In der Diskussion um Transgender-Radsportlerinnen begrüßt die Union Cycliste Internationale (UCI) den Vorschlag eines Testosteron-Grenzwertes. Eine Arbeitsgruppe des Internationalen Leichtathletikverbandes IAAF hatte dazu eine Empfehlung erarbeitet.

Eine Arbeitsgruppe des IAAF, die Bedingungen zum Zugang von Transgender-Athletinnen zum Frauen-Wettkampfsport klären sollte, hat sich auf eine Empfehlung für einen Serum Testosteron-Grenzwert geeinigt. Sie empfiehlt Verbänden, eine Grenze von 5nmol/L zur Unterscheidung der Einteilung in die Rennklassen der Frauen zugrunde zu legen. Männliche Sportler sind demnach Menschen mit mehr als 5nmol/L Serum Testosteron. In der Frauenkategorie starten damit Athletinnen mit einem Wert von 5nmol/L und darunter. Das Hormon Testosteron sei der Hauptverursacher für die Leistungsunterschiede zwischen Männern und Frauen, so eine Begründung der IAAF-Gruppe. Die Verbände seien aber weiterhin gehalten, sportartspezifische Empfehlungen für die Aufnahme von Transgender-Athletinnen in die Frauen-Kategorie zu erarbeiten.

Die UCI begrüßt in einer Pressemitteilung den Konsens der IAAF-Arbeitsgruppe, der sie neben anderen Internationalen Verbänden angehört. Die UCI teile die Schlussfolgerungen der Teilnehmer, zu denen auch Vertreter von Transgender- und Cisgender-Athleten gehörten, nimmt der Internationale Radsportverband Stellung. Der betreffende Text soll dem UCI-Management-Komitee zur Genehmigung vorgelegt werden. Angestrebt werde, dass im Jahr 2020 bereits die Vorschriften entlang der neuen Richtlinien gelten.

Was denkt ihr über die Empfehlung?

Infos: Pressemitteilung UCI
  1. benutzerbild

    Sloop

    dabei seit 03/2015

    feedyourhead schrieb:

    Ja, du bedienst dich hier gerne einer extremen Ausdrucksweise, um andere Ansichten ins Lächerliche zu ziehen und unreflektiert zu verurteilen.

    Wie schon gesagt geht es nunmal darum die Geschlechter für spirtliche Veranstaltungen sinnvoll in zwei (2) Gruppen zu unterteilen.

    Ich (das ist meine Meinung und meine Stimme für Deine Abstimmung) bin dafür dass alle Menschen welche nicht eindeutig der Gruppe der besonders geschützten Gruppe der Frauen zugeordnet werden können bei den Männern antreten müssen.

    Das ist die Gruppe, die Du einmal den "fließenden Übergang" nennst, wenn Du darüber sprichst und einmal provozierend als "keine richtigen Frauen" bezeichnest, wenn andere über diese Gruppe sprechen.

    Diese Gruppe muss sich deshalb nicht Mann nennen, aber sie muss eben in der Männergruppe antreten, weil ich das gegenüber der Mehrheit am fairsten finde.

    Kann nicht ganz nachvollziehen was an meiner Meinung so verwerflich sein soll?

    Was ist denn dein konkreter Vorschlag für eine Regelung im Sport?

    Bin ich auch dafür. Schließlich haben wir das Problem nur bei Männern die als Frau antreten und nicht andersrum.
  2. benutzerbild

    KaffeeToGo

    dabei seit 08/2010

    Macht keinen Sinn. Testosteron ist schon der richtige Hebel. Das Problem dabei ist nur dass Leute mit Mario Barth Halbwissen nicht darauf klarkommen dass jeder Mensch unterschiedliche genetische Voraussetzungen hat.

    Und im Downhill sehe ich den Vorteil von Kate eher in ihrer (auch fahrerischen Sozialisation) analog zu Rachel. Bei den Frauen gibt's auch noch lange nicht so eine Leistungsdichte wie bei den Männern, was man an den Zeiten deutlich sieht.

    Also viel Wind um nichts.
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  4. benutzerbild

    Sloop

    dabei seit 03/2015

    KaffeeToGo schrieb:

    Macht keinen Sinn. Testosteron ist schon der richtige Hebel. Das Problem dabei ist nur dass Leute mit Mario Barth Halbwissen nicht darauf klarkommen dass jeder Mensch unterschiedliche genetische Voraussetzungen hat.

    Und im Downhill sehe ich den Vorteil von Kate eher in ihrer (auch fahrerischen Sozialisation) analog zu Rachel. Bei den Frauen gibt's auch noch lange nicht so eine Leistungsdichte wie bei den Männern, was man an den Zeiten deutlich sieht.

    Also viel Wind um nichts.

    Ach deswegen war Kate also auf körperlich anstrengenderen Strecken so weit vorne und auf denen, wo es dann ums fahrerische Können ging doch eher Mittelmaß. Macht nicht wirklich Sinn was du da erzählst.
  5. benutzerbild

    Lenka K.

    dabei seit 09/2004

    skink schrieb:

    Die Diskussion taucht ja auch nicht etwa auf wenn Sportlerinnen fein und adrett dem äußeren Schema entsprechen. Tatsächlich wird erst Anstoß genommen, wenn das äußere Erscheinungsbild von der Norm abweicht.

    Hast du vielleicht Beispiele von weiblichen Sportlerinnen, die männliche Testosteronwerte haben und trotzdem fein und adrett dem äusseren weiblichen Schema entsprechen?

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