Von gestern.
Die Anzahl an Zwiebelschalen hatte unerwartet gut zu den -1° C
gepasst, die Sonne liess sich mit dem Untergehen diesmal auch
ausreichend Zeit. Obwohl mich der Schnee zuerst abgeschreckt
hatte, war es ein prima Tag.
Nach dem mir nach gut einer Stunde radeln auf den Isartrails
wieder eingefallen ist dass in der Tasche die alte Sony V1 liegt,
um die Akkus zu testen, dachte ich - halt doch mal an.
Fahrbedingungen waren wechselhaft,
meist ein Sorbet aus Waldboden mit getrockneten Blättern und
Schneekristallen an Wurzeln und Steinen.
Die Conti MK waren wieder hervorragend.
Auf dem Rückweg, wieder unter zur Isar.
Direkt neben der Isar auf gefrorenem Schwemmsand.
Nochmal rauf auf den Flösserweg, der Boden wieder weicher und tiefer.
Anstieg am Hang entlang.
Das Chamäleon nimmt die Farben seiner Umgebung an.
Der Stern ging unter.
Es folgt der obligatorische Rück(Um-)weg über die Grosshesseloher Brücke.
Es ist gut dass die sinkenden Temperaturen die aufgenommenen Bodenproben
verhärten und sicher konservieren, damit auch nichts bis ins Treppenhaus
verloren geht.
Gut weil mir noch einfiel dass ich die Kleidung im gleichen Zustand noch schnell
im Supermarkt vorführen könnte, um dort die verlorenen -1100 Kalorien wieder
zu finden.
Wieder aufgetaut, frisch geduscht und gepudert,
nur für mich fehlte dann der Ehrgeiz nach der Wascherei.
Fahren zu Waschen = 2 : 3
So viel zu Schutzblechen.
Ich kann mich nicht beschweren.