Tipp: du kannst mit der Tastatur blättern
DSC 7207
DSC 7207
DSC 7197
DSC 7197
DSC 7177
DSC 7177
DSC 7179
DSC 7179
DSC 7191
DSC 7191
DSC 7203
DSC 7203
DSC 7252
DSC 7252
DSC 7264
DSC 7264
DSC 7298
DSC 7298
DSC 7363
DSC 7363
DSC 7541
DSC 7541
DSC 7533
DSC 7533
DSC 7564
DSC 7564
DSC 7589
DSC 7589
DSC 7606
DSC 7606
DSC 7613
DSC 7613
DSC 7623
DSC 7623
DSC 7627
DSC 7627
DSC 7636
DSC 7636
DSC 7666
DSC 7666
DSC 7674
DSC 7674
DSC 7345
DSC 7345
DSC 7378
DSC 7378
DSC 7530
DSC 7530
DSC 7416
DSC 7416
DSC 7402
DSC 7402
DSC 7445
DSC 7445
DSC 7465
DSC 7465
DSC 7471
DSC 7471
DSC 7507
DSC 7507
DSC 7708
DSC 7708
DSC 7718
DSC 7718
DSC 7324
DSC 7324
DSC 7329
DSC 7329
DSC 7331
DSC 7331
DSC 7175
DSC 7175

Befragt man befreundete Mountainbiker und Mountainbikerinnen nach ihrer Lieblingsjahreszeit, um neue Trails und Destinationen zu erkunden, würde der Laie vermutlich den Sommer als Antwort erwarten. Aber die eindeutige Antwort zur schönsten Jahreszeit in unserer nicht repräsentativen Umfrage ergab: die Lieblingszeit des Mountainbikers ist der Herbst. Also haben Konstantin alias IBC-User Eisbein und seine Bikefreunde von AlpineBiking diese Jahreszeit gewählt, um der Bike-Region Kitzbühel einen Besuch abzustatten – ein Ziel für deinen nächsten Herbsturlaub? Hier ist der Spotcheck.

Die Frage, die nun aufkommt ist abzusehen: warum ausgerechnet der Herbst? Wir denken, die Antwort liegt eigentlich auf der Hand. Das alpine Gelände ist noch frei von Schnee, die Natur leuchtet in malerisch bunten Farben, die Temperaturen sind angenehm und die Umgebung wird durch das sanfte Licht in eine fast schon mystische Stimmung versetzt.

DSC 7207
# DSC 7207
Diashow: Lange Trails mit Voralpenflair
DSC 7666
DSC 7329
DSC 7203
DSC 7564
DSC 7264
Diashow starten »

So idyllisch wie der Herbst sich in den Alpen oftmals präsentiert, so schnell kann die Freude auf perfekte Bike-Bedingungen auch wieder durch Kaltfronten und Neuschnee zunichte gemacht werden. Leider war der September von ebendiesen Situationen gezeichnet und so war es uns zunächst nicht vergönnt, die Partnerregion unseres neuen Kooperationspartners Ghost zu erkunden. Ende September zeigte sich der Herbst dann wieder von seiner schönsten Seite und der Plan war gefasst, ein verlängertes Wochenende in den Kitzbüheler Alpen zu verbringen. Trotz der Nähe zu unserer Wahlheimat Innsbruck war die Region Neuland für uns, was sich aber mit der Unterstützung der in Kirchberg ansässigen Bikeacademy ändern sollte.

DSC 7197
# DSC 7197

Anreise und Planung

Nach einer kurzen viertägigen Arbeitswoche ging es mit dem Auto von Innsbruck und München aus los, um die Kitzbüheler Alpen zu erkunden. Die Vorfreude war bei allen riesig, denn das Wetter schien auf unserer Seite zu sein. Die Region ist für alle Alpen-Großstadt-Bewohner bequem per Auto in rund ein bis zwei Stunden zu erreichen. Bei der Organisation und Planung unseres Spot Checks waren wir von Anfang an in engem Kontakt mit Kurt von der Bikeacademy, der auf eine langjährige Erfahrung als MTB-Guide und Fahrtechniktrainer in der Region zurückblicken kann. Mit seiner Hilfe stecken wir grob die Pläne für die nächsten drei Tage ab und erkundigen uns, welche Trails in der Region es eigentlich zu entdecken gibt und welche besonders lohnenswert sind.

DSC 7177
# DSC 7177

DSC 7179
# DSC 7179

Die Trails der Bike-Region Kitzbühel

Wenn es um abfahrtsorientiertes Mountainbiken in Tirol geht, nimmt die Bike-Region Kitzbühel eine Vorreiterrolle ein, denn bereits im Jahr 2011 wurde hier der erste offizielle Downhill-Trail, der Lisi Osl Trail, eröffnet. Im darauffolgenden Jahr wurde dann mit dem Fleckalm Trail der längste Singletrail Tirols mit einer Gesamtlänge von über sieben Kilometern fertiggestellt. Die Erweiterung des Trailangebots wurde mit dem Gaisberg Trail vorangetrieben und seit diesem Jahr wartet nun auch in Brixen im Thale ein anfängerfreundlicher Trail darauf, von Enduristen und Trailbikern unter die Stollen genommen zu werden: der Sun Trail. Mit dem zusätzlichen Wiegalm Trail gibt es nun insgesamt fünf offizielle Trails, unzählige weitere können mit Hilfe der lokalen Guides noch entdeckt werden.

Der Fleckalm Trail

Als erster Punkt auf unserer Trail Agenda für die nächsten Tage steht die Befahrung des Trail-Klassikers. Mit Hilfe der Fleckalmbahn überwindet man die rund 1000 Höhenmeter auf die Ehrenbachhöhe spielerisch und nach einer kurzen Forstwegpassage warten 900 Tiefenmeter und rund sieben Kilometer feinster Singletrail darauf, bezwungen zu werden. Der obere Teil des Trails schlängelt sich flowig mit seichten Anliegerkurven durch herbstliche Blaubeersträucher und taucht dann immer wieder in kurze Waldpassagen ein, wo der Trail seinen Charakter von gebautem Bikepark-Trail hin zu natürlichem Singletrail verändert.

Wurzelpassagen und Absätze bestimmen hier das Bild und machen den Trail erst richtig spaßig und fordernd. Anfänger können hier manchmal etwas überfordert sein, aber fortgeschrittene Biker kommen in diesen Abschnitten erst so richtig auf ihre Kosten. Schier endlos schlängelt sich der Trail in meist angenehmem Gefälle den Berg hinunter und wenn man nur ein Wort hernehmen müsste, um den Trail zu charakterisieren, wäre es vermutlich “abwechslungsreich”. Laut Kurt beträgt der Strava-Rekord ungefähr 15 Minuten – jedoch sollte man den Trail lieber bewusst genießen, denn erst dann entdeckt man das volle Potenzial der gebauten Abschnitte, die immer wieder zum Spielen einladen.

DSC 7191
# DSC 7191

DSC 7203
# DSC 7203
DSC 7252
# DSC 7252

DSC 7264
# DSC 7264

DSC 7298
# DSC 7298
DSC 7363
# DSC 7363

Lisi Osl Trail & Gaisberg Trail

Am Gaisberg sind zwei der offiziellen Trails der Region beheimatet. Der Lisi Osl Trail, benannt nach der Cross Country-World Cup-Gewinnerin von 2009, richtet sich dabei eher an unerfahrene Mountainbiker, wohingegen auf dem Gaisberg Trail versiertere Mountainbiker gefordert werden. Der Lisi Osl Trail kann als klassischer Flowtrail bezeichnet werden. Der Weg schlängelt sich mit Hilfe unzähliger Anliegerkurven seicht den Berg hinab und nur wenige Wurzelpassagen sorgen für erhöhte Aufmerksamkeit. Kleine Sprünge und Wellen, die aber bei Bedarf immer umfahren oder überrollt werden können, machen den Trail aber auch für alle anderen interessant. Leider kommt in einigen Kurven der natürliche Schotter unter dem weichen Waldboden hervor, was unserer Meinung nach etwas den Trail-Spaß trübt, denn es sorgt für kleinere Schwierigkeiten auf dem doch sonst sehr angenehm zu fahrenden Trail. Rund 15 Minuten später hat man das Ende des Trails erreicht und der Gaisberglift befördert einen bequem wieder zum Ausgangspunkt zurück, wo wir uns diesmal für den Gaisberg Trail entscheiden.

DSC 7541
# DSC 7541

DSC 7533
# DSC 7533
DSC 7564
# DSC 7564

DSC 7589
# DSC 7589

DSC 7606
# DSC 7606
DSC 7613
# DSC 7613

Gleich zu Beginn merkt man, dass die Trails sich deutlich voneinander unterscheiden. Drops und Sprünge machen klar: hier sollte man eine gewisse Fahrtechnik mitbringen, um 100% Spaß zu haben. Zwar gibt es Chickenways zur Umfahrung der schwierigen Passagen, aber erst diese machen den Charakter des Trails deutlich. Im mittleren Teil ist der Trail dann von schnellen, steilen Abschnitten gezeichnet und hohe Absätze und Wurzelfelder fordern selbst erfahrene Biker. Zu guter Letzt schlängelt sich der Trail dann im leichten Gefälle über wunderschöne Almwiesen und ist gespickt mit schnellen Anliegerkurven. Nach zirka zweieinhalb Kilometern endet der Trail wieder an der Talstation des Gaisberglifts und auf geht’s zur zweiten Runde.

DSC 7623
# DSC 7623

DSC 7627
# DSC 7627
DSC 7636
# DSC 7636

DSC 7666
# DSC 7666

DSC 7674
# DSC 7674

Der Sun Trail

Neu in Brixen im Thale ist der Sun Trail. Ein flowiger, meist auf weichem Waldboden gebauter Trail, der sich mit seinem moderaten Schwierigkeitsgrad an alle Altersklassen und Könner-Stufen richtet. Will man den neuen Trail befahren, muss man jedoch zunächst rund 250 Höhenmeter aus eigener Muskelkraft überwinden. Ausgangspunkt für den kleinen Uphill ist die Bergstation der Gondelbahn Hochbrixen auf 1300 Metern, von wo aus man zunächst den Forstweg hinunterfährt, um am Berggasthof Nieding den recht steilen Uphill zu beginnen. Ist der Trail im oberen Teil noch sehr natürlich gehalten, weiß der untere, flachere Teil mit Wellen, Anliegern und Sprüngen zu überzeugen. Spielerisch pusht man sich hier von Kurve zu Kurve und wenn man nicht aufpasst, ist man schnell schneller unterwegs als erlaubt.

DSC 7345
# DSC 7345

DSC 7378
# DSC 7378
DSC 7530
# DSC 7530

Alternative Trails und Touren

Hat man die offiziellen Trails der Region abgearbeitet, lohnt sich ein Blick in die vom Tourismusverband bereitgestellten Bike-Karten, denn die Schönheit der hügeligen Berge der Kitzbüheler Alpen lässt sich am besten abseits der gebauten Routen erleben. Unser Tipp ist es, sich einen der Guides der Bike Academy zu buchen, denn nicht alle Trails sind offiziell ausgewiesen und jemanden mit Ortskenntnis dabei zu haben, kann das Konfliktpotential verringern und die Routenfindung erleichtern. Trailspaß und Genuss sind dann quasi garantiert.

DSC 7416
# DSC 7416

DSC 7402
# DSC 7402
DSC 7445
# DSC 7445

DSC 7465
# DSC 7465

DSC 7471
# DSC 7471
DSC 7507
# DSC 7507

DSC 7708
# DSC 7708

DSC 7718
# DSC 7718

Fazit

Mit den vier offiziellen und gebauten Trails bietet die Region alles für einen ausgiebigen Wochenendtrip mit Fokus auf das abfahrtsorientierte Mountainbiken. Seit diesem Jahr gibt es endlich die heiß ersehnte Verbundkarte für alle Lifte in der Bike-Region Kitzbühel. Diese eröffnen ein riesiges Tourenpotenzial, sodass man auch ohne Bedenken seinen nächsten mehrtägigen Bike-Urlaub in den Kitzbüheler Alpen verbringen kann. Uneingeschränkt zu empfehlen!

Weitere Informationen: www.alpinebiking.de | instagram.com/alpinebiking | facebook.com/alpinebiking1

Mehr Fotostories von Alpinebiking findet ihr hier:

Information: MTB-News.de steht in keiner Weise in finanzieller Verbindung zu Verfasser, Fotograf oder Organisator des Berichts. Der Bericht wurde uns von Alpinebiking kostenfrei zur Verfügung gestellt. Für weitere Informationen zum Angebot findet ihr den Link zum Anbieter im Artikel.

Text: Konstantin Seger | Fotos: AlpineBiking
  1. benutzerbild

    Eisbein

    dabei seit 01/2005

    Tyrolens schrieb:

    Laut Tageszeitung soll der Hahnenkamm Trail 500.000 Euro gekostet haben. Kann das stimmen?

    Wie lang ist der? Welcher Bauaufwand?
    Grundsätzlich nicht wirklich unrealistisch. Mir schwirren Zahlen von 70-200€ pro Trailmeter im Kopf rum, ohne Gewähr auf Richtigkeit.
  2. benutzerbild

    Tyrolens

    dabei seit 03/2003

    7kommairgendwas km. Ist natürlich ein Flowtrail, also vermutlich gebaggert. Da wär's teuer, weil ein Bagger wohl deutlich mehr als 1 m/h schafft.
    Muss ich mir mal ansehen. Möglich ist alles. Vielleicht war auch ein wenig Spezialtiefbau nötig - dann wird's sehr schnell sehr teuer.
  3. benutzerbild

    Eisbein

    dabei seit 01/2005

    ist ja nicht so, das die da nur eine schneise in den wald ziehen mit dem Bagger. Steine im untergrund, bäume, wurzeln, ... Daher wird pro meter Trail ziemlich sicher mehr als eine Stunde mit Mann und Maschine gearbeitet. Material nicht zu vergessen. Planung, Genehmigung,...

    Bei der Länge erscheint mir der preis i.wie angemessen.
  4. benutzerbild

    soundfreak

    dabei seit 05/2018

    hetorider schrieb:

    Ja das stimmt, der Fleckalm Trail ist nur Sonntags offiziell geöffnet, bis Ende Juli, danach komplett für heuer gesperrt wegen dem Neubau der Bahn


    War heute am fleckalmtrail. Einige male bei der auffahrt von kirchberg aus und beim trailstart auf knapp 1700m gab es den hinweis, dass er außer Sonntag gesperrt ist. Ob er nun noch länger an den Sonntagen offiziell offen ist kann ich leider nicht sagen.

    Für mich aber ein sehr schöner abwechslungsreicher trail mit schönen wurzelpassagen, wo schon einige knifflige stellen dabei sind.
  5. benutzerbild

    hetorider

    dabei seit 08/2012

    soundfreak schrieb:

    War heute am fleckalmtrail. Einige male bei der auffahrt von kirchberg aus und beim trailstart auf knapp 1700m gab es den hinweis, dass er außer Sonntag gesperrt ist. Ob er nun noch länger an den Sonntagen offiziell offen ist kann ich leider nicht sagen.

    Für mich aber ein sehr schöner abwechslungsreicher trail mit schönen wurzelpassagen, wo schon einige knifflige stellen dabei sind.


    Ja stimmt, die Hinweise das ab Ende Juli gesperrt ist, sind verschwunden von der HP. Also wohl offiziell offen Sonntags

Was meinst du?

Wir laden dich ein, jeden Artikel bei uns im Forum zu kommentieren und diskutieren. Schau dir die bisherige Diskussion an oder kommentiere einfach im folgenden Formular:

Verpasse keine Neuheit. Trag dich für den MTB-News-Newsletter ein!