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Der Hexenkessel bleibt in diesem Jahr leer
Der Hexenkessel bleibt in diesem Jahr leer - Aus gegebenem Anlass dürfen 2021 keine Zuschauer ins Bullentäle. Red Bull TV überträgt die Eliterennen jedoch live!
Am Freitag startet der Weltcup mit den Short Track Rennen
Am Freitag startet der Weltcup mit den Short Track Rennen - Hochspannung ist garantiert!
Max Brandl will beim Short Track in Albstadt unter die ersten acht Fahrer
Max Brandl will beim Short Track in Albstadt unter die ersten acht Fahrer
Top-Favorit auf den ersten Weltcupsieg 2021 ist aber dieser Mann: Mathieu van der Poel
Top-Favorit auf den ersten Weltcupsieg 2021 ist aber dieser Mann: Mathieu van der Poel
2020 dominierte Evie Richards die Short Track-Rennen in Nove Mesto
2020 dominierte Evie Richards die Short Track-Rennen in Nove Mesto - Ob die junge Britin an die Erfolge des Vorjahres anknüpfen kann?
Französische Dominanz bei den Damen
Französische Dominanz bei den Damen - Die amtierende Weltmeisterin Pauline Ferrand-Prévot könnte in Albstadt ganz oben auf dem Podium landen.
Der Nachwuchs der Equipe Tricolore stürmt an die Spitze
Der Nachwuchs der Equipe Tricolore stürmt an die Spitze - Loana Lecomte könnte der Weltmeisterin jedoch die Party vermiesen. DIe junge Französin zeigte sich im Frühjahr in starker Verfassung!
Schon 2019 jubelte Kate Courtney im Bullentäle
Schon 2019 jubelte Kate Courtney im Bullentäle - Siegt die US-Amerikanerin 2021 wieder in Albstadt?
Laura Stigger und ...
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... Anne Terpstra sind in Lauerstellung!
... Anne Terpstra sind in Lauerstellung! - Foto: Alice Russolo
Nadine Rieder musste in den letzten Tagen verletzungsbedingt zurückstecken
Nadine Rieder musste in den letzten Tagen verletzungsbedingt zurückstecken - Doch die Ghost-Fahrerin will in Albstadt mit von der Partie sein und an ihre starke Saison 2020 anknüpfen.
Wo auch immer Nino Schurter am Start steht, zählt er zu den Favoriten!
Wo auch immer Nino Schurter am Start steht, zählt er zu den Favoriten!
Ein Kandidat für den Platz an der Sonne: Henrique Avancini
Ein Kandidat für den Platz an der Sonne: Henrique Avancini - Der Brasilianer sicherte sich 2020 seinen ersten XC-Weltcupsieg und dürfte hochmotiviert in die neue Saison starten.
Cyclocross-Spezialisten unter sich!
Cyclocross-Spezialisten unter sich! - Mathieu van der Poel überzeugte unter anderem mit einem bärenstarken Frühjahr auf der Straße.
Das gilt auch für Tom Pidcock! Den Swiss Bike Cup letzten Sonntag dominierte er nach Belieben!
Das gilt auch für Tom Pidcock! Den Swiss Bike Cup letzten Sonntag dominierte er nach Belieben! - Foto: Armin M. Küstenbrück
Der Weltmeister will gewinnen! Auch Jordan Sarrou möchte am Sonntag am liebsten ganz oben auf dem Podium stehen
Der Weltmeister will gewinnen! Auch Jordan Sarrou möchte am Sonntag am liebsten ganz oben auf dem Podium stehen - Foto: Irmo Keizer
Simon Andreassen triumphierte vergangenes Jahr etwas überraschend in Nove Mesto
Simon Andreassen triumphierte vergangenes Jahr etwas überraschend in Nove Mesto - Ob dem jungen Dänen ein weiterer Coup gelingt?
David List will beim Weltcupauftakt aufs Podest
David List will beim Weltcupauftakt aufs Podest
Sein Lexware-Teamkollege Martin Vidaurre gilt ebenso als heißer Anwärter auf die Top 3
Sein Lexware-Teamkollege Martin Vidaurre gilt ebenso als heißer Anwärter auf die Top 3
An Mona Mitterwallner dürfte kein Weg vorbeiführen! Die junge Österreicherin präsentiert sich 2021 derart stark, dass alles andere als ein Sieg der 19-Jährigen eine Überraschung wäre.
An Mona Mitterwallner dürfte kein Weg vorbeiführen! Die junge Österreicherin präsentiert sich 2021 derart stark, dass alles andere als ein Sieg der 19-Jährigen eine Überraschung wäre. - Foto: Alice Russolo

Das Warten hat ein Ende: In wenigen Tagen beginnt die Saison des UCI Mountain Bike World Cups in Albstadt. Die weltbesten Cross-Country-Fahrerinnen und -Fahrer haben die Saisonvorbereitung hinter sich und scharren mit den Hufen vor dem Auftakt der wichtigsten Rennserie im Mountainbikesport. Mit dem ersten Highlight der Saison vor Augen blicken wir auf Favoritinnen, Favoriten und mögliche Überraschungskandidaten bei der Hatz nach Sekunden im Albstädter Bullentäle. Der Favoritencheck!

XC World Cup 2021 – Albstadt: Termine und Informationen

Nach einer Corona-gebeutelten Rennsaison 2020 mit nur zwei Weltcup-Rennen geht es in diesem Jahr für die besten Cross-Country-Pilotinnen und -Piloten einmal mehr in die so bedeutsame Olympia-Saison. Neben dem Saisonhighlight in Tokio stehen insgesamt sechs Weltcup-Rennen und die Weltmeisterschaft im italienischen Val di Sole auf dem Programm. Den Auftakt des UCI Mountainbike World Cups macht wie 2019 das Albstädter Bullentäle, das in diesem Jahr seinem Ruf als Hexenkessel nicht gerecht werden wird: Aufgrund der Pandemie werden keine Zuschauer am Streckenrand stehen können, auf die Unterstützung der Fans muss das Fahrerfeld verzichten (Artikel: Keine Zuschauer im Bullentäle).

Nichtdestotrotz gilt es für Enthusiasten der Cross-Country-Disziplin nur bedingt, Trübsal zu blasen: Wie aus den Vorjahren gewohnt, wird Red Bull TV von den Rennen der Damen und Herren ausführlich berichten, sodass Fans von zu Hause aus live mitfiebern können. Am Freitagabend beim Short Track und am Sonntag bei den Cross-Country-Rennen wird es jeweils eine Live-Übertragung in gewohnt hoher Qualität mit Kommentaren in verschiedenen Sprachen geben. In separaten Meldungen kurz vor den jeweiligen Wettkämpfen findet ihr bei MTB-News.de jeweils den passenden Link zur Live-Übertragung.

Neben den Wettkämpfen der Eliteklasse, die seit 2019 auch den Short Track als „Qualifikationslauf“ für die Startaufstellung im folgenden Cross-Country-Rennen beinhalten, werden am kommenden Wochenende zudem Rennen in den beiden Nachwuchsklassen der U23- und Juniorenkategorie durchgeführt. Während die Juniorinnen und Junioren im Rahmen der Junior World Series auf Jagd nach Weltranglistenpunkten gehen, geht es für die etwas älteren Fahrerinnen und Fahrer der U23-Klasse um die heiß begehrten Weltcup-Punkte.

Der Hexenkessel bleibt in diesem Jahr leer
# Der Hexenkessel bleibt in diesem Jahr leer - Aus gegebenem Anlass dürfen 2021 keine Zuschauer ins Bullentäle. Red Bull TV überträgt die Eliterennen jedoch live!
Diashow: XC World Cup 2021 – Albstadt: Cyclocross-Giganten vs. MTB-Spezialisten – Der Vorbericht
Französische Dominanz bei den Damen
Nadine Rieder musste in den letzten Tagen verletzungsbedingt zurückstecken
Top-Favorit auf den ersten Weltcupsieg 2021 ist aber dieser Mann: Mathieu van der Poel
Wo auch immer Nino Schurter am Start steht, zählt er zu den Favoriten!
2020 dominierte Evie Richards die Short Track-Rennen in Nove Mesto
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Zeitplan

Freitag, 07.05.2021

  • 17:30 Uhr: Short Track, Frauen
  • 18:15 Uhr: Short Track, Herren

Samstag 08.05.2021

  • 9:30 Uhr: Cross-Country, UCI Junior Series – Herren
  • 11:15 Uhr: Cross-Country, UCI Junior Series – Frauen
  • 15:00 Uhr: Cross-Country, U23-Herren
  • 16:30 Uhr: Cross-Country, U23-Frauen

Sonntag, 08.05.2021

  • 11:20 Uhr: Cross-Country, Frauen
  • 14:35 Uhr: Cross-Country, Herren

Die Favoritinnen und Favoriten für das Podium

Short Track

Seit 2018 im Programm und stets der Auftakt eines Weltcupwochenendes: Die Short Track-Disziplin mauserte sich mit spannenden Rennverläufen als „Qualifikationsrennen“ für die Startaufstellung des folgenden Cross-Country-Events zu einem wahren Zuschauermagneten – mehr dazu in diesem Artikel: Short Track im XC-World Cup: Erfolgsgeschichte eines spektakulären Rennformats. Auf dem 1,1 Kilometer langen Rundkurs werden die jeweils 40 besten Fahrerinnen und Fahrer der Weltrangliste um die günstigsten Startplätze für das folgende XC-Rennen am Sonntag kämpfen. Das kurze und sehr enge Rennformat eröffnet einer Vielzahl an Kandidatinnen und Kandidaten die Chance auf einen Sieg. Nichtsdestotrotz scheinen einige Athletinnen und Athleten für diese Disziplin geradezu prädestiniert zu sein.

Am Freitag startet der Weltcup mit den Short Track Rennen
# Am Freitag startet der Weltcup mit den Short Track Rennen - Hochspannung ist garantiert!

Das kurze und sehr enge Rennformat eröffnet einer Vielzahl an Kandidatinnen und Kandidaten die Chance auf einen Sieg.

Bei den Herren gilt dies allen voran für den niederländischen Superstar Mathieu van der Poel, der nach den Frühjahrsklassikern auf der Straße in diesem Jahr in Albstadt erstmalig auf dem Mountainbike in Erscheinung treten wird. 2019 stand van der Poel bei fünf Short Track-Rennen an der Startlinie und siegte prompt fünfmal. Kein anderer Fahrer im Peloton der Männer scheint derart spritzig und damit für die so rennentscheidenden kurzen, knackigen Antritte im Short Track gewappnet zu sein als der Niederländer. Dass mit van der Poel auch in diesem Jahr auf dem Mountainbike zu rechnen sein wird, steht angesichts seiner Erfolge im Winter auf dem Crossrad und im Frühjahr auf der Straße außer Zweifel.

Es ist ungewiss, inwieweit die anderen Größen der Cross-Country-Szene in der Lage sind, mit van der Poel mithalten zu können. In der Vergangenheit war es häufig der Brasilianer Henrique Avancini, der dem Niederländer Paroli bieten konnte. Auch der Dominator der letzten Jahre, Nino Schurter, möchte sicherlich ein Wörtchen mitreden, wenn es um die Vergabe der Podestplätze geht.

Wie eng es im Short Track letztlich zugehen kann, zeigt unterdessen der Blick in die jüngste Vergangenheit: 2020 wurden zwei Wettbewerbe in dieser Disziplin in Nove Mesto durchgeführt, insgesamt neun verschiedene Fahrer schafften dabei den Sprung unter die besten Fünf. Maximilian Brandl, Deutscher Meister in der Cross-Country-Disziplin, belegte damals überraschend die Positionen drei und fünf und war damit der einzige Athlet, der zweimal auf dem erweiterten Podium der Top 5 stand. „Mein Ziel beim Short Track in Albstadt ist es, unter die besten Acht zu fahren – dann starte ich aus der ersten Reihe im anschließenden Cross-Country-Rennen. Das wäre genial!“, so Brandl im Hinblick auf das Rennen am Freitagabend.

Max Brandl will beim Short Track in Albstadt unter die ersten acht Fahrer
# Max Brandl will beim Short Track in Albstadt unter die ersten acht Fahrer
Top-Favorit auf den ersten Weltcupsieg 2021 ist aber dieser Mann: Mathieu van der Poel
# Top-Favorit auf den ersten Weltcupsieg 2021 ist aber dieser Mann: Mathieu van der Poel

Während bei den Herren mit van der Poel ein Fahrer die klare Favoritenrolle innehat, scheint es im Feld der Damen weitaus mehrere Kandidatinnen zu geben, die sich Hoffnungen auf einen Triumph machen dürfen. Darunter unter anderem die Siegerin des Short Track-Rennens 2019 in Albstadt, Kate Courtney, oder die amtierende XC-Weltmeisterin Pauline Ferrand-Prévot. Die Französin belegte 2020 bei den beiden einzigen Wettkämpfen in dieser Disziplin jeweils den zweiten Rang und musste sich dabei auch in beiden Fällen der Britin Evie Richards geschlagen geben. In packenden Sprintentscheidungen konnte sich Richards damals durchsetzen und sichert sich damit auch in Albstadt eine Favoritenrolle.

Der Blick in die Vergangenheit zeigt jedoch, dass insbesondere im Feld der Damen bei jedem Short Track die Karten neu gemischt werden und viele verschiedene Fahrerinnen in der Lage sein können, das Rennen zu gewinnen: Acht unterschiedliche Siegerinnen bei insgesamt 15 durchgeführten Short-Track-Wettkämpfen im Rahmen eines Weltcups sprechen eine eindeutige Sprache. Wir sind also gespannt, wer als Erste in dieser Saison aufs Weltcup-Podium klettern wird!

2020 dominierte Evie Richards die Short Track-Rennen in Nove Mesto
# 2020 dominierte Evie Richards die Short Track-Rennen in Nove Mesto - Ob die junge Britin an die Erfolge des Vorjahres anknüpfen kann?

Damen

Während es beim Short Track im Damenfeld keine klare Favoritin gibt, scheint die Rollenverteilung in Bezug auf das folgende Cross-Country-Rennen nach den ersten Vorbereitungsrennen klar: Insbesondere die Fahrerinnen aus Frankreich, die amtierende Weltmeisterin Pauline Ferrand-Prévot und die Nachwuchshoffnung Loana Lecomte, gelten als größte Anwärterinnen auf den Sieg im Bullentäle.

Ferrand-Prévot verteidigte im vergangenen Jahr im österreichischen Leogang souverän ihren Weltmeistertitel und konnte sich auch schon im Albstädter Bullentäle in die Siegerlisten eintragen: Im Jahr 2014 triumphierte die Französin in Albstadt und düpierte die Konkurrenz in eindrucksvoller Manier. Bei den beiden Weltcuprennen im vergangenen Jahr in Nove Mesto zeigte sich die 29-Jährige ebenfalls in Bestform: Das zweite Rennen in Tschechien konnte Ferrand-Prévot für sich entscheiden, beim ersten Rennen musste sie sich lediglich ihrer jungen Landsfrau Loana Lecomte geschlagen geben. Für den Weltcup-Auftakt am Wochenende in Albstadt schraubt Ferrand-Prévot jedoch die Erwartungen herunter: „Ich weiß, dass meine Form noch nicht bei 100 Prozent ist, aber das ist Teil des Prozesses. Ich habe nicht das Ziel, in Albstadt zu dominieren, ich muss geduldig sein und diesen Zustand akzeptieren.“

Ich weiß, dass meine Form noch nicht bei 100 Prozent ist, aber das ist Teil des Prozesses. Ich habe nicht das Ziel, in Albstadt zu dominieren, ich muss geduldig sein und diesen Zustand akzeptieren.

Pauline Ferrand-Prévot

Dementsprechend rückt die erst 21 Jahre alte Loana Lecomte in den Fokus: Die junge Französin profitierte wie kaum eine andere Fahrerin im Feld von der coronabedingten Zwangspause und katapultierte sich im vergangenen Jahr in die absolute Weltspitze. Nach ihrem überraschenden Erfolg beim Weltcuprennen in Nove Mesto folgte der Weltmeistertitel in der U23-Klasse. Beim international hochkarätig besetzten Rennen im italienischen Nals ließ sie vor wenigen Wochen alle etablierten Kräfte um Pauline Ferrand-Prévot, Jolanda Neff und Co. hinter sich und ist damit Favoritin Nummer eins für die Kletterpartie auf der Schwäbischen Alb.

Französische Dominanz bei den Damen
# Französische Dominanz bei den Damen - Die amtierende Weltmeisterin Pauline Ferrand-Prévot könnte in Albstadt ganz oben auf dem Podium landen.
Der Nachwuchs der Equipe Tricolore stürmt an die Spitze
# Der Nachwuchs der Equipe Tricolore stürmt an die Spitze - Loana Lecomte könnte der Weltmeisterin jedoch die Party vermiesen. DIe junge Französin zeigte sich im Frühjahr in starker Verfassung!

Im Schatten von Lecomte rückt eine Reihe junger Fahrerinnen nach und sorgt für mächtig Trubel an der Spitze: Darunter beispielsweise die Österreicherin Laura Stigger, die im vergangenen Jahr bei den beiden Weltcup-Rennen in Nove Mesto zweimal den fünften Platz belegte. Auch der Schweizerin Sina Frei, U23-Weltmeisterin aus dem Jahr 2019, ist in Albstadt einiges zuzutrauen – zumal sie als äußerst kletterstarke Fahrerin gilt.

Nichtsdestotrotz dürften auch die etablierten Kräfte im Damenfeld ihre Chance wittern: Die US-Amerikanerin Kate Courtney konnte in der außergewöhnlichen Saison 2020 nicht ganz an die Stärke aus den Vorjahren – mit dem Gesamtweltcupsieg 2019 und dem Weltmeistertitel 2018 – anknüpfen, scheint aber nun wieder rechtzeitig zur verschobenen Olympiasaison in Form zu kommen. Auf der italienischen Insel Elba konnte sie vor wenigen Wochen ihren ersten Saisonsieg einfahren und landete am vergangenen Wochenende beim Auftakt Proffix Swiss Bike Cup-Serie in Leukerbad hinter der jungen Österreicherin Mona Mitterwallner und vor Pauline Ferrand-Prévot auf dem zweiten Rang. Auch die Schweizer Meisterin Jolanda Neff hat bereits einen Saisonsieg gegen durchaus namhafte Konkurrentinnen eingefahren und scheint rechtzeitig für den Weltcupauftakt in eine starke Form zu kommen. Die Niederländerin Anne Terpstra jubelte erst kürzlich im österreichischen Haiming und ließ dabei unter anderem auch die für Albstadt favorisierten Laura Stigger und Kate Courtney hinter sich.

Schon 2019 jubelte Kate Courtney im Bullentäle
# Schon 2019 jubelte Kate Courtney im Bullentäle - Siegt die US-Amerikanerin 2021 wieder in Albstadt?
Laura Stigger und ...
# Laura Stigger und ...
... Anne Terpstra sind in Lauerstellung!
# ... Anne Terpstra sind in Lauerstellung! - Foto: Alice Russolo

Im deutschen Fahrerinnenlager ruhen die Hoffnungen auf eine Top-Platzierung indes auf mehreren Schultern: Die deutsche Meisterin Elisabeth Brandau konnte zum Saisonauftakt Ende Februar in Spanien durch starke Resultate auf sich aufmerksam machen, war jedoch in jüngster Vergangenheit nicht mehr ganz vorne in der Weltspitze zu finden. Nadine Rieder, beste deutsche Fahrerin bei den Weltcuprennen im Jahr 2020, laboriert aktuell an den Nachwirkungen eines zweifachen Bänderrisses und zweier Frakturen am Knöchel. Nichtsdestotrotz will die Allgäuerin in Albstadt am Start stehen, auch wenn die Vorbereitung auf die Wettkämpfe verletzungsbedingt anstatt auf dem Fahrrad nun im Schwimmbad stattfindet. Für eine Überraschung könnte unterdessen Nina Benz sorgen: Die deutsche U23-Meisterin aus dem Vorjahr landete am vergangenen Wochenende beim Proffix Swiss Bike Cup in Leukerbad auf dem vierten Rang und ließ dabei einige etablierte Größen wie beispielsweise Jolanda Neff hinter sich.

Gespannt darf man zudem auf den Auftritt der lokalen Nachwuchshoffnung Ronja Eibl sein: Die U23-Gesamtweltcupsiegerin aus dem Jahr 2019 greift nach einem verkorksten Jahr 2020 wieder voll an und möchte an die ersten Erfolgserlebnisse aus diesem Frühjahr anknüpfen: „Ich bin bisher nur drei Rennen gefahren, dementsprechend schwer fällt es mir genau festzulegen, wo ich mich einordnen muss. Meine Trainingswerte sind ziemlich gut und meine Vorbereitung lief reibungslos. Dennoch bin noch sehr unsicher, da ich noch kein richtig gutes Ergebnis vorweisen kann. Der erste Weltcup in der Eliteklasse in Albstadt wird sicher nochmal eine besondere Herausforderung – wenn ich unter die besten 20 Fahrerinnen komme, bin ich sehr zufrieden, vielleicht schaffe ich ja sogar den Sprung in die Top Ten!“

Nadine Rieder musste in den letzten Tagen verletzungsbedingt zurückstecken
# Nadine Rieder musste in den letzten Tagen verletzungsbedingt zurückstecken - Doch die Ghost-Fahrerin will in Albstadt mit von der Partie sein und an ihre starke Saison 2020 anknüpfen.

Herren

Selten zuvor war der Spannungsbogen vor einem Weltcup-Rennen im Herrenfeld so groß wie beim nun anstehenden Weltcupauftakt in Albstadt: Ob Nino Schurter, Mathias Flückiger, Superstar Mathieu van der Poel oder auch der frisch gebackene Weltmeister Jordan Sarrou: Die Liste möglicher Siegeskandidaten im Bullentäle ist lang und die möglicher Podestanwärter sogar um ein Vielfaches länger.

Nach fünf Weltmeistertiteln in Folge musste im vergangenen Jahr der Schweizer Nino Schurter das Regenbogentrikot des amtierenden Titelträgers abgeben. Kalte und matschige Bedingungen im österreichischen Leogang machten dem 32-fachen Weltcupsieger zu schaffen, sodass der Franzose Jordan Sarrou die Gunst der Stunde nutzte und sich zum Weltmeister krönte. Schurter sicherte sich aber nur eine Woche später vor heimischem Publikum in Lugano den Europameistertitel und deutete in den ersten Vorbereitungsrennen der Saison bereits an, dass er seinen Siegeshunger keineswegs verloren hat. Bisher musste sich Schurter bei den ersten drei Renneinsätzen jedoch stets knapp mit dem zweiten Rang begnügen, weshalb er umso motivierter sein wird, in Albstadt seinen ersten Sieg 2021 einzufahren.

Wo auch immer Nino Schurter am Start steht, zählt er zu den Favoriten!
# Wo auch immer Nino Schurter am Start steht, zählt er zu den Favoriten!

Der Schweizer Mathias Flückiger und der Brasilianer Henrique Avancini sind die bisherigen Bezwinger Schurters und damit auch potenzielle Sieganwärter. Insbesondere Flückiger, der 2019 mit seinem Sieg beweisen konnte, dass ihm die steilen Anstiege in Albstadt liegen, dürfte ein heißer Kandidat für den Triumph im Bullentäle sein. Sowohl im österreichischen Haiming als auch im italienischen Nals sicherte sich der Vizeweltmeister aus dem Vorjahr bereits seine ersten beiden Saisonsiege und ist damit bestens gewappnet für die Weltcupsaison.

Der Brasilianer Henrique Avancini schlug indes Nino Schurter auf der italienischen Insel Elba in einem knappen Sprint-Finish. Die Albstädter Strecke ist dem antrittsstarken Fahrer jedoch nicht unbedingt auf den Leib geschnitten: Bei den letzten beiden Weltcuprennen auf der Schwäbischen Alb kam er nicht über den 17. Rang hinaus. Insbesondere niedrige Temperaturen und nasse Bedingungen setzen dem Brasilianer meist zu. Sollte es also wie so häufig im Bullentäle rutschig werden, könnte dies dazu führen, dass Avancini nicht zu den Favoriten zählt.

Ein Kandidat für den Platz an der Sonne: Henrique Avancini
# Ein Kandidat für den Platz an der Sonne: Henrique Avancini - Der Brasilianer sicherte sich 2020 seinen ersten XC-Weltcupsieg und dürfte hochmotiviert in die neue Saison starten.

Im Winter sicherte sich der 26-Jährige bereits seinen vierten Weltmeistertitel im Cyclocross und ließ im Frühjahr auf der Straße beeindruckende Erfolge, unter anderem beim Klassiker „Strade Bianche“, folgen.

Schlechtes Wetter sollte zumindest bei Mathieu van der Poel kein Grund für eine mögliche Ausrede sein: Das niederländische Allround-Talent kommt ursprünglich aus der Cyclocross-Disziplin und ist daher Matsch und Schlamm gewohnt wie kaum ein anderer Fahrer. Mit dem großen Ziel der olympischen Goldmedaille in Tokio startet van der Poel in Albstadt seine Mountainbike-Saison. Wie kein anderer Fahrer auf dem Planeten meistert er den Spagat zwischen den Radsportdisziplinen Cross, Straße und MTB so erfolgreich, dass er durch seine vielen Erfolge zum absoluten Superstar der Radsportszene gewachsen ist. Im Winter sicherte sich der 26-Jährige bereits seinen vierten Weltmeistertitel im Cyclocross und ließ im Frühjahr auf der Straße beeindruckende Erfolge, unter anderem beim Klassiker „Strade Bianche“, folgen. 2019 feierte er im tschechischen Nove Mesto seinen ersten Weltcup-Erfolg auf dem Mountainbike, 2020 verzichtete er aufgrund des knappen Terminkalenders auf Einsätze im groben Gelände.

In seinem Schatten könnte eine weitere Persönlichkeit in Albstadt erstmalig auf dem Mountainbike richtig ins Rampenlicht rücken, die genau wie van der Poel multidisziplinär unterwegs ist: Der Brite Tom Pidcock, ebenfalls erfolgreicher Cyclocross-Fahrer und Straßenprofi beim Team Ineos Grenadiers, wird in Albstadt zum ersten Mal an der Startlinie eines Elite-Weltcuprennens stehen. 2020 trat Pidcock im MTB-Metier erstmals in Erscheinung und dominierte sogleich die U23-Nachwuchsklasse: Beide Weltcup-Rennen in Nove Mesto gingen auf sein Konto. Auch den Weltmeistertitel in der U23 sicherte sich der Brite. Pidcock wird jedoch aufgrund seiner geringen Anzahl an Weltranglistenpunkten nicht für das Short Track-Rennen startberechtigt sein und somit im Cross-Country-Rennen aus den hinteren Reihen ins Rennen gehen müssen. Es bleibt also abzuwarten, wie schnell sich der Brite durchs Feld kämpfen kann und ob er in der Lage ist, um die Podestplätze mitzukämpfen. Dass der Brite aktuell in bestechender Form ist, konnte er eindrucksvoll im Schweizer Wallis am vergangenen Wochenende unter Beweis stellen, als er den ersten Lauf des Proffix Swiss Bike Cup mit einem Vorsprung von mehr als drei Minuten (!) gewinnen konnte.

Cyclocross-Spezialisten unter sich!
# Cyclocross-Spezialisten unter sich! - Mathieu van der Poel überzeugte unter anderem mit einem bärenstarken Frühjahr auf der Straße.
Das gilt auch für Tom Pidcock! Den Swiss Bike Cup letzten Sonntag dominierte er nach Belieben!
# Das gilt auch für Tom Pidcock! Den Swiss Bike Cup letzten Sonntag dominierte er nach Belieben! - Foto: Armin M. Küstenbrück

Albstadt liegt mir sehr gut. Es ist mein erstes Saisonhighlight dieses Jahr. Ich will gewinnen.

Jordan Sarrou

Ungeachtet dessen äußerte der Überraschungsweltmeister aus dem vergangenen Jahr, Jordan Sarrou, eine Kampfansage an die Konkurrenz: „Albstadt liegt mir sehr gut. Es ist mein erstes Saisonhighlight dieses Jahr. Ich will gewinnen“, so der Franzose im Vorfeld. 2014 sicherte sich Sarrou im U23-Rennen den Sieg im Bullentäle, weshalb sich nun die Frage stellt: Folgt nun der erste Triumph in der Eliteklasse? Eine ganze Reihe französischer Top-Athleten schart sich um ihn, die allesamt in der Lage sind, um den Sieg mitfahren zu können. Ob Maxime Marotte, Titouan Carod oder Victor Koretzky – all diese Namen könnten unter gewissen Voraussetzungen ganz oben auf dem Ergebnistableau zu finden sein.

Der Weltmeister will gewinnen! Auch Jordan Sarrou möchte am Sonntag am liebsten ganz oben auf dem Podium stehen
# Der Weltmeister will gewinnen! Auch Jordan Sarrou möchte am Sonntag am liebsten ganz oben auf dem Podium stehen - Foto: Irmo Keizer

Ähnlich wie im Feld der Damen gibt es auch bei den Herren eine Reihe junger Fahrer, die den etablierten Kräften das Leben schwer machen: Der Däne Simon Andreassen jubelte im vergangenen Jahr völlig überraschend beim ersten der beiden Weltcuprennen in Nove Mesto. Auch der Niederländer Milan Vader und der Südafrikaner Alan Hatherly sorgten damals für Furore und könnten in Albstadt erneut im Spitzenfeld vorzufinden sein.

In die Riege dieser Fahrer reiht sich auch Max Brandl, die wohl größte deutsche Hoffnung auf eine Top-Platzierung, ein. Der amtierende deutsche Meister landete bei den Weltcup-Rennen in Nove Mesto im vergangenen Jahr auf den Plätzen neun und elf und wurde bei den Weltmeisterschaften respektabler Zwölfter. Die Albstädter Strecke scheint jedoch nicht zu seinen persönlichen Favoriten zu gehören, denn die Ergebnisse Brandls im Bullentäle sind bisher noch nicht zufriedenstellend: „Ich habe in Albstadt bisher einmal ein ‚did not start‘, einmal ein ‚did not finish‘ und einmal ein ‚finished miserabel‘ stehen, deshalb will ich erstmal schauen, dass ich dieses Jahr zunächst einmal ein vernünftiges Ergebnis erzielen kann. Hoffentlich ähnlich gut wie am Ende des vergangenen Jahres.“

Simon Andreassen triumphierte vergangenes Jahr etwas überraschend in Nove Mesto
# Simon Andreassen triumphierte vergangenes Jahr etwas überraschend in Nove Mesto - Ob dem jungen Dänen ein weiterer Coup gelingt?

U23

Für die Fahrerinnen und Fahrer der U23-Klasse ist das Auftaktrennen einer jeden Weltcupsaison stets die erste Standortbestimmung über die Kräfteverhältnisse im Fahrerfeld. Ältere Fahrerinnen und Fahrer verlassen die Nachwuchsklasse und treten nun im Elitefeld an, jüngere Talente rücken zeitgleich aus der Juniorenkategorie auf. Und so fällt eine eindeutige Zuweisung möglicher Favoritenrollen in diesem Fall besonders schwer.

Große Hoffnungen auf ein mögliches Top-Resultat darf sich der deutsche U23-Meister David List machen: Bereits im Vorjahr wusste der junge Deutsche in der U23-Klasse zu überzeugen, belegte bei den beiden Weltcuprennen in Nove Mesto die Ränge sieben und dreizehn. Beim hochklassig besetzten Vorbereitungsrennen im österreichischen Haiming kletterte List bereits als Drittplatzierter aufs Podest und peilt auch beim Rennen in Albstadt einen Platz unter den besten Drei an: „Die Vorbereitungen in Richtung Albstadt liefen sehr gut und ich bin dementsprechend guter Dinge vor dem Weltcupauftakt. So wie das letzte Rennen in Haiming lief, strebe ich erneut einen Platz auf dem Podium an.“ Weitere Favoriten auf den Sieg könnten der Schweizer Joel Roth, der Spanier Jofre Cullel Estape oder der Chilene Martin Vidaurre sein.

David List will beim Weltcupauftakt aufs Podest
# David List will beim Weltcupauftakt aufs Podest
Sein Lexware-Teamkollege Martin Vidaurre gilt ebenso als heißer Anwärter auf die Top 3
# Sein Lexware-Teamkollege Martin Vidaurre gilt ebenso als heißer Anwärter auf die Top 3

Bei den Damen dürfte der Sieg in Albstadt nur über die Juniorenweltmeisterin aus dem vergangenen Jahr, Mona Mitterwallner, gehen. Die Österreicherin besticht in den Vorbereitungsrennen dieser Saison mit einer sehr starken Frühform und rückte bei den Rennen meist in die Riege der absoluten Top-Fahrerinnen der Elite vor. Erst am vergangenen Wochenende düpierte sie alle Fahrerinnen der Eliteklasse um Topfahrerinnen wie Pauline Ferrand-Prévot, Kate Courtney und Co. und sicherte sich souverän den Sieg beim Proffix Swiss Bike Cup in Leukerbad.

An Mona Mitterwallner dürfte kein Weg vorbeiführen! Die junge Österreicherin präsentiert sich 2021 derart stark, dass alles andere als ein Sieg der 19-Jährigen eine Überraschung wäre.
# An Mona Mitterwallner dürfte kein Weg vorbeiführen! Die junge Österreicherin präsentiert sich 2021 derart stark, dass alles andere als ein Sieg der 19-Jährigen eine Überraschung wäre. - Foto: Alice Russolo

Junioren

Wie in den vergangenen Jahren gastiert im Rahmen des UCI Mountain Bike World Cups in Albstadt auch die ranghöchste internationale Rennserie für Fahrerinnen und Fahrer der Juniorenklasse, die Junior World Series. Für die Nachwuchstalente geht es im Bullentäle um wertvolle Weltranglistenpunkte im Hinblick auf die anstehenden Saisonhighlights wie Welt- und Europameisterschaften.

Aus deutscher Sicht könnte es insbesondere in der weiblichen Nachwuchsklasse zu Erfolgserlebnissen kommen: Sina van Thiel aus Kempten landete unter anderem beim Auftakt der internationalen MTB-Bundesliga in Obergessertshausen auf dem obersten Podest und gilt als Anwärterin auf den Sieg im Bullentäle. Bei den männlichen Junioren hoffen die deutschen Fahrer darauf, unter den besten Zehn mitmischen zu können. Der deutsche Jugendmeister des Vorjahres, Emil Herzog und der Vizemeister der Juniorenklasse, Ben Schweizer, konnten sich beim Rennen der UCI Junior Series im österreichischen Haiming stark präsentieren und scheinen damit die aussichtsreichsten Kandidaten auf eine Top-Platzierung zu sein.

MTB-News berichtet live aus dem Bullentäle

Ein kleines Redaktionsteam befindet sich am Wochenende live im Bullentäle und wird euch mit den aktuellsten Geschehnissen rund um den einzigen deutschen Mountainbike-Weltcup versorgen. Wie gewohnt gibt es kurz vor den Wettkämpfen Infos zu den Livestreams, interessante Pre-Race-Infos und vieles mehr in den kommenden Tagen auf MTB-News.de!

Was denkt ihr? Wer wird am Wochenende im Bullentäle triumphieren?


Alle Artikel zum XC World Cup in Albstadt 2021:

  1. benutzerbild

    getFreaky

    dabei seit 07/2006

    Lies halt noch einmal, was ich geschrieben habe.

    Habe ich, und auch sein offizielles Statement

    The cross-discipline star will be riding the winter on a repainted Bianchi bike as he waits on his team’s new bike partner Cervélo to finish optimizing their cyclocross machine.

    “We are developing the Cervélo,” Van Aert told Sporza before Friday’s GP Sven Nys. “It’s best to still go into the field with reliable material, so the choice is also to start with the Bianchi.”
    ...
    Van Aert revealed he has not yet pinned down his position on Cervélo’s time trial bike as he looks to adapt his old position onto the new frame. Van Aert – who took the Silver medal at the Imola world championships time trial last year – told Sporza he has been working on his set-up in the wind tunnel through December.

    “You can’t just exactly copy your position from the Bianchi to the Cervélo. You have to start from scratch every time,” he said. “When it becomes a bit calmer with crosses, I want to ride that bike as soon as possible and see if I can keep that position even if I put in power.”

    Demnach können beide Aussagen richtig sein: das Bianchi für ihn verlässlicher (=reliable) Untersatz für CX war und er die Position erst anpassen musste, ob er das nur aufs TT bezogen hat, oder auch fürs CX-Gerät (oder Gravelbike) meint blieb unerwähnt. Quelle

    Die Teams können doch kaufen was sie wollen, vorausgesetzt der eigentliche Sponsor erlaubt es! Ineos fährt in der Bergen ja auch nicht mehr Dura Ace, sondern Lightweight.

    Bei Ineos ist so viel Kohle da, dass ich mal unterstelle, dass Pidcock einfach eine Wunschliste erstellen konnte und es wurde eingekauft. Siehe auch die Laufräder. Natürlich immer mit dem Segen des jeweiligen Teamsponsors/-ausrüster!

    Bei BMC könnte ich mir vorstellen, dass die nach der Anfrage gefragt haben, wieviele Rahmen die brauchen, das ist für die hammermäßige geschenkte Werbung.
    Sponsoring ist "leider" häufig nicht ersichtlich, bei einem der letzten seiner "Gemischten Hack" Podcast meinte Felix Lobrecht, dass er öfter einfach so Artikel zugesendet bekommt, einfach so (wobei die hoffen man das mal in seinen sozialen Medien, etc zufällig wiederzufinden ist). Ich habe ihn bis dato in keiner Mercedes Werbung gefunden, die sponsern ihn auch zBsp.
  2. benutzerbild

    lupus_bhg

    dabei seit 04/2005

    Neben den besonders prominenten CX-Profis stehen übrigens auch Marcel Meisen und Daan Soete, der sich zuletzt beim Copa Catalana gut geschlagen hat, am Start.
  3. benutzerbild

    Catsoft

    dabei seit 09/2001

    Es ist zwar nicht ungewöhnlich, dass zu Jahreswechsel das Material gewechselt wird, aber vielleicht wollte WvA sich auch einfach nicht für die paar Wochen an ein neues Rad gewöhnen!? Dass man mit dem Aspero, das von den Gravelbikes noch mit am wenigsten mit Packtaschen zu tun hat, durchaus zügig CX fahren kann, zeigte ja Joris Nieuwenhuis, bevor Sunweb/DSM zu Scott gewechselt ist.

    Bei WvA waren meines Wissen zwei Dinge. Er hat das Cervelo mit einem Exzenter BB versucht passend zu machen, ist aber nicht geglückt. Und mitten in der Saison auf ein nicht passendes Rad zu wechseln ist für alle Seiten nicht glücklich. Das mit dem Bianchi bekommen nur Insider mit. Da hat Cervelo wohl zugestimmt.

    Pinarello hat auch kein Fully im Angebot, HT habe ich schon gesehen.Was das taugt? Aber offensichtlich hat Pinarello mit der Wahl vom Pit kein Problem. Das merken sowieso nur wenige Insider, solange er den Rahmen ohne Logo fährt. Könnte es ja wie Brandau machen:OIZ mit Radon-Aufkleber. Ist gar nicht so ungewöhnlich, im Cross waren füher viele mit umgelabelten Rahmen unterwegs, weil ihr Sponsor keinen Cyclocrosser hatte. Und BMC hat da gar nix mitzureden, das könnte er einfach kaufen und fahren. Wäre Spezi der Teamsponsor wäre die Lage vermutlich ganz anders.

    Die UCI kommt ins Spiel, wenn er versucht mit einem anderen Trikot zu fahren. Hab das selber miterlebt, dass ein Fahrer beef mit seinem Sponsor hatte und die Qualli dann im Unterhemd gewonnen hat. Wurde dann vom BDR disqualifiziert smilie
  4. benutzerbild

    Catsoft

    dabei seit 09/2001

    P.S.: Wo bleiben mehr Bilder von den Bikes smilie
  5. benutzerbild

    matt017

    dabei seit 12/2005

    P.S.: Wo bleiben mehr Bilder von den Bikes smilie
    Von dem neuen Santa zum Beispiel...?

    Das Santa Cruz htSQD Team fährt das Rock Shox Fahrwerk ohne Remote hinten, das SC FSA Team scheinbar mit Fox und Remote.
    Bin auf den Release gespannt...

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