Trek Nachhaltigkeitsbericht 2024 Emissionen sparen mit Alu-Fertigung

Trek Nachhaltigkeitsbericht 2024: Die US-Amerikaner möchten im Jahr 2024 neue Maßstäbe in Sachen Nachhaltigkeit gesetzt haben. Dazu beigetragen haben soll unter anderem die Einführung einer nachhaltigen Fertigung von Aluminiumrahmen. Auch 2024 gibts dazu alle Details im Trek Nachhaltigkeitsbericht.
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Auch der diesjährige Bericht gibt wieder viele Einsichten bei Trek preis, darunter die Umstellung auf Aluminium, das mit erneuerbaren Energien hergestellt wird. Diese Maßnahme soll die Emissionen einzelner Fahrradmodelle drastisch senken – ein Ziel, das durch intensive Zusammenarbeit mit Lieferanten und Partnern wie der niederländischen Non-Profit-Organisation Shift Cycling Culture und der deutschen GIZ ermöglicht worden sein soll.

Neues Aluminium für eine nachhaltigere Produktion

Das zentrale Thema des Berichts ist dann auch die Einführung von sogenanntem „Low-Impact-Aluminium“. Nach einer Emissionsprüfung 2021 identifizierte Trek Aluminium aus fossilen Energiequellen als den größten Emissionstreiber. Durch die Zusammenarbeit mit Herstellern, die erneuerbare Energien wie Wind- und Wasserkraft nutzen, konnte Trek bereits signifikante Fortschritte erzielen.

Die ersten Rahmen aus diesem nachhaltig produzierten Aluminium sind bereits bei Trek-Händlern erhältlich. Zunächst beschränkt sich diese Innovation auf einige der beliebtesten Modelle, doch in den kommenden Jahren soll das Programm auf ein breiteres Spektrum von Fahrrädern und Zubehör ausgeweitet werden.

Reduktion von Scope-3-Emissionen im Fokus

Die größte Herausforderung machen die US-Amerikaner nach wie vor in der Lieferkette aus – über 95 % der Gesamtemissionen liegen hier laut Trek. Das Unternehmen arbeitet hier weiter an Optimierungen und hat nach wie vor auch das Ziel, die Scope-3-Emissionen um 32,5 % bis 2032 zu senken. Die Umstellung auf nachhaltige Materialien und Produktionsmethoden soll dabei eine Schlüsselrolle spielen.

Zusätzliche Initiativen für Nachhaltigkeit

Neben dem Aluminiumprogramm hat Trek weitere Projekte ins Leben gerufen, um seine Umweltbelastung zu minimieren. Dazu zählen:

  • Das Red Barn Refresh-Programm, das gebrauchte Fahrräder aufbereitet und damit deren Lebensdauer verlängert.
  • Ein Reifenrecycling-System, das seit 2024 in allen Trek-Stores in den USA verfügbar ist.
  • Nachhaltigere Verpackungslösungen, die jährlich Hunderttausende Kilogramm Plastik einsparen.

Alle Standorte mit erneuerbaren Energien betreiben

Trek hat sich das Ziel gesetzt, bis 2030 sämtliche Standorte mit erneuerbaren Energien zu betreiben. Der Hauptsitz in Waterloo, Wisconsin, sowie die Produktionsstätte in Hartmannsdorf, Deutschland, nutzen bereits Energie aus biogenen, Wind- und Solarquellen.

„Wir sind nicht hier, um nur Fahrräder zu bauen. Wir sind hier, um einen Unterschied zu machen“, erklärt John Burke, Präsident von Trek. Der 2024er Nachhaltigkeitsbericht soll verdeutlichen, dass Trek mit seinem Engagement nicht nur die eigene Produktion, sondern auch die gesamte Fahrradindustrie inspirieren möchte.

Der Trek 2024 Nachhaltigkeitsbericht als PDF:

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Was denkt ihr über die neuen Maßnahmen von Trek?

Infos und Bilder: Pressemitteilung Trek

135 Kommentare

» Alle Kommentare im Forum
  1. nicht alle Pflanzen reagieren gut auf ein erhöhtes CO2,
    es bewirkt das Gegenteil.

    und ausserdem bedeutet erhöhtes CO2 eine Versauerung von Meeren und Böden, da CO2 von Regen aus der Atmosphäre gewaschen überall hinkommt.

    absterbende Korallen, ein grosses Problem, denn Korallen sind der CO2 Speicher überhaupt.
    ergo Schraube ohne Ende.

    und die toten prehistorischen Übereste von denen, die unsere Böden stabilisieren, werden auch aufgelöst.
    ergo mehr Erdrutsche.
    auch in den Meeren.

  2. Hier werden so viele Falschbehauptungen gepostet, da kommt man ja fast nicht hinterher. 😮‍💨

    Nur mal exemplarisch eine von vielen:

    wenn ein Wirtschaftsminister nach französischem A- Strom briefbettelt und hierzulande das Gegenteil predigt?

    Das ist wohl schlicht falsch.

    Welche der vielen Quellen soll ich nur zitieren?
    Ich nehm mal die des "CSU dominierten" BR...ist dann hoffentlich unverdächtiger...auch wenn dort die energiewirschaftlichen zusammenhänge nicht ganz beschrieben werden...da scheints aber eher überall massive Lücken zu geben:
    https://www.br.de/nachrichten/deuts...land-bettelte-2022-nicht-um-atomstrom,UWArHgh
  3. In Fukushima hat doch die explosion des kernkraftwerks einen Tsunami ausgelöst, in folge dessen 20.000 Menschen ums leben kamen.
    Von etwa 1950 bis 1976 starben in China etwa 50 Millionen Menschen bei Verkehrsunfällen, durch Kernkraftwerksexplosionen und Extremwetterereignisse.

    Okay, abseits der Blödelei: Wenn ich als Landwirt die Wahl habe zwischen mehr CO2 und homogenerer Niederschlagsverteilung oder niedrigeren Höchsttemperaturen, weiß ich, wofür ich mich entscheiden würde.

    Weichweizen mag übrigens ab 25°C nicht mehr wachsen. Mais mag's warm und feucht.

    Die Erträge sinken in Deutschland seit 20 Jahren.
    Woher stammen die Zahlen? Von 2001 bis 2014 sind die Erträge leicht gestiegen. Seit 2014 wird Weichweizen nicht mehr gesondert erfasst. Seit 2014 zeigen die Gesamterträge eine leicht fallende Tendenz. Über 20 Jahre sind die Erträge im Durchschnitt also ungefähr konstant.
  4. Fakt ist: Im August 2022 hat Habeck einen Brief an die Ministerin Agnes Pannier Runacher geschrieben mit "Liebe Agnes" begonnen...nachweislich!!!! Anzumerken ist, dass die beiden sich nicht näher kennen...
    Und aus der Anrede soll man jetzt genau was schließen?

    Habeck mag da aus deiner Sicht vielleicht nicht um Strom „gebettelt“ haben..aber für den einen oder anderen kommt es so rüber....Strom wurde dennoch dringend benötigt und das kann man auch dem Brief entnehmen! Etwas später hat Habeck die Notlage ja auch in der Presse geäussert.
    Kein Grund also, hier etwas zu leugnen und schön zu reden. Frankreich hatte zu dem Zeitpunkt selber massive Schwierigkeiten bei der Stromversorgung und er wollte auf seine "Art" klären, ob die Atomstromversorgung für D gesichert ist:
    https://www.cleanthinking.de/habeck-atomkraft-cicero-bild-widerlegt/
    .
    Die Reaktion von Pannier Runacher liest sich wenig schmeichelhaft und distanziert..
    https://brusselssignal.eu/2024/11/g...ar-energy-support-amid-own-nuclear-phase-out/
    https://www.handelsblatt.com/politi...tik-an-deutscher-energiepolitik/29238960.html
    .
    Für mich war das Bettelei...Du darfst das gerne anders bewerten, zumal er gleichzeitig den Ausstieg aus dem Atomstrom predigt aber gleichzeitig langfristig importieren will.
    Die Aussagen von Frau Pannier aus Juli 2023 haben aber jetzt mal fast nichts mit dem Brief von Herrn Habeck aus August 2022 zu tun. Wie kommst Du darauf dies sei eine Antwort auf dem Brief?

    Aber es gab wohl tatsächlich eine Antwort aus Frankreich im August 2022:

    „In Anbetracht der besonderen Schwierigkeiten, die für die Stromversorgung Frankreichs im kommenden Herbst und Winter zu erwarten sind, werden wir ein reibungsloses Funktionieren des Stromaustauschs an den grenzüberschreitenden Verbindungsleitungen, insbesondere mit Deutschland brauchen".

    In dem Austausch der beiden ging es um Kapazitätsprognosen für Herbst Winter 2022. Für den Grenzübertritt ist es schon wichtig zu wissen ob hier wieder 40GW aus Frankreich kommen oder nicht...Das sind übliche energiewirtschaftliche Prozesse.
  5. Manch einer stellt sich das wahrscheinlich wirklich so vor, dass da einer in einem französischen AKW einen Schalter umlegt und dann in Kiel das Licht angeht.
    Also mal im ernst: Das europäische Stromnetz arbeitet im Verbund und muss durch ständiges Zu- und Wegschalten von Kraftwerken stabil gehalten werden. Da kann man nicht einfach mal das Zuschalten eines AKWs rein reklamieren. Zu- und weg geschaltet wird einzig und alleine nach den Kriterien der Netzstabilität und das wiederum hängt vom aktuellen Stromverbrauch ab.
    Diskutieren kann man darüber, was wann zugeschaltet wird, aber da fallen AKW schon deshalb raus, weil die nur Grundlast fähig sind. Da geht's dann eher um Speicherkraftwerk vs. Gaskraftwerk usw.

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