In unserer Artikelserie “Vorgestellt!” findet ihr regelmäßig kurze Produktvorstellungen von Teilen, die wir für euch bereits ausprobiert haben. Heute: Die Game of Trails KibX1 Kettenführung – eine stabile, günstige und dennoch leichte Kettenführung mit möglichst vielen Standardteilen.

Vorgestellt! KibX1 Kettenführung

Die Macher der KibX1 haben die Firma „Game of Trails“ gegründet und lassen die Kettenführung in Deutschland herstellen. Das Konzept hinter der Kettenführung ist einfach, aber überzeugend: Die KibX1 soll eine stabile, günstige, aber dennoch sehr leichte Kettenführung mit möglichst vielen Standardteilen sein. Trotzdem kommt sie in schickem Design und ist in vielen Farben erhältlich. Die Standardteile sollen nicht nur den Preis gering halten, sondern es auch ermöglichen, überall Ersatz-Schrauben und Passscheiben kaufen zu können.

Im montierten Zustand ist die KibX1 entsprechend schlicht
# Im montierten Zustand ist die KibX1 entsprechend schlicht - da der Guide in vielen verschiedenen Farben erhältlich ist, kann man ihn farblich perfekt auf das Bike abstimmen
Game of Trails-5611
# Game of Trails-5611
Game of Trails-5604
# Game of Trails-5604
Nicht kompliziert, aber hochwertig und funktional
# Nicht kompliziert, aber hochwertig und funktional

Der eigentliche Guide der Kettenführung ist aus stabilem Kunststoff gefertigt, die Backplate aus schwarz eloxiertem, CNC-bearbeitetem Aluminium. Beide Einzelteile und auch die entsprechenden Befestigungsschrauben sind zu fairen Preisen als Ersatzteile bei Game of Trails erhältlich. Schraube und Mutter, die den Guide mit der Backplate verbinden, können bei Bedarf auch einfach im Baumarkt gekauft werden, denn es handelt sich um eine handelsübliche M5-Schraube. Die Montage der Kettenführung an der ISCG05 Aufnahme gestaltet sich gewohnt einfach. Bei Bedarf kann der Kunststoff-Guide zur einfacheren Montage von der Backplate getrennt werden.

Im Einsatz auf den Trails konnte uns die Game of Trails KibX1 überzeugen. Die Kette blieb in Verbindung mit einer SRAM GX Schaltgruppe und einem 32-Zahn-Kettenblatt stets an Ort und Stelle. Der Kunststoff-Guide zeigte sich im Test haltbar. Zudem zeigte sich die Kettenführung von der leisen Seite – ein Klappern war nicht festzustellen. Gefallen hat uns auch der große Verstellbereich von 26 bis 34 Zähnen.

Die Backplate von der Rückseite
# Die Backplate von der Rückseite
Genügend Platz für die Kette
# Genügend Platz für die Kette
Dezentes Logo
# Dezentes Logo

Technische Daten: Game of Trails KibX1 Kettenführung

  • Kompatibilität: 1-fach Antriebe – 1×10, 1×11 und 1×12
  • Kettenlinie: 48 mm bis 53 mm – Standard und Boost kompatibel
  • Kapazität: 26 – 34 Zähne | Ovale Kettenblätter: 28 – 32 Zähne
  • alle Schrauben, Muttern und Passscheiben aus rostfreiem Edelstahl
  • Backplate aus schwarz eloxiertem, CNC-bearbeitetem Aluminium
  • Farben: Schwarz, blau, grau, rot, weiss, neongelb, oliv, orange
  • Gewicht: 32 g (Herstellerangabe) | 27 g (gewogen)
  • Preis: 42 €
  • Website: game-of-trails.jimdo.com

Fazit von MTB-News.de

Uns konnte die simple KibX1 Kettenführung im ersten Test definitiv überzeugen. Eine hochwertige, aber preiswerte Kettenführung, die in der Praxis einwandfrei ihren Zweck erfüllt und zudem in Deutschland gefertigt wird. Als Bonus sind die Ersatzteile zum fairen Preis erhältlich. Empfehlenswert!

 


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Weitere kurze Tests aus der Serie Vorgestellt! findest du auf dieser Übersichtsseite. Wenn du ein Produkt für einen ersten Test vorschlagen möchtest, schreibe uns einfach hier eine Nachricht!

Zum Weiterstöbern kannst du in kürze die fünf neuesten Beiträge in unserer Serie Vorgestellt! nachlesen.

  1. benutzerbild

    Deleted 253143

    dabei seit 01/1970

    MrBrightside schrieb:
    Bei "Made in Germany" kann man die Führung mMn als günstig bezeichnen.

    Wem das nichts wert ist, sieht das anders - ok.
    Vergleichbares aus Deutschland gibt es wohl nicht viel billiger.


    Gilt aber auch nur, wenn der 3D Drucker auch Made in D ist.
    Ansonsten kann man wenn überhaupt die "bessere" Ökobilanz gelten lassen (die je nach Herstellungsort des Filament auch wieder so lala ist).
    Weil wo nen Drucker auf der Welt das Teil auswirft, ist am Ende des Tages auch Wumpe.
  2. benutzerbild

    MrBrightside

    dabei seit 03/2017

    BAK84 schrieb:
    Gilt aber auch nur, wenn der 3D Drucker auch Made in D ist.
    Ansonsten kann man wenn überhaupt die "bessere" Ökobilanz gelten lassen (die je nach Herstellungsort des Filament auch wieder so lala ist).
    Weil wo nen Drucker auf der Welt das Teil auswirft, ist am Ende des Tages auch Wumpe.
    Die kompletten Umstände sind in Deutschland meist besser mMn.
    Kannst ja mal Bommelmasters Produkte anschauen, der legt da auch Wert drauf.

    Ich find's gut. Hätt ich mehr Geld, würd ich sowas mehr unterstützen. Zumindest bevor ich selbiges in ständig neues oder umweltschädigende Hightechmaterialien investier.
  3. benutzerbild

    Mitglied

    dabei seit 12/2013

    War "obere Führungen sind sowieso Käse" schon?
  4. benutzerbild

    ParadoxCore

    dabei seit 08/2016

    BommelMaster schrieb:
    Man muss hier unterscheiden zwischen großen Firmen (20-50 Mann Aufwärts) und kleineren Betrieben (unter 10 Mann). Bei ersterem hat der Firmeninhaber die Möglichkeit, durch "vergleichsweise" geringe Löhne selbst auf ein akzeptables Einkommen zu kommen. Egal wo du in der Fahrradbranche anfängst, verdienst du in der Automobilindustrie schnell mal das Doppelte. Andere Branchen lachen da nur über uns.

    Im Falle einer kleinen Firma, was meinst du wer hier den Reibach macht?

    Nehmen wir mal eine 42 Euro Kettenführung. Nach Mwst bleiben 35 Euro. Davon abgezogen der Einkaufspreis natürlich, der uns hier jetzt unbekannt ist. Ich schätze mal dass man rund 20-25 Euro netto rechnen muss um diese Führung in den Stückzahlen herzustellen, Verpackung zu zahlen, Einmalkosten bei der Fertigung etc.

    bleiben rund 10-15 Euro Gewinn pro Teil, davon muss natürlich bezahlt werden dass man vllt mal ein paar Prototypen gebaut hat die nicht passen, oder Ausschuss, den der Fertiger halt einfach produziert, manchmal kann man das zurückfordern, manchmal auch nicht.

    Wenn du jetzt also pessimistisch gerechnet pro Teil 10 Euro "Gewinn" hast, woher genau soll das große positive Geschäftsjahr kommen?

    Angenommen, rein hypothetisch, man macht den Verkauf einer Kettenführung Vollzeit und du willst "gut" verdienen, dann müsstest du auf rund 50000-70000 brutto im Jahr kommen, mit den 10 Euro Gewinn pro Stück. Das bedeutet du musst 5000-7000 Kettenführungen im Jahr verkaufen. Das mach erst mal.

    Viel Spass, Dreck für teuer Geld verkaufen geht eindeutig anders!
    Und über dieses Einkommen würden manche bei BMW und Mercedes gar nicht anfangen


    Gut da geb ich dir zum Teil recht.
    Aber wenn man als kleine Bude mit 1 -2 Leute nur 1 Produkt herstellt ok.
    Aber wenn man das so macht macht Firma x irgendwas falsch und hat noch nix von Risikostreuung gehört.
    Und mal ganz ehrlich eine Bude macht das Alu teil (CNC Fräserei) die Schraube gibt’s im Baumarkt und die „Kettenführung“ druck ich mir mit einem 3d Drucker aus. Kosten von lassen wir es 10 € sein mit Versand der Rest ist „Umsatz“ je nach VK hab ich dort eine Gute Marge dran.
    Und bei 50€ Vk liegt dir Marge daran ja doch ganz gut
    Klar dann verdienen sollen die ja was aber das kleine Aluteil mit bissel Plasik is einfach keine 42€ wert und vorallem nicht wenn es "Vollwertige kettenführungen" ergo mit Bashguard und Rolle unten schon ab 60-70 Euro gibt.
  5. benutzerbild

    Sloop

    dabei seit 03/2015

    Bei einer kleinen "Firma" werden die Inhaber ja wohl in der Regel noch einem anderen Job nachgehen und sich damit einfach ein bisschen Geld dazu verdienen.
    Leicht und günstig sind halt so typsiche Werbeanzeigenwörter, und da will man ja was verkaufen und versucht dem Kunde zu suggerieren, das es tatsächlich so ist. Als Redakteur der aber nur ansatzweise ein bisschen Ahnung hat von dem, was so auf dem Markt ist erwartet man aber eben deutlich mehr. Es sei denn, es ist das Ziel keine seriösen Artikel mehr zu schreiben.

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