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Eigene Weltcup-Serie: Comeback des Eliminator-Sprints 2017

Nach dem Aus im vergangenen Jahr kehrt der Eliminator-Sprint wieder ins Weltcupgeschehen zurück. Doch dies geschieht auf eine komplett neue Art und Weise im Vergleich zu den Vorjahren: an sieben verschiedenen Orten weltweit werden auf urbanen Strecken die Wettkämpfe ausgetragen. mehr »
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XCE-DM Bodenmais: Sprint-Gold an Rieder und Gegenheimer

Bei den 5. Deutschen Meisterschaften im Mountainbike Eliminator Sprint haben sich mit Nadine Rieder und Simon Gegenheimer die beiden Favoriten die Titel geholt. Trotz Regen waren am Samstagabend viele Zuschauer an den Streckenrand gekommen, sorgten für eine gelungene Meisterschaft und erlebten auch einen tollen Auftritt von Biathletin Miriam Gössner. Simon Gegenheimer (Rose-Vaujany fueled by Ultrasports) galt im Vorfeld als Favorit. Als WM-Dritter des Vorjahres und zweifacher Weltcup-Sieger wusste man schon vorher um seine außergewöhnlichen Fähigkeiten in der Disziplin Eliminator Sprint. Wie souverän der Remchinger dann den Weg zu seinem dritten Deutschen Meistertitel gestaltete, davon war auch Gegenheimer selbst etwas überrascht. Schon das Zeitfahren am Samstagnachmittag hatte er für sich entschieden und am Abend kontrollierte er vom Achtelfinale bis in den Endlauf der besten Vier alle seine Läufe. „Vor dem Wettkampf habe ich nicht damit gerechnet, dass es so gut läuft. Aber schon die Quali hat gezeigt, dass mir die Strecke liegt und am Abend lief es dann von Runde zu Runde besser“, erklärte Simon Gegenheimer. 2019493 Auch das Finale dominierte der aus dem Nordschwarzwald, nahe Pforzheim stammende Gegenheimer. Als Erster ging er in den steilen Anstieg, der auf der knapp 800 Meter langen Runde meist den „Scharfrichter“ spielte. Und oben kam er mit zehn Metern Vorsprung auf Titelverteidiger David Horvath heraus. Ungefährdet kurbelte er die letzten 200 Meter zum Sieg und ließ sich von den vielen Zuschauern feiern, die den Regenfällen getrotzt hatten und die Sprinter begeistert anfeuerten. „Drei von fünf Meisterschaften zu holen, das ist schon was“, grinste der 27-jährige Gegenheimer. „Danke an das Publikum, das trotz des Wetters für eine tolle Stimmung gesorgt hat.“ David Horvath (Lexware Mountainbike Team, 20) war überhaupt nicht enttäuscht darüber, dass er das Meistertrikot an Simon Gegenheimer abtreten musste. Er hatte sich im Finale gleich hinter Gegenheimer eingereiht und konnte seine Position gegen den Überraschungsmann Toni Partheymüller verteidigen. „Das war das Maximum, Simon war eine andere Liga und der hat ja in dieser Disziplin auch noch was Größeres vor“, meinte der in Freiburg lebende Reutlinger und spielte damit auf die Weltmeisterschaften im tschechischen Nove Mesto an, die in zweieinhalb Wochen stattfinden. 2019496 Den glücklichsten Eindruck machte aber wohl der Bronze-Medaillengewinner. Toni Partheymüller (KMC-Haibike, 19). „Meine erste DM-Medaille, es ist der Wahnsinn. Ich habe bei Deutschen Meisterschaften im Nachwuchs-Bereich noch nie Glück gehabt, ich kann es noch gar nicht fassen“, so der U23-Fahrer, der ursprünglich aus dem Nachwuchs des TV Redwitz kommt. War an diesem Abend das Glück auf Seiten von Partheymüller, so war der Vorjahres-Dritte Felix Klausmann (Link Rad Quadrat) der große Pechvogel. Bereits auf der Startgeraden platzte sein Hinterreifen und aus war der Medaillen-Traum des Qualifikations-Zweiten aus Hausach. Damen: Nadine Rieder hat alles unter Kontrolle Vor dem Event in Bodenmais war sich Nadine Rieder (AMG-Rotwild, 26) gar nicht so sicher gewesen. Ein schmerzhafter Sturz am 22. Mai beim Weltcup in Albstadt und dann noch ein hartnäckiger Infekt, hatten die letzten Wochen von Nadine Rieder schon empfindlich gestört. Doch was die Sonthofenerin in Bodenmais ablieferte, war von erster Güteklasse. Das Finale beherrschte die Titelverteidigerin mit Eleganz. An der ersten Kurve war sie auf dem regennassen Kopfsteinpflaster an erster Position. „Das war mein Ziel da vorne zu sein und dann mein Ding durchzuziehen. Ich musste in den Läufen zuvor am Berg niemals ans Limit gehen und im Finale bin ich dann sogar mit leichtem Vorsprung in den Anstieg reingegangen“, erklärte Rieder. Sie konnte rund 20 Meter Abstand herausfahren, auch weil ihre schärfste Rivalin Lena Putz (Genesis Entireinfra, 22) aus Hutthurm den Start verpatzte und dann gar nicht mehr ins Duell mit Rieder kam. „Oben konnte ich es dann voll genießen“, sagte die Allgäuerin mit einem Lächeln. „Aber ich muss das jetzt erst mal realisieren, dass ich den Titel zum zweiten Mal holen konnte.“ 2019497 Wie bei den Herren gab es auch bei den Damen im Finale einen großen Pechvogel. Lia Schrievers (CEP Racing, 18) aus Bayreuth, die noch dem Junioren-Lager angehört, hat als Zweite der Qualifikation aufhorchen lassen und stand am Ende ohne Medaille da. Schrievers lag an zweiter Stelle hinter Rieder, als sie stürzte und damit alle Chancen einbüßte. Dadurch war der Weg frei für Lena Wehrle (Superior-Mio Wildschönau). Für die 23-Jährige aus dem Schwarzwald war Bronze das erste Edelmetall in der Sprint-Disziplin. „Ich bin so happy. Schon im ersten Lauf habe ich mich so wohl gefühlt, die nassen Bedingungen liegen mir und die Strecke war auch gut für mich“, erklärte Lena Wehrle. A propos Strecke. Die wurde viel gelobt: als fair, als herausfordernd und absolut tauglich für eine Deutsche Meisterschaft. 2019500 Miriam Gössner: "Echt cool" Viel Aufmerksamkeit und viel Respekt gab es auch für Miriam Gössner. Die Biathletin verkaufte sich bei ihrer MTB-Premiere als zweite des kleinen Finales hinter der erst 17-jährige Laura Dold (Superior-Mio Wildschönau) aus Freiburg und damit als Gesamt-Sechste. Mit dem explosiven Start hatte sie etwas Probleme, doch auf dem Rest der Strecke verkaufte sich Gössner prima. „Ich glaube, mir würde die Cross-Country-Disziplin besser liegen. Die Mädels sind am Start so brutal schnell, aber es war echt cool und mir hat es sehr viel Spaß gemacht. Sechste ist super“, kommentierte Gössner. 2019494,2019495 MTB-Bundestrainer Peter Schaupp stand daneben und nickte anerkennend. „Logisch, am Start müsste man noch etwas arbeiten, aber der Rest war klasse, alle Achtung“, meinte Schaupp. Miriam Gössner war durch persönliche Beziehungen zu René Altenburger-Koch, der für das Rahmenprogramm zuständig war, zur Veranstaltung nach Bodenmais gekommen. „Und wenn ich schon mal da bin, kann ich ja auch mitfahren“, meinte die zweifache Staffel-Weltmeisterin. Immerhin musste sie dafür noch (über den Verein RSC Kelheim) eine Lizenz beim Bund Deutscher Radfahrer lösen. 2019498 Alle Ergebnisse findet ihr hier. Pressemitteilung Skyder Sportpromotion mehr »
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XCE WM 2015 Vallnord: Wer wird der neue Sprintkönig? [Update: Livestream!]

Am Dienstag beginnt in Andorra die MTB-Weltmeisterschaft 2015. Im Downhill, der XC-Disziplin und im Sprint werden einmal mehr die momentan besten Biker der Welt gesucht. Nach dem Wegfall des XCE-World Cups ist der bevorstehende Titelkampf am Dienstag das wohl einzige international top besetzte Event, das es in der jungen Disziplin noch gibt. Die Chancen der deutschen Sportlerinnen und Sportler stehen gar nicht mal so schlecht, übermorgen eine entscheidende Rolle zu spielen. Ein letzter Überblick: Holt sich Federspiel endlich Gold? So schnell wie die Sprintdisziplin aufkam, genauso schnell verschwand sie auch wieder von der Bildfläche. Der Weltcup ist weg, die großen internationalen Wettbewerbe gibt es auch nicht mehr. Für uns und für die Fahrerinnen und Fahrer macht es die Sache deshalb umso schwerer einen Favoriten festzumachen, doch ein paar Namen gibt es trotzdem, die man für Dienstag auf dem Zettel haben sollte. Da wäre einmal Daniel Federspiel. Der Österreicher, der sich immer noch ausschließlich auf den Sprint konzentriert, zählt auf jeden Fall bei jedem Rennen an dem er teilnimmt zu den Sieganwärtern. So auch bei der WM. Federspiel überzeugte bei etlichen Vorbereitungsrennen und wurde bei der EM im Juli aufgrund eines umstrittenen Frühstarts disqualifiziert. Der Titel wäre für ihn auf jeden Fall drin gewesen. Außerdem fehlt dem sympathischen österreichischen Landesmeister lediglich noch die goldene WM-Medaille in seiner Vitrine – das sollte doch eine Motivation sein. 1689040 Bei der Europameisterschaft im italienischen Chies d’Alpago war es dann Jeroen van Eck der sich den Titel sichern konnte, weshalb der Niederländer auch am Dienstag nicht unterschätzt werden sollte. Van Eck gewann das knappe EM-Finale vor Heiko Hog. Der deutsche U23-Fahrer holte sich im Juli seine erste internationale Medaille und feierte seinen größten Erfolg in seiner Karriere. Der Breitnauer will am heutigen Sonntag bei der deutschen XCE-Meisterschaft noch ein Wörtchen mitreden und reist deshalb erst sehr kurzfristig zur WM an, was natürlich nicht gerade optimal ist. Das ist übrigens ein Handicap mit dem alle deutschen Starter, abgesehen von Simon Gegenheimer, der auf einen DM-Start verzichtet, leben müssen – sicher kein optimaler DM-Termin, zwei Tage vor einer Weltmeisterschaft. Doch Hog gibt sich kämpferisch und will heute, sowie am Dienstag, mit super Beinen am Start stehen. 1821045 Ähnliches gilt für David Horvath. Der Lexware-Fahrer ist momentan Führender in der Bundesligasprint-Gesamtwertung und hat somit auch Chancen auf ein tolles WM-Ergebnis. Genauso wie Hog konnte der in Freiburg lebende Nachwuchsfahrer van Eck in der Bundesliga schon schlagen. Was deren Form in Zahlen Wert ist, lässt sich allerdings nicht abschätzen, da es dieses Jahr zu wenige internationale Vergleiche im Sprint gab. 1821047 Der dritte deutsche Starter wird Simon Gegenheimer sein, der in der Vergangenheit schon bewiesen hat, dass er ein super Sprinter sein kann. Allerdings stand der Rose-Fahrer dieses Jahr noch an keinem Eliminator am Start, weshalb seine Form nicht einzuschätzen ist. Weitere Topfavoriten sind unter anderem der Titelverteidiger Fabrice Mels, Marcel Wildhaber und Kevin Miquel. Und was machen die Nicht-Europäer – Paul van der Ploeg oder Sam Gaze beispielsweise? Top-Sprinter sind sie auf alle Fälle auch! Wer sich also am Ende die Krone aufsetzten wird, bleibt auf jeden Fall spannender denn je. 1611162 Rieder gegen den Rest der Welt Bei den Damen wird die einzige deutsche Starterin Nadine Rieder heißen. Die AMG-Rotwild-Fahrerin hat in den vergangenen Wochen vor allem im Cross Country eine beeindruckende Form unter Beweis gestellt – zu was sie im Sprint in der Lage ist, bleibt schlussendlich auch abzuwarten. Mit Platz fünf bei der EM konnte die Sonthofenerin auf jeden Fall schon einmal überzeugen. 1626088 Auch bei den Frauen sind Favoriten kaum auszumachen. Die Titelverteidigerin und Europameisterin Kathrin Stirnemann sollte man auf alle Fälle im Auge behalten, doch Fahrerinnen wie zum Beispiel Ingrid Boe Jacobsen, die konstant im Sprint vorne mitmischt, sind stets zu beachten. Auch hier gilt: Spannung ist garantiert! Livestream Die Finalläufe beginnen am Dienstag um 14:30 Uhr. Ab 15:20 Uhr gibt es einen Livestream der UCI auf deren Youtubechannel: https://www.youtube.com/watch?v=jRvTL4s4JO0&feature=youtu.be mehr »
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KMC MTB Bundesliga Sprint: Stiebjahn krönt seine Sprint-Saison – Leumanns zweiter Sieg, Brüchle Gesamtsiegerin

Mit einem hoch spannenden Sprint-Finale wurde in Bad Salzdetfurth das letzte Wochenende der KMC MTB-Bundesliga eröffnet. Der Deutsche Sprint-Meister Simon Stiebjahn sicherte sich im Eliminator Tages- und Gesamtsieg in der Sprint-Wertung und brachte sich in eine hervorragende Ausgangsposition für die Gesamtwertung der Serie. Bei den Damen siegte die Schweizerin Katrin Leumann vor Veronika Brüchle, die den Sprint-Cup für sich entschied. Die Biker boten der trotz Nieselregen erfreulich großen Zuschauerkulisse sportliche Feinkost. Packende Überholmanöver waren auf dem zweimal zu fahrenden 400 Meter langen Kurs an der Tagesordnung und die Situation in der Gesamtwertung, sowohl in der Disziplinwertung als auch in der KMC Bundesliga, sorgte für zusätzliche Dramatik. 1704721,1704717 Im Finale trafen mit Simon Stiebjahn (Titisee-Neustadt) und Heiko Gutmann (Münstertal) die beiden Fahrer aufeinander, die jeweils bei einem Sieg auch die Disziplinen-Wertung für sich entscheiden konnten. Zudem Markus Bauer (Kirchzarten), der in der Gesamtwertung mit Stiebjahn um den Sieg konkurriert. Gutmann übernahm nach dem Start die Führung, Stiebjahn ging an die zweite Position, während Bauer einen schlechten Beginn erwischte und hinter dem Wettenberger Christopher Platt nur an letzter Position lag. Der Deutsche Sprint-Vize-Meister vom Lexware Mountainbike Team schaffte es zwar noch den bis dahin sehr starken Christopher Platt zu passieren, doch in den Zweikampf zwischen Gutmann und Stiebjahn konnte er nicht mehr eingreifen. Der Bulls-Fahrer griff zweimal an, zweimal konnte Gutmann parieren, doch auf der letzten Geraden mobilisierte Stiebjahn seine letzte Energie und gewann das Duell der beiden Schwarzwälder. 1704719 Stiebjahn: Wir waren beide am Limit „Wir waren beide am Limit. Das Gute war, dass ich von hinten gesehen habe, dass Heiko kaputt ist. Ich dachte, jetzt noch einmal alles, dann hab’ ich’s“, erklärte Stiebjahn lachend. „Nicht schlecht, der Hattrick“, meinte er noch im Blick auf seinen dritten Disziplinen-Sieg in Folge. „Für die Gesamtwertung habe ich mit dem Sieg jetzt auch ein paar Konkurrenten von der Liste gestrichen“, meinte Stiebjahn im Blick auf das Cross-Country-Rennen am Sonntag. „Im Moment bin ich schon enttäuscht, dass es nicht gereicht hat, aber heute Abend kann ich mich vielleicht freuen. Nach zwei Wochen Krankheit hätte ich nicht gedacht, dass ich es hier bis ins Finale schaffe“, meinte Heiko Gutmann. „Zweimal konnte ich Stiebis Angriff abwehren, aber ich wusste, dass er auf der Schlussgerade, dass er stärker ist.“ 1704723 Markus Bauer holte Rang drei und blieb damit im Gesamtklassement der KMC Bundesliga gegenüber Stiebjahn auf Schlagdistanz. „Ich wusste schon, dass ich gegen Heiko und gegen Stiebi im Sprint eigentlich keine Chance habe. Die waren die ganze Saison stärker als ich. Aber ich denke für Sonntag habe ich mir eine gute Ausgangsposition geschaffen“, so Lexware-Biker Bauer, der vor dem abschließenden XC-Rennen jetzt 26 Punkte hinter Simon Stiebjahn liegt. Die Disziplinen-Wertung geht an Stiebjahn vor Gutmann und Marco Schätzing (Dresden/ Fujbikes-Rockets). 1704712 1704720,1704718 Damen: Leumann braucht keine Luft zu holen Souverän gewann Katrin Leumann (Ghost Factory Racing) bei den Damen. Die Schweizerin, 2010 Cross-Country-Europameisterin, laboriert schon seit geraumer Zeit an Atemproblemen. Daher erklärt sich ihr erster, scherzhafter Kommentar. „Im Sprint ist man ja schon im Ziel, bevor man das erste Mal Luft holt“, sagte sie lachend. „Im Finale war ich mir aber nicht so sicher. Veronika Brüchle war im Halbfinale stark, das war schon ein harter Brocken und ich hatte auf der letzten Gerade Respekt vor ihr“, erklärte Leumann, die schon vor zwei Jahren den Sprint in Bad Salzdetfurth gewonnen hatte. 1704716 Auf dieser letzten Gerade riskierte Veronika Brüchle allerdings nichts mehr. Der Stevens-Fahrerin aus Sigmarszell, die in Freiburg studiert, reichte ein zweiter Rang um erstmals den Disziplinen-Sieg perfekt zu machen. „Ich freue mich voll, dass es mit dem Gesamtsieg geklappt. Im Viertelfinale habe ich mir schwer getan, aber dann ging es besser. Im Finale war klar, alles raus hauen und es hat geklappt. Auf der Zielgerade habe ich nicht mehr alles riskiert“, so Brüchle. 1704713,1704714 Die Wuppertalerin Majlen Müller (Fujbikes-Rockets) erreichte zum ersten Mal das Finale und war darüber sehr erfreut. „Ich habe vielleicht auf das kleine Finale spekuliert, aber nicht damit gerechnet, dass ich unter die besten Vier komme. Da habe ich gehofft, dass ich Lena Wehrle wieder schlagen wie im Halbfinale“, sagte Müller. „Sprint ist schon cool, das gefällt mir immer besser.“ In der Disziplinen-Wertung lag nach drei Wettbewerben Veronika Brüchle vor den punktgleichen Lena Wehrle (Buchenbach / Lexware) und Nadine Rieder (AMG-Rotwild) aus Sonthofen, die Tages-Fünfte wurde. 1704722 ------------------ Text: Erhard Goller Bilder: Armin M. Küstenbrück, Katharina Möller und Erhard Goller mehr »
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XCE-WM Hafjell: Spektakuläres Finale aus GoPro-Perspektive

Warum nicht immer so? Zu den Weltmeisterschaften im Cross-Country Eliminator gab es GoPro-Aufnahmen der Final-Rennen. So kommt die von nicht allen geliebte Sprint-Variante wahrlich ziemlich spektakulär rüber - besonders, wenn man sich die letzten 500 Meter der Männer anschaut... Rider´s Ready, Attention, GO: Finale Herren - Fabrice Mels Finale Damen - Kathrin Stirnemann   mehr »
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XCE WM 2014: Drama in der letzten Kurve entscheidet den Titelkampf

Der Eliminator-Sprint bildete den Auftakt zur MTB Weltmeisterschaft in Norwegen – und was für einen! Spektakuläre Heats, Spannung und Stürze wurden den Zuschauern in Lillehammer und vor den Bildschirmen geboten. Die letzte Kurve vor der Zielgerade brachte fast in jedem Lauf Dramatik mit sich. Im Finale der Herren stand diese dann besonders im Mittelpunkt: Ein Sturz 100 Meter vor dem Ziel öffnete die Tür für den späteren Weltmeister. Auch bei den Damen gab es an dieser Stelle einen Crash im Kampf um die Bronzemedaille. Herren: Fabrice Mels profitiert von Stürzen vor ihm Es war ein Finale mit Zündstoff und eine Werbung für die junge Disziplin. Im Freilichtmuseum von Lillehammer ereignete sich mehr als dem einen oder anderen Fahrer wohl lieb war. Doch der Reihe nach: Aus deutscher Sicht begann die Weltmeisterschaft alles andere als erfreulich. Simon Gegenheimer, der zum erweiterten Favoritenkreis gehörte, schied schon in der Quali aus. Simon Stiebjahn, Martin Gluth und Markus Bauer schafften den Sprung in die Heats, doch für den letztgennannten war im Achtelfinale Endstation. Stiebjahn präsentierte sich heute zwar stark, doch im Viertelfinale hatte der Bullsbiker knapp das Nachsehen gegen Daniel Federspiel und den Schweden Linde Emil. Martin Gluth hingegen zeigte eine starke Vorstellung und verpasste nur knapp das Finale. In seinem Semi Final setzte sich der EBE-Fahrer gleich nach dem Start an die zweite Position und schien die sicher zu verwalten. 1697292 Doch dann kam er in die berühmt berüchtigte letzte Kurve. Gluth nahm den weit außen gelegenen Anlieger, um so mit mehr Schwung auf die Zielgerade zu kommen. Dieser lag allerdings so weit draußen, dass sich Emil Lindgren mühelos innen durchmogeln konnte und sich so vor dem Deutschen auf die letzten Meter begab. Gluth schied zwar als Dritter im Halbfinale aus, zeigte im Kleinen Finale aber große Moral, nach dem ärgerlichen Fauxpas. Nach einer Kollision von Soto und Wildhaber sicherte er sich die Führung und gab diese bis ins Ziel nicht mehr her. In der Endabrechnung bedeutet dies einen tollen fünften Rang bei der WM, was aller Ehren wert ist. Im großen Finale der Herren trafen Fabrice Mels, Daniel Federspiel, Kevin Miquel und Emil Lingren aufeinander, nachdem sich Mels und Miquel in ihrem kuriosen Halbfinale, das von einem Sturz und anschließendem Durcheinander geprägt war, durchsetzen konnten. Federspiel erwischte den besten Start und ging als Führender in die erste Kurve, ehe ihm die Kette runterfiel. Der Österreicher wurde immer langsamer, weil er logischerweise nicht mehr in die Pedale treten konnte. Kevin Miquel, der sich hinter Federspiel befand, konnte nicht mehr rechtzeitig ausweichen und räumte den Europameister regelrecht ab. Trotzdem übernahm der Franzose nach diesem ersten Schrecken die Führung, da seine Konkurrenten dem stürzenden Österreicher ausweichen mussten. Lindgren setzte sich an die zweite Position und jagte Miquel hinterher, der inzwischen einige Meter zwischen sich und seine zwei verbliebenen Verfolger brachte. In der letzten Kurve machte der junge Franzosen, dann allerdings den gleichen Fehler wie Martin Gluth: Er nahm den weit außen liegenden Anlieger und wieder huschte Lindgren innen durch. Doch diesmal endete es nicht so glimpflich wie im Duell mit dem Deutschen. Miquel ging zu Boden, Lindgren verhakte sich und Mels zog innen durch und gewann. Frei nach dem Motto, wenn sich Zwei streiten, freut sich der Dritte. Der Weltcupgesamtsieger holte sich damit nun auch seinen ersten WM-Titel, nachdem er im Finale einen sehr schlechten Start erwischte. Auf Platz zwei kam Emil Lindgren, vor Kevin Miquel. 1697298 1697295,1697293 1697300 Damen: Stirnemann krönt ein super Sprintjahr Kathrin Stirnemann hat nach dem Gesamtworldcup nun auch die Sprint WM gewonnen. Die Schweizerin gewann in einem spannenden Finale vor ihrer Landsfrau Linda Indergand, die in den Heats zuvor einen starken Eindruck hinterließ. Im Finale standen sich die beiden Schweizerinnen, sowie Jenny Rissveds und Ingrid Boe Jacobsen gegenüber. Die Norwegerin erwischte auch den besten Start, ehe Stirnemann am ersten Berg vorbeizog. Indergand nahm in der ersten technischen Passage eine andere Linie als die beiden Führenden und passierte so die Norwegerin, während Jenny Rissveds im Finale nicht richtig in Tritt fand. So fuhren die Beiden ungefährdet einem Doppelsieg entgegen, als Rissveds der Norwegerin nochmals gefährlich auf die Pelle rückte. Wie bei den Herren kam es auch in diesem Duell zu einer Kollision in der letzten Kurve. Die Schwedin zog innen durch und berührte im Kurvenausgang die Norwegerin. Rissveds musste doppelt ausklicken, sodass Boe Jacobsen wieder davon zog und sich die Brozemedaille sichern konnte. 1697297 1697296,1697294 Für die deutschen Damen lief es nicht sehr rosig bei dieser Sprint-WM. Lena Putz war die einzige Deutsche am Start und schied im Viertelfinale aus. Nadine Rieder konnte nach den Folgen ihres Eisenmangels nicht am Start stehen, genauso wie Sofia Wiedenroth die gesundheitlich angeschlagen ist. Das Comeback der Titelverteidigerin Alexandra Engen fiel leider ebenfalls ins Wasser, da die Schwedin sich vor dem Start krank meldete. 1697299 Alle Ergebnisse findet ihr hier. mehr »
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XCE Weltmeisterschaft 2014: Livestream heute ab 17:50 Uhr

Schon heute startet die UCI Weltmeisterschaft in Hafjell mit den Wettkämpfen im Eliminator Sprint. Nachdem Simon Gegenheimer in den letzten World Cups immer im Finale war, darf man auf ihn besonders gespannt sein. Letztes Jahr konnte er die schwierige Strecke in Norwegen für sich entscheiden, was ihn zusätzlich zum Favoriten macht. Bei den Damen sollte man besonders Kathrin Stirnemann und Jenny Rissveds auf dem Schirm haben. Wie stark Alexandra Engen zurückkehren wird, ist dabei völlig unklar. Link zur Liveübertragung Es wird die letzte Weltmeisterschaft sein, bei der die Konkurrenten das ganze Jahr über im World Cup gegeneinander angetreten sind. Die Kräfteverhältnisse sind also bekannt und noch existieren die Sprintspezialisten. Wie sich das in den nächsten Jahren ändern wird, bleibt abzuwarten. Zumindest bei den nationalen Rennserie wird es die Sprintwettbewerbe weiterhin geben. Auf der technisch schwierigen Strecke mit einem langen Anstieg direkt am Anfang gehen Simon Gegenheimer, Paul van der Ploeg, Daniel Federspiel, Catriel Soto und natürlich der Gesamt-World Cup-Sieger Fabrice Mels als Favoriten an den Start. Der amtierende Deutsche Sprint-Meister Simon Stiebjahn sowie die beiden Lexware Fahrer Markus Bauer und Christian Pfäffle beteiligen sich ebenfalls am Rennen. Wenn man die Saison 2014 betrachtet, zählen sie aber nicht direkt zu den Kandidaten, die es ins Finale schaffen können. Christian Pfäffle konnte vergangenes Jahr öfters beweisen, dass er zu den besten Sprintern gehört, doch dieses Jahr scheint irgendwie der Wurm drin zu sein. 1632699 Bei den Damen ist Kathrin Stirnemann die absolute Favoritin Nummer 1. Bei jeden World Cup-Rennen schaffte sie den Sprung ins Finale und ging souverän als Gesamtsiegerin der Serie hervor. Dicht auf den Fersen lauert Jenny Rissveds aus Schweden, die ebenfalls konstant eine hohe Leistung abliefert. Ihre Landsfrau Alexandra Engen pausierte die zweite Saisonhälfte und will in Norwegen wieder an den Start gehen. Wie gut ihre Wettkampfform ist wird sich zeigen, eine Top-Sprinterin ist die zweimalige Weltmeisterin auf jeden Fall. Die deutschen Nachwuchsfahrerinnen Sofia Wiedenroth und Lena Putz wollen ebenfalls an den Start gehen und schauen, wie gut sie sich schlagen können. 1689085 1689034 WM-Zeitplan Dienstag, 2. September 15:45 Uhr Eliminator Sprint: Qualifikation 17 Uhr Eliminator Sprint: Final-Läufe Mittwoch, 3. September 10-13 Uhr Trial: Junioren 20 Zoll Halbfinale 13.30-17.30 Uhr Trial: Herren 20 Zoll Halbfinale 16 Uhr Cross-Country: Team Relay Donnerstag, 4. September 10-13 Uhr Trial: Junioren 26 Zoll Halbfinale 13:30-17:30 Uhr Trial: Herren 26 Zoll Halbfinale 13 Uhr Cross-Country: Juniorinnen 15 Uhr Cross-Country: Junioren Freitag, 5. September 10 Uhr Downhill: Qualifikation Junioren 10-12:30 Uhr Trial: Damen Finale 13 Uhr Cross-Country: U23 Damen 15:30 Uhr Cross-Country: U23 Herren 16 Uhr Trial: Junioren 20 Zoll Finale 18 Uhr Trial: Herren 20 Zoll Finale Samstag, 6. September 12:30 Uhr Cross-Country: Elite Damen 15 Uhr Cross-Country: Elite Herren 16 Uhr Trial: Junioren 26 Zoll Finale 18 Uhr Trial: Herren 26 Zoll Finale Sonntag, 7. September 12 Uhr Downhill: Juniorinnen und Junioren Finale 14 Uhr Downhill: Damen Finale 14:45 Uhr Downhill: Herren Finale mehr »
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XCE World Cup #6 – Méribel: Der letzte Sprintweltcup der Geschichte in der Fotostory

Gestern wurde der vorerst letzte XCE Worldcup der MTB Geschichte ausgetragen. Im französischem Méribel wurde mit spannenden Rennen und einer tollen Strecken ein würdiges Ende ausgerichtet. Linda Indergand und Fabrice Mels setzen sich erfolgreich durch, womit sich Fabrice Mels gleichzeitig souverän den Gesamtworldcuptitel holte. Bei den Damen ging der Gesamtworldcup an Kathrin Stirnemann. Den Rennbericht zum Nachlesen findet ihr hier. 1689088 1689086 1689085,1689080 1689082 1689065 1689043 1689040 1689038 1689061,1689056 1689031,1689074 1689078,1689077 1689024 1689075,1689050 1689025,1689023 1689076 1689071,1689070 1689022 1689015 1689018,1689014 mehr »
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Nachruf: Annefleur Kalvenhaar (Focus XC Team) stirbt nach Unfall

Die Mountainbike-Gemeinschaft trauert um die Niederländerin Annefleur Kalvenhaar. Die gerade einmal 20 Jahre junge XCE-Sprinterin vom Team Focus XC war im Rahmen der Qualifikation zum letzten XCE World Cup dieser Saison schwer gestürzt und erlag - wie nun bekannt wurde - ihren Verletzungen im Krankenhaus in Grenoble. Im März diesen Jahres präsentierte sich das Focus XC Team der Öffentlichkeit mit der neu im Team aufgenommenen niederländischen Fahrerin Annefleur Kalvenhaar und wir hatten die Gelegenheit, sie und das Team kennen zu lernen. Auf der gemeinsamen Radtour und im Interview machte Annefleur einen freundlichen, zurückhaltenden aber zielstrebigen Eindruck. Umso geschockter sind wir jetzt, da wir von ihrem tragischen Tod berichten müssen. Bei der Qualifikation zum XCE-Sprint stürzte sie schwer und wurde mit Gehirnblutungen ins Krankenhaus in Grenoble eingeliefert, wo sie schließlich ihren Verletzungen erlag. Es ist der erste tödliche Unfall in der Geschichte des Mountainbike-Weltcups. Mit gerade einmal 20 Jahren lag ihr ganzes Leben noch vor der aufstrebenden Radfahrerin, die vor allem im Cyclocross ihre größten Erfolge feiern konnte und das Mountainbike und den Wettkampf mit ganzem Herzen zu leben schien. Im vergangenen Jahr hatte Kalvenhaar sich den Titel als Radcross Junior-Europameisterin sichern können. 1622614 Bei ihrem Unfall hatte die Niederländerin großes Pech: In der Qualifikation zum XCE-Rennen in Méribel kam sie auf einer Holzbrücke mit dem Vorderrad an die Kante und stürzte daraufhin frontal auf den Kopf. Bewusstlos wurde sie per Helikopter ins Krankenhaus gebracht, doch die Ärtze konnten gegen die starken Hirnblutungen nichts mehr ausrichten und so erlag sie diesen schweren Verletzungen am Samstagmorgen im Beisein ihrer Eltern. Der Familie, allen Freunden und dem Team gilt an dieser Stelle unser tiefstes Mitgefühl! Mit Annefleur Kalvenhaar verlieren wir alle eine junge, große Sportlerin. 1622625 UCI Präsident Brian Cookson äußerte sich in einer ersten Pressemitteilung bestürzt: „Ich bin am Boden zerstört zu hören, dass die Radsport-Familie ein Mitglied in einem so jungen Alter verloren hat. Unsere tiefste Anteilnahme gilt ihrer Familie und ihren Freunden.“ mehr »
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XCE World Cup #6 – Méribel: Spannende und spektakuläre Rennen beim letzten Sprintweltcup der Geschichte

Es ging noch einmal rasant zu im französischen Skiort Méribel – das letzte Mal für immer. Oder zumindest für eine ungewisse Zeit. Die WM in zwei Wochen, sowie die in den darauffolgenden Jahren, wird natürlich noch ausgetragen, doch einen Weltcup gibt es nicht mehr. So war es in den französischen Alpen, unweit vom Albertville entfernt, fast schon ein geschichtsträchtiges Rennen – sofern man davon denn reden kann. Denn fast so schnell wie die Disziplin aufkam, verschwindet sie nun auch schon wieder aus dem Kalender. Nur zwei Jahre hat der Eliminator überlebt. Das endgültige Finale war aus sportlicher Sicht aber noch einmal spannend und wartete mit der einen oder anderen Überraschung auf. Wie das Rennen zu Ende ging, lest ihr hier: Herren: Fabrice Mels sichert sich den Tages- und den Gesamtsieg Viel wurde im Voraus über den letzten Weltcupsprint dieses Jahres geredet, da es bis zum Schluss spannend war, wer den Gesamtsieg gewinnen würde. Mit Simon Gegenheimer war auch noch ein Deutscher mit dabei im Kampf um den großen Pott. Doch der zweite Tagesrang war heute zu wenig um dem belgischen Meister das weiße Leadertrikot zu entreißen. Mels gewann nämlich in toller Manier und darf sich so als letzter Weltcupgesamtsieger im Sprint feiern. 1688932 Doch nun von vorne: Simon Gegenheimer (Rose-Vaujany), Christian Pfäffle (Lexware), Martin Frey und Simon Stiebjahn (beide Bulls) überstanden die Quali schadlos und erreichten alle souverän das Viertelfinale. Gegenheimer kam dort in einem schweren Heat als Zweiter, hinter dem Quali-Schnellsten Kevin Miquel, weiter, während Weltmeister Paul van der Ploeg als Dritter im Rennen und im Kampf um den Gesamtsieg ausschied. Simon Stiebjahn präsentierte sich in seinem Lauf ebenfalls sehr gut, musste sich aber auf der Zielgerade von Daniel Federspiel geschlagen geben. Da Matthias Wengelin schon früh weg fuhr, musste der Bulls-Fahrer die Segel streichen. Seinem Teamkollege Frey ging es nicht anders, doch für den Bad Uracher war es sicherlich schon ein Erfolg das Viertelfinale erreicht zu haben. Auch für Christian Pfäffle war gegen Marcel Wildhaber und Emil Lindgren Schluss. 1688925 Im ersten Halbfinale trafen dann mit Simon Gegenheimer und Daniel Federspiel zwei heiße Eisen für den Gesamtsieg aufeinander. Schon in der ersten Kurve wurde heftig mit den Ellenbogen gekämpft mit einem positiven Ende für den Deutschen. Miquel enteilte, doch der Rose-Biker setzte sich mit Platz zwei durch, während Daniel Federspiel früh einsah, dass er heute nicht ins Finale kommen würde. Im zweiten Semifinal gewann Catriel Soto vor Fabrice Mels, doch die beiden hatten mit Marcel Wildhaber einen harten Widersacher. 1688930 Somit waren Paul van der Ploeg und Daniel Federspiel ausgeschieden im Kampf den Gesamtsieg. Die Situation vor dem Finale sah dann wie folgt aus: Mels hatte einige Punkte Vorsprung auf Gegenheimer, sodass der Deutsche gewinnen und der Belgier auf Platz vier einfahren müsste, damit der Aalener der Glückliche wäre. Im letzten Heat des Tages erwischte dann aber der Argentinier Soto den besten Start, bevor es wieder zu einigen Hakeleien kam. Miquel übernahm daraufhin die Führung und Gegenheimer lag auf der zweiten Position. Doch Fabrice Mels kämpfte sich wieder an die Beiden an der Spitze heran und überholte sogar seinen größten Konkurrenten. Auf der Zielgerade konnten dann beide den starken Franzosen Kevin Miquel ab sprinten, doch der Belgier hatte die besten Beine. So wurde Fabrice Mels verdient Tages- und Weltcupgesamtsieger. Das kleine Finale gewann der Österreicher Daniel Federspiel. 1688924 1688929,1688927 Damen: Indergand eine Klasse für sich – Stirnemann fährt entspannt im weißen Trikot Bei den Damen gewann Linda Indergand ihren ersten Weltcupsprint. Schon im Halbfinal präsentierte sich die junge Schweizerin bärenstark, als sie sich nach dem Start von der Konkurrenz absetzte und alleine in Richtung Finale fuhr – Ingrid Boe Jacobsen folgte ihr mit etwas Abstand. Im zweiten Halbfinale setzte sich Kathrin Stirnemann und Jenny Rissveds durch. Die Schweizerin vom Sabine Spitz Haibike Team hatte den Gesamtweltcupsieg schon vor dem heutigen Start sicher und konnte so locker und entspannt auffahren. 1688921,1688922 Im Finale erwischte dann wieder einmal Linda Indergand einen super Start und versuchte sofort der Konkurrenz davon zu fahren. Die Lücke die sie dabei riss, konnte Stirnemann aber wieder schließen und sie gingen gemeinsam auf die Zielgerade. Doch die Quali-Schnellste hatte das bessere Stehvermögen und holte sich den letzten XCE-Weltcupsieg. Jenny Rissveds lag sicher auf der dritten Position, bekam dann allerdings einen Kettenklemmer. 1688923 Deutsche Fahrerinnen waren keine am Start, nachdem Nadine Rieder aus gesundheitlichen Gründen schon Mitte der Woche den Start absagte. 1688928 Alle Ergebnisse finder ihr hier. mehr »
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XCE World Cup #6 – Méribel: Livestream ab 17:50 Uhr + Veranstaltungsinfos

Es ist angerichtet: Das große Finale im XCE-World Cup steht vor der Tür. Gleichzeitig ist es auch der vorerst letzte Sprint-Weltcup der Geschichte. Im französischen Méribel will man deshalb den finalen Eliminator mit einer spektakulären Strecke und einer tollen Show verabschieden. Aufgrund der Spannung um den Gesamtsieg 2014 erwarten die Veranstalter auch einige Zuschauer. Ob dies beim letzten Sprint der kurzen Historie der Fall sein wird, bleibt abzuwarten. Rasant wird es aber mit großer Sicherheit: Bei den Herren haben vier Fahrer realistische Chancen auf den großen Pokal. Kathrin Stirnemann hingegen kann bei den Damen das weiße Leaderjersey nicht mehr verlieren. 1687936 Live bei Red Bull TV Wie immer könnt ihr das Sprintrennen live bei Red Bull TV verfolgen. Die Übertragung beginnt um 17:50 Uhr. Vor allem bei den Herren ist aus deutscher Sicht Daumen drücken angesagt: Simon Gegenheimer kann sich mit einem fulminanten Rennen den Gesamt-Weltcup noch sichern. Daniel Federspiel besitzt, wie Paul van der Ploeg, auch noch gute Chancen, den Führenden Fabrice Mels von der Spitze zu verdrängen. Über diesen Link gelangt ihr direkt auf die Seite des Streams. 1688624,1688623 Die Qualifikation bei den Damen heute Morgen hat die Schweizerin Linda Indergand vor ihrer Landsfrau Kathrin Stirnemann und Jenny Rissveds gewonnen. Bei den Herren setzte sich Kevin Miquel durch. Alle Favoriten um den Gesamtsieg sind weiter, genauso wie Christian Pfäffle, Simon Stiebjahn und Martin Frey. 1688626 Die Strecke wird über 800 Meter und zwei Steinfelder sowie großen Walls führen. Nach eigenen Angaben des Ausrichters soll es am Wochenende mit 40.000 Zuschauern über vier Tagen und vier Millionen Fernsehzuschauern in Frankreich der größte Weltcup dieses Jahr werden. 1688625 mehr »