Garmin Topo Deutschland vs. Top50 -- Welche ist besser?

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Hallo,

zugegeben meine GPS-Kenntnisse sind noch recht spärlich.

Zu meinem Garmin etrex vista fehlt mir noch eine geeignete Karte.

Die Open Source Karten habe ich mir für mein Hausrevier angesehen und für leider (noch) nicht brauchbar befunden.
Außerdem verstehe ich da sowieso ziemlich viel Bahnhof.

So jetzt zu meinen Fragen:
Die Garmin Topo Deuschtland basiert auf dem Kartenmaterial der Landesvermessungsämter. Die Grundlage ist im Maßstab 1:25.000.

Die Top50 Karten der Landesvermessungsämter sind im Maßstab 1:50.000.

Ist das soweit richtig?


Nun besitze ich für meine Gegend Kartenschnitte in 1:25.000 und 1:50.000 in Papierform.
Einige Pfade/Trails auf der 25.000er sind in der Realität nicht existent oder umgekehrt.:(
Die 50.000er ist noch ungenauer und viele Pfade sind gar nicht erst eingezeichnet. Logisch.

Jetzt liegt es doch nahe, die Garmin Topo Deutschland zu kaufen. Da der Maßstab der genauere ist und die Karte auf dem etrex angezeigt werden kann.
Aber mehrfach habe ich schon gelesen, dass diese Karte ungenau ist usw.

Ist die wirklich so ungenau, oder eben nur genauso ungenau wie eine Papierkarte im gleichen Maßstab?

Weche Erfahrungen habt Ihr gemacht.


Was würdet Ihr empfehlen?

Danke


La Palma
 
Die Fehler hast du in allen Karten, da die Datenquelle die gleiche ist.
Sprich, die zustaendigen Landesvermessungsaemter.

Ich wyerde mir an deiner Stelle lieber die Topo Germany von CompeGPS holen.
1:25.000 wie die MagicMaps
blattschnittfrei wie die Garmin Deutschland Digital
Und es gibt en maechtiges Planungstool dazu (vergleichbar mit Fugawi oder TTQV)

Ray

P.S.: Beachte, keiner der obigen Karten kannst du auf dein GPS laden!
Da ist die Garmin Topo Deurtschland V2 angesagt.
Diese ist abe rum klassen schlechter als die obigen Karten.
Nur hilfreich zur Orientuerung unterwegs, aber nicht zur Planung geeignet!
 
Frage:
Inwieweit sind die CompeGPS Karten besser als die MagicMaps Karten?

sep

-blattschnittfrei (besonders im Grenzbereich der Bundeslaender vorteilhaft)
-deutlich guenstiger als alle MagicMaps-Karten zusammen
-und du kannst, wie in Fugawi oder TTQV mit selbstgescannten Karten arbeiten.
-ansosnten ist die Kartenqualitaet "identisch" mit MagicMaps (da gleiche Datenquelle).

Mehr Infos findest du unter http://www.compegps.com/.
Im Naviboard gibt es auch einen Thread zu CompeGPS Topo Germany.
Link muesste ich suchen.

Ray
 
Nur hilfreich zur Orientuerung unterwegs, aber nicht zur Planung geeignet!

Die TopoV2 mag schlechter sein als die anderen, es ist aber stark übertrieben das sie nur zur Orientierung geeignet ist.
Generell finde ich den PC zu unübersichtlich zur Planung, deswegen zu Hause Papierkarte + TopoV2. Vergleichsweise billig, wenn man eine Karte auf dem Gerät wünscht.
Wenn nicht würde ich eher die anderen empfehlen.
Beides ist mM nach Luxus. Aber warum nicht.
 
Ich habe von meiner Gegend hier einen ganzen Strauß von Karten:
- TOP 10
- Magic Maps
- Garmin Topo 1.1
- Garmin Topo 2
- TOP 50

Zum Planen nutze ich häufig die TOP 10 oder die Garmin Topo - Magic Maps ist mir zu Detailverliebt, man sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht ;-)
Auf dem Gerät bin ich jetzt ein paar Touren mit der neuen Topo gefahren: Abgesehen davon, daß mein GPS wohl zu langsam für die Karte mit ihnren vielen Details ist, überlege ich ernsthaft, wieder die alte Version auf´s Gerät zu spielen! Das Finden von Wegen geht einfach schneller ... vielleicht ist es auch Gewöhnungssache.
Fehler gibt es in allen Karten, in den meisten Fällen werden diese von Karte zu Karte "vererbt". Es gibt Wege, die sind auf keiner Karte und umgekehrt ;-(

Der Threadersteller hat ein GPS und bisher gar keine Karte - mein Rat: Wenn Geld eine Rolle spielt, erstmal die Garmin-Karte kaufen und ausprobieren. So schlecht, wie sie oft gemacht wird, ist sie nicht - hat ja auch wie alle anderen eine ähnliche Datenbasis.

Gruß
Ralf
 
Hi,
ich beschäftige mich schon länger mit den digitalen Karten und kenne und verwende selber einige davon.
Da ja, wie schon gesagt, die Datenbasis aller Karten meist (aber nicht immer) von den LVA's stammen sind auch in allen Karten fast die selben Fehler zu finden.

Für den Anfang wäre für mich die Garmin Topo Deutschland V2 die erste Wahl, (wenn ich noch keine Karte hätte).

Der Vorteil ist das sich die Karte nicht nur am PC verwenden lässt, sondern das du die AUCH auf das GPS Gerät übertragen kannst, so das du die Karte unterwegs dabei hast. Zudem deckt die Karte >detailliert< eine großes Gebiet ab. Eben GANZ D!

Die Darstellung ist bei den digitalen Vektorkarten sowieso gewöhnungsbedürftig aber je man damit macht umso mehr lernt man die Vorteile zu schätzen.

Eine Vektorkarte hat keinen Maßstab!
Jeder Punkt auf der Karte wird mit seinen geographischen Koordinaten und über Attribute beschrieben.
Aber um das Thema zu erklären müsste ich ein Buch schreiben.

Nur der relativ kleine sichtbare Kartenausschnitt stört beim planen längerer Touren. Da muss ich eine oder auch mehrere, Quadratmeter große Wanderkarten ausbreiten um die Übersicht zu haben.:lol:
Die Details sehe ich dann auf dem Monitor.

MagicMaps würde ich mir nicht mehr kaufen. Die Software ist inzwischen in meinen Augen veraltet.

Wenn du aus dem Bergischen Land kommst dann habe ich eine Karte für dich, Mail genügt.

Und nein, meine Meinung zu Garmin's Lizenzgehabe hat sich nicht geändert.
Aber der Aufwand der in den Karten steckt ist nicht zu verachten.
Da relativiert sich der Preis wieder.
 
Nachtrag:
Ich danke dem Softwareentwickler "jetmouse" für sein nettes Tool.
Die Version 1.3 ist wirklich gut.
Geht aber auf eigenes Risiko!
P.S. wenn es nicht passt kann dieser Beitrag auch im digitalen Lokus entsorgt werden.
 
...........Der Threadersteller hat ein GPS und bisher gar keine Karte - mein Rat: Wenn Geld eine Rolle spielt, erstmal die Garmin-Karte kaufen und ausprobieren. So schlecht, wie sie oft gemacht wird, ist sie nicht - hat ja auch wie alle anderen eine ähnliche Datenbasis.

Gruß
Ralf

Stimmt ich habe bisher gar keine diditale Karte.
Das GPS-Modell habe ich ausgesucht (leider noch bevor Garmin die Preise gesenkt hat:( ), weil es kartenfähig ist und ich nicht nur nach schwarzen Linien auf grauem Display, orientierungslos durch die Landschaft radeln möchte.

Dementsprechend benötige ich wohl oder übel erst einmal eine Garminkarte, die ich auch aufs Gerät spielen kann.
Sollte diese aber so grottig sein, dass damit die Planung einer Schnitzeljagd gleicht, dann müsste ich mir noch überlegen, ob ich erst einmal auf der Grundlage einer anderen Karte plane und doch nur schwarzen Linien hinterherfahre.

Zurzeit empfinde ich das GPS noch nicht als wirklich Hilfe, es ist nicht intuitiv bedienbar und das Ablesen des bzw. das Orientieren in dem kleinen Display, im Vergleich zu einer Papierkarte ziemlich unkomfortabel.
Aus diesem Grund möchte ich mich auch finanziell noch nicht so weit aus dem Fenster lehnen.
Mal schauen wie sich das entwickelt.

Dann gibt es da noch die Geschichten mit der Freischaltung der Garminkarten. O.k. das ich die Karte auf ein bzw. zwei GPS-Geräte festlegen muss geht für mich in Ordnung, aber wir haben zu Hause 4* private Rechner, die wir nutzen. Egentlich sollte die Karte auch auf allen Rechnern laufen.

Aber dazu werde ich dann demnächst den nächsten Thread eröffnen.

La Palma



*2 Personen, mit je einem festen und einem mobilen Rechner
 
Dann nimm die Garminkarte und schau sie dir im Demomode an.

Es besteht bei der TopoV2 im Ggs. zur V1 keine technische Beschränkung zur Nutzung auf mehreren Rechnern (lt. diesem Forum und Naviboard). Lizenzrechtlich ist es wohl eingeschränkt, aber wo kein Kläger da kein Richter. Da hätte ich keine Probleme mit.

leider noch bevor Garmin die Preise gesenkt hat
Ich auch, Pech.
 
Also fürs Gerät wirst du ja sicherlich ne Garmin Topo brauchen,
aber zur Planung würd ich mal bei ebay die Augen offen halten,
da gibts schonmal recht günstig ne MagicMaps oder TOP 50 !
 
liegt doch nahe zuerst die Garmin V2 zu kaufen, und für ganz Deutschland ist dies m.E. auch nicht wirklich teuer. Zur Planung reicht Mapsource in Verbindung mit Google Earth doch völlig. Und man kann Karten und Tracks 1:1 ins Gerät laden.
M.E. ist für längere Touren dann schon TTQV nützlich, da eben Karten aus unterschiedlichsten Quellen geladen werden können (mir ist z.B. die Freizeitkarte Topo50 die liebste für D, da dort auch Wegmarkierungen uvm. enthalten ist), aber Orientierung und Planung geht mit Garmin genau so.
 
Ich verwende Top50 und Garmin Topo v2.

Anfangs war ich noch der Meinung, dass die Top50 zur Planung unschlagbar ist. Gut, der (subjektive) optische Vorteil (auch gegenüber Magigmaps) bleibt, aber mit zunehmender Gewöhnung verwende ich immer häufiger die Topo v2 auch zur Planung. Es ist einfach praktisch alles unter einem Hut (Mapsource) zu haben und die Topo ist für den Etrex ja eh erforderlich. Ich würde (wenn ich sie nicht schon hätte) auf eine zusätzliche Top50 verzichten.
 
Es besteht bei der TopoV2 im Ggs. zur V1 keine technische Beschränkung zur Nutzung auf mehreren Rechnern (lt. diesem Forum und Naviboard)

Da hast Du wohl Recht, wenngleich es auch bisher kein "technisches" Problem war, diese Begrenzung, die rechtlich auch höchst fragwürdig und deshalb vernachlässigbar war, zu umgehen.

Wenn man noch keine Topo hat: Garmin Topo V2 :-)

Gruß
Ralf
 
Anfangs habe ich auch immer sehr viel Zeit mit der "Planung" von Touren am PC verbracht, inzwischen finde ich auch die Kombi Garmin Top v2 (oder entsprechende Auslandskarten von Garmin) und Papierkarte vom Gebiet völlig ausreichend. Immer öfter habe ich sowieso vor Ort die Strecken geändert, weil man z.B. den Wegen auf keiner Karte vorher ansieht, ob sie z.B. durch Holzarbeiten unfahrbar geworden sind, oder ob die Aussicht auf einem Parallelweg evtl. doch schöner ist.

Jedenfalls würde ich mir keine weiteren TOP der Vermessungsämter mehr holen. Schade finde ich nur nach wie vor (darüber hatte ich aber schon mal einen Thread), dass man sich keine wirklich optisch guten, großen (habe Großformatplotter) Karten anhand des digitalen Kartenmaterials inkl. eingezeichneter Tracks und POIs ausdrucken kann.
 
Jedenfalls würde ich mir keine weiteren TOP der Vermessungsämter mehr holen. Schade finde ich nur nach wie vor (darüber hatte ich aber schon mal einen Thread), dass man sich keine wirklich optisch guten, großen (habe Großformatplotter) Karten anhand des digitalen Kartenmaterials inkl. eingezeichneter Tracks und POIs ausdrucken kann.

Gerade mit Top50 geht das doch AFAIK. Habe es noch nicht selbst gemacht, aber schon Top50-Plots in DIN A1 in der Hand gehabt.
 
Magic Maps 2.0 für alle Bundesläner gibt es in einigen Bibliotheken kostenlos zum ausleihen. Zumindest hier in Dresden. Also kann man sich die Kosten schon mal sparen. Natürlich "muss" man es nach Rückgabe wieder deinstallieren. ;)

Aber: Ich verstehe wirklich nicht, wieso Top50 gegenüber MagicMap so übermaßen gelobt wird. Die Auflösung und der Detailgrad bei Top50 ist unterirdisch, ganz im Gegensatz zu MagicMaps. Liegt wohl u.a. auch am Maßstab (1:50.000 vs. 1:25:000).
Top50 würde ich nie zur Planung einsetzen. Google Earth in Waldgebieten ist auch sinnlos. Die Mischung aus Papierübersicht + MM + Vektorkarte machts in meinen Augen.

sep
 
Zur Planung Top50 :daumen: ggf. mal schauen wie die neue Deutschland Digital 50 von Garmin ausschaut + Karten 1:50.000!
Auf der Tour Garmin Topo V2 mit geändertem Typfile :daumen: + Karten 1:50.000!

Das langt mir!

Von MagicMaps und Karten 1:25.000 halte ich nicht!
Vielleicht zum wandern aber nicht zum bike!
 
@ hegi: Ich bin jetzt provokantiv: ;)
Wenn man nur auf Hauptwanderwegen bikt, reicht 1:50.000 und Top50 sicher aus! :) Ich bevorzuge sogar 1:10.000er Karten, welche es hier von einigen Gegenden gibt. Da sind echt fast alle Wege und Pfade drauf. Auf einer 100km Tour auf Trails will ich mir die Wege nicht immer selber suchen müssen.

sep
 
@rs-sepl:

also auf unseren 1:50.000 ist auch nur minimal weniger als auf 1:25.000!

hab bis jetzt alle trails damit gefunden!
 
ich dachte ich hätte schon einen Tick wegen einer gewissen Vorliebe für genaue Karten, aber metergenaues trailplanen mit 1:10000 (sogar 1:25 ist doch schon klein)?
 
Es hängt sicher von der Gegend ab, in der man fahren will. In einem Waldgebiet mit hunderten Weggabelungen ohne Markierung ist eine genauere Karte fürs Trackerstellen bestimmt besser als wenn ich nur eine Route den Berg hinauf habe, die dann natürlich auch auf großmaßstäblichen Karten drauf ist.
Prinzipiell gibt es hier die meisten Topo-Papier-Karten in 1:33.000. Die genannte 1:10.000 kann man auch nur für eine Tour in einem bestimmten Gebiet nutzen. Dafür aber richtig gut.

sep
 
@ hegi: Ich bin jetzt provokantiv: ;)
Wenn man nur auf Hauptwanderwegen bikt, reicht 1:50.000 und Top50 sicher aus! :) Ich bevorzuge sogar 1:10.000er Karten, welche es hier von einigen Gegenden gibt. Da sind echt fast alle Wege und Pfade drauf. ..

Auflösung um jeden Preis bringts auch nicht. Das ist z.B. das Problem der Garmin Topo, die ja auf Daten der Landesvermessungsämter in 1:25000 basiert. Glaub blos nicht, dass die jedes Jahr losstiefeln und den letzten Pfad im Wald vermessen. In der v2 sind teilweise Wege verzeichnet, die es seit 10 Jahren nicht mehr gibt. Das ist bei 1:50000 problemloser. Was da drin steht gibts eigentlich auch.
 
@ bruno M: Ich stimme Dir zu, nur steht halt in der Top50 bei weitem nicht alles drin, in MagicMaps hingegen schon eher! Es kann mir keiner erzählen, dass die Track-Planung bei Top50 besser geht als mit Magic Maps!
 
Genau das will ich erzählen. Ist aber ne Philosophie-Frage: Will ich alle Pfade mit dem Risiko, dass sie nicht mehr da sind, oder lieber etwas weniger mit der Gewissheit, das ich da auch langfahren kann.

Für die Grobplanung bevorzuge ich eben eher letzteres. Die kleinen ausgefahrenen Trails, die wir alle so lieben, muss man in fremden Regionen sowieso erspüren.
 
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