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Die TRP Quadiem G-Spec ist unter anderem die Bremse des amerikanischen Downhill-Asses Aaron Gwin
Die TRP Quadiem G-Spec ist unter anderem die Bremse des amerikanischen Downhill-Asses Aaron Gwin - die massive Vierkolben-Bremsen hat einen sehr auffälligen und aufwändig CNC-gefrästen Bremssattel. Wir haben die TRP Quadiem G-Spec getestet!
Minimotorblock oder Bremssattel?
Minimotorblock oder Bremssattel? - die TRP Quadiem G-Spec wirkt sehr wuchtig und massiv. Fast könnte man schon meinen, dass man es hier mit einer Motorradbremse zu tun hat!
Lang und griffig
Lang und griffig - gib mir einen Hebel, der lang genug ist und ich hebe die Welt aus den Angeln …
Die aufklappbare Schelle erleichtert die Montage
Die aufklappbare Schelle erleichtert die Montage - die Hebelweite lässt sich über die schwarze Schraube verstellen.
Selbst im Vergleich zur nicht gerade zierlichen Shimano Saint wirkt die TRP Quadiem G-Spec groß.
Selbst im Vergleich zur nicht gerade zierlichen Shimano Saint wirkt die TRP Quadiem G-Spec groß.
Topload für die Beläge gibt es nicht
Topload für die Beläge gibt es nicht - wer die Beläge tauschen möchte, muss das Laufrad ausbauen.
Die Bremskolben ein Hybrid aus Keramik und Stahl
Die Bremskolben ein Hybrid aus Keramik und Stahl - das soll für ein besseres Hitzemanagement sorgen.
TRP geht bei den Bremsscheiben neue Wege
TRP geht bei den Bremsscheiben neue Wege - die Vertiefungen sollten mehr Reibung erzeugen und dafür sorgen, dass Matsch leichter abtransportiert werden soll. Erhältlich sind die Bremsscheiben in den drei gängigen Größen von 160 bis 200 mm.
Wer später bremst ist länger schnell
Wer später bremst ist länger schnell - und wer besonders gerne spät bremst, der weiß mit Sicherheit eine starke und verlässliche Bremsanlage zu schätzen!
Modulation bietet die TRP Quadiem G-Spec auf allerhöchstem Level
Modulation bietet die TRP Quadiem G-Spec auf allerhöchstem Level - egal, ob man auf rutschigem Untergrund viel Gefühl braucht oder beim Manual vorbei an der Eisdiele: die Bremse hilft hier selbst dem größten Grobmotoriker, eine gute Figur zu machen.
Darfs auch bisserl mehr Power sein?
Darfs auch bisserl mehr Power sein? - Wem viel noch nicht zu viel ist, kann mit den metallischen Belägen noch weiter Aufrüsten. Wir fanden es fast nicht nötig.
Das Entlüften der TRP Quadiem G-Spec geht leicht von der Hand
Das Entlüften der TRP Quadiem G-Spec geht leicht von der Hand - statt DOT kommt bei der Quadiem übrigens Mineralöl zum Einsatz.
Auch wenn man minimal langsamer als Aaron Gwin unterwegs ist, ist die TRP Quadiem G-Spec ein sehr gut modulierbarer Stopper für schwere Brocken
Auch wenn man minimal langsamer als Aaron Gwin unterwegs ist, ist die TRP Quadiem G-Spec ein sehr gut modulierbarer Stopper für schwere Brocken - besonders überzeugen kann die Standfestigkeit der wuchtigen Bremse. Die reine Bremskraft ist beeindruckend. Wer keinen Wert auf einen verstellbaren Druckpunkt legt und mit der Ergonomie des Bremshebels klarkommt, bekommt mit der TRP Quadiem G-Spec eine tolle Bremse!

TRP Quadiem G-Spec im Test: Als Aaron Gwin 2016 zum YT Mob wechselte, war eine der großen Überraschungen die Bremse, die der Amerikaner in Zukunft über die World Cup Kurse jagen würde. Am YT Tues von Aaron Gwin sollte eine TRP Quadiem G-Spec zum Einsatz kommen. TRP? Nie gehört? Hinter der Abkürzung steckt Tektro Racing Products. Und schon war der Aufschrei groß: Tektro!? Die für günstige Bremsen bekannte Marke am Bike des mehrfachen World Cup-Gesamtsiegers!? Grund genug, die Vierkolben-Bremse in den Test zu nehmen und auf die Probe zu stellen!

TRP Quadiem G-Spec – kurz & knapp

Die TRP Quadiem G-Spec zielt als Vierkolben-Scheibenbremse ganz klar auf den Einsatz im Downhill ab.

  • Vierkolben-Bremssattel
  • CNC-gefräster Bremssattel mit Kühlrippen
  • werkzeuglose Hebelweitenverstellung
  • aufklappbare Lenkerschelle für die einfache Montage
  • kompatibel mit I-Spec b, I-Spec II und Matchmaker
  • Gewicht: 317 g (Vorderrad, ohne Bremsscheibe)

Preis: 219 € pro Bremse (UVP) | Bikemarkt: TRP G-Spec Quadiem kaufen

Die TRP Quadiem G-Spec ist unter anderem die Bremse des amerikanischen Downhill-Asses Aaron Gwin
# Die TRP Quadiem G-Spec ist unter anderem die Bremse des amerikanischen Downhill-Asses Aaron Gwin - die massive Vierkolben-Bremsen hat einen sehr auffälligen und aufwändig CNC-gefrästen Bremssattel. Wir haben die TRP Quadiem G-Spec getestet!

Technische Daten

  • Bremsmedium: Mineralöl
  • Anzahl Bremskolben: 4
  • Verstellmöglichkeiten: Hebelweite (extern)
  • Material Kolben: Hybrid aus Stahl und Keramik
  • Material Bremshebel: geschmiedetes Alu
  • Bremsaufnahme: Post Mount
  • Leitungsaufnahme: drehbar
  • Bremsbeläge: einteilig, durch Schraube fixiert
  • Bremsbeläge Serie: organisch

TRP Quadiem G-Spec – Gewichte

Gemessen:
317,00 g ?
Abweichung:
+5,00 g (+1,60 %) ?
Jetzt eigene Messung Jetzt eigene Messung hochladen!
Gemessen:
201,00 g ?
Abweichung:
± n/a ?
Jetzt eigene Messung Jetzt eigene Messung hochladen!
Gemessen:
168,00 g ?
Abweichung:
± n/a ?
Jetzt eigene Messung Jetzt eigene Messung hochladen!
Gemessen:
119,00 g ?
Abweichung:
± n/a ?
Jetzt eigene Messung Jetzt eigene Messung hochladen!

In der Hand

In der Hand macht die TRP Quadiem G-Spec ordentlich viel her – allein schon im Bezug auf die schiere Größe. Denn auf den ersten Blick könnte man meinen, man habe es mit einer Motorradbremse zu tun. Der Vierkolben-Bremssattel ist ebenso wie die mächtige Gebereinheit bullig und zusätzlich mit Kühlrippen versehen. Am Lenker findet sich eine Düsenjet-Optik, mit langem profilierten Bremshebel, voluminösen Ausgleichsbehälter und einem hochwertigen polierten Finish.

Anpassungsmöglichkeiten gibt es nur eine: Um die Hebelweite zu verstellen ist ein großer Drehregler zwischen Bremshebel und Lenkerklemmung angebracht. Vertiefungen im Auflagebereich der Finger sollen für mehr Grip am Hebel sorgen. Breit abgestützt und vertrauenswürdig sieht auch die Lenker-Klemmschelle aus, die mit einem 4er Innensechskant fixiert wird.

Minimotorblock oder Bremssattel?
# Minimotorblock oder Bremssattel? - die TRP Quadiem G-Spec wirkt sehr wuchtig und massiv. Fast könnte man schon meinen, dass man es hier mit einer Motorradbremse zu tun hat!
Lang und griffig
# Lang und griffig - gib mir einen Hebel, der lang genug ist und ich hebe die Welt aus den Angeln …
Die aufklappbare Schelle erleichtert die Montage
# Die aufklappbare Schelle erleichtert die Montage - die Hebelweite lässt sich über die schwarze Schraube verstellen.
Selbst im Vergleich zur nicht gerade zierlichen Shimano Saint wirkt die TRP Quadiem G-Spec groß.
# Selbst im Vergleich zur nicht gerade zierlichen Shimano Saint wirkt die TRP Quadiem G-Spec groß.

TRP setzt bei der Quadiem G-Spec auf Mineralöl.

Beim Aufbau unterscheidet sich die TRP Quadiem G-Spec nicht grundsätzlich von anderen Bremssystemen. Sie setzt auf Mineralöl, vier Kolben am Bremssattel und einen Bremsgeber mit Ausgleichsbehälter. Auch der Leitungsanschluss ist anderen Systemen sehr ähnlich: Ein hohles Leitungsende aus Metall, das mit einer zusätzlichen Dichtung versehen ist, eine Olive und eine Schraube zur Fixierung der Leitung im Bremsgeber. Die Bremsbeläge kann man an der Quadiem nicht von oben wechseln. Hier muss das Laufrad ausgebaut und die Beläge von unten getauscht werden.

Einige kleine Besonderheiten sind bei näherem Hinsehen zu finden: Die Bremskolben sind zugunsten des besseren Hitzemanagements ein Hybrid aus Keramik und Stahl. Ebenso geht man bei der Bremsscheibe etwas andere Wege als die Konkurrenz. TRP hat über die Scheibe verteilt einige Vertiefungen auf der Bremsfläche. Diese sollen die Reibung erhöhen und bei matschigen Bedingungen dafür sorgen, dass Dreck abtransportiert wird und so immer die volle Leistung bereitsteht.

Dank der aufklappbaren Klemmschelle gelingt die Montage der TRP Quadiem G-Spec sehr schnell und ohne Probleme. Auch beim Kalibrieren der Bremse stoßen wir auf keine Schwierigkeiten. Das Kürzen der Leitung verlangt nach einem Entlüftungsprozess, der unkompliziert und schnell von der Hand geht.

Topload für die Beläge gibt es nicht
# Topload für die Beläge gibt es nicht - wer die Beläge tauschen möchte, muss das Laufrad ausbauen.
Die Bremskolben ein Hybrid aus Keramik und Stahl
# Die Bremskolben ein Hybrid aus Keramik und Stahl - das soll für ein besseres Hitzemanagement sorgen.
TRP geht bei den Bremsscheiben neue Wege
# TRP geht bei den Bremsscheiben neue Wege - die Vertiefungen sollten mehr Reibung erzeugen und dafür sorgen, dass Matsch leichter abtransportiert werden soll. Erhältlich sind die Bremsscheiben in den drei gängigen Größen von 160 bis 200 mm.

Auf dem Trail

Bremsleistung

Leckst mich am … Plötzlich passte sprichwörtlich alles zusammen. Selbst mit 180er Scheiben lieferte die Quadiem brachiale Verzögerungswerte.

Ein wirklicher Wow-Effekt wollte sich auf den ersten 50 Kilometern mit der Bremse nicht einstellen. Allein die schiere Größe des Bremshebels und des Bremssattels hatten uns mehr versprochen. Dann wendete sich das Blatt schlagartig, als Scheiben und Bremsbelag aufeinander eingeschliffen waren. Leckst mich am … Plötzlich passte sprichwörtlich alles zusammen. Selbst mit 180er Scheiben lieferte die Quadiem brachiale Verzögerungswerte.

So stark, dass man eigentlich kaum an die optionalen metallischen Beläge denkt, die optional angeboten werden. Diese montierten wir nach der Hälfte des Testzeitraums, um die Grenzen der negativen Beschleunigung auszuloten. Nach diesem Belagwechsel bietet die TRP Quadiem G-Spec eine noch höhere Bremskraft in Verbindung mit noch weniger Handkraft.

Wer später bremst ist länger schnell
# Wer später bremst ist länger schnell - und wer besonders gerne spät bremst, der weiß mit Sicherheit eine starke und verlässliche Bremsanlage zu schätzen!

Dosierbarkeit

Knallhart an/aus oder modulierbar über den Hebelweg? Beide Philosophien sind unter Mountainbikern zu finden und die Grenzen zwischen diesen Gruppen sind härter als der Druckpunkt einer Hayes HFX von 2001.

Modulation bis hin zum angekündigten Dichtmachen: Die Dosierbarkeit der TRP Quadiem G-Spec spielt in der obersten Liga.

Bei der TRP Quadiem G-Spec findet sich der Druckpunkt eher in der weicheren Region. Der letzte Biss kommt etwas später, als man es von anderen Herstellern kennt. Dies hat am Anfang etwas mehr Eingewöhnungszeit erfordert. Hat man diese Lernkurve hinter sich gebracht, profitiert man von einer minutiösen Dosierbarkeit. Diese kam uns vor allem auf nassen Strecken mit Lehmanteil und Kalkstein zu Gute, auf denen man mit Vertretern aus dem Hause Shimano ein weitaus feineres Fingerspitzengefühl benötigt.

Liegt der Druckpunkt also eher in Magura-Regionen, die bei vielen Bikern als Benchmark in Puncto Dosierbarkeit gehandelt wird? Im ersten Bereich ja. Hintenraus ist die TRP – hier spielt auch die steife Hebelkonstruktion eine Rolle – definierter und macht bei Bedarf gnadenlos dicht. Diese große Bandbreite ermöglicht beispielsweise, sich bei Manuals eher auf den Körperschwerpunkt zu konzentrieren als auf die Modulation der Bremse.

Modulation bietet die TRP Quadiem G-Spec auf allerhöchstem Level
# Modulation bietet die TRP Quadiem G-Spec auf allerhöchstem Level - egal, ob man auf rutschigem Untergrund viel Gefühl braucht oder beim Manual vorbei an der Eisdiele: die Bremse hilft hier selbst dem größten Grobmotoriker, eine gute Figur zu machen.

Standfestigkeit

Dies ist vermutlich der kürzeste Abschnitt, den man je in einem Bremsen-Test schreiben kann. Denn bei der TRP Quadiem G-Spec stimmt einfach alles. Egal mit welchem Belag bleibt der Druckpunkt immer an der gleichen Stelle. Selbst schwere Fahrer hatten auf langen Abfahrten mit 180 mm-Bremsscheiben nichts zu beanstanden.

Ergonomie

Hinsichtlich der Ergonomie der TRP Quadiem G-Spec scheiden sich die Geister unserer Tester. Zur Erklärung: Jens ist auf Griffen mit dickerem Durchmesser unterwegs und fährt seinen Bremshebel in einer Entfernung, die gerade noch einen Finger unter dem gezogenen Hebel erlaubt. Chris ist auf möglichst dünnen Griffen unterwegs, meist ohne Handschuhe und mit dem Hebel sehr nahe am Lenker. Für Jens passt die Ergonomie der TRP Quadiem ideal: Der angenehm geformte Hebel ist hier für Ein-Finger-Bremsen sehr ergonomisch und dank Vertiefungen im Material griffig genug. Anders bei Chris: Mit langen Fingern ragt der Daumen auf der Unterseite des Griffs recht weit heraus. In Kombination mit dem langen Quadiem-Bremshebel und der präferierten extrem nahen Einstellung kam es hier in Kombination mit dem Hebelweg diverse Male zum Fingerkontakt.

Haltbarkeit

Im Testzeitraum konnte kein überdurchschnittlicher Verschleiß festgestellt werden. Jeweils drei Monate lang sind wir die organischen und metallischen Beläge gefahren. Auch die Bremsscheiben zeigen keine großen Abnutzungsspuren und ein normales Bremsbild. Wie lange ein Bremsbelag hält, ist stark vom Bremsverhalten, Fahrergewicht und dem Gelände abhängig. Unter Chris und Jens im Enduro-Einsatz (primär im deutschen Mittelgebirge) dürften die Bremsbeläge je nach Belagmischung etwa 1400 bis 1800 km halten. Diese Fahrleistung wurde mit den beiden Belägen im halbjährigen Testzeitraum nicht erreicht.

Darfs auch bisserl mehr Power sein?
# Darfs auch bisserl mehr Power sein? - Wem viel noch nicht zu viel ist, kann mit den metallischen Belägen noch weiter Aufrüsten. Wir fanden es fast nicht nötig.
Das Entlüften der TRP Quadiem G-Spec geht leicht von der Hand
# Das Entlüften der TRP Quadiem G-Spec geht leicht von der Hand - statt DOT kommt bei der Quadiem übrigens Mineralöl zum Einsatz.

Tipp der Redaktion

Wem die Hochglanz-Version der TRP Quadiem G-Spec etwas zu sehr den Geldbeutel belastet, hat die Option auf eine optisch abgespeckte Quadiem. Sie heißt TRP Quadiem (ohne G-Spec) und bietet die identische Funktion zu einem günstigeren Preis (- $ 50). Der einzige Unterschied ist optischer Natur: Im Gegensatz zur G-Spec ist die günstige TRP Quadiem nicht poliert.

Fazit – TRP Quadiem G-Spec

Dranschrauben und vergessen: Die TRP Quadiem G-Spec spielt nicht in der leichtesten Liga von Mountainbike-Bremsen, aber für das Mehrgewicht bekommt man auch einen satten Mehrwert. Wer keinen Wert auf einen verstellbaren Druckpunkt legt und mit der Ergonomie des Bremshebels klarkommt, profitiert mit von der besten Modulation am Markt und einer Bremspower, die selbst durch alpines Angstbremsen nicht in die Knie zu zwingen ist. Schwere Fahrer mit Fingerspitzengefühl können auf die metallischen Beläge wechseln, um die Bremskraft in noch brachialere Regionen zu verschieben.

Stärken

  • Bremskraft
  • Dosierbarkeit
  • Hitzemanagement

Schwächen

  • nicht ideal für Fans von sehr nahe am Lenker stehenden Bremshebeln
Auch wenn man minimal langsamer als Aaron Gwin unterwegs ist, ist die TRP Quadiem G-Spec ein sehr gut modulierbarer Stopper für schwere Brocken
# Auch wenn man minimal langsamer als Aaron Gwin unterwegs ist, ist die TRP Quadiem G-Spec ein sehr gut modulierbarer Stopper für schwere Brocken - besonders überzeugen kann die Standfestigkeit der wuchtigen Bremse. Die reine Bremskraft ist beeindruckend. Wer keinen Wert auf einen verstellbaren Druckpunkt legt und mit der Ergonomie des Bremshebels klarkommt, bekommt mit der TRP Quadiem G-Spec eine tolle Bremse!

Testablauf

Im Verlauf des Tests wurde die TRP Quadiem G-Spec von verschiedenen Testfahrern (65 – 95 kg) in unterschiedlichem Gelände (Hometrails, diverse Bike Parks) gefahren. Konstant war die Bremsscheiben-Größe von 180 mm vorne und hinten, bei den Bremsbelägen wurde im Laufe des Tests auf die metallischen Beläge gewechselt.

Hier haben wir die TRP Quadiem G-Spec getestet

  • Freiburg: Von wurzelig bis steinig, schnell
  • Weiteres Testgelände: steil, lose Böden, nasse Bedingungen

Testerprofile

Testerprofil Jens Staudt – bitte ausklappen

Jens Staudt

  • Testername: Jens Staudt
  • Körpergröße: 190 cm
  • Gewicht (fahrfertig): 95 kg
  • Schrittlänge: 91 cm
  • Armlänge: 61 cm
  • Oberkörperlänge: 56 cm
  • Fahrstil: Schnellste Linie, auch wenn es mal ruppig ist
  • Ich fahre hauptsächlich: Singletrails, sprunglastiger Local Spot, Freeride, DH
  • Vorlieben beim Fahrwerk: Straff, gutes Feedback vom Untergrund, viel Druckstufe, progressive Kennlinie
  • Vorlieben bei der Geometrie: Kettenstreben nicht zu kurz (ca. 430 mm oder gerne länger), Lenkwinkel tendenziell eher flacher

Testerprofil Christoph Spath – bitte ausklappen

Christoph Spath

  • Testername: Christoph Spath
  • Körpergröße: 190 cm
  • Gewicht: 65 kg
  • Gewicht (fahrfertig): 70 kg
  • Schrittlänge: 94 cm
  • Armlänge: 60 cm
  • Oberkörperlänge: 49 cm
  • Fahrstil: Schnell bergauf und bergab, sauber, selten überm Limit
  • Ich fahre hauptsächlich: Von Dirt Jump über Trail und Enduro bis Downhill, gerne schnell, in grobem Gelände und mit viel Luftstand
  • Vorlieben beim Fahrwerk: Viel Low Speed-Compression am Dämpfer, Front etwas straffer als das Heck, hinten gerne progressiv
  • Vorlieben bei der Geometrie: Vorne lang, hinten je nach Einsatzbereich kurz bis mittellang, flach

Um euch den bestmöglichen und breitesten Testeindruck zu bieten, fahren immer mehrere Tester ein Bike. Neben den aufgeführten Testern mit detaillierten Profilen arbeiten wir immer mit weiteren Fahrern unterschiedlicher Könnerstufen, Gewichte, Körpergrößen sowie Vorlieben zusammen. Im direkten Dialog stellen wir das richtigen Setup sicher und dokumentieren in gemeinsamen Ausfahrten die Eindrücke. Dies stellt sicher, dass wir alle Eigenheiten eines Bikes in allen Bereichen beurteilen können.

Preisvergleich


Weitere Informationen

Webseite: www.trpbrakes.com
Text & Redaktion: Jens Staudt, Christoph Spath | MTB-News.de 2017
Bilder: Jens Staudt, Christoph Spath

  1. benutzerbild

    Diddo

    dabei seit 02/2011

    cycophilipp schrieb:

    - Beläge rein, bis auf Bremsscheibe pumpen
    - Volumen nachfüllen, Deckel drauf, fertig


    Warum überfüllst du die Bremse?
    Für die Belagsnachstellung sollte doch der Inhalt des Ausgleichsbehälter ausreichend sein.
  2. benutzerbild

    Feinkost

    dabei seit 07/2009

    cycophilipp schrieb:
    Auch wenn ich ne DOT-Bremse hab, aber das liest sich ja megastressig!

    Bei mir siehts so aus:

    - Silikonschlauch auf den Entlüftungsnippel an der Zange stecken und n leeren Behälter rein
    - Ausgleichsbehälterdeckel abschrauben
    - Leerlaufen lassen
    - Kolben zurückdrücken
    - Flüssigkeit durchlaufen lassen bis keine Luft mehr unten rauskommt, Nippel zu
    - Kolben einmal komplett rauspumpen und zurückdrücken, nochmal Flüssigkeit durchlaufen lassen
    - Beläge rein, bis auf Bremsscheibe pumpen
    - Volumen nachfüllen, Deckel drauf, fertig

    Dauert 30min, muss nicht über Nacht warten, keine Sauerei


    ...und so hat jeder eine andere Bremse, andere Vorlieben und ein anderes Verfahren.
    Viel Erfolg
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  4. benutzerbild

    cycophilipp

    dabei seit 08/2003

    Diddo schrieb:
    Warum überfüllst du die Bremse?
    Für die Belagsnachstellung sollte doch der Inhalt des Ausgleichsbehälter ausreichend sein.


    Wie kommst Du drauf dass ich die überfülle?
  5. benutzerbild

    Diddo

    dabei seit 02/2011

    cycophilipp schrieb:
    Wie kommst Du drauf dass ich die überfülle?


    Weil du genau das beschreibst in den beiden zitierten Zeilen. Sollfüllstand ist erreicht, wenn die Kolben vollständig zurückgedrückt und der Ausgleichsbehälter gefüllt und entlüftet ist. Alles andere ist zu viel Flüssigkeit.
    Du pumpst aber zwischendrin die Beläge an die Scheibe und füllst danach den Ausgleichsbehälter nach. Wo soll die Flüssigkeit hin, wenn du neue Beläge einsetzt die auf einmal deutlich dicker sind wenn der AGB schon voll ist?
  6. benutzerbild

    cycophilipp

    dabei seit 08/2003

    Diddo schrieb:
    Weil du genau das beschreibst in den beiden zitierten Zeilen. Sollfüllstand ist erreicht, wenn die Kolben vollständig zurückgedrückt und der Ausgleichsbehälter gefüllt und entlüftet ist. Alles andere ist zu viel Flüssigkeit.
    Du pumpst aber zwischendrin die Beläge an die Scheibe und füllst danach den Ausgleichsbehälter nach. Wo soll die Flüssigkeit hin, wenn du neue Beläge einsetzt die auf einmal deutlich dicker sind wenn der AGB schon voll ist?


    es ist ne ziemlich große Gummimembran im AB. Diese lässt aufgrund der Nachgiebigkeit geschätzt nochmal das halbe Volumen als Ausgleich zu. Ich wechsle keine Beläge ohne neu zu entlüften. Bei mir verschleissen die Beläge aufgrund vier Bikes langsamer als bei Menschen mit einem Bike, insofern entlüfte/erneuere ich ein- oder zweimal alle zwei Jahre

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