Lyrik 160MM Umbau auf 170MM

Mal ne Frage, meine Lyrik nutzt derzeit irgendwie den Federweg nicht richtig aus. Ansprechen usw ist top.
Auch kann ich den Federweg, wenn ich sie mit U-Turn runterdrehe und mal komprimiere ausnutzen, sprich da geht nix auf Block oder so.

Kann das schon an den Temperaturen in Verbindung mit dem Öl liegen? Sprich dünneres einfüllen.
Oder doch noch auf ne X-Soft Feder wechseln.

Fragen über Fragen.

Ach ja, Lyrik Coil U-Turn, 2008er Modell, 2012er MiCoDH und 10mm Smubob Hülse.
 
Mal Topcap der Federseite lösen und schauen ob die Gabel sich komplett komprimieren lässt. Wenn nicht kann es sein, dass zuviel Öl in der Kartusche ist, oder zuviel Öl im Casting.
Wenn ja, passt der Sag?
Wenn nein, weichere Feder.
 
Wie gesagt, komplett durchfedern lässt sie sich, wenn ich das U-Turn reindrehe. Ich hab irgendwie das Gefühl, dass einfach die Druckstufe zu stark ist, obwohl sie ganz auf ist.
Vielleicht tausche ich doch mal das Öl auf ein dünneres, Versuchsweise. Rückgängig kann ich das ja jederzeit wieder machen. Ist ja gleich getauscht.

Oder einfach doch noch weichere Feder.....

SAG passt eigentlich schon, ein bisserl mehr wäre aber nicht schlimm.
 
Wie gesagt, komplett durchfedern lässt sie sich, wenn ich das U-Turn reindrehe.

Ich glaube du verstehst nicht ganz. Egal wo du das U-Turn hindrehst, du wirst die Gabel mit gleicher Kraft bis zum gleichen Punkt einfedern können.
Wenn du sie reingedreht komplett einfedern kannst, MUSS das rausgedreht auch gehen.
Die Feder bleibt die gleiche !!

Das hat mit Öl in diesem Fall dann gar nix zu tun.
 
Wie gesagt, wenn ich mich auf die reingedrehte Gabel mit vollem Körpergewicht draufstütze, federt sie bis anschlag. Wenn sie auf 170mm ausgefahren ist und ich mach das gleiche, dann nicht.

Zuvor ging das auch, daher ja die Frage, ob es an zähem Öl liegen kann?

Oder eben ne weichere Feder antesten.
 
Ich nutze auch im Fahrbetrieb nicht mehr soviel Federweg wie vor sag mal 4 Wochen. Auf den normalen Hometrails, daher ja die Frage, ob es am Öl liegen könnte, mittlerweilen hab ich die MiCoDH komplett offen, zuvor hatte ich sie ein bisserl geschlossen.

Aber ich muss die GAbel, wenn die 20mm Hülse kommt, eh nochmal zerlegen, dann baue ich sie komplett auseinander und schau mir die Sache in Ruhe an.
 
Lakakeman, ich glaube du verstehst da etwas nicht ganz richtig. Reingedreht benötigt man natürlich viel weniger Kraft bis zum Anschlag als rausgedreht, da die Federrate annährend gleich bleibt, der Hub jedoch deutlich geringer ist.
Wenn er die Gabel also reingedreht 120mm oder so komprimieren kann, kann er sie rausgedreht auch nur 120mm komprimeren (bis zum "gleichen Punkt" eben) mit dem gleichen Kraftaufwand (wie du eigentlich auch gesagt hast). Die absolute Ausnutzung bleibt gleich, die relative Ausnutzung (in %) ist bedeutend anders. Komplett rausgedreht sollte man im Stand m.M.n. höchstens 75% nutzen können, eher 2/3, damits bei Geballer und gas 2 flats noch hinhaut.
Zum generellen Problem der weiniger werdenden Hubnutzung: Klingt für mich mal ins Blaue geschossen nach nachlassender Schmierung der Buchsen/zu wenig Schmieröl (hoffentlich Motoröl drin). Aber kommt ja dann bald der service im Zuge der 20er Hülse, dann sollte das Problem behoben sein. Die Hubnutzung (relativ) wird natürlich durch die lange Hülse noch schlechter, also weichere Feder wird wahrscheinlich nötig werden.
 
Lakakeman, ich glaube du verstehst da etwas nicht ganz richtig. Reingedreht benötigt man natürlich viel weniger Kraft bis zum Anschlag als rausgedreht, da die Federrate annährend gleich bleibt, der Hub jedoch deutlich geringer ist.
Wenn er die Gabel also reingedreht 120mm oder so komprimieren kann, kann er sie rausgedreht auch nur 120mm komprimeren (bis zum "gleichen Punkt" eben) mit dem gleichen Kraftaufwand (wie du eigentlich auch gesagt hast). Die absolute Ausnutzung bleibt gleich, die relative Ausnutzung (in %) ist bedeutend anders. Komplett rausgedreht sollte man im Stand m.M.n. höchstens 75% nutzen können, eher 2/3, damits bei Geballer und gas 2 flats noch hinhaut.
Zum generellen Problem der weiniger werdenden Hubnutzung: Klingt für mich mal ins Blaue geschossen nach nachlassender Schmierung der Buchsen/zu wenig Schmieröl (hoffentlich Motoröl drin). Aber kommt ja dann bald der service im Zuge der 20er Hülse, dann sollte das Problem behoben sein. Die Hubnutzung (relativ) wird natürlich durch die lange Hülse noch schlechter, also weichere Feder wird wahrscheinlich nötig werden.

Uiuiui, bitte dringend löschen da völlig falsch :eek:
Ich denke du hast da gewaltig was nicht verstanden. Denk nochmal in Ruhe drüber nach ;)
 
Dann erleuchte uns bitte!

Wieso erleuchten und vor allem wieso euch, ich denke (hoffe) die meisten U-Turn-Fahrer wissen so ungefähr wie ihre Gabel funktioniert :confused:

Technisch kann sich die Federhärte der Feder insgesamt natürlich nicht ändern.

Aber für die Anpassung sorgt ja auch die Funktionsweise des U-Turns.
Beim herunterdrehen der Gabel verschiebt sich der Bereich der genutzen Feder intern, und damit auch die Anzahl der zu komprimierenden Windungen.

Du kannst es dir so vorstellen, also wäre die Feder jetzt einfach ein Stück kürzer. Eine gekürzte Feder vom gleichen Draht und gleicher Wicklung ist härter.

Dadurch "wechselt" eine U-Turn Gabel passend zum Federweg ihre Härte.

Nur weil du die Gabel runterdrehst kannst du sie nicht leichter durchschlagen.

Aber das sollte doch jeder merken, der das U-Turn System mal benutzt hat. Sonst würde es ja auch nicht so gut funktionieren, wie es das nunmal tut :D
Man kann die U-Turn Gabel in jeder Federwegsposition "normal" fahren.

Fakt ist also, dass das Problem von biker-wug ist mehr als merkwürdig.
 
Zuletzt bearbeitet:
Beim U-Turn wird aber nicht die eigentliche Feder (die für den FW verantwortlich ist) "gekürzt". Sondern eine engere gewundene Feder, die kaum bis keinen Einfluss auf die Kennlinie hat. Sieht man hier ganz gut: http://www.jehlebikes.de/pics/8526/rockshox-recon-revaltion-u-turn-feder.jpg. Die obere Feder hat eine konstante Länge.
Somit bleibt die Kennlinie der Gabel über den gesamten Einstellbereich gleich, was ja auch der Sinn/Funktion von U-Turn ist!
 
Für den Federweg ist die gesamte Federlänge verantwortlich.
Ich habe nicht gesagt dass die Federhärte durchs runterdrehen exakt proportional ändert.
Fakt ist aber dass es einen deutlichen Einfluss hat, nicht wir von dir beschrieben kaum keinen.

Mal davon ab dass es nicht so ist - wo wäre der Sinn, wenn die Gabel runtergedreht viel zu weich ist? Wäre dann ja nicht fahrbar.

Das sagt übrigens Rock Shox: "Die Federhärte passt sich automatisch der Veränderung des Federwegs an und gibt dem Fahrer bei jeder Federwegseinstellung ohne Einfluss auf die Vorspannung ein sicheres und konstantes Gefühl."

Und genau so ist es, siehe technische Beschreibung von mir.
 
Tja wenn das RS so sagt wird das wohl stimmen.
Die 2 U-Turns die bei uns im Keller stehen lassen sich jedoch beide im runtergedrehten Zustand im Stand komplett durchfedern, schlagen beim fahren dennoch nicht durch.
 
Super, meine Schlagen beim Fahren öfter durch, im Stand runtergedreht nicht ansatzweise. Vielleicht fahren viele Leute zu weiche Federn? Aber lassen wir das, das bringt keinen weiter ;)

Mir ist natürlich egal, was RS sagt. Die physikalischen Hintergründe reichen mir und decken sich damit. Komisch ;)

Nur die tatsächliche Änderung der Federhärte weiß ich natürlich nicht. Dafür fehlt der Prüfstand =)
 
Die physikalischen Hintergründe können, bei einer Abhängigkeit der dritten Potenz auch ganz schnell zu falschen Schlüssel führen :)
Stimm die Diskussion bringt niemand weiter, meine Grundlage basiert eh nur auf Bildern.

haha Durchdrücken im Stand und Durchschlagen aufm dem Trail ist sowieso wie Äpfle mit Birnen zu vergleichen.
 
Ich kann meine Gabel im Stand weder im reingedrehten noch im rausgedrehten Zustand voll komprimieren. Falls ja würde ich mich schwer wundern. Bei größeren Sprüngen/Drops kommt es schonmal vor, dass die Gabel durchschlägt!

Also alles wie es sein soll!
 
Ein Bissel was kann das schon mit dem Öl zu tun haben. Hatte im Sommer 15'er Öl drin. Das funktionierte wunderbar. Die Gabel war straffer und schlug auch nicht so schnell durch. Jetzt mit den niedrigeren Temperaturen seit einigen Tagen war sie mir viel zu bockig. Habe wieder auf das original-Öl gewechselt und sie ist wieder schön fluffig. Bringe meine Lyrik auch runtergedreht im Stand bis auf Anschlag und rausgedreht nicht.
 
Uiuiui, bitte dringend löschen da völlig falsch :eek:
Ich denke du hast da gewaltig was nicht verstanden. Denk nochmal in Ruhe drüber nach ;)

Ah, sorry, Ok, es hängt halt davon ab, ob man die U-Turn Vestellwindungen als federnde Windungen betrachtet. Tut man dies, wird die Federrate tatsächlich größer und die Feder härter. Ich bin jetzt nur vom Bereich des größeren mittleren Federdurchmessers ausgegangen. Ist wohl nicht ganz richtig, ich erinnere mich jetzt auch wieder an die Messungen hier im Fred und da zählten die kleinen Windngen glaub ich auch ganz klar zum Gesamthub. Von daher sorry, du hast natürlich größtenteils recht.
Aber wie viele hier schon schreiben nutzen sie relativ gesehen im runtergedrehten Zustand mehr Hub (ich auch), also scheint die höhere Federrate die geringere Auslenkung (Hub) bis zum Durchschlag bei weitem nicht zu kompensieren (wie Rock Shox das gern hätte). Müsste man halt mal eine exemplarische Rechnung machen mit s1=F/D1 und s2=F/D2 in Relation zum jeweiligen Gesamthub. Würde ich heute Abend auch gern machen, aber es ist "leider" Nachtfahrt und saufen angesagt :-).

D= (G*dD^4)/(8*dF^3*n)

F=D*s
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Leute,

meine gabel:
2011 Lyrik U-Turn 170mm Feder extra weich bei 72kg

1.
Ich habe ein aenliches Problem wie Biker-Wug,
- Früher FW ausnutzung 98% (egal in welcher Position)

- heute in der 160/170mm stellung max. 14-15cm (im DH Einsatz!!!)
im getravelten Zustand (140mm) nutze ich jedoch 90% aus, gleiche Fahrweise/Einsatzgebiet!
- Ich habe schon alles Probiert:
+ Casting wechsel (Umbau 180mm) und wieder Zurück
+ Öl auf beiden Seiten zig mal angepasst
+ insgesamt 4 Federn ausprobiert (hät ja sein können das meine Feder allg. zu hart ist)

2.
Da ich eig. nie das U-Turn benutze und ich den FW nie ausnutze würde ich nun meine Lyrik U-Turn umbauen wollen auf:

Lyrik COIL U-Turn 170mm ==> Lyrik COIL 170mm

NUN MEINE FRAGE WAS BENÖTIGE ICH DAFÜR ALLES???

- Rock Shox Spring Shaft Assy, 170mm
11.4015.421.010
- Rock Shox Top Cap, Coil
11.4015.420.010
- Rock Shox Lyrik Coil/U-Turn Top Out Assembly
11.4015.458.010
- Rock Shox Stahlfeder für Lyrik 170 mm
11.4015.422.020

ist meine rechnung korrekt?

vielen dank schon mal
 
Hallo,

ich bin am überlegen mir in mein Bike eine Lyrik SoloAir RC2 DH einzubauen.
Bis jetzt finde ich immer nur welche mit 170mm Federweg zu kaufen. Benötige aber eine mit 160mm, da sich sonst meine Geometrie zu arg verändert.
Kann man die Lyrik auch von 170mm auf 160mm umbauen. Habe jetzt fast alle Seiten dieses Thread durchgelesen und immer nur gefunden, wie man die Gabel von 160mm auf 170mm umbaut. Vielleicht hab ich auch nur den Überblick verloren...
 
Manchmal glaube ich auch einfach es liegt nicht an der Technik sondern an der Fahrweise :eek:


Also bei Feierabendrunden die im Moment leider im Dämmerlicht statt finden brauche ich auch nie die gesamten 170mm. Aber heute am freien Tag mal wieder bei voller Helligkeit richtig krachen lassen -> trotz 3 klicks zugedrehter Druckstufe durchgeschlagen!
 
Die Fahrweise hat sicherlich damit zu tun, aber wenn ich auf den Hometrails auf einmal weniger brauche wie zuvor ist was faul.

Aber mal schauen, demnächst mal wieder einen Service machen, dann zeigt sich ob sich was zum besseren ändert.
 
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