Nach 12 Jahren zurück auf die Langstrecke

Instagram ist so eine elende S......!

Ich würde durchaus mal reinschauen, wenn du zB den Komoot Account hier und nicht über den Rotz einstellen würdest.

Egal, dann halt nicht.
 
Ich habe sogar einen Account.

Den habe ich nach 3 Tagen endgültig gelöscht. Nach mehr als 1 1/2 Jahren wurde ich immer noch bei jedem da hinweisenden Link gefragt, ob ich als .... fortfahren will.

Ich bin wieder da drin, das ganze System ist absichtlich unübersichtlich und auf abhängig machen angelegt.

Nansen gibt ja seinen Komoot Account auf I... an, da komme ich aber nur darüber rein. Aus der Komoot App mit der Suche nach dem Namen nicht.
 
das ganze System ist absichtlich unübersichtlich und auf abhängig machen angelegt [...] Komoot App [...]
Alles was App ist, hat diesen Charakter. Mit dem Browser kann ich ausblenden, was mich nervt (i.W. Werbung). Innerhalb einer App ist sowas - rechtlich abgesichert - unmöglich. Man kann den User einsperren, überwachen [Zugriff auf Kontakte usw.] und trietzen nach Belieben. Deshalb die App-Inflation.
 
Eigentlich mag ich Insta, weil ich (Berliner) dort meine spärlichen Bildchen für meine Tochter (Gütersloh) ablege und sie sich die irgendwann mal angucken kann. Über Whatsapp geschickt, stören ihre Kommentare zumeist meinen Mittagsschlaf. :aufreg:
Jemandem zu folgen nur um seine Bilder/Storys zu verfolgen macht in meiner Welt (bin fast 64 Jahre alt) so gar keinen Sinn. Entweder jemand zeigt was er hat oder er läst es...

...jeder wie er will, gucken tue ich die Bilder/Storys eh nur zuhause auf dem PC. Unterwegs in Bahn/Bus/zu Fuß/auf dem Bike gucke ich mir lieber die Welt an als das 1.000.000ste gestellte Bildchen. 8-)
 
Coole Tour, und das im Frühjahr. Ich fahre auch viel Langstrecke (meist mit dem Gravelbike aktuell, oder auch mit dem MTB-HT) aber solche Touren hab ich bisher frühestens Ende April gemacht. Ist ein bisschen angenehmer zum draußen schlafen :D

Vielleicht trifft man sich ja mal, wohne nicht weit weg.
 
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So, das hat doch gut geklappt, und noch mal ganz lieben Dank dafür, dass ihr teilweise digital dabei wart.
In einigen Bereichen bin ich jetzt wesentlich schlauer, aber fangen wir vorne an. Der erste Schritt war für mich nach so langer Pause herauszufinden, ob ich das noch kann und vor allem, ob ich daran noch Spaß habe. Die Frage kann ich eindeutig mit Ja beantworten. Trotz echt bescheidenem Wetter hatte ich in sehr vielen Situationen mega Spaß.

Zweitens, was für mich sehr wichtig war, herauszufinden, ist, in welchem Bereich ich die größten Potenziale habe, mich noch zu optimieren. Hier würde ich eindeutig sagen, es ist das Gewicht, sowohl beim Packmaß als auch beim Fahrer selbst. Hier sehe ich sogar die größten Potenziale. Zu meiner aktiven Zeit war mein Idealgewicht 71 Kilo bei 1,82 m Körpergröße. Das muss und will ich heute auch nicht mehr erreichen, weil es eine äußerst asketische Lebensweise beinhaltet und nicht wirklich alltagstauglich ist, aber ich wiege jetzt 78,5 Kilo. Ich würde sagen, wenn ich das Gewicht auf 74 Kilo reduzieren kann, habe ich immer noch viereinhalb Kilo gespart, das ist immens viel. Auch beim Packmaß würde ich behaupten, dass ich immer noch ein Kilo einsparen kann, jetzt im Sommer sogar noch mehr. Wir wissen ja alle, weniger Gewicht bedeutet mehr Fahrleistung, also eine höhere Reichweite, und das alles sogar für null Euro.

Einen erheblichen Faktor sehe ich auch im Bereich der Sitzposition und der Radgeometrie. Ich habe für diese Tour eine doch sehr konservative Einstellung gewählt, um auch das wenige Chortraining zu kompensieren, und ich hatte gar keine Probleme, was für mich bedeutet: okay, da ist auch noch Luft nach oben. Du kannst das alles noch sportlicher aufbauen und angehen, was wiederum auch mehr Reichweite bedeutet.

Der dritte Punkt, wo ich auch noch Einsparungsbedarf sehe: Ich werde keine halbe Werkstatt mehr mitnehmen in einem Gebiet, das erschlossen ist. Es braucht nicht so viel Material für unterwegs wie beim Silkroad Mountain Race - no risk no fun.

Der vierte Punkt, wo ich auch erheblichen Verbesserungsbedarf sehe, ist die Ernährung unterwegs. Ich habe jetzt mal den klassischen Bikepacking-Stil mit Tankstellen & Co. probiert, aber ich stoße da an meine Grenzen. Es gibt Möglichkeiten, vor allem in so erschlossenen Gebieten wie bei uns. Aber das werde ich euch zu gegebener Zeit wissen lassen, wie ich das individuell angehe. Nur so viel: Mein Gel werde ich künftig selber machen.

Klar, verbessert zu früher habe ich mich in dem Bereich der Abfahrten, dass ich in den 12 Jahren immer wieder mal auf dem Mountainbike unterwegs war. Klar, keine Langstrecke, aber einfach mal so zum Genuss, hat viel gebracht. In der Vergangenheit waren die Abfahrten mein limitierender Faktor und heute würde ich sagen, befinde ich mich im guten Mittelfeld, was für mich ein Riesenschritt ist.

Jetzt kommt die warme Jahreszeit, und ich habe mir vorgenommen, auf jeden Fall dran zu bleiben und ein neues Abenteuer zu finden, dem man dann entgegenstrebe kann.
 
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Tankstellen sind ok als Rettung in der Not, wenn einem wirklich das Essen ausgeht. Häufig haben die ja auch Sandwiches. Aber als Verpflegung für Unterwegs sind die sonst nicht geeignet, da braucht man am besten Bäcker und Supermärkte :)
 
Ja, mein Zeitfenster und die Umstände haben dieser Sache leider nicht wirklich in die Karten gespielt. Hinzu kamen leider auch die Feiertage, und dann habe ich auch noch mein kleines Kabelbinder-Schloss verloren, das ich immer benutze, wenn ich in einen Supermarkt gehe, um Essen zu holen. Das ist mir am zweiten Tag passiert. Und wenn ich ehrlich bin, habe ich weit unterschätzt, wie begrenzt das Angebot in den Tankstellen in Gegenden ist, wo wirklich gar nichts los ist.

Wenn es recht ist, würde ich gerne in diesem Thread meine Geschichte weiterführen und die nächsten Unternehmungen angehen. Ich überlege gerade als neues Projekt, etwas Fahrbares in den Alpen auf die Beine zu stellen. Was drücke ich mich so vorsichtig aus, eigentlich ist das schon beschlossene Sache, nur die genaue Strecke steht noch nicht fest. :D
 
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Ja, mein Zeitfenster und die Umstände haben dieser Sache leider nicht wirklich in die Karten gespielt. Hinzu kamen leider auch die Feiertage, und dann habe ich auch noch mein kleines Kabelbinder-Schloss verloren, das ich immer benutze, wenn ich in einen Supermarkt gehe, um Essen zu holen. Das ist mir am zweiten Tag passiert. Und wenn ich ehrlich bin, habe ich weit unterschätzt, wie begrenzt das Angebot in den Tankstellen in Gegenden ist, wo wirklich gar nichts los ist.

Wenn es recht ist, würde ich in diesem Thread einfach meine Geschichte weiterführen und die nächsten Unternehmungen angehen. Ich überlege grade etwas Fahrbares in den Alpen auf die Beine zustellen, okay, was drücke ich mich eigentlich so vorsichtig aus eigentlich ist das schon beschlossene Sache. Nur die Strecke steht noch nicht. :D
Ich schließe mein Rad oft nicht ab, wenn bei solchen Unternehmungen außerhalb von Großstädten in den Supermarkt gehe. Klar, ist ein Risiko. Aber auf dem Land hatte ich noch keine Bedenken gehabt.
 
Manchmal habe ich das schon gemacht, aber ich muss zugeben, dieses Mal hatte ich ein sehr ungutes Gefühl. Vielleicht lag es auch daran, dass bei dem Supermarkt auf der grünen Wiese relativ viel los war, und ich war der einzige Fahrradfahrer, der sein Rad in den Ständer gestellt hat. Sonst war weit und breit kein Radler zu sehen.
 
Ich habe bereits einige Ideen, wie ich dieses neue Projekt angehen möchte, unabhängig von der genauen Strecke. Für die Umsetzung habe ich den ganzen Sommer und Winter Zeit. Dabei ist mir bewusst, dass ich nun wesentlich mehr Höhenmeter trampeln muss und auch möchte.

Dann habe ich genauer darüber nachgedacht. Ich möchte auf dieser Unternehmung auch öfter draußen schlafen, und somit braucht es ein vernünftiges Setup. Ich habe mich jetzt schon gegen das Zelt entschieden und für einen Biwaksack. Und das Ganze soll natürlich nicht besonders viel wiegen.

Eine leichte Isomatte hatte ich schon, aber beim Schlafsack und beim Biwaksack habe ich direkt mal aufgerüstet. Hier habe ich mich für folgende Fabrikate entschieden: Sea to Summit Spark Spl Daunenschlafsack (360g) und den Helium Bivy Slate (472g).

Und was auch schon feststeht, ist, dass ich keine doppelte Garderobe (Trikot, Bibshorts) mehr mitnehme. Nur noch der Baselayer ist doppelt. Der Rest ist am Mann, das Regensetup und die leichte Daunenjacke können gerne in der Arschrakete sein, aber außer einem Westchen für den Wind gibt's sonst nicht viel.

Generell will ich die Ausrüstung auf einigen Touren, die ich in diesem Sommer unternehme, und vielleicht auch mal einen Alpen-Cross wieder einschiebe, auf Herz und Nieren testen, damit im kommenden Jahr im späteren Sommer alles steht.

Habt ihr Ideen, Anmerkungen, Tipps? Dann immer her damit, ich kann sie sehr gut gebrauchen. 😊
 
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Ich schließe mein Rad oft nicht ab, wenn bei solchen Unternehmungen außerhalb von Großstädten in den Supermarkt gehe. Klar, ist ein Risiko. Aber auf dem Land hatte ich noch keine Bedenken gehabt.

Ich bewundere euch dafür, am WE war ich auch in irgendeinem Netto "uff 'm Dorf" und obwohl ich mein unangeschlossenes Surly Krampus durch die Scheibe im Supermarkt sehen konnte...ist mir heute noch ganz schlecht.
Zum Glück hat mein Garmin gepiept als stände der Weltuntergang bevor und alle Leute haben mich, recht irritiert, mit meinem Eistea vorgelassen.
Vielleicht sollte ich mir doch mal ein Schloß zulegen...nur für's Bike natürlich. :lol:
 
Ich hab so ein kleines Seilschloss von Abus mit Zahlencode. Das kann wahrscheinlich gar nichts, wenn man es mehr als nur schief anschaut, aber zumindest aufsteigen und wegfahren wird damit wirkungsvoll verhindert. Und es beruhigt ungemein, wenn man schnell zum Bäcker oder in den Supermarkt geht.
 
Sag mal, ist der Tag #atlasmountainrace schon im an diesem Thread dran?

Ja, der war schon von Anfang an dran. Mir ist ehrlich gesagt nichts Besseres eingefallen. Vielleicht wird das ja doch ein Fingerzeig, obwohl ich Rennen für mich heute ausschließe.

Ich benutze dieses Schloss (gelb) hier ist leicht und bietet den Schutz wie oben schon beschrieben.

Dann hätte ich eine Frage an die Gemeinde: Wie befestigt man am Mountainbike eine Lenkerrolle? Ist das ein Problem mit den Brems- und Schaltzügen davor oder kann man einfach sanft die Rolle an den Lenker ziehen und damit die Bautenzüge auch? Sie knicken so nicht, aber es ist dann schon etwas Druck drauf.
 
Dann hätte ich eine Frage an die Gemeinde: Wie befestigt man am Mountainbike eine Lenkerrolle? Ist das ein Problem mit den Brems- und Schaltzügen davor oder kann man einfach sanft die Rolle an den Lenker ziehen und damit die Bautenzüge auch? Sie knicken so nicht, aber es ist dann schon etwas Druck drauf.
Was willst du genau tun? Einen Drybag direkt an den Lenker schnallen? Oder hast du schon ein System im Blick (Ortlieb, Revelate, etc.)?
 
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