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Das Trek Slash 8 kommt mit schickem Alu-Rahmen, moderner Geometrie und integriertem Staufach
Das Trek Slash 8 kommt mit schickem Alu-Rahmen, moderner Geometrie und integriertem Staufach - Federweg: 170/160 mm | Gewicht: 15,3 kg | Preis: 3.699 € (UVP)
Die Verarbeitungsqualität liegt auf einem hohen Niveau und die schicke Farbe „Lithium Grey/Dnister Black“ weiß zu begeistern.
Die Verarbeitungsqualität liegt auf einem hohen Niveau und die schicke Farbe „Lithium Grey/Dnister Black“ weiß zu begeistern.
Die Züge verlaufen sauber im Rahmen und klappern nicht.
Die Züge verlaufen sauber im Rahmen und klappern nicht.
Trotz Alu-Rahmen muss man nicht auf ein Staufach verzichten …
Trotz Alu-Rahmen muss man nicht auf ein Staufach verzichten …
… das zudem schnell und einfach zu öffnen ist und gleichzeitig Platz für den Trinkflaschenhalter bietet.
… das zudem schnell und einfach zu öffnen ist und gleichzeitig Platz für den Trinkflaschenhalter bietet.
Der lang gezogene Unterrohrschutz ist bei einem vollwertigen Enduro definitiv zu begrüßen.
Der lang gezogene Unterrohrschutz ist bei einem vollwertigen Enduro definitiv zu begrüßen.
Auch die schicke Wippe glänzt in der passenden Lackierung.
Auch die schicke Wippe glänzt in der passenden Lackierung.
Der ABP-Hinterbau verfügt über einen Drehpunkt in der Hinterrad-Achse
Der ABP-Hinterbau verfügt über einen Drehpunkt in der Hinterrad-Achse - er soll antriebsneutral sein und weitestgehend unabhängig von Bremseinflüssen.
Geschaltet wird mit einer SRAM GX Eagle-Schaltung mit 12 Gängen.
Geschaltet wird mit einer SRAM GX Eagle-Schaltung mit 12 Gängen.
Das Fahrwerk besteht aus einer RockShox Lyrik Select+ Federgabel mit 170 mm Federweg an der Front …
Das Fahrwerk besteht aus einer RockShox Lyrik Select+ Federgabel mit 170 mm Federweg an der Front …
… während dank RockShox Super Deluxe Ultimate ThruShaft-Dämpfer am Heck 160 mm Federweg zur Verfügung stehen.
… während dank RockShox Super Deluxe Ultimate ThruShaft-Dämpfer am Heck 160 mm Federweg zur Verfügung stehen.
Die TranzX JD-YSP39 Sattelstütze bietet 150 mm Verstellweg und überzeugte im Test mit solider Funktion.
Die TranzX JD-YSP39 Sattelstütze bietet 150 mm Verstellweg und überzeugte im Test mit solider Funktion.
Am aufgeräumten Cockpit kommt ein Bontrager Line Aluminium-Lenker mit massiven 820 mm Breite und ein Bontrager Line-Vorbau mit 40 mm Länge zum Einsatz.
Am aufgeräumten Cockpit kommt ein Bontrager Line Aluminium-Lenker mit massiven 820 mm Breite und ein Bontrager Line-Vorbau mit 40 mm Länge zum Einsatz.
Die Bontrager Line Comp 30-Laufräder überzeugten im Test mit einer guten Abstützung für die Reifen und ausreichend Stabilität …
Die Bontrager Line Comp 30-Laufräder überzeugten im Test mit einer guten Abstützung für die Reifen und ausreichend Stabilität …
… während die Reifenkombination aus Bontrager XR5 und XR4 Team Issue zwar gut rollte und sich als ziemlich pannensicher herausstellte, aber nicht ganz so viel Grip bot, wie einige Konkurrenzprodukte.
… während die Reifenkombination aus Bontrager XR5 und XR4 Team Issue zwar gut rollte und sich als ziemlich pannensicher herausstellte, aber nicht ganz so viel Grip bot, wie einige Konkurrenzprodukte.
Der Bontrager Arvada-Sattel zeigte sich im Test unauffällig
Der Bontrager Arvada-Sattel zeigte sich im Test unauffällig - was man bei einem Sattel positiv werten kann.
Die SRAM Code R-Bremse bietet eine starke Verzögerung …
Die SRAM Code R-Bremse bietet eine starke Verzögerung …
… und lässt in Sachen Features wenig vermissen.
… und lässt in Sachen Features wenig vermissen.
Bergauf schlägt sich das Trek Slash 8 wirklich gut
Bergauf schlägt sich das Trek Slash 8 wirklich gut - doch der Fokus liegt natürlich auf der Abfahrt.
Das sensible Fahrwerk sorgt auf wurzeligen Trails stets für Traktion
Das sensible Fahrwerk sorgt auf wurzeligen Trails stets für Traktion - und schnelle Kurven machen dank der ausgewogenen Geometrie richtig Freude.
Das Fahrwerk bietet in Anlieger und Absprüngen viel Gegenhalt …
Das Fahrwerk bietet in Anlieger und Absprüngen viel Gegenhalt …
… und sorgt damit auf Jumptrails für ein Grinsen im Gesicht.
… und sorgt damit auf Jumptrails für ein Grinsen im Gesicht.
Kommt man doch mal etwas zu langsam aus der Kurve, pedaliert man dank des antriebsneutralen Hinterbaus gerne mit richtig Motivation heraus.
Kommt man doch mal etwas zu langsam aus der Kurve, pedaliert man dank des antriebsneutralen Hinterbaus gerne mit richtig Motivation heraus.
Auch große Drops steckt das Fahrwerk locker weg
Auch große Drops steckt das Fahrwerk locker weg - dabei wird der Federweg auch mal komplett ausgenutzt, jedoch ohne, dass es zu unangenehmen Durchschlägen kommt.
In steilem und hartem Gelände sorgt die lange Geometrie samt flachem Lenkwinkel für Laufruhe und ein sicheres Gefühl auf dem Rad.
In steilem und hartem Gelände sorgt die lange Geometrie samt flachem Lenkwinkel für Laufruhe und ein sicheres Gefühl auf dem Rad.
Das Fahrwerk arbeitet auch bei hohem Tempo in technischem Gelände sensibel und effizient.
Das Fahrwerk arbeitet auch bei hohem Tempo in technischem Gelände sensibel und effizient.
Doch trotz der Race-Ambitionen fühlt sich das Rad auch in der Luft erstaunlich wohl und macht einen handlichen Eindruck.
Doch trotz der Race-Ambitionen fühlt sich das Rad auch in der Luft erstaunlich wohl und macht einen handlichen Eindruck.
Die Geometrie-Verstellung per Minolink-Flipchip gestaltet sich recht einfach und schnell
Die Geometrie-Verstellung per Minolink-Flipchip gestaltet sich recht einfach und schnell - so hat man die Wahl zwischen 64,6° und 64,1° Lenkwinkel und einer Tretlagerabsenkung von 22 mm oder 29 mm.
... so hat man die Wahl zwischen 64,6° und  64,1° Lenkwinkel und einer Tretlagerabsenkung von  22 mm oder 29 mm
... so hat man die Wahl zwischen 64,6° und 64,1° Lenkwinkel und einer Tretlagerabsenkung von 22 mm oder 29 mm
Das Staufach im Rahmen ist extrem praktisch
Das Staufach im Rahmen ist extrem praktisch
Dank mitgelieferter Neoprentasche klappert nichts im Rahmen.
Dank mitgelieferter Neoprentasche klappert nichts im Rahmen.
Bontrager Switch Lever Tool
Bontrager Switch Lever Tool - An der Vorderradachse fehlt der Hebel an der Steckachse, allerdings kann das Bontrager Switch Lever Tool an der Hinterradachse mit etwas Kraft abgezogen werden und passt mit dem 6 mm Innensechskantschlüssel auch an der RockShox Steckachse an der Front.
... fehlt diese Möglichkeit am Vorderrad, das man zum Transport des Bikes eher häufiger demontiert
... fehlt diese Möglichkeit am Vorderrad, das man zum Transport des Bikes eher häufiger demontiert
Der Knock Block-Steuersatz begrenzt den Lenkeinschlag, was laut Trek die Züge bei einem Sturz schonen soll.
Der Knock Block-Steuersatz begrenzt den Lenkeinschlag, was laut Trek die Züge bei einem Sturz schonen soll.
Die Sattelstütze überzeugt zwar mit verlässlicher Funktion, jedoch ist der Hebel nicht besonders ergonomisch zu bedienen und benötigt recht viel Kraft zur Betätigung
Die Sattelstütze überzeugt zwar mit verlässlicher Funktion, jedoch ist der Hebel nicht besonders ergonomisch zu bedienen und benötigt recht viel Kraft zur Betätigung - außerdem kollidiert er aufgrund des geringen Abstands zum Lenker mit dem Griff, wenn er weit außen montiert wird.
Ordentliche Uphill-Qualitäten, genügend Reserven, um beim nächsten Enduro-Rennen an den Start gehen zu können, und gleichzeitig agil genug, um auch auf verspielten Hometrail-Ausfahrten seinen Spaß zu haben
Ordentliche Uphill-Qualitäten, genügend Reserven, um beim nächsten Enduro-Rennen an den Start gehen zu können, und gleichzeitig agil genug, um auch auf verspielten Hometrail-Ausfahrten seinen Spaß zu haben - das alles bietet das Trek Slash 8 zu einem Preis von 3.699 €.

Trek Slash 8 im Test: Die Alu-Variante des im letzten Jahr vorgestellten Trek Slash setzt auf 29″-Laufräder und eine moderne Geometrie – und muss sich in Sachen Ausstattung nicht verstecken. Vom RockShox-Fahrwerk über einen modernen 12-fach-Antrieb bis hin zum Staufach im Rahmen bleiben keine Wünsche offen. Wir haben das Enduro mit auf die Trails genommen und getestet, ob das Bike zum fairen Preis halten kann, was es verspricht.

Steckbrief: Trek Slash 8

EinsatzbereichEnduro
Federweg170 mm/160 mm
Laufradgröße29ʺ
RahmenmaterialAluminium
Gewicht (o. Pedale)15,3 kg
RahmengrößenS, M, ML, L, XL (im Test: ML)
Websitewww.trekbikes.com
Preis: 3.699 €

Während bei vielen Herstellern die Alu-Ausführungen von Mountainbikes eher wie die Pflicht als die Kür wirken, hat Trek dem Slash 8 einiges an Aufmerksamkeit zuteilwerden lassen. Das Enduro-Bike teilt sich die moderne Geometrie mit der Carbon-Version, steht ebenfalls auf 29″-Laufrädern und bietet 170/160 mm Federweg. Auch auf ein Staufach im Rahmen, innenverlegte Züge und den großzügigen Rahmenschutz am Unterrohr muss man nicht verzichten. Dabei ist das Bike mit 15,3 kg in Rahmengröße ML für ein vollwertiges Alu-Enduro definitiv kein Schwergewicht. Die Ausstattung vom RockShox-Fahrwerk über die SRAM GX Eagle bis hin zu den hauseigenen Bontrager-Laufrädern ist durchweg solide und verspricht Spaß auf dem Trail – und das alles zu einem fairen Preis von 3.699 €. Ob die Rechnung ähnlich gut aufgeht, wie beim Vorgänger, haben wir für euch getestet!

Das Trek Slash 8 kommt mit schickem Alu-Rahmen, moderner Geometrie und integriertem Staufach
# Das Trek Slash 8 kommt mit schickem Alu-Rahmen, moderner Geometrie und integriertem Staufach - Federweg: 170/160 mm | Gewicht: 15,3 kg | Preis: 3.699 € (UVP)
Diashow: Trek Slash 8 im Test: Alu-Enduro mit voller Hütte
Die TranzX JD-YSP39 Sattelstütze bietet 150 mm Verstellweg und überzeugte im Test mit solider Funktion.
… während die Reifenkombination aus Bontrager XR5 und XR4 Team Issue zwar gut rollte und sich als ziemlich pannensicher herausstellte, aber nicht ganz so viel Grip bot, wie einige Konkurrenzprodukte.
Der ABP-Hinterbau verfügt über einen Drehpunkt in der Hinterrad-Achse
Trotz Alu-Rahmen muss man nicht auf ein Staufach verzichten …
Ordentliche Uphill-Qualitäten, genügend Reserven, um beim nächsten Enduro-Rennen an den Start gehen zu können, und gleichzeitig agil genug, um auch auf verspielten Hometrail-Ausfahrten seinen Spaß zu haben
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Im Detail

Das Trek Slash setzt auf den bewährten ABP-Hinterbau mit satten 160 mm Federweg. Dieser soll nicht nur im Uphill mit einem antriebsneutralen Verhalten überzeugen, sondern sich vor allem auch in der Abfahrt von Bremseinflüssen unbeeindruckt zeigen. Kombiniert wird der Hinterbau mit einem RockShox ThruShaft-Dämpfer, der ein verbessertes Ansprechverhalten, eine höhere Effizienz und genügend Endprogression auch bei großen Schlägen verspricht. Weiterhin findet sich am Hinterbau ein Mino Link-Flipchip, über den sich die Geometrie in zwei Positionen verstellen lässt – womit sich Lenkwinkel und Tretlagerhöhe anpassen lassen.

Dazu kommt der moderne Alurahmen mit vielen durchdachten Funktionen. Highlight ist sicherlich das Staufach im Rahmen, das sich direkt unter dem Flaschenhalter befindet und sich einfach und schnell öffnen lässt. Dank der mitgelieferten Neoprenhülle klappern Minipumpe, Tool und Ersatzschlauch nicht im Rahmen. Der Durchmesser des Staufachs ist nicht besonders groß, dafür steht das Unterrohr in der kompletten Länge zur Verfügung, weshalb man trotzdem eine ganze Menge Dinge verstauen kann. Auch beim neuen Slash ist wieder ein Knock Block-Steuersatz verbaut, der jetzt allerdings stolze 72° statt 58° Lenkeinschlag ermöglicht. Die Züge verlaufen sauber im Hauptrahmen, am Hinterbau jedoch extern. Der zweiteilige Unterrohrschutz fällt sehr großzügig aus und ist geschraubt, sodass bei Bedarf der obere Teil demontiert werden kann. Auch der Kettenstrebenschutz zieht sich großzügig über die gesamte Strebe.

Der ABP-Hinterbau verfügt über einen Drehpunkt in der Hinterrad-Achse
# Der ABP-Hinterbau verfügt über einen Drehpunkt in der Hinterrad-Achse - er soll antriebsneutral sein und weitestgehend unabhängig von Bremseinflüssen.
Die Verarbeitungsqualität liegt auf einem hohen Niveau und die schicke Farbe „Lithium Grey/Dnister Black“ weiß zu begeistern.
# Die Verarbeitungsqualität liegt auf einem hohen Niveau und die schicke Farbe „Lithium Grey/Dnister Black“ weiß zu begeistern.
Die Züge verlaufen sauber im Rahmen und klappern nicht.
# Die Züge verlaufen sauber im Rahmen und klappern nicht.
Trotz Alu-Rahmen muss man nicht auf ein Staufach verzichten …
# Trotz Alu-Rahmen muss man nicht auf ein Staufach verzichten …
… das zudem schnell und einfach zu öffnen ist und gleichzeitig Platz für den Trinkflaschenhalter bietet.
# … das zudem schnell und einfach zu öffnen ist und gleichzeitig Platz für den Trinkflaschenhalter bietet.
Dank mitgelieferter Neoprentasche klappert nichts im Rahmen.
# Dank mitgelieferter Neoprentasche klappert nichts im Rahmen.
Der Knock Block-Steuersatz begrenzt den Lenkeinschlag, was laut Trek die Züge bei einem Sturz schonen soll.
# Der Knock Block-Steuersatz begrenzt den Lenkeinschlag, was laut Trek die Züge bei einem Sturz schonen soll.
Der lang gezogene Unterrohrschutz ist bei einem vollwertigen Enduro definitiv zu begrüßen.
# Der lang gezogene Unterrohrschutz ist bei einem vollwertigen Enduro definitiv zu begrüßen.
Auch die schicke Wippe glänzt in der passenden Lackierung.
# Auch die schicke Wippe glänzt in der passenden Lackierung.

Geometrie

Das Trek Slash ist in fünf Rahmengrößen von S bis XL erhältlich. Besonderheit ist die getestete Zwischengröße ML, welche zwischen den Rahmengrößen liegend die Option gibt, ein längeres Bike bei weiterhin geringer Überstandshöhe zu fahren. Auch bei Trek folgen die Bikes dem „länger und flacher“-Trend. So bietet das Slash in Rahmengröße ML satte 469 mm Reach in der Low-Einstellung und verspricht damit viel Laufruhe und Potenzial in steilem Gelände. Der flache Lenkwinkel lässt sich per Mino Link zwischen 64,6° und 64,1° verstellen, wobei sich das Tretlager von 352 auf 345 mm Höhe absenkt. Die Kettenstrebenlänge fällt dagegen mit 437 mm eher kurz aus. Dazu verbaut Trek bei allen Bikes Federgabeln mit 43 mm Offset und Vorbauten mit 40 mm Länge.

Rahmengröße S
M
ML
L
XL
Laufradgröße 29″ 29″ 29″ 29″ 29″
Reach 425 mm431 mm 450 mm456 mm 469 mm474 mm 486 mm491 mm 516 mm521 mm
Stack 621 mm618 mm 622 mm618 mm 626 mm622 mm 635 mm631 mm 658 mm654 mm
STR 1,461,43 1,381,36 1,331,31 1,311,29 1,281,26
Lenkwinkel 64,1°64,6° 64,1°64,6° 64,1°64,6° 64,1°64,6° 64,1°64,6°
Sitzwinkel, effektiv 66,6°67,1° 66,6°67,1° 66,6°67,1° 66,6°67,1° 66,6°67,1°
Sitzwinkel, real 75,6°76,1° 75,6°76,1° 75,6°76,1° 75,6°76,1° 75,6°76,1°
Oberrohr 585 mm584 mm 610 mm609 mm 629 mm628 mm 649 mm647 mm 684 mm683 mm
Steuerrohr 100 mm 100 mm 105 mm 115 mm 140 mm
Sitzrohr 395 mm 420 mm 435 mm 450 mm 500 mm
Überstandshöhe 706 mm712 mm 744 mm750 mm 744 mm750 mm 754 mm760 mm 774 mm780 mm
Kettenstreben 437 mm435 mm 437 mm435 mm 437 mm435 mm 437 mm435 mm 437 mm435 mm
Radstand 1.197 mm 1.222 mm1.212 mm 1.243 mm1.242 mm 1.264 mm1.263 mm 1.305 mm1.304 mm
Tretlagerabsenkung 29 mm22 mm 29 mm22 mm 29 mm22 mm 29 mm22 mm 29 mm22 mm
Tretlagerhöhe 345 mm352 mm 345 mm352 mm 345 mm352 mm 345 mm352 mm 345 mm352 mm
Gabel-Offset 43 mm 43 mm 43 mm 43 mm 43 mm
Federweg (hinten) 160 mm 160 mm 160 mm 160 mm 160 mm
Federweg (vorn) 170 mm 170 mm 170 mm 170 mm 170 mm
Die Geometrie-Verstellung per Minolink-Flipchip gestaltet sich recht einfach und schnell
# Die Geometrie-Verstellung per Minolink-Flipchip gestaltet sich recht einfach und schnell - so hat man die Wahl zwischen 64,6° und 64,1° Lenkwinkel und einer Tretlagerabsenkung von 22 mm oder 29 mm.

Ausstattung

Die Ausstattungsvarianten des Trek Slash reichen vom günstigsten Modell mit Aluminiumrahmen für 3.199 € bis hin zu 8.999 € für die Variante mit Carbonrahmen und Topausstattung (Trek Slash 9.9-Test). Das getestete Trek Slash 8 liegt bei 3.699 € und bietet dafür einen hochwertigen Alurahmen mit durchdachten Funktionen und einer durchweg soliden Ausstattung. Dazu gehört ein gut funktionierendes RockShox-Fahrwerk, ein 12-fach-SRAM GX Eagle-Antrieb und eine kraftvolle SRAM Code R-Bremsanlage. Viele Anbauteile kommen von Bontrager und damit von der Trek-eigenen Hausmarke. Dazu zählen die Bontrager Line Comp 30-Laufräder, die Bereifung und auch das Cockpit. Die Sattelstütze kommt aus dem Hause TranzX, bietet 150 mm Verstellweg und trägt den sprechenden Namen JD-YSP39.

  • Federgabel RockShox Lyrik Select+ (170 mm)
  • Dämpfer RockShox Super Deluxe Ultimate ThruShaft (160 mm)
  • Antrieb SRAM GX Eagle
  • Bremsen SRAM Code R
  • Laufräder Bontrager Line Comp 30
  • Reifen Bontrager XR4 Team Issue / Bontrager XR5 Team Issue
  • Cockpit Bontrager Line Aluminium (820 mm) / Bontrager Line Knock Block (40 mm)
  • Sattelstütze TranzX JD-YSP39 (150 mm)

 Slash 7 Slash 8 Slash 9.7Slash 9.8 GXSlash 9.8 XTSlash 9.9 XO1
RahmenAlpha Platinum Aluminum, internal storage, Boost148, 160 mmAlpha Platinum Aluminum, internal storage, Boost148, 160 mmOCLV Mountain Carbon main frame & stays, internal storage, Boost148, 160 mmOCLV Mountain Carbon main frame & stays, internal storage, Boost148, 160 mmOCLV Mountain Carbon main frame & stays, internal storage, Boost148, 160 mmOCLV Mountain Carbon main frame & stays, internal storage, Boost148, 160 mm
FedergabelRockShox Yari RC, Motion Control RC damper, 170 mmRockShox Lyrik Select+, Motion Control RC damper, 170 mmFox Rhythm 36, GRIP damper, 170 mmRockShox ZEB Select+, Charger 2.1 RC damper, 44 mm Offset, 170 mmRockShox ZEB Select+, Charger 2.1 RC damper, 44 mm Offset, 170 mmRockShox ZEB Ultimate, DebonAir spring, Charger 2.1 RC2 damper, 44 mm Offset, 170 mm
DämpferRockShox Deluxe Select+, 230 x 62,5 mmRockShox Super Deluxe Ultimate, DebonAir spring, Thru Shaft 3-position damper, 230 x 62,5 mmFox DPX2, EVOL air spring, DPS damper, 230 x 62,5 mmRockShox Super Deluxe Ultimate, DebonAir spring, Thru Shaft 3-position damper, 230 x 62,5 mmRockShox Super Deluxe Ultimate, DebonAir spring, Thru Shaft 3-position damper, 230 x 62,5 mmRockShox Super Deluxe Ultimate, DebonAir spring, Thru Shaft 3-position damper, 230 x 62,5 mm
BremsenSRAM Guide TSRAM Code RSRAM Code RSRAM G2 RSCShimano SLX M7120SRAM Code RSC
LaufräderBontrager Line Comp 30Bontrager Line Comp 30Bontrager Line Comp 30Bontrager Line Elite 30, OCLV Mountain CarbonBontrager Line Elite 30, OCLV Mountain CarbonBontrager Line Elite 30, OCLV Mountain Carbon
ReifenBontrager XR5 29 x 2,60" vorne, XR4 29 x 2,40" hinten, Team Issue, Tubeless ReadyBontrager XR5 29 x 2,60" vorne, XR4 29 x 2,40" hinten, Team Issue, Tubeless ReadyBontrager XR5 29 x 2,60" vorne, XR4 29 x 2,40" hinten, Team Issue, Tubeless ReadyBontrager XR5 29 x 2,60" vorne, XR4 29 x 2,40" hinten, Team Issue, Tubeless ReadyBontrager XR5 29 x 2,60" vorne, XR4 29 x 2,40" hinten, Team Issue, Tubeless ReadyBontrager XR5 29 x 2,60" vorne, XR4 29 x 2,40" hinten, Team Issue, Tubeless Ready
SchalthebelSRAM NX Eagle, 12-fachSRAM GX Eagle, 12-fachSRAM NX Eagle, 12-fachSRAM GX Eagle, 12-fachShimano XT M8100, 12-fachSRAM X01 Eagle, 12-fach
SchaltwerkSRAM NX EagleSRAM GX EagleSRAM GX EagleSRAM GX EagleShimano XT M8100SRAM X01 Eagle
KurbelnTruvativ Descendant 6k Eagle, DUB, 30 T, 55 mm chainlineTruvativ Descendant 6k Eagle, DUB, 30 T, 55 mm chainlineTruvativ Descendant 6k Eagle, DUB, 30 T, 55 mm chainlineTruvativ Descendant 6k Eagle, DUB, 30 T, 55 mm chainlineShimano XT M8120, 30 T, 55mm chainlineSRAM X01 Eagle Carbon, DUB, 30 T, 55mm chainline
KassetteSRAM PG-1230 Eagle, 11-50SRAM XG-1275 Eagle, 10-52SRAM PG-1230 Eagle, 11-50SRAM XG-1275 Eagle, 10-52Shimano XT M8100, 10-51SRAM XG-1275 Eagle, 10-52
TretlagerSRAM DUB, 73 mm, BSASRAM DUB, 73 mm, BSASRAM DUB, 73 mm, BSASRAM DUB, 73 mm, BSAShimano SM-BB52, 73 mm, threadedSRAM DUB, 73 mm, BSA
KetteSRAM NX EagleSRAM GX EagleSRAM NX EagleSRAM GX EagleShimano XT M8100SRAM GX Eagle
SattelBontrager Arvada, hollow chromoly rails, 138 mm BreiteBontrager Arvada, hollow chromoly rails, 138 mm BreiteBontrager Arvada, hollow chromoly rails, 138 mm BreiteBontrager Arvada, austenite rails, 138 mm BreiteBontrager Arvada, austenite rails, 138 mm BreiteBontrager Arvada, austenite rails, 138 mm Breite
SattelstützeTranzX JD-YSP39, 34,9 mmTranzX JD-YSP39, 34,9 mmTranzX JD-YSP39, 34,9 mmBontrager Line Elite Dropper, 34,9 mmBontrager Line Elite Dropper, 34,9 mmBontrager Line Elite Dropper, 34,9 mm
LenkerBontrager Line, Alloy, 35 mm, 27,5 mm RiseBontrager Line, Alloy, 35 mm, 27,5 mm RiseBontrager Line, Alloy, 35 mm, 27,5 mm RiseBontrager Line Pro, OCLV Carbon, 35 mm, 27,5 mm RiseBontrager Line Pro, OCLV Carbon, 35 mm, 27,5 mm RiseBontrager Line Pro, OCLV Carbon, 35 mm, 27,5 mm Rise
GriffeBontrager XR Trail Elite, alloy lock-onBontrager XR Trail Pro, alloy lock-onBontrager XR Trail Pro, alloy lock-onBontrager XR Trail Pro, alloy lock-onBontrager XR Trail Pro, alloy lock-onBontrager XR Trail Pro, alloy lock-on
VorbauBontrager Line, 35 mm, Knock Block, 0°Bontrager Line, 35 mm, Knock Block, 0°Bontrager Line, 35 mm, Knock Block, 0°Bontrager Line Pro, 35 mm, Knock Block, Blendr compatible, 0°Bontrager Line Pro, 35 mm, Knock Block, Blendr compatible, 0°Bontrager Line Pro, 35 mm, Knock Block, Blendr compatible, 0°
SteuersatzKnock Block 2.0 Integrated, 72° radius, cartridge bearingKnock Block 2.0 Integrated, 72° radius, cartridge bearingKnock Block 2.0 Integrated, 72° radius, cartridge bearingKnock Block 2.0 Integrated, 72° radius, cartridge bearingKnock Block 2.0 Integrated, 72° radius, cartridge bearingKnock Block 2.0 Integrated, 72° radius, cartridge bearing
Preis (UVP)3.199 €3.699 €4.699 €6.299 €6.299 €8.999 €

Geschaltet wird mit einer SRAM GX Eagle-Schaltung mit 12 Gängen.
# Geschaltet wird mit einer SRAM GX Eagle-Schaltung mit 12 Gängen.
Das Fahrwerk besteht aus einer RockShox Lyrik Select+ Federgabel mit 170 mm Federweg an der Front …
# Das Fahrwerk besteht aus einer RockShox Lyrik Select+ Federgabel mit 170 mm Federweg an der Front …
… während dank RockShox Super Deluxe Ultimate ThruShaft-Dämpfer am Heck 160 mm Federweg zur Verfügung stehen.
# … während dank RockShox Super Deluxe Ultimate ThruShaft-Dämpfer am Heck 160 mm Federweg zur Verfügung stehen.
Die TranzX JD-YSP39 Sattelstütze bietet 150 mm Verstellweg und überzeugte im Test mit solider Funktion.
# Die TranzX JD-YSP39 Sattelstütze bietet 150 mm Verstellweg und überzeugte im Test mit solider Funktion.
Am aufgeräumten Cockpit kommt ein Bontrager Line Aluminium-Lenker mit massiven 820 mm Breite und ein Bontrager Line-Vorbau mit 40 mm Länge zum Einsatz.
# Am aufgeräumten Cockpit kommt ein Bontrager Line Aluminium-Lenker mit massiven 820 mm Breite und ein Bontrager Line-Vorbau mit 40 mm Länge zum Einsatz.
Die Bontrager Line Comp 30-Laufräder überzeugten im Test mit einer guten Abstützung für die Reifen und ausreichend Stabilität …
# Die Bontrager Line Comp 30-Laufräder überzeugten im Test mit einer guten Abstützung für die Reifen und ausreichend Stabilität …
… während die Reifenkombination aus Bontrager XR5 und XR4 Team Issue zwar gut rollte und sich als ziemlich pannensicher herausstellte, aber nicht ganz so viel Grip bot, wie einige Konkurrenzprodukte.
# … während die Reifenkombination aus Bontrager XR5 und XR4 Team Issue zwar gut rollte und sich als ziemlich pannensicher herausstellte, aber nicht ganz so viel Grip bot, wie einige Konkurrenzprodukte.
Der Bontrager Arvada-Sattel zeigte sich im Test unauffällig
# Der Bontrager Arvada-Sattel zeigte sich im Test unauffällig - was man bei einem Sattel positiv werten kann.
Die SRAM Code R-Bremse bietet eine starke Verzögerung …
# Die SRAM Code R-Bremse bietet eine starke Verzögerung …
… und lässt in Sachen Features wenig vermissen.
# … und lässt in Sachen Features wenig vermissen.

Auf dem Trail

Schon beim ersten Platz nehmen auf dem Trek Slash fällt der eher lange Reach auf. Gerade in Verbindung mit dem sehr breiten Lenker nimmt man so im Sitzen eine gestreckte Position auf dem Rad ein. Generell würden wir empfehlen, den 820 mm breiten Bontrager-Lenker ein gutes Stück zu kürzen. Das entspannt zum einen die Sitzposition etwas, zum anderen dürften die wenigsten den Körperbau haben, um von einem so breiten Lenker zu profitieren. Der Sitzwinkel fällt eher flach aus, passt bei unserem benötigten Sattelauszug aber hervorragend und garantiert eine angenehme Position auf dem Rad. Wer längere Beine hat, sollte aber vorher prüfen, ob die Sattelposition auch bei höherem Sattelauszug noch passt.

Das Slash klettert für ein vollwertiges 29″-Enduro mit 170/160 mm Federweg und immerhin 15,3 kg Gewicht erstaunlich flink. Das liegt zum einen am sehr antriebsneutralen ABP-Hinterbau, zum anderen aber auch an den sehr leicht rollenden Bontrager-Reifen. Der Hinterbau bleibt selbst im Wiegetritt noch recht ruhig, weswegen auf den Griff zum Dämpfer-Lockout in den allermeisten Fällen verzichtet werden kann. In technischen Anstiegen hilft der sensible Hinterbau, Grip am Hinterrad zu generieren. Allerdings muss man in steilen Passagen etwas mehr Druck auf die Front bringen, um einem steigenden Vorderrad entgegenzuwirken. Insgesamt ist das Trek Slash 8 damit ein solider Begleiter im Uphill und macht gerne auch große Touren mit.

Bergauf schlägt sich das Trek Slash 8 wirklich gut
# Bergauf schlägt sich das Trek Slash 8 wirklich gut - doch der Fokus liegt natürlich auf der Abfahrt.
Das sensible Fahrwerk sorgt auf wurzeligen Trails stets für Traktion
# Das sensible Fahrwerk sorgt auf wurzeligen Trails stets für Traktion - und schnelle Kurven machen dank der ausgewogenen Geometrie richtig Freude.
Das Fahrwerk bietet in Anlieger und Absprüngen viel Gegenhalt …
# Das Fahrwerk bietet in Anlieger und Absprüngen viel Gegenhalt …
… und sorgt damit auf Jumptrails für ein Grinsen im Gesicht.
# … und sorgt damit auf Jumptrails für ein Grinsen im Gesicht.

Doch als Enduro-Bike ist das Slash vor allem in der Abfahrt zu Hause. Auf flowigeren Strecken überzeugt das Bike mit einer guten Balance und lädt dazu ein, sich richtig schnell durch Kurven und Anlieger zu schießen. Dabei profitiert man auch vom Fahrwerk, das ausreichend Gegenhalt bietet. Etwas eingebremst wird man lediglich von der großvolumigen Bontrager-Bereifung, der es etwas an Grip fehlt. Allerdings zeigte sie sich im Testzeitraum Pannen-resistent, leicht rollend und komfortabel.

Dank des antriebsneutralen Hinterbaus pedaliert man gerne mit ordentlich Motivation aus der Kurve heraus. Obwohl die Zeichen aufgrund des langen Reachs eher auf Laufruhe stehen, bringt das Slash eine ordentliche Portion Verspieltheit und Agilität mit. Diese hat es wohl vor allem dem aktiven Fahrwerk zu verdanken, das Input vom Fahrer nicht einfach versacken lässt. So ist man immer auf der Suche nach Möglichkeiten, das Gelände für ein paar spaßige Fahreinlagen zu nutzen.

Kommt man doch mal etwas zu langsam aus der Kurve, pedaliert man dank des antriebsneutralen Hinterbaus gerne mit richtig Motivation heraus.
# Kommt man doch mal etwas zu langsam aus der Kurve, pedaliert man dank des antriebsneutralen Hinterbaus gerne mit richtig Motivation heraus.
Auch große Drops steckt das Fahrwerk locker weg
# Auch große Drops steckt das Fahrwerk locker weg - dabei wird der Federweg auch mal komplett ausgenutzt, jedoch ohne, dass es zu unangenehmen Durchschlägen kommt.

Wird der Trail steiler und das Gelände härter, kann das Rad dank der langen Geometrie und des flachen Lenkwinkels mit ordentlich Laufruhe und einem sicheren Fahrgefühl punkten. Das Fahrwerk arbeitet sensibel und effizient – wir haben den Federweg regelmäßig voll ausgenutzt, ohne dass auf der Abfahrt Durchschläge unangenehm spürbar waren. Die günstige RockShox Lyric Select+ Federgabel arbeitet solide und harmoniert gut mit dem sensiblen ThruShaft-Dämpfer am Heck. So kann man mit dem Slash beim nächsten Rennen auch gerne mal auf die Jagd nach der letzten Sekunde gehen.

Auch in anspruchsvollen Abfahrten profitiert man vom aktiven Fahrwerk, falls sich auf dem Trail Gelegenheiten bieten, größere Wurzeln oder Steine zu überspringen. Somit sollten auch Freunde von sprunglastigen Abfahrten viel Freude mit dem Enduro haben. Denn auch auf großen Absprüngen ist ein Fahrwerk mit ausreichend Gegenhalt von Vorteil. Trotz der ausladenden Geometrie fühlt sich das Bike in der Luft recht handlich an. Zudem steckt es auch grobe Landungen nach großen Drops souverän weg.

In steilem und hartem Gelände sorgt die lange Geometrie samt flachem Lenkwinkel für Laufruhe und ein sicheres Gefühl auf dem Rad.
# In steilem und hartem Gelände sorgt die lange Geometrie samt flachem Lenkwinkel für Laufruhe und ein sicheres Gefühl auf dem Rad.
Das Fahrwerk arbeitet auch bei hohem Tempo in technischem Gelände sensibel und effizient.
# Das Fahrwerk arbeitet auch bei hohem Tempo in technischem Gelände sensibel und effizient.
Doch trotz der Race-Ambitionen fühlt sich das Rad auch in der Luft erstaunlich wohl und macht einen handlichen Eindruck.
# Doch trotz der Race-Ambitionen fühlt sich das Rad auch in der Luft erstaunlich wohl und macht einen handlichen Eindruck.

Das ist uns aufgefallen

  • Geometrieverstellung per Minolink Die Geometrieverstellung gelingt dank Flipchip schnell und einfach. Wir waren allerdings ohnehin fast ausschließlich in der tiefen Einstellung unterwegs.
  • Staufach im Rahmen Das Staufach im Rahmen ist extrem praktisch. Zudem ist es simpel und schnell zu öffnen und dank mitgelieferter Neoprentasche klappert nichts im Rahmen.
  • Bontrager Switch Lever Tool An der Vorderradachse fehlt der Hebel an der Steckachse, allerdings kann das Bontrager Switch Lever Tool an der Hinterradachse mit etwas Kraft abgezogen werden und passt mit dem 6 mm Innensechskantschlüssel auch an der RockShox Steckachse an der Front.
  • Knock Block Der überarbeitete Knock Block-Steuersatz bietet mit 72° locker genug Lenkeinschlag, um im Alltag nicht zu stören.
  • TranzX JD-YSP39 Die Sattelstütze überzeugt zwar mit verlässlicher Funktion, jedoch ist der Hebel nicht besonders ergonomisch zu bedienen und benötigt recht viel Kraft zur Betätigung. Außerdem kollidiert er aufgrund des geringen Abstands zum Lenker mit dem Griff, wenn er weit außen montiert wird. Hier könnte man eventuell darüber nachdenken, einen anderen Hebel nachzurüsten.
  • Lenkerbreite Der Bontrager Line Alu-Lenker ist mit 820 mm massiv breit. Für die meisten Fahrer dürfte es ratsam sein, ihn deutlich zu kürzen.
Bontrager Switch Lever Tool
# Bontrager Switch Lever Tool - An der Vorderradachse fehlt der Hebel an der Steckachse, allerdings kann das Bontrager Switch Lever Tool an der Hinterradachse mit etwas Kraft abgezogen werden und passt mit dem 6 mm Innensechskantschlüssel auch an der RockShox Steckachse an der Front.
Die Sattelstütze überzeugt zwar mit verlässlicher Funktion, jedoch ist der Hebel nicht besonders ergonomisch zu bedienen und benötigt recht viel Kraft zur Betätigung
# Die Sattelstütze überzeugt zwar mit verlässlicher Funktion, jedoch ist der Hebel nicht besonders ergonomisch zu bedienen und benötigt recht viel Kraft zur Betätigung - außerdem kollidiert er aufgrund des geringen Abstands zum Lenker mit dem Griff, wenn er weit außen montiert wird.

Fazit – Trek Slash 8

Trek ist mit dem Slash 8 ein starkes Allround-Enduro gelungen. Die Geometrie ist ausgewogen und bietet ausreichend Laufruhe und Sicherheit, um problemlos beim nächsten Enduro-Rennen an den Start gehen zu können. Dazu gibt es ein wirklich effizient arbeitendes Fahrwerk, das genügend Gegenhalt bietet, um sich auch auf der verspielten Hometrail-Ausfahrt kein Rad mit weniger Federweg zu wünschen. Außerdem klettert das Rad dank des antriebsneutralen Hinterbaus auch noch solide. Abgerundet wird das Gesamtpaket durch einen schicken Alu-Rahmen inklusive Staufach und eine Ausstattung, die für den Preis keine Wünsche offen lässt. Lediglich Reifen mit etwas mehr Grip sollte man bei Bedarf aufziehen.

Pro
  • gutes Preis-/Leistungsverhältnis
  • hochwertiger Alu-Rahmen inklusive Staufach
  • ausgewogene Geometrie
  • starkes Fahrwerk
Contra
  • Bontrager-Bereifung bietet zu wenig Grip
  • Hebel der Sattelstütze ist nicht ergonomisch
Ordentliche Uphill-Qualitäten, genügend Reserven, um beim nächsten Enduro-Rennen an den Start gehen zu können, und gleichzeitig agil genug, um auch auf verspielten Hometrail-Ausfahrten seinen Spaß zu haben
# Ordentliche Uphill-Qualitäten, genügend Reserven, um beim nächsten Enduro-Rennen an den Start gehen zu können, und gleichzeitig agil genug, um auch auf verspielten Hometrail-Ausfahrten seinen Spaß zu haben - das alles bietet das Trek Slash 8 zu einem Preis von 3.699 €.

Was hältst du von der Alu-Version des Trek-Enduros?


Testablauf

Wir haben das Trek Slash über einige Wochen hinweg mit auf die verschiedensten Trails genommen. So konnte das Allround-Enduro seine vielseitigen Qualitäten unter Beweis stellen.

Hier haben wir das Trek Slash 8 getestet

  • Freiburg, Deutschland Borderline, Canadian Trail und Badish Moon Rising gehörten neben natürlichen Trails im Schwarzwald zu den regelmäßigen Ausflugszielen.
  • Bad Kreuznach, Deutschland Hier gibt es schmale, enge Trails, die mit Wurzeln und Steinen gespickt sind
  • Flowtrail Stromberg, Deutschland Genau das, wonach es klingt – eine flowige Strecke, die viel Spaß garantiert.
  • Heidelberg, Deutschland Von felsigen Trails mit hohem Anspruch bis zu großen Sprüngen.

Testerprofil

  • Testername: Sebastian Beilmann
  • Körpergröße: 174 cm
  • Gewicht (mit Riding-Gear): 68 kg
  • Schrittlänge: 81 cm
  • Armlänge: 63 cm
  • Oberkörperlänge: 56 cm
  • Fahrstil: Verspielt
  • Was fahre ich hauptsächlich: Trail, Enduro, Park
  • Vorlieben beim Fahrwerk: recht straff mit Progression
  • Vorlieben bei der Geometrie: relativ flacher Lenkwinkel, kurze Kettenstreben, langes Oberrohr mit kurzem Vorbau

Preisvergleich

  1. benutzerbild

    Zucchi

    dabei seit 06/2015

    Nachdem es dir um schnelle Schläge geht, würde ich die LSC mal auf Minus drehen, damit der Dämpfer beim Einfedern nicht gebremst wird. (auch wenn es L-SC und nicht HSC ist, das wirkt sich dennoch auf die Sensibilität aus)

    Rebound: ja, der muss meines Erachtes eher schnell sein, wenn der Dämpfer fein allen Schlägen folgen können soll.

    Generell finde ich die Beschreibung "unruhig" ein bisschen schwer verständlich.
    Ich habe unruhig als "ständig in Bewegung" interpretiert, da könnte dann der Rebound zu schnell sein, dann schaukelt sich das ganze auf, wie bei einem Auto mit kaputten Stoßdämpfern.
    Der Rebound muss ja immer auf den Druck im Dämpfer abgestimmt werden und wenn einer 8 Tokens drin hat, steigt der Druck ja auch schon bei kleineren Bewegungen stark an.
    Ich würde letztere auf maximal zwei reduzieren, dann den Sag mit offener Dämpfereinstellung durch korrekten Druck auf 25% einstellen und dann den Rebound so regeln, dass der Hinterbau ruhig ist und zuverlässig dem Untergrund folgt. Dann kann man sehen, ob die Fahrweise zusätzliche Tokens braucht oder nicht. Aber, wie gesagt, erstmal den Sag einstellen, mit minimaler Token Anzahl.
  2. benutzerbild

    FloImSchnee

    dabei seit 08/2004

    Ich habe unruhig als "ständig in Bewegung" interpretiert, da könnte dann der Rebound zu schnell sein, dann schaukelt sich das ganze auf
    Das war auch mein erster Gedanke, aber die weiteren Beschreibungen klingen doch anders.
  3. benutzerbild

    xeitto

    dabei seit 11/2008

    Ich habe auch knapp 90kg fahrfertig und fahre 215psi (genau wie von trek empfohlen) und Rebound auf 3 (trek empfiehlt 4). Das ist etwas mehr sag als ich normal fahren würde (etwas über 30% im Sitzen, im Stehen wahrscheinlich genau 30). Damit hab ich ein sehr sehr gutes Setup gefunden. Mit weniger sag hatte ich auch genau die Probleme die du beschreibst insbesondere wenn es steinig und schneller wurde. Tokens hab ich keine drin. Vielleicht hilft's
  4. benutzerbild

    Homer4

    dabei seit 03/2016

    Was mich auch stutzig macht, das @f-slash 8 token hinten fährt. Vielleicht muss das so, vielleicht nicht.
    Ich würde einen kompletten Set Back machen: Alle token raus, alle Einstellungen voll auf, sag neu kalibrieren und den rebound einstellen.
    Danach dann die LSC und dann ggf. Tokens.
  5. benutzerbild

    xeitto

    dabei seit 11/2008

    Was mich auch stutzig macht, das @f-slash 8 token hinten fährt. Vielleicht muss das so, vielleicht nicht.
    Ich würde einen kompletten Set Back machen: Alle token raus, alle Einstellungen voll auf, sag neu kalibrieren und den rebound einstellen.
    Danach dann die LSC und dann ggf. Tokens.
    er hat ein Slash 8 smilie

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