hallo ihr ;-)
neulich in der buchhandlung, mein mann stöberte mal wieder herum, und ich stand vor meinem lieblingsregal. "Gesundheit" weil ich mal wieder schauen wollte, was es neues zu "meinem" thema MS gibt. Ich ging die Reihe mit meinen augen entlang und entdeckte ein kleines buch " Natürliche MS-Therpien" ich nahm es heraus und begann ein wenig quer zu lesen. plötzlich, ich war schon recht vertieft, klopfte jemand auf meine schultern. es war mein mann, der fertig war, und er meinte, oh, wieder ein buch für dich? komm wir nehmen es mit.
was dieses buch jetzt hier mit diesem thread zu tun hat? direkt sicher nichts, da ja sicher keiner, ausser mir MS hat. aber indirekt eben schon. weil es in diesem buch um mehr geht ;-)
in diesem buch geht es darum, sein leben umzustellen. in sämtlichen bereichen. ich las jeden abend in diesem buch ein paar seiten, und irgendwie musste ich bei jedemkapitel erneut vor mich hin nicken. unbewusst habe ich bisher, seitdem ich MEINE diagnose habe dinge verändert. oft ohne es zu wissen, jedoch gab ich mir vom ertsen tag an der diagnose den impuls in mich hinein zu hören. für mich ein natürlicher reflex, andere brauchen einen schubbs. ich habe aber nicht nur in mich hinein gehört, nein ich habe auch begonnen dinge zu verändern. step by step. meine diagnose ist nun knapp 1, 5 jahre her. und mir geht es körperlich und seelisch so gut wie nie zuvor. ich fahre wieder richtig rad (hatte ich fast 5 jahre nicht gemacht), ich habe 15 kilo abgenommen,ich habe meine ernährung umgestellt, ich fühle mich wohl, ich stehe zu mir und meiner krankheit und das wichtigste ich mag MICH.
immer wieder stoße ich in diesem buch auf kleine leitsätze, diese könnten von mir stammen wie zb " gesundheit ist unser natürlicher zustand. jede wirkliche heilung ist in wahrheit selbstheilung" - " es begann ein neuer weg, fast ein zweites leben..." - "ich nehme mich wichtig und schaue liebevoller und gütiger auf mich selbst..."
mein zauberwort heisst "balance" die balace zu finden, sich ernst zu nehmen, etwas zu verändern.
was uns krank macht:
großes bedürfnis nach kontrolle, ordnung, planung und überblick, angst vor veränderungen und unvorhersehbarem, wenig selbsvertrauen, zukunftsangst, großer ehrgeiz, perfektionismus, berufliche karriere, rigorismus und intoleranz.
was uns gut tut:
selbstvertrauen und vertrauen in die eigene zukunft, flexibilität, gelassenheit, optimismus, neugier, veränderung, ruhe und entspannung, toleranz üben, andere meinung gelten lassen.
man muss erkennen und lernen das "eigene leben zu lernen"
wie gesagt, auch das geht nicht von jetzt auf gleich, bei mir hat es über 1 jahr gedauert. und auch jetzt gibt es bei mir noch dinge die ich am verändern bin. ICH LEBE
Grüße coffee