaffen und vor allem die Regenschauer dazwischen. Umso schöner war das Gefühl, im Abendlicht neben dem schönen Fluss Regen, der die Abendsonne reflektierte, in die Stadt einzufahren. Dinieren in der Innenstadt von Regensburg erwies sich dann als ein grandioser Genuss – auch wenn ich fast vor Müdigkeit das Gesicht in die Pizza krachen lassen musste.

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Tag 4

Nach dem ultraharten Vortag stand heute eine weitere große Etappe an. Das wäre auch alles nicht so schlimm gewesen, wenn wir nicht auf den ersten 50 Kilometern mit einem brutalen Gegenwind hätten kämpfen müssen. Tobi und ich hatten schon nach wenigen Kilometern so richtig „keinen Bock mehr“. Aber wir motivierten uns mit einem Snack in der schönen Innenstadt von Moosburg. Als dann wenig später am Horizont das Alpenpanorama auftauchte, wurden die Schmerzen erträglicher. Am Ende dieses Tages war ich sehr stolz auf uns und wir freuten uns ungemein auf einen Ruhetag bei Bikeprofi Andi Wittmann, der durch seine waghalsigen Tricks und Sprünge bekannt ist. Inzwischen ist er eher auf dem E-MTB unterwegs, welches er dank unserer Lieferung eines Tubeless Reparatur Kits endlich wieder fahrbar machen konnte.

Wir haben es zu Andi Wittmann geschafft!
# Wir haben es zu Andi Wittmann geschafft!
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Andi hat übrigens auch ein ziemlich schnelles Fahrzeug mit vier Rädern …
# Andi hat übrigens auch ein ziemlich schnelles Fahrzeug mit vier Rädern …
… mit dem Steffi …
# … mit dem Steffi …
… und Andi dann auch unterwegs waren.
# … und Andi dann auch unterwegs waren.

Kurze Biografie: Andi Wittmann

Andi Wittmann lebt seit 2007 vom MTB fahren. Von 2008–2015 bestand sein sportliches Leben zumeist aus Slopestyle – er ist weltweit viele Contests gefahren, bei denen er einige Podien und beachtliche Ergebnisse erzielen konnte. Sein bestes Jahr war 2010; dort stand er den ersten Cork 720 auf dem MTB in einem Contest beim Vienna Air King. Andi hat bei der „Framed“-Video-Serie 1–3 mitgewirkt und ist Mitbegründer des bekannten Nine Knights MTB Events. Er erreichte den „Highest Air“ und „King of Freeride Line“ beim Nine Knights 2013 in Livigno. 2015 warf ihn dann ein schwerer Sturz bei einer Show weit zurück. Andi musste 4 Monate im Rollstuhl verbringen und hatte danach eine lange Reha-Phase zu bestreiten. Slopestyle und ähnlich waghalsige Aktionen sind seitdem wegen der schweren Fußverletzung nicht mehr möglich. Trotzdem bleibt er der MTB-Szene glücklicherweise als eMTB-Botschafter für Haibike erhalten. Nebenbei ist er auch im Streckenbau mit balzamico.at tätig.

Über den Deutschland Ride

Die knapp 1.200 km lange Tour mit insgesamt 12.000 Höhenmetern führte uns von Dresden über das Vogtland nach Regensburg, Oberbayern, das Allgäu, die Schweizer Seite vom Bodensee, den Schwarzwald bis nach Stuttgart. Das Ganze in insgesamt zehn Tagen; inklusive eines Pausentags. Nach einem heißen und trockenen Frühling suchten wir uns genau die Zeit Anfang Juni aus, in der es fast durchgängig regnete, was die Aktion nicht gerade leichter machte.

Hier noch mal unsere gefahrenen Touren als Collection auf Komoot.

Die große Fahrt durch den Osten und Süden Deutschlands ist nun schon ein paar Wochen her und endlich möchten wir euch in fünf Episoden jeweils die Homestories der Bike-Pros zeigen, welche wir mit Produkten von Bike24 per Rad beliefert haben. Damit bekommt man einen kleinen Einblick in den Deutschland Ride und unsere gemischte Gefühlswelt auf den Etappen; von Vorfreude, Sonnenstrahlen und Energie über Regenwetter und schlechte Laune bis hin zur Euphorie über das Geschaffte.

Im Fokus dieser Episoden stehen dabei unsere Zwischenstopps bei den Bike-Pros: André Wagenknecht, Andi Wittmann, Ralph Näf, Marcus Klausmann und Manuel Fumic. Schaut auf alle Fälle rein, wenn euch interessiert, wie die so wohnen, was in deren Leben gerade läuft und vor allem natürlich: Wer den besten Kaffee kocht.


Alle Artikel zum Send It! Deutschland Ride 

Info: Steffi Marth | Fotos: Steffi Marth, Tobias Woggon
  1. benutzerbild

    Hannes

    dabei seit 11/2000

    rowdy schrieb:

    Ich würde zu gerne mal wissen, wie ihr das mit dem Handyakku gemacht habt. Ich denke mal 300km Navigation hält das Handy nicht durch. Unterwegs an Steckdose laden und warten? Oder Powerpack?

    auf meinen >300km-touren habe ich es meistens ein- bis zweimal an ein powerpack geschmissen, das passt auf jeden fall – allerdings haben Steffi und Tobi die Tour ja auf mehrere Tage verteilt, von daher sollte das ganz easy gepasst haben.
  2. benutzerbild

    525Rainer

    dabei seit 09/2004

    Das junge glück!
  3. benutzerbild

    Moenecken

    dabei seit 07/2015

    rowdy schrieb:

    Ich würde zu gerne mal wissen, wie ihr das mit dem Handyakku gemacht habt. Ich denke mal 300km Navigation hält das Handy nicht durch. Unterwegs an Steckdose laden und warten? Oder Powerpack?


    Hello Steffi hat ihre Tour mit dem Compit-System von SKS Germany bestritten! Hier erklärt sie es selbst:
  4. benutzerbild

    schlaffe wade

    dabei seit 10/2006

    Nette Idee, gut umgesetzt und echt unterhaltsam. Tut gut & gefällt. Danke dafür !
  5. benutzerbild

    gurkenfolie

    dabei seit 04/2003

    rowdy schrieb:

    Ich würde zu gerne mal wissen, wie ihr das mit dem Handyakku gemacht habt. Ich denke mal 300km Navigation hält das Handy nicht durch. Unterwegs an Steckdose laden und warten? Oder Powerpack?


    wahrscheinlich 12V Steckdose im Bike24 Begleitfahrzeug.

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