Der Schweizer Filippo Colombo ist beim Weltcup-Auftakt in Albstadt am gestrigen Sonntag gestürzt und hat sich dabei schwere Verletzungen zugezogen. Der Fahrer des Teams Absolute Absalon-BMC musste unter anderem mit einem Beckenbruch ins Krankenhaus gebracht werden.

Filippo Colombo stürzte im gestrigen Cross Country-Rennen in der dritten Runde schwer. In der letzten Abfahrt vor der Zieldurchfahrt ging der Schweizer heftig zu Boden und zog sich mindestens einen Bruch des Beckens zu. In der schnellen Passage fiel der BMC-Pilot unglücklich auf einen scharfkantigen, großen Stein.

Colombo wurde am heutigen Montag in die Schweiz überführt, wo weitere Untersuchungen durchgeführt werden. Es steht zusätzlich im Raum, dass sich der 23-Jährige schwere Muskelverletzungen zugezogen haben könnte. Auf Instagram schreibt Colombo, dass weitere Analysen notwendig seien, um die Schäden an den Muskeln genauer bestimmen zu können. Der Schweizer fällt damit definitiv für einen langen Zeitraum aus.

My World Cup season started bad Friday and continued much worse yesterday. I had a nasty crash and I ended my race in the hospital. Till now I know my left upper part of pelvis is broken, but I have to do some further analysis to understand the damages on the muscles. Luckily I don’t have too much pain. Thanks for the messages and I’ll keep you updated!

Filippo Colombo auf Instagram

Wir wünschen Filippo Colombo eine schnelle und vollständige Genesung!


Alle Artikel zum XC World Cup in Albstadt 2021:

  1. benutzerbild

    HW-RIDER

    dabei seit 12/2020

    Denn auch viel Geld hilft nichts, wenn man ständig bestimmte Grenzen überschreiten muss und keine Zeit hat, drüber nachzudenken.

    Viel Geld beim XCO gibt es nur in Ausnahmefällen.

    Zitat: "Ein Fünftel der Fahrerinnen und Fahrer, die sich in den letzten zwei Jahren in den Top-40 platzierten, verdienen keinen Cent."

    https://www.ride.ch/de/news/wie-viel-verdienen-pro-mountainbiker

    Die Meisten fahren, weil sie es wollen (Spaß daran haben).

    Auch Annefleur Kalvenhaar (RIP) hat das MTB gemäß ihrem Teamchef geliebt. Im Cyclo-Cross hätte sie schneller Erfolge feiern können. Trotzdem ist sie MTB gefahren.
  2. benutzerbild

    rad_fan

    dabei seit 07/2012

    Finde auch krass was die da fahren und da würde ich mitm Enduro schon sagen: Nein danke. Das Video oben… Wow, richtig geil anzuschauen. Wahrscheinlich könnte nen Nino locker EWS vorne mitfahren.

    Ja, staune auch über die Steinfelder und Drops. Und das knallen die Damen und Herren in einem Leistungsbereich, welchen der Freizeitfahrer nur wenige Minuten durchhalten würde.

    Das Video von Nino's Hometrail ist schön anzusehen, eine Linie wie auf Schienen, agil unaufgeregter Fahrstil - und das Rad passt wie angegossen.
  3. benutzerbild

    NunAuchDa

    dabei seit 01/2019

    Ich erinnere mich an ein Interview mit Missy Giove. Darin sagte Missy das man für ein gutes Ergebnis bereit sein muss zum Sterben. Das Interview stand vor etwas über 20 Jahrennin der Bike bzw Mountain Bike.
  4. benutzerbild

    Schmal

    dabei seit 06/2010

    Sehr geistreiche Aussage und Einstellung von der guten Missy 🙈

    Man konnte ja leider sehen wo man so im Leben landen kann…..
  5. benutzerbild

    luftschaukel

    dabei seit 01/2017

    Na dann hattest du aber eine komplett falsche Vorstellung von dem, was in XC-Rennen heutzutage abgeht. Die Strecken sind teilweise technisch sehr anspruchsvoll und die Jungs und Mädels können wirklich alle saugut fahren.

    Schau nur mal, wie Nino Schurter auf seinem XC-Fully abzischt. Da muß sich selbst ein Ex-Downhiller auf einem (E-)Trailbike ranhalten, um dranzubleiben.


    naja, der Hometrail von Nino den er schon 1000mal gefahren ist.
    kein Wunder das er da so ab geht. 😉

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