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In Latsch feierte die TrailTrophy 2010 ihre Premiere und entwickelte sich schnell zu einem echten Klassiker.
In Latsch feierte die TrailTrophy 2010 ihre Premiere und entwickelte sich schnell zu einem echten Klassiker. - Fotos: Manfred Stromberg
Latsch Premiere201 trailtrophy stromberg0248
Latsch Premiere201 trailtrophy stromberg0248
Latsch Premiere 2010 Briefing auf Latscher Alm trailtrophy stromberg0671b
Latsch Premiere 2010 Briefing auf Latscher Alm trailtrophy stromberg0671b
Latsch Premiere 2010 Timing trailtrophy stromberg0397b
Latsch Premiere 2010 Timing trailtrophy stromberg0397b
2011 stand Lenzerheide auf dem Programm.
2011 stand Lenzerheide auf dem Programm. - Foto: Dennis Stratmann
Auch das Rennen in der Schweiz entwickelte sich schnell zu einer beliebten Veranstaltung.
Auch das Rennen in der Schweiz entwickelte sich schnell zu einer beliebten Veranstaltung. - Foto: Manfred Stromberg
2015 kam Kronplatz als Austragungsort hinzu. Insgesamt fünf Stationen zählte man in diesem Jahr.
2015 kam Kronplatz als Austragungsort hinzu. Insgesamt fünf Stationen zählte man in diesem Jahr. - Die TT am Kronplatz bekam aufgrund der Top-Verpflegung auch den Namen „Schlemmertrophy“ | Foto: Manfred Stormberg
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In Latsch zählten die unzähligen Kurven bei den Montani-Burgen zu einer der klassischen Stages jeder TrailTrophy.
In Latsch zählten die unzähligen Kurven bei den Montani-Burgen zu einer der klassischen Stages jeder TrailTrophy. - Foto: Dennis Stratmann
In Latsch fand sich 2018 die Lagerfeuerstimmung …
In Latsch fand sich 2018 die Lagerfeuerstimmung …
… und der Nightride, den es nur bei ausgewählten TTs gab.
… und der Nightride, den es nur bei ausgewählten TTs gab. - Fotos: Dennis Stratmann
Breitenbrunn 2020: der DH-Experte Simon Maurer im Stone Garden.
Breitenbrunn 2020: der DH-Experte Simon Maurer im Stone Garden.
In diesem Jahr ging es auch in Bischofsmais hoch her …
In diesem Jahr ging es auch in Bischofsmais hoch her …
… das Rennen führte über Steinfelder und durch dichte Wälder.
… das Rennen führte über Steinfelder und durch dichte Wälder. - Fotos: Dennis Stratmann
Auch der Harz stand im letzten Jahr der TT auf dem Plan.
Auch der Harz stand im letzten Jahr der TT auf dem Plan. - Foto: Dennis Stratmann
Zu feiern gab es immer etwas, auch dank der zahlreichen Sponsoren.
Zu feiern gab es immer etwas, auch dank der zahlreichen Sponsoren. - Foto: Dennis Stratmann
Thomas Schlecking, der Gründer und Organisator der TrailTrophy
Thomas Schlecking, der Gründer und Organisator der TrailTrophy - Foto: Paul Masukowitz
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Hier fliegt Tobias Woggon durch die Lenzerheide.
Hier fliegt Tobias Woggon durch die Lenzerheide. - Fotos: Manfred Stromberg
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Auch Prominenz wie Gusti Wildhaber und Wilfred van de Haterd waren am Start der TrailTrophy.
Auch Prominenz wie Gusti Wildhaber und Wilfred van de Haterd waren am Start der TrailTrophy. - Foto: Dennis Stratmann
Für die Zeitmessung wurde modernes Gerät eingesetzt.
Für die Zeitmessung wurde modernes Gerät eingesetzt. - Foto: Paul Masukowitz
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Seit über einem Jahrzehnt hat uns die TrailTrophy begleitet – jetzt ist die Enduro Serie für Jedermann zu Ende. 2022 wird es keine TrailTrophy mehr geben. Dafür sind vor allem Dinge im Hintergrund verantwortlich, die für Außenstehende kaum einsehbar sind – die Planung und Umsetzung der Veranstaltung ist für die Macher von Bike Projects zu umfangreich geworden. In Zukunft möchte man sich auf andere Projekte konzentrieren. Dabei steht neben neuen Veranstaltungen auch ein Trailpark-Projekt in Nordhessen auf der Agenda. Außerdem haben wir mit Thomas Schlecking, dem Kopf hinter der TrailTrophy, ein Interview geführt.

Das war die Trail Trophy

2010 war es so weit – in Latsch im Vinschgau wurde das erste Enduro Rennen der TrailTrophy aus der Taufe gehoben. Dabei hätte es laut Thomas Schlecking, dem Gründer und Organisator der TrailTrophy, sogar schon 2009 soweit sein können. Damals fehlte aber letztendlich die Zeit, um das Projekt rechtzeitig umsetzen zu können. Dass die erste TrailTrophy stattfinden konnte, war auch drei Hoteliers aus Latsch, Werner Kiem, Marting Pirhofer und Roman Schwienbacher, zu verdanken, die die Umsetzung unterstützten.

In Latsch feierte die TrailTrophy 2010 ihre Premiere und entwickelte sich schnell zu einem echten Klassiker.
# In Latsch feierte die TrailTrophy 2010 ihre Premiere und entwickelte sich schnell zu einem echten Klassiker. - Fotos: Manfred Stromberg
Latsch Premiere 2010 Timing trailtrophy stromberg0397b
# Latsch Premiere 2010 Timing trailtrophy stromberg0397b
2011 stand Lenzerheide auf dem Programm.
# 2011 stand Lenzerheide auf dem Programm. - Foto: Dennis Stratmann
Auch das Rennen in der Schweiz entwickelte sich schnell zu einer beliebten Veranstaltung.
# Auch das Rennen in der Schweiz entwickelte sich schnell zu einer beliebten Veranstaltung. - Foto: Manfred Stromberg
Diashow: TrailTrophy Aus: Die beliebte Enduro Serie geht zu Ende
In diesem Jahr ging es auch in Bischofsmais hoch her …
Hier fliegt Tobias Woggon durch die Lenzerheide.
Thomas Schlecking, der Gründer und Organisator der TrailTrophy
In Latsch zählten die unzähligen Kurven bei den Montani-Burgen zu einer der klassischen Stages jeder TrailTrophy.
Zu feiern gab es immer etwas, auch dank der zahlreichen Sponsoren.
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Schon ein Jahr später feierte die TrailTrophy auch in der Lenzerheide ihre Premiere. 2013 dann kam das Rennen im Trailcenter Rabenberg im Erzgebirge dazu und machte die TrailTrophy zu dem, was wir heute kennen. Denn mit drei Läufen wurde sie zu einer Serie mit entsprechender Wertung. Zwei Jahre später dann, 2015, waren es schon fünf Stationen. Der Harz mit den zusammengefassten Austragungsorten St. Andreasberg und Braunlage kam dazu sowie die Trails am Kronplatz.

Abwechslung gab es dann 2016 – in diesem Jahr ging es nicht mehr nach Lenzerheide, stattdessen wurde ein Rennen in Flims-Laax abgehalten, das bis 2019 dort stattfand. 2020 kam auch der Geißkopf in Bischofsmais als Austragungsort hinzu. In der Saison 2021 feierte dann auch das Brandertal/Voralberg Premiere und wurde zu einer der schwersten TrailTrophys, die laut Aussage von Thomas Schlecking und Streckenchef Henry Heitmüller je stattfanden.

2015 kam Kronplatz als Austragungsort hinzu. Insgesamt fünf Stationen zählte man in diesem Jahr.
# 2015 kam Kronplatz als Austragungsort hinzu. Insgesamt fünf Stationen zählte man in diesem Jahr. - Die TT am Kronplatz bekam aufgrund der Top-Verpflegung auch den Namen „Schlemmertrophy“ | Foto: Manfred Stormberg
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In Latsch zählten die unzähligen Kurven bei den Montani-Burgen zu einer der klassischen Stages jeder TrailTrophy.
# In Latsch zählten die unzähligen Kurven bei den Montani-Burgen zu einer der klassischen Stages jeder TrailTrophy. - Foto: Dennis Stratmann

Ein Klassiker während all der Zeit blieb aber vor allem der erste Austragungsort der TrailTrophy – das Rennen in Latsch war, auch wenn es nicht die schwierigsten und längsten Stages bieten konnte, immer ein Favorit vieler Teilnehmer. Dabei gelang es den Machern, auch unter schwierigen Umständen die Serie am Leben zu halten. Etwa während der Coronapandemie, welche das Rennen 2020 auf drei Stages reduzierte, aber auch 2021, als alle geplanten vier Stages trotz Corona stattfinden konnten.

In Latsch fand sich 2018 die Lagerfeuerstimmung …
# In Latsch fand sich 2018 die Lagerfeuerstimmung …
… und der Nightride, den es nur bei ausgewählten TTs gab.
# … und der Nightride, den es nur bei ausgewählten TTs gab. - Fotos: Dennis Stratmann
Breitenbrunn 2020: der DH-Experte Simon Maurer im Stone Garden.
# Breitenbrunn 2020: der DH-Experte Simon Maurer im Stone Garden.
In diesem Jahr ging es auch in Bischofsmais hoch her …
# In diesem Jahr ging es auch in Bischofsmais hoch her …
… das Rennen führte über Steinfelder und durch dichte Wälder.
# … das Rennen führte über Steinfelder und durch dichte Wälder. - Fotos: Dennis Stratmann
Auch der Harz stand im letzten Jahr der TT auf dem Plan.
# Auch der Harz stand im letzten Jahr der TT auf dem Plan. - Foto: Dennis Stratmann

Ein besonderer Dank der Macher geht an etliche Hersteller und Firmen, welche die TrailTrophy maßgeblich unterstützen. Formula, DT Swiss, Liteville, Schwalbe und Vaude waren die ersten Unterstützer im Premieren-Jahr, Suntour, Transalpes (CH) und Maxx, Qloom und Uvex bis zu Fox, Ergon, Bike-Components, Continental und Michelin sowie Crankbrothers und SixSixOne folgten. Zuletzt waren es vor allem Santa Cruz, Maxxis, e*thirteen, Komoot, Evoc, Poc und Vollgas-Riegel, die sich in der TrailTrophy engagierten. Thomas Schlecking rechnet die Unterstützung hoch an und sagt selbst, dass ohne die Hersteller die TrailTrophy nicht durchführbar gewesen wäre.

Zu feiern gab es immer etwas, auch dank der zahlreichen Sponsoren.
# Zu feiern gab es immer etwas, auch dank der zahlreichen Sponsoren. - Foto: Dennis Stratmann

Trailtrophy-Macher Thomas Schlecking zum Aus der Serie

Thomas, die TrailTrophy an sich schien von außen betrachtet eigentlich ein ziemlich erfolgreiches Projekt zu sein. Warum führt ihr die TrailTrophy nicht weiter?

Da gibt es viele verschiedene Faktoren. Zum einen war natürlich die Pandemie ausschlaggebend, durch Corona wussten wir 2020 und 2021 teils erst 3 Wochen im Voraus, dass eine Veranstaltung tatsächlich stattfinden konnte. Dabei wollten wir auch flexibel bleiben, aber organisatorisch war es eben doch eine ziemliche Herausforderung. Trotzdem haben wir es geschafft, 2020 fünf von sieben Veranstaltungen abzuhalten, 2021 waren es dann alle vier, die wir uns vorgenommen hatten.

Thomas Schlecking, der Gründer und Organisator der TrailTrophy
# Thomas Schlecking, der Gründer und Organisator der TrailTrophy - Foto: Paul Masukowitz

Dann gab es aber auch weniger Engagement von den Tourismusregionen, was uns natürlich auch belastet hat. Teilweise war es auch so, dass Helfer vor Ort zugesagt waren, die auch bezahlt worden wären, letztlich dann aber nicht auftauchten. Damit blieb das Organisieren vor Ort dann eben in einem viel größeren Umfang an uns hängen.

Problematisch ist auch die Anmeldesituation – hier gibt es immer weniger Verbindlichkeit. Wir hatten bis zu 500 Anmeldungen pro Rennen, dann aber auch etliche No-Shows, also Leute, die nicht zum Start erschienen sind. Und umgekehrt Interessenten, die gerne gestartet wären. Finanziell wirkt sich das zwar nicht gravierend aus, ist aber trotzdem nicht optimal für die Veranstaltung. Auf der anderen Seite hat der Aufwand im Streckenaufbau massiv zugenommen – und der Tourismus hat Vorgaben, die erfüllt werden müssen. Es gibt also nicht den einen Grund.

Auch ein Jubiläum wurde gefeiert – 10 Jahre TrailTrophy Latsch. Es war der Klassiker der Serie.
# Auch ein Jubiläum wurde gefeiert – 10 Jahre TrailTrophy Latsch. Es war der Klassiker der Serie. - Foto: Dennis Stratmann

Wenn die TrailTrophy größer geworden wäre, hätte man dann vielleicht mehr Menschen in die Organisation holen können, um dir damit Arbeit abzunehmen?

Nein, das sehe ich nicht. Die Organisation ist ja schon auf mehrere Schultern verteilt, unter anderem mit Streckenchef Henry Heitmüller. Aber letzten Endes kann man mit den Einnahmen nicht mehrere Mitarbeiter das ganze Jahr über finanzieren. Denn die Arbeit fällt ja ganzjährig an – von der Sponsorenakquise über die Erstellung aller Rennunterlagen, Betreuung der Websites, Streckenplanung etc. Hinzu kommt aber auch, dass das Interesse und damit die Zahl der Sponsoren zurückgeht, was es auch nicht einfacher macht.

Hier fliegt Tobias Woggon durch die Lenzerheide.
# Hier fliegt Tobias Woggon durch die Lenzerheide. - Fotos: Manfred Stromberg
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Und du hast ja auch noch andere Projekte in Planung, für die du Zeit benötigst?

Richtig. Nebenbei werde ich nächstes Jahr 55 und zähle damit selbst bei der TT schon zum fortgeschrittenen Alter in der „Super Masters“-Klasse … Aber es gibt seit Anfang 2020 ein großes Projekt im Landkreis Waldeck-Frankenberg (Großprojekt Grenztrail, Anm. d. Red.), bei dem sehr viel zu tun ist. Dazu unser neues Event, die „Schwalbe Gravel Games“. Plus weitere Trail- und Streckenprojekte hier in NRW.

Du sprichst Waldeck-Frankenberg an. Worum genau handelt es sich dabei?

Dort gab es die Idee, möglichst viele Kommunen des Landkreises in ein Trailnetz einzubinden. Willingen, Korbach und zwölf weitere Kommunen haben dazu eigens einen Zweckverband gegründet, der die Planung, Umsetzung und den späteren Betrieb begleitet. Fachlich arbeiten wir hier mit zwei anderen Büros im Rahmen einer Bietergemeinschaft zusammen – aktuell geht es im wesentlichen erst mal darum, die Lage und Verläufe der einzelnen Trailparks pro Kommune festzulegen. In Schritt zwei werden diese einzelnen Trailparks dann durch Verbindungen zu einem Gesamtnetz verknüpft. Mit Bike Projects verfolge ich das Ziel von Trailcentern nach schottischem Vorbild ja schon seit mehr als zehn Jahren – das TrailCenter Rabenberg und der TrailGround Brilon sollen da erst der Anfang gewesen sein.

Auch Prominenz wie Gusti Wildhaber und Wilfred van de Haterd waren am Start der TrailTrophy.
# Auch Prominenz wie Gusti Wildhaber und Wilfred van de Haterd waren am Start der TrailTrophy. - Foto: Dennis Stratmann
Für die Zeitmessung wurde modernes Gerät eingesetzt.
# Für die Zeitmessung wurde modernes Gerät eingesetzt. - Foto: Paul Masukowitz

Dann war es das mit der TrailTrophy also endgültig?

Ja. Zumindest mit der Serie. Aber die Organisation des 3-Länder Enduro Race könnten wir uns weiterhin vorstellen, wenn auch nur als Einzelveranstaltung. Natürlich werden die Gravel Games weitergehen. Und wir haben Ideen zum Thema E-MTB-Racing, wo es gerade intern sogar zwei konkurrierende Konzepte gibt, die wir mit Blick auf 2023 an den Start bringen wollen. Es wird uns also auch zukünftig mit Veranstaltungen nicht langweilig werden.

Wird dir die TrailTrophy nicht fehlen?

Natürlich! Damit geht eine Ära zu Ende. Etliche Leute haben sich hier kennengelernt, einige sogar geheiratet. Auf der anderen Seite hat die TrailTrophy vor allem in den letzten beiden Jahren ihren eigentlichen Charakter eingebüßt – es war gegen Ende nicht mehr das Jedermann Racing mit und gegen seine Buddies. Mit dem Ende von Paganella und Kronplatz bei der Alpine Series sind viele Racer in die TrailTrophy gewechselt. Und als dann Covid kam, hat sich der Charakter noch mehr verändert. Gemeinsames Grillen oder Abendessen waren leider nicht möglich, das reine Racen geriet immer mehr in dem Mittelpunkt. Natürlich könnte man uns jetzt sagen: Dann führt das doch einfach wieder ein. Aber jeder weiß doch: Man kann das Rad der Zeit nicht wieder zurückdrehen. Also: Es war eine gute Zeit, aber jetzt freue ich mich auch darauf, die zukünftigen Projekte in Angriff zu nehmen.

tt reschenpass21 stromberg3615b
# tt reschenpass21 stromberg3615b
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Du und die TrailTrophy

Mit der TrailTrophy geht eine Ära zu Ende – was ist eure schönste Erinnerung an die Veranstaltung?

Infos und Bilder: Bike Projects / Thomas Schlecking
  1. benutzerbild

    sebbl111

    dabei seit 10/2016

    Ich hab gesagt es ist unattraktiv und entspricht nicht mehr der realität der leute.
    Andreasberg hat 15min stage zeit, gk und reschen das dreifache. Einfacher zusammenhang. Das ist ja auch der grund warum enduro one so unbeliebt ist.
    Deiner "Realität der Leute". Ja und dass dank E-Bike dieses Problem gelöst werden würde. Ergo: mehr Strecken, mehr Transfer. Was ja aber ohne E-Bike im Umkehrschluss deiner Meinung nach nicht gehen würde?

    Bspw. zu Sankt Andreasberg hab ich in diesem Jahr eigentlich nur gutes Feedback gehört aufgrund der natürlichen Strecken, die z. T. dann auch mal ein bisschen fordernder waren. Das Rennen war auch ausgebucht.

    Und allgemein: was sollen Standorte außerhalb der Alpen denn deiner Meinung nach machen um ein Rennen mit 45min Stagezeit auszurichten? Die Berge ein paar hundert hm aufschütten? Weils mit der Genehmigung jetzt schon so gut klappt 20 Stages an einem Tag anbieten? Du wirst dich in solchen Regionen einfach damit abfinden müssen, dass die Fahrzeit beschränkt ist. Aber das Gute ist: du musst da ja auch nicht hinfahren. Denn das machen ohnehin schon hunderte von anderen Fahrern.

    Zur E1 kann ich nichts sagen, bin ich noch nie mitgefahren. Und wie dem auch sei: auch dort ist immer alles ausgebucht. Mit einem Mix aus verschiedensten Klassen, nix nur Moped.
  2. benutzerbild

    525Rainer

    dabei seit 09/2004

    Und allgemein: was sollen Standorte außerhalb der Alpen denn deiner Meinung nach machen um ein Rennen mit 45min Stagezeit auszurichten? Die Berge ein paar hundert hm aufschütten? Weils mit der Genehmigung jetzt schon so gut klappt 20 Stages an einem Tag anbieten? Du wirst dich in solchen Regionen einfach damit abfinden müssen, dass die Fahrzeit beschränkt ist.

    Beim ebike brauchst du keine 15min abfahrt und keine berge aufschütten. Du kannst eine 15min runde machen. Kieswerk langt im prinzip. Vereinfacht vieles. Siehe gravelgames.

    Aber das Gute ist: du musst da ja auch nicht hinfahren. Denn das machen ohnehin schon hunderte von anderen Fahrern.

    Ich bin nie hingefahren und ihr könnt nicht mehr hinfahren.
  3. benutzerbild

    sebbl111

    dabei seit 10/2016

    Beim ebike brauchst du keine 15min abfahrt und keine berge aufschütten. Du kannst eine 15min runde machen. Kieswerk langt im prinzip. Vereinfacht vieles. Siehe gravelgames.
    Gut, also sind wir damit vom MTB Enduro quasi zum Motorrad Enduro gekommen. Den Gedanken hättest auch ungefähr 10 Posts eher näher erläutern können. Bis jetzt wusste ich zumindest nicht, worauf du hinauswillst.
    Das macht es bzgl. der Orga tatsächlich bedeutend einfacher. Allerdings hat das dann auch nichts mehr mit MTB Enduro und dem klassischen Format zu tun. Und ehrlich gesagt bin ich bei max. 25 km/h Unterstützung auch sehr skeptisch bzgl. des Fahrspaßes.
    Ich bin nie hingefahren und ihr könnt nicht mehr hinfahren.
    Na schön, dann haben wir es ja mit Jemanden zu tun, der richtig nah am Renngeschehen, den dort teilnehmenden Leuten sowie der am Ort des Geschehens herrschenden Stimmung dran ist. Das erklärt so einiges smilie
  4. benutzerbild

    525Rainer

    dabei seit 09/2004

    Na schön, dann haben wir es ja mit Jemanden zu tun, der richtig nah am Renngeschehen, den dort teilnehmenden Leuten sowie der am Ort des Geschehens herrschenden Stimmung dran ist. Das erklärt so einiges smilie

    Ich schreib auch nicht aus konsumenten sicht. Das ist ja ein interview eines veranstalters. Ich kann die vergangenheit mit kommentaren nicht feiern weil ich aus gründen nicht dabei war, ja.
    Und das zeigt schon den schwachpunkt der veranstaltung und damit unatraktivität für sponsoren. Es war am ende eine interne party die medial nicht wirksam war.

    Ich vermute die startgelder für immer weniger haben halt wahrscheinlich nur die kosten gedeckt. Man könnte die serie ja als liebhaberei weiterführen.
    Wenn der mann anspricht die planung sei im prinzip ganzjährig dann will er denke ich davon leben können und das hat sich geändert. Den weggang von bc fand ich schon ein erstes zeichen. Die finanzieren wohl lieber die ews starts von derkum, der da auf insta so eine art story drumrumbaute.
    Am ende ein paar flatterbandfotos und bilder von der siegerehrung. Vom guten feeling und der stimmung generiert man keine zuwächse und erreicht zu wenig leute.

    Mich würden mal zahlen interessieren. Wenn du am renntag den halben gk sperren musst ob an einem guten wochenende nicht ohne rennen genausoviele leute kommen. Für etablierte destinationen lohnt das denk ich nicht.
  5. benutzerbild

    mad raven

    dabei seit 08/2003

    Ich finde den Beitrag leider nicht wieder, aber irgendwo gab es den Vorschlag Transponder im Park und fertig. Habe gerade gesehen sowas gibt es schon:
    Guckst du hier

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