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Sieben aktuelle Trail-Bikes mussten in unserem großen Vergleichstest gegeneinander antreten
Sieben aktuelle Trail-Bikes mussten in unserem großen Vergleichstest gegeneinander antreten - welche Modelle sich letztlich gegen die Konkurrenz durchsetzen konnten, erfahrt ihr hier!
Bergauf, bergab, langsam, schnell, verspielt, geradeaus: Trail-Bikes sollen überall glänzen
Bergauf, bergab, langsam, schnell, verspielt, geradeaus: Trail-Bikes sollen überall glänzen - gar keine so leichte Aufgabe!
Das Raaw Jibb ist trotz lediglich 135 mm Federweg am oberen Ende des Gewichtsspektrums
Das Raaw Jibb ist trotz lediglich 135 mm Federweg am oberen Ende des Gewichtsspektrums - wer Wert auf ein sehr leichtes und spritziges Bike legt, wird mit einem anderen Modell wohl glücklicher. Gleichzeitig gibt es aber auch zahlreiche Fahrerinnen und Fahrer, für die das Jibb eben genau die richtige Wahl ist.
Das YT Izzo ist ein hervorragender Allrounder, der trotz knappem Federweg auch bergab jede Menge auf dem Kasten hat
Das YT Izzo ist ein hervorragender Allrounder, der trotz knappem Federweg auch bergab jede Menge auf dem Kasten hat - das macht das graue Gerät zu unserem Testsieger.
Wer gerne ohne Kompromisse durch die Lüfte fliegt, aber viel Wert auf ein agiles und verspieltes Fahrverhalten legt, ist mit dem Scor 4060 ST bestens bedient
Wer gerne ohne Kompromisse durch die Lüfte fliegt, aber viel Wert auf ein agiles und verspieltes Fahrverhalten legt, ist mit dem Scor 4060 ST bestens bedient - das Erstlingswerk aus der Schweiz konnte mit einem hohen Sicherheitsempfinden bergab und ganz viel Fahrspaß begeistern.
Dank starkem Preis-Leistungs-Verhältnis surft es sich auf dem kurzhubigen und mutigen Canyon Spectral 125 besonders gut über die Trails
Dank starkem Preis-Leistungs-Verhältnis surft es sich auf dem kurzhubigen und mutigen Canyon Spectral 125 besonders gut über die Trails - unser Tipp Preis-Leistung!
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Gregors persönlicher Favorit ist das Specialized Stumpjumper
Gregors persönlicher Favorit ist das Specialized Stumpjumper - für ihn trifft das Stumpy am besten den Anspruch des Allrounders.
Felix würde sich am ehesten für das Canyon Spectral 125 oder das Scor 4060 ST entscheiden
Felix würde sich am ehesten für das Canyon Spectral 125 oder das Scor 4060 ST entscheiden - je nachdem, ob man auf der Suche nach einem kurzhubigen oder eher langhubigen Trail-Bike ist.
Für Lucas ist die Wahl klar
Für Lucas ist die Wahl klar - das YT Izzo ist das Modell im Test, das den Spagat zwischen Uphill und Downhill am besten beherrscht.
Canyon oder Specialized?
Canyon oder Specialized? - Am Ende geben kleine Details wie der praktische Kofferraum am Stumpjumper den Ausschlag für Arne.
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Top - Der Hinterbau des Scor 4060 ST bügelt alles weg, ist aber trotzdem aktiv und bietet viel Gegenhalt.
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Top - Unzählige Abfahrten, kein einziger Defekt und dazu eine optimale Vergleichbarkeit – besten Dank an Schwalbe für die einheitlichen Reifen!
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Top - Der YouTuber Freeride Flo war mit am Start, um uns bei der Medien-Produktion zu unterstützen. Wir haben direkt ein Abo dagelassen!
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Top - Schnittiges Design, schnittiges Fahrverhalten: Das YT Izzo begeistert bergauf wie bergab. Hier hat YT viel richtig gemacht!
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Top - Die Ausstattung des Canyon Spectral 125 kann sich mehr als sehen lassen. Trotz des mutigen Ansatzes wird so ein sehr stimmiges Gesamtpaket draus.
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Top - Auch ohne Bikes war die Testcrew stets dynamisch und motiviert. Trailrunning-News.de dürfte in den kommenden Monaten online gehen.
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Top - Der starke Raaw-Hinterbau in Kombination mit dem Öhlins-Fahrwerk ist eine Wucht.
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Top - Das Last Cinto ist ein echter Hingucker und wird zudem unter vorbildlichen Bedingungen produziert.
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Top - Nur ein leises Bike ist ein gutes Bike. Dank ausgeklügeltem Schutz sind viele Modelle inzwischen sehr leise unterwegs.
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Top - Das Scor 4060 ST lässt sich relativ unkompliziert zur LT-Variante umbauen. Auch das Last lässt sich theoretisch zum Tarvo umrüsten. Der modulare Ansatz bietet einige Vorteile.
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Flop - Wir hätten kaum gedacht, dass uns im Jahr 2022 regelmäßig die Kette runterfällt …
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Flop - Mit der SRAM G2 kommt man auch zum Stehen, doch im direkten Vergleich ist die Code einfach deutlich besser.
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Flop - Das Fox Live Valve-Fahrwerk ist definitiv eine interessante Spielerei, doch die Integration lässt insgesamt zu wünschen übrig.
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Flop - Auf dem Col de Vence sah es zwar ziemlich episch aus, aber mit Südfrankreich hatte das Wetter da oben nix zu tun. Total fürn Arsch!
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Wir haben 7 moderne Allrounder in unserem großen Trail-Bike-Vergleichstest 2022 ausgiebig gegeneinander getestet. Welcher Alleskönner ist für uns die Nummer 1? In unserem Fazit des Trail-Bike-Test 2022 findet ihr alle Infos. 

Trail-Bikes sollen alles können – und zwar so gut wie möglich! Keine leichte Aufgabe für die Bike-Hersteller, die sich immer wieder an ihren ganz eigenen Interpretationen des perfekten Allrounders versuchen. Entsprechend unterschiedlich sind die Ansätze in dieser breit gefächerten Kategorie. Für unseren Trail-Bike-Vergleichstest 2022 haben wir sieben der beliebtesten Trail-Bikes in den Van gepackt, sind auf traumhaften Strecken in Südfrankreich gefahren und haben dort alle Allrounder auf Herz und Nieren getestet. Welches Trail-Bike ist das beste im Jahr 2022?

Sieben aktuelle Trail-Bikes mussten in unserem großen Vergleichstest gegeneinander antreten
# Sieben aktuelle Trail-Bikes mussten in unserem großen Vergleichstest gegeneinander antreten - welche Modelle sich letztlich gegen die Konkurrenz durchsetzen konnten, erfahrt ihr hier!
Diashow: 7 Allround-Modelle im Vergleichstest: Das beste Trail-Bike des Jahres 2022 ist …
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7 Trail-Bikes im Vergleichstest

Für unseren Trail-Bike-Vergleichstest 2022 haben wir sieben der angesagtesten Modelle in der beliebten Trail-Kategorie bestellt. Folgende Kandidaten haben wir im Rahmen unseres Vergleichs ausgiebig gegeneinander getestet:

  • Canyon Spectral 125
  • Giant Trance
  • Last Cinto
  • Raaw Jibb
  • Scor 4060 ST
  • Specialized Stumpjumper
  • YT Izzo

Ihr seid auf der Suche nach zusätzlicher Inspiration in der Trail-Bike-Kategorie? Dann checkt unsere Übersicht der spannendsten Trail-Bikes 2022!

Welches ist das beste Trail-Bike 2022?

Und der Preis für das beste Trail-Bike 2022 geht an … Wer unsere Vergleichstests kennt, kann sich möglicherweise schon denken, was nun folgt: Welches das beste Trail-Bike ist, kommt wie immer auf eine Vielzahl von verschiedenen Faktoren an! Alle Modelle in unserem Trail-Bike-Test 2022 haben definitiv ihre Daseinsberechtigung und auf jedem Bike kann man extrem viel Spaß haben. Welches Bike das Beste ist, kommt auch darauf an, mit welchen Erwartungen man an die vielseitige und breit definierte Trail-Kategorie herangeht.

Bergauf, bergab, langsam, schnell, verspielt, geradeaus: Trail-Bikes sollen überall glänzen
# Bergauf, bergab, langsam, schnell, verspielt, geradeaus: Trail-Bikes sollen überall glänzen - gar keine so leichte Aufgabe!

Ein Blick auf die Datenblätter der Kandidaten im Vergleichstest zeigt, dass die Bandbreite – der Kategorie entsprechend – eher groß ist. Von knackigen 120 mm Federweg am Giant bis hin zu großzügigen 145 mm am Last Cinto liegt ein deutlicher Unterschied. Auch bei den Gewichten gibt es durchaus Varianz. Während Last, YT und Specialized nur knapp über der 13 kg-Marke liegen, bringt das Raaw Jibb stolze 15,6 kg auf die Waage. Wer bei einem Trail-Bike viel Wert auf ein geringes Gewicht und ein extrem spritziges Fahrverhalten legt, der wird folglich eher zu einem leichteren Bike greifen. Dennoch gibt es definitiv eine Zielgruppe, für die das Jibb eben das perfekte Trail-Bike ist.

Das Raaw Jibb ist trotz lediglich 135 mm Federweg am oberen Ende des Gewichtsspektrums
# Das Raaw Jibb ist trotz lediglich 135 mm Federweg am oberen Ende des Gewichtsspektrums - wer Wert auf ein sehr leichtes und spritziges Bike legt, wird mit einem anderen Modell wohl glücklicher. Gleichzeitig gibt es aber auch zahlreiche Fahrerinnen und Fahrer, für die das Jibb eben genau die richtige Wahl ist.

Am Ende von zahlreichen ausgiebigen Diskussionen haben wir uns dafür entschieden, zwei Kandidaten die Auszeichnung als Testsieger zu geben. Das YT Izzo kommt unserer Meinung nach dem Ideal eines eher kurzhubigen Trail-Bikes ziemlich nahe. Es klettert sehr effizient, überzeugt mit einem geringen Gewicht und macht auch bergab extrem viel Spaß, wenngleich man es in schnellen Sektionen etwas ruhiger angehen sollte. Von der traditionellen Alpen-Überquerung bis hin zu Ausflügen auf die lokale Jumpline kann man mit dem Izzo so ziemlich alles machen – und dabei sehr viel Spaß haben. Dazu gesellt sich noch die Tatsache, dass das Bike in typischer YT-Manier eine sehr gute Ausstattung zu einem fairen Preis bietet. Deshalb ist das YT Izzo für uns ein Testsieger im Trail-Bike-Vergleich 2022. 

Das YT Izzo ist ein hervorragender Allrounder, der trotz knappem Federweg auch bergab jede Menge auf dem Kasten hat
# Das YT Izzo ist ein hervorragender Allrounder, der trotz knappem Federweg auch bergab jede Menge auf dem Kasten hat - das macht das graue Gerät zu unserem Testsieger.

Am eher abfahrtslastigen Ende des Trail-Spektrums liegt das Scor 4060 ST. Das Erstlingswerk der jungen Marke aus der Schweiz konnte uns insbesondere bergab sehr begeistern. Scor verspricht, den Fokus bei ihren Bikes auf Fahrspaß zu legen. Unserer Erfahrung nach ist das mehr als nur eine Marketing-Aussage – das 4060 ST ist eine wahre Spaß-Maschine, die eine hohe Laufruhe mit einem sehr agilen Handling in einem schicken Gesamtpaket vereint. Bergauf hat man zwar gegenüber der kurzhubigen Konkurrenz im Testfeld das Nachsehen, doch auch hier schlägt sich das Scor ziemlich passabel. Wer also auf der Suche nach einem eher abfahrtslastigen Allrounder ist und sein Trail-Bike auch gerne mal im Bike Park bewegen will, trifft mit dem Scor 4060 ST eine exzellente Wahl. Und auch hier stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis. Aus diesen Gründen haben wir uns dafür entschieden, das Scor 4060 ST ebenfalls zum Testsieger in unserem Trail-Bike-Vergleich 2022 zu küren.

Wer gerne ohne Kompromisse durch die Lüfte fliegt, aber viel Wert auf ein agiles und verspieltes Fahrverhalten legt, ist mit dem Scor 4060 ST bestens bedient
# Wer gerne ohne Kompromisse durch die Lüfte fliegt, aber viel Wert auf ein agiles und verspieltes Fahrverhalten legt, ist mit dem Scor 4060 ST bestens bedient - das Erstlingswerk aus der Schweiz konnte mit einem hohen Sicherheitsempfinden bergab und ganz viel Fahrspaß begeistern.

Ein Bike, das uns beim Launch im Frühjahr bereits ziemlich beeindrucken konnte, ist das Canyon Spectral 125. Entsprechend gespannt waren wir, wie sich das mutige Bike aus Koblenz gegen die etablierte Konkurrenz im direkten Vergleich schlagen würde. Um als Allrounder durchzugehen, ist das Spectral 125 fast schon etwas zu speziell – die extreme Geometrie in Kombination mit dem kurzhubigen und sehr straffen Heck macht aber definitiv richtig viel Laune. Auch bergauf klettert das Spectral dank gelungener Sitzposition und ruhigem Heck sehr effizient. Die Leistung stimmt also – und der Preis auch, denn die Ausstattung lässt eigentlich keine Wünsche offen, obwohl es das zweitgünstigste Bike in unserem Test ist. Unterm Strich ist das Canyon Spectral 125 unser Tipp Preis-Leistung.

Dank starkem Preis-Leistungs-Verhältnis surft es sich auf dem kurzhubigen und mutigen Canyon Spectral 125 besonders gut über die Trails
# Dank starkem Preis-Leistungs-Verhältnis surft es sich auf dem kurzhubigen und mutigen Canyon Spectral 125 besonders gut über die Trails - unser Tipp Preis-Leistung!

Die goldene Trail-Bike-Mitte ist Specialized mit dem aktuellen Stumpjumper gelungen. Der Klassiker aus Kalifornien überzeugt mit einem sehr ausgewogenen Handling, guten Uphill-Eigenschaften und viel Fahrspaß bergab. Für die härtere Gangart ist das Heck für unseren Geschmack zu linear. Auch beim Preis hat man gegenüber YT, Canyon und Scor das Nachsehen. Dennoch ist das Specialized Stumpjumper ein sehr gelungener Allrounder, mit dem man in den meisten Lebenslagen sehr gut klarkommt. Am kurzhubigen Ende des Spektrums ist hingegen das Giant Trance verortet, das insbesondere aufgrund des Fox Live Valve-Fahrwerks mit einer hohen Effizienz begeistern kann. Allerdings sorgt das elektrische Fahrwerk auch für den ein oder anderen Nachteil. Wer gerne möglichst viele Kilometer fährt, viel Wert auf Effizienz legt, ein Faible für technische Spielereien hat und bergab nicht unbedingt auf sehr harten Trails unterwegs ist, dürfte mit dem neuen Giant Trance glücklich werden.

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# testcamp-frankreich-intro-5162

Bleiben noch die beiden „Exoten“ aus Deutschland: Last Cinto und Raaw Jibb sind zwei außergewöhnliche Bikes, die sich zurecht einer großen Beliebtheit erfreuen. Das Last Cinto kann neben dem wunderschönen, edlen Rahmen vor allem mit einem federleichten Gewicht begeistern: Trotz üppigem Federweg hat man hier ein sehr leichtes Bike unter sich, mit dem es sich entsprechend auch gut auf dem Trail spielen lässt. Deutlich schwerer und martialischer geht es beim Raaw Jibb zur Sache. Der kleine Bruder der Madonna fährt sich allerdings im Uphill dank zentraler Sitzposition sehr effizient. Auch bergab weiß das Öhlins-Fahrwerk zu begeistern und holt sehr viel aus dem 135 mm-Heck heraus. Generell lässt sich mit jedem der sieben Bikes sehr viel Spaß haben. In den ausführlichen Einzeltests findet ihr unsere detaillierten Einschätzungen.

Testsieger I: YT Izzo

Mit dem Izzo haben sich die Forchheimer auf ein für YT-Verhältnisse eher ungewöhnliches Terrain begeben – und dieser Ausflug in den kurzhubigen Trail-Bereich ist mehr als gelungen! Das YT Izzo ist leicht, agil, klettert sehr gut und hat ein komfortables Heck, das auch bergab hohe Geschwindigkeiten zulässt. Wer bergauf ebenso viel Spaß haben will, wie bei der Abfahrt, der bekommt mit dem YT Izzo einen hervorragenden Trail-Allrounder, der dazu auch noch mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt. Dadurch ist das YT Izzo für uns ein verdienter Testsieger!

Zum vollständigen Artikel: YT Izzo Test

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Mit dem Izzo hat YT ein erstaunlich vielseitiges, kurzhubiges Trail-Bike im Angebot, das von der Alpenüberquerung bis zur lokalen Jumpline einen breiten Einsatzbereich bietet. Dank kurzem Hinterbau und extrem reaktionsfreudigem Fahrwerk fährt sich das Izzo äußerst verspielt und zaubert einem auf verschlungenen Trails schnell ein Grinsen ins Gesicht. Nur in absoluten Highspeed-Passagen kann es frühzeitig etwas nervös werden. Bergauf bietet es den effizientesten Hinterbau im Testfeld, benötigt aufgrund der gestreckten Sitzposition jedoch leichte Modifikationen.

Pro
  • geringes Gewicht
  • guter Vortrieb
  • geht extrem gut in die Luft
  • sorgt für viel Fahrspaß
  • gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
Contra
  • sitzt sich sehr lang
  • nervös in schnellen Passagen

Testsieger II: Scor 4060 ST

Die Trail-Kategorie ist sehr vielseitig – und das Scor 4060 ST geht definitiv in eine andere Richtung als das kurzhubige YT. Stattdessen fühlt sich die Short Travel-Variante des Scor 4060 eher auf der Abfahrt wohl und fährt dort der Konkurrenz ziemlich um die Ohren. Ist man bereit, bergauf etwas gemäßigter unterwegs zu sein und stellt stattdessen den Anspruch an ein Trail-Bike, dass es bergab verspielt, gleichzeitig souverän und vor allem extrem spaßig sein sollte, dann ist das Scor 4060 ST eine exzellente Wahl. Als Ergänzung zum Enduro liegt es aber etwas zu nah an dieser Kategorie. Als Allrounder mit Fokus auf die Abfahrt ist das Erstlingswerk aus der Schweiz hingegen voll in seinem Element. Das macht es für uns ebenfalls zum Testsieger.

Zum vollständigen Artikel: Scor 4060 ST Test

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Mit dem 4060 ST ist den Schweizern von Scor direkt zum Debüt ein Volltreffer gelungen. Das Trail-Bike bietet bergab sehr viel Sicherheit, ohne dass darunter die Agilität leidet. Auch optisch macht das 4060 einiges her, zumal die Detail-Lösungen am edlen Rahmen überzeugen können. Bergauf könnte das Scor 4060 ST für unseren Geschmack noch effizienter unterwegs sein. Dafür begeistert das Scor 4060 ST mit einem enorm hohen Fahrspaß – und auch das Preis-Leistungs-Verhältnis kann sich sehen lassen!

Pro
  • Fahrspaß
  • starkes Heck mit viel Gegenhalt und angenehmer Progression
  • Nehmerqualitäten in hartem Gelände
  • modularer Ansatz
  • stimmige Ausstattung zum fairen Preis
Contra
  • ausbaufähige Effizienz bergauf
  • leichte Probleme mit der Sattelstütze

Tipp Preis-Leistung: Canyon Spectral 125

Das wohl progressivste und mutigste Modell in unserem Trail-Bike-Vergleichstest kommt aus dem Hause Canyon: Das Spectral 125 kombiniert eine sehr abfahrtslastige Enduro-Geometrie mit knackigen 125 mm am Heck. Das sehr spannende Gesamtpaket ist zwar nicht frei von Schwächen, hat aber definitiv Charakter – und eine hervorragende Ausstattung zum fairen Preis. Geübte Fahrer*innen auf der Suche nach einem kurzhubigen, progressiven und schnellen Trail-Bike, das sich klar von einem Enduro abgrenzt, dürften das Canyon Spectral 125 lieben. Unser Tipp Preis-Leistung!

Zum vollständigen Artikel: Canyon Spectral 125 Test

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# canyon-badge-9727

Das Canyon Spectral 125 überzeugt mit seiner abfahrtsorientierten Geometrie, der hervorragenden Ausstattung und dem direkten Handling. Wer ein kurzhubiges Trail-Bike sucht, das viel Sicherheit vermittelt und an jeder Kante abspringen will, wird hier glücklich. Allerdings kann der straffe Hinterbau nicht ganz mit dem Potenzial der Geometrie mithalten und lässt etwas Komfort vermissen. Bergauf leistet sich das absolut antriebsneutrale Spectral dank der guten Sitzposition keine Blöße und klettert zügig gen Gipfel.

Pro
  • abfahrtsorientierte Enduro-Geometrie
  • poppiges und direktes Handling
  • antriebsneutraler Hinterbau und gute Sitzposition
  • ausgezeichnete Ausstattung
Contra
  • straffer, eher unkomfortabler Hinterbau
  • Diskrepanz zwischen Geometrie und Federweg

Die weiteren Kandidaten

… in wertungsfreier, alphabetischer Reihenfolge:

Giant Trance

Das neue Trance tanzt aufgrund des elektrischen Fox Live Valve-Fahrwerks in unserem Vergleichstest etwas aus der Reihe. Mit 120 mm am Heck ist es das Bike mit dem geringsten Federweg, was man definitiv merkt – bergauf und bergab, mit allen positiven und negativen Begleiterscheinungen. Details wie der Stauraum im Unterrohr oder der bewährte Maestro-Hinterbau, der sehr gut mit dem begrenzten Federweg umgeht, konnten uns sehr überzeugen. Allerdings hätten wir insgesamt eine andere Ausstattung bevorzugt. Dennoch: Für alle, die auf der Suche nach einem eher klassischen Kilometerfresser sind, ist das Giant Trance eine interessante Option.

Zum vollständigen Artikel: Giant Trance Advanced Test

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# giant-trance-produkt-9757

Mit dem Giant Trance schicken die Taiwanesen ein leichtes Trail-Bike ins Rennen, das sich auch dank seines elektronischen Fox Live Valve-Fahrwerks perfekt für lange Touren eignet. Zudem überzeugt das Trance mit coolen Details wie dem ins Unterohr integrierten Kofferraum. Nicht ganz in seinem Element ist das schillernde Bike hingegen, wenn es auf ruppigen Trails bergab geht. Hier kommt der kurzhubige Allrounder schnell an seine Grenzen und man wünscht sich zusätzliche Laufruhe. Auch das regelmäßige Herunterfallen der Kette und die unnötige Komplexität des Fahrwerks empfanden wir als störend. Positiv hervorzuheben ist allerdings das ausgezeichnete Ansprechverhalten des Hinterbaus.

Pro
  • effizienter Kilometerfresser
  • feines Ansprechverhalten in Anbetracht des geringen Federwegs
  • Kofferraum im Unterrohr
Contra
  • geringe Laufruhe und wenig Sicherheits-Empfinden auf anspruchsvolleren Trails
  • regelmäßiges Herunterfallen der Kette
  • Fox Live Valve Fahrwerk sorgt für unnötige Komplexität

Last Cinto

Es ist sehr teuer, es ist nicht frei von Schwächen und der Hinterbau hat uns mehr Mühe beschert, als es bei den anderen Modellen im Vergleichstest der Fall war. Trotzdem ist das Last Cinto ein Bike, in das man sich auf Anhieb verliebt. Die Kombination aus so viel Federweg mit so wenig Gewicht bekommt niemand im Vergleichstest so gut hin wie die sympathische Schmiede aus dem Ruhrgebiet. Trotz federleichtem Rahmen hat das Cinto eine Freigabe für Bike Parks und Rennen, verfügt über durchdachte Details und wird komplett in Deutschland gefertigt. Nur beim Preis sollte man besser nicht zu genau hinschauen …

Zum vollständigen Artikel: Last Cinto Test

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# last-cinto-produkt-9761

Wer auf der Suche nach einem leichten, exklusiven, sehr edlen und unverschämt schönen Trail-Bike ist, wird das Last Cinto vermutlich schon das ein oder andere Mal in den virtuellen Einkaufswagen gelegt haben. Das geringe Gewicht des Flitzers aus dem Pott trägt auf dem Trail dazu bei, dass man zügig, aber nicht ganz wippfrei, nach oben klettert und in welligem Terrain den Mitfahrern davonsprintet. Trotz 145 mm Federweg am Heck war das Cinto bergab aber etwas nervöser und harscher unterwegs, als wir dies im Vorfeld erwartet hatten. Hier ist ein aktiver Fahrstil gefragt. Die größte Herausforderung dürfte aber sein, das nötige Kleingeld für das Last Cinto aufzubringen …

Pro
  • sehr edles Erscheinungsbild
  • geringes Gewicht trotz vergleichsweise viel Federweg
  • umfangreiche Konfigurations- und Individualisierungs-Möglichkeiten
  • Fokus auf Transparenz und Fairness bei der Produktion
Contra
  • Hinterbau vermittelt harsches Gefühl und gibt viel Feedback weiter
  • Klappern und Schleifspuren am Heck
  • stolzer Preis

Raaw Jibb

Jibbie Jibbie yeah! Das Raaw Jibb ist kein gewöhnliches Trail-Bike, aber macht auch gar keinen Hehl draus, dass es in eine spezielle Richtung geht. Trotz hohem Rahmengewicht klettert das einzige Aluminium-Bike im Test dank zentraler Sitzposition und antriebsneutralem Hinterbau sehr gut. Auch bergab gibt das Jibb eine hervorragende Figur ab. In engen, verschlungenen Sektionen muss man das Raaw etwas vehementer um die Kurven wuchten. Das Thema Gewicht ist nicht sonderlich relevant für dich und stattdessen willst du ein sehr solides, schönes und cooles Modell? Dann schau dir das Raaw Jibb genauer an!

Zum vollständigen Artikel: Raaw Jibb Test

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# raaw-jibb-produkt-9758

Mit seinem wuchtigen Alu-Rahmen kommt das Raaw Jibb für ein Trail-Bike recht ungewohnt martialisch daher. Das macht sich leider stark auf der Waage und auch in den Beinen bemerkbar. Mit seinem äußerst antriebsneutralen und sensiblen Fahrwerk gibt sich das Jibb jedoch größte Mühe, dieses Handicap zu kaschieren. In der Abfahrt kitzelt es so das letzte bisschen Performance aus seinem limitierten Federweg heraus und scheut nicht vor großen Sprüngen und harten Abfahrten zurück. Gleichzeitig weist es einen höheren Spieltrieb als ein Enduro-Bike auf, kann aber nicht ganz die Wendigkeit leichterer Trail-Bikes aufweisen. Wer viel Wert auf Haltbarkeit und Schrauber-Freundlichkeit legt und gleichzeitig bereit ist, in Sachen Gewicht beide Augen zuzudrücken, der wird mit dem Raaw Jibb mehr als zufrieden sein.

Pro
  • antriebsneutraler Hinterbau
  • sensibles Ansprechverhalten
  • sehr ausbalanciertes Fahrwerk
  • ausreichend Gegenhalt für harte Fahrmanöver
Contra
  • (zu) hohes Gewicht
  • wenig aggressive Fahrposition

Specialized Stumpjumper

Das Specialized Stumpjumper hat einmal mehr eindrücklich gezeigt, wieso es als Klassiker in der Mountainbike-Welt gilt. Bergauf wie bergab ist das Stumpy in seinem Element und kommt damit dem Ideal des Trail-Allrounders sehr nahe. Draufsetzen, wohlfühlen und losballern? Das geht mit dem Specialized Stumpjumper ganz hervorragend. Das hat es zu einem der Favoriten unserer Testcrew gemacht. Bei härterer Gangart kommt das eher lineare Heck an seine Grenzen. Doch auch hier hat Specialized mit dem Stumpjumper Evo das passende Modell im Programm.

Zum vollständigen Artikel: Specialized Stumpjumper Test

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# specialized-stumpjumper-produkt-9748

Das Specialized Stumpjumper ist ein Allzweck-Rad, wie es im Buche steht. Man fühlt sich darauf von der ersten Sekunde an bergauf wie bergab zu Hause und kann nach einer extrem kurzen Eingewöhnungszeit an sein Limit gehen. Wer richtig viele Kilometer in technischem Gelände zurücklegen will, wird sich über das geringe Gewicht, die angenehme Sitzposition und die ausgewogene Balance freuen. Etwas ausgebremst wird man lediglich von einem linearen Hinterbau, der leicht zum Wippen neigt, und der suboptimalen Position des Lockout-Hebels.

Pro
  • geringes Gewicht
  • insgesamt sinnvolle Ausstattung
  • sehr angenehme Fahrposition bergauf & bergab
  • ausbalanciertes Gefühl an Front und Heck
Contra
  • linearer Hinterbau
  • Dämpfer-Lockout kann versehentlich betätigt werden

Die persönlichen Favoriten der Tester

Arne Koop – MTB-News.de-Tester, Enduro-Fahrer und Experte für Kurventechnik: „Vermutlich würde meine persönliche Wahl entweder auf das Canyon Spectral 125 oder das Specialized Stumpjumper fallen. Die langhubigeren Kandidaten im Vergleichstest sind mir persönlich etwas zu nah am Enduro dran und das YT gefällt mir schlichtweg optisch nicht so gut. Stumpy und Canyon geben allerdings gute Allrounder ab und eignen sich perfekt für die schnelle Feierabendrunde. Dabei ist das Stumpjumper insgesamt etwas harmonischer und ausgewogener unterwegs, während das Canyon mit seiner abfahrtslastigen Geometrie etwas ins Extreme abschweift. Beides hat seine Vor- und Nachteile. Würde man mir die Pistole auf die Brust setzen, würde ich vermutlich nicht zuletzt aufgrund der coolen Details wie dem Kofferraum zum „vernünftigeren“ Specialized Stumpjumper greifen. Allerdings bitte in einer anderen Lackierung und mit ordentlichen Bremsen!“

Lucas Rham – externer Tester, World Cup-Fahrer, auch bekannt als Loco R-Ham: „Das YT Izzo ist mein persönlicher Favorit – einfach, weil es für mich die Kategorie Trail-Bike am besten trifft. Es ist sehr Allround-fähig, fährt super bergauf und ist auch erstaunlich gut bergab. Es hat gut Potenzial, hier und da mal eine ruppigere Abfahrt einzulegen und Spaß dabei zu haben, weil es sehr aktiv, abziehbar und leicht ist. Es geht super gut vorwärts und auch die Geometrie hat mir gut gepasst. Die Ausstattung finde ich auch gut für den Preis – bis auf die Bremsen. Das Stumpjumper hat mir ebenfalls ziemlich gut gefallen. Es geht in eine ähnliche Richtung, aber das Fahrwerk war mir zu linear am Heck und dass man den Climb Switch aus Versehen bergab mit den Beinen verstellt hat, hat mich auch ein bisschen genervt. Das Scor 4060 ST hat mir auch super gefallen, weil es im Downhill relativ ausgewogen auf der Strecke lag. Aber das ist aus meiner Sicht nicht unbedingt der Anspruch an den Test. Deshalb gebe ich insgesamt dem YT Izzo den Vorzug.“

Gregors persönlicher Favorit ist das Specialized Stumpjumper
# Gregors persönlicher Favorit ist das Specialized Stumpjumper - für ihn trifft das Stumpy am besten den Anspruch des Allrounders.
Felix würde sich am ehesten für das Canyon Spectral 125 oder das Scor 4060 ST entscheiden
# Felix würde sich am ehesten für das Canyon Spectral 125 oder das Scor 4060 ST entscheiden - je nachdem, ob man auf der Suche nach einem kurzhubigen oder eher langhubigen Trail-Bike ist.

Moritz Zimmermann – MTB-News.de-Testchef, Fotograf und Multitasker im Testcamp: „Ich würde am ehesten zum Scor 4060 ST greifen. Das Bike macht einfach wahnsinnig viel Laune und vermittelt Sicherheit, ohne dabei träge zu sein. Für mich ist es ein ziemlich optimales Trail-Bike, wenn man nicht noch zusätzlich ein Enduro haben möchte. Als Ergänzung wäre es mir aber definitiv zu nah dran am 170 mm-Bike. Da würde meine Wahl dann aufs YT Izzo oder das Canyon Spectral 125 fallen. Das Izzo ist für mich die vernünftigere Entscheidung und hat mich ziemlich positiv überrascht. Das Spectral 125 ist schon ziemlich speziell. Hier hat mir aber insgesamt die Ausstattung mehr zugesagt als am YT Izzo. Das Stumpjumper ist für mich auch ein ziemlich gelungenes Bike, aber konnte mich in keiner Hinsicht restlos begeistern. Deshalb: Scor, Canyon oder YT – je nachdem, was die kürzeste Lieferzeit hat!“

Gregor Sinn – MTB-News.de-Tester, Technik-Experte und Fiat Panda 4×4-Enthusiast: „Müsste ich mich für eines der Testräder entscheiden, würde ich ohne viel Zögern zum Specialized Stumpjumper greifen. Der lineare Hinterbau hat mich schon etwas gestört und ich würde andere Bremsen montieren, aber dennoch habe ich mich auf dem Rad sofort zu Hause gefühlt. Das Stumpjumper ist ein super Begleiter für schnelle Feierabend-Runden und trifft für mich die Trail-Kategorie gemeinsam mit dem YT Izzo am besten. Es erlaubt entspannte Trailtouren, aber lässt sich auch komplett am Limit bewegen, weil es sich so natürlich und ausbalanciert anfühlt. Das YT Izzo wäre wohl meine zweite Wahl, war allerdings eher Liebe auf den zweiten Blick.“

Für Lucas ist die Wahl klar
# Für Lucas ist die Wahl klar - das YT Izzo ist das Modell im Test, das den Spagat zwischen Uphill und Downhill am besten beherrscht.
Canyon oder Specialized?
# Canyon oder Specialized? - Am Ende geben kleine Details wie der praktische Kofferraum am Stumpjumper den Ausschlag für Arne.

Felix Krüger – externer Tester, ehemaliger World Cup-Racer und Erfinder des Bananen-Brots: „Wenn ich mich zwischen den Bikes entscheiden müsste, dann würde meine Wahl auf das Scor 4060 ST fallen, da es das potenteste Fahrwerk hatte. Allerdings hängt die Entscheidung auch stark vom zusätzlichen Federweg ab, weshalb das ganze fast schon etwas unfair den anderen Bikes gegenüber ist. Ich würde das 4060 ST nicht als klassisches Trail-Bike bezeichnen. Aus diesem Grund ist das Canyon Spectral 125 für mich die geilste Trail-Bike-Option, auch wenn die Geometrie hier ebenfalls nicht wirklich klassisch ist – dafür aber der Federweg. Abgehoben von den anderen Bikes hat sich das Spectral 125 durch die sehr spaßige Geometrie, wodurch es gerade bei Sprüngen sehr viel Vertrauen vermittelt hat – ebenso in schnellen Passagen, trotz des geringen Federwegs. Wer viel Wert auf die Uphill-Eigenschaften legt, findet im Test sicherlich noch ein Fahrrad, mit dem man die ein oder andere Minute rausholen kann. Für mich wird das aber durch die Abfahrts-Qualitäten mehr als ausgeglichen. Der größte Minuspunkt am Spectral war für mich der hohe Geräuschpegel, der allerdings auch verschleißbedingt war. Deshalb sollte man den Faktor nicht überbewerten. Ich würde das Canyon Spectral 125 fortgeschrittenen bis sehr erfahrenen Fahrerinnen und Fahrern empfehlen, da es gerne zu Aktionen einlädt, die wohlüberlegt sein sollten für ein Bike solchen Federwegs. Falls dann nämlich doch mal etwas schiefgehen sollte, sind die Reserven erstaunlich schnell aufgebraucht …“

Die Tops und Flops

Welche Eigenschaften konnten während unseres Testcamps überzeugen? Was hat uns besonders überrascht? Und in welchen Situationen dachten wir uns, dass sowas an einem High End-Modell im Jahr 2022 doch wirklich nicht sein muss? Wir werfen einen Blick auf die guten Zeiten und schlechten Zeiten in unserem Trail-Bike-Vergleichstest 2o22!

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# Top - Der Hinterbau des Scor 4060 ST bügelt alles weg, ist aber trotzdem aktiv und bietet viel Gegenhalt.
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# Top - Unzählige Abfahrten, kein einziger Defekt und dazu eine optimale Vergleichbarkeit – besten Dank an Schwalbe für die einheitlichen Reifen!
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# Top - Der YouTuber Freeride Flo war mit am Start, um uns bei der Medien-Produktion zu unterstützen. Wir haben direkt ein Abo dagelassen!
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# Top - Schnittiges Design, schnittiges Fahrverhalten: Das YT Izzo begeistert bergauf wie bergab. Hier hat YT viel richtig gemacht!
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# Top - Die Ausstattung des Canyon Spectral 125 kann sich mehr als sehen lassen. Trotz des mutigen Ansatzes wird so ein sehr stimmiges Gesamtpaket draus.
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# Top - Auch ohne Bikes war die Testcrew stets dynamisch und motiviert. Trailrunning-News.de dürfte in den kommenden Monaten online gehen.
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# Top - Der starke Raaw-Hinterbau in Kombination mit dem Öhlins-Fahrwerk ist eine Wucht.
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# Top - Das Last Cinto ist ein echter Hingucker und wird zudem unter vorbildlichen Bedingungen produziert.
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# Top - Nur ein leises Bike ist ein gutes Bike. Dank ausgeklügeltem Schutz sind viele Modelle inzwischen sehr leise unterwegs.
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# Top - Das Scor 4060 ST lässt sich relativ unkompliziert zur LT-Variante umbauen. Auch das Last lässt sich theoretisch zum Tarvo umrüsten. Der modulare Ansatz bietet einige Vorteile.
Flop
# Flop - Wir hätten kaum gedacht, dass uns im Jahr 2022 regelmäßig die Kette runterfällt …
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# Flop - Mit der SRAM G2 kommt man auch zum Stehen, doch im direkten Vergleich ist die Code einfach deutlich besser.
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# Flop - Das Fox Live Valve-Fahrwerk ist definitiv eine interessante Spielerei, doch die Integration lässt insgesamt zu wünschen übrig.
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# Flop - Auf dem Col de Vence sah es zwar ziemlich episch aus, aber mit Südfrankreich hatte das Wetter da oben nix zu tun. Total fürn Arsch!

So haben wir getestet

Für unseren Trail-Bike-Vergleichstest 2022 sind wir nach Südfrankreich gereist, um in der Nähe von Nizza auf anspruchsvollen, steinigen und abwechslungsreichen Strecken bei stabilem Wetter zu testen. Schaut man sich so an, wie viele Weltmeister*innen und Stars der Szene aus genau dieser Gegend kommen, dürfte klar sein: Hier herrschen besten Testbedingungen! Um bestmögliche Eindrücke zu sammeln, sind wir die Trail-Bikes immer und immer wieder auf denselben Strecken gefahren – so machen sich Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Modelle schnell bemerkbar. Auch die Uphill-Qualitäten spielen bei einem Trail-Bike natürlich eine Rolle, weshalb wir nicht nur Shuttle-Sessions eingelegt haben, sondern die Kandidaten im Test regelmäßig auch aus eigener Kraft nach oben pedaliert sind.

Besonders viel Wert beim Testen haben wir unter anderem auf die folgenden Aspekte gelegt:

  • direkter Vergleich durch Back-to-Back-Ansatz Der direkte Vergleich auf vertrauten, nicht unbekannten Strecken ermöglicht es, sich voll und ganz auf die Bikes zu konzentrieren. So stellt man schnell die Stärken, Schwächen und Eigenheiten jedes Modells fest. Außerdem lässt sich durch Fahrten auf abwechslungsreichen, aber nicht zu langen Strecken das Maximum aus den jeweiligen Fahrwerken rausholen. Und genau darum geht es uns bei unseren Vergleichstests: Bikes mit bestmöglichem Setup gegeneinander testen, um individuelle Stärken und Schwächen festzustellen.
  • Fokus auf Rahmen und Fahrwerk Wie viel Performance kann man aus dem jeweiligen Modell herausholen? Das haben wir versucht, zu testen. Unser Fokus lag während des Testcamps deshalb in erster Linie auf dem Rahmen und dem Fahrwerk, da man diese Teile unmittelbar nach dem Kauf wohl kaum austauschen wird. Die verbauten Komponenten fließen natürlich auch ein Stück weit in die Bewertung mit ein. Allerdings haben wir ihnen nicht allzu viel Beachtung geschenkt, solange sie die Performance nicht beeinträchtigt haben.
  • lose Vorgaben hinsichtlich Ausstattung und Preis Wir haben keine Preis-Obergrenze oder -Untergrenze für unseren Trail-Bike-Vergleichstest 2022 festgelegt, da wir gerne die Vielseitigkeit der Kategorie abbilden wollten. Nicht jeder möchte viel Geld für einen in komplett in Deutschland gefertigten Carbon-Rahmen ausgeben – und nicht jeder möchte ein Bike von einem Direct Sales-Anbieter kaufen. Und ob die Feder-Elemente nun Kashima-beschichtet sind oder nicht, ist uns im Vergleichstest herzlich egal, zumal wir nahezu alle Kontaktpunkte standardisiert haben.
  • Standardisierung bestimmter Parameter Stichwort Standardisierung: Wir haben uns bewusst dafür entschieden, einheitliche Reifen an allen Bikes zu montieren, da diese einen erheblichen Einfluss auf das Fahrverhalten haben. Deshalb waren an allen Laufrädern vorne Schwalbe Magic Mary-Reifen und hinten Schwalbe Hans Dampf in der Trail-Ausführung verbaut. Außerdem wurden alle Lenker auf 780 mm gekürzt und jeder Tester hat jeweils seine individuell bevorzugten Griffe verbaut. So konnten wir uns optimal auf die Performance von Rahmen und Fahrwerk konzentrieren.
  • Fokus auf Allround-Eigenschaften, aber Auslotung der Extreme Bei unserem Trail-Bike-Test 2022 sollen die Allround-Eigenschaften der Bikes im Vordergrund stehen. Natürlich haben wir es uns nicht nehmen lassen, auch die Extreme auszuloten – auch, weil man vor allem im Grenzbereich sehr viel über die jeweiligen Stärken und Schwächen erfährt. Für unsere Bewertung spielen solche Grenzsituationen allerdings eine eher untergeordnete Rolle.

Ausführliche Infos und Hintergründe zur Methodik unseres Trail-Bike-Vergleichstest 2022 findet ihr im großen Intro-Artikel zur Testreihe. Für die Testeindrücke verantwortlich waren primär unsere MTB-News-Tester Arne Koop, Gregor Sinn und Moritz Zimmermann. Zusätzlich unterstützt wurden wir von Felix Krüger und Lucas Rham. Die beiden sehr schnellen Jungs mit World Cup-Erfahrung haben uns um ihre Eindrücke bereichert. Zusätzlich haben uns vor Ort in Südfrankreich der Youtuber Freeride Flo bei der Medien-Produktion und unsere Social Media-Managerin Jana Urban bei der Logistik unterstützt – an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle, die bei der Produktion des Tests mitgeholfen haben!

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# specialized-stumpjumper-action-6838
Tester-Profil: Arne Koop
67 cm74 kg87 cm63 cm184 cm
Arne ist seit 2010 auf dem Mountainbike unterwegs. Am liebsten scheucht er Enduro- oder Trailbikes auf ruppigen, natürlichen Trails bergab. Wenn sich die Gelegenheit bietet, springt er jedoch auch gerne mal aufs Downhill-Bike oder dreht eine Runde mit dem Rennrad.
Fahrstil
sauber, hohes Grundtempo
Ich fahre hauptsächlich
Enduro
Vorlieben beim Fahrwerk
vorne straffer als hinten, schneller Rebound, nicht zu viel Dämpfung
Vorlieben bei der Geometrie
geräumiger Reach, keine zu kurzen Kettenstreben, flacher Lenkwinkel

Tester-Profil: Felix Krüger
53 cm72 kg80 cm70 cm175 cm
Felix ist seit mittlerweile 10 Jahren aktiver Mountainbiker und ist in allen Disziplinen von Dirt bis Downhill unterwegs. Am häufigsten holt er jedoch sein Enduro-Bike aus der Garage. Bereits direkt zu Beginn seiner damals noch jungen Mountainbike-Laufbahn hat Felix das Rennenfahren für sich entdeckt und machte 2014 direkt mit einem Sieg bei der inoffiziellen Rookies WM auf sich aufmerksam. In den Folgejahren ging er für die MRC und später für die SRAM Young Guns bei zahlreichen deutschen und europäischen Downhill-Rennen sowie dem Downhill World Cup an den Start.
Fahrstil
aktiv und jederzeit bereit abzuziehen
Ich fahre hauptsächlich
Enduro, Downhill
Vorlieben beim Fahrwerk
straff und progressiv
Vorlieben bei der Geometrie
nicht zu lange Kettenstreben, hohe Front, nicht zu tiefes Tretlager

Tester-Profil: Lucas Rham
60 cm70 kg84 cm57 cm176 cm
Ein Bike muss bei Lucas schnell sein. Er ist Racer durch und durch und hat einen tiefen, aggressiven und aktiven Fahrstil. Er ist sehr penibel, was Fahrwerk und Position auf dem Rad betrifft, und sucht immer die Raceline.
Fahrstil
aggressiv
Ich fahre hauptsächlich
Downhill, Enduro
Vorlieben beim Fahrwerk
saugend und gern den Federweg nutzend, linear, wenig Druckstufe
Vorlieben bei der Geometrie
lang und recht flacher Lenkwinkel, niedriger Stack, tiefes Tretlager, niedriges Sitzrohr

Tester-Profil: Gregor Sinn
60 cm76 kg85,5 cm61 cm183 cm
Gregor fährt gerne Fahrräder jeglicher Kategorie, von Mountainbike bis Rennrad. Am liebsten ist er jedoch auf Downhill- und Enduro-Bikes unterwegs – gerne auch unter Zeitdruck im Renneinsatz.
Fahrstil
verspielt
Ich fahre hauptsächlich
Downhill, Enduro
Vorlieben beim Fahrwerk
unauffällig, eher progressiv, wenig Druckstufe
Vorlieben bei der Geometrie
ausgewogen, nicht zu lang, Lenkwinkel nicht zu flach

Tester-Profil: Moritz Zimmermann
61 cm93 kg85 cm61 cm186 cm
Moritz ist seit vielen Jahren auf dem Mountainbike unterwegs – vor allem auf Enduro- und Trailbikes, gerne aber auch im Bike Park.
Fahrstil
Räder auf dem Boden, saubere Linienwahl
Ich fahre hauptsächlich
Trail, Enduro
Vorlieben beim Fahrwerk
relativ straff mit viel Dämpfung, Heck eher langsam
Vorlieben bei der Geometrie
mittellanges Oberrohr, hoher Stack, lange Kettenstreben, flacher Lenkwinkel

Fazit: Das beste Trail-Bike 2022 ist …

… noch immer das, was am besten zu den persönlichen Vorlieben passt. Als bester Allrounder hat sich insgesamt das YT Izzo erwiesen, das bergauf wie bergab top ist und dazu ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet. Legt man viel Wert auf ein Maximum an Fahrspaß bergab, dann ist das Scor 4060 ST schwer zu schlagen. Perfekt ist keines der Bikes – was bei den vielfältigen Anforderungen der Trail-Kategorie auch ein Ding der Unmöglichkeit ist. Mit allen sieben Modellen im Test lässt sich auf dem Trail extrem viel Spaß haben!

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# giant-trance-action-4678

Hier findest du alle weiteren Artikel unseres Trail-Bike-Vergleichstest 2022:

  1. benutzerbild

    Arne

    dabei seit 05/2011

    Der @Moritz ist wohl im Urlaub.
    Vielleicht kann ja @Arne was dazu sagen smilie smilie
    Sorry, dass ihr so lange warten musstet. Allerdings wurde hier falsch gemutmaßtsmilie Ich bin im Urlaub, Moritz ist am Arbeiten. (aber aktuell auf der WM in Les Gets und hat da allerhand zu tun)

    Wir sind keine Super Gravity Reifen gefahren. Vorne Magic Mary hinten Hans Dampf beides in der Super Trail Ausführung und Addix Soft Gummimischung. Damit hatten wir, wenn mich meine Erinnerung nicht täuscht, keinen einzigen Platten in der ganzen Testwoche. Würde auch bei deiner Einschätzung mitgehen, dass die relativ stabil sind. Vor allem im Vergleich zu der alten SnakeSkin Karkasse von Schwalbe. Wiegen natürlich auch nen gutes Stück mehr.
    Außerdem kommts natürlich sehr auf die gefahrenen Luftdrücke und auch auf die Strecke an. Das war in Südfrankreich zwar ziemlich steinig, aber im Prinzip alles abgerundeter Sandstein.
  2. benutzerbild

    Rick7

    dabei seit 10/2008

    Sorry, dass ihr so lange warten musstet. Allerdings wurde hier falsch gemutmaßtsmilie Ich bin im Urlaub, Moritz ist am Arbeiten. (aber aktuell auf der WM in Les Gets und hat da allerhand zu tun)

    Wir sind keine Super Gravity Reifen gefahren. Vorne Magic Mary hinten Hans Dampf beides in der Super Trail Ausführung und Addix Soft Gummimischung. Damit hatten wir, wenn mich meine Erinnerung nicht täuscht, keinen einzigen Platten in der ganzen Testwoche. Würde auch bei deiner Einschätzung mitgehen, dass die relativ stabil sind. Vor allem im Vergleich zu der alten SnakeSkin Karkasse von Schwalbe. Wiegen natürlich auch nen gutes Stück mehr.
    Außerdem kommts natürlich sehr auf die gefahrenen Luftdrücke und auch auf die Strecke an. Das war in Südfrankreich zwar ziemlich steinig, aber im Prinzip alles abgerundeter Sandstein.
    Ah cool, merci für die Erleuchtung smiliedann hat sich die Vermutung also bestätigt. Schönen Urlaub smilie
  3. benutzerbild

    JF-LAST

    dabei seit 12/2012

    Hallo MTB-News Forum,

    da einige Punkte unseres Kommentars auch den Gesamtvergleich betreffen, poste ich unser Feedback auch hier einmal:

    Wir haben in der Zwischenzeit fleißig getestet und berichten euch hier zu den Ergebnissen:

    1) Zusammen mit Fox haben wir einen neuen Tune erprobt und spezifiziert, der noch etwas besser auf das Übersetzungsverhältnis des CINTO abgestimmt ist: CL, RL, Rezi LFB3 mit 0,1 Kubikinch Volumenspacer. Von diesem Tune mit "leichterer" L Druckstufe, profitieren insbesondere Fahrer mit weniger Gewicht und Fahrer die ein weniger harsches eingreifen der Druckstufe bevorzugen. Insgesamt ist der Tune etwas moderner und ab November lieferbar.

    2) Die im Test angemerkte Kombination aus harschem Verhalten und Durchrauschen können wir so nicht nachvollziehen. Im Auslieferungszustand verbauen wir jetzt 0,2 weniger Volumenspacer als zuvor. Bei passend eingestelltem Sag (wichtig!) sorgt die progressive Kennlinie für ausreichend Gegendruck und verhindert Durchschläge.

    3) Beim Vergleich der Hinterbauperformance zum SCOR 4060ST wird im Trailbike-Vergleichstest davon ausgegangen, dass das SCOR weniger Federweg (140 mm) besitzt als das CINTO (145 mm). In der aktuellen BIKE werden für das Rad laut Labormessung 157 mm Federweg angegeben. Hier wäre der Vergleich mit unserem TARVO (160 mm) passender.

    4) Wir sehen eher das ASCO im Trailbikesegment als das CINTO. Nimmt man die US/Canada- Trailbikedefinition, dann passt natürlich auch das CINTO hinein. Da der Test recht früh im Jahr stattfand, war das ASCO noch nicht verfügbar. Vermutlich hätten sowohl MTB News als auch wir das ASCO sonst in den Test geschickt.

    Beste Grüße aus Dortmund
    Jochen
  4. benutzerbild

    Johannes_Mido

    dabei seit 02/2019

    Canyon Spectral 125: „negativ: „straffer, eher unkomfortabler Hinterbau“. Empfinde den Luftdämpfer bei mir auch als Kritikpunkt. Bin gespannt, wie sich ein Coil im spectral 125 Verhält. Der neue RS hat ja einen HBO, müsste dann mit der Progression passen. Verspreche mir mehr sensibilität, ohne auf pop und gegenhalt zu verzichten. Testfahrt steht noch aus. Vielleicht bringt es ja das 125er etwas näher ans Mini-Enduro feeling smilie wär geil!
    Also der Coil Dämpfer ist ein absoluter Game Changer im Spectral 125 CF7. Der Luftdämpfer hat sich regelmäßig an Wurzeln aufgehangen und meine Hometrails sind sehr wurzelig. Bei Sprüngen ist er regelmäßig durchgeschlagen. Mehr PSI hat zu weniger durchschlägen gefühlt aber Sensibilität geklaut im mittleren bereich und war schnell hart und sehr progressiv. Weniger PSI haben sich auf trails besser angefühlt, aber sobald die Sprünge kamen ists dann durchgeknallt. Den Coil kann ich vollends empfehlen. Man kann etwas mehr SAG fahren als beim Luftdämpfer (ich fahr grad 27%) und er schlägt beim HBO (Stufe 5, also höchste) nicht druch. Hängt sich aber an Wurzeln seltener auf und ist wesentlich sensibler. Mehrgewicht hat der natürlich, hab ich aber nicht gemerkt. Tut dem bike irgendwie sogar ganz gut, fühlt sich etwas satter an. Das Limit des Bikes hat der coil aber natürlich nicht verschoben. 125mm sind eben wenig.
  5. benutzerbild

    JensDey

    dabei seit 01/2016

    Hängt sich aber an Wurzeln seltener auf
    was bedeutet das? Äquiv überdämpft?

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