Auch der diesjährige Bericht gibt wieder viele Einsichten bei Trek preis, darunter die Umstellung auf Aluminium, das mit erneuerbaren Energien hergestellt wird. Diese Maßnahme soll die Emissionen einzelner Fahrradmodelle drastisch senken – ein Ziel, das durch intensive Zusammenarbeit mit Lieferanten und Partnern wie der niederländischen Non-Profit-Organisation Shift Cycling Culture und der deutschen GIZ ermöglicht worden sein soll.
Neues Aluminium für eine nachhaltigere Produktion
Das zentrale Thema des Berichts ist dann auch die Einführung von sogenanntem „Low-Impact-Aluminium“. Nach einer Emissionsprüfung 2021 identifizierte Trek Aluminium aus fossilen Energiequellen als den größten Emissionstreiber. Durch die Zusammenarbeit mit Herstellern, die erneuerbare Energien wie Wind- und Wasserkraft nutzen, konnte Trek bereits signifikante Fortschritte erzielen.
Die ersten Rahmen aus diesem nachhaltig produzierten Aluminium sind bereits bei Trek-Händlern erhältlich. Zunächst beschränkt sich diese Innovation auf einige der beliebtesten Modelle, doch in den kommenden Jahren soll das Programm auf ein breiteres Spektrum von Fahrrädern und Zubehör ausgeweitet werden.
Reduktion von Scope-3-Emissionen im Fokus
Die größte Herausforderung machen die US-Amerikaner nach wie vor in der Lieferkette aus – über 95 % der Gesamtemissionen liegen hier laut Trek. Das Unternehmen arbeitet hier weiter an Optimierungen und hat nach wie vor auch das Ziel, die Scope-3-Emissionen um 32,5 % bis 2032 zu senken. Die Umstellung auf nachhaltige Materialien und Produktionsmethoden soll dabei eine Schlüsselrolle spielen.
Zusätzliche Initiativen für Nachhaltigkeit
Neben dem Aluminiumprogramm hat Trek weitere Projekte ins Leben gerufen, um seine Umweltbelastung zu minimieren. Dazu zählen:
- Das Red Barn Refresh-Programm, das gebrauchte Fahrräder aufbereitet und damit deren Lebensdauer verlängert.
- Ein Reifenrecycling-System, das seit 2024 in allen Trek-Stores in den USA verfügbar ist.
- Nachhaltigere Verpackungslösungen, die jährlich Hunderttausende Kilogramm Plastik einsparen.
Alle Standorte mit erneuerbaren Energien betreiben
Trek hat sich das Ziel gesetzt, bis 2030 sämtliche Standorte mit erneuerbaren Energien zu betreiben. Der Hauptsitz in Waterloo, Wisconsin, sowie die Produktionsstätte in Hartmannsdorf, Deutschland, nutzen bereits Energie aus biogenen, Wind- und Solarquellen.
„Wir sind nicht hier, um nur Fahrräder zu bauen. Wir sind hier, um einen Unterschied zu machen“, erklärt John Burke, Präsident von Trek. Der 2024er Nachhaltigkeitsbericht soll verdeutlichen, dass Trek mit seinem Engagement nicht nur die eigene Produktion, sondern auch die gesamte Fahrradindustrie inspirieren möchte.
Der Trek 2024 Nachhaltigkeitsbericht als PDF:
Was denkt ihr über die neuen Maßnahmen von Trek?

135 Kommentare
» Alle Kommentare im Forumnicht alle Pflanzen reagieren gut auf ein erhöhtes CO2,
es bewirkt das Gegenteil.
und ausserdem bedeutet erhöhtes CO2 eine Versauerung von Meeren und Böden, da CO2 von Regen aus der Atmosphäre gewaschen überall hinkommt.
absterbende Korallen, ein grosses Problem, denn Korallen sind der CO2 Speicher überhaupt.
ergo Schraube ohne Ende.
und die toten prehistorischen Übereste von denen, die unsere Böden stabilisieren, werden auch aufgelöst.
ergo mehr Erdrutsche.
auch in den Meeren.
Hier werden so viele Falschbehauptungen gepostet, da kommt man ja fast nicht hinterher. 😮💨
Nur mal exemplarisch eine von vielen:
Das ist wohl schlicht falsch.
Welche der vielen Quellen soll ich nur zitieren?
Ich nehm mal die des "CSU dominierten" BR...ist dann hoffentlich unverdächtiger...auch wenn dort die energiewirschaftlichen zusammenhänge nicht ganz beschrieben werden...da scheints aber eher überall massive Lücken zu geben:
https://www.br.de/nachrichten/deuts...land-bettelte-2022-nicht-um-atomstrom,UWArHgh
Woher stammen die Zahlen? Von 2001 bis 2014 sind die Erträge leicht gestiegen. Seit 2014 wird Weichweizen nicht mehr gesondert erfasst. Seit 2014 zeigen die Gesamterträge eine leicht fallende Tendenz. Über 20 Jahre sind die Erträge im Durchschnitt also ungefähr konstant.
Die Aussagen von Frau Pannier aus Juli 2023 haben aber jetzt mal fast nichts mit dem Brief von Herrn Habeck aus August 2022 zu tun. Wie kommst Du darauf dies sei eine Antwort auf dem Brief?
Aber es gab wohl tatsächlich eine Antwort aus Frankreich im August 2022:
„In Anbetracht der besonderen Schwierigkeiten, die für die Stromversorgung Frankreichs im kommenden Herbst und Winter zu erwarten sind, werden wir ein reibungsloses Funktionieren des Stromaustauschs an den grenzüberschreitenden Verbindungsleitungen, insbesondere mit Deutschland brauchen".
In dem Austausch der beiden ging es um Kapazitätsprognosen für Herbst Winter 2022. Für den Grenzübertritt ist es schon wichtig zu wissen ob hier wieder 40GW aus Frankreich kommen oder nicht...Das sind übliche energiewirtschaftliche Prozesse.
Manch einer stellt sich das wahrscheinlich wirklich so vor, dass da einer in einem französischen AKW einen Schalter umlegt und dann in Kiel das Licht angeht.
Also mal im ernst: Das europäische Stromnetz arbeitet im Verbund und muss durch ständiges Zu- und Wegschalten von Kraftwerken stabil gehalten werden. Da kann man nicht einfach mal das Zuschalten eines AKWs rein reklamieren. Zu- und weg geschaltet wird einzig und alleine nach den Kriterien der Netzstabilität und das wiederum hängt vom aktuellen Stromverbrauch ab.
Diskutieren kann man darüber, was wann zugeschaltet wird, aber da fallen AKW schon deshalb raus, weil die nur Grundlast fähig sind. Da geht's dann eher um Speicherkraftwerk vs. Gaskraftwerk usw.
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