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Ich freue mich riesig, wieder in Les Gets zu sein. Umgeben von französischen Fans ist das Event für mich etwas ganz Besonderes! Leider werde ich dieses Jahr nicht am Speed & Style Contest teilnehmen, da er am gleichen Tag wie das Slopestyle-Finale stattfindet. Die Woche scheint also etwas entspannter zu werden als die vorherige in Innsbruck.

Dies ist der zweite Teil von “No Rest for the Wicked” Hier findest du den Teil 1 der Story.

Crankworx Les Gets

Unter Flutlicht Rennen zu fahren ist jedes Mal wieder genial! Ich drehe meine ersten Runden auf dem Pumptrack und fühle mich deutlich besser als in Innsbruck. Gleich in den ersten Runden schaffe ich es, Vollblut-Rennfahrer wie Tomas Slavik und Martin Lebl zu schlagen. Es folgt ein harter Kampf gegen Luca Cometti, der den ganzen Abend irrsinnig schnell war, und schlussendlich schaffe ich es ins Finale, um auf Keegan Wright zu treffen. Keegan hat an diesem Abend Speed wie kaum ein anderer Fahrer und schlägt mich am Ende um 0,05 und 0,11 Sekunden. Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass ich nicht etwas enttäuscht über das Resultat bin, aber das Rennen war superknapp, weswegen der zweite Platz am Ende für mich in Ordnung geht.

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# TomasLemoine CWXLG18 Pumptrack DopeHammer 1
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# TomasLemoine CWXLG18 Pumptrack DopeHammer 4
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# TomasLemoine CWXLG18 Pumptrack DopeHammer 5

Zwischen dem Pumptrack-Rennen und dem Slopestyle-Contest liegen ein paar Tage. Eigentlich mehr als genug Zeit, um sich auf dem Kurs einzufahren. Jedoch hat das Wetter mal wieder eigene Pläne – starker Wind ermöglicht uns das Fahren nur begrenzt. Jeder von uns Slopestyle-Jungs fängt langsam an, mit den Füßen zu scharren und sehnt sich nach einer längeren Session, um mit dem Kurs richtig warm zu werden. Nach einer gefühlten Ewigkeit beruhigt sich der Wind endlich am Morgen des Finaltags und wir können doch noch mit einer Last-Minute Trainingssession beginnen. Leider zeigt sich sehr schnell, dass es nicht mein Tag wird. Ich stürze am zweiten Sprung des Kurses, schlage mir den Kopf an und verletze mir die Hand. Glück im Unglück, denn es ist nichts gebrochen und ich hoffe, dass ich doch noch am Finale teilnehmen kann, wenn auch vielleicht nur mit einem Lauf … wir werden sehen.

Rookie Erik Fedko ist direkt vor mir an der Reihe und zeigt eine enorm starke Performance – Mega-Tricks, Hammer-Flow. Von diesem Typen werden wir in naher Zukunft noch viel zu sehen bekommen! Definitiv ein Podiumskandidat!

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# TomasLemoine CWXLesGets18 DopeHammer 3200px-28

Da ich mir immer noch nicht sicher bin, ob ich zwei Runs fahren kann, entscheide ich mich, gleich in meinem ersten Lauf alles zu geben. Ich starte meinen Run mit einem 360 Barspin am Startdrop, gefolgt von einem Backflip Double Barspin am ersten Sprung und einem 360 Unturndown to Barspin – wie ich diesen Trick liebe! Immer wenn der klappt, bin ich mir sicher, dass ich meinen Run durchziehen kann. Ich springe einen Frontflip auf den Whaletail und einen 360 Double Barspin runter, so weit so gut! Ich nehme den Speed mit zur Lip des letzten Sprungs und ziehe einen Backflip Tuck No-Hander to Barspin und rolle mit einem breiten Grinsen ins Ziel. Ich bin superzufrieden mit meinem Run und habe Feuer gefangen. Ich bin sowas von motiviert! Eine 84,00 erscheint auf dem Bildschirm – ein super Score – und ich schiebe mein Bike wieder an den Start, um meinen zweiten Lauf doch noch anzutreten.

Ich will den Backflip Double Tailwhip schon am zweiten Sprung zeigen, jedoch rutsche ich in der Landung vom Pedal und weiß sofort, dass die Geschwindigkeit nicht für den nächsten Sprung ausreichen wird. Zeit für Plan B: Ich weiche auf den Speed & Style Track aus und habe noch ein wenig Spaß auf dem Weg nach unten. Ich halte kurz auf dem Zielsprung, um mich bei den Zuschauern zu bedanken. Die 84,00 Punkte aus dem ersten Lauf bleiben stehen und ich muss mich wieder mit einem vierten Platz zufriedengeben, auch wenn ich mich sehr für meinen Buddy Erik freue.

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Erik entscheidet sich für eine Siegesrunde, da er bereits im ersten Run all seine Tricks gezeigt hat. Jetzt stehen nur noch die beiden Besten des ersten Laufes – Nicholi und Brett – auf dem Starthügel. Derjenige von den beiden, der hier in Les Gets gewinnt, hat in Whistler die Chance auf die Crankworx Triple Crown of Slopestyle. Brett versucht Nicholis Score nochmal zu überbieten, schafft es aber nicht mehr. Der zweite Sieg von Nicholi in diesem Jahr! Zwischen Les Gets und dem großen Finale der Crankworx FMBA Slopestyle World Championship (SWC) – dem Red Bull Joyride in Whistler – liegen einige Wochen. Ich verbringe so viel Zeit wie möglich auf dem Bike und treibe ein paar andere Projekte, wie beispielsweise meine Klamottenreihe „Stratos Worldwide“, voran.

Diashow: Tomas Lemoines Saison-Rückblick Teil 2 - No Rest for the Wicked – Crankworx Les Gets und Whistler
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Crankworx Whistler

Crankworx Whistler wird nochmal intensiv. Der Red Bull Joyride ist zwar das Haupt-Event für mich, aber ich will auch wieder am Dual Speed & Style und dem Pumptrack-Rennen teilnehmen, bevor es im Finale des Slopestyle Contests richtig ernst wird. Ziemlich überraschend sagt mir jemand, dass ich mich gerade auf dem zweiten Platz des King of Crankworx Rankings befinde – nur wenige Punkte hinter Sam Blenkinsop. Ich kann es kaum glauben und versuche, die Info als zusätzliche Motivation für Whistler zu sehen. Andererseits weiß ich, wie schwer es wird, Blenki zu schlagen. Es gibt einfach viel mehr Downhill-Events, die alle in das King of Crankworx-Ranking mit reinzählen und dabei ist es sehr wahrscheinlich, dass Sam bei jedem Rennen in die Top 10 oder sogar Top 5 fahren wird. Mit nur drei Events für mich in Whistler weiß ich, dass ich ihn nicht schlagen werde – aber leicht machen werde ich es ihm auch nicht!

Beim Speed & Style ist die Spannung immer garantiert. Gerade in Whistler nehmen meistens mehrere aktuelle und ehemalige Top-Slopestyle-Fahrer teil und auch dieses Jahr bietet keine Ausnahme. Ich treffe auf dem Weg ins Semifinale auf bekannte Gesichter wie Liam Wallace, Bas van Steenbergen und Tomas Slavik, um anschließend wieder gegen Sam Reynolds anzutreten.

Reynolds schießt in seinem ersten Run aus dem Startgatter und macht einen sehr schnellen Eindruck. Ich lande einen Backflip Double Barspin am ersten Sprung und schaffe es, meine Geschwindigkeit zu halten. Im zweiten Teil der Strecke übernehme ich die Führung und rase mit viel Speed nach einem 360 Double Barspin am zweiten Sprung als Erster durchs Ziel. Mit mehr als einer Sekunde Vorsprung und den Tricks, die ich gezeigt habe, sollte ich in Führung gehen. Als die Punkte auf dem Bildschirm erscheinen, müssen wir beide laut lachen – die Punktedifferenz ist immens! Sam muss wohl Abzüge für das Berühren einer Flagge bekommen haben. Schaut das Replay an, wenn ihr mir nicht glaubt!

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Zeit für Runde Zwei. Sam startet mit einem Backflip Tailwhip am ersten Sprung, in der Hoffnung, die Punktedifferenz ausgleichen zu können. Dieser Trick würde meinen Backflip Double Barspin normalerweise schlagen, jedoch höre ich einen dumpfen Aufprall hinter mir und riskiere einen kurzen Blick, um zu sehen, ob es Sam gut geht. Ich lasse es den restlichen Lauf etwas langsamer angehen, um keinen Sturz zu riskieren, jedoch überholt mich Sam auf einmal am letzten Sprung. Allerdings zeigt er keinen Trick, während ich einen 360 springe. Wir gratulieren uns gegenseitig und warten gespannt auf die Punkte. Sam bekommt einen Abzug von 50 Punkten, dafür, dass er an dem zweiten Sprung keinen Trick gezeigt hat und ich ziehe ins Finale ein, um gegen Greg Watts anzutreten.

Wir beginnen unseren Lauf identisch mit einem Backflip Double Barspin, aber Greg ist leicht in Führung. Kurz vor dem zweiten Sprung habe ich einen kleinen Patzer in einem der Anlieger, der mich nochmals Geschwindigkeit kostet. Irgendwie schaffe ich trotzdem meinen Double Truckdriver am zweiten Sprung zu landen und fahre 1,4 Sekunden hinter Greg über die Ziellinie. Da unsere Tricks identisch waren, heißt es für mich “Alles oder nichts” im nächsten Lauf! Der zweite Run startet und ich bin diesmal auf der etwas schnelleren Seite. Aus dem Startgatter erkämpfe ich mir bereits einen kleinen Vorsprung. Der erste Sprung naht und wir setzen beide wieder zum Backflip Double Barspin an. Diesmal kann ich jedoch meine Geschwindigkeit halten und schieße mit leichtem Vorsprung aus den Anliegern. Beim zweiten Tricksprung klappt der Double Truckdriver erneut und ich presche auf die Zielgerade zu. Alles andere blende ich in diesem Moment komplett aus. Mit 1,46 Sekunden Vorsprung erreiche ich die Zielgerade und versuche wieder zu Atem zu kommen, während wir auf die Punkte warten und uns über unsere Runs austauschen. Erneut bekomme ich für jeden Sprung über 90 Punkte, während Greg sich mit 40 Punkten am zweiten Sprung zufriedengeben muss. Die Goldmedaille ist meine!

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In den Tagen danach freue ich mich vor allem auf den Whistler Bikepark und drauf, mein Canyon Stitched für ein paar Runden gegen das Torque einzutauschen. Denn ein Besuch in Whistler ohne einige Runs im Bikepark ist ein absolutes No-Go!

Nach ein paar Tagen ist es wieder an der Zeit. Pumptrack im Flutlicht! Wie die Zeit verfliegt, wenn man Spaß hat! Im Achtelfinale trete ich gegen meinen Canyon-Teamkollegen Troy Brosnan an. Was soll ich über Troy sagen? Er ist verdammt schnell! Im ersten Lauf liefern wir uns ein Kopf-an-Kopf-Rennen bis zur Zielgeraden. Erst im letzten Moment schiebt sich Troy vor mich. 0,07 Sekunden! Das war definitiv das knappste Rennen meiner Saison und ich bin offen gesagt ziemlich nervös, aber immer noch zuversichtlich, das Blatt im zweiten Lauf wenden zu können! Nach einem nahezu perfekten Start im zweiten Lauf finde ich meinen Flow und erwische jede der Wellen im perfekten Moment. Doch wird das reichen? Ich schieße mit 0,15 Sekunden Vorsprung über die Ziellinie und bin eine Runde weiter. Wir klatschen uns ab und Troy gratuliert mir.

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Micayla Gatto findet mich für ein Interview zwischen den Läufen und sagt mir, dass ich immer noch die Chance habe, Sam im Kampf um den King of Crankworx Titel zu schlagen, wenn ich heute Abend gewinne und beim Red Bull Joyride auf dem Podium lande. Für mich heißt es trotzdem: ein Run nach dem Anderen. Ich konzentriere mich auf den nächsten, statt auf den letzten Tag der Woche.

Im nächsten Heat geht es wieder gegen Michael Bias. Ich schaffe es, beide Läufe zu gewinnen und fühle mich langsam wieder besser, weniger nervös, auch wenn noch einige sehr schnelle Jungs im Rennen sind. Im Halbfinale geht es wieder gegen einen alten Bekannten – Chaney. In Rotorua habe ich ihn knapp geschlagen, hoffentlich schaffe ich es heute auch. Micayla findet mich wieder für ein Interview und sagt mir, dass, wenn Chaney gewinnt, er die Gesamtwertung im Pumptrack gewinnt. Falls ich gewinne, gewinne ich auch die Gesamtwertung.

Nach dem Start sind wir gleichauf, vor der ersten Kurve habe ich dann einen kleinen Vorsprung. Ich mache einen kleinen Fehler auf den letzten beiden Rollern und sehe, dass er mich überholt hat. Ich bin 0,06 Sekunden zurück. Ich weiß, dass ich den Rückstand aufholen kann, fühle jetzt aber den Druck so richtig. Beim Start des zweiten Laufes sind wir wieder gleichauf, ich gebe alles und pushe extrem. Zu viel. Ich schieße einen gewaltigen Bock und fliege aus der zweiten Kurve und vom Kurs. Mist!

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Im kleinen Finale habe ich die Chance, doch noch aufs Podium zu kommen, doch dazu muss ich Keegan Wright schlagen. Ich versuche meinen Kopf wieder klar zu bekommen und den letzten Lauf zu vergessen. Ich schieße aus dem Gatter, gebe alles, doch am Ende bin ich wieder 0,06 Sekunden hinten. Im zweiten Lauf habe ich jetzt nichts mehr zu verlieren. Go Big or go Home! Nach der ersten Sektion habe ich einen kleinen Vorsprung, ich pushe um noch ein paar Zentimeter mehr herauszufahren, schieße die letzte Gerade entlang, über den letzten Roller und über die Ziellinie. Ich drehe mich um, schaue auf die Anzeige – 0,20 Sekunden schneller als Keegan. Ich habe es geschafft, bin auf dem Podium! Phewww, was für ein Abend. Am nächsten Tag ist Slopestyle-Training, also mache ich mir noch einen entspannten Abend nach all der Aufregung. Zeit, mich auf die große Show zu konzentrieren – Red Bull Joyride.

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# Whistler18 GG4A5131

Das Training läuft so gar nicht nach Plan und am Finaltag fühle ich immer noch die Konsequenzen von einem heftigen Sturz. Ich habe aber keine Wahl, ich muss weiter trainieren, um meinen Run perfekt einzustudieren. Mein Hals kratzt, alles ist nebelig und voller Rauch dank der Waldbrände weiter südlich, aber es sind trotzdem zehntausende Leute da, um uns anzufeuern. Krass! Diego startet direkt vor mir und haut trotz Verletzung einen absoluten Wahnsinnsrun raus! In Führung ist allerdings Erik – seit Les Gets ist der Junge on fire!

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Mein erster Run war alles andere als perfekt. Ich habe gepusht um einen möglichst hohen Score zu bekommen – vielleicht wollte ich es zu sehr erzwingen. Auf dem Step-Down habe ich mich zu weit gedreht, konnte es aber gerade noch retten und beim Backflip Double Tailwhip ist mir der Fuß vom Pedal gerutscht, was massiv Punkte gekostet hat. Der Score kommt – eine 65,00. Jetzt hängt alles vom zweiten Run ab.

Ich starte richtig gut in meinen zweiten Lauf und zeige wieder meinen Lieblingstrick – 360 Unturndown to Barspin – aber dann verhaue ich den Flip Double Whip wieder und überdrehe den Sprung vom Whaletail runter. Ich weiß, dass war’s für mich und fahre mit hängendem Kopf über die Ziellinie. Ich habe heute wohl auch meinen dritten Platz in der Slopestyle-Gesamtwertung verloren. Ziemlich geknickt verfolge ich den Rest des Contests und schaue Nicholi zu, wie er die Triple Crown of Slopestyle gewinnt … Wow! Das verbessert meine Laune wieder! Der absolute Hammer! Glückwunsch Nicholi!

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Ein paar Tage später fliege ich zurück nach Frankreich und lasse die Saison Revue passieren. 1. Platz im Crankworx Dual Speed & Style World Tour-Ranking, zweiter Platz im Crankworx Pumptrack World Tour-Ranking und Zweiter im King of Crankworx-Ranking. Es war eine Wahnsinns-Saison, besonders in Anbetracht dessen, dass mein Fokus hauptsächlich auf dem Slopestyle liegt und auch mein Training nur darauf abzielt. Ich freue mich riesig über meine Resultate im Pumptrack und Speed & Style. Ich bin außerdem Vierter im SWC Ranking und somit für alle Crankworx Slopestyle-Events im nächsten Jahr qualifiziert. 2019 wird es allerdings Zeit für das Podium. Also auch Zeit, mich wieder an die Arbeit zu machen!

Text: Tomas Lemoine | Fotos Whistler: Boris Beyer | Fotos Les Gets: Richard Bos
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    Gastautor

    dabei seit 05/2012

    Ich freue mich riesig, wieder in Les Gets zu sein. Umgeben von französischen Fans ist das Event für mich etwas ganz Besonderes! Auch Whistler wird nochmal intensiv. Der Red Bull Joyride ist zwar das Haupt-Event für mich, aber ich will auch wieder am Dual Speed & Style und dem Pumptrack-Rennen teilnehmen. Hier ist Teil 2 der Story!


    → Den vollständigen Artikel „[url=https://www.mtb-news.de/news/2019/01/20/tomas-lemoine-saison-rueckblick-teil-2/?utm_source=forum&utm_medium=teaser&utm_campaign=news]Tomas Lemoines Saison-Rückblick Teil 2: No Rest for the Wicked – Crankworx Les Gets und Whistler[/url]“ im Newsbereich lesen


    [url=https://www.mtb-news.de/news/2019/01/20/tomas-lemoine-saison-rueckblick-teil-2/?utm_source=forum&utm_medium=teaser&utm_campaign=news][img]https://fthumb0.mtb-news.de/cache/750_auto_1_1_0/f2/aHR0cHM6Ly93d3cubXRiLW5ld3MuZGUvbmV3cy93cC1jb250ZW50L3VwbG9hZHMvMjAxOS8wMS9XaGlzdGxlcjE4X0FOM1g0OTQyLmpwZw.jpg[/img][/url]
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