Tipp: du kannst mit der Tastatur blättern
Das Zerode Katipo ist eine potente Abfahrtsmaschine, die mit zentralem Schwerpunkt und grandioser Fahrwerks-Performance überzeugt!
Das Zerode Katipo ist eine potente Abfahrtsmaschine, die mit zentralem Schwerpunkt und grandioser Fahrwerks-Performance überzeugt!
Die Geometrie fällt mit 64° Lenkwinkel, langem Reach und nicht zu kurzen Kettenstreben modern aus
Die Geometrie fällt mit 64° Lenkwinkel, langem Reach und nicht zu kurzen Kettenstreben modern aus - und verspricht ein laufruhiges und ausgewogenes Fahrverhalten
Die RockShox Lyrik mit PUSH Industries HC97 ACS3-Kit bietet 160 mm Federweg
Die RockShox Lyrik mit PUSH Industries HC97 ACS3-Kit bietet 160 mm Federweg
Mit dem PUSH ACS3-Kit wird die Lyrik von Luft- auf Stahlfeder umgebaut
Mit dem PUSH ACS3-Kit wird die Lyrik von Luft- auf Stahlfeder umgebaut
Beim PUSH HC97-Kit handelt es sich dagegen um die Tuning-Druckstufe mit feiner Einstellbarkeit aus gleichem Hause
Beim PUSH HC97-Kit handelt es sich dagegen um die Tuning-Druckstufe mit feiner Einstellbarkeit aus gleichem Hause
Die 160 mm Federweg am Heck werden von einem Fox Float DPX2 verwaltet
Die 160 mm Federweg am Heck werden von einem Fox Float DPX2 verwaltet
Perfekt in den Rahmen integriert ist der Antrieb mit dem Pinion C1.9XR-Getriebe
Perfekt in den Rahmen integriert ist der Antrieb mit dem Pinion C1.9XR-Getriebe
Nur ein Ritzel und kein Schaltwerk am Heck
Nur ein Ritzel und kein Schaltwerk am Heck - das gesparte Gewicht soll eine bessere Gewichtsverteilung und Fahrwerks-Performance aufgrund der reduzierten ungefederten Masse garantieren
Das Pinion C1.9XR Getriebe
Das Pinion C1.9XR Getriebe - kombiniert ein kompaktes Baumaß und vergleichsweise geringes Gewicht mit neun Gängen und einer Gesamtübersetzungs-Bandbreite von 568 %
Die Gripshift-Schaltung wurde in Zusammenarbeit mit Ergon entwickelt
Die Gripshift-Schaltung wurde in Zusammenarbeit mit Ergon entwickelt - und lässt sich entsprechend komfortabel bedienen, sobald man sich generell wieder an Gripshift gewöhnt hat
An einem von MRC Trading aufgebauten Rad darf ein MarshGuard natürlich nicht fehlen
An einem von MRC Trading aufgebauten Rad darf ein MarshGuard natürlich nicht fehlen
Ordentlich Bremskraft soll die ...
Ordentlich Bremskraft soll die ...
... SRAM G2 RSC Bremsanlage garantieren
... SRAM G2 RSC Bremsanlage garantieren
Dazu kommen gewaltig große und schicke Galfer Wave-Scheiben mit 223 mm bzw. 203 mm Durchmesser
Dazu kommen gewaltig große und schicke Galfer Wave-Scheiben mit 223 mm bzw. 203 mm Durchmesser
Das aufgeräumte Cockpit besteht aus einem Renthal Fatbar 35-Lenker und einem Renthal Apex-Vorbau
Das aufgeräumte Cockpit besteht aus einem Renthal Fatbar 35-Lenker und einem Renthal Apex-Vorbau
Die RockShox Reverb Stealth Sattelstütze bietet 150 mm Verstellweg ...
Die RockShox Reverb Stealth Sattelstütze bietet 150 mm Verstellweg ...
... und wird mit der ergonomischen 1x Remote angesteuert
... und wird mit der ergonomischen 1x Remote angesteuert
Breite Stans ZTR Flow MK3 Neo V2-Laufräder versprechen Stabilität
Breite Stans ZTR Flow MK3 Neo V2-Laufräder versprechen Stabilität - am Heck kommt dabei eine spezielle Nabe von Pinion zum Einsatz.
An der Front kommt die Neo V2 Nabe von ZTR zum Einsatz ...
An der Front kommt die Neo V2 Nabe von ZTR zum Einsatz ...
... am Heck die spezielle Pinion H2R Nabe
... am Heck die spezielle Pinion H2R Nabe
Die Reifenkombination aus Maxxis Dissector am Heck ...
Die Reifenkombination aus Maxxis Dissector am Heck ...
... und Maxxis Assegai an der Front garantiert ordentlich Grip
... und Maxxis Assegai an der Front garantiert ordentlich Grip
Der Carbonrahmen ist ordentlich verarbeitet und wurde von MRC Trading mit einer Schutzfolie versehen
Der Carbonrahmen ist ordentlich verarbeitet und wurde von MRC Trading mit einer Schutzfolie versehen
Der Zerode Katipo-Rahmen hinterlässt einen eleganten Eindruck
Der Zerode Katipo-Rahmen hinterlässt einen eleganten Eindruck - was unter anderem an dem perfekt integrierten Pinion C1.9XR-Getriebe liegt. Die Verarbeitung ist insgesamt sehr ordentlich.
Die Züge verlaufen im Rahmen und der Tretlagerbereich ist mit einer dicken Folie vor Steinschlag geschützt
Die Züge verlaufen im Rahmen und der Tretlagerbereich ist mit einer dicken Folie vor Steinschlag geschützt
Die Umlenkwippe ist filigran gestaltet
Die Umlenkwippe ist filigran gestaltet
Das tapered Steuerrohr trägt das Zerode Logo
Das tapered Steuerrohr trägt das Zerode Logo
Auch den Namen der Webspinne Katipo ...
Auch den Namen der Webspinne Katipo ...
... trägt das Bike stolz an mehreren Stellen ...
... trägt das Bike stolz an mehreren Stellen ...
... inklusive dem Oberrohr
... inklusive dem Oberrohr
In rutschigen Kurven profitiert man dank des zentralen Schwerpunkts von einem kontrollierten Driftverhalten
In rutschigen Kurven profitiert man dank des zentralen Schwerpunkts von einem kontrollierten Driftverhalten
Dieser sorgt trotz des langen Radstandes zudem ...
Dieser sorgt trotz des langen Radstandes zudem ...
... für ein sehr agiles Fahrverhalten
... für ein sehr agiles Fahrverhalten
Der definierte Hinterbau lässt spaßige Fahrmanöver spielend leicht von der Hand gehen und bietet in Kurven ordentlich Gegenhalt
Der definierte Hinterbau lässt spaßige Fahrmanöver spielend leicht von der Hand gehen und bietet in Kurven ordentlich Gegenhalt
Auch Flugeinlagen macht das Enduro aus Neuseeland gerne mit
Auch Flugeinlagen macht das Enduro aus Neuseeland gerne mit
Harte Landungen werden dabei ...
Harte Landungen werden dabei ...
... problemlos weggebügelt
... problemlos weggebügelt
Auch Sprünge mit Landung im Wurzelfeld verlieren ihren Schrecken
Auch Sprünge mit Landung im Wurzelfeld verlieren ihren Schrecken
Die feinfühlige RockShox Lyrik mit PUSH Industries HC97 ACS3 Kit garantiert zusammen mit dem Maxxis Assegai stets Grip am Vorderrad
Die feinfühlige RockShox Lyrik mit PUSH Industries HC97 ACS3 Kit garantiert zusammen mit dem Maxxis Assegai stets Grip am Vorderrad
Auch in flowigem Gelände sorgt das Katipo für Freude, doch in harten Abfahrten läuft es zur Höchstform auf
Auch in flowigem Gelände sorgt das Katipo für Freude, doch in harten Abfahrten läuft es zur Höchstform auf
Das Pinion C1.9XR-Getriebe überzeugte über den gesamten Testzeitraum hinweg ...
Das Pinion C1.9XR-Getriebe überzeugte über den gesamten Testzeitraum hinweg ...
... mit tadelloser Funktion ohne Ausfälle oder sonstige Mucken
... mit tadelloser Funktion ohne Ausfälle oder sonstige Mucken
Die SRAM G2 RSC beeindruckte mit guter Dosierbarkeit ...
Die SRAM G2 RSC beeindruckte mit guter Dosierbarkeit ...
... und in Kombination mit den schicken, großen Galfer Wave Scheiben mit massiver Bremskraft
... und in Kombination mit den schicken, großen Galfer Wave Scheiben mit massiver Bremskraft
Die Performance der RockShox Lyrik mit PUSH Industries HC97 ACS3 Kit ...
Die Performance der RockShox Lyrik mit PUSH Industries HC97 ACS3 Kit ...
... harmonierte perfekt mit dem grandiosen Hinterbau und dem zentralen Schwerpunkt des Bikes
... harmonierte perfekt mit dem grandiosen Hinterbau und dem zentralen Schwerpunkt des Bikes
Getriebe-Abfahrtsmaschine mit Stil!
Getriebe-Abfahrtsmaschine mit Stil! - Das Zerode Katipo kommt mit 29"-Laufrädern, 160 mm Federweg und einem Pinion C1.9XR-Getriebe. Erhältlich ist es in Deutschland ausschließlich als Rahmenset für nicht ganz günstige 5.899 € inklusive Getriebe.

Zerode Katipo im Test: Carbon-Rahmen, 29″-Laufräder, 160 mm Federweg, aggressive Geometrie … und ein Pinion-Getriebe! Das sind die Eckdaten des Zerode Katipo. Wir haben das spannende Bike aus Neuseeland mit auf die verschiedensten Trails genommen, um herauszufinden, wie sich das Konzept eines abfahrtsorientierten Enduros mit Getriebe im Alltag schlägt.

Steckbrief: Zerode Katipo

EinsatzbereichEnduro
Federweg160 mm/160 mm
Laufradgröße29ʺ
RahmenmaterialCarbon
Gewicht (o. Pedale)15,6 kg
RahmengrößenL, XL
Websitewww.mrc-trading.de
Preis: 5.899 €

Das Zerode Katipo ist in zwei Varianten erhältlich: als Trail-Modell mit 140 mm und als Enduro-Bolide mit 160 mm Federweg. Wir hatten das Zerode Katipo Enduro im Test. Das Bike des neuseeländischen Herstellers wird aus Carbon gefertigt und kommt als Highlight mit einem Pinion C1.9XR-Getriebe. Dazu kommt eine aggressive, moderne Geometrie mit flachem Lenkwinkel und langem Reach. Im Zusammenspiel mit dem tiefen, zentralen Schwerpunkt des Getriebes verspricht Zerode eine echte Spaßmaschine in der Abfahrt. Wir haben das schicke Bike, das in Deutschland von MRC Trading vertrieben wird und als Rahmenset für stolze 5.899 € erhältlich ist, mit auf die Trails genommen und getestet, ob es hält was es verspricht.

Getriebe-Abfahrtsmaschine mit Stil!
# Getriebe-Abfahrtsmaschine mit Stil! - Das Zerode Katipo kommt mit 29"-Laufrädern, 160 mm Federweg und einem Pinion C1.9XR-Getriebe. Erhältlich ist es in Deutschland ausschließlich als Rahmenset für nicht ganz günstige 5.899 € inklusive Getriebe.
Diashow: Zerode Katipo im Test: Zu Höchstleistungen getrieben!
An der Front kommt die Neo V2 Nabe von ZTR zum Einsatz ...
Getriebe-Abfahrtsmaschine mit Stil!
Die Umlenkwippe ist filigran gestaltet
Dazu kommen gewaltig große und schicke Galfer Wave-Scheiben mit 223 mm bzw. 203 mm Durchmesser
... am Heck die spezielle Pinion H2R Nabe
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Geometrie

Wie schon erwähnt kommt das Zerode Katipo mit einer abfahrtsorientierten Geometrie mit 64°-Lenkwinkel und langem Reach (475 mm in Rahmengröße L). Der 75,5° steile Sitzwinkel verspricht auch im Uphill eine gute Position auf dem Rad. Die Kettenstrebenlänge ist mit 444 mm nicht zu kurz und nicht zu lang gewählt. 25 mm Tretlagerabsenkung versprechen einen tiefen Schwerpunkt, ohne Gefahr zu laufen, ständig mit dem Pedal aufzusetzen. Insgesamt sieht die Geometrietabelle damit sehr modern und durchdacht aus. Einziges Manko: man hat nur die Wahl zwischen den Rahmengrößen L und XL. Andere Rahmengrößen bietet die kleine Manufaktur aus Neuseeland – vermutlich aufgrund der hohen Produktionskosten für Carbon-Rahmen – aktuell nicht an.

 475 L505 XL
Sitzrohrlänge460 mm490 mm
Sitzwinkel75.5°75.5°
Steuerrohrlänge110 mm120 mm
Lenkwinkel64°64°
Kettenstrebenlänge444 mm444 mm
Radstand1245 mm1279 mm
Stack610 mm618 mm
Reach475 mm505 mm
Tretlagerabsenkung25 mm25 mm
Die Geometrie fällt mit 64° Lenkwinkel, langem Reach und nicht zu kurzen Kettenstreben modern aus
# Die Geometrie fällt mit 64° Lenkwinkel, langem Reach und nicht zu kurzen Kettenstreben modern aus - und verspricht ein laufruhiges und ausgewogenes Fahrverhalten

Ausstattung

Das Zerode Katipo ist in Deutschland aktuell nur als Rahmenkit über MRC Trading erhältlich. Inklusive ist beim Rahmenkit natürlich das Pinion C1.9XR-Getriebe. Das sorgt für einen tiefen, zentralen Schwerpunkt, ist mit neun Gängen ausgestattet und deckt eine Bandbreite von 568 % ab – was eine recht hohe Abstufung von 24,3 % ergibt. Dabei ist es dank des Verzichts auf mehr Gänge nicht nur besonders kompakt, sondern soll auch nur 2.200 g auf die Waage bringen und in Sachen Wartung lediglich einen Ölwechsel alle 10.000 km bzw. jedes Jahr benötigen.

Wir bekamen unser Testrad von dem Vertriebsspezialisten aus Stegaurach für den Testzeitraum als Komplettaufbau mit vielen Komponenten aus dem eigenen Hause zur Verfügung gestellt. Als Highlight ist hier sicherlich die RockShox Lyrik mit PUSH Industries HC97 ACS3-Kit zu nennen. Unterstützt wird diese durch einen Fox Float DPX2-Dämpfer am Heck. Verzögert wird mit der kraftvollen SRAM G2 RSC mit großen Galfer Wave-Scheiben. Dazu kommen ZTR Flow MK3 Neo V2-Laufräder aus dem Hause Stans, am Heck mit einer Pinion H2R Nabe versehen. Als versenkbare Sattelstütze dient die RockShox Reverb Stealth mit 1x Remote und 150 mm Verstellweg. Massig Grip garantiert die Reifenmischung aus Maxxis Assegai und Dissector mit Exo-Karkasse.

  • Federgabel RockShox Lyrik mit PUSH Industries HC97 ACS3-Kit (160 mm)
  • Dämpfer Fox Float DPX2 (160 mm)
  • Antrieb Pinion C1.9XR
  • Bremsen SRAM G2 RSC mit Galfer Wave-Scheiben (223 mm, 203 mm)
  • Laufräder Stans ZTR Flow MK3 Neo V2 (hinten mit Pinion H2R Nabe)
  • Reifen Maxxis Assegai / Maxxis Dissector
  • Cockpit Renthal Fatbar 35 (800 mm) / Renthal Apex (35 mm)
  • Sattelstütze RockShox Reverb Stealth mit 1x Remote (150 mm)
Die RockShox Lyrik mit PUSH Industries HC97 ACS3-Kit bietet 160 mm Federweg
# Die RockShox Lyrik mit PUSH Industries HC97 ACS3-Kit bietet 160 mm Federweg
Mit dem PUSH ACS3-Kit wird die Lyrik von Luft- auf Stahlfeder umgebaut
# Mit dem PUSH ACS3-Kit wird die Lyrik von Luft- auf Stahlfeder umgebaut
Beim PUSH HC97-Kit handelt es sich dagegen um die Tuning-Druckstufe mit feiner Einstellbarkeit aus gleichem Hause
# Beim PUSH HC97-Kit handelt es sich dagegen um die Tuning-Druckstufe mit feiner Einstellbarkeit aus gleichem Hause
Die 160 mm Federweg am Heck werden von einem Fox Float DPX2 verwaltet
# Die 160 mm Federweg am Heck werden von einem Fox Float DPX2 verwaltet
Perfekt in den Rahmen integriert ist der Antrieb mit dem Pinion C1.9XR-Getriebe
# Perfekt in den Rahmen integriert ist der Antrieb mit dem Pinion C1.9XR-Getriebe
Nur ein Ritzel und kein Schaltwerk am Heck
# Nur ein Ritzel und kein Schaltwerk am Heck - das gesparte Gewicht soll eine bessere Gewichtsverteilung und Fahrwerks-Performance aufgrund der reduzierten ungefederten Masse garantieren
Das Pinion C1.9XR Getriebe
# Das Pinion C1.9XR Getriebe - kombiniert ein kompaktes Baumaß und vergleichsweise geringes Gewicht mit neun Gängen und einer Gesamtübersetzungs-Bandbreite von 568 %
Die Gripshift-Schaltung wurde in Zusammenarbeit mit Ergon entwickelt
# Die Gripshift-Schaltung wurde in Zusammenarbeit mit Ergon entwickelt - und lässt sich entsprechend komfortabel bedienen, sobald man sich generell wieder an Gripshift gewöhnt hat
An einem von MRC Trading aufgebauten Rad darf ein MarshGuard natürlich nicht fehlen
# An einem von MRC Trading aufgebauten Rad darf ein MarshGuard natürlich nicht fehlen
Ordentlich Bremskraft soll die ...
# Ordentlich Bremskraft soll die ...
... SRAM G2 RSC Bremsanlage garantieren
# ... SRAM G2 RSC Bremsanlage garantieren
Dazu kommen gewaltig große und schicke Galfer Wave-Scheiben mit 223 mm bzw. 203 mm Durchmesser
# Dazu kommen gewaltig große und schicke Galfer Wave-Scheiben mit 223 mm bzw. 203 mm Durchmesser
Das aufgeräumte Cockpit besteht aus einem Renthal Fatbar 35-Lenker und einem Renthal Apex-Vorbau
# Das aufgeräumte Cockpit besteht aus einem Renthal Fatbar 35-Lenker und einem Renthal Apex-Vorbau
Breite Stans ZTR Flow MK3 Neo V2-Laufräder versprechen Stabilität
# Breite Stans ZTR Flow MK3 Neo V2-Laufräder versprechen Stabilität - am Heck kommt dabei eine spezielle Nabe von Pinion zum Einsatz.

Im Detail

Das Zerode Katipo trägt den Namen einer neuseeländischen Webspinne und trägt diese entsprechend auch auf einigen Decals. Die Verarbeitung des schicken Carbonrahmens ist top. Besonders hervorzuheben ist die perfekte Integration des kompakten Pinion C1.9XR-Getriebes in den Rahmen. Dazu kommt das Bike natürlich mit allem Schickschnack wie interner Kabelverlegung und modernen Standards. Lediglich die Leitung zur Hinterradbremse verläuft zugunsten der einfacheren Wartbarkeit außen am Rahmen.

Der Zerode Katipo-Rahmen hinterlässt einen eleganten Eindruck
# Der Zerode Katipo-Rahmen hinterlässt einen eleganten Eindruck - was unter anderem an dem perfekt integrierten Pinion C1.9XR-Getriebe liegt. Die Verarbeitung ist insgesamt sehr ordentlich.
Die Züge verlaufen im Rahmen und der Tretlagerbereich ist mit einer dicken Folie vor Steinschlag geschützt
# Die Züge verlaufen im Rahmen und der Tretlagerbereich ist mit einer dicken Folie vor Steinschlag geschützt
Die Umlenkwippe ist filigran gestaltet
# Die Umlenkwippe ist filigran gestaltet
Das tapered Steuerrohr trägt das Zerode Logo
# Das tapered Steuerrohr trägt das Zerode Logo
Auch den Namen der Webspinne Katipo ...
# Auch den Namen der Webspinne Katipo ...
... trägt das Bike stolz an mehreren Stellen ...
# ... trägt das Bike stolz an mehreren Stellen ...
... inklusive dem Oberrohr
# ... inklusive dem Oberrohr

Technische Daten

Alle technischen Daten, Details und Standards des Zerode Katipo findet ihr hier zum Ausklappen:

Technische Daten zum Ausklappen

Federweg 160 mm
Rahmen Carbon mit interner Zugverlegung für die Sattelstütze
Laufradgröße 29″
Durchmesser Sattelstütze 31,6 mm
Durchmesser Sattelklemme 34,9 mm
Maße Dämpfer 230 mm eye to eye x 65 mm Hub (160 mm), 22.2 mm x 8 mm reducer
Steuersatz 44 mm top / 56 mm bottom
Bremsaufnahme 160 mm Postmount
Antrieb Pinion C.Line Gearbox
Hinterradnabe Wide Flange Single Speed 142 mm x 12 mm

Auf dem Trail

Das Zerode Katipo ist sicherlich ein besonderes und selten gesehenes Bike. Auf den ersten Blick fällt die kompakte und elegant in den schicken Carbon-Rahmen integrierte Pinion C.Line Gearbox kaum auf. Schon beim ersten Aufsitzen und dem Griff ans Cockpit wird dann ein großer Unterschied deutlich: Gripshift! Zugegeben war am Anfang eine kurze Eingewöhnungsphase notwendig, doch an den Drehgriff gewöhnt man sich schnell. Pedaliert man los, fällt direkt noch eine akustische Differenz zur Kettenschaltung auf: das leicht mahlende Geräusch des Getriebes ist ein steter Begleiter. Doch davon sollte man sich nicht irritieren lassen, denn bergauf geht das Katipo durchaus effizient und willig. Die Sitzposition ist angenehm und die Antriebseinflüsse auf den Hinterbau sind minimal. Geht man aus dem Sattel in den Wiegetritt, ist das Wippen jedoch recht deutlich und man nimmt den Lockout am Dämpfer gerne in Anspruch. Spürbar sind die recht großen Gangsprünge des Pinion C1.9XR-Getriebes – diese sind das notwendige Übel, wenn man das geringe Gewicht und das kompakte Baumaß, das durch die Limitierung auf neun Gänge möglich wird, mit einer Gesamtübersetzungs-Bandbreite von 568 % kombiniert. Den ein oder anderen könnte das stören. Ich persönlich habe mich schnell daran gewöhnt und bin eben etwas langsamer oder schneller gefahren, als ich das mit feineren Gangabstufungen getan hätte.

Wir biegen von der Schotter-Auffahrt auf einen etwas steileren Uphill-Trail und haben dank der nicht zu kurzen Kettenstreben auch ohne übermäßig nach vorne verlagerte Position genügend Druck auf der Front. Eigenwillig gestaltet sich jedoch das Schalten in den jetzt benötigten kleineren Gang, denn das Gripshift-System lässt sich nur betätigen, wenn kurzzeitig komplett der Druck vom Pedal genommen wird. Diesen Vorgang hat man jedoch schnell automatisiert und er geht ohne Probleme von der Hand. Nur bei steilen Anstiegen unter Volllast im Wiegetritt hat man ein echtes Problem – in allen anderen Situationen ist es eigentlich kein Hindernis, kurz den Druck vom Pedal zu nehmen, da der nächste Gang in Sekundenbruchteilen eingelegt ist und weiter pedaliert werden kann. Ein Vorteil hier: ist die Last vom Pedal weg, können ohne Probleme auch blitzschnell mehrere Gänge auf einmal gewechselt werden. Auf unserem Trail folgt die ein oder andere Spitzkehre bergauf, wo ein weiteres Detail der Getriebekurbel zu Tage tritt: der größere Leerweg. Zustande kommt dieser durch den kombinierten Leerweg des Freilaufs im Pinion-Getriebe und dem in der Hinterrad-Nabe. Dieser ist mir sonst nie störend aufgefallen, doch fährt man technische Trails bergauf und will nach kurzen Korrekturen wieder anfahren, ist der größere Weg, den man beim Zerode Katipo ins Leere tritt, bis wieder Kraft am Hinterrad ankommt, doch zu spüren. Unterm Strich bleibt jedoch zu sagen, dass das Zerode Katipo durchaus ordentlich klettert – vor allem wenn man bedenkt, dass es mit 29″-Laufrädern und 160 mm Federweg ohnehin nicht den Anspruch hat, zur Bergziege zu mutieren.

In rutschigen Kurven profitiert man dank des zentralen Schwerpunkts von einem kontrollierten Driftverhalten
# In rutschigen Kurven profitiert man dank des zentralen Schwerpunkts von einem kontrollierten Driftverhalten
Dieser sorgt trotz des langen Radstandes zudem ...
# Dieser sorgt trotz des langen Radstandes zudem ...
... für ein sehr agiles Fahrverhalten
# ... für ein sehr agiles Fahrverhalten

Jetzt zeigt der Trail nämlich gen Tal und genau das ist der Teil, auf den man sich auf einem potenten Enduro wie dem Zerode Katipo freut. Gleich in den ersten Kurven fallen der zentrale Schwerpunkt und die gute Balance des Bikes positiv auf. Trotz des recht langen Radstands fühlt es sich handlich und agil an und lässt sich willig auch durch enges Gelände zirkeln. Auch das geringere Gewicht am Hinterrad fällt deutlich auf – es hat doch deutliche Auswirkungen, auf Schaltwerk und Kassette am Heck zu verzichten und damit die ungefederte Masse zu reduzieren. So fühlen sich Drifts deutlich ausbalancierter und kontrollierter an. Selbst beim Bunny Hop ist das leichte Heck zu spüren. Unterstützt durch den Hinterbau, der definierten Gegenhalt bietet, geht das Rad auch spielend in den Manual. Während ich in den unteren Gängen das Gefühl hatte, mit dem Pinion-Getriebe wie mit jedem anderen Bike zu klettern, kommt in Zwischensprints in höheren Gängen das Gefühl auf, dass etwas Energie verloren geht. Hier entsteht der Eindruck, dass nicht der ganze Input ankommt – was aber hauptsächlich nur dann deutlich wird, wenn man direkt hinter einem Bike mit einer gut gepflegten Kettenschaltung herkeult.

Der definierte Hinterbau lässt spaßige Fahrmanöver spielend leicht von der Hand gehen und bietet in Kurven ordentlich Gegenhalt
# Der definierte Hinterbau lässt spaßige Fahrmanöver spielend leicht von der Hand gehen und bietet in Kurven ordentlich Gegenhalt

Doch bleiben wir bei der Fahrwerks-Performance, denn diese ist absolut großartig. Der Hinterbau spricht sensibel an, bietet in Anliegern und bei dynamischen Fahrmanövern jedoch ordentlichen Gegenhalt. Das fehlende Gewicht kommt der Hinterbau-Performance wie erwartet stark zugute. In Verbindung mit dem zentralen, tiefen Schwerpunkt, der aggressiv ausgelegten Geometrie und der ebenfalls top funktionierenden Gabel vermittelt das Katipo enorm viel Sicherheit in ruppigem Gelände. Selbst in harten Steinfeldern und rutschigen Steilabfahrten schenkt man dem Getriebe-Enduro gerne sein Vertrauen – und das zurecht. Es lässt sich präzise durch hartes Gelände manövrieren – wozu auch die steifen Stans ZTR Flow MK3 Neo V2-Laufräder und die spurtreue Reifenkombination aus Maxxis Assegai und Dissector beitragen. Diese boten im Test übrigens auch ohne Double Down-Karkasse ausreichend Durchschlagschutz. Auch bei hohen Geschwindigkeiten und im Grenzbereich bleibt das Rad gut beherrschbar und fühlt sich hier sogar wohler als auf einem (zu) flachen Flowtrail. Wobei zu sagen ist, dass sich das Enduro trotz massig Federweg, ordentlichem Gewicht sowie langer und flacher Geometrie sehr agil anfühlt. Was vor allem dem zentralen Schwerpunkt zu verdanken sein dürfte.

An dieser Stellen möchte ich nochmal auf die Performance der RockShox Lyrik Federgabel mit PUSH Industries HC97 ACS3-Kit eingehen. Mit dem PUSH ACS3-Kit wird die Lyrik dabei von Luft- auf Stahlfeder umgebaut, wobei neben der Stahlfeder eine zusätzliche Luftfeder für mehr und einstellbare Progression sorgt. Beim PUSH HC97-Kit handelt es sich dagegen um die Tuning-Druckstufe mit feiner Einstellbarkeit aus gleichem Hause. Kombiniert sollen diese beiden Tuning-Maßnahmen ein verbessertes Ansprechverhalten, mehr Komfort bei schnellen, harten Schlägen, kein Wegtauchen bei langsamen Geschwindigkeiten und eine perfekte Kombination der Linearität einer Stahlfeder im unteren Federwegsbereich und der erhöhten Endprogression einer Luftfeder bieten. Kurz zusammengefasst: die Gabel mit Tuning-Kit hält, was sie verspricht. Während wir vor allem in hartem Gelände und Steinfeldern von der Funktion beeindruckt waren, überzeugt sie auch in langsamen „Hinterrad versetzen”-Gelände. Das Ansprechverhalten ist extrem sensibel und die Endprogression der Luftfeder setzt bei harten Schlägen sanft ein. Das alles sorgt für spürbar weniger Armpump und  ein deutliches Traktions-Plus am Vorderrad. Einziges Manko ist das Klappern bei harten Landungen – was umso mehr auffällt, weil das Katipo sonst so extrem leiste ist. Denn ohne Kettenschlagen und sonstigen Lärm hört man das Rad unter sich sonst kaum – selbst ein Freilaufgeräusch gibt es nicht.

Auch Flugeinlagen macht das Enduro aus Neuseeland gerne mit
# Auch Flugeinlagen macht das Enduro aus Neuseeland gerne mit

Zum Abschluss muss dann doch nochmal der Vergleich von Kettenschaltung zu Getriebe gezogen werden. Im Stand schalten zu können ist in manchen Situationen ganz hilfreich, auf dem Trail in der Abfahrt für mich aber kein so großer Vorteil, da ich in hartem Gelände meist keinen Kopf dafür hatte, mit der Gripshift-Schaltung präzise den richtigen Gang zu wählen. Praktisch ist dies höchstens auf Strecken, die man gut kennt. Denn dazu kommt, dass es meist schwer vorauszusagen ist, welchen Gang man denn hinter der nächsten Kurve brauchen wird. Falls ein plötzlicher Gegenanstieg wartet, ist man durch die kurze nötige Entlastung doch eher im Nachteil. Vorteile des Getriebes? Das Bike ist leise, extrem leise – bis auf das leicht schleifende Geräusch beim Pedalieren in den höheren Gängen ist man fast schon geräuschlos unterwegs. Der Gang sitzt immer präzise, springende Gänge gehören der Vergangenheit an – und das ändert sich auch nicht, wenn man mit dem (nicht vorhandenen) Schaltwerk an einem Stein hängen bleibt. Klar, eine sauber eingestellte Kettenschaltung springt im Normalfall auch nicht. Aber es fühlt sich mit dem Getriebe einfach nochmal sicherer an, der Gang sitzt und dabei bleibt es. Auch die Bodenfreiheit ist top, wobei der Unterschied in Zeiten von 1fach-Kettenblättern wirklich marginal ist. Der geringe Wartungsaufwand (Ölwechsel alle 10.000 km bzw. jedes Jahr) steht der deutlich besseren Ersatzteilversorung bei Kettenschaltungen gegenüber. Denn ein Defekt ist mit dem Getriebe deutlich unwahrscheinlicher, aber nicht wirklich ausgeschlossen. Im Großen und Ganzen bleibt es also Geschmacksache: die Vorzüge des Getriebes sind deutlich spürbar, vor allem der zentrale Schwerpunkt und das davon profitierende Fahrwerk. Doch das Gewichts-Plus ist ebenso vorhanden wie die Eigenheiten mit den Gangwechseln unter Last und der Gripshift-Drehschaltung, die vielleicht nicht jedermanns Sache ist. Sind Getriebe-Bikes die Zukunft? Ich denke sie könnten es sein, ja. Aber vorher sind sicher noch einige Verbesserungen im Detail nötig, wenn sie sich in der Masse durchsetzen sollen. Vorher bleibt es eine Geschmacksfrage; aufgrund des hohen Preises und des höheren Gewichts werden die Getriebe-Boliden wohl zunächst weiterhin ein Nischen-Dasein fristen. Wir sind gespannt, welche Weiterentwicklungen uns in Sachen Getriebe am Mountainbike noch erwarten – ich persönlich liebäugele nach diesem Test schon mit den Vorzügen eines Getriebe-Bikes.

Auch Sprünge mit Landung im Wurzelfeld verlieren ihren Schrecken
# Auch Sprünge mit Landung im Wurzelfeld verlieren ihren Schrecken
Die feinfühlige RockShox Lyrik mit PUSH Industries HC97 ACS3 Kit garantiert zusammen mit dem Maxxis Assegai stets Grip am Vorderrad
# Die feinfühlige RockShox Lyrik mit PUSH Industries HC97 ACS3 Kit garantiert zusammen mit dem Maxxis Assegai stets Grip am Vorderrad
Auch in flowigem Gelände sorgt das Katipo für Freude, doch in harten Abfahrten läuft es zur Höchstform auf
# Auch in flowigem Gelände sorgt das Katipo für Freude, doch in harten Abfahrten läuft es zur Höchstform auf

Das ist uns aufgefallen

  • Pinion C1.9XR Die Eigenheiten des Getriebes mal außen vor gelassen hat der Antrieb mit tadelloser Funktion über den gesamten Testzeitraum hinweg überzeugt.
  • SRAM G2 RSC mit Galfer Wave-Scheiben Grandiose Dosierbarkeit gepaart mit massiver Bremskraft: so lässt sich die Performance der edlen Bremsanlage zusammenfassen!
  • Fahrwerks-Performance Sowohl die RockShox Lyrik mit PUSH Industries HC97 ACS3-Kit als auch das Zusammenspiel mit dem starken Hinterbau sorgten für ein Grinsen bei der Abfahrt in jedem Gelände.
Das Pinion C1.9XR-Getriebe überzeugte über den gesamten Testzeitraum hinweg ...
# Das Pinion C1.9XR-Getriebe überzeugte über den gesamten Testzeitraum hinweg ...
... mit tadelloser Funktion ohne Ausfälle oder sonstige Mucken
# ... mit tadelloser Funktion ohne Ausfälle oder sonstige Mucken
Die SRAM G2 RSC beeindruckte mit guter Dosierbarkeit ...
# Die SRAM G2 RSC beeindruckte mit guter Dosierbarkeit ...
... und in Kombination mit den schicken, großen Galfer Wave Scheiben mit massiver Bremskraft
# ... und in Kombination mit den schicken, großen Galfer Wave Scheiben mit massiver Bremskraft
Die Performance der RockShox Lyrik mit PUSH Industries HC97 ACS3 Kit ...
# Die Performance der RockShox Lyrik mit PUSH Industries HC97 ACS3 Kit ...
... harmonierte perfekt mit dem grandiosen Hinterbau und dem zentralen Schwerpunkt des Bikes
# ... harmonierte perfekt mit dem grandiosen Hinterbau und dem zentralen Schwerpunkt des Bikes

Fazit – Zerode Katipo

Das Zerode Katipo ist ein spannendes Enduro, das von sich aus viele Stärken wie die ausbalancierte, aggressive Geometrie und den modernen Carbonrahmen mitbringt. Dazu kommt die perfekte Integration des kompakten und leichten Pinion C1.9XR-Getriebes in das Gesamtkonzept. So ergibt sich eine potente Abfahrtsmaschine, die mit zentralem Schwerpunkt und grandioser Fahrwerks-Performance überzeugt. Leichte Abstriche muss man bei der Uphill-Performance und den Eigenheiten des Pinion-Getriebes machen – falls sie einen stören. Denn dieses macht zwar viele Vorzüge wie das nahezu lautlose Fahrverhalten und den zentralen Schwerpunkt erst möglich, nimmt einem dafür aber beispielsweise die Möglichkeit, unter Last zu schalten. Dazu war unser Testbike mit absoluten Top-Parts ausgestattet, die keine Wünsche offen ließen. Ist das Zerode Katipo damit ein Kauftipp? Es gehört sicherlich zu den interessantesten Enduros am Markt – und das nicht nur aufgrund des Getriebes!

Pro
  • moderne Geometrie
  • starkes Fahrwerk
  • zentraler Schwerpunkt
  • geringes Gewicht ...
Contra
  • ... für ein Getriebe Bike
  • Preis
Das Zerode Katipo ist eine potente Abfahrtsmaschine, die mit zentralem Schwerpunkt und grandioser Fahrwerks-Performance überzeugt!
# Das Zerode Katipo ist eine potente Abfahrtsmaschine, die mit zentralem Schwerpunkt und grandioser Fahrwerks-Performance überzeugt!

Testablauf

Wir haben das Zerode Katipo über einen Testzeitraum von mehreren Wochen mit auf die verschiedensten Trails genommen. Das Testrad wurde uns für den Zeitraum von MRC Trading zur Verfügung gestellt.

Hier haben wir das Zerode Katipo getestet

  • Freiburg Borderline, Canadian Trail und Badish Moon Rising gehörten neben natürlichen Trails im Schwarzwald zu den regelmäßigen Ausflugszielen
  • Vogesen Natürliche Trails, teilweise felsig technisch und fast schon alpin, teilweise flowig schnell im Wald
  • Bad Kreuznach Hier gibt es schmale, enge Trails die mit Wurzeln und Steinen gespickt sind
Testerprofile ausklappen
Tester-Profil: Sebastian Beilmann
56 cm70 kg81 cm63 cm174 cm
Sebastian fährt gerne Fahrräder jeglicher Kategorie, von Mountainbike bis Rennrad. Am liebsten ist er jedoch auf Enduros und Trailbikes unterwegs – gerne auch unter Zeitdruck im Renneinsatz.
Fahrstil
verspielt
Ich fahre hauptsächlich
Trail, Enduro, Park
Vorlieben beim Fahrwerk
recht straff mit Progression
Vorlieben bei der Geometrie
relativ flacher Lenkwinkel, kurze Kettenstreben, langes Oberrohr mit kurzem Vorbau

  1. benutzerbild

    b1k3r

    dabei seit 03/2010

    Klar die Bandbreite ist ausreichend, 9Gang 568% zu 12Gang 600% nimmt sich nicht viel. Ist man sich unsicher, sollte man prüfen ob einem die größeren Gangsprünge liegen.
    Wenn man das Rad auch für Touren nutzt kann es von Vorteil sein mit einer feineren Gangabstufung unterwegs zu sein. Deswegen werden an Lasten/Touren-Getrieberäder halt gern die 18Gang-Pinions verbaut. Bei längeren Steigungen wo der eine Gang zu leicht und der andere schon zu schwer ist, kann eine feinere Abstufung hilfreich sein.

    Bei Zerode-Bikes ist die Empfehlung aufgrund Einsatzgebietes klar 9-Gang ...
    https://zerodebikes.com/blog/2019/11/13/how-to-choose-between-a-9-speed-or-a-12-speed-gearbox
  2. benutzerbild

    Sloop

    dabei seit 03/2015

    Dirty Biker schrieb:

    Natürlich ist es nicht absolut leicht. Wohl aber relativ leicht, weil eben trotz Getriebe konkurrenzfähig mit aktuellen Kettenschaltungs-Enduros.
    wenn man möchte ist das gar nicht mal so schwer zu verstehen. Wenn man nicht möchte braucht man es am Ende des Tages auch einfach nicht lesen...

    Was ein Bullshit. Ob jetzt ein Getriebe Verbaut ist oder nicht ist scheiß egal. Das Gewicht ist einfach nicht leicht. Aber gibt eben immer irgend welche Spezialisten die sich jeden Mist schön reden wollen.
  3. benutzerbild

    Dirty Biker

    dabei seit 03/2003

    Sloop schrieb:

    Was ein Bullshit. Ob jetzt ein Getriebe Verbaut ist oder nicht ist scheiß egal. Das Gewicht ist einfach nicht leicht. Aber gibt eben immer irgend welche Spezialisten die sich jeden Mist schön reden wollen.


    ja Mensch danke dass du das so investigativ aufgedeckt hast! schon eine Schande, dass die einfach nur den katalogtext hier rein kopiert haben und gar keine Hard facts geliefert haben anhand derer die vornehmlich dummen Leser sich selbst ein Bild machen könnten...
  4. benutzerbild

    Birk

    dabei seit 02/2005

    Sloop schrieb:

    Was ein Bullshit. Ob jetzt ein Getriebe Verbaut ist oder nicht ist scheiß egal. Das Gewicht ist einfach nicht leicht. Aber gibt eben immer irgend welche Spezialisten die sich jeden Mist schön reden wollen.

    Der Unterschied ist halt das du die etwa 0,8-1kg mehr nicht am Hinterrad hängen hast und das merkt man.
    Aber wer beim Enduro heute noch so aufs Gewicht fixiert ist, naja.
    Außerdem was interessiert es mich ob ich 10min später auf dem Berg bin, bei einer 2000hm Tour mit meinem unfahrbar schweren ca.17kg Getriebe Bike.
  5. benutzerbild

    GloriousM_B

    dabei seit 12/2019

    Die Idee ist doch schon älter als ich dachte... (Photo von www.rad-lager.de)

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