Die Stunde der Wahrheit

@PaulPK: Du gehst einem mit deiner Fragerei schon extrem auf die Nüsse, trotzdem war jede deiner Fragen völlig in Ordnung. Fragen darf und sollte man.

Ich als Physik Student verstehe auch nicht in jedem Detail die Grenzen der Messtechnik und werde mir in einer ruhigen Minute nochmal von Siam persönlich erklären lassen was da das Problem ist. So lange kann ich aber hervorragend mit den Ergebnissen leben (habe ja sogar das gleiche gemessen).

Viel interessanter finde ich die Reaktion von Lupine. Ich hoffe schwer, dass es keine personellen Konsequenzen hat zumal ich allen "Chefs" von Lupine auf der Eurobike vor einem Jahr schon mal die Hand geschüttelt habe. Da hatten wir ein prima Gespräch und keiner hat sich ans Bein gepisst gefühlt. Habe sogar noch gewartet bis Wolf mit ein paar Asiaten fertig gequatscht hatte. Vielleicht um einen Markt zu erschließen?!

Was hier aber abgeht ist unter aller Sau und jeder der hier wegen Meinungen oder Fragen auf anderen rumhackt sollte sich schämen. Da fragt man sich doch ernsthaft für welchen Sauhaufen man sich Mühe macht. Mich würde es freuen wenn man sich zumindest symbolhaft entschuldigt.

Mich würde es außerdem freuen wenn die Leute die hier so rumspucken auf die Nightride- und Beamshot-session kommen würden und sich bei einem Bier mal persönlich kennen lernen würden. Danach urteilt man anders über bestimmte Äußerungen.

Ein absolut positives Beispiel und voll und ganz meiner Meinung entsprechend ist Samoth im Lupine Forum: http://www.lupine.de/phpBB3/viewtopic.php?lang=de&f=8&t=2275&start=15

Gruß td

P.S.: *schmatz* "Gute N8"
 
Nur zur Klarstellung:

Was ich hier mache ist eine absolut neutrale Messung nach besten Wissen und Gewissen. Mir ist es völlig egal ob die DX oder die Tesla besser ist. Schon aus Berufsgründen bin ich bei solchen Messungen absolut neutral, selbst wenn ich von einer Firma für die Messungen bezahlt würde. Ich bin da weder käuflich noch lasse ich mich von eigenen Vorlieben treiben (die ich hier auch gar nicht habe, ist mir schnurzpiep ob die Tesla 500 oder 5000 lm hat). Nur messe ich hier hier eben rein informativ und von daher natürlich von jedermann zu Recht auch anzuzweifeln. Bei solchen Differenzen würde ich bei einer Typprüfung trotz kalibrierten Equipment eine Referenzmessung durchführen. Aber:
Für eine solche Prüfung (Lichtstrommessung + elektrische Messung mit Bericht) sind dann eben > 1k€ fällig. Ganz einfach.

Ein letzes Sätzchen zur Messung:

Am Oszi war die positive Stromaplitude deutlich über 4A!! Ich sprach nie von 4 A Spitze-Spitze! Und es ist eben kein Gleichstrom, der aufgenommen wird. Sogar ein echter Wechselanteil ist dabei, also nicht mal pulsierender Gleichstrom! Und wenn ich einen Strom mit 20 kHz messe, verwende ich auch ein Multimeter, welches 20 kHz messen kann, irgendwie logisch, oder?

Trotz allem kann das Multimeter (bei echtem Gleichstrom mißt es übrigens ganz exakt den gleichen Wert wie meine anderen Multimeter) auch einen Hau haben. Ich habe kein weiteres mit der Bandbreite hier. Und die Tesla mußte ich auch zurückgeben, da der Kollege auch mal wieder abends fahren will...



Gruß
Thomas



P.S.: Wenn das weiter so läuft gibt es keine Messung mehr und ich werde die Admins bitten den kompletten Thread zu löschen! Der Ton hier ist -teilweise von beiden Seiten- unter aller Sau!

Gruß
Thomas
 
So ein Dankeschön möchte ich auch loswerden: TipTop:)

... und ich auch!!!

P.S.: Wenn das weiter so läuft gibt es keine Messung mehr und ich werde die Admins bitten den kompletten Thread zu löschen! Der Ton hier ist -teilweise von beiden Seiten- unter aller Sau!

Hey Thomas, ich hoffe soweit wird es nicht kommen, wäre wirklich schade drum!!

Gruß
Jörg
 
Langsam wird es richtig dreist mit den blöden Fragen (die gibt es, wie hier).

Wie war das noch mal: Es gibt keine blöden Fragen, es gibt nur blöde Antworten. :rolleyes:

Wer in einem Forum schreibt, welches auch für Laien gedacht ist, der sollte sich - bei solchen Themen - auch einrichten, entsprechende Nachfragen zu bekommen.

Auch mich - als Laie auf DIESEM Gebiet - Interessiert das Ergebnis, aber auch wie und warum man zu diesem Ergebnis kommt.

Wer hier die Hintergründe nicht erläutern möchte, der sollte sich vielleicht doch überlegen, ob dies die richtige Plattform für seine Posts ist... :rolleyes:
 
Wer hier die Hintergründe nicht erläutern möchte, der sollte sich vielleicht doch überlegen, ob dies die richtige Plattform für seine Posts ist... :rolleyes:

:lol: ...und wer noch nicht einmal Elementarwissen besitzt, sollte sich reiflich überlegen ob es Sinn macht nach den Hintergründen zu fragen!

Die Hintergründe des Sachverhaltes wurden erschöpfend erläutert. Wer diese nicht versteht, kann nicht erwarten das er hier einen CrashKurs in LEDTechnik und/oder Elektrotechnik und/oder Elektronik bekommt.
Auch User wie Siam mussten sich dieses Wissen schliesslich einmal aneignen und jeder der Interesse an der Thematik hat ist aufgefordert das ebenso zu tun!
 
Ich habe noch einmal eine kleinen DC-Multimetervergleich mit verschiedenen Spannungsformen gemacht. Fluke 289 (trms 100kHz) vs. Fluke 179 (trms) 1kHz) vs. Voltcraft (Schätzeisen;)).

Ergebnis:

Rechteck oder Sinus mit Gleich und Wechselanteil <1kHz: alle Multimeter etwa gleich (289 und 179 im Rahmen der Anzeige gleich, Voltcraft etwa 2 % daneben)

Sinus mit etwa 20 kHz, 80% positiver Anteil : 179 gegenüber 289 etwas geringer (1%), Voltcraft etwa 5 % geringer

durch "Abplattung" oberwellenhaltiges Spektrum, ebenfalls etwa 80% positiv (ist etwa das was die Funzel aufgenommen hat): 179 etwa 6% geringer (ist ein anderes, neueres 179 als meines zu Hause), Voltcraft etwa 20% geringer!

Die Differenz zwischen Voltcraft und 289 schwankt bei diesen Frequenzen extrem stark bei geringsten Änderungen an der Kurvenform! Da das mit fast Sinusförmig bei der Tesla zugegebener maßen etwas beschönigt war (eher wenn man die Netzspannung auch als Sinus betrachtet;)) sehe ich es als sehr wahrscheinlich an, das die Stromaufnahme der Tesla mit einem einfach-Multimeter nicht sehr präzise bestimmbar ist. Vor allem zeigten bei meinen Versuchen die einfacheren Multimeter ebenfalls immer weniger an als das 289. Und da diese Abweichungen bei geringen Frequenzen nicht auftreten ist ein systematischer Fehler eher ausgeschlossen, sondern es scheint wirklich an der begrenzten Bandbreite zu liegen. Ist ja irgendwie logisch, das ein für 100kHz ausgelegtes Meßgerät mit hohen Frequenzen weniger Probleme hat als ein für 1 kHz ausgelegtes.
Übrigens eines vorneweg: Wenn ein Meßgerät eine Frequenzzählerfunktion bis x kHz hat, sagt das gar nichts über die Bandbreite bei Strom/Spannungsmessungen aus!!!!

Produktiv währe es also, wenn noch andere mit entsprechend geeigneten Mitteln ihre Tesla vermessen, anstelle nur zu spekulieren und irgendwelche Messungen mit ebenfalls offenkundig ungeeigneten Geräten als Argument zu bringen. Ich bin keinesfalls völlig überzeugt, das meine Messung wirklich 100%ig sind, jedoch bräuchte ich eben eine zuverlässige Methode dies zu verifizieren. Dies könnte auch eine Messung mittels Oszi und niederinduktivem Präzisionsshunt sein, die entsprechend mit Origin o.ä. ausgewertet wird. Nur habe ich eben keine Tesla mehr...

Ein weiteres Kriterium sollte man auch nicht ausser acht lassen:

Offenkundig fehlt es der Tesla an Siebkapazität bzw. Filterung (wo auch in dem kleinen Gehäuse),sonst würde die Stromaufnahme nicht ganz so aussehen wie sie es tut (und auch die Störung der Tachos könnte so erklärt werden). Und da kann die Leitungslänge (insbesondere die Induktivität der Schleife) zwischen Akku und Lampe schon viel in der Stromform ausmachen. Theoretisch kann sich das sogar im Wirkungsgrad der Elektronik niederschlagen, da der lampennahe und niederinduktive Li-Akku wie ein Pufferkondensator wirkt. Und die Leitungsinduktivität ist bei der Messung natürlich sehr viel höher als beim direkten Betrieb, da man zum Messen eine große Schleife legt. All diese Dinge beeinflussen natürlich nicht unerheblich die Ergebnisse der Messung bzw. die Betriebsbedingungen der Lampe.

Kurzum: Es kann sein, das die Messungen völlig korrekt sind, aber die Lampe bei Akkubetrieb ohne Messkreis trotzdem nur 12W zieht!


Gruß
Thomas
 
Hallo,

Ein letzes Sätzchen zur Messung:

Am Oszi war die positive Stromaplitude deutlich über 4A!! Ich sprach nie von 4 A Spitze-Spitze! Und es ist eben kein Gleichstrom, der aufgenommen wird. Sogar ein echter Wechselanteil ist dabei, also nicht mal pulsierender Gleichstrom!

Das kann ich (leider) genau so bestätigen.
Tesla SC auf Stufe high: Imin = -1A, Imax = +4,5A
auf Stufe low Imin = -0,5A, Imax = +2,2A
Frequenz 20kHz
Gemessen an einem Camcorderakku über einen Leistungswiderstand von 0,1 Ohm. Der Widerstand ist zwar kein Präzisionswiderstand (Toleranz 10%) und die Amplituden wurden manuell am Oszi abgelesen, die Größenordnung ist allerdings unzweifelhaft. Ein geeignetes Multimeter für diesen Frequenzbereich habe ich leider nicht zur Hand.

P.S.: Wenn das weiter so läuft gibt es keine Messung mehr und ich werde die Admins bitten den kompletten Thread zu löschen! Der Ton hier ist -teilweise von beiden Seiten- unter aller Sau!

Das wäre sehr schade. Halt durch!

Und zu den "Adam und Eva"-Fragen: Wer schon an technischen Besprechungen teilgenommen hat wird bestätigen können das es ohne Elementarwissen auf ähnlichem Level nicht geht. Zumindest nicht wenn man Ergebnisse erzielen möchte. Ansonsten verkommt die Veranstaltung zur Fortbildung und sprengt jeglichen Rahmen (Zeit und Aufwand).

Klar kann man hier Fragen stellen, aber eine gewisse Selbsteinschätzung gehört auch dazu. Irgendwann sollte man einsehen das ein evtl. vorhandenes Vorbildungsdefizit hier nicht mit ein paar Zeilen ausgeglichen werden kann.

Gruß
Jörg
 
Vom Winde verwehte aua Messung mit Hand auf legen.


Um das letzte Pomille Unsicherheit auszuschliessen könnte ein Tesla Besitzer mit vollem Akku genau 60 Minuten fahren, dabei wären dann die ~ 500L garantiert da die Lampe ordentlich Fahrtwind gekühlt ist. Alternativ die Lampe via Ventilator angeblasen.

Hernach der Akku wieder geladen und die nachgeladene Kapazität herangezogen.

Wird das ganze noch in Minuten Abständen mit einem einfachen Luxmeter überwacht ist sogar sicher gestellt das man hernach sagen kann ob die Lampe im vergleichbaren Betriebszustand verblieben ist oder mangels genug Wind herunter gedimmt hat. Hier genügt eine relative Messung um das Verhalten über die Laufzeit zu dokumentieren. Jedes Ohmmeter mit LDR wäre in einem halbwegs linearen Bereich dazu geeignet.
Und selbst das lässt sich testen, darstellen. Mit Verdoppelung des Abstandes sinkt die Beleuchtungsstärke am LDR jeweils im ²

Im übrigen haben wir es hier nicht mit einem Perpetuum Mobile zu tun.
Wenn eine Lampe gut handwarm ist und die andere vergleichseweise glüht, bei quasi identischer Lichtausbeute, so ist klar das letztere mehr Wátt verbrät. Und wer Ahnung davon hat und unter Betrachtung der Gehäuseabmessungen der wird zum Schluß kommen das rein vom Gefühl her nur 5W mehr schon eher knapp ausreichen diesen Temperatur Unterschied zu erklären.

Ich brauche also nur die Lampen anzufassen, auf aua warten, und weis das die eine mehr Watt verbrät wie die andere und das deutlich, gefühlt.

Erfahrene Wald und Wiesen Elektriker könnten den Wert möglicher Weise sogar genauer schätzen, wie so manches DMM auf Grund der von der Elektronik verursachten übrigens dokumentiert bekannten Störungen messen.

Nur durch Hand auflegen.

Alleine diese Fakten machen weitere Diskussionen und E-Technik Crask Kurse von Anfang an überflüssig.

...
 
Hallo,

bitte bleibt wieder sachlich und schließt den Thread nicht. Es geht hier um Tatsachen:

1. Ich habe ja die Laufzeit am Anfang getestet und bei 14 Grad kommt die Lampe auf über 3 Stunden mit 5ah akku. Lampe nur lauwarm.
2. Wir haben die genauen Messergebnisse.

Dazu wenn mir mein Bordcomputer sagt mein Auto verbraucht 8 Liter pro 100km und ich an der Zapfsäule nachtanke nach 100km und es gehen aber nur 7 Liter rein dann werde ich meinen Mechaniker auch ohne technischen Verständnis fragen können warum dies so ist. Meinen Automechaniker nerve ich meißtens dann auch und frage nach warum das so sein kann etc... Lassen wir aber jetzt die Diskussion.

Also bleibt sachlich und wartet auf Ergebnise. Dieser Thread ist ja Ergebnisorientiert. Ich entschuldige mich für meine Verständnisfragen und habe bereits den externen Thread eröffnet.
Also bitte schriebt nur wenn ihr mehr zur Aufklärung beitragen könnt.

Lasst uns wieder zur Normalität kommen. Ich habe auch schon jemanden qualifizierten angefragt der mit Siam bereits in Kontakt steht um die Sachen aufzuklären. Ich denke danach erfahren wir mehr. Abwarten.

Grüße
 
Von der Laufzeit auf die Stromentnahme zu schließen geht nur wenn die Kapazität exakt bekannt ist. Und das ist i.d.R. nicht der Fall, da diese sogar von den Umgebungsbedingungen abhängt. Lupine scheint -das ist ja löblich- sehr gute Zellen zu verbauen. Ich habe den 4,5Ah-Akku mit 4,85 Ah gemessen!

Gruß
Thomas
 
Lupine scheint -das ist ja löblich- sehr gute Zellen zu verbauen...

Zumindest wurde das im L-Fourm auch mal vom Cheffe selbst verkündet, als nach den genauen Bezeichnungen der Zellen gefragt wurde. Die Dinger werden wohl noch extra zusammengestellt, bevor sie zum Pack gebündelt werden.

Danke an die Beteiligten für die Messungen!:daumen:


@Meckerer

haltet euch mal ein wenig zurück oder macht es selbst besser und präsentiert die Ergebnisse hier!:rolleyes:
 
V
Hernach der Akku wieder geladen und die nachgeladene Kapazität herangezogen.

Wäre schön, wenn es so einfach wäre. Von der Menge, die in den Akku gedrückt wird, kannst Du keine (verlässlichen) Rückschlüsse auf die Kapazität ziehen. In den Extremen werden die Fälle klar; Entspricht die Ladung der Selbstentladung, so wird das Dingen nie voll. Somit wäre die Kapazität unendlich ;)
 
Mit den üblichen hochwertigen Ladern sehe ich da gar kein Problem.
Wenn die Lampe in der Stunde 15W aus einem vorher vollen Akku verbrät dann werden auch 15W nach geladen + etwas Wärme Verlust. Es muss also über 15W nachgeladen werden. Das bedeutet dann bingo.

Würden aber nur 12 oder 13W nachgeladen schiebe ich das gekonnt auf Messfehler.

Bei nur 10W müsste man dann wohl tatsächlich nachdenken.

Insofern würde ich schon sagen das unter oder über 15 nachgeladene W oder wegen mir auch über mAh gerechnet eine gewisse Aussage Kraft hätte.


Viele Wege führen nach Rom um ein Ergebniss weiter zu verifizieren, Gegenprobe.


Nachtrag, ich verwende keine finde smileys, finde ich kindisch.
Der Beitrag hat aber auch einen ernsten Anteil.
 
Zuletzt bearbeitet:
Gleich kommen ein paar interessante Messungen von mir.

Zu dem Temperaturunterschied. Der liegt auch an der Wärmekapazität der Gehäuse und der Oberfläche. Wie ich ganz zu Anfang schonmal schrieb. Darüber lässt sich nur äußerst bedingt etwas rückschließen.

Gruß td
 
Ich habe noch einmal eine kleinen DC-Multimetervergleich mit verschiedenen Spannungsformen gemacht. Fluke 289 (trms 100kHz) vs. Fluke 179 (trms) 1kHz) vs. Voltcraft (Schätzeisen;)).

Ergebnis:

Rechteck oder Sinus mit Gleich und Wechselanteil <1kHz: alle Multimeter etwa gleich (289 und 179 im Rahmen der Anzeige gleich, Voltcraft etwa 2 % daneben)

Sinus mit etwa 20 kHz, 80% positiver Anteil : 179 gegenüber 289 etwas geringer (1%), Voltcraft etwa 5 % geringer

durch "Abplattung" oberwellenhaltiges Spektrum, ebenfalls etwa 80% positiv (ist etwa das was die Funzel aufgenommen hat): 179 etwa 6% geringer (ist ein anderes, neueres 179 als meines zu Hause), Voltcraft etwa 20% geringer!

Die Differenz zwischen Voltcraft und 289 schwankt bei diesen Frequenzen extrem stark bei geringsten Änderungen an der Kurvenform! Da das mit fast Sinusförmig bei der Tesla zugegebener maßen etwas beschönigt war (eher wenn man die Netzspannung auch als Sinus betrachtet;)) sehe ich es als sehr wahrscheinlich an, das die Stromaufnahme der Tesla mit einem einfach-Multimeter nicht sehr präzise bestimmbar ist. Vor allem zeigten bei meinen Versuchen die einfacheren Multimeter ebenfalls immer weniger an als das 289. Und da diese Abweichungen bei geringen Frequenzen nicht auftreten ist ein systematischer Fehler eher ausgeschlossen, sondern es scheint wirklich an der begrenzten Bandbreite zu liegen. Ist ja irgendwie logisch, das ein für 100kHz ausgelegtes Meßgerät mit hohen Frequenzen weniger Probleme hat als ein für 1 kHz ausgelegtes.
Übrigens eines vorneweg: Wenn ein Meßgerät eine Frequenzzählerfunktion bis x kHz hat, sagt das gar nichts über die Bandbreite bei Strom/Spannungsmessungen aus!!!!

Produktiv währe es also, wenn noch andere mit entsprechend geeigneten Mitteln ihre Tesla vermessen, anstelle nur zu spekulieren und irgendwelche Messungen mit ebenfalls offenkundig ungeeigneten Geräten als Argument zu bringen. Ich bin keinesfalls völlig überzeugt, das meine Messung wirklich 100%ig sind, jedoch bräuchte ich eben eine zuverlässige Methode dies zu verifizieren. Dies könnte auch eine Messung mittels Oszi und niederinduktivem Präzisionsshunt sein, die entsprechend mit Origin o.ä. ausgewertet wird. Nur habe ich eben keine Tesla mehr...

Ein weiteres Kriterium sollte man auch nicht ausser acht lassen:

Offenkundig fehlt es der Tesla an Siebkapazität bzw. Filterung (wo auch in dem kleinen Gehäuse),sonst würde die Stromaufnahme nicht ganz so aussehen wie sie es tut (und auch die Störung der Tachos könnte so erklärt werden). Und da kann die Leitungslänge (insbesondere die Induktivität der Schleife) zwischen Akku und Lampe schon viel in der Stromform ausmachen. Theoretisch kann sich das sogar im Wirkungsgrad der Elektronik niederschlagen, da der lampennahe und niederinduktive Li-Akku wie ein Pufferkondensator wirkt. Und die Leitungsinduktivität ist bei der Messung natürlich sehr viel höher als beim direkten Betrieb, da man zum Messen eine große Schleife legt. All diese Dinge beeinflussen natürlich nicht unerheblich die Ergebnisse der Messung bzw. die Betriebsbedingungen der Lampe.

Kurzum: Es kann sein, das die Messungen völlig korrekt sind, aber die Lampe bei Akkubetrieb ohne Messkreis trotzdem nur 12W zieht!


Gruß
Thomas

Hallo!

Soll ich Dir meine nochmals schicken ? Falls Markus meine Tesla noch hatt, kann er Dir Sie ja nochmal zukommen lassen. Das wäre schon o.k. ?
Ansonsten sende ich sie dir halt a.d. Postweg zu.
 
Viele Wege führen nach Rom ...

und manche sind echte Holzwege.

um ein Ergebniss weiter zu verifizieren, Gegenprobe.

Dein Bemühen hier Klarheit in die Angelegenheit zu bringen in allen Ehren, aber die Methode ist da nicht hilfreich, da zu ungenau. Warum habe ich versucht kurz darzulegen. Die Langfassung spare ich mir - auch da gilt Eigeninitiative oder einfach mal glauben, dass Strom nicht Wasser und Akku nicht Eimer ist ;)
 
Was weitere Messungen angeht:

Ich werde in Zukunft nur noch eigenbau-Lampen messen. Der Grund ist ganz einfach:

Ich (oder wir) messe(n) hier mit professionellen Equipment, welches nur zur Verfügung steht weil weitere Personen ebenfalls ihre Zeit opfern, Fahrradlampen. Ziel ist es einfach ein bisschen mehr Wahrheit über die von uns messbaren Grössen in die doch meist sehr phantasievollen Herstellerangaben zu bringen. Wenn ich die Arbeitszeit aller beteiligten für diese eine Messung der Tesla + DX mal zusammenrechne und das Equipment bedenke, so hätte diese Messung schon länst im vierstelligen Euro-Bereich gelegen. Nun gibt es gewisse ungereimtheiten. Ich habe einige Gründe genannt, wie diese zustande kommen (wellige Stromaufnahme, wurde hier auch von anderen bestätigt). Natürlich könnte ich genau recherchieren wie das alles zustande kommt (am besten gleich eine Tesla dazu kaufen, da ich diese ja zerlegen muß), verbesserungen machen und hier veröffentlichen. Aber umsonst arbeiten ja nicht einmal Chinesen, und die werden ja schon dafür kritisiert das sie zu billig anbieten;).

Wer eine Messung irgendeiner Lampe wünscht, bekommt diese natürlich. Ich werde dies mit der Lichttechnik ausmachen, es gibt ein Angebot vom Institut das natürlich auch einen entsprechneden professionellen Prüfbericht beinhaltet. Wer diese Messung beauftragt bekommt dann die Ergebnisse und kann damit machen was er will. Wer als Bastler zu mir kommt und einfach nur mal wissen will, was seine selbstgebaute Lampe bringt, kann soweit es zeitlich drin ist nach wie vor zum messen kommen.

Somit ist der Teil für mich erledigt, ich ärgere mich schon sehr über die investierte Zeit, da meine 575W auf die Fertigstellung wartet (schon fast fertig) und ich ohne diese Messung schon länst fertig sein könnte. Bitte nicht persönlich nehmen, wenn ich die recht zahlreichen PNs nicht unbedingt beantworte, es sind ja fast alle absolut sachlich und in Ordung, aber mir fehlt die Zeit dazu.

Übrigens haben fast alle LED-Lampen_messungen meine irgendwann vor ein paar Monaten aufgestellte Faustformel bestätigt: Lichtstrom bei Vollgas einer "modernen" LED-Lampe = Eingangsleistung * 50 lm/W!

Gruß
Thomas
 
Was weitere Messungen angeht:

Ich werde in Zukunft nur noch eigenbau-Lampen messen.
....
Somit ist der Teil für mich erledigt, ich ärgere mich schon sehr über die investierte Zeit, da meine 575W auf die Fertigstellung wartet (schon fast fertig) und ich ohne diese Messung schon länst fertig sein könnte. Bitte nicht persönlich nehmen, wenn ich die recht zahlreichen PNs nicht unbedingt beantworte, es sind ja fast alle absolut sachlich und in Ordung, aber mir fehlt die Zeit dazu.

Übrigens haben fast alle LED-Lampen_messungen meine irgendwann vor ein paar Monaten aufgestellte Faustformel bestätigt: Lichtstrom bei Vollgas einer "modernen" LED-Lampe = Eingangsleistung * 50 lm/W!

Gruß
Thomas

Dankeschön an Alle!:daumen:
Da habt ihr Eure für mich logische Konsequenz!
Da investiert jemand seine kostbare Zeit und Fachwissen für die Allgemeinheit und es wird ihm noch nichtmal gedankt.
Ich bin st.... sauer.:mad:
Da hätt ich mir das Porto sparen können.
Aber tretet euch ruhig weiter in die Eingeweide.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi Leute,

Die Frage: Wie kann eine Tesla mit 15W Aufnahme an einem 4,5Ah Akku über 3h leuchten?

P.P.S.: Szenario: Die Tesla powert mit 15W los wovon ca. 5W in der Elektronik verschwinden. Nach 5min hat die Elektronik keinen Bock mehr und regelt runter auf 12W. 1/3 der Leistung (sind immerhin 4W) geht aber nach wie vor in der Schaltung verloren kann aber nicht effektiv abgeführt werden (keine so gute thermische Anbindung wie die P7 LED) --> die Tesla kommt selbst im dunklen, kalten Wald bei 20km/h nicht mehr aus der Schutzdimmung heraus. Das würde perfekt die Leuchtzeit erklären. Ich habe nur bis zur 12W Dimmung gewartet. Vielleicht dimmt sie sogar noch stärker. Wer weiß?

Dieses von mir gepostete Szenario ist widerlegt. Ich habe dafür die Tesla schön hochgeheizt (ca. 10min) und dann voll mit dem Lüfter drauf gehalten bis wieder ein thermisches Gleichgewicht erreicht war. Die Dimmung wurde komplett aufgehoben. Es ist sogar so, dass die Tesla bei den 8,0V wieder fast auf die Ausgangsleistung zurück geht.
Da kann man nur sagen Hut ab die Schutzdimmung ist gut gemacht und funktioniert erstaunlich schnell. Das würde ich gerne bei der DX Lampe sehen.
Außerdem bedeutet das, dass die Elektronik ausreichend thermisch angebunden ist wenn auf dem PCB der Temperatursensor sitzen sollte.

Aber hier die Daten:






Woran kann es dann liegen, dass eine Tesla so lange leuchtet. Mir kam die Idee, dass ähnlich wie bei vielen LED-Taschenlampen die Regelung mit der Eingangsspannung gekoppelt ist, also Test:



Ich würde sagen Bingo!

Die größer 15W gelten wirklich nur im ersten Drittel der Akkukapazität. Danach geht sie im zweiten Drittel sehr schnell runter auf ca. 14W.
Interessant ist aber vor allem der letzte Teil. Um das beurteilen zu können muss man die Lampe und vor allem den Akku besser kennen. Die Leistung sinkt nämlich immer weiter und die Tesla selbst schaltet gar nicht ab. Sie warnt zwar immer wieder mal, aber schlußendlich vertraut sie der Schutzschaltung im Akku, dass die Zellen nicht tiefentladen werden.
Die Frage ist wie lange leuchtet die Tesla mit einer stark reduzierten Leistung, was man meiner Meinung nach nicht mehr zur Leuchtzeit dazu zählen kann. Und vor allem, sind die 3h bis zum komischen blinken oder auch noch die Zeit danach.

Fragen über Fragen: Wie überall, wenn man etwas auf den Grund gehen will hat man anschließend mehr Fragen als Antworten...

Gruß td
 
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