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Wachstum der einzelnen Aktivitäten
Wachstum der einzelnen Aktivitäten - Foto: Screenshot Strava
Spanien und Italien: Kompletter Einbruch, gefolgt von einem Hoch.
Spanien und Italien: Kompletter Einbruch, gefolgt von einem Hoch. - Foto: Screenshot Strava
Gegenteilig verhielt es sich in GB & Irland, den USA und Deutschland.
Gegenteilig verhielt es sich in GB & Irland, den USA und Deutschland. - Foto: Screenshot Strava
Spannend außerdem die Zahlen in Frankreich.
Spannend außerdem die Zahlen in Frankreich. - Foto: Screenshot Strava

In vermutlich keinem anderen Jahr sind Aktivitäts-Statistiken so durcheinandergewirbelt worden wie 2020: Aufgrund verschiedenster Lockdown-Phasen in Deutschland, Europa und der Welt bietet der aktuelle Strava-Jahresrückblick einige sehr spannende Analysen.

Nicht nur für viele Bike-Hersteller und Shops, auch für Strava war 2020 ein Rekordjahr und die Statistiken sind gegenüber des Vorjahres nahezu explodiert. Das Wachstum an Radtouren generell hat sich bei Männern um mehr als ein Drittel erhöht (+34,7 % gegenüber 2019), bei den Frauen sogar um satte 77,7 %. Insgesamt sind nun 73 Millionen Sportler*innen aktiv, die zusammen 1,1 Milliarden Aktivitäten und insgesamt 7,1 Milliarden „Kudos“ vergeben haben. Auch die Anzahl der Strava-Clubs ist stark gewachsen: 172.000 Club-Neugründungen gab es 2020.

Übersicht

Weltweit

  • Gesamtstrecke 13,0 Milliarden km
  • Gesamthöhenmeter 121,9 Milliarden m
  • Durchschnittliche Strecke pro Radfahrt
    • Männlich 26,7 km
    • Weiblich 19,8 km
  • Durchschnittliche Dauer pro Radfahrt
    • Männlich 01:15:49 Std.
    • Weiblich 01:08:11 Std.

Deutschland

  • Gesamtstrecke 581,3 Millionen km
  • Gesamthöhenmeter 5,0 Milliarden m
  • Durchschnittliche Strecke pro Radfahrt
    • Männlich 26,9 km
    • Weiblich 19,7 km
  • Durchschnittliche Dauer pro Radfahrt
    • Männlich 01:14:03 Std.
    • Weiblich 01:03:43 Std.
Wachstum der einzelnen Aktivitäten
# Wachstum der einzelnen Aktivitäten - Foto: Screenshot Strava

Corona-Jahr 2020: Erwartung und Realität

Besonders spannend sind die Aktivitätskurven bezogen auf die Lockdown-Phasen Anfang des Jahres. Als Italien und Spanien im März strenge Ausgangssperren erließen, fuhren auch die Strava-Aktivitäten stark herunter. Auch im Frankreich-Lockdown war nur Laufen erlaubt, Radfahren nicht – dies spiegelt sich ebenfalls in den Zahlen wider. In Deutschland war es genau andersrum: Hier durfte weiter Sport getrieben werden, die Zahlen schnellten im März nach oben und verblieben auch danach auf einem hohen Level.

Spanien und Italien: Kompletter Einbruch, gefolgt von einem Hoch.
# Spanien und Italien: Kompletter Einbruch, gefolgt von einem Hoch. - Foto: Screenshot Strava
Gegenteilig verhielt es sich in GB & Irland, den USA und Deutschland.
# Gegenteilig verhielt es sich in GB & Irland, den USA und Deutschland. - Foto: Screenshot Strava
Spannend außerdem die Zahlen in Frankreich.
# Spannend außerdem die Zahlen in Frankreich. - Foto: Screenshot Strava

Die kompletten Zahlen in der Zusammenfassung

Die ganze Statistik von Strava zum Sportjahr 2020 könnt ihr hier in der Zusammenfassung als PDF nachlesen.

Strava 2020

GERMANY_Strava_YIS2020_PressBook_FINAL

Lief auch euer Fahrradjahr anders als anfangs gedacht?

Info: Pressemitteilung Strava
  1. benutzerbild

    Sespri

    dabei seit 01/2019

    Ist ja die Story des Jahrtausends... Wo genau ist da jetzt das Problem? Das der Kunde die Garantie nicht unberechtigterweise ausnutzen kann?
    Wenn dir in gut 600 km Distanz im fernen Paris einer die Strassenkreuzung benennen und den Ablauf und die Umstände der Panne auf die Sekunde genau schildern kann ohne dabei gewesen zu sein, gibt mir das durchaus zu denken. Ich wittere auch nicht hinter jedem Baum den bösen Wolf, aber wenn so eine an sich kleine Sache so einfach möglich ist, kann man die Möglichkeiten erahnen.

    Dass es sich um einen Garantieantrag handelte, diente nur zur Erklärung der Umstände und hat mit Sache absolut nichts zu tun.
    Und da regt man sich heut drüber auf, daß WhatsApp ein Backdoor für die Kontrolle bekommen soll? Dass Strava eventuell mal jemand reinschaut, ob man durch ein Naturschutzgebiet gefahren ist?
    Nicht die Fahrt durch das Naturschutzgebiet an sich, aber die lückenlose Kontrolle einer Sache, die Privat bleiben sollte.
    Leute Leute. Hier ist weder China noch sonst ein totalitärer Willkürstaat
    Es spricht nichts dagegen, dass - was nicht ist, durchaus werden kann.
  2. benutzerbild

    Mettwurst82

    dabei seit 06/2007

    Ich wittere auch nicht hinter jedem Baum den bösen Wolf, aber wenn so eine an sich kleine Sache so einfach möglich ist, kann man die Möglichkeiten erahnen.

    Ich bin Data Scientist. Ich brauche da nichts zu erahnen.
  3. benutzerbild

    goldberg1888

    dabei seit 08/2014

    Hier mal etwas kritischer hinterfragt.
    ENDURO-strava-essay-2020-045-002_be_1.png
  4. benutzerbild

    LarsLangfinger

    dabei seit 06/2011

    Wie gesagt, muss jeder selbst wissen wie er Strava nutzt. KOMs zu jagen iat ja gerade wegen den ganzen Shortcuttern und eBiker mega sinnlos.
  5. benutzerbild

    cxfahrer

    dabei seit 03/2004

    Wie gesagt, muss jeder selbst wissen wie er Strava nutzt. KOMs zu jagen iat ja gerade wegen den ganzen Shortcuttern und eBiker mega sinnlos.
    Nö, a contraire!

    Man muss die Segmente halt selber basteln und schnell sein, wo es noch kein anderer war.
    Hilft ungemein, vernachlässigte Trampelpfade in smoothe Ballertrails zu verwandeln.

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