Neulich beim örtlichen Fahrradhändler...

hab heute auch mal wieder super erfahrungen mitn radhaendler gemacht....

los gehts am 31.05...für meine alte judy sl den ölstopfen bestellt, mir wurde gesagt 5€ und ne woche....
nach 2 wochen noch mal da gewesen. Zitat Verkäufer: "ehm...ich kümmer mich drum"
nach weiteren 2 wochen sagt mir ein anderer verkäufer, das es eigentlich nich sein kann und erneute bestellung...
dann aber wieder nichts vom laden gehört, also stopfen erstmal abgeschrieben.
heute, nach weiteren 4 wochen, der anruf das lieferung da ist...frage nach preis am telefon -> 17,90 :eek: ->ich glaub es hackt?! irgendwie hab ich jetzt kein bock mehr auf den sche*** stopfen.... :mad:


der ganze laden war früher super (service und preise), als er noch in einer nebenstraße in einem abgelegenen stadtteil lag. aber als die vor ein paar monaten an eine der größten hauptstraßen in einem der belebtesten stadtteile umgezogen sind, drehn die total ab...
besonders die werkstattpreise sind explodiert (von einem monat auf den anderen), preisnachlässe sind auf einmal fast unmöglich und der service hat generrell sehr stark abgenommen... :(
 
CyloC schrieb:
- ich suche ein CycoCross Rad
was sie meinen nennt man in der Fachsprache ein Hybriedrad
- aha? und wie sieht das aus
VK: zeigt ein art Hollandrad mit Federung vorn und hinten von ca. 17kg

Was hast Du denn, er hat Dir doch ein PsychoCross gezeigt :lol:
 
neulich beim örtlichem Fahrradhändler, in einer großen Kaufhauskette, die mit "Kar" anfängt und mit "stadt" aufhört:

Ich war da, weil ich ein möglichst billiges Rücklicht gesucht hab, naja, war natürlich mal wieder alles lehr gekauft, also hab ich den Verkäufer gefragt...
Und wie ich so mit dem geredet hab schnappt sich so'n Kerl das letze Austellungsrad in der Reihe (Alex X-Vert Fully... 1000€ :rolleyes: ), rennt damit zur Tür, setzt sich drauf und haut ab. weg warer.

O.K. das passt jetzt nur vom Titel her in diesen thread, aber ich finde, das war irgendwie das eindrücklichste Ereigniss, dass ich bisher in nem Radladen hatte (von der ersten Begegnung mit meinerm eigenen Hobel mal angesehen).

So ne krasse Aktion! Ich kann in dem Laden noch nichmal ne CD kaufen ohne gefilzt zu werden und dort haut einer mit nem ganzen Bike ab...
 
Hallo allerseits,

leider hat sich aufgrund eigener negativer Erfahrungen in über 10 Jahren bei mir der Eindruck verfestigt, daß ausschließlich seriös operierende Radläden, wo mal das Gesamtpaket aus Kundenfreundlichkeit, Service und entsprechender Geschäftsabwicklung stimmt, auf diesem Planeten nicht zu finden sind. In den letzen Tagen hab' ich mir den Frust von der Seele geschrieben; da es dabei schon zu einem Essay mutiert ist, hab' ich mal versucht, ein bißchen zu strukturieren. Oft sind es nur Kleinigkeiten, die einen verärgern, ab und zu schon eher...sagen wir mal..."Gaunereien". Hier meine "Geschichten":

Rubrik Kleinigkeiten

Die Läden vor Ort:
Laden 1:
Stillosigkeit

Ich bringe mein Bike zur (angemeldeten) Reparatur: "So, hier muß mal das alte kaputte Innenlager (ein völlig verschlissenes, 7 Jahre altes XT) ausgebaut werden." "Ach, ein Cannondale... mit denen gibt's immer nur Ärger!" Ich (schmunzl,schmunzl):" Äh, sorry, wieso?" "Die Komponenten, bei denen... da geht immer alles kaputt... (zeigt auf das Innenlager, so nach dem Motto -siehste!)" Ich: "Naja, wie auch immer, das Innenlager ist ein Shimano und hat nun eben nach Jahren ausgedient... hat nebenbei bemerkt nix mit CD zu tun." Händler: "Aber CD ist trotzdem Mist." Basta.
Naja, fast schon komisch. Aber eben typisch: der Verkäufer ist der mit der Oberahnung, der Kunde ist der Depp... Ansonsten machen die aber die kleinen Reparaturen alle ganz ordentlich (und da ich ja einige Räder von besagten Hersteller habe, geht ja immer was kaputt, lach...), deshalb bin ich dort weiterhin Kunde (und auch mangels Alternativen).
 
Tolle Arbeit

Dasselbe Rad, beim selben CD-"kritischen" Händler. Dieser hat, deshalb wohl auch seine "Erfahrungen", früher mal selbst die Marke verkauft. Weil sein Laden den Marketing-Anforderungen von CD nicht genügte (der Laden verkauft halt auch mehr an den Normalo-Radler - schaut auch entsprechend aus), wurde ihm wohl von denen der Hahn zugedreht. Na, wie dem auch sei, ich fragte dort (vor ein paar Jahren) mal an, ob sie noch das nötige Werkzeug hätten, eine Headshok aus- und einzubauen. "Klar, kein Problem." Der Ausbau war auch kein Problem (hätte ich auch selbst machen können), der Einbau dann aber schon. Weil sie eben doch nicht mehr das nötige Zeugs hatten (eigentlich gehts dabei nur um eine passende Hülse), konnten sie das Steuerlager nicht richtig einpressen. Immerhin mußte ich dann auch nur den Ausbau bezahlen. Daraufhin, das ist das aus der Unfähigkeit des Ladens resultierende positive Ergebnis, hab ich mich dann selbst um so eine Hülse bemüht (das Rad konnte ich natürlich in den 4 Wochen bis dahin nicht fahren) und konnte die Arbeit zu Ende bringen - und muß wegen sowas auch nie wieder in 'nen Laden.
 
Verarsche

Selber Laden, da durfte ich mal folgendes beobachten: Älteres Ehepaar, besser gesagt die Frau (1,65 bis max 1,70m groß), interessiert sich für ein
Mountainbike. Händler schiebt ein (21 Zoll-Rahmenhöhe-)Rad (wohlgemerkt Mountainbike) raus und sagt: "Das wäre doch genau das Richtige für Sie!" Sie: "Hmm... das ist aber ganz schön groß." "Ach, kann man alles passend machen (und schiebt doch tatsächlich die Sattelstütze bis fast zum Anschlag ins Sitzrohr)...Setzen Sie sich mal drauf, da kann ich gleich schauen, was man noch anpassen müßte!" Sie setzt sich, das arme Weib, völlig verunsichert dann tatsächlich auf den zu großen Bock und sagt nochmal: "das Rad ist aber schon sehr groß!" Händler: "Mit passendem Vorbau ist es dann ja genau richtig..." Da das ganze nicht schön anzuschauen war, hab ich mich dann abgedreht. Das Ehepaar war aber wohl vernünftig genug, sich noch woanders umzuschauen...
 
Laden 2:
Wozu gibt's eigentlich Läden?

Bei einem Speichenbruch meines Rennrades hat's mir dummerweise das Kabel meines Computers zerfetzt. Kostenpunkt Internet inkl. Versand 13,-€ (normal 15,-), dauert aber ca. 'ne Woche, bis das Teil da ist. Da ich aber möglichst umgehend Ersatz (Standardersatzteil) brauchte, bin ich also zum örtlichen Radladen hin, der die entsprechend Marke führt, in der irrigen Annahme, das wohl so eine Halterung im Verkaufsbestand sei. Ich: "Hallo, bräuchte für meinen Ciclomaster eine entsprechende Ersatzhalterung Typ blah, blah, blah..." Händler: "Ciclosport, hmm, da bestellen wir kaum noch Sachen, weil die HACs alle kaputtgehen..." Sein Kollege fügt noch hinzu: "Ciclosport ist absoluter Schrott!" Ich denk mir,ok, können sie ja meinen, beantwortet aber meine Frage nicht. Ich schon gedanklich auf dem Weg zur Tür, Händler weiter: "Können wir aber bestellen. Das Teil kostet 32 €." Ich: "Ne, das Teil müßte 15 € kosten." "Ne,ne, das kostet 32!" Ich: "Ich bin mir aber schon sicher, daß das Teil ca. 15 kostet." Händler holt unwillig den Katalog raus und entdeckt wohl den billigeren Preis. Resignierend: "Hmm, dieses Teil wohl!? Wann brauchst du's denn?" Ich: "Naja, halt so schnell wie möglich." "Na, wenn wir's normal mitbestellen, kann's schon 2 Monate dauern. Oder wir bestellen es einzeln, wäre dann schnell innerhalb von 10 Tagen da, da käme dann noch 3,-€ Porto dazu..." So,so, denk ich,also 18€ und 10 tage Wartefrist statt 13€ und 7 Tage warten im Netz. Ich: "Na, ok, danke, weiß ich erst mal Bescheid. Tschüß!" Übrigens kam dann die Halterung schon nach 5 Tagen bei mir an...
 
Mehr als Kleinigkeiten

Die Läden in der Umgebung:
Laden 3 (bekannter Laden mit gutem Ruf):

Vor einigen Jahren kaufte ich dort ein Bike. Dabei ließ ich ein paar schon vorhandene Teile anbauen und vereinbarte noch ein paar kleine weitere Änderungen: Vorbau mit anderen Abmessungen und anderer Farbe sowie alternative Farbe (Änderung jeweils silbern statt schwarz) bei der Sattelstütze. Die Änderungswünsche wurden zugesagt (wenn man 2500DM,abz. Inzahlungnahme meines alten Bikes und der vorhandenen Teile, auf den Tisch legt, kann man das ja auch wohl verlangen), preislich alles fixiert (inkl. Anzahlung); eine Woche später sollte ich es abholen. Ich also nach einer Stunde Bahnfahrt im Laden, in Vorfreude auf's neue Rad; was aber eben fehlte, waren die gewünschten Änderungen. Auf meine Anfrage, weshalb wieso das vereinbarte fehlte, bekam ich zu hören: "Das Rad wird so ausgeliefert, einen anderen Vorbau (mit gewünschten Abmessungen) haben wir nicht." Ich: "Naja, aber war ja vereinbart und zugesagt." "Tja, tut mir leid, ich kann da nix machen..." "Und die Sattelstütze? Sollte ne silberne (Ritchey) statt der schwarzen sein!" "Hmm, sieht aber doch so besser aus... na ich schau noch mal..." Nach 2 Minuten kommt er mit irgendeiner silbernen NoName Stütze wieder und will die tatsächlich an mein Rad dranschrauben. Ich denk'mir, ok, die Ritchey ist eigentlich auch nix besonderes, aber was denkt der sich eigentlich, da irgendwas NoName-mäßiges dranschrauben zu wollen: "Das ist doch keine Ritchey! Die Änderungswünsche waren euch doch bekannt..?" Verkäufer (unwirsch): "Also die Stütze ist silbern. Und mit 'ner Ritchey fährt sich's auch nicht anders. Was anderes kann ich dir nicht bieten." Naja, ich bin dann jedenfalls ohne diese gewünschten Veränderungen mit dem Rad raus. Bleibt noch zu ergänzen: nach meiner ersten Tour im heimischen Revier (war übrigens noch am selben Tag) ging ich über den Lenker ab, weil die Kette riß... die war einfach bei der Montage nicht ordentlich vernietet worden. Ich habe dann mit blutigem Knie und Ellenbogen mein neues Rad noch 1,5h nach Hause geschoben... war nicht
gerade mein bester Tag...
 
Laden 4:

April 2005. Ich wollte einen Kurzurlaub machen und dafür noch mal vorher meiner Federgabel, deren Performance nicht mehr die beste war, einen Check (u.a. Öl auffüllen) angedeihen lassen. Leider kann ich sowas nicht bei mir hier (in meiner Stadt) machen lassen. Laden Nr. 3 steht bei mir in der Gunst aus schon genannten Gründen auch nicht mehr ganz oben, also dachte ich, probierste mal 'nen anderen Laden (im 40km Umkreis). Naja, der Check wurde dort gemacht (30€ hab' ich gelöhnt), das Rad leider nicht unmittelbar nach Entgegennahme von mir richtig getestet (ein Reparaturergebnis läßt sich eben aber auch nach ner 2min Testrunde nur schlecht überprüfen), bin dann am nächsten Tag in den Urlaub mit dem Rad gefahren; jedenfalls war das Ergebnis alles andere als befriedigend - die 30 € hätte ich mir auch sparen können... Im Prinzip hätte ich danach noch mal in dem Laden vorstellig werden müssen, da dabei aber nix als Ärger und Kosten (in meiner Freizeit habe ich auf Diskussionen keinen Bock mehr...) letztendlich rauskommt, hab' ich's gelassen...
 
Laden Nr. 5: (Erlebnis liegt exakt 11 Tage zurück)

In den letzten Monaten bin ich ausschließlich Rennrad gefahren, auch deshalb weil ja die Gabel meines MTBs immer noch nicht ok war - da hab' ich dann lieber Km auf der Straße geschrubbt. Da wir nun doch noch mal mit dem Bike in die Alpen wollen, sollte das dann aber auch endlich wieder optimal funktionieren. Laden 1-4 fielen ja nun aus, also bin ich mal zum nächsten Shop gepilgert. Dieser Laden genießt (deutschlandweit, auch hier im Forum) einen wirklich guten Ruf; die haben sich auf den Gabelservice spezialisiert. Im Grunde genommen hätte ich mir auch die Erfahrung mit Laden 4 ersparen können, ich hatte vor 2 Jahren mal eine Gabel zu dem Laden 5 zum Service geschickt und war mit dem Ergebnis auch echt zufrieden (bis auf den Umstand, daß keine Rechnung beilag - die hab ich dann noch extra anfordern müssen). Kurzum, ich erhoffte mir nun mal ein ärgerfreies Shoperlebnis. Zunächst sah es auch danach aus, ich fuhr früh hin, nette Leute, der Service wurde gemacht, ich bezahlte und fuhr in einem Hochgefühl nach Hause - die Gabel funktionierte auch zunächst wunschgemäß (bilde ich mir jedenfalls ein). Naja, ich wollte die Rechnung gerade zu meinen Unterlagen legen, dabei fiel mir auf, daß neben dem Posten "Dämpferservice"(30€) auch noch extra das Öl zusätzlich mit 4€ aufgeführt war. Ich checkte also noch mal die Internetseite von denen (da sind alle Preise der angeboten Dienstleistungen aufgeführt) und siehe da: "Dämpferservice inkl. Öl -30€". Naja, dacht ich, vielleicht ein Versehen (Wunschtraum), vielleicht kommste ja in den nächste Tagen doch noch mal dort vorbei und kannst ja das dann klären.
Eine Woche später (man ärgert sich ja schon über sowas) hab ich dann auf meiner Rennrad-Trainungsrunde den Laden noch mal angesteuert und den Sachverhalt geschildert. Erste Reaktion (vom Mitarbeiter, der hatte allerdings die Rechnung für meine Gabel nicht gemacht, konnte also auch nicht gleich Bescheid wissen): "Hmm, na kann sein das der Chef noch extra Öl benötigt hat..." Ich innerlich und äußerlich...häh?, Verkäufer weiter "..na kleinen Moment, ich frag mal nach, was genau gemacht wurde." Der Chef war wohl irgendwo außerhalb vom Laden, nach 10 Minuten kam der Mitarbeiter wieder: "Ja, also... hmm... äh, wir haben da die Rechnung einfach etwas komisch geschrieben..." bei mir schrillten schon wieder alle Alarmglocken, er weiter: "...also folgendes - wir haben neben dem Dämpferservice für 30Eus noch zusätzlich Service X für 22Euro gemacht - hätte dich also eigentlich 52 € gekostet - du hast also eigentlich 18 Euro gespart." Soso denke ich, also man hat mich "eigentlich" beschenkt: "Laut Rechnung wurde aber klar nur der Dämpferservice gemacht und da ist doch das Öl inkl., oder? Was anderes sollte auch gar nicht gemacht werden." Die erwähnte "Extraleistung" wurde nicht vereinbart, was genau gemacht wurde weiß ich ja nicht, da kann man mir ja sonstwas erzählen und die Rechnung wäre dann ja immer noch nicht erklärbar. Er: "Ja, aber schau, wenn wir das nicht mitgemacht hätten, müßte die Gabel in 'nem halben Jahr wieder zum Service." Ich: "Naja, wie auch immer, astrein ist das trotzdem nicht..." Es folgt noch eine kleine Diskussion, eigentlich drehte ich schon verärgert ab, da kommt plötzlich: "Na soll ich dir die 4€ wiedergeben?!" ich verweise nochmal auf die Preisliste und meine Rechnung und bekomme dann tatsächlich die 4 Euros zurück, selbstverständlich ohne eine Entschuldigung. Komischerweise hatte ich danach fast das Gefühl, besonders kleinlich und undankbar zu sein. Soweit ist es schon gekommen, daß man sich schon fast schämt, wenn man eine korrekte Abrechnung erwartet...

Leider ist damit noch nicht alles erledigt. Der Lockout funktioniert schon wieder nicht 100%. Der Verdacht liegt nahe, das der Check wieder nicht optimal war. Ich bin seit dem Service 3 Tage mit dem Bike gefahren. Das mein Bedürfnis, den Laden in nächster Zeit wieder zu beehren, eher gering ist, ist wohl zu verstehen...
 
Laden 6 (irgendwo im Allgäu):

Liegt schon 3 Jahre zurück. 4 Tage vor 'ner geplanten Alpenüberquerung geht mir bei 'ner Tour im heimischen der Freilauf meines Crossmax-Laufrades kaputt. Ich bin dann am nächsten Tag schon runtergefahren -Zwischenstopp bei meinen Elis im Allgäu- und mein Bike zum örtlichen, mir schon vorher bekannten, Shop geschafft. Der Edelladen (nix 3.Welt) schimpft sich "Mavic-Testcenter", da dachte ich, die werden dir ja am ehesten helfen können. Naja, es stellte sich raus, daß schnell nix zu machen sei (ich kaufte mir dort also noch ein neues konvent. HR), man versprach mir aber, sich um Ersatz zu kümmern. Nach 14 Tage war ich wieder dort. Man erlärte mir, daß man das LR mit zur Messe (war wohl die "Eurobike") ein paar Wochen später mitnehmen könnte, da würde man ja die Leute von Mavic treffen. Gut, denke ich, was solls, wir vereinbaren, daß ich mich dann Mitte September telefonisch melde. Das geschieht dann auch, ich erfahre, daß mein defektes LR mit nach Frankreich gegangen ist und es noch ein paar Wochen dauern kann, eh es repariert an den Laden zurückgeschickt wird. Gut denke ich, Weihnachten biste wieder bei deinen Elis, da kannste dann das LR dort abholen. Leider Pustekuchen. "Tja, leider ist es, laut Mavic, nicht mehr reparabel. Die schicken es aber noch an uns zurück." Ich bekräftige noch mal, was ja sowieso selbstverständlich sein müßte, daß ich natürlich auch das defekte Laufrad zurück möchte. Bis März habe ich dann 2-3mal wieder dort im Laden angerufen, ob denn nun das Laufrad endlich wieder da sei, leider ohne positiven Bescheid. Mal hieß es, bei Mavic ist gerade Urlaub, man könne niemanden erreichen, dann wieder gab es angeblich Kommunikationschwierigkeiten. Mitte März war ich dann wieder vor Ort im Laden, da eröffnete man mir, das das Laufrad, da ja sowieso kaputt, von Mavic verschrottet wurde. Ich hätte angeblich nicht ausdrücklich (hatte ich natürlich sehrwohl) auf Rückgabe gedrängt. Die sich anschließende Diskussion brachte nur Ärger. Auf Schadenersatzforderungen, mit Anwalt drohen und weitere letztendlich nichtsbringende Aktionen habe ich verzichtet - was bleibt, ist die Verärgerung über die Branche...

Über die 2 restlichen Läden, mit denen ich imLaufe meines Radlerlebens zu tun hatte, wäre ähnliches zu berichten, aber da ist jetzt doch bei mir die Luft raus...ich erspare mir und euch weitere Ausführungen...
 
@priester:
na respekt! an deiner stelle würde ich nur noch selber schrauben. bei der mühe die du mit den ganzen läden schon hattest, hätte selber schrauben auch nicht mehr arbeit bzw. ärger gemacht.

aber laden nr.3, den hätte ich rund gemacht. ich hätte mir ohne bedenken mein geld auszahlen lassen. und zwar direkt und ohne frist, die braucht man bei leistungsverweigerung, es ja eindeutig eine, nicht.

addi
 
Priester schrieb:
Laden 6 (irgendwo im Allgäu):

Liegt schon 3 Jahre zurück. 4 Tage vor 'ner geplanten Alpenüberquerung geht mir bei 'ner Tour im heimischen der Freilauf meines Crossmax-Laufrades kaputt.

. Mitte März war ich dann wieder vor Ort im Laden, da eröffnete man mir, das das Laufrad, da ja sowieso kaputt, von Mavic verschrottet wurde. Ich hätte angeblich nicht ausdrücklich (hatte ich natürlich sehrwohl) auf Rückgabe gedrängt. .

LOL sind die verrückt oder was. Was soll da ireparabel kapput sein?
Normalerweise (bei so ziemlich allen Naben) kann man den Freilauf separat aufmachen und die teile dann ersetzten. Müsste beim Mavic (der ja baugleich oder ähnlich wie die DT Naben sein soll) gehen.
In 10 min is das gemacht.

Abgesehen davon muss man nur nen neuen Freilauf bestellen bzw die Innenteile. Nach Frankreich einschicken is doch verrückt

Das is so als würden die ne ganze Autofelge wegschmeissen weil der reifen abgefahren ist.
 
m_addi schrieb:
@priester:
na respekt! an deiner stelle würde ich nur noch selber schrauben. bei der mühe die du mit den ganzen läden schon hattest, hätte selber schrauben auch nicht mehr arbeit bzw. ärger gemacht.addi

Naja, kommt immer drauf an, um was es geht. Ehrlich gesagt bin ich auch nicht so der Bastlertyp, der gerne mit Zahnkranzabzieher hantiert oder Federgabeln auseinandernimmt. Dazu ist dann doch 'ne gehörige Portion Ahnung und Erfahrung nötig, mal ganz abgesehen von der Ausrüstung und dem nötigen Werkzeug. Da mir aber meine diesjährigen Erfahrungen mit dem Gabelzeugs doch schon schwer auf den Magen schlagen, habe ich mir für die herbstlichen Feierabende mal "Gabelpuzzle" (werde mich mal an einer ausgedienten probieren) vorgenommen. Eigentlich sollten ja genau diese Tätigkeiten die Existenzberechtigung für den "örtlichen Fahrradhändler" darstellen...

m_addi schrieb:
aber laden nr.3, den hätte ich rund gemacht. ich hätte mir ohne bedenken mein geld auszahlen lassen. und zwar direkt und ohne frist, die braucht man bei leistungsverweigerung, es ja eindeutig eine, nicht.addi

Tja, ist immer so eine Sache, schließlich wollte ich das Rad ja kaufen. Da muß man halt abwägen - wäre ich vom Kauf zurückgetreten und hätte mir einen anderen Händler gesucht wäre ich auch nicht besser gefahren (Zeit, wieder dealen um Preis und Umbau, warten - alles mit ungewissem Ausgang!). An meine Wunschteile bin ich dann im Laufe der Zeit ja doch noch gelangt. Das Absurde an allen Ärgernissen ist ja, und das tröstet in gewisser Weise, daß die größeren Verlierer ja die Radshops selbst sind. Du selbst gehst zwar als verärgerter Depp aus dem Laden raus und der Verkäufer grinst und denkt sich "auf den kann ich eh verzichten", aber wäre es anders gelaufen, hättest du evtl. eben den ein oder anderen Hunderter genau in diesem Laden gelassen... und da wird dann, wenn ich nicht der einzige "Depp" bleibe, der Umsatzverlust schon beachtlich sein.

Gruß.
 
Ich glaube besonders in Einzelhandel hat man noch nicht verinnerlicht, das die Kunden doch ein klein wenig mündig sind und mit den Füßen entscheiden (da geht man nicht mehr hin). In Wirklichkeit sind wir doch alle faul und ich würde gern mein Rad professionell machen lassen. Doch leider scheint genau das nicht zu funktionieren. Wenn ich nicht den erwarteten Service bekomme, werde ich mich um Alternativen bemühen. Das schnelle Geld bringt langfristig den Ruin. Na gut ganz so schlimm wird es auch nicht kommen.

Änliches habe ich übrigens bei Mororradwerkstätten beobachtet.

Ich warte übrigens schon seit über einem Monat auf ein SSP Ritzel. Die orginal Shimano Bestellnummer habe ich auch noch geliefert. Das war wiedermal so eine Chance die ich einem örtlichen Laden angedeien wollte. Na, ja...
 
Es is zwar schade das die Situation bei den Radläden so ist aber die Lösung is ganz einfach SELBER MACHEN

Außer schwierigen reparaturen an Federgablen und einspeichen kann man alles selber machen.
Ich glaub viele Radler unterschätzen sich, das is echt keine Wissenschaft. Nur soviel, vor 3 Jahren bin ich wieder aufs hobby biken gestossen und wollte mir ein bike aufbauen.

Ich hatte wirklich keine Ahnung. Innenlager, Kassette, Steuersatz, Ahead, wasn das alles???
Aber nach 2 Wochen bischen einlesen hier im Forum hab dalles einzeln bestellt und auch zusammen bekommen. Rad zentrieren is auch kein problem
Wie gesagt is echt kein Ding. Und die paar Werkzeuge die man braucht zahlen sich nach 1-2 selbst
 
Cryo-Cube schrieb:
Außer schwierigen reparaturen an Federgablen und einspeichen kann man alles selber machen.

Und selbst das kann man selber machen! :daumen:

Ich hab zwar das Glück, einen guten Laden bei mir in der Nähe zu haben, aber mir macht das selber schrauben einfach Spaß.
Da frag ich dann einfach: wie gehtn das und das? dann kauf ich mir das nötige Werkzeug und machs einfach. Und wenns nicht klappt, pack ich den Krempel dahin und die erklärens mir am lebenden Objekt :)

Gruß,
Phil :daumen:
 
Sehe ich ähnlich. Ich hatte die Tage Probleme mit vom Händler total festgeknallten Pedalen. Heut war ich dann dort, um die Teile lösen zu lassen, da ich es 1. nicht hinbekommen habe (kein Schraubstock) und ich 2. vermeiden wollte, die Teile zu zerkratzen. Was passiert? Ich steh am Servicetresen und seh, wie der Mechaniker die 100km alten Kurbeln in nen Schraubstock spannt, natürlich ohne nen Lappen o.ä. dazwischenzulegen. Ich hoff noch, dass er irgendwelche Gummi-Überzüge an den Schraubstockbacken hat - aber nein, Kurbeln natürlich zerkratzt. "Musste ich einspannen, ging leider nicht anders." Ja wozu geh ich dann zum Händler?! Zerkratzen kann ich sie mir selbst. Nach ewiger Diskussion ("Kann ich leider nix machen...") dann mit nem anderen Verkäufer geeinigt, dass ich beim nächten Kauf dort nen Nachlass bekomme.

Aber dafür muss man auch erst kämpfen. Ist schon klar, viele Kunden haben überzogene Vorstellungen, aber wenn ich der Meinung bin, dass der Händler in der Pflicht ist, dann frage ich ihn ersteinmal, wie man sich einigen kann, ohne gleich mit Forderungen anzukommen. In den allermeisten Fällen kann man sich dann an einem Punkt treffen, so dass beide Parteien noch zufrieden sind.

Ich bin echt froh, nicht gerade zwei linke Hände und mittlerweile auch größtenteils das nötige Werkzeug zu haben...
 
Jetzt muss ich doch mal ne positive Bewertung lassen:

hatte mir ja beim Bike-Hof nen Satz LR bestellt.

Doch leider hatten die statt vernünftiger Distanzscheiben (wollte / musste meine 7er Kassette weiterfahren) lediglich 2 oder 3 Scheibchen beigelegt, die in einer Kassette zwischen die Ritzel kommen, statt eines vernünftigen Distanzringes...

Ergo:

bei einer schönen Fahrt beim Hochschalten aufs größte Ritzel dachte die Kette "eins kommt bestimmt noch" und schwang sich lässig übers Ritzel und erfand die "Bremse-Dein-Hinterrad-durch-Einklemmen-Der-Kette-Zwischen-Speichen-Und-Rahmen" :mad: und zermarterte mir so direkt sämtliche Aussenspeichen samt äusserem Ritzel :(

Ich zum Händler - Einbauer - Buggyverkäufer in Alfeld www.kelpe.de gegangen und das Hinterrad zur Inst gebracht...

sechs oder acht Speichen neu (je 60 ct), neue Kassette (24,95 EUR - leider 10 EUS teurer als im Versand - hätt ich´s gleich gesehen hätt ich die selber gewechselt - dann wäre mir der Schmuh mit den Distanzscheiben wohl nicht aufgefallen :daumen: Einspeichen u. Zentrieren knapp 30 EUR - wohl eher über dem Durchschnitt der Preis - jedoch eine 1a Beratung bekommen und fachkompetente Mitarbeiter in der Werkstatt - ich kam mir an keiner Stelle "blöde" vor sondern war stets "König Kunde" :daumen:

Bei der Gelegenheit hat er mir gleich gesagt, dass das Felgenband, das bike-hof beigelegt hat, völliger dünnsens ist (für andere Felgenform) und das neue (Schwalbe, plastik, blau) macht auch ehrlich gesagt nen 1000% besseren Eindruck als die olle Gummistrippe... aber ich hatte doch keine Ahnung :eek:

Also wenn mein Radl mal zur Inspektion muss dann werd ich kelpe mal näher auf den Zahn fühlen - und bislang hab ich halt den Eindruck:

Da werde ich geholfen! :daumen:
 
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